Wandel durch handeln (11) Klima schützen durch FINANZ-Wende

16.11.2017, Tag-11 der COP23:
Finanz-Wende einleiten

Es bleibt nichts so, wie es ist, wenn alles so bleibt, wie es ist.
(Erich Kästner)

Steuern zahlen ist Lust, nicht Last!
Steuervermeidungs-Strategien schaden uns, allen! Auswärtige Konzerne schöpfen Gewinne ab, zahlen aber nicht die der Kommune tatsächlich zustehenden Steuern. Davon können auch – vermeintlich großzügige Spenden zu gemeinnützigen Zwecken nicht hinwegtäuschen. Das Wesen von Spenden ist zusätzlich, freiwillig. Steuern zahlen ist Pflicht und ein Beitrag zum Gemeinwohl und zudem nur ein Teil dessen, was zuvor verdient worden ist.

++ Klima-Kohle-Demo (11/2017) 

Auch die Klima-Kohle –Demo will finanziert werden (eigenes Foto)

 

++ Hintergrundinfo

Steuergerechtigkeit nützt uns, allen

  • Es braucht einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft: Steuern zahlen ist Pflicht, nicht Muße, keinesfalls aber ein Übel und deren aggressive Vermeidung und Hinterziehung kein Kavaliersdelikt! Gutes Leben und lebendige Demokratie brauchen ausreichend finanzierte öffentliche Haushalte – und dazu müss(t)en jede Einzelperson und jedes Unternehmen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit beitragen. Wieviel das ist, bestimmt nicht jede/r nach Gutdünken, sondern DAS regeln die Steuergesetze.
  • Ethisch und moralisch ist nicht zu vertreten, dass es gesellschaftlich akzeptiert ist, dass Einzelne zwar die Vorteile guter Bildung und Infrastruktur nutzen, sich der solidarischen Finanzierung aber – insbesondere durch undurchsichtige grenzüberschreitende „Gestaltungen“ schlicht entziehen. Das ist schlicht Betrug, häufig strafrechtlich relevant, aber nur sehr zeitintensiv zu ermitteln.
  • Dabei beschränken sich Steuervermeidungsstrategien nicht auf Länder des globalen Nordens, sondern finden auch in Entwicklungsländern statt, wo zwar der Unternehmenszweck verfolgt wird, dort aber zugleich Mensch, Mitwelt und Klima belastend, Steuern weitgehend vermieden werden, Gerecht ist das nicht.
  • Die jetzigen Gepflogenheiten sind menschengemacht. Die Spielregeln könn(t)en jederzeit verändert werden. Engagierte Bürger*innen haben dies längst erkannt und mischen sich ein. Das Netzwerk Steuergerechtigkeit Deutschland zB ist Teil einer weltweiten Bewegung, die unter dem Dach der Global Alliance for Tax Justice Deren Mitglieder setzten sich aus Gewerkschaften, kirchlichen sowie entwicklungspolitischen Organisationen, sozialen Bewegungen, Umwelt- und Menschenrechtsverbänden, wissenschaftlichen Institutionen sowie aus Einzelpersonen zusammen. Gemeinsam will sich das Netzwerk für eine am Gemeinwohl orientierte Steuer- und Finanzpolitik engagieren.
    Die Ziele des Netzwerkes umfassen 10 Punkte – vom solidarisch, gerechten und ökologisch förderlichen Steuersystem über den Abbau umweltschädlicher Steuern und Subventionen sowie die Umsetzung sozial gerechter ökologischer Finanzreformen wie Transparenzanforderungen, Auskunftspflichten und die Beseitigung von Steueroasen. Details s. unter www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de
  • Weitere Denkanstöße in diesem Kontext sind z.B.  Bedingungsloses Grundeinkommen, Regionalgeld und viele mehr…
  • Am wichtigsten bleibt der Bewusstseinswandel: „Steuern zahlen ist Lust, nicht Last!“

++ Nachrichten & Termine im Kontext der COP23

  • Kohleausstieg: völlig abwegig?
    https://www.facebook.com/quer/videos/10154764867255728/
  • Während in Berlin die Sondierungsgespräche weiterhin keinen gemeinsamen Weg finden, besteht an anderer Stelle augenscheinlich ein klarer Blick auf die aktuelle Entwicklung: 80% der deutschen Kohlekraftwerke sollen nicht mit den neuen EU-Umweltstandards für Kohlekraftwerke für Stickoxide, Schwefeldioxid, Feinstaub und Quecksilber vereinbar sein, die 2021 in Kraft treten. Die Aufrüstung würde zwischen 0.7 – 1.2 Mrd. € kosten und die Betriebskosten erhöhen. http://climateanalytics.org/files/coal_germany_briefing_15112017_1.pdf
  • Die 16 Braunkohleblocke, bei welchen die Klima-Allianz im Zuge der neuen Standards aufgrund ihres Alters und der Unvereinbarkeit mit den Klimazielen eine  Stilllegung für sinnvoll hält, stellen 8,5 GW dar und haben 2015 ca 68 Mio. t CO2e ausgestoßen
  • Im Endspurt der COP23 wurde die Powering-Past-Coal – Allianz gestartet – von 25 Ländern und Bundesstaaten, die für einen Kohleausstieg in Europa und der OECD bis spätestens 2030 eintreten.
  • ein dem WDR zugespielte Papier aus dem Bundesministerium für Wirtschaft/Energie und der Bundesnetzagentur, das freundlicherweise auf Twitter gestellt wurde:
    https://twitter.com/jdoeschner/media?lang=de
  • und im WDR5-besprochen; der podcast dazu
    http://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/151/1517001/wdr5leonardotopthemen_2017-11-15_mehrkohlekraftwerkealsnoetig_wdr5.mp3
    Es ist ein update dazu, ob wir uns den Kohleausstieg leisten können und der unmißverständlichen Aussage, dass sich der Netto-Strom-Export hat in den letzten 10 Jahren verzehnfacht hat. 15 KKW mit 7 GW Stromerzeugung zeitnah abzuschalten wurde die nationale Versorgungssicherheit nicht gefährden und zudem die europäische Netzstabilität wieder unterstützen.

++ BUND-Jugend-Camp For Future (08/2017)

BUND-Jugend Camp for Future: Kreativ Gedanken fließen lassen (eigenes Foto

++ persönliche …-Wende einleiten: FINANZEN

Was tun!

  • Konto bei einer Bank einrichten, die den Weg des Geldes offen legt.
    Bsp: GLS-Bank, wo jede/r einzelne Kund*in bereits zur Kontoeröffnung festlegt, in welchen Bereichen (zB EnergiE, Wohnprojekte, Saatgut…) die Bank sich mit den Einlagen für Kreditgewährungen engagieren soll…
  • nachfragen:
    zB warum Banken mit viel Steuergeld gerettet werden, es aber nicht gelingt, die Grundbedürfnisse für alle zu sichern?
    zB warum es nicht gelingt, Steuer-Schlupflöcher weltweit zu schließen?
  • in die (Kommunal-)Politik einmischen.

++FAZIT:

Der gesetzliche Rahmen muss stimmen und jede/r bei sich selbst beginnen!

Wandel durch handeln (10) Klima schützen durch Wirtschaftswende

15.11.2017, Tag-10 der COP23:
Wirtschafts-Wende einleiten

Es bleibt nichts so, wie es ist, wenn alles so bleibt, wie es ist. (Erich Kästner)

Bewusstsein darüber schaffen, was ein Unternehmen konkret tut und dadurch unsere Gesellschaft mit gestaltet, ist für Kund*innen und Unternehmer*innen gleichermaßen interessant.

++ Klima-Kohle-Demo (11/2017)

STOP wirtschaften zu Lasten von Mensch, Mitwelt & Klima (eigenes Foto) 

++ Hintergrundinfo
Stop Climate Crime! Stopp Klima-Verbrechen! „Weiter so“, obwohl längst klar ist, dass es so eben nicht weiter gehen kann, ist ein Verbrachen, da dadurch letztlich vielfältige Lebensräume und die dort lebenden Menschen mindestens belastet werden!

Die Frage ist einmal mehr, ob dies das einzige bzw. vorrangige Ziel sein und letztlich nur noch die Profit-Maximierung im Fokus stehen darf. Sinn stiften, zum Gemeinwohl aller beitragen …  das wären deutlich bessere Ziele, die niemand alleine, wir aber alle gemeinsam vereinbaren und umsetzen können.

Sich zu Umwelt-, Arbeitnehmer- und sozialen… Belangen  jährlich zu erklären, ist eine seit dem 1.1.2017 geltende gesetzliche Verpflichtung zur “Nicht finanziellen Berichterstattung”. Kommen dem Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeiter*innen nicht nach, müssen sie Gründe benennen, warum sie dieser seit dem 01.01.2017 gesetzlichen Verpflichtung nicht nachkommen (wollen).

Eigenverantwortung – ist der Schlüssel.

++ Nachrichten & Termine im Kontext der COP23

aus dem Aufruf der Klima-Allianz zu einer wichtigen Frage des Wirtschaftens zur „Energie“:

Liebe klimabewegte Mitstreiter*innen, täglich berichten anlässlich der Sondierungsgespräche für die Jamaika Koalition in Berlin und der 23. Weltklimaverhandlungen in Bonn die Medien über die Notwendigkeit des Kohleausstiegs, gleichzeitig aber auch um das Ringen Deutschlands um dieses Thema.

Morgen enden die Sondierungsgespräche in Berlin

und dort werden viele Menschen auf die Straße gehen um unsere Anliegen zu unterstützen   https://www.facebook.com/events/352498118494531/

Am 17.11. geht dann auch die COP 23 in Bonn zu Ende.

Doch RWE steht in den Startlöchern um wider besseren Wissens und grob fahrlässig (denn das Abschalten von Kohlekraftwerken wird kommen und macht damit eine Rücknahme der Abbaugrenzen der Tagebaue unausweichlich) den Hambacher Wald endgültig zu vernichten. Das müssen wir verhindern! Z. B.  per  MAHNWACHE  anlässlich der Verhandlung der Klage des BUND NRW am  Verwaltungsgericht Köln, Appellhofplatz 16 am 21.11.2017 um 9.30 Uhr. Die Verhandlung ist öffentlich.
Seid dabei, wie immer mit roter Kleidung und roten Accessoires.

Mehr Infos, die gerne verbreitet werden können, gibt es hier!
https://www.facebook.com/events/133613753965179/

Helft mit, ein starkes Zeichen für den Erhalt des Hambacher Waldes zu setzen! http://zukunft-statt-braunkohle.de/?p=2846

Vom Turbokapitalismus zur Gemeinwohl-Ökonomie – am 16.11.2017

Nachstehend ein Veranstaltungshinweis der Dortmunder Demokratie plus-Initiative:Wer mag, ist herzlich eingeladen zum Vortrag „Vom Turbokapitalismus zur Gemeinwohl-Ökonomie“. Die Referent*innen sind Rolf Weber (Ennepe-Ruhr-Kreis) und Beate Petersen (Wuppertal). Beide sind Mit-Initiatoren und aktiv in der GWÖ-Regional-Ennepe, Ruhr & Wupper.und freuen sich auf die Diskussion zum Thema “Vom Turbokapitalismus zur Gemeinwohl-Ökonomie” am  Donnerstag, den 11.2017 um 18:00 Uhr in der G3 Galerie GalerieGedankenGänge, Wittelsbacherstraße 3 in Dortmund (Nähe Polizeipräsidium) Weitere Infos siehe
http://demokratie-plus.de/wp-content/uploads/2017/11/171116_Einladung_Gemeinwohl-Oekonomie.pdf

++ BUND-Jugend-Camp For Future (08/2017)

Auch das ist Camp for Future: foodsharing = kein Essen in die Tonne! (eigenes Foto)

++ persönliche Energiewende einleiten: Wirtschaft(en)

  • den eigenen Konsum- und Lebensstil hinterfragen und mit kleinen Schritten ändern
  • vor dem Einkauf nachfragen, wie die Unternehmen hinter den Produkten und Dienstleistungen unsere Verfassungswerte und die aller demokratischen Staaten leben: Wie gehen diese um mit Menschenwürde, Solidarität & Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit sowie Transparenz & Mitbestimmung – bezogen auf alle ihre Berührungsgruppen?
  • sich für Kommunalpolitik interessieren und einmischen, weil wir, die Menschen vor Ort es sind, deren Lebensumfeld davon unmittelbar betroffen ist

++FAZIT:

Der gesetzliche Rahmen muss stimmen und jede/r bei sich selbst beginnen!

Wandel durch handeln (9) Klima schützen durch …Müll-Wertstoff- Wende

 

Coffee to go – again. Müll reduzieren und noch besser: vermeiden. Es geht – und alle können mitmachen auf dem Weg zu Mensch- & Mitwelt-freundlichen (Wert-)Stoffkreisläufen…

14.11.2017, Tag-9 der COP23:
…-Wende einleiten

Es bleibt nichts so, wie es ist, wenn alles so bleibt, wie es ist.
(Erich Kästner)

++Klima-Kohle-Demo (11/2017)

Müll, für dessen Endlagerung immer noch offen ist, weltweit (eigenes Foto)

++ Hintergrundinfo
Was gehört in welche Tonne bzw. in welchen Sack? Wie können wir Müll vermeiden? Papier- und Plastik-verbrauch eindämmen. Aufladbare Batterien, Coffee to go again, Brotdosen nutzen… Lebensmittel bevorraten…

++ Nachrichten & Termine im Kontext der COP23

  • „Schools for Earth“ ihr Klimaprojekt und ihr Engagement

16.11.2017 ǀ Bildungsservice #cop23 – Schul-Event „Schools for Earth – empower youth“

Einzelne Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte können auf der Greenpeace-Veranstaltung „Schools for Earth“ ihr Klimaprojekt und ihr Engagement vorstellen. Es findet voraussichtlich am 16. November in der sogenannten „Bonn-Zone“ statt. Zugang nur mit vorheriger Akkreditierung.

http://www.bmub.bund.de/service/veranstaltungen/details/event/cop23-schul-event-schools-for-earth-empower-youth/

  • C2C Cradle to Cradle

Recycling-Konzept „Cradle to Cradle“ Das Ende des Mülls. Eine Hoffnung wird wahr: Unternehmen erschaffen Produkte, die keinen Müll  hinterlassen: Häuser, T-Shirts, Teppiche – ihr Material lässt sich komplett wiederverwerten…. http://c2c-ev.de/

++ BUND-Jugend-Camp For Future (08/2017)

Wertstoff-Kreislauf (eigenes Foto)

++ persönliche Energiewende einleiten: Müll

  • Wo möglich, bitte unverpackt einkaufen und Einkaufstasche mitnehmen.
  • Mehrweg statt Einweg: Wenn schon coffee to go, dann bitte to go again! Freiwilliger Verzicht…
  • Andere davon überzeugen, dass deutlich weniger Müll geht

++FAZIT:

Der gesetzliche Rahmen muss stimmen und jede/r bei sich selbst beginnen!

Wandel durch handeln (8) Klima schützen durch Kleidung & Co-Wende (…)

Kleidung kann hier glücklich machen und woanders Mensch und Mitwelt belasten. Dass dies so ist, dürfte im Zeichen von Internet und Co zur weltweiten Berichterstattung Allgemeinbildung sein. Wandel durch handeln -ist möglich…

13.11.2017, Tag-8 der COP23:

Konsum-Wende einleiten

Es bleibt nichts so, wie es ist, wenn alles so bleibt, wie es ist. (Erich Kästner)

Die Herstellung von Konsumartikeln wie zB Kleidung und Geschenke kosten Energie und Wasser. Deshalb sollten dies auch keine Wegwerfartikel sein!

…++ Klima-Kohle-Demo (11/2017)

manchmal müssen wir auch weiter schauen, um Zusammenhänge zu erkennen. (eigenes Foto)

++ Hintergrundinfo
Kleidung – ein Wegwerfartikel?

Können wir uns das leisten? Hat die Welt dafür genug Ressourcen?

Macht das Sinn?

++ Nachrichten & Termine im Kontext der COP23

Greenpeace-Presseerklärung vom 21.09.2017 Ausstellung „Schmutzige Wäsche – Woher kommt unsere Kleidung?“ Präsentiert von Greenpeace Wuppertal in der Universitätsbibliothek Wuppertal Wuppertal, 21.09.2017 – Kurz bevor im Investorenkubus am neuen Döppersberg die umstrittene Modekette „Primark“ eine Filiale eröffnet, spricht Greenpeace Wuppertal besonders Studierende mit der Ausstellung „Schmutzige Wäsche – Woher kommt unsere Kleidung?“ an. Sie zeigt die Folgen der globalisierten Textilherstellung für Mensch und Umwelt. Vom 16. November bis zum 08. Dezember 2017 ist sie in der Universitätsbibliothek Wuppertal (Campus Grifflenberg, Gebäude BZ, Gaußstr. 20) zu sehen. Am Donnerstag, dem 16. November um 17.00 Uhr findet die Vernissage mit einer inhaltlichen Einführung statt. Mit einer öffentlichen Kleidertauschparty am Donnerstag, den 07. Dezember von 16.00 – 20.00 Uhr bietet Greenpeace in Zusammenarbeit mit dem AStA eine lebendige und geldfreie Möglichkeit, Kleidung weiter zu verwenden (Campus Grifflenberg, AStA Ebene ME 04).

https://www.bib.uni-wuppertal.de/fileadmin/bib/Ausstellungen/2017/ausstellung_greenpeace.pdf

++ BUND-Jugend-Camp For Future (08/2017)

waschen, nicht wegwerfen! (eigenes Foto)

++ persönliche Energiewende einleiten: Kleidung

  • Kleidung nicht zwingend neu kaufen, sondern auch Kleidung-tauschen (z. B. bei Kleider-Tauschparty, s.o.…) und/oder gebraucht weiternutzen.
  • Kleidung maß man nicht einfach nur billig kaufen, sondern darf auch die Lieferkette ernsthaft hinterfragen:
    Welche Folgen hat diese Ware für Mensch und Mitwelt?
  • Upcycling ist umweltschonend , kreativ und einzigartig

++FAZIT:

Der gesetzliche Rahmen muss stimmen und jede/r bei sich selbst beginnen!

Wandel durch handeln (7) Klima schützen durch Anbauwende

12.11.2017, Tag-7 der COP23:
Anbau-Wende einleiten

Es bleibt nichts so, wie es ist, wenn alles so bleibt, wie es ist.
(Erich Kästner)

Algen, Aquaponic, Bioland, Demeter, urbane und bienenfreundliche Gärten haben eins gemeinsam: Sie alle bieten schmackhafte und gesunde Nahrung für Mensch und Mitwelt! Gut daran: jede/r kann mitmachen und daran teilhaben.

++ Klima-Kohle-Demo (11/2017)

Klima retten , dabei können Bäume helfen! (eigenes Foto)

++ Hintergrundinfo

mit industriell gefertigten Fertiggerichten kann man sich ernähren, muß man aber nicht. Es gibt auch hier Alternativen- schmackhaft, gesund und Klima schonend, so zB

  • saisonale und regionale Lebensmittel – gibt es zB vom Biobauern sowie aus urbanen und/oder eigenen Gärten. Anbauverbände wie Demeter und Bioland wirtschaften ökologisch im Einklang mit der Natur und die GEPA z.B. unterstützt ihre Handelspartner dabei weltweit. Bioland-Bauern z.B. bewirtschaften ihre Böden nach 7 Prinzipien:
  1. Im Kreislauf wirtschaften – und dabei organischen Dünger (Kompost) herstellen,
  2. Bodenfruchtbarkeit fördern – mit Kompost anstatt Chemie
  3. Tiere artgerecht halten – mit mehr Futter- und Lebensqualität und mehr Lebensraum
  4. Wertvolle Lebensmittel erzeugen – weniger belastet, mehr Sicherheit und hohe Qualität
  5. Biologische Vielfalt fördern – in der Landwirtschaft, auf dem Feld und dem Hof
  6. Natürliche Lebensgrundlagen bewahren – gut für Klima, Böden, Wasser und für UNS, alle
  7. Menschen eine lebenswerte Zukunft sichern –  gut für Hof, Region und Gesellschaft

http://www.bioland.de/ueber-uns/sieben-prinzipien.html

Übrigens: Es waren verantwortungsbewusste Landwirt*innen, die dies auf den Weg und die Politik dazu gebracht haben, die gesetzlichen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen – ähnlich den Erneuerbaren Energien: weitsichtige Bürger*innen haben von unten gefordert und ebensolche Politiker*innen von oben gefördert… Es wäre wirklich an der Zeit, dies fortzusetzen!

  • Urbane Gärten mit bewirtschaften, wo immer dies geht! Sie sind vielfältig, fast überall anzulegen und innovativ, wie z.B. Algen oder Aquaponic zeigen –letzeres zum Anfassen in der Farmbox in W-Arrenberg  http://www.aufbruch-am-arrenberg.de/site/home/klimaquartier/news/. Zum Mitmachen laden auch die urbanen Gärten Wuppertals ein   http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/gaerten-zum-mitmachen/
  • Lebensräume für Bienen schaffen, das kann jeder! Oftmals ist es um das Nahrungsangebot von Honig- und Wildbienen schlecht bestellt. Im Frühling, während der Obst-, Löwenzahn- und Rapsblüte ist es noch reichlich, im zeitigen Frühjahr und vor allem im Spätsommer fehlt das Blütenangebot. Dann sind selbst kleine Blumeninseln für Bienen eine Hilfe! Gezielte, bienenfreundliche Pflanzenauswahl für Garten und Balkon erschließt sowohl Wild- als auch Honigbienen im Siedlungsbereich Lebensräume! Platz für eine Nektar- und Pollenquelle, die von Bienen und Hummeln besucht wird, ist im noch kleinsten Balkonkasten! Bewusst ausgesucht kann auch das öffentliche Grün bienenfreundlich gestaltet werden, ob mit Eh-da-Flächen, einjährigen Blühstreifen oder Staudenmischpflanzungen. Möglichkeiten gibt es also viele… Vielfalt statt Einfalt- das macht Gärten bienenfreundlich! Leider hat sich eine „Garten“-Mode verbreitet, die ausgesprochen lebensfeindlich ist. Im Vorgarten findet man neuerdings häufig eine Ladung Schotter, Kies oder Splitt, die Bepflanzung besteht aus einem einsamen Formgehölz. Wo soll die heimische Insektenwelt hier Nektar und Pollen finden? Doch zum Glück gibt es auch noch Gärten mit einer abwechslungsreichen Blüte über die ganze Vegetation!            Dabei sind diese Flächen weit pflegeaufwändiger als vermutet, man denke nur an das Falllaub der Straßenbäume im Herbst, und keimendes Unkraut zwischen den Steinen…Bienenfreundlich geht anders!Neben Nektar brauchen Bienen auch Pollen. Nur ungefüllte Blüten bieten ihn an. Durch eine an die Bedürfnisse der Bienen angepasste Pflanzenauswahl bei einer gleichzeitig dichten, bodenbedeckenden Bepflanzung, lässt sich ein bienenfreundlicher Garten mit deutlich reduziertem Pflegeaufwand gestalten. Komplette und anwenderfreundliche Stauden-Lösungen gibt es für jeden Garten, etwa mit den vielfältigen Veitshöchheimer oder Wädenswieler Staudenmischungen und vielen bunten Blütenmischungen. http://www.gartenakademie.rlp.de/Internet/global/inetcntr.nsf/suche.xsp?src=695UP61174&p1=IA0W6EMN3G&p3=6V8105L251&p4=443H2B5YO1

++ Nachrichten & Termine im Kontext der COP23

  • Am Freitag sprach der Klimaschützer und ehemalige US-Präsidentschaftskandidat Al Goreauf der COP23.
  • Der siebte Tag der Weltklimakonferenz neigt sich dem Ende. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet betonte beim Gipfel die besondere Rolle von Städten und Regionen in Sachen Klimaschutz und ihre entsprechende Vorreiter-Rolle.Vier US Gouverneure wurden von ihm auf Schloss Drachenburg empfangen. Auch der Besuch und die Reden Arnold Schwarzeneggers waren in aller Munde am heutigen Sonntag. Er sprach sich deutlich für künftiges Engagement und die Umsetzung des Pariser Abkommens aus. http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Liveticker-Schwarzenegger-als-Stargast-article3691699.html
  • COP23 live und in Farbe: Germanwatch-Mitarbeiter berichten https://germanwatch.org/de/14644

++ BUND-Jugend-Camp For Future (08/2017)

es gibt meist mehrere Wege – auch grün und gesund… (eigenes Foto)

++ persönliche Energiewende einleiten: Anbau

  • selbst gärtnern – z.B. mit Saatgut von der Bergischen Gartenarche und bitte torf- und pestizidfrei
  • Lebensmittel aus ökologischem Anbau kaufen
  • selbst zubereiten, mit frischen Kräutern kochen – das schmeckt gut, ist gesund und preiswert!

++FAZIT:

Der gesetzliche Rahmen muss stimmen und jede/r bei sich selbst beginnen!

Wandel durch handeln (6) Klima schützen durch Ernährungswende

 Es bleibt nichts so, wie es ist, wenn alles so bleibt, wie es ist.
(Erich Kästner)

11.11.2017, Tag-6 der COP23:
– Ernährungs-Wende einleiten

Ernährungsgewohnheiten sind vielfältig. Auch hier lohnt eine Reflektionsrunde: Wochenmarkt oder Discounter, selbst gekocht oder Fertiggericht, gemeinsame Mahlzeiten im Familienkreis und/oder mit Freunden am heimischen Esstisch oder der schnelle Imbiss unterwegs – wir entscheiden…

++ Klima-Kohle-Demo (11/2017)

Bauern und Klimaschützer eint: Beide haben verstanden… (eigenes Foto)

++ Hintergrundinfo
berühren, erstaunen und zum Nachdenken anregen

Eine von „Bonn im Wandel“ im Umfeld der COP23 beworbene Veranstaltung befasste sich am 8.11. mit einem spannenden Thema, das alle angeht: „Das Ernährungssystem mitgestalten: Ernährungsdemokratie. Wayne Roberts, Mitgründer des Ernährungsrats Toronto teilt mit uns seine Erfahrungen aus 25 Jahren Ernährungsrat in Toronto.“ [fb-link]; .

Auch in K ist ein Ernährungsrat längst aktiv und in Essen (in)formierte sich am Wochenende ein Ernährungsrat.

In Wuppertal lädt das Netzwerk „Wuppertals Urbane Gärten“ (AWUG) alljährlich im Frühjahr zu den Aktionswochen  ein, um Bewusstsein zu schaffen und zum Mitmachen zu ermuntern.

++ Nachrichten & Termine im Kontext der COP23

  • Treffpunkt der Open Government-Community aus NRW und weit darüber hinaus. Mit der Leitfrage „Wie wird die City smart?“ findet am und 12. November das Barcamp „Offene Kommunen.NRW“ in der Bergischen Volkshochschule in Wuppertal-Elberfeld statt. Wie immer geht es darum, Erfahrungen auszutauschen, Wissen zu teilen, Ideen zu schmieden und gemeinsame Projekte anzustoßen, um Open Government und Open Data auf Landes- und kommunaler Ebene voranzutreiben.
  • Ernährungsräte: haben sich im Frühjahr 2016 in Berlin und Köln gegründet. Nun folgt weitere (internationale) Vernetzung vom bis 12. November 2017 in Essen
  • 11/11/2017 21:00Proteste in Bonn General-Anzeiger

11.11.2017: eine weitere Klimaschutz-Demo in Bonn

  • Kanzlerin Angela Merkel sprach sich für eine wirtschaftsverträgliche Klimapolitik aus.
    „Wenn Stahlwerke, Aluminiumwerke, Kupferhütten, wenn die alle unser Land verlassen und irgendwohin gehen, wo die Umweltvorschriften nicht so gut sind, dann haben wir für das Klima auf der Welt auch nichts gewonnen“, sagte Merkel in einer VideobotschaftGegen eben diese Haltung demonstrierten etwa 2000 Menschen. „Frau Merkel verschläft den Klimaschutz“, war auf Transparenten zu lesen. Die Klimakonferenz mit 25 000 Teilnehmern aus fast 200 Ländern komme nicht recht voran, kritisierte eine Attac-Rednerin auf einer Kundgebung. „Was die da machen – das braucht unbedingt den Druck der Straße.“

++ BUND-Jugend-Camp For Future (08/2017)

Danke ans Kochkollektiv und food-sharing! Lecker war’s! (eigenes Foto)

++ persönliche Energiewende einleiten: Ernährung

  • „saisonal und regional“, nur geringer und bewusster Fleischkonsum. Frisches Obst und Gemüse aus heimischer Ernte schmecken besser und sind auch gesünder! Spargel und Erdbeeren im Winter? Letzteres hat einen weiten Transport und damit viel CO2 verursacht und ist vermutlich auch mit Pestiziden belastet. Beides muß nicht sein und die Umstellung wäre wirklich nicht schwer. Zwar haben wir in Wuppertal viel Fläche Investoren geopfert, aber einige wenige Landwirte bestellen ihre Felder auch hier noch und im Unfeld ist die Hofgemeinschaft Windrather Tal emsig aktiv.
  • Einmischen macht auch hier Sinn und einfach mitgärtnern! Das sind spannende Projekte, nette Menschen und gute Tipps für Nahrungsanbau, der gesund ist und schmeckt und
  • Wandelgarten, Selbsterntegarten, Foodsharing sowie Schnibbelparty, politischer Suppentopf – das sind nur einige Aktivitäten engagierter Bürger*innen, die wissen: „Der Mensch ist, was er isst“ – und „gesund schmeckt!“

++FAZIT:

Der gesetzliche Rahmen muss stimmen und jede/r bei sich selbst beginnen!

Wandel durch handeln (5) Klima schützen durch Energiewende (Wasser)

Es bleibt nichts so, wie es ist, wenn alles so bleibt, wie es ist.
(Erich Kästner)

10.11.2017, Tag-5 der COP23:
Wasser-Wende einleiten

Weltweit haben nur wenige Menschen Zugang zu sauberem Wasser. Oft wird Wasser  so arg verschmutzt, dass darin kein Leben mehr möglich ist, Menschen erkranken und Böden vertrocknen – weil  Wasser anderweitig benutzt wird. Ohne Wasser ist Überleben nicht möglich.

++ Klima-Kohle-Demo (11/2017)

… und wir verprassen weiter die Ressourcen? (eigenes Foto)

++ Hintergrundinfo

Wasser ist kostbar und eine begrenzte Ressource. Das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser ist am 28. Juli 2010 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen  als  Menschenrecht anerkannt worden.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Recht_auf_Zugang_zu_sauberem_Wasser

Zu den Fidji-Inseln – mit der Präsidentschaft für die COP23 – und deren Betroffenheit: Heftige Stürme spülen dort nicht nur den Sand fort, sondern der ansteigende Meeresspiegel zerstört auch die wenigen Süsswasserreservoire der Inselgruppe durch eindringendes Salzwasser. Ohne Boden und Süßwasser ist Leben dort nicht möglich  Jedes Handeln hier hat sehr reale Folgen, weltweit.

Die Klimakonferenz in Bonn COP 23: Ein Klimagipfel durch das Brennglas der kleinen Inselstaaten (auf rosalux.de)

++ Nachrichten/Termine im Kontext der COP23

  • Windenergieausbau in NRW unter dem Zeichen des drohenden Windenergieerlasses
    am Freitag, 10. November 2017, 16:00 bis 19:00 Uhr, im Landtag NRW, Raum E1 A16
  • Ernährungsräte: haben sich im Frühjahr 2016 in Berlin und Köln gegründet. Nun folgt weitere (internationale) Vernetzung vom bis 12. November 2017 in Essen
  • „Veränderung braucht Mut, Geld und Spaß“ Interview mit Rob Hopkins [auf blog]

++ BUND-Jugend-Camp For Future (08/2017)

Mehrweg-Geschirr:  nutzen, spülen, nutzen…  (eigenes Foto)

 ++ persönliche Energiewende einleiten: Wasser

  • Duschen statt Baden und Spar-Duschkopf/-Wasserhahn – beides bewirkt einen deutlich geringeren Wasserverbrauch und schont damit eine für alle wichtige Ressource
  • Regenwasser auffangen und zum gießen nutzen.
  • Mit einem vom Leitungswasser getrennten Hauswasserwerk kann Regenwasser auch das WC-spülen.
  • Nicht alle Menschen weltweit haben Zugang zu sauberem (Trink)Wasser. Unser Leitungswasser hat Trinkwasserqualität und ist zudem kostengünstiger als Flaschenwasser.
  • Umfeld beobachten und Verunreinigungen dokumentieren und Naturschutzbehörden sowie Umweltverbände informieren. In Baugrund eingebrachte Stoffe und in die Natur entsorgter Müll können zu Grundwasserschäden führen und DAS schädigt letztlich unseren Wasserkreislauf!

++FAZIT:

Der gesetzliche Rahmen muss stimmen und jede/r bei sich selbst beginnen!

Wandel durch handeln (4) Klima schützen durch Energiewende (Wärme)

Vom Reisen zum Heizen: Auch Heizen und Kühlen brauchen Energie. Nach den heutigen Erkenntnissen erübrigt sich die Frage, ob diese .- ..Klima schädigend – aus endlichen fossilen oder – …Klima schonender – aus erneuerbaren Quellen kommen soll. 

9.11.2017, Tag-4 der COP23:
Wärme-Wende einleiten

Es bleibt nichts so, wie es ist, wenn alles so bleibt, wie es ist.
(Erich Kästner)

++ Klima-Kohle-Demo (11/2017)

Ein deutliches Zeichen FÜR den Einstieg in den Ausstieg! setzte die Klima-Kohle Demo in Bonn!  (eigenes Foto)

++ Hintergrundinfo
Unbestritten dürfte der Einstieg in den Ausstieg sein, um Ressourcen nicht weiter zu verschwenden und durch den Kamin zu jagen. Warum tun wir es dann nicht?  Dazu die DGS – als die älteste Nichtregierungsorganisation (NGO) in Deutschland, die sich für Erneuerbare Energien und die Energiewende einsetzt:  „Natürlich kann ein Umbau unserer Wärmeversorgung nicht von einen auf den anderen Tag vollzogen werden. Aber an der Ernsthaftigkeit darf durchaus gezweifelt werden, schließlich hören sich die Statements der Großindustrie seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, ähnlich an. Weshalb sollte man sich nicht das Ziel setzen, bis 2030 auf gasförmige sowie liquide Brennstoffe, besser bekannt als Erdöl und Erdgas, komplett zu verzichten? Wo sind die Ambitionen und Visionen einer Branche, die über sich selbst sagt: „Die Politik setzt ambitionierte Klimaschutzziele, die deutsche Heizungsindustrie liefert die Lösungen“? Warum setzt man als Brückentechnologie nicht auf die Solarisierung unserer Heizungskeller statt auf die Effizienz der Verbrenner. Das muss andere Gründe haben. Sind es am Ende die noch nicht abgeschriebenen Produktions-kapazitäten, die, auf den europäischen Markt bzw. den Weltmarkt zugeschnitten, andere Prioritäten der Kapitalverwertung fordern?“ (Quelle DGS eV vom 17.3.2017 http://www.dgs.de).

++ Nachrichten & Termine im Kontext der COP23

++ BUND-Jugend-Camp For Future (08/2017)

BUND-Jugend = people power NOW! (eigenes Foto)

++ persönliche Energiewende einleiten: Wärme

  • Drinnen statt draußen heizen, Einfache und preiswerte erste Schritte sind: Innenwände dämmen z.B. hinter dem Heizkörper, Fenster abdichten, Vorhänge und Jalousien abends schließen, Heizungsrohre isolieren und Heizkörper entlüften.
  • 1 Grad weniger Raumtemperatur spart 6% Energie. Dies mindert entsprechend auch die Kosten und läßt sich über elektrische Thermostate automatisch regeln.
  • Richtig lüften! Kurz stoßlüften anstatt Dauer-Kippstellung der Fenster. Damit wird verbrauchte Luft mit hoher Luftfeuchtigkeit ausgetauscht und frische Luft kann sich erwärmen. Richtiges lüften verhindert zudem Schimmelbildung.
  • vertiefend zur „energetischen Gebäudesanierung“ ein Hintergrundpapier  der Deutschen Umwelthilfe http://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Projektinformation/Energieeffizienz/Gebaeude/Hintergrundpapier_Wirtschaftlichkeit-Gebaeudesanierung_171004.pdf
  • vertiefend zum „Heizen mit Holz“ als zweischneidiges Schwert, da einerseits Heizen aus nachwachsenden Rohstoffen und andererseits eine maßgebliche Ursache für die Luftverschmutzung: Deutsche Umwelthilfe http://www.duh.de/cleanheat/

++FAZIT:

Der gesetzliche Rahmen muss stimmen und jede/r bei sich selbst beginnen!

Wandel durch handeln (3) Klima schützen durch Energiewende: Reisen, Feiern… = Energie, Mobilität

Es bleibt nichts so, wie es ist, wenn alles so bleibt, wie es ist.
(Erich Kästner)

8.11.2017, Tag-3 der COP23: Reisen-, Feiern… Wende einleiten

Reisen, Feiern… macht Spaß, aber zu welchem Preis?
Geht es auch weniger belastend für Mensch, Mitwelt & Klima?
Ja, definitiv!

Klimaschutz ist LEBEN (10/2017 D’dorf, Königsallee)

++ Hintergrundinfo
Auch hier gilt: vermeiden und verringern, wo immer möglich. Wenn es nicht anders geht, als den Klimakiller Flugzeug zu nutzen, gibt es Möglichkeiten, das verbrauchte CO2 finanziell zu kompensieren –Kompensation;
Kritik: Ablasshandel; stimmt, aber besser als nichts zu tun, allemal!

CO2-Emissionen einer Flugreise berechnen und kompensieren :
Was macht atmosfair? Klimabewusst fliegen: atmosfair ist eine Klimaschutzorganisation mit dem Schwerpunkt Reise. „Wir betreiben aktiven Klimaschutz mit u.a. der Kompensation von Treibhausgasen durch erneuerbare Energien.“
https://www.atmosfair.de/de/was_macht_atmosfair

++ Termine im Kontext der COP23

Kurz noch ein Blick zurück zur historischen Klima-Kohle-Demo , die es immerhin in alle Medien geschafft hat: „Was für ein grandioses Abschlussbild bei dem Tagesthemenbeitrag am 4.11.: das Bündnismobil und davor unser Braunkohle Irrsinn Banner. Danke an alle, die es zu diesem Zweck nach anstrengendem Demotag nochmal ausgerollt haben! Es hat sich gelohnt!“ soweit der O-Ton einer persönlich betroffenen Aktivistin.
http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt-5607.html 

+ Camp For Future (08/2017)

Sonnenenergie… Klimaschutz ist, EnergiE aus erneuerbaren Quellen erzeugen

++ persönliche Energiewende einleiten: Mobilität: Reisen, Feiern…

Bahn vor Flug, Bahn vor Auto, Rad vor Flug, Bahn & Auto,
in Gruppen reisen
Bahnfahren ist entspannt und führt auch ans Ziel;
Hinterfragen wir doch einfach die Transport-Energie:
fossil oder erneuerbar?
Klimafreundlich oder klimaschädlich?
Preis? Transport? Soziale und Umwelt-Aspekte? …
per Rad an die See oder in die Berge
– oder in Kombination per Bahn & Rad
einfach die Region erkunden, um die Nachbarorte besser kennen lernen

++FAZIT:

Der gesetzliche Rahmen muss stimmen und jede/r bei sich selbst beginnen!

Wandel durch handeln (2): Klima schützen durch Energiewende (Verkehr)

 

7.11.2017, Tag-2 der COP23
– und auch wir können etwas tun, hier & jetzt!

Verkehrswende einleiten

Es bleibt nichts so, wie es ist, wenn alles so bleibt, wie es ist.
(Erich Kästner)

Wandel durch handeln

Dieselgate/Abgas-Skandal und Pflicht zum EU-Luftreinhalteplan
– eine weitere Baustelle mit Auswirkungen auf den Klimawandel.

Wandel durch handeln: Klima schützen – Verkehrswende einleiten!

Gut ist: auch hier können wir handeln – und wollen dies in Wuppertal tun, am durch den Oberbürgermeister einberufenen Runden Tisch mit vielen Akteur*innen.

Gute Beispiele sind die mittlerweile an vielen Orten stattfindenden Critical Mass- Fahrrad-Demos (regelmäßig auch in W: am 1. Freitag eines Monats)

Auch zur Klima-Kohle-Demo im Vorfeld der diesjährigen Weltklima-Konferenz setzte eine Fahrrad-Demo ein Zeichen, die sich im Ziel mit der Demo vereinigte, um ein Teil der ca. 25.000 klimabewegten Demonstrant*innen zu werden! Um 11 Uhr machten sich Hunderte  in Köln auf – und am Ende waren es mehrere Tausend, um auf der Autobahn gegen die verfehlte Verkehrspolitik zu protestieren:  Klima schützen – Verkehrswende einleiten! Mitradeln? Alle Infos hier.

Der Verkehrssektor trägt maßgeblich zum CO2-Ausstoß bei und belastet damit Mensch, Mitwelt und Klima! Mehrere  zehntausend Menschen erkranken und sterben früher – aufgrund von Luftschadstoffeb.

Verkehrsaufkommen vermeiden, verringern und verlagern heißt die Devise –mit dem Ziel, dass alle Verkehrsteilnehmer*innen des Straßenraum zu gleichen Teilen nutzen… Fiktion? Nein, Notwendigkeit!
Ambitioniert ist das für den Motorisierten Individualverkehr (MIV), der dafür von aktuell über 60% auf bestenfalls nur noch 25% vermindert werden müßte. Ein erster guter Zwischenschritt wäre die Nutzung des Straßenraumes zu gleichen Teilen durch den Umweltverbund – per ÖPNV, Rad und zu Fuß –  und den MIV.

++ Hintergrundinfo

  • Das von Greenpeace eV beauftragte Szenario des Wuppertal Instituts zeigt: Verkehr kann bis zum Jahr 2035 emissionsfrei sein. Eine bloße Umstellung auf Autos mit Elektroantrieb ist keine Lösung. Wir müssen dort, wo es möglich ist, Personen- und Güterverkehr reduzieren und auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel wie Fahrrad, Bus und Bahn umsteigen. https://www.greenpeace.de/presse/publikationen/verkehrswende-fuer-deutschland
  • Germanwatch eV kritisiert zur zur COP23, dass Parteien im Wahlkampf großen Bogen um die drängenden Herausforderungen Klimaziele, Kohleausstieg, Verkehrswende machen…    https://germanwatch.org/cop23
  • und forderte bereits im August von nächster Bundesregierung einen Masterplan für den Verkehr, da es „Höchste Eisenbahn für eine Verkehrswende“ ist, s. auch den „Bahnstrecken-GAU“ bei Rastatt

++ Termine im Umfeld der  COP23

  • am 7.11.: um 11 Uhr Treffen zur  Aktion „Kohle ins Museum“
    – bitte unterstützt uns zahlreich!! Wir möchten mit vielen Menschen in einer Glasvitrine Kohle ins Museum tragen. Bitte meldet euch, wenn ihr internationale Gäste habt, die uns noch bei der Aktion begleiten können!
    Kontakt: Antje Grothus <antje.grothus@klima-allianz.de>oder Alfred Weinberg <alfred_weinberg@web.de>
    normale Kleidung mit rotem Accessoire (Handschuhe, Mütze, Hut, Schal , Tasche etc.)

Im Anschluss: Tribunal im Landesmuseum in Bonn:
Ein Fall u.a. ist das Rheinische Braunkohlerevier um 12 Uhr – Anmeldung erforderlich. https://therightsofnature.org / 

  • 6.-17.11.: 9-17 Uhr: Mahnwachen in Bonn und am Hambacher Wald,
    angemeldet vom Bündnis gegen Braunkohle

Für die Mahnwachen und den Shuttle benötigen wir noch Unterstützer und Menschen, die einmal einen Tag, eine Schicht  oder ein paar Stunden ihrer Zeit für den Kohlestopp und den Erhalt des Hambacher Waldes einsetzen können und möchten. Bitte unterstützt die Menschen solidarisch, die hier in hohem Maße eigeninitiativ und eigenverantwortlich Mahnwachen und Shuttle organisiert haben, aber auf weitere Unterstützung angewiesen sind! DANKE!

Mahnwache BONN: Bonn, Heussalle 7-9 (unmittelbar vor dem Uno-Gebäude)
Versammlungsleiter und Kontakt: Alfred Weinberg (alfred_weinberg@web.de): 0172 4163788

Mahnwache HAMBACHER WALD: gegenüber der Ein-/Ausfahrt des Kieswerk Collas bei Kerpen-Buir
Das Kieswerk Collas liegt an der L 257 und ist durch eine Hinweistafel ausgezeichnet.
Es wird einen Pavillon geben, sowie Tisch, Stühle und Infomaterial.
Sowohl die Waldbesetzung als auch die Wiese sind in ca. 10 Minuten zu Fuß zu erreichen.Versammlungsleiterin und Kontakt: Anna Prieß (anna.priess@posteo.de)

+ Camp For Future (der BUND-Jugend, 2017)

macht Spaß und ist doppelt gesund, da abgasfrei mit Muskelkraft

++ persönliche Energiewende einleiten:Mobilität
Radfahren und zu Fuß gehen ist gut – für Mensch, Mitwelt & Klima, es entschleunigt und schärft die Wahrnehmung der vielen kleinen Dinge am Rande. Spaß macht es zudem – und transportieren lässt sich auch per Rad und Rucksack so einiges…

++FAZIT:

Der gesetzliche Rahmen muss stimmen und jede/r bei sich selbst beginnen!