Alle Beiträge von Beate

RundMail 09/2021: Arten- & Klimaverträglicher Wandel, der uns ALLE angeht

Mach/t mit. Geh/t wählen: am 25.9.2021 ist Bundestagswahl!

Spannendes zum Anschauen und Mitmachen – alles sehr gerne auch zum Teilen:

  • EIN- UND AUSBLICK: Links zu spannenden Veranstaltungen
    WICHTIG: Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen, die Mitwirkenden und Besucher*innen bitte beachten.

HEUTE, Freitag, 24.09.2021 Aufruf von FfF zum Globalen Klimastreik – auch wieder in Wuppertal

ab 15 Uhr mit Kundgebungen und Protestzug sowie anschließend
ab 17:30 Uhr Podiumsdiskussion mit den Wuppertaler Bundestags-Direkt-Kandidat*innen

D A N K E

  • an FfF für einen weiteren wichtigen globalen Klimastreik – weltweit in über 80 Ländern und in knapp 500 deutschen Städten!
  • und an swr3 für die prima Verknüpfung: Hätten wir besser aufgepasst, hätten wir jetzt vielleicht keine Klimakrise: Future for Fridays
  • sowie Ihnen und Euch allen, die die Dringlichkeit der Arten- und Klimakrise erkannt haben, ihr Wissen teilen, selbst handeln und dazu ermutigen!

am Samstag, 25.9.2021, von 14 bis 17 Uhr „40 Jahre AGU-Schwelm und Streuobstwiesentag“:  zum Jubiläum unseres Netzwerkpartners mit dem „Biotopverbund Am Tannenbaum“
Mit der Biostation EN, bringen wir Interessierten die Streuobstwiese näher und verkaufen Apfelsaft von dort.  Gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern geben wir einen Rückblick auf die 40 Jahre, sowie Ein-/Ausblick in aktuelle und zukünftige Aktivitäten https://www.agu-schwelm.de/termine/

am Dienstag, 28.09.2021 um 16 Uhr: PV auf Gewerbedächern in der S-IHK Hagen & online: Roadshow der EnergieAgentur.NRWG

Die SIHK informiert am 28. September, 16 bis 18 Uhr im Rahmen der Roadshow „Mehr Photovoltaik auf Gewerbedächern” über Kosten und Nutzen der Solarstromerzeugung auf dem eigenen Dach. Die Veranstaltung ist Teil der landesweiten Informationskampagne „Mehr Photovoltaik auf Gewerbedächern – Kampagne 2021+“, die das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW (MWIDE) zusammen mit IHK NRW, dem Landesverband Erneuerbare Energien LEE NRW und der EnergieAgentur.NRW ins Leben gerufen hat, um die Photovoltaik konsequent im Gewerbebereich zu etablieren und bisher unerschlossenen Potenziale zu heben. weiterlesen: https://www.energieagentur.nrw/solarenergie/roadshow_in_hagen_pv_auf_gewerbedaechern

  • RÜCKBLICK: Links zu vergangenen Veranstaltungen

als Nachlese zu einer spannenden Initiative, zu der auch ich am Sonntag per Impuls beitragen durfte:

2. RWE-Tribunal am 18./19.9.2021 in Essen: Hier geht es zu Programm / Dokumentation

https://cdn.website-editor.net/78e8a8c5e87b4c30999e79f0736f8fba/files/uploaded/210917-Program-Essen_final.pdf  und hier gibt es Wissenswertes auf der website:  www.rwe-tribunal.org

„Klimaschutz einfach machen, JETZT“, am 21.9.2021 um 19 Uhr in Schwelm-Linderhausen: 
Hier geht es zur Einladung/ Dokumentationhttps://www.njuuz.de/beitrag67350.html und zur Nachlese https://www.gruene-schwelm.de/wp/termine/klimaschutz-einfach-machen-jetzt/

„Solar-Decathlon/SDE mit anschließendem Living-Lab 2022“ am Mittwoch, 22.9.2021 um 19 Uhr in der ehemaligen Glaserei – am Mirker Bahnhof/Utopiastadt/Nordbahntrasse
zum Auftakt unserer 3-teiligen Reihe „klimaverträglich Bauen“ als hybrid-Veranstaltung der traditionellen Kooperation von Bergischer VHS mit dem Klimanetzwerk Wuppertal im Rahmen der Initiativen übergreifenden Bildungsreihe zur Klimagerechtigkeit: https://www.njuuz.de/beitrag67374.html
Link zur VHS BVHS: Kursdetails anzeigen Bergische-VHS und zum online-Flyer der Bildungs-website  www.primaklima21.net sowie zum SDE 2021/22 in Wuppertal:vom 10 bis 24.6.2022 https://sde21.eu/de/

sowie zu den Folge-Terminen der Reihe Teil-2 am 27.10. Energetisch sanieren im Bestand  https://bvhs.de/?10-3202w@221 und Teil 3 am 24.11. Neubau im Bestand https://bvhs.de/?10-3203w@221

  • Last but not least PROTEST auch hier:

Offener Brief vom 7.9.2021 an die NRW-Landesregierung zum Erhalt der EnergieAgentur.NRW (EA.NRW) über 2021 hinaus. Hilfreich wäre nun zumindest ein Moratorium bis zur NRW-Landtagswahl am 15.5.2022!

Zur Mitzeichnung – per Name und Logo – und/oder weitere Verbreitung sind alle Initiativen, Unternehmen, Bündnisse etc. herzlichst eingeladen, die insbesondere kleinteilige Initialberatung von Kommunen, Unternehmen, Bürger*innen zu energetischer Sanierung und Neubau im Bestand, 30-jährige Expertise der EA.NRW sowie durch diese über Jahrzehnte mit aufgebaute Netzwerke zur praktischen Umsetzung und mehr für eine gelingende Energiewende wertschätzen: https://www.njuuz.de/beitrag66882.html

Wir sehen uns zu den Veranstaltungen und/oder zum Globalen Klimastreik am 24.9.?!

In diesem Sinne: Klimaschutz geht ALLE an!

Klimagerechtigkeit: klimaverträglich Bauen

Um klimagerechte Wohn- und Lebensräume im Bestand und auch als Neubau sowie um die Vorstellung des Solar-Decathlon-Projektes geht es in der 3-teiligen Baureihe zu einem weiteren Thema der BILDUNGSREIHE am 22.9.2021 um 19 Uhr. 

Mittwoch, 22. September 2021, hybrid (vor Ort und online) um 19:00 Uhr

Start der 3-teiligen Reihe ist am 22.September in der ehemaligen Glaserei – nun umgenutzt als lLving-Lab des Solar-Decathlon-Projekts – in unmittelbarer Nähe von Utopiastadt (ehemaligen Mirker Bahnhof) an der Nordbahntrasse
Konzipiert ist die 3-teilige Reihe „klimaverträglich Bauen“ als Hybrid-Veranstaltung der Bergischen VHS mit dem Klimanetzwerk Wuppertal im Rahmen der Initiativen übergreifenden Bildungsreihe zur Klimagerechtigkeit

Infos gibt es auf der website derBergischen VHS  BVHS: Kursdetails anzeigen Bergische-VHS

und per online-Flyer auf der website  der Initiativen-übergreifenden Bildungsreihe www.primaklima21.net

Klimagerechtigkeit: klimaverträglich Bauen

Klima-/Energieneutrale urbane Neubauten – Wohn- und Lebensräume der Zukunft

Mittwoch, 22. September 2021, 19:00 Uhr (in Kooperation mit der VHS) – Themenblock „Klimagerechtes Bauen“
Gelände „Solar Decathlon Europe 21/22”, in der „Alten Glaserei”
(Juliusstraße 12, 42105 Wuppertal – Nordbahntrasse, gegenüber dem Bahnhof Mirke)

Was ist zu berücksichtigen, wenn man klima- und energieneutral bauen und wohnen möchte?
Wie sehen die nachhaltigen urbanen Wohnformen der Zukunft aus?

Diesen Fragen gehen wir anhand von wissenschaftlichen Erkenntnissen, an Best Practice Beispielen, innovativen Ideen und im Diskurs mit ausgewählten Praktikern und natürlich dem Publikum nach.

Referent:innen: 

Team Solar Decathlon Europe 21/22 im Gespräch mit Praxispartnern u.a. mit: Dr. Daniel Lorberg – Dr.-Ing. Katharina Simon – Frauke Rottschy

Dr. Daniel Lorberg ist Leiter des Projektes Solar Decathlon Europe 21/22 sowie Kurator des Living Lab. NRW. Zuvor war er u.a. Geschäftsführer des Instituts für Politikwissenschaft an der Bergischen Universität und an der IST-Hochschule für Management und international als Dozent, Autor und Manager tätig. Er studierte Wirtschaft, Recht sowie Europawissenschaften und provierte über den Wandel der Weltwirtschaftsstruktur im Zuge der Digitalisierung.

Dr.-Ing. Katharina Simon ist Projektleiterin des Projektes Living Lab. NRW sowie Co-Leiterin und Leiterin des Bereichs „Architektur und urbane Innovation” im internationalen Projekt „Solar Decathlon Europe 21/22”. Nach ihrem Architekturstudium war sie über sieben Jahre lang am Lehrstuhl für Städtebau an der Bergischen Universität tätig, wo sie 2017 promovierte, bevor sie zunächst zum Lehrstuhl für Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung und 2019 ins SDE 21/22 Team wechselte. Sie lehrt und forscht an der Schnittstelle von Stadt und Energie in nationalen und internationalen Projekten.

Frauke Rottschy ist beim SDE 21/22 Leiterin der Teamkommunikation und betreut die 18 internationalen Teilnehmerteams. Frau Rottschy ist Architektin (Dipl.-Ing.) und Wirtschaftsingenieurin (MBA & Eng.) und arbeitete mit dem Schwerpunkt Wohnungsbau in mehreren Architekturbüros in München, Ulm und Düsseldorf. Während ihres Studiums an der Technischen Universität Darmstadt, nahm sie 2009 am Solar Decathlon in Washington D.C. teil und belegte zusammen mit ihrem Team den 1. Preis im Gesamtwettbewerb.

Der Themenblock „Klimagerechtes Bauen“ findet in Kooperation mit dem „Solar Decathlon Europe 21/22 und der traditionellen Kooperation Bergische VHS & Klimanetzwerk Wuppertal statt.

Wenn es die aktuelle Corona-Lage zulässt finden die drei Veranstaltungen als hybride- und/oder Präsenzveranstaltung statt. Anmeldungen an: anmeldung@primaklima21.net (mit vollständigen personenbezogenen Angaben: Vor- und Nachname; Straße, Hausnr.; PLZ, Wohnort; Telefon-Nummer). Einlass ist nur mit medizinischem Mund-/ Nasen-Schutz möglich. Es  gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültigen Corona-Schutzverordnungen.

Weitere Veranstaltungen des Themenblocks:

Mittwoch, 27. Oktober 2021: Altbau-Neu! Wie kann eine klima- und sozialgerechte Sanierung bei Bestandsbauten funktionieren?

Mittwoch, 24. November 2021: Innerstädtischer Lückenschluss – Nachverdichtung statt Flächenfraß auf der grünen Wiese

Weitere Infos, Anmeldung und eFlyer auch dazu s. hier: www.primaklima21.net

Bildungsreihe zu Klima- und Ressourcengerechtigkeit – veranstaltet von zahlreichen Wuppertaler Initiativen und Organisationen in einer Kooperation mit dem Falken Bildungs- und Freizeitwerk Bergisch Land e.V. Ein Förderprojekt Demokratie-leben, Danke dafür!

Anmeldebedingungen für Online-Seminare, Coronabedingte Teilnahmebedingungen für Präsenz-Veranstaltungen, Allgemeiner Teilnahmevorbehalt

Newsletter bestellen? E-Mail an: news@primaklima21.net

Einladung zum Klimastreik – global wieder am 24.9.2021, ab 15 Uhr auch in Wuppertal

Soziale Bewegungen wie Fridays for Future, Extinction Rebellion und deren Netzwerke fordern weiter eine klimagerechte politische und gesellschaftliche Wende ein, um die Pariser Klimaziele noch zu erreichen. Doch trotz des wissenschaftlichen Konsenses bleibt das Feld der Klimapolitik politisch umkämpft.  Der nächste weltweite Klimastreik steht an  – auch in Wuppertal, dazu laden ab 15 Uhr die Fridays for Future Wuppertal ein: zu Kundgebungen, Demozug und anschließender Podiumsdiskussion mit den Bundestags-Direkt-Kandidat*innen.

zum Programm geht es hier: https://fridaysforfuture.de/ortsgruppen/wuppertal/

Klimaschutz einfach machen, JETZT!

Im Stadtrandraum W-Nord gibt es heute eine spannende Veranstaltung, zu der B90/DIE GRÜNEN (Schwelm) um 19 Uhr in den Berghauser Hof einladen. Dieser befindet sich in unmittelbarer Nähe der Stadtgrenze zu Wuppertal/AK W-Nord, Schwelm-Linderhausen.

Klima-Reihe

Nach dem gelungenen Impuls von der energiepolitischen Sprecherin im NRW-Landtag Wibke Brems zum 1,5°-Ziel und dessen Umsetzung geht es weiter – mit praktischen Handlungsoptionen in der Arten und Klimakrise:

weiter geht es am 21.September um 19 Uhr im Stadtrandraum W-Nord, Schwelm, Linderhausen

Bündnis 90/Die Grünen Schwelm laden ein zu einer Veranstaltung mit Beate Petersen, Diplom Finanzwirtin, seit 2009 ehrenamtlich aktiv für zukunftsweisenden Wandel in Wuppertal und der Welt. Die Veranstaltung findet am 21. September 2021 um 19:00 Uhr im Berghauser Hof, Hattinger Str. 121 in Schwelm statt.

starten statt warten! ! © Quelle: SFV/G. Mester freigegeben zur ehrenamtlichen Nutzung

Klimaschutz einfach machen, JETZT!

„Weiter so“ kann keine zukunftsfähige Alternative mehr sein, denn unser Handeln – auch wirtschaften – hat Folgen, weltweit: Artensterben und Klimakrise mit Hitzewellen, endlosen Dürren und übersäuerten Meeren, aktuell in 2021: fast 50 °C in Kanada, Starkregen in NRW und Rheinland-Pfalz, Hagel in Tübingen, ein Tornado in Tschechien – und die Pandemie… Unser Gesellschaftssystem ist fragil. Ressourcen nutzen wir nicht nachhaltig, sondern als ob es kein Morgen gäbe. Ab Mitte des Jahres lebt die Welt auf Kosten zukünftiger Generationen.  Ändern wir das: „100% Erneuerbare Energien“ oder „Klimaneutralität“ sind ambitionierte Ziele. Wie kommen wir da hin?

Freuen Sie sich auf einen spannenden Vortrag und diskutieren Sie mit Beate Petersen über zukunftsfähige Alternativen.

Da die Corona-Pandemie noch nicht vorbei ist, die Bitte sich möglichst per Mail an info@gruene-schwelm.de anmelden. Listen liegen aber auch am Veranstaltungsabend aus.

Voraussetzung für die Teilnahme ist die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet), entsprechende Nachweise bitten wir mitzubringen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme. Bitte an alle Interessierte weitergeben/weiterleiten.

Viele Grüße
Sabine / Marcel / Peter

B’90/DIE GRÜNEN Schwelm
OV Sprecher Peter Stark

Email: p.stark@gruene-schwelm.de

Quelle: B90/DIE GRÜNEN Schwelm

Klimagerechtigkeit statt Klimakrisen-Leugnung

Um Verharmlosung und Leugnung der Klimakrise aber auch um Klimagerechtigkeit und Ihre Gegner*innen geht es in einem weiteren webinar unserer BILDUNGSREIHE 2021 

Mittwoch, 8. September 2021, Web-Seminar, 19:00 Uhr

In den Naturwissenschaften ist der menschengemachte Klimawandel eine anerkannte Tatsache. Seit Jahrzehnten warnen Klimatolog*innen vor den verheerenden Folgen der bevorstehenden Klimakrise.

Klimagerechtigkeit hier und jetzt (Reihe 2021) ©Bildungsprojekt Steuerungsgruppe

Klimastreiks

Zudem fordern soziale Bewegungen wie Fridays for Future und Extinction Rebellion eine klimagerechte politische Wende, um die Pariser Klimaziele noch zu erreichen. Doch trotz des wissenschaftlichen Konsenses bleibt das Feld der Klimapolitik politisch umkämpft. Kernbereiche der Wirtschaft opponieren immer noch gegen einen wirksamen Klimaschutz und Klimawandelleugner*innen haben internationale Netzwerke aufgebaut, um den wissenschaftlich anerkannten, menschengemachten Klimawandel in Frage zu stellen. 

Einblick

Das Web-Seminar gibt einen Einblick in die Gegnerschaft einer klimagerechten Politik. Mit welchen Strategien ziehen Klimawandelleugner*innen und Klimapolitikbremser*innen heutzutage ins Feld? Welche Argumentationsmuster nutzen sie dabei und welche Rolle spielen rechtspopulistische Parteien wie die AfD und neoliberale Denkfabriken in der Bekämpfung eines effektiven Klimaschutzes?


Klimagerechtigkeit statt Klimakrisenleugnung (Reihe 2021)

Referenten:

Moritz Neujeffski, MSc., ist Doktorand an der Universität Tübingen und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) im Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung. Seine Arbeitsschwerpunkte: Europäische Kohäsionspolitik, Klimaleugnung, Think Tanks und zivilgesellschaftliche Netzwerke

Max Goldenbaum, B.A., studiert Politikwissenschaften im Master an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter ebenfalls am WZB tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte: Klimapolitik, Think Tanks und Internationale Politische Ökonomie

Diese Veranstaltung wird als Online-Seminar mithilfe der Plattform „ZOOM“ durchgeführt. Wir bitten um Anmeldung unter anmeldung@primaklima21.net, damit wir euch die Zugangsdaten zum Online-Meeting per E-Mail zusenden können. 

Weitere Infos, Anmeldung und eFlyer s. hier: https://primaklima21.net/klimaleugner/

Bildungsreihe zu Klima- und Ressourcengerechtigkeit

Veranstaltet von zahlreichen Wuppertaler Initiativen und Organisationen in einer Kooperation mit dem Falken Bildungs- und Freizeitwerk Bergisch Land e.V.

Anmeldebedingungen für Online-Seminare, Coronabedingte Teilnahmebedingungen für Präsenz-Veranstaltungen, Allgemeiner Teilnahmevorbehalt

Newsletter bestellen? E-Mail an: news@primaklima21.net

Förderprojekt Demokratie-leben

Erhalt der EA.NRW: Offener Brief an die NRW-Landesregierung

Heute findet die 8. Fachtagung Bürgerenergie und Energiegenossenschaften NRW (Kooperation der EA.NRW & Genossenschaftsverband) statt – mit Einblick in derzeitige BEG-Geschäftsfelder. In Berlin wird die Fluthilfe zum Wiederaufbau beschlossen, klimaverträglich könnte EA.NRW dies weiter unterstützen – auch in W.

Aktualisierung vom 11.10.2021:
bis heute erfolgte darauf leider noch keine Antwort.

OFFENER BRIEF vom 7.9.2021 an die NRW-Landesregierung

an den Ministerpräsidenten Herrn Armin Laschet
und an den Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie Herrn Prof. Dr. Andreas Pinkwart

Betreff: Geplante Auflösung der EnergieAgentur.NRW

Hochwasserkatastrophe setzt völlig neue Kriterien:

Die EnergieAgentur NRW darf nicht aufgelöst, sondern muss erhalten und erweitert werden!

Sehr geehrte Herren Laschet und Pinkwart, sehr geehrte Damen und Herren,

Vor einem Jahr haben Sie die Einstellung der EnergieAgentur.NRW zum 31.12.2021 beschlossen.

Als Sie diesen Beschluss im September 2020 fassten, konnten Sie nicht wissen, dass auch in Deutschland der Klimawandel mit einer beispiellosen Flutkatastrophe zuschlagen würde. Seit dem 14.07.2021 haben wir aber eine völlig veränderte energiepolitische Lage. Die Verletzlichkeit der zentralistischen Energiesysteme ist radikal zutage getreten. Die Antwort hierauf kann nur ein schneller Umstieg auf dezentral erneuerbare Energieversorgung sein.

Die Menschen müssen baldigst eine Perspektive erhalten – für eine klimaverträglich und gleichzeitig katastrophensichere Stromversorgung. Hierfür benötigen die betroffenen Menschen fachliche Info und Beratung. Genau diese kleinteilige unabhängige Initial-Beratung von Kommunen, Bürger*innen und Unternehmen leistet die EnergieAgentur.NRW seit fast 3 Jahrzehnten z.B. mit AltbauNeu, FörderNavi, Grüne Jobs, Kommunalkongress etc. Wichtige Expertise und Netzwerke wurden so in hervorragender Weise vielschichtig entwickelt.

Es wäre also völlig widersinnig, in dem Moment, wo die EnergieAgentur.NRW dringender denn je benötigt wird, diese Ende 2021 aufzulösen! Erkennen Sie bitte, dass die Flutkatastrophe 2021 völlig neue Kriterien gesetzt hat!

Nehmen Sie Ihren Beschluss aus 2020 zur Auflösung der EnergieAgentur zurück!

Erwirken Sie jetzt akut zumindest ein MORATORIUM für den Erhalt bis zur NRW-Landtagswahl. Sorgen Sie für die Erweiterung der EnergieAgentur.NRW so, wie es den neu entstandenen Notwendigkeiten entspricht und geben Sie damit auch den in der Agentur wirkenden Expert*innen eine verlässliche Perspektive!

Seit  Verkündung anhaltende Proteste und Kritik

Beachten Sie bitte auch die seit der Verkündung der Einstellung anhaltenden Proteste (s. ANHANG) aus Unternehmen der Erneuerbare Energien-Branche, weiteren Branchenverbänden, von offiziellen Vertreter*innen der Kommunalpolitik, von Landtagsabgeordneten, von Initiativen, Bündnissen und vielen Weiteren. Dieser Einsatz zeigt, dass der Erhalt der EnergieAgentur.NRW breit unterstützt wird!

In diesem Sinne verbleiben wir mit hoffnungsvoll-sonnigen Grüßen

Ansprechpersonen/Kontakt: info@w-nord.de

Andauernde Proteste & Kritik am Einstellungsbeschluß

LOGO-Teppich-1*: 
diesen Offenen Brief mit zeichnende Initiativen, Unternehmen, Bündnisse…
*) Dieser wird laufend fortgeschrieben, d.h. weitere Mitzeichnung ist möglich und sehr erwünscht!

Protest PRO EA.NRW – deutlich sichtbar und vielfältig
©Logos/Quelle: Unterstützergemeinschaft, Zustimmung liegt vor

Protest – FÜR den Erhalt der EA.NRW: lokal-regional, aus NRW und weit darüber hinaus
©Quelle: privat/Unterstützergemeinschaft, Zustimmung liegt vor

LOGO-Teppich-2:
seit Verkündung erfolgte Kritik von Initiativen, Kommunen, Unternehmen… & deren Bündnissen

Protest & Kritik: seit Verkündung des Einstellungs-Beschlusses,   ©Quelle: privat

Protest – Monat für Monat ©Quelle: privat,

Protest & Kritik – vielschichtig aus Verbänden, Kommmunen, Politik, Wirtschaft… ©Quelle: privat 

A N H A N G bzw. LINKs

Überblick Protest-Chronik zum Erhalt der EA.NRW

Das NRW-Wirtschaftsministerium MWIDE verkündete überraschend Ende September 2020https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-strebt-ehrgeizige-klimaziele-und-will-hierfuer-kraefte-unter

EnergieAgentur.NRW soll Ende 2021 aufgelöst werden – und der Protest reißt weiter nicht ab.

2020: Kleine Anfragen, Proteste etc.

20-1012- B90-NRW/WB+Kl-Anfrage-1-zu EA-NRW+know-how-MMD17-11446

20-1124-eergiewirtschaftl.Verbaendeanschreiben-an NRW-MP-A. Laschet-EnergieagenturNRW

20-1215-Art Zukunft  EA Brief LEE NRW an MP A. Laschet 15 12 2020
20-1230-Art Zukunft -EA Brief-LEE NRW+AW-Antwort von MP A. Laschet 30 12 2020

2021: Kleine Anfragen, Proteste, online-Petition etc.

21-0111-EUROSOLAR e.V. – Offener Brief EUROSOLAR wendet sich an den Ministerpräsidenten-1

21-0311, 0312 WDR-Berichte zur drohenden Abwicklung der EnergieAgenturNRW:
https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/energie-agentur-nrw-pinkwart-100.htmlhttps://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/nachfolge-energie-agentur-chef-gehalt-100.html

21-0312-B90-NRW/WB+Kl-Anfrage-2-zur Besetzung Gf neu „Energie- und Klimaagentur NRW“
21-0317-OffenerBrief-Bundesverband–Klimaschutz-EnergieAgenturNRW.pdf
21-0318-Stellungnahme von 16 Kommunen/Klimaschutzmanager*innen an MWIDE
21-0322-WZ: Kritik von W’taler OB Uwe Schneidewind… (leider nur lesbar mit WZ-Abo)
21-0322-WR: Kritik an Landesregierung:  Energieagentur NRW in Wuppertal steht vor dem Aus
https://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/spd-kritisiert-energieagentur-nrw-in-wuppertal-steht-vor-dem-aus_aid-56948737
21-0322-WDR: Kritik von SPD-MdL-Dietmar Bell in WDR-Lokalzeit & von Energieberater Kreis ME
21-03xx-PM: Bielefelder Klimabündnis kritisiert…
21-0325-Klimabuendnis_Bielefeld_Offener_Brief/Petition_Energieagentur_Prof._Dr._Pinkwart

21-0415-BUND-NRW-zu Zerschlagung-ea-nrw
21-0413_BUND-NRW-zu-EnergieAgentur_Minister_Pinkwart
21-0412- B90-NRW/WB-Kleine-Anfrage-3 zum Gutachten/Variantenvergleich
21-0423-Eurosolar-TV-ClimateDiplomacy+GREEN NO-DEAL OF THE WEEK.docx

Instead of organizing the energy transition and climate protection, t
he new CDU chairman Armin Laschet wants to dissolve the NRW Energy Agency.

21-0509 FFF-D Luisa Neubauer bei Anne Will + Frage an MP-Laschet zur ea-nrw blieb offen
21-0509-njuuz-Quo-vadis EnergieAgentur.NRW+Klimaschutz
njuuz – Quo vadis – EnergieAgentur.NRW und Klimaschutz?
21-0520-WG_ SPD-NRW-Einladung virtuelle Gesprächsrunde zur EnergieAgentur_NRW

21-0624-Kommunalkongress NRW 2021 – Klimaschutz ist vielfältig:  mit Frage von OB US an MWIDE AP: sinngemäß: Was bleibt? Wird man in Zukunft den Namen des NRW-MWIDE-Ministers AP mit der umstrittenen Einstellung der EA.NRW  verbinden? EA.NRW: Twitter https://twitter.com/eanrw/status/1407985681289383940

21-0706-Bielefelder Klimabündnis übergibt knapp 15 T Unterschriften aus onl.-Petition
„Machen uns große Sorgen“: Protest gegen Aus der Energie-Agentur NRW | nw.de
21-0731-RT-Artikel Flutkatastrophe_ Wiederaufbau ja – und zwar erneuerbar
https://energiewende-2030.de/flutkatastrophe-wiederaufbau-erneuerbare-energien/

21-0805-Welt-Windenergie-Verband WWEA+Brief-an-NRW-Landesregierung-pro-EA-NRW
Schreiben von WWEA an NRW-Staatsregierung zur EnergieAgentur.NRW – World Wind Energy Association (wwindea.org)
21-0823-RT-EE+PM Flutkatastrophe + Wiederaufbau -erneuerbar +EA-NRW
PM_RT-EE_Flut_Wiederaufbau_Final_2408 (energiewende-2030.de)

21-0903-Rezo zur Klima-katastrophe und Hinweis auf geplante Einstellung der EA.NRW und bereits erfolgte Auflösung der Stabstelle Umweltkriminalität unter der NRW-Landesregierung von CDU/FDP https://www.youtube.com/watch?v=Ljcz4tA101U

Überblick/Chronik (Auszug) der seit Verkündung der Entscheidung erfolgten Proteste und kritischen Stimmen gegen die Einstellung 2021- nebst vertiefender Links

Thematisiert wurde die Entscheidung zur Einstellung der EA.NRW z.B. auch hier

  • PM bundesweiter Runder Tisch vom 23.8.2021:

Flutkatastrophe: Wiederaufbau nur mit 100 % Erneuerbaren Energien https://energiewende-2030.de/presse/

höchste Wertschätzung und Anerkennung, genießt die EnergieAgentur- NRW weit über NRW hinaus bundesweit und international wie z.B. hier:
EnergieAgentur.NRW ist Partner des Global Renewable Energy Forums 2021

  • Artikel bundesweiter Runder Tisch: Artikel z.B. vom 31.7.2021
    – inkl. Aufruf zum gemeinsamen Wiederaufbau mit EnergieAgentur.NRW
    Flutkatastrophe: Wiederaufbau ja — und zwar erneuerbar!
    https://energiewende-2030.de/flutkatastrophe-wiederaufbau-erneuerbare-energien/
  • Online-Petition Klimabündnis Bielefeld: Übergabe am 6.7.2021.mit 15.000
    Unterschriften (gerne weiter zeichnen!) an MWIDE-Minister Prof. A. Pnkwart
    Herr Minister Pinkwart: Hände weg von der EnergieAgentur​.​NRW
https://www.change.org/p/fdp-minister-pinkwart-herr-minister-pinkwart-h%C3%A4nde-weg-von-der-energieagentur-nrw-11b58cff-e263-43b4-bc76-1ae9e9a52566?recruiter=133344120&utm_source=share_petition&utm_medium=twitter&utm_campaign=psf_combo_share_initial&utm_term=signature_receipt&recruited_by_id=9fe38d00-85f0-0130-7a55-3c764e0455b2
  • Frage von Luisa Neubauer, FFF an Kanzlerkandidat Armin Laschet, CDU bei Anne Will (Sendung vom 09.05.2021, ab Minute 48, blieb aber leider unbeantwortet!)
https://www.ardmediathek.de/video/anne-will/von-corona-krise-bis-klimapolitik-kann-die-union-noch-kanzleramt/das-erste/Y3JpZDovL25kci5kZS9iMTdjMzc4ZC0wOThmLTQ0MDQtODgyMi1jYjgyODg0M2E5YTU/

Hintergrund EA.NRW: Auszug nebst Links

zur Leistung der EA.NRW: aktuelle jährlich wiederkehrende Netzwerk-Veranstaltungen

Kurz ein Blick darauf, was EA.NRW aktuell vielfältig anbietet: neben Initial-Beratungen Netzwerkbildung per Plattform, Veranstaltungen, Messeständen… https://www.energieagentur.nrw/veranstaltungen

  • o   am 3.9.2021: Photovoltaik auf Gewerbe
  • o   am 7.9.2021: 8. Fachtagung Bürgerenergie und Energiegenossenschaften NRW (Kooperation EA.NRW mit Genossenschaftsverband) – lohnenswerter Einblick in unsere derzeitigen BEG-Geschäftsfelder,
    8. Fachtagung Bürgerenergie und Energiegenossenschaften NRW 2021 (energieagentur.nrw)
  • o   am 8.9.2021: „Energiewende im Kopf“ – Methodenkompetenz im virtuellen Raumo
  • am 10.9.2021: 25. Internationale Passivhaustagung 

Fazit: Es war und ist ein guter Mix – mit Fokus auf NRW und darüber hinaus: EA.NRW ist auch auf der Husum Wind 2021 (Leitmesse Windenergie ab 14.9.2021), und Polis Convention 2021 – bundesweite Messe für Stadt- und Projektentwicklung – und nicht zu vergessen: der jährliche Kommunalkongress für kommunale Vertreter*innen (vom 24.06/2021)

… 3 Jahrzehnte unabhängige Initialberatung und Netzwerke

  • unabhängige Initialberatung, Wissenstransfer und Vernetzung

Umweltminister Johannes Remmel zu Monitor-Bericht 2016 mit Bezug auf Variantenvergleich 2013 und Fokus auf know-how-Sicherung https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?Id=MMV16/3823

Anlass: waren medial durch einen taz-/Monitor-Bericht aus 2016 aufgeworfene Zweifel an unabhängigen Initialberatungen… der EA.NRW– rein hypothetisch hergeleitet aus der Gesellschafterstruktur, was im Nachgang aber weder haltbar war noch bewiesen werden konnte, sondern vielmehr durch eine Untersuchung im Ausschuss des NRW-Landtags vollständig entkräftet wurde,

s. dazu auch den o.a. Bericht des für die EA.NRW damals verantwortlichen Minister J. Remmel vom 01.04.2016 an den Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
zur Berichterstattung der „taz:dietageszeitüng-„und des Magazins „MONITOR“ über die EnergieAgentur.NRW;

  • Grundlage für den Beschluss zur Einstellung der EA.NRW Ende 2021:
    Gutachten/Variantenvergleich aus April 2020 im Auftrag und anschließendem Einstellungs-Beschluss

durch die NRW-Landesregierung (CDU, FDP): Gutachten/Variantenvergleich (7  Varianten), erfolgte ohne Einbindung der EA.NRW: von 7 untersuchten Varianten: 2* Platz-1: Landesgesellschaften (kostengünstig) und 2*Platz-3: EA.NRW (Status Quo) & weitere Variante https://www.wirtschaft.nrw/sites/default/files/asset/document/200409_variantenvergleich_ea.nrw_final.pdf

Anm.: Es bleiben Fragen insbesondere zu know-how-Sicherung??? Kostenvorteil???
neue Landesgesellschaft mit 20 Mitarbeitenden statt bisher 160 Mitarbeitenden

Flutkatastrophe: Wiederaufbau nur mit 100 % EE

Wiederaufbau – zukunftsorientiert

Der bundesweite Runde Tisch Erneuerbare Energien (RT-EE) erwartet, dass dies zukunftsorientiert erfolgt. 

Dafür fordern  Vertreter*innen von mehr als 25 Nichtregierungsorganisationen des RT-EE einen schnellstmöglichen Wiederaufbau mit 100% Erneuerbaren Energien. 

Wiederaufbau – zukunftsorientiert  (Bild/Quelle: PM Runder Tisch EE)

Die Hochwasserkatastrophe im Juli zeigt, dass wir uns mitten in der Klimakrise befinden.

Die Zerstörung und Verluste in Deutschland, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden sind verheerend. Allein in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gab es über 180 Tote und Schäden in Milliardenhöhe. Die Antwort hierauf kann nur sein: schneller Umstieg auf dezentrale erneuerbare Energieversorgung. Die Menschen müssen baldigst eine Perspektive erhalten, bis wann sie mit einer klimafreundlichen und gleichzeitig katastrophensicheren Strom- und Wärmeversorgung rechnen können.

Fluthilfefonds von 30 Mrd.

Am 10. August haben Bund und Länder einen Fluthilfefonds in Höhe von 30 Milliarden Euro beschlossen. Dem müsse jetzt ein durchdachter, nachhaltiger und zukunftsorientierter Wiederaufbau folgen, appelliert der Runde Tisch in seiner Stellungnahme zur Flutkatastrophe. “Wir fordern, dass die Mittel aus dem 30 Mrd Euro Wiederaufbaufonds in den von der Flut zerstörten Gemeinden konsequent zum Schutze des Klimas investiert werden:  in den dezentralen Ausbau von erneuerbaren Energien, Elektrifizierung des Verkehrs, Heizungen nur noch mit Erneuerbaren Energien,” so Hans-Josef Fell, Präsident der in Berlin sitzenden Energy Watch Group.

Nach der Notfall-Hilfe und Stabilisierung geht es für die Betroffenen im Hochwassergebiet nun um den Wiederaufbau. Allein in NRW werden die Schäden auf ca. 13 Mrd. Euro beziffert. Die Menschen, die Kommunalverwaltungen und die Wirtschaft brauchen dringend eine kompetente Initial-Energieberatung, wofür die Energieagentur Rheinland-Pfalz und  die EnergieAgentur.NRW prädestiniert sind.

Die Chance nutzen – und umrüsten auf 100% EE

Die Chance, den Aufbau für klimaverträgliche Investitionen zu nutzen, darf jetzt nicht vertan werden, betonen auch die am Runden Tisch sitzenden Wissenschaftler*innen. In einem Statement, das von einigen Autor*innen der Scientists for Future Studie “Klimaverträgliche Energieversorgung für Deutschland – 16 Orientierungspunkte” verfasst wurde, benennen sie konkrete Maßnahmen.

“Wichtig ist, dass beim Wiederaufbau nicht nur der Hochwasserschutz berücksichtigt wird, sondern die Gebäude und Infrastruktur auch auf 100 % erneuerbare Energien umgerüstet werden,” so Prof. Urban Weber von der TH Bingen. “Vor allem bei der Wärmeversorgung gilt es durch geeignete Fördermaßnahmen und zielgerichtete Beratungsangebote einen Wandel zu fossil-freien Heizsystemen zu fördern, da nur so die Klimaziele erreichbar sind.” Das Ahrtal und die Eifel könnten so Modellregionen für den Klimaschutz werden und dazu beitragen die Klimakrise zu entschärfen und Menschenleben zu retten. Hierfür könne man die bereits existierende EnAHRgie Studie heranziehen, sagt Rainer Doemen, der im Kreis Ahrweiler lebt, Bürgerenergie-Pionier und Mitbegründer des Runden Tisches sowie Beigeordneter der Stadt Remagen ist.

Der Wiederaufbau der zerstörten Regionen muss Städte- und Verbandsgemeinde übergreifend erfolgen.

Quelle: Pressemeldung Runder Tisch Erneuerbare Energien info@energiewende-2030.de

Weitere Informationen
Der Runde Tisch für Erneuerbare Energien ist eine offene Runde mit Vertreterinnen und Vertretern von Vereinen, Initiativen und Nichtregierungsorganisationen, die sich regional und bundesweit für 100% Erneuerbare Energien (EE) bis spätestens 2030 und eine dezentrale Energiewende einsetzen. Das erste Treffen fand im Januar 2017 auf Einladung von EUROSOLAR e. V. in den Räumen der Geschäftsstelle in Bonn statt. 

Zu den derweil über 25 Mitgliedern gehören u.a.  Bündnis BürgerEnergie e.V., Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V., Energy Watch Group, Europäische Energiewende Community e.V., EUROSOLAR e.V., German Zero e.V., Parents for Future Deutschland.

Pressekontakt:

Rainer Doemen, raidoe@mail.de, Mobil Tel.: 0176-47814701, stv. für den RT-EE. Sie können auch das Formular energiewende-2030.de/presse verwenden. 

„Der Wiederaufbau der zerstörten Regionen mehr als 30 km entlang der Ahr muss Städte- und Verbandsgemeinde übergreifend erfolgen. Mindestens müssen die Energie-Steckbriefe des Bundesforschungsprojekts EnAHRgie, die die Räte der Gemeinden im Landkreis Ahrweiler einstimmig zur Kenntnis genommen hatten, schnellstmöglich beim Wiederaufbau umgesetzt werden,” sagt Doemen. Doemen, der seit über vier Wochen ehrenamtlich Nothilfe im großen, verwüsteten Naturschutzgebiet im Ahrmündungsbereich leistet, fordert eine gemeindeübergreifende Kooperation und Katastrophen vorbeugende Flächennutzungs- und Bauleitplanung. “Die Bürgermeister*innen der betroffenen Gemeinden sollten einen Runden Expert*innen-Tisch einsetzen”, so Doemen.

Die Stellungnahmen zum Wiederaufbau mit 100 % erneuerbaren Energien vom Runden Tisch und den Scientists for Future, weitere Links und Zitate von Vertretern von Organisationen des Runden Tisches finden Sie nachfolgend.

Stefan Gsänger, Generalsekretär World Wind Energy Association, Ko-Vorsitzender Global 100% Renewable Energy Platform, ehrenamtlich bei P4F Bonn engagiert: “Der Wiederaufbau der durch die Klimakatastrophe verwüsteten Gegenden bietet die Chance, die Eifel zur bundes- und weltweiten Vorzeigeregion für das Klima zu machen, zur 100% Erneuerbare-Energien-Region. Wichtig sind dafür zwei Dinge: Die betroffenen Kommunen und die Bürgerinnen und Bürger vor Ort müssen diesen Prozess aktiv gestalten können. Bund und Länder müssen den Wiederaufbau mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen: finanziell und durch den Abbau rechtlicher Hemmnisse bei der Nutzung Erneuerbarer Energien. Eine 100% Erneuerbare-Energien-Region Eifel würde weltweite Anziehungskraft entwickeln und in ökonomischer, sozialer und ökologischer Hinsicht stärker als vor der Flut werden.”

Beate Petersen, Vorständin von EUROSOLAR e.V./Deutsche Sektion und Ratssprecherin Bündnis BürgerEnergie e.V.: 
“Kommunen, Bürger*innen, Unternehmen und viele mehr brauchen Hilfe zur Selbsthilfe, robuste Infrastruktur zum BürgerEnergie Ausbau (dezentrale Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften wie sie die RED 2 EU-Richtlinie ermöglicht) sowie verlässliche Beratung vor Ort. Mit bewährter Expertise und Netzwerken leistet Letzteres seit 30 Jahren die EnergieAgentur.NRW. Diese Ende 2021 einzustellen wäre fatal. Hilfreicher ist, den dazu im September 2020 gefassten Beschluss in ein Moratorium umzuwandeln – bis zur NRW-Landtagswahl. Dem Beschluss folgten Monat für Monat Protestbriefe von diversen Verbänden, Initiativen und Bündnissen sowie mehrere Anfragen aus der NRW-Opposition. Sehr geehrte NRW-Entscheidungsträger, der Wiederaufbau steht auch im Mittelpunkt Ihrer Reden. Lassen Sie diesen Taten folgen, und erhalten Sie die für unser Land essentiell wichtige und weit darüber hinaus wertgeschätzte Kompetenz, denn diese wird nun gebraucht – dringend! Bestenfalls steuern Sie nun rasch nach und stellen JETZT wichtige Weichen für die regenerative Dekade.“

Hans-Josef Fell, Energy Watch Group Präsident und ehemaliger Bundestagsabgeordneter der Grünen (1998-2013). “Unsere Ende Mai dieses Jahres veröffentlichte Studie zeigt, dass Deutschland bis 2030 vollständig, zuverlässig und wirtschaftlich mit erneuerbaren Energien versorgt werden kann. Ein Wiederaufbau mit Erneuerbaren Energien ist kostengünstiger als der mit der alten klimaschädlichen Infrastruktur auf Basis von Erdöl, Erdgas und Kohlestrom. Es darf nicht sein, dass der Wiederaufbau im Ahrtal und in der Voreifel mit fossilen Energien geschieht, denn dann tragen auch der wiederaufgebaute Landkreis Ahrweiler und Gemeinden in NRW weiter zum Aufheizen der Atmosphäre bei und befördern die nächsten noch schlimmeren Katastrophen wie Hochwasser, Dürren, Hitzeperioden, Waldbrände u.a.“

Weiterführende Links:
 

Ansprechpersonen und für Interviews verfügbare Experten*innen, u.a.
 

Rainer Doemen, Solarenergie-Förderverein Deutschland e. V., Solarverein Goldene Meile e.V., Impulsgeber des Runden Tisches Erneuerbare Energien, raidoe@mail.de, 0176-47814701

Stefan Gsänger, Bonn, Global 100% Renewable Energy Platform, Parents for Future
sg@wwindea.org, 0175-9401518

Prof. Dr. Urban Weber, TH Bingen, Scientists for Future 
u.weber@th-bingen.de, 06721-409347

Beate Petersen, EUROSOLAR e.V., Bündnis BürgerEnergie e.V., Zukunfts-Schmiede W-Nord, Impulsgeberin des Runden Tisches Erneuerbare Energien, info@beate-petersen.de

Beatrice Bednarz, Uni Mainz, Scientists for Future, beatrice.bednarz@klimalisterlp.de, 0176-72363435

Hans-Josef Fell, Energy Watch Group, fell©hans-josef-fell.de

Sandra Prüfer, P4F Bonn, 01573-1413648, sprufer@yahoo.com


bbeg: Mach mit, ernte Strom aus der Sonne

Mit großer Begeisterung übergab die Bergische BürgerEnergie-Genossenschaft e.G. am 1. August-Wochenende die Steckersolargeräte aus der 3. Sammelbestellung 2021 ihren neuen Besitzer*innen.

eigene Ernde: Strom aus der Sonne ©Foto/Quelle privat bpe

Bergische BürgerEnergie-Genossenschaft eG freut sich auf das 100. Modul

Diese Photovoltaikmodule, die z.B. auf dem Balkon, dem Garagendach oder im Garten einfach nur in die Steckdose gesteckt werden müssen, bieten die Möglichkeit, schon mit geringen Eigenmitteln eine Einsparung der privaten Stromkosten zu erreichen. Durch die Sammelbestellungen und die individuelle Beratung im Workshop lässt sich häufig auch die eigene Teilnahme an der Energiewende erreichen. „Nach dem Prinzip: ‚Kleinvieh macht auch Mist‘ ist es uns gelungen, in nur einem Jahr nahezu 100 Steckersolargeräte zu vermitteln. Das zeigt, dass die Bürger*innen schon viel weiter sind als die Bundesregierung, die beim Ausbau der regenerativen Energien auf der Bremse steht“, so Rita Titz-El Azzar vom Vorstand der bbeg. Und weiter: „Wir wollen dieses Jahr noch die Hundert voll machen.“

nächste bbeg-Sammelbestellung im Herbst 2021

Denn sofern noch eine Sammelbestellung zum Herbst zusammenkommt, wäre die magische Zahl erreicht.

nächste bbeg-workshops Ende Augiust und September 2021

BUND-Kreisgruppe Wuppertal zum Osterholz Dialog-Prozess

Auch die BUND-Kreisgruppe Wuppertal begrüßt ausdrücklich den im Rat der Stadt Wuppertal beschlossenen Osterholz Dialog-Prozess* und unterstützt diesen selbstverständlich weiter konstruktiv mit.

Kontext: Arten- & Klimakrise

Die Arten- und Klimakrise mit der aktuellen Pandemie führen uns schmerzlich die immense Bedeutung von Artenvielfalt für intakte Ökosysteme sowie für die Gesundheit von Menschen und Mitwelt vor Augen. Insbesondere bereits vorhandene ökologisch wertvolle Habitate sind zu schützen – in Offenlandbereichen wie auch im Wald – und neue, wo es möglich ist, zu schaffen.

Leider zeigt die aktuelle Hochwasserkatastrophe auf dramatische Weise, wie wichtig es ist, sich konsequent vom „weiter so“ zu verabschieden und die Transformation der Gesellschaft hin zur Nachhaltigkeit jetzt aktiv und mit vereinten Kräften umzusetzen.

Damit ist die Abkehr vom Flächenverbrauch ebenso wie eine deutliche Reduzierung des Rohstoffabbaus verbunden.

Vor diesem Hintergrund wird sich auch die BUND-Kreisgruppe Wuppertal – auf Sachebene – weiterhin für Alternativen zur Teil-Rodung des Osterholz und Haldenerweiterung einbringen. Artenvielfalt braucht insbesondere auch Letzteres, was aber nicht zu Lasten unversiegelter Flächen und anderer Lebensräume gehen soll.

Skizze: Um welche Teilbereiche es geht 

Planungsrechtlicher Verfahrensstand

Planungsrechtlich liegt die Genehmigung der Bezirksregierung Düsseldorf zur Haldenerweiterung für entstehenden Abraum (Rohboden) der Kalkwerke im teilweise bewaldeten Werksgelände bereits vor. Dagegen steht der Rechtsweg nun offen.

Die BUND Kreisgruppe Wuppertal bedauert ausdrücklich, dass für die Ablagerung des Abraums (Rohboden) bislang keine andere Lösung gefunden wurde und hofft sehr, dass durch den Dialog-Prozess* doch noch eine für alle Beteiligten gute Lösung im Sinne der Natur und des Artenschutzes erarbeitet werden kann.

*) Ratsbeschluss Osterholz Dialog-Prozess 
VO/0970/21 https://ris.wuppertal.de/vo0050.php?__kvonr=25720

Kontakt: bund.wuppertal@bund.net

Quelle: Medieninfo BUND -Kreisgruppe Wuppertal

„Klimanotfall“: erneute Warnung an uns

BürgerEnergiEEnergiewendeErneuerbare EnergienKlimakriseTechnikUmsetzungWissenZukunfts-Schmiede W-Nord

Wissen um die Klima…-Krise/n und technische Entwicklungen zur Lösung sind längst bekannt. Am Willen zur Umsetzung stockt es weiter gewaltig. Warum?

„Klimanotfall“: 13.800 Wissenschaftler*innen richten erneut eine Warnung an die Menschheit

Die Diagnose ist klar:  Erde hat Fieber…

Durch anhaltend erhebliche Veränderungen der unseren Planeten umgebenden Atmoshäre  steigt die Temperatur, so dass Permafrost auftaut und  Gletscher rasch schmelzen, was wiederum Meeresspiegel steigen und extreme Wetterereignisse häufiger  werden lässt. Längst ist klar: Die Erde hat Fieber – unser Planet ist in keinem guten Zustand. Tausende Wissenschaftler:innen aus aller Welt haben eine weitere dringliche Warnung formuliert.

…die Behandlung (eigentlich) auch: sechs kritische und zusammenhängende Schritte

Bereits in 2017 und 2019 hatten Wissenschaftler*innen gewarnt und Lösungen aufgezeigt- insbesondere sechs „kritische und zusammenhängende Schritte“:

  1. Energie einsparen, auf erneuerbare Energien umsteigen und fossile Brennstoffe im Boden lassen.
  2. Umweltverschmutzung: den Ausstoß von Stoffen wie Methan, Ruß und Fluorkohlenwasserstoffe reduzieren
  3. Natur: die Ökosysteme schützen (etwa Wälder, Moore, Korallenriffe) – und damit auch die Biodiversität
  4. Ernährung: mehr pflanzliche Lebensmittel und weniger Fleisch- und Tierprodukte essen
  5. Wirtschaft: nachhaltiger mit Ressourcen umgehen, Ausbeutung beenden
  6. Weltbevölkerung: die Anzahl stabilisieren, starkes Wachstum einschränken.

Wellen brechen – auch hier! (Quelle: Gerhard Mester für sfv) ©Mester für sfv/Solarenergieförderverein Deutschland e.V.

… & drei weitere Maßnahmen

Außerdem wiesen die Forscher*innen diesmal auf drei weitere Maßnahmen hin:

  1. Die globale Einführung eines signifikanten CO2-Preises.
  2. Den globalen Abbau und ein letztendliches Verbot von fossilen Brennstoffen.
  3. die Entwicklung von strategischen Klima-Reservaten, um Kohlenstoffsenken und Biodiversität in der ganzen Welt zu beschützen und wiederherzustellen.

Diese drei Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die menschliche Zivilisation auf lange Sicht nachhaltig lebt und zukünftige Generationen die Möglichkeit haben, sich erfolgreich zu entwickeln.

Wille zur Umsetzung?!

Am Schluss ihrer Erklärung appellierten die Wissenschaftler*innen an Entscheidungsträger*innen und JEDE/N EINZELNE/N MENSCHEN, schnellstmöglich auf ihre Warnung zu reagieren und JETZT zu handeln.

Quelle: Utopia vom 28.7.2021:  https://utopia.de/13-800-wissenschaftler-warnung-klimakrise-klimanotfall-163751/?fbclid=IwAR1N2DC8adVlMkgbdZIUsfpQCVlrEk4UxzRxlzvGqmrN4Z_4SFjPlz-km24

Earth-overshoot-day/Erdüberlastungstag 2021

Nachhaltigkeit muss auch zur Richtschnur unser aller Handeln werden – eigenverantwortlich individuell und für unsere gemeinsamen Lebensgrundlagen!

Earth-overshoot-day/Erdüberlastungstag 2021

Heute ist Earth-overshoot-day/Erdüberlastungstag, d.h. Resourcen, die die Erde innerhalb eines Jahres, wiederauffüllen kann, sind für dieses Jahr verbraucht. Ab jetzt leben wir von der Substanz – und das kann nicht gesund sein, weder für uns noch für unsere Mitwelt. Lasst uns also rasch umsteuern.
Ergänzend: Nur angesichts Corona-bedingter Einschränkungen verschob sich dieser einige Monate später ins Jahr.

Ressourcebschonung? Müll im Straßenbegleitgrün, verpasste Bauwende… (Foto/Quelle: privat)

Ressourcebschonung? Müll im Straßenbegleitgrün, verpasste Bauwende… (Foto/Quelle: privat)

Medieninfo von Gemanwatch eV

In einer Medieninfo von Gemanwatch eV heißt es dazu:

„Globaler Erdüberlastungstag – Unsere Erde wird abgewickelt

heute ist globaler Erdüberlastungstag! Wir haben als Weltbevölkerung alle Ressourcen verbraucht, die unser Planet in einem Jahr nachhaltig regenerieren könnte. Ab heute beanspruchen wir also für das restliche Jahr mehr Acker- und Weideland, Fischgründe und Wald, als uns rechnerisch zur Verfügung stünden. Und wir stoßen weit mehr CO2-Emissionen aus, als die Wälder und Ozeane der Welt aufnehmen können.

Letztes Jahr war der „Earth Overshoot Day“ während der Pandemie um drei Wochen nach hinten gerutscht, da der Verbrauch geringer war. Dass es dieses Jahr bereits am 29. Juli – fast so früh wie 2019 – so weit ist, zeigt: Die Erde wird weiter abgewickelt.

Klar ist, dass unser Fußabdruck sich verringern muss. Aber wir brauchen ebenso eine Veränderung der Rahmenbedingungen! Dazu hat Germanwatch den Handabdruck (Hand Print) entwickelt. Er steht für die strukturverändernden Hebel, die wirklich jede:r von uns in Bewegung setzen kann.

Ihr Stefan Rostock

Teamleiter Bildung für nachhaltige Entwicklung,
NRW-Fachpromotor für Klima & Entwicklung

PS: Nachhaltigkeit muss auch zur Richtschnur des Regierungshandelns werden. Dies ist eine unserer 10 Kernforderungen für die kommende Bundestagswahl.“

Quelle/vertiefend s. hier: Startseite | Germanwatch e.V.