Alle Beiträge von Beate

Talfahrt 2015 – empfehlenswert!

Talfahrt 2015 – der etwas andere Wuppertaler Jahresrückblick
– gut war’s im Barmer Bahnhof, auch im verflixten siebten Jahr!

Barmer Bhf - auch ein Haus mit Seele ;-)
Barmer Bhf – auch ein Haus mit Seele 😉

Anfang 2016 gibt es ja noch weitere Vorstellungen 😉
http://www.talfahrt-wuppertal.de/index.html

Talfahrt im verflixten 7. Jahr - mit Liebeslied an W'tal ;-)
Talfahrt im verflixten 7. Jahr – mit Liebeslied an W’tal 😉


Wuppertaler Jahresrückblick und satirische Heimatpflege
Mit: Jürgen H. Scheugenpflug, Jens Neutag und Ulrich Rasch (Musik)

 

2015 – bewegt und bewegend zugleich!

Liebe Aktive, Unterstützer*innen, Interessierte und alle,

2015 geht zu Ende – bewegt und bewegend gleichermaßen!
Zeit, DANKE zu sagen
– für vielschichtige Impulse und vielfältige Unterstützung

Frohes Fest & Guten Rutsch!
Frohes Fest & Guten Rutsch!

Zeit ebenso für den Blick zurück und natürlich auch nach VORN 😉
2015 machten wir Wuppertal & die Welt wieder ein Stück besser:

Ethisch wirtschaften – sozial, ökologisch, mit Augenmaß und auf Augenhöhe…(weiter s. hier auf der website: Leben/Wirtschaft…)

Nachhaltige Konsum- & Lebensweise durch Mitwirken an Wuppertaler Vernetzungen für Urbane Gärten, NANK eV mit Industrie 4.0, fairen Handel, Sauberkeitspaten W-Nord, Plastikfasten … hier schafften es Thema, Selbstversuch und Netzwerk ins TV/ZDF,
s. Link zum Bericht in Hallo Deutschland zum „Leben ohne Plastik“ :
http://www.verpasst.de/sendung/290754/Hallo_Deutschland.html

Klimagerechtigkeit – Fäden verknüpfend für die Wuppertaler Kreisgruppe des BUND und die Umweltverbände, im Wuppertaler Landschaftsbeirat und Bürger-EnergiE vernetzend – auch hier ging es weiter – lokal vor Ort, regional sowie auf Landes- und auch Bundesebene…

Einmischen – für gutes Leben und bessere Politik in Wuppertal, die mehr ist als Hinterzimmer, (Neu-)Investorenfreundlich und Basta! Bürgerinitiativen/BI-übergreifend mischen sich Bürger*innen ein und vernetzen sich weiter – zB in den BI AK Die Wuppertaler, BUS, döpps105, L419, EnergiE-W-Nord, Schauspielhaus Wuppertal Initiative und weiteren mehr…!
Lokalpolitisch hieß einmischen auch Wuppertal 3.0 und die eigene Oberbürgermeisterin-Kandidatur – langweilig war 2015 wirklich  nicht, eher im Gegenteil – gespickt mit neuen Erfahrungen!
Das gilt auch für den seit 2009 unveränderten Dauer-Streitpunkt „IKEA in W-Nord?“ – der Möbel-Elch am falschen Ort! Wieder bleibt als letztes Mittel die juristische Klärung – dabei ginge es doch ganz anders – auch in Wuppertal.
Zu den hier seit Jahren kontrovers diskutierten Großprojekten möchte ich mit einem Zitat von unserem Bundespräsidenten Joachim Gauck aus Dezember 2015 schließen: „Nur mit einer offen geführten Debatte können langfristige Lösungen gefunden werden.“

Klimaschutz – JETZT, nicht irgendwann!

Die Welt hat ein Klimaschutzabkommen – Glückwunsch nach Paris, an die Welt und für uns – ALLE! Für die Weltgemeinschaft (und damit auch für Wuppertal!) bringen es Fabio Longo (Eurosolar), Hermann Ott (Wuppertaler MdB 2009 bis 2013), Franz Alt und andere Vordenker auf den Punkt:

Richtig ist: Das Klimaabkommen von Paris ist ein historischer Durchbruch. Richtig ist aber auch: Das Ziel von nicht mehr als 1.5 Grad Erderwärmung (gegenüber 1870) ist noch in weiter Ferne.
s. unter http://www.sonnenseite.com

Zwei Ergebnisse stehen für den Erfolg
Erstens: … Das neue Ziel von 1.5 Grad bedeutet eine große Hoffnung für Dutzende Millionen Menschen in Afrika, Indien, Bangladesch und den pazifischen Inselstaaten. Endlich ein positives Signal an die Ärmsten: Wir schreiben euch nicht ab, wir lassen euch nicht einfach absaufen, wir sind solidarisch mit euch.

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Der zweite große Fortschritt und Erfolg: Erstmals unterstützen alle 195 Staaten dieses Planeten in einem gemeinsamen Vertrag die neuen, ambitionierten Ziele. Die ganze Welt ist jetzt vereint im Bestreben nach weltweitem Klimaschutz. Das ist in einer Zeit großer Konflikte und Kriege ein starkes Zeichen dafür, dass sich die gesamte Menschheit doch noch als Geschwister, als Schwestern und Brüder unter der einen Sonne auf diesem gemeinsamen Planeten, versteht. Für eine mögliche Friedenskultur von morgen ein nicht zu unterschätzendes wichtiges und richtiges Signal.

Die Schwachpunkte des Abkommens können korrigiert werden
– und das muss in den nächsten Jahren geschehen.

Erstens: Die Zusagen fast aller Staaten für den Klimaschutz in den nächsten Jahren sind noch weit davon entfernt, das neue 1.5- Grad-Ziel zu erreichen. Es wird mit den jetzigen Zusagen eher drei Grad wärmer, sagen die Klimaforscher. Und nicht einmal diese schwachen Ziele sind völkerrechtlich verbindlich oder auch nur überprüfbar.Watch movie online The Transporter Refueled (2015)

Zweiter Schwachpunkt: … finanzielle Zusagen bleiben zu unverbindlich.

Dennoch gibt es neue Chancen

Folgekonferenzen und Nachbesserungen – Die Welt kann nach diesem Wochenende etwas optimistischer in die Zukunft blicken.
Auch die Umweltverbände erkennen die Fortschritte von Paris an. Ihre weltweiten Aktivitäten für mehr Klimaschutz haben sich gelohnt.

Klimaschutz – lohnt sich auch in Wuppertal!
Es wird niemanden wirklich überraschen, dass unser ganz persönlicher Konsum- und Lebensstil das Weltklima mit beeinflusst! Das ist kein Scherz. Den persönlichen CO2-Ausstoß bestimmen wir tatsächlich höchstselbst – durch die Art unseres Wohnen, unseres Konsum und auch unserer Fortbewegung. Dieser persönliche CO2-Ausstoß ist meßbar – mit dem UBA-CO2-Rechner.

Wie leben wir?

• Wieviel Wohnfläche nutzt jede/r Einzelne? Wieviel Energie brauchen wir zum Heizen und für warmes Wasser? Im Durchschnitt entfallen 25 Prozent der Treibhausgasemissionen auf den Bereich Heizen und Strom. Strom kommt aus der Steckdose – aber wo wird unser Strom erzeugt? Nutzen wir echten Grünstrom? Erzeugen wir den Strom selbst – aus erneuerbaren Quellen – oder engagieren wir uns für BürgerEnergiE? (www.bbeg.de)

• Auch unsere Nahrung und unser Konsumverhalten haben Einfluss auf den CO2-Ausstoß: 14 Prozent der Treibhausgasemissionen entfallen auf unsere Ernährung Der restliche Konsum schlägt mit 28 Prozent zu Buche. Regional und saisonal – so geht‘s! Die durchschnittliche Verzehrmenge an Kartoffeln verursacht nur 13 Kilogramm CO2 pro Jahr, Butter aber mit rund 160 Kilogramm CO2 pro Jahr mehr als das zehnfache. Auch andere tierische Produkte wie Fleisch und Käse verursachen ähnlich hohe Werte. Durch die Umstellung auf Bioprodukte lassen sich zudem knapp 20 Prozent der CO2-Emissionen einsparen.

• Wie bewegen wir uns? 23 Prozent der Treibhausgasemissionen verursachen wir mit unserer Mobilität. Wir bewegen uns zum Einkaufen, zur Arbeit, in der Freizeit, für Besuche, Reisen und mehr. Müssen es immer Auto und Flugzeug sein oder geht es auch zu Fuß, per Rad oder mut Bus und Bahn?

Wichtig sind die Erkenntnis und der Wandel!
„Es gibt große individuelle Handlungsspielräume. Was wirklich zählt, sind die Grundsatzentscheidungen rund um die Themen Verkehr, Heizung, Fleischkonsum und Haushaltsgroßgeräte.“ (Franz Alt)

Ein klimaneutrales Deutschland ist möglich
Die Broschüre „Klimaneutral Leben“ zeigt anhand verschiedener Beispiele, wie die individuellen Einsparpotenziale genutzt werden können. In der Studie „Treibhausgasneutrales Deutschland im Jahr 2050“ Themenseite Klimaneutral leben hat das Umweltbundesamt nachgewiesen, dass eine Treibhausgasminderung um 95 Prozent gegenüber 1990 technisch machbar ist. Demnach würden die Deutschen im Alltag weniger als eine Tonne an CO2-Äqivalenten in der Atmosphäre hinterlassen. Derzeit sind es noch rund elf Tonnen CO2-Äqivalente (Stand 2014). In dem Szenario gehen die Wissenschaftler unter anderem davon aus, dass die Energieversorgung komplett auf erneuerbaren Energieträgern basiert, die Industriestruktur der heutigen jedoch sehr ähnlich ist.

Nun gilt es, den Durchbruch von Paris zu verbreiten
Je mehr Menschen von dem ehrgeizigen Klimavertrag wissen, umso wirksamer wird er schon jetzt sein! Fangen wir doch einfach an
– JEDE/R – HIER UND JETZT!

politischer Suppentopf

„Zusammen mit „Meine Landwirtschaft“ wollen wir in insgesamt acht Tagesworkshops mit vielen Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen an der Vision eines zukunftsfähigen Ernährungs- und Landwirtschaftssystem basteln.“ sagt Sarah Buron von INKOTA, Berlin. INKOTA  nennt das „Politischer Suppentopf“.

Gemüse - regional und saisonal, gesund und lecker!
Gemüse – regional und saisonal, gesund und lecker!

Einer dieser Workshops findet in Wuppertal am Sonntag, den 8.11.
von 10:00 bis 15:00 Uhr im Mirker Bahnhof statt.
Vor Ort kooperiert INKOTA wir mit dem Informationsbüro Nicaragua (Ansprechpartner: Klaus Hess). Interessierte sind herzlich einladen, am Workshop aktiv teilzunehmen.
Bei dem Workshop werden mehrere regionale Initiativen/Vereine und Höfe dabei sein und (symbolisch) ihre Zutaten für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem vorstellen. Eingeladen sind urbane Gärten, solidarische Landwirtschaften und viele mehr. „Gerne gebe ich einen Überblick über Wuppertals urbane Gärten und einen Einblick in den Wandelgarten der Luisenstraße.“ freut sich Beate Petersen.
Außerdem gibt es einen Input zu globalen Problemen des Landwirtschaftssystems wie Armut, Hunger und ungleiche Verteilung. Und einen interessanten Einblick in Ansätze der Ernährungssouveränität im globalen Süden mit Beispielen aus Nicaragua und Kuba.
Mit diesem Workshop wollen wir zum Einen ins Gespräch kommen und Möglichkeit zur Vernetzung geben. Zum Anderen arbeiten wir gemeinsam wie oben beschrieben an der Vision eines zukunftsfähigen Landwirtschafts- und Ernährungssystems.
Den Mittelpunkt des Workshops bildet der Riesenkochtopf vom Kochaktivisten Wam Kat und es endet in einem gemeinsamen Abendessen. Die Teilnahme ist  kostenlos.
Hier ist der Link zum Politischen Suppentopf für mehr Informationen:
www.inkota.de/politischer-suppentopf

Handeln für den Wandel!

Erschreckend!
Höchste Zeit für den Wandel
– im Kopf und im Handeln  😉

Wie der Mensch den Planeten Erde zerstört

29. September 2015

Eine US-Organisation, die auf die vom Menschen verursachten Probleme auf der Erde wie Klimawandel, Umweltverschmutzung und mangelnden Tierschutz aufmerksam machen will, hat einen Bildband mit eindrucksvollen Fotos unseres Planeten veröffentlicht. TRAVELBOOK zeigt eine Auswahl der Aufnahmen, die wunderschön und schockierend zugleich sind.

„Der indonesische Surfer Dede Surinaya reitet in einer abgelegenen, aber mit Müll bedeckten Bucht auf Java durch eine Welle. Java ist die am dichtesten besiedelte Insel der Welt.“ (Quelle: Travelbook)
Weitere Fotos s. hier:

Wuppertal: „Umweltschutz schmeckt“

„Umweltschutz schmeckt“
– kostenfreier Erlebnistag

Auch das ist Wuppertal: Nach dem großartigen Erfolg im vergangenen Jahr hat die Station Natur und Umwelt am 31. Oktober, wieder zu einem kostenfreien Erlebnistag eingeladen, an dem alle Besucherinnen und Besucher – egal ob jung oder alt – die Facetten einer umweltfreundlichen Ernährung kennenlernen konnten.

Von 14 bis 18 Uhr erwartete die Gäste ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm mit umfangreichen Informationen, spannenden Spielen und leckeren Kostproben für Erwachsene und Kinder.

So präsentierten unter anderem der Bio-Troll Cronenberg, der Bienenzuchtverein Cronenberg e. V. und der Hof Kotthausen ihre leckeren Angebote. Für Erwachsene wurde ein kleiner Kochkurs für Bergische Häppchen und vegane Dips angeboten, während Kinder im Holzbackofen selbst zubereitete Kräuterbrötchen backen konnten.

Bei der Ronsdorfer Apfelsaftmanufaktur konnte frisch gepresster Apfelsaft genossen werden.

Das Programm gestalteten die Station Natur und Umwelt und der Förderverein gemeinsam mit den Kooperationspartnern Bienenzuchtverein Cronenberg e. V., Bio-Troll Cronenberg, BUND Kreisgruppe Wuppertal, Foodsharing Wuppertal, Greenpeace Wuppertal, Hof Kotthausen gGmbH, Kneipp-Verein Wuppertal e. V., Natur-Schule Grund, Ronsdorfer Apfelsaftmanufaktur, Rudolf-Steiner-Schule, Anne Telöken und die Verbraucherzentrale NRW – Beratungsstelle Wuppertal – Umweltberatung.

Wer es in diesem Jahr verpasst hat, darf sich schon auf das Fest 2016 freuen und möge es sich gerne für 2016 vormerken sowie sich für den stnu-newsletter eintragen und oder auf der homepage von stnu (Station Natur und Umwelt) http://www.stnu.de und BUND Kreisgruppe Wuppertal http://www.bund-kgwuppertal.de  stöbern…

NRW – besser nachhaltig als grau!

Duisburg, Wuppertal – die NRW-Welt wird grauer!
Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit sind anders zu verstehen 😉

„Landschaftsschutzgebiete (LSG) sind für Duisburger Planer allenfalls Flächenreserve. Der BUND macht in den gefährdeten gebieten jetzt auf die Absichten der Planungsverwaltung aufmerksam.“

„Uralte Rotbuchen, verdrehte Hainbuchen, knorrige Steileichen und Roteichen, Kiefern, Weißbirken, Kastanie und schnellwüchsiger Spitzahorn, schlanke Linden, Vogelkirsche und Haselsträucher machen diesen artenreichen Wald aus. Er ist ein Schatzkistchen unter den Duisburger Wäldern.“

„Noch lässt es sich hier beim Spaziergang lernen: Uni Duisburg, nur 100 m hinter dem Haus.“

„Kann man sich vorstellen, dass eines der schönsten Duisburger Waldstücke abgeholzt werden soll? Ein Wald mit zahlreichen Baumarten, mit Baumriesen und mit Totholz. Die Mehrheit in der Politik will das: Duisburg 2027. Einige Eindrücke heute: mit Herbstlorcheln (Helvella crispa).“ (Dietmar Beckmann, Texte + Fotos)

W-Nord: Vorstellen mag man es sich nicht, aber es passiert – auch hier ;-(
Seit 2009 haben wir versucht, unsere Mitwelt zu retten. Seit Mitte September ist es hier traurige Realität – vom intakten Ökosystem als Teil des Biotopverbundes mit historischen Gewässern (Teich, Kleingewässer …) nebst historischer Wegeführung (Hohlwegfragment), Altwald, Altbäumen – darunter über 150 Jahre alte Riesen im schönsten Herbstkleid – und dortiger Fauna bleibt nur die Erinnerung! (s. mein facebook-Titelbild)
Wuppertaler Entscheider aus Parteien und Verwaltung ziehen mehrheitlich großflächige Versiegelung, Betonarchitektur und Verkehrschaos vor und wägten weg – zugunsten des auswärtigen Investors und ohne gemeinsamen Ortstermin, Gespräch vor Ort oder ähnliches!
„Prognostiziert“ wurden Gewerbesteuer (wieviel wird nach Steueroptimierung durch den IKEA-Konzern hier hängenbleiben ???) und Arbeitsplätze (fair und auskömmlich???). Dafür wurden das gefühlte Herz und die Balance des Stadtrandraumes zerstört, Es droht Dauer-Verkehrs-Zähfluß und Mehrkosten. Statt natürlichem – kostenfreiem – Wassersystem baute der lokale Versorger ein ca. 3,5 Mio. teures Regenrückhaltebecken und legt die Kosten um auf uns Bürger*innen…

Einladung zum Obstwiesenfest – am Sonntag 25.10.2015

Der Arbeitskreis Obstwiesenförderung Bergisches Städtedreieck lädt herzlich ein zum 9. Herbstlichen Obstwiesenfest, das am Sonntag, dem 25. Oktober 2015, von 11:00 bis 17:00 Uhr im Waldpädagogischen Zentrum Burgholz stattfinden wird (Programm).

frisches Obst - gesund ungespritzt ;-)
frisches Obst – gesund ungespritzt 😉

Wuppertaler NaturfreundInnen wissen natürlich, dass sich eine Anreise mit dem Öffentlichen Nahverkehr bis Cronenberg empfiehlt, da vor Ort kaum bis keine Parkplätze zu finden sein werden.

Die BUND-Kreisgruppe wird vor Ort vertreten sein – gemeinsam mit der BUND-Kreisgruppe aus Solingen. Wir freuen uns auf viele BesucherInnen.

Energiewende vor Ort – aller guten Dinge sind drei!

Drei gute Nachrichten gibt es zur regionalen Energiewende – allesamt initiiert durch engagierte Bürger*innen und umgesetzt in konstruktiver Zusammenarbeit mit ebensolchen Entscheidungsträger*innen.

regionale Wertschöpfung: Aus Sonne Strom und Wärme gewinnen

Glückwunsch zur 2. bbeg-Photovoltaik (PV)-Anlage,  zur Wahl in den BBEn-Rat  und dem Klimaquartier Arrenberg zur Nr. 95 der NRW-Klima-Expo!

Denkanstoß:  2. Klimafolgenaufwandsbericht 2014 (Wetter/Ruhr),
– in Gedenken an Hermann Scheer – dazu der Terminhinweis für die Eurosolar-Preisverleihung 2015 am 17.10.2015

Weiterlesen bitte hier

http://www.njuuz.de/beitrag32585.html

BUND warnt vor TTIP, CETA & Co – Unterschrift ist noch möglich

BUND warnt vor Nachteilen in Wuppertal durch TTIP, CETA & Co

Nach Angaben der Kreisgruppe Wuppertal im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben in der Postleitzahlenzone 42… bereits rund 13.000 Menschen den Stopp der Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) bzw. mit Kanada (CETA) gefordert.  TTIP geht uns alle an!

BUND - Freunde der Erde
BUND – Freunde der Erde

Selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative im Endspurt

Der BUND hatte die Protestaktion gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Verbänden als selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative „Stop TTIP“ vor knapp einem Jahr gestartet. Mittlerweile ist das Bündnis auf über 500 Organisationen aus ganz Europa angewachsen.

Wuppertal: BUND ist mit aktiv im Aktionsbündnis gegen TTIP

Auch in Wuppertal haben sich mit dem BUND einige Initiativen zu einem Aktionsbündnis gegen TTIP zusammengefunden, um die Freihandelsabkommen zu stoppen. Hier ein Aktionsplakat:

Konzerninteressen statt Gemeinwohl???
Konzerninteressen statt Gemeinwohl???

„Stop TTIP“

fordert die Institutionen der EU und die Mitgliedstaaten auf, CETA nicht zu ratifizieren und die Verhandlungen über TTIP zu stoppen. „TTIP und CETA werden geheim verhandelt, obwohl sie uns alle betreffen“, sagt Jörg Liesendahl vom Vorstand der BUND-Kreisgruppe. „Was an die Öffentlichkeit dringt, ist nicht im Sinne der Bevölkerung, sondern dient vor allem mächtigen Lobbygruppen und Großkonzernen“, kritisiert Liesendahl.

Investoren haben Klagerecht – auch gegen Wuppertal

Auch für Wuppertal befürchtet die BUND-Kreisgruppe gravierende Nachteile, sagt Beate Petersen vom BUND-Vorstand: „Die Verträge greifen tief in die kommunale Selbstverwaltung ein. Sie gefährden Demokratie, Rechtsstaat, Kulturförderung sowie bewährte Umwelt- und Verbraucherschutz-Standards.“ So werde es der Stadt unter TTIP-Bedingungen z.B. nicht möglich sein, Fracking oder die Verwendung bestimmter Giftstoffe auf dem eigenen Gebiet zu verhindern, weil sonst Unternehmen gegen diese Verbote klagen könnten.

„Stop TTIP“ –  noch bis zum 6. Oktober unterschreiben

Die BUND-Kreisgruppe Wuppertal ruft deshalb dazu auf, die Aktion „Stop TTIP“ bis zu deren Ende am 6. Oktober zu unterzeichnen.

Die Signale dafür, dass der Protest in Brüssel nicht mehr überhört werden könne, seien ermutigend, so Jörg Liesendahl: „Die EU-Kommission sah sich aufgrund des großen öffentlichen Drucks immerhin gezwungen, einige Dokumente zu veröffentlichen. Zudem gab es heftige Debatten zu TTIP im europäischen Parlament. Wir haben bereits kräftig Sand in die TTIP-Mühlen gestreut, müssen aber weiter Druck machen, um die Abkommen zu verhindern“. Auch in Wuppertal werde der BUND daher weiter Unterschriften sammeln.

„Stop TTIP“- 1 Mio. Unterschriften in Rekordzeit

Die Hürde für offizielle Bürgerinitiativen von einer Million Unterschriften hatte „Stop TTIP“ in einer Rekordzeit von knapp zwei Monaten genommen. Inzwischen wurde „Stop TTIP“ von fast 3 Millionen Menschen unterzeichnet – damit ist die Aktion erfolgreicher als alle bisherigen Europäischen Bürgerinitiativen.

Kultur - ist Leben!
Kultur – ist Leben!

TTIP, CETA & Co: heiße Phase im Herbst – inkl. Demo am 10.10.

Im Herbst tritt die Auseinandersetzung um TTIP und CETA in die heiße Phase: Viele Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Kultur, Globalisierungskritik, Umwelt- und Verbraucherschutz sowie Gewerkschaften wollen am 10. Oktober mit einer bundesweiten Großdemonstration in Berlin den Stopp der Freihandelsabkommen fordern.

weitere Hintergrund-Infos

Zur Unterschriftenaktion gegen TTIP und CETA: www.bund.net/ttip
Anreiseinformation zur TTIP-Demo am 10.10.2015: www.bund.net/ttip-anreise