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döpps105 zum „Großprojekt Döppersberg“ – DAS war 2014!

döpps105 ist weit mehr als bloßer „Kostendeckel“! Bereits im August 2014 berichtete döpps105 über den erfolgten Strategiewechsel – lesen Sie selbst über Denkanstöße und Sorgen der Bürger/innen – gerichtet an diejenigen, die es ändern könn(t)en 😉

Umbau ja - aber bitte bezahlbar!

Umbau ja – aber bitte bezahlbar!

döpps105-Denkanstöße

döpps105 sagt:  JA zum Neuen Döppersberg
– aber bitte BEZAHLBAR!

Auch döpps105 sprach sich von Anfang an FÜR einen Neuen Döppersberg aus, aber für einen Döppersberg, der an gewachsene Traditionen (Mobilität!) anknüpft und für die Menschen der Stadt hergerichtet wird! Wir Wuppertaler/innen wollen nicht für einen Investorenplatz zahlen! Was, wenn weitere –erhebliche – Kostensteigerungen folgen? Wer schließt aus, dass auch die B7-Tieferlegung ähnliche kosten- und zeitintensive Überraschungen birgt wie es beim Bau der Unterführung bereits passiert ist?
Der Grund war damals felsiger Untergrund – und heute – nur ein paar Meter weiter?

Wir Wuppertaler/innen machen was anders –statt den gleichen Fehler einfach zu wiederholen! döpps105 erwartet, dass Untersuchungen, die so etwas ausschließen, rasch öffentlich gemacht werden, b e v o r weitere Fakten geschaffen werden und wieder Mehrkosten entstehen – bitte!

 

döpps105 sagt: 2. ++ Es gibt BAU-ALTERNATIVEN – bitte PRÜFEN!

döpps105 griff Stimmen auf, die sich für einen attraktiven Umsteigeknoten im ÖP/SNV (Öffentlichen Personen/SchienenNahVerkehr) einsetzen. döpps105 erarbeitete ein Konzept welches wesentliche Nachteile der bisherigen Planung vermeidet und bei geringeren Gesamtkosten einen schöneren und funktionaleren Stadtraum ermöglicht.

döpps-Umbau - schon besser! ... mit Aussicht, kurzen Wegen, barrierefrei...

döpps-Umbau – schon besser! … mit Aussicht, kurzen Wegen, barrierefrei…

döpps105 denkt noch weiter: Erneuerbare EnergiE dort zu erzeugen, wo sie wirklich gebraucht wird – auch DAS ist nachhaltig und gut für UNSERE Ressourcen, Umwelt sowie Kommunalfinanzen. Zudem birgt dies merkliches Einsparpotential bei den Bau- und Energiekosten, denn: „Die Sonne schickt KEINE Rechnung!“ (Franz Alt).

döpps105 erwartet, dass dieses Döpps-Potential – unabhängig – fachkundig untersucht wird und die Ergebnisse rasch öffentlich gemacht und öffentlich diskutiert werden, b e v o r weitere Fakten geschaffen werden und wieder neue Mehrkosten entstehen!

 

döpps105 sagt: 3. +++ Die Klage ist weiterhin anhängig, nicht unzulässig!

döpps105 hatte über 13.000 Unterschriften gesammelt – kann die Lokalpolitik darüber einfach hinweggehen und weitermachen wie bisher? Die döpps105-Klage ist weiterhin vor dem Verwaltungsgericht anhängig. Neues gibt es dazu (noch) nicht zu berichten, aber döpps105 ist zuversichtlich. Über die (Un?)Zulässigkeit ist nicht entschieden!

 

döpps105 ist weit mehr als „Kostendeckel“! Am 22.08.2014 berichtete döpps105 über die erste Vollversammlung nach der Sommerpause und den dort erfolgten Strategie-wechsel – nämlich das Großprojekt auch über den Kostendeckel und das dazu erfolgte Bürgerbegehren hinaus nicht nur kritisch zu beobachten sondern auch zu hinterfragen und dazu aktiv laut zu sein. Details dazu s. http://www.njuuz.de/beitrag27088.html

 

döpps105-Sorgen und daraus erwachsender döpps105-Aktionsradius

döpps105-Sorge Nr. 1: – Neuer Döppersberg/Bahnhofsvorplatz – WER zahlt?

Am 18.11.2014 jährte sich der Beschluss über 35 Mio. Euro Mehrkosten! Der in 2010 mit Kostendeckel beschlossene Eigenanteil von 35.Mio. Euro wurde quasi verdoppelt.

Fatal:
Der neue Puffer ist fast aufgebraucht. Weitere Kostensteigerungen werden folgen.

 

döpps105-Sorge Nr. 2: — B7-Sperrung und FOLGEN?

Seit sechs Monaten ist die B7 gesperrt – endlose Staus, die viel Zeit, Ressourcen und sehr, sehr viel Nerven kosten! Klagen von Einzelhändlern über Umsatzeinbußen, Ursachenforschung, Erhebungen und die Suche nach Lösungen – ob/wie kann sich die Lage entspannen? Geben Zahlen zu Passanten-Frequenzen und Parkhaus-Auslastung bereits Entwarnung? DAS können nur echte Umsatzzahlen! Es bleibt spannend…

 

döpps105-Sorge Nr. 3: — Investorenkubus mit Ankermieter PRIMARK?

Die abschließenden Verhandlungen mit dem Investor verzögern sich – und die Entscheidung im Stadtrat wurde vom 15.12.2014 auf Anfang 2015 verschoben.
Auch die gemeinsame Sitzung am 09.12.2014 um 15.00 Uhr (s.link) des Ausschuss für Finanzen, Beteiligungssteuerung und Betriebsausschuss WAW mit der Planungs- und Baubegleitkommission Döppersberg brachte nicht wirklich Licht ins Dunkel.
Dies verfolgten auf den Besucherplätzen je drei Aktive von döpps105 und kPri.

https://www.wuppertal.de/rathaus/onlinedienste/ris/to0040.php?__ksinr=12325

Der Ankermieter PRIMARK bleibt umstritten. Ausbeutung von Mensch und Mitwelt wird hingenommen und Kleidung zum Tages-Konsumartikel – mit negativen Folgen. „Wollen wir uns DAS weiter leisten, obwohl wir wissen, dass wir es nicht können?

 

döpps105-homepage – aktualisiert

Weihnachten – Zeit für Geschenke:  döpps105-Homepage – aktualisiert!

Die döpps105-Homepage ist aktualisiert. Schauen Sie dort gerne vorbei: https://www.doepps105.net  +++döpps105 wünscht allen   Frohes Fest!+++

 

Aktuelle döpps105-Termine – 2015

am Donnerstag, 13.01.2015 um 19.00 Uhr
findet die nächste döpps105-Vollversammlung statt – in der Alten Feuerwache, W-Elberfeld, Gathe. Dort wird es auch um die Planung spannender BI-übergreifender Aktionen im ersten Halbjahr 2015 gehen. Details dazu folgen

Wie bisher freuen wir uns zu allen Treffen und Veranstaltungen auf viele bereits döpps105-Aktive und natürlich auch gerne Gäste/zukünftige Mitstreiter/innen!

In welchem WUPPERTAL möchten Sie leben?
Wuppertal gehört UNS – allen! Mischen Sie sich ein!

Weihnachtsmann bei den Schweinen

Quelle: Albert Schweitzer Stiftung – für unsere Mitwelt

Während wir in diesen Tagen das »Fest der Liebe« feiern, ist Weihnachten für die Millionen Tiere in der Massentierhaltung ein trister Tag wie jeder andere: Sogar auf Grundlegendes wie Sonnenlicht, Beschäftigungsmaterial und die Möglichkeit, sich sauber zu halten, müssen sie weitestgehend verzichten.

Um darauf aufmerksam zu machen, hat sich unser Team in einen Massentierhaltungsbetrieb geschlichen, um nicht nur die Zustände zu dokumentieren, sondern den dort gehaltenen Schweinen auch die wohl einzige Freude ihres Lebens zu bereiten: Ein Aktivist bringt den Tieren frisches Obst und Gemüse und schenkt ihnen Zuneigung, die sie sonst nicht erfahren.

vielleicht die einzige FREUDE in ihrem kurzen Leben?! Jede/r kann handeln - hier & jetzt!
vielleicht die einzige FREUDE in ihrem kurzen Leben?! Jede/r kann handeln – hier & jetzt!

http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/weihnachtsmann-bei-den-schweinen

Ja,
JEDE/R kann etwas tun – HIER & JETZT!

 

Götz Werner, Anthroposoph und auch Gründer der dm-Drogeriemarktkette antwortete bei einer Veranstaltung mit über 500 Zuschauern spontan auf die Frage
„Was kann denn der Einzelne schon tun?“
„Oh, sehr viel. Fangt HEUTE zuhause damit an: verzichtet auf Fleisch und werdet Vegetarier – alle!“

 

Neue Studie – Billionen Plastikteile – erschreckend & beschämend!

WDR2 schreibt über eine Studie zur Verschmutzung der Meere: „Billionen Plastikteile  Fast 270.000 Tonnen Plastikmüll treiben einer neuen Studie zufolge auf den Ozeanen der Erde. Das sei mehr Abfall, als in 38.500 Müllwagen passen würde, so die in dem Fachjournal „Plos One“ veröffentlichte Studie. Es handele sich dabei um mehr als fünf Billionen Einzelteile, heißt es in der Untersuchung.

Um zu den Zahlen zu kommen, hatten Forscher zu See mit einem Maschennetz kleine Abfallteilchen gesammelt. Beobachter auf Booten zählten größere Gegenstände auf dem Wasser. Mit Computermodellen wurde für nicht untersuchte Gebiete hochgerechnet, wie viel Müll auch dort schwimmt.“

Plastikmüll - muss DAS sein?
Plastikmüll – muss DAS sein?

Dieses Foto aus dem Jahr 2010 dokumentiert die Abfallverschmutzung im Mündungsgebiet bei Santos, São Paulo in Brasilien. Es gehört wie die anderen Bilder dieser Fotostrecke zur Ausstellung „Endstation Meer“, die 2013 in Hamburg zu sehen war.

Plastikmüll - belastet Mensch & Mitwelt!
Plastikmüll – belastet Mensch & Mitwelt!

(Bildrechte: William Rodriguez Schepis, Instituto EcoFaxina/Marine Photobank)

Wuppertal bewegen – mit Mehr EnergiE…

Am Samstag, 8.11.2014 fand das barcamp in Wuppertal statt – bereits zum vierten Mal, wieder mit interessanten Themen aus einem weiten Feld und recht gut besucht.

Barcamp in der VHS:

Die Teilnehmer/innen kamen aus ganz NRW zum barcamp der OK.NRW (Offene Kommunen.NRW) 2014 – trotz Bahnstreik. Diskutiert wurden Denkanstöße und Fragen aus den Bereichen Open Data, e-Government, Bürgerbeteiligung & Mehr Energie.

 

Vision EnergiE-Stadt Wuppertal

Vision EnergiE-Stadt Wuppertal

 

EnergiE-Stadt Wuppertal – Wunsch oder Wirklichkeit?

Aus der Bürgerschaft entwickelt, in einer session beim barcamp vorgestellt und lebhaft diskutiert wurde die “Vision einer EnergiE-Stadt Wuppertal”. Fortsetzung wurde gewünscht!

Eine Potentialstudie Photovoltaik für Vohwinkel, die Idee von vertikalen Windrädern an den abgeschalteten Lichtmasten im Sonnborner Kreuz, das CO2-freie Klima-Quartier Arrenberg,  CO2-freie Gewerbe-/Industriegebiete zB W-Langerfeld/Dieselstr., Nächstebreck und last but not least das virtuelles Kraftwerk* in W-Nord schaffen Denkanstöße! Restauriert und bereits mit positiver Energie besetzt sind in W-Elberfeld Utopiastadt (Mirker Bhf), in W-Barmen Tacheles (Loher Bhf), Fernwärme von den Südhöhen für die Neubauten am Scharpenacken, der viel CO2 sparende Rad-/Freizeitweg Nordbahn-Trasse auf den Nordhöhen sowie auf dem Gelände der Bergischen Universität innovativer Wind- und Sonnenstrom.

Argumente

Die Gegenargumente – gegen die Bau-Alternativen zum döpps-Umbau und W-Nord-IKEA – lauteten wie gewohnt: Die Alternative komme zu spät, die Planungen seien zu weit fortgeschritten, Änderungen seien nicht mehr möglich, All dies lässt sich aber entkräften:

Zu spät ist es nie. In Großprojekten wird regelmäßig kontrolliert und nachgesteuert.
Die bisherigen Arbeiten sind allesamt vorbereitende Maßnahmen und wären auch für die Alternativplanungen nutzbar. Bodenplatten oder Verträge wurden noch nicht oder unter Vorbehalt geschlossen. Ob/welche Änderungen tatsächlich möglich wären – insbesondere um bereits fest zugesagte Fördermittel nicht zu gefährden, ließe sich im Gespräch mit der NRW-Landesregierung klären. Den bisherigen Änderungen – gewünscht durch den Investor – verweigerte sich Düsseldorf ja auch nicht.

Bsp.-1: Umbau Döppersberg – kurze Wege für Mobilität & EnergiE

Die Wuppertaler Rundschau berichtete über den TalDisput zum geplanten Primark – auf dem Bahnhofsvorplatz: „Die Park- beziehungsweise Freiflächen-Idee kam beim Publikum (laut-stark) gut an. Nicht jedoch bei Kämmerer Slawig: “Der Investor diskutiert nicht über seinen Mieter. Und eine grüne Wiese vor dem Hauptbahnhof wäre ein Armutszeugnis.”“  Wirklich? Die Initiative döpps105 denkt anders darüber und stellt einen Neuen Döppersberg – einen Bahnhof der kurzen Wege vor.

Bisher ist der Busbahnhof nah am Ferngleis 1 geplant – für viele Menschen verbunden mit langen Wegen zum Schwebebahnhof und zu den S-Bahn-Gleisen….

Neuer Döppersberg - so???

Neuer Döppersberg – so???

Das muss aber nicht so sein. Tauschen Busbahnhof und Investorenkubus/Konsum (Primark???) die Plätze, verkürzen sich die Wege für viele und die (Umwelt)Belastungen verringern sich deutlich. Ebene und kurze  Zufahrt zum Bahnhof bringen klare Vorteile.

 

Neuer Döppersberg - besser!

Neuer Döppersberg – besser!

Neuer Döppersberg - barrierefrei & kurze Wege !

Neuer Döppersberg – barrierefrei & kurze Wege !

 

Würde dazu die Unterführung erhalten und zum Busplatz geöffnet, wären die Zugänge barrierefrei. Planungen zeigen auf: der Tunnel könnte  – renoviert und mit innovativer Beleuchtung, Laufband und Tageslichtelementen ausgestattet – zum Schmuckstück werden, auf das die Wuppertaler/innen stolz sein können.

 

Alter Tunnel - hell und freundlich !

Alter Tunnel – hell und freundlich !

Drei weitere Vorteile hätte diese Bau-Alternative:
1. B7-Tieferlegung inkl. Unwägbarkeiten entfällt, d.h. erhebliche Zeit- & Kosteneinsparungen,
2. Baldige Aufhebung der B7-Sperrung, d.h. weniger Zeit, Kosten, Lärm und  Abgase!
3. Ein unverwechselbares Tor zur Stadt mit allem, was UNSERE Stadt l(i)ebenswert macht:
tolle Aussicht, historische Gebäude-Trilogie, Natur und Kultur. Mittelfristig kämen klima-schützende Ergänzungen hinzu, zB Busplatz-Solarcarport und vielleicht CO2-freier Bahnhof.

 

Bsp.-2: W-Nord – Wir sind EnergiE, nicht Möbel!

In W-Nord sorgen wir uns – um unsere Natur, Umwelt, unser Klima, unseren Stadtteil! Wir wollen Naturerhalt statt Flächenfraß/großflächige Versiegelung, (Rest)Lebensqualität statt Betonwüste/Dauer-Verkehrsinfarkt, Frischluftschneise/natürliches Wasserregime statt (Mehr)(Umwelt)Belastungen, regionale Wertschöpfung statt Steuervermeidungsstrategien, gute Arbeitsplätze und Gemeinwohlorientierung statt Geringverdiener/Aufstocker.

Verkehrsströme mit zu kurzen Rückstaustrecken und fraglichen Annahmen der Ziel-/ Quellverkehre bzw. deren Steuerungsmöglichkeiten würden im Falle des Möblers hier Dauerstau verursachen.

W-Nord - der Elch will DA hin: 110.000 qm Gelände für 25.000 qm Verkaufsfläche - wo ist der Sinn?

W-Nord – der Elch will DA hin: 110.000 qm Gelände für 25.000 qm Verkaufsfläche – wo ist der Sinn?

Eben diese kurzen Wege aber sind für eine dezentrale Energieversorgung des Quartiers ideal! Pioniere sind hier längst aktiv, erzeugen Sonnenstrom für den eigenen Haushalt und/oder den Maschinenpark. Auch die übrigen Rahmenbedingungen stimmen: Höhenlage ohne Verschattung, selten windstill…Prototypen aus Forschung und Wissenschaft werden Teil des virtuellen Kraftwerks W-Nord und machen HIER am Stadtrand die EnergiE-Wende erlebbar und tun UNSERER Stadt/Region gut!

 

virtuellles Kraftwerk in W-Nord - Mehrwert für Mensch, Mitwelt und Stadtfinanzen !

virtuellles Kraftwerk in W-Nord – Mehrwert für Mensch, Mitwelt und Stadtfinanzen !

Steuern – Last oder Beitrag zum Gemeinwohl?
Die Lokalzeitung schreibt weiter zum TalDisput: „Zugeschaltet war auch Außenpublikum per Internet-Livestream – und konnte Fragen stellen. Wo Primark seine Steuern zahlt, blieb unbeantwortet. Auch zur Höhe der Steuereinnahmen gab es keine Auskunft – Steuergeheimnis. Den Grundstückspreis, … erfährt zuerst der Stadtrat – und wer die anderen vier Investoren waren, die auch Interesse am Döppersberg hatten, erfährt (öffentlich) gar niemand.“ DAS gilt nicht nur für Primark sondern auch für IKEA, ebenfalls ein von den Entscheidungsträgern hofierter Investor. Beide stellen Gewerbesteuer und Arbeitsplätze in Aussicht – Gewissheit über die Höhe und Qualität gibt es nicht – das Realisierungs-Risiko trägt die Stadt und baut vorsorglich ein Regenrückhaltebecken für 4,5 Mio. Euro oben am Stadtrand in W-Nord für eine Aufgabe, die bisher das natürliche Wassersystem aus historischen Gewässern übernahm – ganz geräuscharm und kostenfrei…

Kommunalwahl 2014 – ein Wahlaufruf

Politische Kultur lässt sich ändern
– auch in Wuppertal. Da sind wir sicher!

 

Wählen  Sie!
Wählen Sie!

Abgeordnetenwatch: Kommunalwahlplattform 2014 für Wuppertal

HALT! Bitte umsteuern!
HALT! Bitte umsteuern!

was lange währt…

 

Abgeordnetenwatch schaltete heute Nachmittag die Kommunalwahlplattform 2014 für Wuppertal frei.

 

Bereits Mitte März begann die Recherche nach den eMail-Adressen der Wuppertaler Ratskandidat/innen
– mit zunächst eher wenig Kooperationsbereitschaft der Parteien, die auf beharrliches Nachfragen dann in den letzten Wochen aber besser wurde..
Anschließend verzögerten technische Hürden die Erstellung nebst Freigabe.

Daher ist die Zeit für Fragen an die Kandidat/innen und deren Antworten nun zwar knapp, aber einen Versuch wert!

Bitte nutzt / nutzen Sie die Gelegenheit,
die Stadtrats-Kandidaten noch vor der Kommunalwahl noch online zu befragen und leiten Sie die Mail auch in Ihrem Umfeld weiter.

Den link zur Plattform finden Sie in der anhängenden eMail von Abgeordnetenwatch.

Unsere Wahlempfehlung lautet:

Wählen Sie!

Mischen Sie sich ein!

Informieren Sie sich zuvor über die Kandidat/innen, z.B. via Abgeordnetenwatch, wo Sie ab sofort Ihre Fragen einstellen können.

Wir können alle etwas dazu beitragen, die politische Kultur in unserer Stadt zu verbessern. 

Über die Positionen der Parteien können Sie sich auf vielfältige Weise informieren, u.a. über

den Talomat der Initiative Opendatal http://talomat.de

und den Wahlcheck der WZ http://zumlink.de/grsk

Auch hat das Bündnis Unsere Stadtwerke im April 2 Podiumsdiskussionen mit den Stadtratsfraktionen zu den Perspektiven des ÖPNV und zur Zukunft der Wuppertaler Energieversorgung durch die WSW durchgeführt. Ausführliche Berichte hierzu finden Sie auf www.unsere-wsw.de.

Information und Anregungen für Fragestellungen bietet auch das am letzten Samstag beim ersten Tag der Wuppertaler Bürgerinitiativen vorgestellte gemeinsame Positionspapier, das die Frage stellt: „In welchem Wuppertal möchten Sie leben?“

Erarbeitet haben das in der Anlage beigefügte Positionspapier die Initiativen

  • Bündnis Unsere Stadtwerke,
  • döpps105,
  • EnergiE zum Leben in W-Nord,
  • L419 – keine Autobahn durch Ronsdorf,
  • Schauspielhaus Wuppertal Initiative
  • Die Wuppertaler

und sie laden alle Wuppertaler/innen und Initiativen zum mitmachen ein, da wir dieses große Rad nur GEMEINSAM drehen können!

Sollte jmd. die eMail mehrfach erhalten, bitte ich um Nachsicht.

Viel Spaß bei den Fragen zu UNSERER Zukunft!

 

Pressemitteilung vom 16.05.2014 von abgeordnetenwatch.de

Zu den am 25.05.2014 auch in Wuppertal anstehenden Kommunalwahlen hat das Internetportal abgeordnetenwatch.de die Kandidierenden noch kurzfristig auf seiner Website befragbar gemacht. „Als Hilfe für die Wahlentscheidung ist es sehr wichtig die Kandidierenden kennenzulernen“, so Roman Ebener, Projektleiter bei abgeordnetenwatch.de „denn welcher Kandidat welche Politik machen möchte ist vielen Leuten unklar. Umso wichtiger also, dass die Kandidierenden online auf unserer Plattform befragbar gemacht werden.“ Denn Themen gibt es wohl genug, über die die Wähler Bescheid wissen wollen: Haushaltssperre, B7, Döppersberg, IKEA, … die Liste ist lang.

Die Initialzündung zu dem Projekt kam von engagierten Bürgerinnen und Bürgern in Wuppertal. Zusammen mit abgeordnetenwatch.de haben sie die Online-Befragung erst möglich gemacht. „Wir sind sehr froh, dass wir dank des Engagements der Bürgerinnen und Bürger auch die Kommunalwahlen in Wuppertal anbieten können, denn gerade auf lokaler Ebene lebt die Demokratie vom Mitmachen“, so Ebener weiter.

Link zur Plattform: https://www.abgeordnetenwatch.de/wuppertal

Auf www.abgeordnetenwatch.de sind die Kandidierenden mit einem Profil ausgestattet, über welches sie nun noch bis zur Wahl befragbar sind. Die Fragen und Antworten werden vor dem Veröffentlichen von einem Team von Moderatoren auf ihre Vereinbarkeit mit dem Moderationskodex geprüft. Dieser besagt, dass die Beiträge keine sexistischen oder rassistischen Äußerungen, sowie Beleidigungen oder Fragen zum Privatleben beinhalten dürfen.

abgeordnetenwatch.de wurde 2004 in Hamburg gegründet und finanziert sich vor allem durch Spenden und Förderbeiträge. Neben dem Bundestag, dem EU-Parlament und neun Landtagen sind auf dem Portal auch die Vertreter in 60 deutschen Kommunen und Kreistagen befragbar. Außerdem gibt es internationale Partnerprojekte in Tunesien, Irland, Frankreich und Luxemburg.

 

 

Erster Tag der Wuppertaler Bürgerinitiativen

Zum ersten Wuppertaler »Tag der Bürgerinitiativen« am kommenden Samstag, den 10.05.2014  laden sechs Initiativen ein.

Wuppertal- schöne alte Bausubstanz!
Wuppertal- schöne alte Bausubstanz!

Sie bringen ihre Kritik und Forderungen zur Wuppertaler Kommunalpolitik auf den Punkt…

Die Stadt gehört uns – allen!

Die Bürgerinitiativen »EnergiE zum Leben in W-Nord«, »Bürgerinitiative L 419«, das »Bündnis unsere Stadtwerke«, der Aktionskreis »Die Wuppertaler«, »döpps105« und die »Schauspielhaus Wuppertal Initiative« sagen, „Die Stadt gehört uns – allen! Sie wollen sich mehr in kommunalpolitische Entscheidungen einmischen und fordern auf, die Zukunft der Stadt gemeinsam mitzugestalten.

In einem gemeinsamen Positionspapier  treten die Bürgerinitiativen, für eine Stadt ein, in der Meinungsvielfalt die politische Atmosphäre prägen soll. Sie fordern ein Wuppertal, in dem der Bürgerwille sowie Ideen aus der Bürgerschaft ernst genommen werden.

In welchem Wuppertal möchten Sie leben?
In welchem Wuppertal möchten Sie leben?
Wuppertal gehört uns - ALLEN!
Wuppertal gehört uns – ALLEN!

 

Der erste Wuppertaler »Tag der Bürgerinitiativen«:
Wann:       10. Mai 2014, von 13.00 bis 15.00 Uhr
Wo:           Wuppertal-Elberfeld, Kirchplatz (vor der City-Kirche)
Wie:          Infostände, Redebeiträge und viel Raum zum Informieren und diskutieren

In welchem Wuppertal möchten Sie leben?

Ein besonderer Programmpunkt wird die Vorstellung des Positionspapiers »In welchem Wuppertal möchten Sie leben?« sein. Mit konkreten Forderungen wenden sich die Initiativen an die politisch Verantwortlichen und wollen sich in den Kommunalwahlkampf einmischen.

Einmischen erwünscht!

Alle Wuppertaler Initiativen sind herzlich eingeladen, sich ebenfalls in eigenen Redebeiträgen vorzustellen und mit zu diskutieren. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten an den Infoständen Gelegenheit zum Gespräch in kleiner Runde und können sich über Inhalte und Forderungen der einzelnen Initiativen schlau machen.

www.buergerinitiative-l-419-keine-autobahn-durch-ronsdorf.de        www.unsere-wsw.de        www.diewuppertaler.wordpress.com         www.doepps105.net    www.w-nord.de

Erweiterung der City-Arkaden: Infostand

Am 31. August 2013 informiert der Aktionskreis Die Wuppertaler von 10:00 bis 17:00 Uhr über die aktuelle Entwicklung des Vorhabens „Erweiterung City-Arkaden“. Der Informationsstand befindet sich in der Fußgängerzone Herzogstraße / Von-der-Heydt-Platz (Höhe C&A).

Aktionskreis die Wtaler

Besucher des Infostandes sind herzlich eingeladen, sich über die möglichen Folgen einer Umsetzung des Projektes für die Stadt Wuppertal zu informieren und mit Vertretern des Aktionskreises das Für und Wider einer Erweiterung der City-Arkaden zu diskutieren.

Weitere Informationen:
Thomas Pusinelli, tpusinelli@gmail.com und diewuppertaler@t-online.de

Wandel(Sommer)kino-Nachlese: Zukunft?

Wetterunabhängig gab es Sonntag mit „Plastic Planet“ von Werner Boote Wandel(Sommer)Kino am Teich und damit letztmalig Kultur auf dem Ausstellungsgelände!

Plastik haben wir inzwischen bereits im Blut.

In den Weltmeeren beträgt der Anteil Plastik zu Plankton „6:1“. Fische verwechseln Plastik mit Nahrung und fressen es. Über diese Nahrungskette nehmen wir es auf – mit all den krebserregenden Substanzen, erbgutverändernden und –schädigenden Hormonen der Weichmacher. Werden wir uns mit diesem Wissen zu kritischeren Verbraucher/innen wandeln und unser Konsumverhalten ändern, oder ist das zu unbequem?

Wandelkino-Organisator/innen sowie einige Gäste waren neugierig und trotzten dem Wetter!
Wandelkino-Organisator/innen sowie einige Gäste waren neugierig und trotzten dem Wetter!

Trotz Regen ging es vor dem Film zum Rundgang über das weitläufige und parkähnliche Gelände der Ausstellung Eigenheim und Garten. Dass diese(s) nun nach fast vierzig Jahren einem Einkaufszentrum weichen soll, erzeugte allgemeines Kopfschütteln und Unverständnis. Aus Essen angereiste Zuschauer verwiesen auf alte Verbundenheit zu diesem schönen Gelände, wo „er“ die ersten Musterhäuser mit aufgebaut hatte. Ein Düsseldorfer verriet, dass er oft mit seiner Familie und Besuch dort war – um in entspannter Umgebung Anregungen für Wohn- und Garten(t)räume zu gewinnen. Erstaunlich, dass den Bezirk fast dauerhaft belastende Verkehrs-Abgase und -Lärm quasi ausgeblendet sind. Eine „Oase der Ruhe“ – noch! Ein Nachbar (im Rollstuhl) fragte, wo er künftig noch Natur genießen könne. Wald sei kaum barrierefrei bzw. die wenigen barrierefreien Wege im Bezirk inzwischen wegen fehlender Infrastruktur oder Privatisierung gesperrt! Warum es „nur“ dieser Standort sein müsse? Warum nicht an Traditionen angeknüpft/diese innovativ weiterentwickelt würden? Dies waren nur zwei Fragen, über die nie öffentlich diskutiert wurde…

Am 18.08. hatte die Hausausstellung ihren letzten Besuchertag – So entschied es der Wuppertaler Stadtrat: Platz schaffen für den x-ten IKEA(-Homepark)! Ob oder wie dieser kommen darf und was das für Wuppertal(er/innen) bedeutet, werden wir sehen. Umweltverträglichkeit, ökologische Ausrichtung, Kreislaufwirtschaft und gute Sozialbilanz sollen Platz schaffen für das genaue Gegenteil – und noch mehr Plastik!

Flyer PlasticPlanet-Auszug-SKMBT_2831813082008080

Brauchen wir wirklich so viel Plastik? – Wo bleibt der Müll?

 

Aussteller/innen, Bauherren, Nachbarinnen und Gäste – alle  nahmen Abschied.
Ein letzter Abend im Musterhaus und Wandel(Sommer)kino am Teich sowie eine Mahnwache – für unser gefühltes Herz von W-Nord! Wir danken für 40 Jahre gute Nachbarschaft. Stets war dabei auch die menschliche Komponente wichtig!

Dieser zwischenmenschliche Umgang war stets weit weg von „cool & smart“ („kühl & arrogant“?). Nun gilt wohl eher die Devise: Was zählt, ist allein die Prognose des Neuinvestors – nicht Argumente, Zahlen, Fakten und WER nachher zahlt. Bereits absehbare Negativ-Folgen werden abgetan als   „Realisierungsrisiko“…

Dass es regnete, wundert uns nicht. Nicht nur der Himmel weinte um unseren Nachbarn „Ausstellung Eigenheim und Garten“ – Wir auch! Und: Die Natur braucht den Regen – W-Nord braucht die Natur für eine Rest-Lebensqualität!

Wandel(Sommer)kino – am 18.08.

Am Sonntag, 18.08.2013 um 21.00h gibt es einen besonderen event am Stadtrand in W-Nord.
„Sommerkino am Teich“– umsonst & draußen
Plastic Planet von Werner Boote
Einlass/Rundgang ab 20.00h, Sitzgelegenheiten sind vorhanden, eigene aber gerne mitbringen.

Wussten Sie,  dass Plastik im Blut nachgewiesen ist?

Wussten Sie, dass Plastik bereits in unserem Blut nachgewiesen ist?

Plastik ist billig und praktisch. Leben wir nach Stein-, Bronze- und Eisenzeit nun im  Plastikzeitalter? Kunststoffe können bis zu 500 Jahre in Böden und Gewässern überdauern und mit ihren unbekannten Zusatzstoffen unser Hormonsystem schädigen. Wußten Sie, dass Sie Plastik im Blut haben?

Am historischen Mühlinghaus-Teich wollen wir gemeinsam „Plastic Planet“ anschauen
– ein Film, der nachdenklich macht, ob wir so viel Plastik wirklich brauchen.

BauEnergieKompetenz - naturverträglich am Teich
BauEnergieKompetenz – naturverträglich am Teich

 

Wo bleibt der ganze Müll?

Werner Boote – der Enkel eines überzeugten Plastik-„Pioniers“ – recherchierte, berichtet,
(hinter)fragt kritisch und zeigt Perspektiven auf -für eine l(i)ebenswerte Zukunft!

Details s. link zum Flyer

https://www.dropbox.com/sh/3z7oj9ifi44xyuj/Ja1H9sY6m_?m

Empfehlenswerter Film und hoffentlich weiter  „Sommer“…

 

Plan B ist wetterunabhängig

–       bei Regen im Restaurant „Fertighaus-Ausstellung“

–       Wegbeschreibung, Eingang etc. gelten unverändert (s. Flyer/link)
(für den Rundgang vor dem Film bitte ggf. Schirm mitbringen…)