Gute Nachricht 24, gemeinsam Gutes bewegen – Frohes Fest

Gute Nachricht 24, gemeinsam Gutes bewegen – Frohes Fest

Gemeinsam können wir viel Gutes bewegen. Dabei ist Kreislaufwirtschaft deutlich besser als „weiter so“ die Erde zu zerstören. Tatsächlich geht es insbesondere energetisch weltweit bereits exponentiell in Richtung Erneuerbare – auch aus rein ökonomischen Gründen. Frohes Fest allen!

gemeinsam bewegen ©Quelle: Foto privat/bpe

Friedlich-frohe Weihnachten… 

Wieder geht ein herausforderndes Jahr zu Ende. Herzlichen Dank für wieder viele Inspirationen und Engagement, gute Gespräche und gemeinsame Aktionen. In einer Zeit mit immer mehr Krisen und Instabilität ist dies nicht selbstverständlich, aber umso wichtiger.

Gemeinsam können wir weiter viel Gutes bewegen – in allen Bereichen. Es zählt jeder Beitrag und es geht voran – auch um Transformation und Energiewende mit Einsparung, Effizienz und 100% Erneuerbare wahr werden zu lassen.

…und einen entspannten Jahreswechsel

Bleibt und bleiben Sie gesund, optimistisch sowie engagiert!

Falls Zeit und Muße zum Stöbern bleibt, ist auch dies sehenswert

Ebenso sei an diese aktuellen Einordnungen erinnert

Last but not least 

  • Eine Steuerfahnderin auf der Spur des  Geldes – Birgit E. Orths
    https://www.perlentaucher.de/buch/birgit-e-orths/als-steuerfahnderin-auf-der-spur-des-geldes.html
  • Wissenschaftskommunikation und ganz praktisch Zukunftswissen teilen
    Optimismus und Zukunftswissen:  Jahresrück- und ausblick mit Manfred Fischedick im podcast https://wupperinst.org/a/wi/a/s/ad/9171/
    „Trotz aller Herausforderungen bleibt Fischedick optimistisch: Die technologische Entwicklung bei erneuerbaren Energien schreite weltweit voran – von Kenia mit 98 Prozent erneuerbarer Stromversorgung bis Pakistan mit massivem Photovoltaik-Ausbau. China nähere sich vermutlich seinem Emissionspeak. Und Deutschland verfüge über sehr viele gute Ideen und Kompetenzen, um die Transformation zu stemmen – wenn die politischen Rahmenbedingungen stimmen und die Umsetzung konsequent erfolgt.“
    und ganz praktisch: 20 Jahre – die Erfolgsbilanz: SolarundSpar https://wupperinst.org/a/wi/a/s/ad/9164/
    „Die im Projekt sanierten Schulen haben über einen Zeitraum von 20 Jahren nicht nur knapp 100 Millionen Kilowattstunden Energie gespart, 40.000 Tonnen CO2 vermieden und ein völlig neues Konzept der Umweltbildung entwickelt – mit mehr als 1,5 Millionen Euro brachte das Projekt den beteiligten Kommunen und Schulen auch einen handfesten finanziellen Vorteil.“

Gute Nachricht 23: Schreddern verhindert

Gute Nachricht 23: Schreddern verhindert

Gute Nachricht 23: Schreddern verhindert

Heute geht es um Finanzen: Steuereinnahmen sichern Infrastruktur, d.h. Bildung, Straßen & Co. Auch durch Gier und Betrug fehlen Steuergelder. Dafür verkürzte Aufbewahrungsfristen wurden gerade noch gestoppt. Da ist noch Luft nach oben, denn gleichzeitig steigt die Zahl finanziell Bedürftiger.

Schreddern noch eben verhindert

Bei – meist grenzüberschreitenden – Umsatzsteuerkarussellen sowie CumCum und CumEx geht es um organisierten Steuerraub, nicht um „Gesetzeslücken“. Dass verkürzte Aufbewahrungsfristen auch dafür gelten sollten, wäre extrem ungerecht und wurde gerade noch erfolgreich verhindert. Jetzt geht es um weitere Aufarbeitung der Straftaten inkl. Steuerfestsetzung, Urteile und deren Vollzug.

Reportage, Drama, Interviews und Buch – zu massivem Steuerbetrug aus dreister Gier

ARD-Reportage, ZDF-Drama und mehrere aktuelle Interviews sowie ein erstes Buch der Chefermittlerin Anne Brorhilker vearbeiten den dreisten – und leider realen – Steuerbetrug. Bisher ist bekannt, dass diese Steuerstraftaten ca. 146 Milliarden Euro Schaden in mehreren Ländern verursachten.

Die achtteilige ZDF-Drama-Serie zeigt anschaulich, wie zwei engagierte Frauen – eine NRW-Oberstaatsanwältin in Deutschland und eine finanzbeamtin in Dänemark mutig versuchen, den Betrug aufzudecken und dessen Fortsetzung zu verhindern.

Gerechtigkeitssinn hilft: Die ehemalige Oberstaatsanwältin befasste sich erfolgreich mit dem Cum-Ex-Diebstahl. Mit stark ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn war sie treibende Kraft hinter den Cum-Ex-Ermittlungen.

CORRECTIV: gegen alle Widerstände… 

„Auf welche Widerstände sie bei ihrer Arbeit gestoßen ist (Spoiler: sehr viele), warum es nicht der Realität entspricht, den Milliardenbetrug als Gesetzeslücke abzutun und wie Behörden-Versagen, Nichtwille und eine mächtige Finanzlobby uns alle eine unvorstellbar große Menge Geld gekostet haben.“ erklärt sie Im Gespräch mit CORRECTIV Senior Reporter Jean Peters,

Wegen Zweifeln am politischen Willen zur Aufklärung des unfassbaren Steuerbetrugs. bat Anne Brorhilker im April 2024 um Entlassung aus dem Staatsdienst. Heute ist sie Co-Geschäftsführerin der Bürger*innen-Bewegung Finanzwende, die sich als Gegengewicht zur Übermacht der Finanzlobby versteht. Danke auch für dieses mutige Engagement!

Zum Correctiv-Interview „Gegen alle Widerstände“ s. vertiefende Links

…Lage der Nation: Steuerbetrug

Ein Interview mit Anne Brorhilker gibt es auch im Politik-Podcast aus Berlin. In der Folge LdN428 geht es um CumEx & Co: Durch Steuerbetrug entgehen dem Staat Milliarden an Steuereinnahmen. Erst viel zu spät wurde reagiert und dies eher verhalten. Warum der Staat sich das zu lange gefallen ließ und lässt, erklärt die ehemalige Staatsanwältin Anne Brorhilker als Mit-Geschäftsführerin der Bürger*innen-Bewegung Finanzwende

mehr dazu verraten vertiefende Links

Lesetipp: „Cum/Ex, Milliarden und Moral“

Ein erstes Buch Cum/Ex „Milliarden und Moral“ von Anne Brorhilker ist dazu im November 2025 im Penguin Verlag erschienen.

siehe auch dazu vertiefende Links

Umsteuern: mehr Investitionen statt weitere Kosten

Auch in Wuppertal gibt es wichtige, weiter ungenutzte Hebel, die längst bekannt sind. Umsteuern ganz konkret: Auf allen Ebenen können Kosten konsequenter in Investitionen für wichtige Infrastruktur umgelenkt werden, um so zukünftige Ausgaben zu vermeiden und regionale Wertschöpfung sowie Resilienz zu sichern.

Dazu sei nochmals an die am 18.7.2019 gemäß Verwaltungsvorlage beschlossene Bürgerin-Anregung „Klimaschutz als prioritäre Gemeinschaftsaufgabe“ erinnert. Diese ist mit in das integrierte Klimaschutzkonzept für Wuppertal eingeflossen. Im Ebenso wurde der Klimanotstand – im zweiten Anlauf – auch endlich in Wuppertal beschlossen. Dies alles kann Bewusstsein für dringenden Handlungsbedarf schaffen. Was fehlt, ist die ambitionierte Umsetzung von entsprechend ganzheitlich wirkenden Maßnahmen, mit denen doch die Wuppertaler Stadtgesellschaft und der kommunale Haushalt gewinnen würden. Mehr dazu folgt im neuen Jahr…

Details auch dazu s. unter vertiefende Links

Weihnachten naht: morgen ist Heiligabend ©Quelle privat/bpe

Helfende Hände – auch in Wuppertal

Auch die Tafeln präsentieren aktuelle Zahlen für 2025: Inzwischen nutzen ca. 1,5, Mio. Menschen die Tafel, davon ist jede/r Dritte ein Kind. Sorgen bereiten den Tafeln lange Wartelisten von Bedürftiger und steigende Lebensmittel-Preise. KI-gestützt kann der Handel genauer bestellen und spendet weniger Lebensmittel.

Unterstützt wird die Tafel dankenswerterweise von 77.000 Helfer*innen, d.h. über 3% mehr als im Vorjahr, die meisten davon helfen ehrenamtlich. Weitere helfende Hände sind willkommen.

Herzlichen Dank auch an die Tafel Wuppertal und alle hier in der Region durch Essenausgabe Unterstützenden. Einige der helfenden Organisationen sind in den vorherigen njuuz-Beiträgen „Gute Gedanken“ genannt und verlinkt.

Details s. unter vertiefende Links

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Gute Nachricht 22: verlässliches Wissen

Gute Nachricht 22: verlässliches Wissen

Glückwunsch: wieder hat Wikipedia es geschafft, kostenfreien Zugang zu unabhängigem und verlässlichem Wissen zu ermöglichen. Auch wurde die Pressefreiheit unabhängiger Medien gerichtlich gestärkt und in Wuppertal eine besondere Idee für Lokaljournalismus ausgezeichnet.

Wissen und Fakten statt Fakes

Es ist wichtig, dies weiterhin auch finanziell zu unterstützen. In der aktuell herausfordernden Zeit voller Desinformation sind solche verlässlichen Fakten umso wichtiger, um faktenbasierte und belastbare Informationen verfügbar zu machen.

So sichern viele Menschen auch finanziell die Unabhängigkeit der Wikipedia ab. Und auch alle, die Wikipedia nur als Nachschlagewerk genutzt haben, zeigen, dass die Arbeit daran wichtig bleibt. Ihnen allen gebührt großer Dank fürs möglich machen! Freuen wir uns auf den bevorstehenden 25. Geburtstag von Wikipedia!

„Der Neutralität verpflichtet, auf Fakten gestützt und mit Quellen belegt. Dafür steht die Wikipedia seit ihrer Gründung. Es sind echte Menschen, deren Arbeit wir vertrauen können – weil sie transparent und überprüfbar ist.“ so Franziska Heine, geschäftsführende Vorständin Wikimedia Deutschland e. V.

Details s. unter vertiefende Links

Wortwolke Wissensprojekt ©Quelle/privat-bpe

unabhängige Medien: Gericht schützt Pressefreiheit

Die CORRECTIV-Recherche „Geheimplan gegen Deutschland“ steht. Zwei Klagen gegen CORRECTIV sind gescheitert:

Am 19.12.2025 hat das Landgericht Hamburg zwei Klagen gegen CORRECTIV vollständig abgewiesen. Die Kammer bestätigt damit insbesondere die Rechtmäßigkeit der Einordnung des vorgestellten Konzepts der „Remigration“ als „Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger“.

CORRECTIV-Chefredakteur Justus von Daniels: „Nicht nur für CORRECTIV, sondern für alle unabhängigen Medien ist das Urteil ein starkes Signal: Der Schutz der Pressefreiheit greift auch dann, wenn Klagen als Mittel genutzt werden, um gezielt Zweifel an der Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit zu säen.“

Weitere Beispiele für solche unabhängigen Medien und konstruktiven Journalismus sind die genossenschaftlich geführte TAZ, die ihren Mitgliedern gehört und das ebenfalls durch Mitglieder finanzierte werbefreie online-Magazin Perspective Daily.

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Community-getragener Lokaljournalismus ausgezeichnet

Vorab: herzlichen Dank an die traditionellen lokalen Medien Radio Wuppertal, WDR, WZ und WR sowie insbesondere auch an die njuuz-Redaktion für die diese ergänzende online-Bürger*innen-Plattform!

Auch die Wirtschaftsförderung Wuppertal hat den Mehrwert solch unabhängiger lokaler Medien im Blick und zeichnete ja bereits in 2024 Ideen für das Gemeinwohl aus, darunter die von Martin Wosnitza, dem Herausgeber der Uni-Zeitung »blickfeld«. Durch ein Stipendium soll die Idee unterstützt werden, das Konzept für einen Community-getragenen Lokaljournalismus zu entwickeln. Interessant ist: „Die Idee wurde auch deshalb ausgewählt, weil Journalismus bisher noch nicht als gemeinnützig anerkannt ist und deswegen durchs Raster bestehender Förderungen fällt.“

Zwei weitere ausgezeichnete Ideen sollen informieren und zum Umsetzen einladen:  für ein Kulturzentrum in W-Ronsdorf von Nicole Bölt und für ein Videoportal von Luisa Feldmann, über das sich Jugendliche mittels TikTok-Videos auf Ausbildungsplätze bewerben können.

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Gute Nachricht 21 – schönen 4. Advent

Gute Nachricht 21 – schönen 4. Advent

Die Adventszeit neigt sich dem Ende zu, Die Vorfreude steigt und das Weihnachtsfest naht – mit Familie, Freunden und Hoffnung.

Bilder sagen mehr als viele Worte.

Deshalb gibt es heute eine kleine Bilder-Collage – aufgenommen in Wuppertal und der Region – mit herzlichen Grüßen in einen friedlich-frohen Advent für alle.

Allen einen friedlich-frohen 4. Advent ©Quelle privat bpe

Rats-TV Da alle Entscheidungen bekanntlich auf lokaler Ebene umgesetzt werden und wir auch unsere Stadt/Region nur gemeinsam gut gestalten können, folgt hier eine Einladung zum Stöbern: Schaut und schauen Sie gerne auch mal ins Rats-TV-Archiv, um einen eigenen Eindruck von der Wuppertaler Stadtpolitik zu bekommen…  https://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/verwaltung/politik/ratstv.php

Gute Nachricht 20: Glück und Zufriedenheit

Gute Nachricht 20: Glück und Zufriedenheit

Der Weltglücksbericht zeigt: fürsorgliches Miteinander beeinflusst die eigene Zufriedenheit. Finnland ist wieder auf Rang 1. Deutschland auf Rang 22. Herausfordernd für Wuppertal sind lt. einer weiteren Studie das geringe öffentliche Investitionen in städtische Infrastruktur, glücksfördernd sind viel Grün und Kultur.

World-Happiness Report – Weltglücksbericht 2025

Es geht um Achtsamkeit und Füreinander: „Caring and sharing“ – das Motto des diesjährigen Weltglücksberichts. Es zeigt:  Fürsorgliches Miteinander beeinflusst die eigene Zufriedenheit und auch Wahlentscheidungen. Gut darin ist offenbar Finnland, das dort zum achten Mal Rang 1 belegt – – dicht gefolgt von den anderen nordischen Ländern.

Viel Wert wird insbesondere in Finnland traditionell auf Bildung für alle gelegt. Ein Staat, der sich kümmert. Der Chancengleichheit für alle ab dem ersten Tag garantieren will. Das gibt Menschen Sicherheit und Zufriedenheit. Doch am Ende habe das persönliche Glück auch etwas mit der Gesellschaft an sich zu tun, mit jedem einzelnen“, sagt John Helliwell, ein kanadischer Wirtschaftswissenschaftler, der am World Happiness Report mitgeschrieben hat.

Bekanntermaßen ist in den skandinavischen Ländern der Wohlfahrtsstaat ausgeprägter und Einkommensunterschiede geringer. Dies erklärt Daniel Graeber, der am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin unter anderem zum Thema Wohlbefinden forscht.

Glück bestimmende Faktoren sind neben einer intakten Gesellschaft auch Lebenszufriedenheit und Gemeinsamkeit – am Bsp. Wohnen und Essen – sowie gute Bildung und soziales Vertrauen: „Unter unzufriedenen Menschen tendieren diejenigen, die wenig Vertrauen haben, zur extremen Rechten des politischen Spektrums. Während diejenigen, die mehr vertrauen, eher dazu neigen, für die extreme Linke zu stimmen“, so Claudia Senik, Professorin an der Universität Sorbonne in Paris.

Mehr zum aktuellen Bericht s. unter vertiefende Links

Weihnachtsmarkt am Rathaus W-Barmen ©Quelle privat bpe

Studie zur Lebenszufriedenheit in Wuppertal

Die Studie kommt zum Ergebnis: „Die Lebenszufriedenheit in Wuppertal liegt im Mittelfeld. Mit 6,82 Punkten belegt die Stadt im Städteranking 2025 Platz 28 von 40. Bei der objektiv messbaren Lebensqualität – etwa in den Bereichen Wirtschaft, Investitionen und Gesundheitsversorgung – rangiert Wuppertal hingegen im unteren Drittel.“

„Herausfordernd für die Stadt sind vor allem die vergleichsweise schwache gesundheitliche Versorgung und das niedrige öffentliche Investitionsniveau. Darunter leidet die städtische Infrastruktur.“ Da ist noch Luft nach oben! Dabei kann man an Neubau denken oder – Ressourcen schonender – an Reparatur, An- und Umbau…

„Glücksfördernd ist das grüne Herz der Stadt mit seinem großen Zoo, verschiedenen Stadtparks sowie das große kulturelle Angebot.“ Bewahren wir dies! Beides beruht zum großen Teil auf traditionell sehr hohem und meist ehrenamtlichem Bürger*innen-Engagement.

Dass die in der Freiburger Studie befragten Wuppertaler*innen dennoch subjektiv zufriedener sind, als es die objektiven Umstände erwarten lassen, lässt sich so erklären: „mit einer vergleichsweise guten Wohnsituation, einem familienfreundlichen Umfeld, der Nähe zur Natur und einer innovationsfreudigen Selbständigen-Kultur“.

„36,6 Prozent der Wuppertaler sind hochzufrieden und 9,8 Prozent sind wirklich unzufrieden mit ihrem Leben. Mit 53,6 Prozent bildet die Gruppe der mäßig Zufriedenen die Mehrheit. Insgesamt zeigt sich die Glücksverteilung in Wuppertal im Vergleich zu anderen Städten ausgewogen.“

Details zur Studie s. unter vertiefende Links

Wichtigste Faktoren für Lebenszufriedenheit

Tatsächlich misst der World Happiness Report sowohl die Lebenszufriedenheit über den gesamten Globus als auch die wichtigsten Faktoren, die dazu beitragen. „Ungefähr drei Viertel der Differenzen zwischen verschiedenen Ländern, die wir sehen, können wir eigentlich durch sechs Faktoren erklären.“ so Judith Mangelsdorf, Professorin für positive Psychologie an der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport, zum World Happiness Report

Nur EIN Faktor ist das Bruttoinlandsprodukt, das in der Politik und medial üblicherweise als DER messbare Maßstab gewichtet wird. Zudem geht es bei fünf weiteren Faktoren um die eigene Perspektive und Haltung.

Dies sind gesunde Lebenserwartung und wahrgenommene soziale Unterstützung, also füreinander da sein und so als Gemeinschaft innerhalb eines Landes zum Wohlergehen aller beitragen.
Als weitere wichtige Faktoren werden genannt: Freiheit. Freigiebigkeit, d.h. Unterstützung durch finanziell besser gestellte Menschen, um so zum Wohle aller beizutragen sowie auch wahrgenommene Korruption von Institutionen oder Organisationen.

Zum Interview „Anleitung zum Glücklichsein“ s. vertiefende Links

ganzheitlicher Weltrisikobericht

Mitzudenken ist stets auch die Metaebene, denn nur in Sicherheit mit Frieden und mit intakten natürlichen Lebensgrundlagen in stabilem Klima können auch für die anderen Faktoren wachsen und wirken.

Mehr zum ganzheitlichen Weltrisikobericht siehe unter vertiefende Links

Vertiefende Links

  • Zum Weltglücksbericht 2025

https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/weltgluecksbericht-psychologie-100.html

  • World Happiness Report 2025 (original in Englisch)

https://www.worldhappiness.report

  • Städteranking 2025 – auch für Wuppertal

https://www.skl-gluecksatlas.de/artikel/staedteranking-2025/wuppertal.html

  • Anleitung zum Glücklichsein „Einer der stärksten Faktoren ist das Füreinander

https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/interview-weltgluecksbericht-100.htm

  • Weltrisikobericht

https://de.wikipedia.org/wiki/Weltrisikobericht

Gute Nachricht 19: Durchbruch des JahresEE

Gute Nachricht 19: Durchbruch des Jahres mit EE

Ob auf Haus- oder Garagen-Dächern, an Balkonen oder Fassaden, im Garten – überall ernten Menschen mit Photovoltaik-Modulen sauberen Strom aus der Sonne. Auch in Wuppertal ist da noch viel mehr Luft nach oben…

Den weltweiten Aufschwung von Erneuerbarer Energien hat das Wissenschaftsmagazin „Science“ zum „Breakthrough of the Year 2025“,  d.h. zum bedeutendsten wissenschaftlichen Durchbruch des Jahres 2025 gekürt. Warum das? Erstmals in der Geschichte wurde in 2025 mehr Strom aus erneuerbaren Quellen – wie Sonne und Wind – erzeugt als aus Kohle.

Dies ist ein Meilenstein für die globale Energiewende

Erstmals in der Geschichte haben erneuerbare Energien jetzt Kohle als größte Stromquelle weltweit überholt. Das US-Fachjournal „Science“ hat deshalb den weltweiten Boom erneuerbarer Energien zum „Durchbruch des Jahres 2025“ gekürt:

„Es war das erste Jahr, in dem weltweit mehr Strom aus erneuerbaren Energien – einschließlich Wind- und Solarenergie – erzeugt wurde als aus Kohle“, schreibt der Chefredakteur der „Science“-Journale, Holden Thorp.

Fakt ist, dass nur noch 33,1 Prozent des Stroms aus Kohle stammt. Die weltweiten Emissionen aus fossilen Brennstoffen beginnen hoffentlich bald zu sinken. „Dieser Meilenstein könnte nun nur noch wenige Jahre entfernt sein.“  so Holden Thorp

Die Innovation kam aus Deutschland und USA, produziert wird in China

China erkannte den in Deutschland sowie USA politisch arg blockierten Erneuerbaren-Boom und perfektionierte Technik und Produktion: Ca. 80 Prozent der weltweiten Solarzellen werden inzwischen in China hergestellt, ebenso 70 Prozent der Windturbinen und 70 Prozent der Lithiumbatterien.

Fazit

Das deutsche Ur-EEG 2000 ebnete den Weg zur Markteinführung der Erneuerbaren Energien. Die Preise sanken. Dies wurde durch die Massenproduktion beschleunigt.

Weitsichtige und beharrliche Praktiker*innen sowie mutige Parteien-übergreifende gesetzliche Rahmenbedingungen können viel bewirken, denn Strom aus Sonne und Wind sind heute die günstigste Option – weltweit.

Globale springen neue Märkte an

Europa profitiert von niedrigeren Investitionskosten und Entfall zukünftiger Brennstoffkosten sowie höherer Energiesicherheit und Preisstabilität.

Im Globalen Süden wie z. B. in Afrika, aber auch in Südasien werden günstige Solarmodule aus China importiert. Haushalte können so preiswert mit Strom für Licht, Handys und Ventilatoren versorgt werden, da zukünftige Brennstoffkosten entfallen.

Allerdings ist auch klar, dass China ein Markt-Monopol für EE-Anlagen aufgebaut hat. Langfristig birgt das ebenso Risiken wie die langjährigen Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl und Gas.

Weiter gibt es Gegenwind und Herausforderungen…

Trotz dem o.g. rasanten Fortschritt steigen globale Kohlenstoffemissionen weiter an. Dies rückt das in Paris 2015 weltweit vereinbarte Ziel, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitraum zu begrenzen, laut zahlreicher Expert*innen in weite Ferne.

China setzt den Bau neuer Kohlekraftwerke fort. Politischer Gegenwind und Widerstand wie Ankündigungen aus der Bundespolitik zum Bau neuer Gaskraftwerke und für hohe Import von US-LNG, Handelshemmnisse für chinesische Solarmodule sowie die Politik der US-Regierung gegen die Entwicklung von Wind- und Solarenergie bremsen die erfreuliche Dynamik aus. Auch Infrastruktur, die nötig ist, um Wind- und Solarenergie voll auszuschöpfen, muß konsequent weiter ausgebaut werden – auch auf Verteilnetzebene sowie durch Speicher und intelligente Steuerung.

…sowie große Hoffnung und Motivation

Hoffnung liegt weiter auf technologischem Fortschritt – wie längere Rotorblätter für Windturbinen sowie Weiterentwicklung von Solarzellen, die in Verbindung mit Silizium mehr Licht einfangen und die Effizienz steigern und auch deren Recycling.

Entscheidend bleibt auch die Motivation der Menschen, die Energiewende zu akzeptieren, vor Ort umzusetzen und vielschichtige Vorteile zu erkennen, denn während Käufer*innen im Jahr 2004 noch einen Aufpreis aus Umweltbedenken zahlten, sei heute das Eigeninteresse die Hauptantriebskraft. In Science heißt es dazu sehr klar: „Diese Änderung der Motivation könnte der größte Durchbruch von allen sein.“

warum zur Energiewende engagierte Unternehmen abwickeln?

in den ersten drei Quartalen 2025 gab es so viele Insolvenzen wie zuletzt in 2014 – nach politischen EEG-Deformen. Warum bitte werden dazu engagierte Unternehmen aktuell vermehrt abgewickelt? Zu diesem Irrsinn äußert sich auch ein Insolvenzverwalter kritisch im ARD-Beitrag der Sendung Monitor.

gemeinsam: auch Schulen machen EnergiE ©Foto/Quelle: privat-bpe

Lebenswerte Zukunft selbst aktiv mitgestalten

Gemeinsam wurden auch 2025 wichtige Schritte für die Energiewende vor Ort umgesetzt.
Entfesseln wir die Kraft gemeinsamen Wirkens – hier und jetzt.

bbeg macht Erneuerbare mit BürgerEnergie auch in Wuppertal sichtbar

Im bbeg-Geschäftsbereich der großen PV-Anlagen mit über 20 kWp besitzt und betreibt die Bergische BürgerEnergie-Genossenschaft bbeg mittlerweile 15 Anlagen mit einer Gesamtleistung von insgesamt 545 kWp. Die in diesem Jahr gebauten Anlagen wurden auf Gebäuden von Sozialverband und Stadt Wuppertal realisiert.

Zudem wurde durch Steckersolar-Sammelbestellungen das 2020 gesteckte bbeg-Ziel erreicht, eine breitere Öffentlichkeit in Wuppertal/Region dafür zu begeistern. Bedingt durch die aktuelle Marktentwicklung mit mehr Sichtbarkeit und breitem Angebot in Baumärkten und Discountern wurden diese bbeg-Aktivitäten reduziert – ohne aber die sehr wichtige und wirksame Hebelwirkung von Steckersolar für die persönliche Energiewende aus dem Blick zu verlieren.

Dies gilt auch für den bewährten EEE-Dreiklang einer wirksamen Energiewende durch Einsparen, effiziente Nutzung und Erzeugzung des dann noch verbleibenden Energiebedarfs aus erneuerbaren Energiequellen.

Zukünftige Pilotprojekte können im Bereich der Gemeinschaftlichen Gebäude-Energieversorgung und zur dezentralen Energiespeicherung entstehen, um Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Bestenfalls gelingt dies in Kooperation mit anderen regionalen Akteur*innen. Auch durch die Zusammenarbeit mit Kommunen und lokalen Unternehmen sollen Sichtbarkeit und Akzeptanz weiter gestärkt werden.

Die Umsetzung der Energiewende erfolgt vor Ort. Dies bleibt auch in Wuppertal und darüber hinaus eine große Herausforderung. Bürokratische Hürden, lange Genehmigungsverfahren und fehlende politische Kontinuität bremsen den Ausbau erneuerbarer Energien leider immer wieder aus.

Gleichzeitig beobachten wir weltweit eine verstärkte Nutzung fossiler Rohstoffe – ein Rückschritt, der die Klimaziele gefährden und die Abhängigkeit von endlichen Ressourcen verlängern wird.

Vertiefende Links

ARD-Monitor zu den Folgen aktuelle energiepolitischer Zickzack-Verlautbarungen aus Berlin
https://youtu.be/9If81QkJmWQ

US-Fachjournal „Science“ kürt weltweiten Aufschwung erneuerbarer Energien
https://www.deutschlandfunk.de/boom-erneuerbarer-energien-ist-durchbruch-des-jahres-100.html

Bergische BürgerEnergie-genossenschaft e.G.
https://www.bbeg.de

Gute Nachrichten 16-18: helfen hilft

Gute Nachrichten 16-18: helfen hilft

Ob WDR-2-Weihnachtswunder, Kindertal e.V. oder WIN – sie alle wollen an Menschen erinnern, denen es finanziell nicht so gut geht, wo z.B. warme Kleidung und wetterfeste Schuhe fehlen… Anderen zu helfen, tut allen gut. Danke an alle, die dazu beitragen!

Gute Nachricht 16: Kindertal

Hier engagiert sich auch Kindertal e.V. – als eingetragener gemeinnütziger Verein, seit über 20 Jahren. Getragen wird Kindertal von den Wohlfahrtsverbänden Caritas und Diakonie, Radio Wuppertal und Stadtsparkasse Wuppertal. Das Ziel von Kindertal bleibt auch weiterhin, Wuppertaler Kinder und Jugendliche finanziell zu unterstützen. Dies erfolgt über Einzelanträge und fördert sinnvolle Gemeinschaftsprojekte sozialer Träger. Kindertal e.V. zahlt an die Familien kein Bargeld aus. Über Gutscheine kooperiert Kindertal für Kleidung, Schuhe und Möbel mit Wuppertaler Unternehmen.

Weihnachtskugelverkauf an der Kugelbude

Traditionell gibt es großen Andrang beim Weihnachtskugelverkauf für die Aktion Kindertal an der „Kugelbude“ auf den Weihnachtsmärkten in W-Elberfeld und W-Barmen, wo alljährlich dankenswerterweise mehrere tausend Euro an Spenden zusammen kommen.

Weitere Infos dazu und auch das Spendenkonto gibt es unter vertiefende Links

Weihnachten öffnet Herzen… ©Quelle privat bpe

Gute Nachricht 17: WIN

Auch der Verein WiN – Hilfe für Wuppertaler in Not e.V., kurz „WIN“ hilft seit nunmehr 27 Jahren direkt und sofort, wenn Menschen, die in Wuppertal leben, plötzlich und unverschuldet in eine finanzielle Not geraten sind. Gegründet wurde WIN in 1998 von den Wuppertaler Medien und hat seither in Tausenden von Fällen meist mit kleineren Beträgen geholfen.

Weitere Infos dgibt es auch dazu unter vertiefende Links

Gute Nachricht 18: WDR 2 Weihnachtswunder

Alljährlich zieht das WDR 2 Weihnachtswunder durch NRW. 2025 machte das Team vier Tage im temporären WDR 2-Glashaus in Essen. Tatsächlich kamen dort vom 13. bis 17.12.2025 mehr als 15.5 Mio. Euro n Spenden zusammen: Dazu jubelt das WDR 2-Team: „Menschen im Westen habt einmal mehr gezeigt, was möglich ist, wenn alle zusammen halten, und dass wir gemeinsam ganz Großes schaffen können. Ein riesengroßes DANKE vom gesamten WDR 2 Team für diese unfassbare Spendensumme!“ Auch in Wuppertal sammelten Nachbarschaften und spendeten für das Weihnachtswunder, z.B. vierstellig aus W-Nord.

Für mehr Miteinander

Tatsächlich geht es nur gemeinsam – im Gleichgewicht von Ökologie, Ökonomie und Sozialem, d.h. mit gesellschaftlichem Zusammenhalt und in der sensiblen Balance von natürlichen Lebensgrundlagen, die allesamt aus intakter Natur mit nicht diskutierbaren Naturgesetzen stammen. Selbstverständlich ist auch Wirtschaft wichtig, wenn sie den Menschen dient und nicht der eigenen Profitgier. Eigentlich steht es so ja bereits in den Verfassungen, auch hier: „Im Mittelpunkt des Wirtschaftslebens steht das Wohl des Menschen“ – Artikel 24 NRW-Landesverfassung.

Vertiefende Links

Gute Nachricht 15: Klartext für Verbrenner-Aus ab 2035

Gute Nachricht 15: Klartext für Verbrenner-Aus ab 2035

Führende Wirtschaftsexpert*innen, Frankreich, Spanien und die DUH werben für die Beibehaltung anstatt aktuell insbesondere durch die deutsche Bundesregierung vorangetriebene Lockerung der EU-Vorgaben bei Neuwagen, da sich eine Abschwächung kontraproduktiv für die Industrie in Deutschland auswirke.

Voraussichtlich am Dienstag sollen in Brüssel die Pläne vorgestellt werden, welche Autos ab 2035 noch in der EU zugelassen werden können. Dass das Komplett-Verbot für Verbrenner fallen dürfte, ist schon seit Monaten absehbar, auch die Bundesregierung hatte sich dafür eingesetzt.

Klartext-Kritik an der Abschwächung des EU Verbrenner-Aus für Neuwagen

Die Volkswirtung und Wirtschaftsweise Monika Schnitzer verurteilt die aktuell diskutierte Abkehr der EU vom sogenannten Verbrenner-Aus: „Diese löse weder aktuelle Probleme der Hersteller noch sichere sie Industrie-Jobs in Deutschland“, so die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen.  „Würde man diese Arbeitsplätze retten, wenn man das Verbrenner-Aus jetzt verschiebt?  Ich fürchte, das Gegenteil ist der Fall.“ Die Industrie erhalte widersprüchliche Signale. Viele Unternehmen hätten aber längst investiert.

Hätten die Deutschen denn bei den Verbrennern Vorteile gegenüber der Konkurrenz?
„Kurzfristige vielleicht“, sagte Schnitzer. „Aber heute nutzt auch niemand mehr ein Tastenhandy.“

bloße Symboldebatte

Auch die Ökonomen Thomas Puls vom arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Sebastian Dullien vom gewerkschaftsnahen IMK und Anita Wölfl vom Münchner Ifo-Institut äußerten sich skeptisch: „Ich halte das alles vor allem für eine Symboldebatte: E-Autos und Plug-in-Hybride werden bis 2035 für die allermeisten Anwendungen sowieso das bessere Produkt sein“, sagte Puls.

eAuto: emissionsfrei und leise ©Quelle privat bpe

Für Frankreich und Spanien sind emissionsfreie Fahrzeuge „unverzichtbar“

Frankreich und Spanien fordern von den EU-Staats- und Regierungschefs, „auf dem richtigen Weg zu bleiben“. Beide Länder erklären, dass emissionsfreie Fahrzeuge „unverzichtbar“ seien. in dem gemeinsamen Schreiben, wird betont, dass die Zukunft der europäischen Automobilindustrie elektrisch sein wird.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt Vernrenner-Aus 2035 und warnt vor Alleingang

Es sei eine Vorbildfunktion beider Länder für eine echte Antriebswende. Zugleich warnt  die DUH gleichzeitig vor einem deutschen Alleingang der Bundesregierung, die das Verbrenner-Aus weiter verzögere.

Hintergrund

Aktuell gilt ein EU-Verbrenner-Aus nur für Neuzulassungen ab 2025

Bestandsfahrzeuge sind davon also gar nicht betroffen. Welchen Sinn würde es denn machen, weiter teuren fossilen Brennstoff aus anderen – oft instabilen Ländern – zu importieren, wenn wir Strom für eAutos auch hier gut selbst ernten könnten?

Die EU-Institutionen hatten sich darauf geeinigt.

Ab dem 1. Januar 2035 sollen nur noch Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ohne CO2-Emissionen neu zugelassen werden dürfen. Dies wäre faktisch das Ende für neue Benzin- und Dieselautos gewesen, Dies ist kein Verbot von Bestandsfahrzeugen, deren Motoren Benzin oder Diesel verbrennen. Vielmehr dürfen bereits zugelassene Fahrzeuge auch nach 2035 weitergefahren bzw. als Gebrauchtwagen verkauft werden.

Warum dann die ganze Aufregung?

CDU/CSU tun in ihrer Kampagne so, als hätten Europa und Deutschland noch genug Zeit, das Verbrenner-Aus für Neuwagen zurückzunehmen. Damit würde die bisher einzige wirksame Klimaschutzmaßnahme, die bislang im Verkehr beschlossen wurde, aufgeweicht.

Zeit für Blockade haben wir jetzt nicht mehr!

Tatsächlich wurden wirklich wichtige Weichenstellungen schon früher politisch blockiert, wo diese noch preiswert und behutsam hätten umgesetzt werden können. Kurzsichtige Vogel Strauss-Politik sowie beharrliches Leugnen von Fakten und Naturgesetzen bringt da also nichts für intakte naturbasierte Lebensgrundlagen.

Vertiefende Links

Gute Nachrichten 12-14 mit Lese-Empfehlung & mehr: Wer, wenn nicht wir?

Gute Nachrichten 12-14 mit Lese-Empfehlung & mehr: Wer, wenn nicht wir?

Andere Menschen unzerstützen, selbst aktiv zu werden – dabei gewinnen alle und zwar mehr Gemeinwohl. Dazu einige Beispiele…

Gute Nachricht Nr. 12: alpha eV

Wie schön, dass es auch hier weitergeht und schon sehr bald wieder mehr Frauen hier lernen und praktische Erfahrungen sammeln können!

Gemeinsamer Protest gegen Kürzungen im Sozialbereich im Sommer vor dem NRW-Landtag und sicherlich viele Gespräche mit Menschen, die wirklich etwas Gutes bewegen wollen, haben offensichtlich Wirkung gezeigt.

Danke an das Team von Stoffwechsel-Projekt und alpha e.V. in W-Unterbarmen fürs dranbleiben und möglich machen!

Auch zu diesem seit über 50 Jahren im sozialen Bereich engagierten vielen Händen im Verein gibt es einen vertiefenden Link.

es weihnachtet… ©Foto privat bpe

Gute Nachricht 13: Autorin Zarah Bruhn „Wer, wenn nicht wir?“… 

Mit diesem Buch inspiriert die Autorin und macht Mut, auch neue Wege zu gehen. Die heutige Sozialunternehmerin war mal angetreten, um als Investment-Bankerin viel Geld zu verdienen: Das ist Vergangenheit. Mit socialBee ist Zarah Bruhn auf der Suche nach gesellschaftlichen Durchbrüchen. Diese braucht es überall – auch in Wuppertal.

…Unsere Zukunft neu denken. denn das müssen wir auf jeden Fall

Nach Begegnungen mit Geflüchteten geht es der ehemaligen Investmentbankerin längst um das soziale Mehr. Dabei unterstützt die Geflüchtete ganz gezielt.

Einige Beispiele:

Eine muslimische Architekt aus Syrien lernte Deutsch, bekam einen Job und baute Giesinger Bräu mit

Eine Iranerin aus Frauen-Protest-Bewegung, flüchtete erst in die  Ukraine und floh nach dem Überfall durch Russland nach Deutschland, bekam zunächst keine Unterstützung, bewarb sich dnn mit Unterstützung auf ein female accelerator-Programm, ging zu Uniper-Energie-Dienstleistungen und , wechselte in die Personal-Abteilung. Dort bekam sie dann eine Festanstellung. Schön zu sehen, wie Menschen empowert werden können.

Mehr dazu gibt im vertiefenden Link.

Gute Nachricht  Nr. 14 – mit Blick in einen besonderen Kalender: KIKA

mit herzlichem Gruß in einen friedlich-frohen 3. Advent, und Weihnachten naht.

Nach dem Adventskalender der Christians 4 Future zum 2. Advent folgt nun ein besonderer Adventskalender 2025 für die Kinder: im KIKA-Kalender gibt es Ideen zum Basteln und zum Backen – vielleicht ja auch Inspiration zum verschenken…

Auch dazu gibt es einen vertiefenden Link.

Vertiefende Infos

Gute Nachrichten 9 –11: gemeinsam statt einsam

Gute Nachrichten 9 –11: gemeinsam statt einsam

Es gibt Orte, wo Menschen leise agieren – ohne viel Aufheben, aber mit umso größerer Wirkung: sich auch für andere engagieren und Räume schaffen für gute Gespräche. Eben dies bleibt auch in Wuppertal wichtig.

Aller guten Dinge sind Drei – bleiben wir dabei.

Freie Zeit war auch in den vergangenen Tagen leider rar, reicht aber immer für gute Nachrichten. 

Gute Nachricht Nr. 9: Hier & Da

Ein Café mit Mehrwert – im wahrsten Sinne des Wortes! Neben schmackhaften Speisen und Getränken gibt es hier auch ein offenes Ohr und Wege zurück ins Leben – mit Beratungs- und Unterstützungsangebote auch unbürokratisch und bei Bedarf anonym.

Es ist ein gemütlichen Cafe, ein einladenden Ort, an dem auch Kunst und Kultur gern gesehen sind.

Mehr gibt es auch dazu in den vertiefenden Links.

es weihnachtet – auch im Hier & Da ©Foto privat bpe

Gute Nachricht Nr. 10: Die Färberei und Nr. 11: Die Börse

Beide Orte laden ein zu vielfältigen Begegnungen und inspirierenden Experimenten– oft mit Musik und Tanz, mal mit Rudelsingen, mal beim Dinner for Future.

Wo Bedarf erkennbar ist, wird auch hier bestmöglich unkompliziert geholfen.

„How to be sweet to our planet?“

Dabei ging es um ökologische, ressourcenschonende Wege auch in Kunst und Kultur. Das Zauberwort ist „ressourcerie“ „Ein Name, der nicht nur très chic klingt, sondern auch sehr viel Sweetness für den Fußabdruck von Künstler*innen bedeutet.“

Auch hier laden vertiefende Links zum Stöbern ein..

Vertiefende Infos

Lebenswert – Engagement für Beteiligung, Energie & Natur