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BUND-Position: BUGA – klimaverträglich?

Eine klimaverträgliche Stadtentwicklung in Wuppertal ist zu begrüßen. Dazu fordert die BUND-Kreisgruppe Wuppertal aus aktuellem Anlass* einen zukunftsfähigen Umgang mit unserer Mitwelt auch zur BuGa 2031-Bewerbung. Die Entscheidung steht heute im Rat der Stadt auf der Tagesordnung.**

BUND-Position:  Grün erhalten, nachhaltig aufwerten und verbinden – ist klimaschonend   

Angesichts Arten-… und Klimakrise – z.B. mit Starkregen-, Sturm-, Hitze- und Dürreschäden auch in Wuppertal und der Bergischen Region – sind Klimaschutz und ein klimaverträglicher Umgang mit unserer Mitwelt hier vor Ort essentiell. Bekannte Fakten sind bestmöglich zu berücksichtigen. Ist dies in der aktuellen Machbarkeitsstudie zur BuGa-Bewerbung 2031 erfolgt?

Die BUND-Kreisgruppe Wuppertal begrüßt eine BUGA auch in Wuppertal, wenn damit

  • Stadtgrün und Biotope verbunden werden, um Lebensräume für mehr Artenvielfalt zu schaffen und damit  Lebensgrundlagen mit Lebensqualität für uns selbst,
  • der Klimakrise auf kommunaler Ebene aktiv entgegengewirkt wird und
  • bereits unabwendbare Folgen der Klimakrise spürbar abgemildert werden- z.B. durch kühlende Effekte gegen zu erwartende Hitzeinseln in der Stadt.

Dies ist in der aktuellen Planung bisher leider (noch) nicht zu erkennen

  • stattdessen soll nun massiv in intakte Waldareale wie Königs- und Kaiserhöhe eingegriffen werden,
  • Hängebrücke nebst Seilbahn gebaut werden, wobei Beides bei starkem Wind nicht nutzbar sein wird, durch Klimawandel aber mit noch mehr Extremwetter zu rechnen ist
  • und trotz weiter angespannter Haushaltslage ein enormer Kostenfaktor gestemmt werden.

Jetzt umsteuern und umbauen, nicht irgendwann! Dazu gehört die Umnutzung von Leerständen

Bei der BuGa geht es vorrangig um Gärten, Parks und Grün. Diese haben wir hier, aber auch große Herausforderungen – jetzt und in den nächsten Jahren und Jahrzehnten: Unsere Innenstadtbereiche müssen lebendiger, grüner und leiser werden sowie die Luft sauberer mit weniger motorisiertem Verkehr, mit mehr urbanen Gärten – ähnlich einer essbaren Stadt – mit mehr Sonnenenergienutzung usw. Das ist eine Riesenaufgabe. Darauf sollte sich unsere Stadt gesamtgesellschaftlich mit all ihren Ressourcen in den Bereichen Grünflächen, Stadtplanung, – Entwicklung, Verkehr, Gebäude konzentrieren.

Eine privat betriebene Hängebrücke über die Talachse mit einem Eintritt von 6-8 € pro walk mit knappem Begegnungsraum und Zuwegungen per Seilbahn braucht wer?

Bestandsaufnahme und Handlungsoptionen zur Klimakrise

Einerseits zeigte der Vortrag des DWD in der gemeinsamen Sitzung am 27.10.2021 der Fach-Ausschüsse StaBa/Stadtentwicklung/Bauen, Umwelt und WAN/Wirtschaft, Arbeit, Nachhaltigkeit doch die Ernsthaftigkeit der Klimakrise eindrücklich auf und das DiFU-Institut ergänzte entsprechende Handlungsoptionen, um Starkwetterereignisse zukünftig besser zu bewältigen.

Seilbahn und Hängebrücke wurden dort nicht genannt, wohl aber intakte Natur in vielfacher Hinsicht.

Wuppertaler Umweltverbände fragen: Ist diese BuGa-2031 klimaverträglich?

Für die Planung einer BuGa in 2031 darf dies nicht ausgeblendet und weiter wie bisher geplant/gebaut werden. Oberste Priorität muss sein, unser alltägliches Handeln in die planetaren Grenzen zurückzuführen und zu tun, was uns unterstützt, auch zukünftig Grundbedürfnisse zu decken

  • mit intakter Natur wie z.B. Grün, Wasser, Wälder, die – aus einheimischen Gehölzen bestehend – hoffentlich weiter trotz Klimakrise überleben und Luft reinigend, Frischluft und Tiefenentspannung bietend unbezahlbare und unbezahlte Dienste leisten. Dies z.B. in den Wäldern Kaiser- und Königshöhe für BuGa-Bauwerke zu zerstören, wäre kurzsichtig,
  • eher sind Biotope (wieder) zu verbinden, um der Natur geschützte Lebens- und Nahrungs-Bereiche (zurück) zu geben und so Artenvielfalt (wieder) zu beleben
  • und nicht nur durch Touristenströme florierende Ökonomie zählen lassen, sondern vorrangig, was dieses Projekt für die Um-/Mitwelt und Stadtgesellschaft insgesamt bedeuten wird.

Es ist überfällig, jetzt Arten-… & Klimaschutz einfach zu machen

  • anstatt weiter zu fragen, wie Natur für ökonomische Zwecke (aus)genutzt werden kann,
  • eher zu erkennen, was wir – jede/r einzelne und als Stadtgesellschaft gemeinsam – tun können, um die Natur und damit unsere Lebensgrundlagen bestmöglich zu stärken,
  • damit diese uns auch zukünftig als solche intakt und Leben spendend erhalten bleiben.
Leben und Ernte aus der Sonne: Blüten & PV                                 Foto/Quelle privat bpe

Quellen mit vertiefenden Hintergrund-Informationen

*) Aktueller Anlass ist die Arten- und Klimakrise

  • mit einem Gespräch vom 12.11.2021 der Hungerstreikenden Jugendlichen und dem designierten Bundeskanzler Olaf Scholz in der Friedrich-Ebert-Stiftung, wo es darum ging, dass politische Entscheider*innen die JETZT reale Klimakrise mit menschengemacht zu hoher globaler Erwärmung, realen Wetterextremen, angestiegenem Meeresspiegel, Aufweichen der Permafrostböden und damit das Zusteuern auf den Klimakipp-Punkt anerkennen und ehrlich kommunizieren sowie JETZT konkrete Maßnahmen auf den Weg bringen, nicht irgendwann und nicht nur auf eventuelle neue Technik für weiteres Wirtschafts-Wachstum hoffend,
  • mit am Wochenende 13./14.11.2021 zwar per Abschluss-Erklärung, um die hart gerungen wurde, beendeter 26. Welt-Klimakonferenz, die sich zwar zumindest zur Einleitung des Kohleausstiegs verständigt hat, insgesamt aber nur Rahmen und Appelle setzen kann.
  • mit derzeit – hinter verschlossenen Türen – laufenden Koalitionsverhandlungen der neuen Die Hoffnung bleibt, dass diese durch Gesetze auch entscheidende Rahmen setzen, die nicht zuvor im Koa-Vertrag verhandelt wurden – wie z.B. das EEG.   

**) Rat der Stadt Wuppertal am 16.11.2021 um 16 Uhr

  • Tagesordnung mit Beschlussvorlagen s. im Ratsinformationssystem Wuppertal RIS-Wuppertal
  • Live und im Netz: zuschauen auch per Rats-TV   Rats-TV

Klimaschutz jetzt einfach machen – auf allen Ebenen:

Zur BuGa-Bewerbung gibt es große fraktionsübergreifende Zustimmung, aber auch zu Recht kritisch mahnende Stimmen, die u.E. über klimaverträgliche Kriterien verbunden werden können.

Abschließend bleibt die herzliche Einladung zur NGO-übergreifenden Bildungsreihe zur Klimagerechtigkeit mit dem  3. und letzten Teil des Bau-Themenblock am 24.11.2021 um 19 Uhr hybrid (VHS/online) zum Neubau im Bestand. Infos/Anmeldung: www.primaklima21.net

Quelle: Medieninfo BUND-Kreisgruppe Wuppertal           Kontakt: bund.wuppertal@bund.net

BUND-Position: Ressourcen schonen ist klimaverträglich

Die BUND-Kreisgruppe Wuppertal begrüßt Klimaschutz in Wuppertal und fordert aus aktuellem Anlass* einen klimaverträglichen Umgang auch mit Gebäuden und die Berücksichtigung aller Ressourcen- und Energie-Fakten.

BUND-Position:  sanieren und bauen im Bestand schont Ressourcen

Angesichts Klimakrise – z.B. mit Starkregen-, Sturm-, Hitze- und Dürreschäden auch hier – sind Klimaschutz in Wuppertal und ein klimaverträglicher Umgang auch mit Gebäuden essentiell. Dies kann nur bedeuten, dass alle Ressourcen- und Energie-Fakten bestmöglich berücksichtigt werden:

Abriss oder Ressourcen schonen ©Quelle: privat BB

„Angesichts des drängenden Handlungsdrucks durch den Klimawandel sollte die Prämisse der Suffizienz beziehungsweise das Bemühen um einen möglichst geringen Rohstoff- und Energieverbrauch deutlicher in den Vordergrund gerückt werden. Das Ziel eines klimaneutralen Wohnungsbestands im Jahr 2050 ist nur durch vorrangigen Erhalt und Solarisierung von Bausubstanz erreichbar.“ (Quelle: BUND, s.u.)

Zur Energiebilanz gehört nicht nur die zukünftige Betriebs-Energie eines Gebäudes, sondern auch die zuvor benötigte Energie für dessen Erstellung zuzüglich – bei Abriss – auch die im Altbau durch dessen Erstellung bereits gebundene graue und für dessen Abriss aufgewendete weitere Energie – sowie die zur anschießenden Mobilität.

„In der Schweiz ist es bereits üblich, alle drei Stufen zu bilanzieren, also Erstellungs-, Betriebs- und Mobilitätsenergie.“ (Quelle: Daniel Fuhrhop, s.u.)

„Das Buch vertritt die These, dass es „genug leerstehende oder unzureichend genutzte Gebäude gäbe, um den gesamten Raumbedarf aller Privatpersonen, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zu decken.“  (Quelle: www.wikipedia.de zu Daniel Fuhrhop)

Dies klingt komplex, ist aber ehrlich. Bestenfalls heißt das: Sanierung und Neubau im Bestand – soweit möglich – mit nachhaltigen oder recycelten Baustoffen und zur CO2-Minderungs-Bilanz mit Energie aus erneuerbaren Quellen z.B. per Photovoltaikanlage, Wärmepumpe…

Zwischennutzung im Sinne der historischen Tradition ©Quelle: privat BB

Quellen mit vertiefenden Informationen

Demokratie: heute so wichtig wie damals ©Quelle: privat BB

Aktueller Anlass ist der Abriss zweier Bestandsgebäude – mit beharrlichem Protest im Vorfeld:

Abschließend bleibt die herzliche Einladung zum Bau-Themenblock der NGO-übergreifenden Bildungsreihe zur Klimagerechtigkeit, Teil 2,3 am 27.10. zur Sanierung und am 24.11.2021 zum Neubau im Bestand:
Infos/Anmeldung: www.primaklima21.net

Quelle: Medieninfo BUND-Kreisgruppe Wuppertal           Kontakt: bund.wuppertal@bund.net

Erhalt der EA.NRW: Offener Brief an die NRW-Landesregierung

Heute findet die 8. Fachtagung Bürgerenergie und Energiegenossenschaften NRW (Kooperation der EA.NRW & Genossenschaftsverband) statt – mit Einblick in derzeitige BEG-Geschäftsfelder. In Berlin wird die Fluthilfe zum Wiederaufbau beschlossen, klimaverträglich könnte EA.NRW dies weiter unterstützen – auch in W.

Aktualisierung vom 11.10.2021:
bis heute erfolgte darauf leider noch keine Antwort.

OFFENER BRIEF vom 7.9.2021 an die NRW-Landesregierung

an den Ministerpräsidenten Herrn Armin Laschet
und an den Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie Herrn Prof. Dr. Andreas Pinkwart

Betreff: Geplante Auflösung der EnergieAgentur.NRW

Hochwasserkatastrophe setzt völlig neue Kriterien:

Die EnergieAgentur NRW darf nicht aufgelöst, sondern muss erhalten und erweitert werden!

Sehr geehrte Herren Laschet und Pinkwart, sehr geehrte Damen und Herren,

Vor einem Jahr haben Sie die Einstellung der EnergieAgentur.NRW zum 31.12.2021 beschlossen.

Als Sie diesen Beschluss im September 2020 fassten, konnten Sie nicht wissen, dass auch in Deutschland der Klimawandel mit einer beispiellosen Flutkatastrophe zuschlagen würde. Seit dem 14.07.2021 haben wir aber eine völlig veränderte energiepolitische Lage. Die Verletzlichkeit der zentralistischen Energiesysteme ist radikal zutage getreten. Die Antwort hierauf kann nur ein schneller Umstieg auf dezentral erneuerbare Energieversorgung sein.

Die Menschen müssen baldigst eine Perspektive erhalten – für eine klimaverträglich und gleichzeitig katastrophensichere Stromversorgung. Hierfür benötigen die betroffenen Menschen fachliche Info und Beratung. Genau diese kleinteilige unabhängige Initial-Beratung von Kommunen, Bürger*innen und Unternehmen leistet die EnergieAgentur.NRW seit fast 3 Jahrzehnten z.B. mit AltbauNeu, FörderNavi, Grüne Jobs, Kommunalkongress etc. Wichtige Expertise und Netzwerke wurden so in hervorragender Weise vielschichtig entwickelt.

Es wäre also völlig widersinnig, in dem Moment, wo die EnergieAgentur.NRW dringender denn je benötigt wird, diese Ende 2021 aufzulösen! Erkennen Sie bitte, dass die Flutkatastrophe 2021 völlig neue Kriterien gesetzt hat!

Nehmen Sie Ihren Beschluss aus 2020 zur Auflösung der EnergieAgentur zurück!

Erwirken Sie jetzt akut zumindest ein MORATORIUM für den Erhalt bis zur NRW-Landtagswahl. Sorgen Sie für die Erweiterung der EnergieAgentur.NRW so, wie es den neu entstandenen Notwendigkeiten entspricht und geben Sie damit auch den in der Agentur wirkenden Expert*innen eine verlässliche Perspektive!

Seit  Verkündung anhaltende Proteste und Kritik

Beachten Sie bitte auch die seit der Verkündung der Einstellung anhaltenden Proteste (s. ANHANG) aus Unternehmen der Erneuerbare Energien-Branche, weiteren Branchenverbänden, von offiziellen Vertreter*innen der Kommunalpolitik, von Landtagsabgeordneten, von Initiativen, Bündnissen und vielen Weiteren. Dieser Einsatz zeigt, dass der Erhalt der EnergieAgentur.NRW breit unterstützt wird!

In diesem Sinne verbleiben wir mit hoffnungsvoll-sonnigen Grüßen

Ansprechpersonen/Kontakt: info@w-nord.de

Andauernde Proteste & Kritik am Einstellungsbeschluß

LOGO-Teppich-1*: 
diesen Offenen Brief mit zeichnende Initiativen, Unternehmen, Bündnisse…
*) Dieser wird laufend fortgeschrieben, d.h. weitere Mitzeichnung ist möglich und sehr erwünscht!

Protest PRO EA.NRW – deutlich sichtbar und vielfältig
©Logos/Quelle: Unterstützergemeinschaft, Zustimmung liegt vor

Protest – FÜR den Erhalt der EA.NRW: lokal-regional, aus NRW und weit darüber hinaus
©Quelle: privat/Unterstützergemeinschaft, Zustimmung liegt vor

LOGO-Teppich-2:
seit Verkündung erfolgte Kritik von Initiativen, Kommunen, Unternehmen… & deren Bündnissen

Protest & Kritik: seit Verkündung des Einstellungs-Beschlusses,   ©Quelle: privat

Protest – Monat für Monat ©Quelle: privat,

Protest & Kritik – vielschichtig aus Verbänden, Kommmunen, Politik, Wirtschaft… ©Quelle: privat 

A N H A N G bzw. LINKs

Überblick Protest-Chronik zum Erhalt der EA.NRW

Das NRW-Wirtschaftsministerium MWIDE verkündete überraschend Ende September 2020https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-strebt-ehrgeizige-klimaziele-und-will-hierfuer-kraefte-unter

EnergieAgentur.NRW soll Ende 2021 aufgelöst werden – und der Protest reißt weiter nicht ab.

2020: Kleine Anfragen, Proteste etc.

20-1012- B90-NRW/WB+Kl-Anfrage-1-zu EA-NRW+know-how-MMD17-11446

20-1124-eergiewirtschaftl.Verbaendeanschreiben-an NRW-MP-A. Laschet-EnergieagenturNRW

20-1215-Art Zukunft  EA Brief LEE NRW an MP A. Laschet 15 12 2020
20-1230-Art Zukunft -EA Brief-LEE NRW+AW-Antwort von MP A. Laschet 30 12 2020

2021: Kleine Anfragen, Proteste, online-Petition etc.

21-0111-EUROSOLAR e.V. – Offener Brief EUROSOLAR wendet sich an den Ministerpräsidenten-1

21-0311, 0312 WDR-Berichte zur drohenden Abwicklung der EnergieAgenturNRW:
https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/energie-agentur-nrw-pinkwart-100.htmlhttps://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/nachfolge-energie-agentur-chef-gehalt-100.html

21-0312-B90-NRW/WB+Kl-Anfrage-2-zur Besetzung Gf neu „Energie- und Klimaagentur NRW“
21-0317-OffenerBrief-Bundesverband–Klimaschutz-EnergieAgenturNRW.pdf
21-0318-Stellungnahme von 16 Kommunen/Klimaschutzmanager*innen an MWIDE
21-0322-WZ: Kritik von W’taler OB Uwe Schneidewind… (leider nur lesbar mit WZ-Abo)
21-0322-WR: Kritik an Landesregierung:  Energieagentur NRW in Wuppertal steht vor dem Aus
https://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/spd-kritisiert-energieagentur-nrw-in-wuppertal-steht-vor-dem-aus_aid-56948737
21-0322-WDR: Kritik von SPD-MdL-Dietmar Bell in WDR-Lokalzeit & von Energieberater Kreis ME
21-03xx-PM: Bielefelder Klimabündnis kritisiert…
21-0325-Klimabuendnis_Bielefeld_Offener_Brief/Petition_Energieagentur_Prof._Dr._Pinkwart

21-0415-BUND-NRW-zu Zerschlagung-ea-nrw
21-0413_BUND-NRW-zu-EnergieAgentur_Minister_Pinkwart
21-0412- B90-NRW/WB-Kleine-Anfrage-3 zum Gutachten/Variantenvergleich
21-0423-Eurosolar-TV-ClimateDiplomacy+GREEN NO-DEAL OF THE WEEK.docx

Instead of organizing the energy transition and climate protection, t
he new CDU chairman Armin Laschet wants to dissolve the NRW Energy Agency.

21-0509 FFF-D Luisa Neubauer bei Anne Will + Frage an MP-Laschet zur ea-nrw blieb offen
21-0509-njuuz-Quo-vadis EnergieAgentur.NRW+Klimaschutz
njuuz – Quo vadis – EnergieAgentur.NRW und Klimaschutz?
21-0520-WG_ SPD-NRW-Einladung virtuelle Gesprächsrunde zur EnergieAgentur_NRW

21-0624-Kommunalkongress NRW 2021 – Klimaschutz ist vielfältig:  mit Frage von OB US an MWIDE AP: sinngemäß: Was bleibt? Wird man in Zukunft den Namen des NRW-MWIDE-Ministers AP mit der umstrittenen Einstellung der EA.NRW  verbinden? EA.NRW: Twitter https://twitter.com/eanrw/status/1407985681289383940

21-0706-Bielefelder Klimabündnis übergibt knapp 15 T Unterschriften aus onl.-Petition
„Machen uns große Sorgen“: Protest gegen Aus der Energie-Agentur NRW | nw.de
21-0731-RT-Artikel Flutkatastrophe_ Wiederaufbau ja – und zwar erneuerbar
https://energiewende-2030.de/flutkatastrophe-wiederaufbau-erneuerbare-energien/

21-0805-Welt-Windenergie-Verband WWEA+Brief-an-NRW-Landesregierung-pro-EA-NRW
Schreiben von WWEA an NRW-Staatsregierung zur EnergieAgentur.NRW – World Wind Energy Association (wwindea.org)
21-0823-RT-EE+PM Flutkatastrophe + Wiederaufbau -erneuerbar +EA-NRW
PM_RT-EE_Flut_Wiederaufbau_Final_2408 (energiewende-2030.de)

21-0903-Rezo zur Klima-katastrophe und Hinweis auf geplante Einstellung der EA.NRW und bereits erfolgte Auflösung der Stabstelle Umweltkriminalität unter der NRW-Landesregierung von CDU/FDP https://www.youtube.com/watch?v=Ljcz4tA101U

Überblick/Chronik (Auszug) der seit Verkündung der Entscheidung erfolgten Proteste und kritischen Stimmen gegen die Einstellung 2021- nebst vertiefender Links

Thematisiert wurde die Entscheidung zur Einstellung der EA.NRW z.B. auch hier

  • PM bundesweiter Runder Tisch vom 23.8.2021:

Flutkatastrophe: Wiederaufbau nur mit 100 % Erneuerbaren Energien https://energiewende-2030.de/presse/

höchste Wertschätzung und Anerkennung, genießt die EnergieAgentur- NRW weit über NRW hinaus bundesweit und international wie z.B. hier:
EnergieAgentur.NRW ist Partner des Global Renewable Energy Forums 2021

  • Artikel bundesweiter Runder Tisch: Artikel z.B. vom 31.7.2021
    – inkl. Aufruf zum gemeinsamen Wiederaufbau mit EnergieAgentur.NRW
    Flutkatastrophe: Wiederaufbau ja — und zwar erneuerbar!
    https://energiewende-2030.de/flutkatastrophe-wiederaufbau-erneuerbare-energien/
  • Online-Petition Klimabündnis Bielefeld: Übergabe am 6.7.2021.mit 15.000
    Unterschriften (gerne weiter zeichnen!) an MWIDE-Minister Prof. A. Pnkwart
    Herr Minister Pinkwart: Hände weg von der EnergieAgentur​.​NRW
https://www.change.org/p/fdp-minister-pinkwart-herr-minister-pinkwart-h%C3%A4nde-weg-von-der-energieagentur-nrw-11b58cff-e263-43b4-bc76-1ae9e9a52566?recruiter=133344120&utm_source=share_petition&utm_medium=twitter&utm_campaign=psf_combo_share_initial&utm_term=signature_receipt&recruited_by_id=9fe38d00-85f0-0130-7a55-3c764e0455b2
  • Frage von Luisa Neubauer, FFF an Kanzlerkandidat Armin Laschet, CDU bei Anne Will (Sendung vom 09.05.2021, ab Minute 48, blieb aber leider unbeantwortet!)
https://www.ardmediathek.de/video/anne-will/von-corona-krise-bis-klimapolitik-kann-die-union-noch-kanzleramt/das-erste/Y3JpZDovL25kci5kZS9iMTdjMzc4ZC0wOThmLTQ0MDQtODgyMi1jYjgyODg0M2E5YTU/

Hintergrund EA.NRW: Auszug nebst Links

zur Leistung der EA.NRW: aktuelle jährlich wiederkehrende Netzwerk-Veranstaltungen

Kurz ein Blick darauf, was EA.NRW aktuell vielfältig anbietet: neben Initial-Beratungen Netzwerkbildung per Plattform, Veranstaltungen, Messeständen… https://www.energieagentur.nrw/veranstaltungen

  • o   am 3.9.2021: Photovoltaik auf Gewerbe
  • o   am 7.9.2021: 8. Fachtagung Bürgerenergie und Energiegenossenschaften NRW (Kooperation EA.NRW mit Genossenschaftsverband) – lohnenswerter Einblick in unsere derzeitigen BEG-Geschäftsfelder,
    8. Fachtagung Bürgerenergie und Energiegenossenschaften NRW 2021 (energieagentur.nrw)
  • o   am 8.9.2021: „Energiewende im Kopf“ – Methodenkompetenz im virtuellen Raumo
  • am 10.9.2021: 25. Internationale Passivhaustagung 

Fazit: Es war und ist ein guter Mix – mit Fokus auf NRW und darüber hinaus: EA.NRW ist auch auf der Husum Wind 2021 (Leitmesse Windenergie ab 14.9.2021), und Polis Convention 2021 – bundesweite Messe für Stadt- und Projektentwicklung – und nicht zu vergessen: der jährliche Kommunalkongress für kommunale Vertreter*innen (vom 24.06/2021)

… 3 Jahrzehnte unabhängige Initialberatung und Netzwerke

  • unabhängige Initialberatung, Wissenstransfer und Vernetzung

Umweltminister Johannes Remmel zu Monitor-Bericht 2016 mit Bezug auf Variantenvergleich 2013 und Fokus auf know-how-Sicherung https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?Id=MMV16/3823

Anlass: waren medial durch einen taz-/Monitor-Bericht aus 2016 aufgeworfene Zweifel an unabhängigen Initialberatungen… der EA.NRW– rein hypothetisch hergeleitet aus der Gesellschafterstruktur, was im Nachgang aber weder haltbar war noch bewiesen werden konnte, sondern vielmehr durch eine Untersuchung im Ausschuss des NRW-Landtags vollständig entkräftet wurde,

s. dazu auch den o.a. Bericht des für die EA.NRW damals verantwortlichen Minister J. Remmel vom 01.04.2016 an den Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
zur Berichterstattung der „taz:dietageszeitüng-„und des Magazins „MONITOR“ über die EnergieAgentur.NRW;

  • Grundlage für den Beschluss zur Einstellung der EA.NRW Ende 2021:
    Gutachten/Variantenvergleich aus April 2020 im Auftrag und anschließendem Einstellungs-Beschluss

durch die NRW-Landesregierung (CDU, FDP): Gutachten/Variantenvergleich (7  Varianten), erfolgte ohne Einbindung der EA.NRW: von 7 untersuchten Varianten: 2* Platz-1: Landesgesellschaften (kostengünstig) und 2*Platz-3: EA.NRW (Status Quo) & weitere Variante https://www.wirtschaft.nrw/sites/default/files/asset/document/200409_variantenvergleich_ea.nrw_final.pdf

Anm.: Es bleiben Fragen insbesondere zu know-how-Sicherung??? Kostenvorteil???
neue Landesgesellschaft mit 20 Mitarbeitenden statt bisher 160 Mitarbeitenden