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Gute Nachricht 19: Durchbruch des JahresEE

Gute Nachricht 19: Durchbruch des Jahres mit EE

Ob auf Haus- oder Garagen-Dächern, an Balkonen oder Fassaden, im Garten – überall ernten Menschen mit Photovoltaik-Modulen sauberen Strom aus der Sonne. Auch in Wuppertal ist da noch viel mehr Luft nach oben…

Den weltweiten Aufschwung von Erneuerbarer Energien hat das Wissenschaftsmagazin „Science“ zum „Breakthrough of the Year 2025“,  d.h. zum bedeutendsten wissenschaftlichen Durchbruch des Jahres 2025 gekürt. Warum das? Erstmals in der Geschichte wurde in 2025 mehr Strom aus erneuerbaren Quellen – wie Sonne und Wind – erzeugt als aus Kohle.

Dies ist ein Meilenstein für die globale Energiewende

Erstmals in der Geschichte haben erneuerbare Energien jetzt Kohle als größte Stromquelle weltweit überholt. Das US-Fachjournal „Science“ hat deshalb den weltweiten Boom erneuerbarer Energien zum „Durchbruch des Jahres 2025“ gekürt:

„Es war das erste Jahr, in dem weltweit mehr Strom aus erneuerbaren Energien – einschließlich Wind- und Solarenergie – erzeugt wurde als aus Kohle“, schreibt der Chefredakteur der „Science“-Journale, Holden Thorp.

Fakt ist, dass nur noch 33,1 Prozent des Stroms aus Kohle stammt. Die weltweiten Emissionen aus fossilen Brennstoffen beginnen hoffentlich bald zu sinken. „Dieser Meilenstein könnte nun nur noch wenige Jahre entfernt sein.“  so Holden Thorp

Die Innovation kam aus Deutschland und USA, produziert wird in China

China erkannte den in Deutschland sowie USA politisch arg blockierten Erneuerbaren-Boom und perfektionierte Technik und Produktion: Ca. 80 Prozent der weltweiten Solarzellen werden inzwischen in China hergestellt, ebenso 70 Prozent der Windturbinen und 70 Prozent der Lithiumbatterien.

Fazit

Das deutsche Ur-EEG 2000 ebnete den Weg zur Markteinführung der Erneuerbaren Energien. Die Preise sanken. Dies wurde durch die Massenproduktion beschleunigt.

Weitsichtige und beharrliche Praktiker*innen sowie mutige Parteien-übergreifende gesetzliche Rahmenbedingungen können viel bewirken, denn Strom aus Sonne und Wind sind heute die günstigste Option – weltweit.

Globale springen neue Märkte an

Europa profitiert von niedrigeren Investitionskosten und Entfall zukünftiger Brennstoffkosten sowie höherer Energiesicherheit und Preisstabilität.

Im Globalen Süden wie z. B. in Afrika, aber auch in Südasien werden günstige Solarmodule aus China importiert. Haushalte können so preiswert mit Strom für Licht, Handys und Ventilatoren versorgt werden, da zukünftige Brennstoffkosten entfallen.

Allerdings ist auch klar, dass China ein Markt-Monopol für EE-Anlagen aufgebaut hat. Langfristig birgt das ebenso Risiken wie die langjährigen Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl und Gas.

Weiter gibt es Gegenwind und Herausforderungen…

Trotz dem o.g. rasanten Fortschritt steigen globale Kohlenstoffemissionen weiter an. Dies rückt das in Paris 2015 weltweit vereinbarte Ziel, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitraum zu begrenzen, laut zahlreicher Expert*innen in weite Ferne.

China setzt den Bau neuer Kohlekraftwerke fort. Politischer Gegenwind und Widerstand wie Ankündigungen aus der Bundespolitik zum Bau neuer Gaskraftwerke und für hohe Import von US-LNG, Handelshemmnisse für chinesische Solarmodule sowie die Politik der US-Regierung gegen die Entwicklung von Wind- und Solarenergie bremsen die erfreuliche Dynamik aus. Auch Infrastruktur, die nötig ist, um Wind- und Solarenergie voll auszuschöpfen, muß konsequent weiter ausgebaut werden – auch auf Verteilnetzebene sowie durch Speicher und intelligente Steuerung.

…sowie große Hoffnung und Motivation

Hoffnung liegt weiter auf technologischem Fortschritt – wie längere Rotorblätter für Windturbinen sowie Weiterentwicklung von Solarzellen, die in Verbindung mit Silizium mehr Licht einfangen und die Effizienz steigern und auch deren Recycling.

Entscheidend bleibt auch die Motivation der Menschen, die Energiewende zu akzeptieren, vor Ort umzusetzen und vielschichtige Vorteile zu erkennen, denn während Käufer*innen im Jahr 2004 noch einen Aufpreis aus Umweltbedenken zahlten, sei heute das Eigeninteresse die Hauptantriebskraft. In Science heißt es dazu sehr klar: „Diese Änderung der Motivation könnte der größte Durchbruch von allen sein.“

warum zur Energiewende engagierte Unternehmen abwickeln?

in den ersten drei Quartalen 2025 gab es so viele Insolvenzen wie zuletzt in 2014 – nach politischen EEG-Deformen. Warum bitte werden dazu engagierte Unternehmen aktuell vermehrt abgewickelt? Zu diesem Irrsinn äußert sich auch ein Insolvenzverwalter kritisch im ARD-Beitrag der Sendung Monitor.

gemeinsam: auch Schulen machen EnergiE ©Foto/Quelle: privat-bpe

Lebenswerte Zukunft selbst aktiv mitgestalten

Gemeinsam wurden auch 2025 wichtige Schritte für die Energiewende vor Ort umgesetzt.
Entfesseln wir die Kraft gemeinsamen Wirkens – hier und jetzt.

bbeg macht Erneuerbare mit BürgerEnergie auch in Wuppertal sichtbar

Im bbeg-Geschäftsbereich der großen PV-Anlagen mit über 20 kWp besitzt und betreibt die Bergische BürgerEnergie-Genossenschaft bbeg mittlerweile 15 Anlagen mit einer Gesamtleistung von insgesamt 545 kWp. Die in diesem Jahr gebauten Anlagen wurden auf Gebäuden von Sozialverband und Stadt Wuppertal realisiert.

Zudem wurde durch Steckersolar-Sammelbestellungen das 2020 gesteckte bbeg-Ziel erreicht, eine breitere Öffentlichkeit in Wuppertal/Region dafür zu begeistern. Bedingt durch die aktuelle Marktentwicklung mit mehr Sichtbarkeit und breitem Angebot in Baumärkten und Discountern wurden diese bbeg-Aktivitäten reduziert – ohne aber die sehr wichtige und wirksame Hebelwirkung von Steckersolar für die persönliche Energiewende aus dem Blick zu verlieren.

Dies gilt auch für den bewährten EEE-Dreiklang einer wirksamen Energiewende durch Einsparen, effiziente Nutzung und Erzeugzung des dann noch verbleibenden Energiebedarfs aus erneuerbaren Energiequellen.

Zukünftige Pilotprojekte können im Bereich der Gemeinschaftlichen Gebäude-Energieversorgung und zur dezentralen Energiespeicherung entstehen, um Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Bestenfalls gelingt dies in Kooperation mit anderen regionalen Akteur*innen. Auch durch die Zusammenarbeit mit Kommunen und lokalen Unternehmen sollen Sichtbarkeit und Akzeptanz weiter gestärkt werden.

Die Umsetzung der Energiewende erfolgt vor Ort. Dies bleibt auch in Wuppertal und darüber hinaus eine große Herausforderung. Bürokratische Hürden, lange Genehmigungsverfahren und fehlende politische Kontinuität bremsen den Ausbau erneuerbarer Energien leider immer wieder aus.

Gleichzeitig beobachten wir weltweit eine verstärkte Nutzung fossiler Rohstoffe – ein Rückschritt, der die Klimaziele gefährden und die Abhängigkeit von endlichen Ressourcen verlängern wird.

Vertiefende Links

ARD-Monitor zu den Folgen aktuelle energiepolitischer Zickzack-Verlautbarungen aus Berlin
https://youtu.be/9If81QkJmWQ

US-Fachjournal „Science“ kürt weltweiten Aufschwung erneuerbarer Energien
https://www.deutschlandfunk.de/boom-erneuerbarer-energien-ist-durchbruch-des-jahres-100.html

Bergische BürgerEnergie-genossenschaft e.G.
https://www.bbeg.de

Die Erneuerbaren sind günstig

Erneuerbare Energien sind günstig und auch deshalb eine große Chance für Deutschland. Was es jetzt für ihren schnellen Ausbau braucht, verrät ein Kurzfilm.

Was tun?!

Die Klimakrise ist dringend und zwingt uns vielfach durch Starkregen-, Sturm- Hitze- und Dürreschäden zu handeln, alle!  Wissenschaftler*innen haben als wesentlichen Grund dafür klimaschädliche Treibhausgase wie insbesondere CO2, Methan und Lachgas sowie Schadstoffeinträge in unsere Schutzgüter Boden, Luft und Wasser ausgemacht. Verursacht haben wir dies selbst. Das ist schlimm genug, lässt aber auch hoffen, dass wir dies noch zum Guten wenden können – und noch dazu kostengünstig, denn die Erneuerbaren

  • erfordern Investitionen in den Umbau der Energie-Infrastruktur, verursachen aber in der Folge keine Rohstoff- und Ewigkeitskosten, denn die Sonne schickt uns keine Rechnung – ganz anders als Kohle, Öl, Gas und Atom mit hohen Folgekosten.
  • ersparen hohe Belastungen für unser Gesundheitswesen und fördern zudem Aufenthalts- und Lebensqualität, denn sie verursachen keine Luftschadstoffe
  • führen zu direktem Nutzen und echter Teilhabe der die EE-Anlagen Betreibenden – von ganz klein (z.B. Steckersolar) bis ganz groß (z.B. auf kommunalen Dächern)

Der Umstieg auf Energie aus erneuerbaren Quellen (EE) ist eine entscheidende Weichen-stellung. Ein rascher, ökologisch und sozial verträglicher Umstieg auf 100% EE bringt Vorteile:

Die Erneuerbaren: Von uns allen. Für uns alle: Erneuerbare Energien/EE sind günstig!!

Quelle: Klima-Allianz Deutschland

Was wir jetzt brauchen, um dies zu nutzen, erklärt uns Stefan Kutscher, SK Solar hier im Kurzfilm:
https://www.fuerunsalle.org/erneuerbare-energien-sind-guenstig/

#Erneuerbare Energien eine Chance für Deutschland.

vertiefend/Hintergrund-Links

s. auch Klima-Allianz Deutschland: „Die Erneuerbaren: Von uns allen. Für uns alle“
https://www.klima-allianz.de/themen/energiewendeFraunhofer ISE-Studie Stromgestehungskosten

Die Erneuerbaren sind zuverlässig

                         

Erneuerbare Energien sind zuverlässig und auch deshalb eine große Chance für Deutschland. Was es jetzt für ihren schnellen Ausbau braucht, verrät ein Kurzfilm.

Was tun?!

Die Klimakrise ist dringend und zwingt uns vielfach durch Starkregen-, Sturm- Hitze- und Dürreschäden zu handeln, alle!  Wissenschaftler*innen haben als wesentlichen Grund dafür klimaschädliche Treibhausgase wie insbesondere CO2, Methan und Lachgas sowie Schadstoffeinträge in unsere Schutzgüter Boden, Luft und Wasser ausgemacht. Verursacht haben wir dies selbst. Das ist schlimm genug, lässt aber auch hoffen, dass wir dies noch zum Guten wenden können:

  • Weniger Schadstoffe verursachen und weniger Ressourcen- und Energie verbrauchen ist ein Hebel.
  • Der Umstieg auf Energie aus erneuerbaren Quellen (EE) ist eine weitere entscheidende Weichenstellung.

Ein rascher, ökologisch und sozial verträglicher Umstieg auf 100% EE bringt Vorteile:

Die Erneuerbaren: Von uns allen. Für uns alle: Erneuerbare Energien/EE sind zuverlässig!

Quelle: Klima-Allianz Deutschland

Link zum Kurzfilm

Dass dies so ist, erklärt uns Carolin Schenuit, Geschäftsführende Vorständin vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) e.V. www.foes.de hier im Kurzfilm
https://www.fuerunsalle.org/erneuerbare-energien-sind-zuverlaessig/

Carolin Schenuit @foes_news nennt im Kurzfilm drei Dinge, die es jetzt für eine schnellen Ausbau braucht.

#Erneuerbare Energien eine Chance für Deutschland.

vertiefende Hintergrund-Links

s. auch Klima-Allianz Deutschland: „Die Erneuerbaren: Von uns allen. Für uns alle“
https://www.klima-allianz.de/themen/energiewende

DENA Netzflexstudie, RLI Energiesystemwende

Ist Klimaschutz Privatsache?


Die Klimakrise ist deutlich spürbar, überall! Starkregen, heftige Stürme aber auch lange andauernde Dürre- und Hitzeperioden treffen uns alle, Mensch, Mitwelt und unsere erschöpfte Erde. Es ist höchste Zeit, zu handeln, gemeinsam für den Schutz unserer Lebensgrundlagen!

“Die Schnitzelfalle – Warum Klimaschutz keine Privatsache ist”

– ein treffender Kommentar von Jürgen Döschner zu Greta’s Reise zum Klimagipfel nach New York und den Kritikern, die ihr auch das zum Vorwurf machen: https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/morgenecho/kommentare/klimaschutz-greta-thunberg-100.html

Greta und andere, die Klimaschutz einfach machen, sind keine Heiligen und müssen nicht 100% Klimaschutz machen , damit andere mit Null Klimaschutz weiter so machen können! In der (Fahr-)Schule lernen wir, dass die eigene Freiheit dort aufhört, wo diese in die Anderer eingreift. Dann sollte dies für die Schule des Lebens analog gelten- insbesondere dort, wo Gemein-/Schutzgüter und so die Lebensgrundlagen aller  betroffen sind. Erfreulich: Greta und Co  machen einfach, probieren aus und haben dabei längst erkannt, dass weniger mehr sein kann. Sie erleben nicht Verzicht, sondern spüren Gewinn…

Klimakrise und Klimaschutz gehen uns an, alle!

Schauen wir auf den „Status Quo“ oder vielleicht treffender die „aktuelle Gemengelage“, z.B. den  immer früheren

  • Erd-Erschöpfungs-/-Überlastungstag (Earth-Overshoot-day)

Dies bezeichnet den Tag, bis zu dem die in einem Jahr wieder erneuerbaren Ressourcen der Erde aufgebraucht sind: Im Klartext heißt das: den Rest des Jahres leben wir auf Kosten anderer: Länder mit geringerem Ressourcenverbrauch und auch auf Kosten nachfolgender Generationen… Bereits seit den 70er Jahren mahnt der Club of Rome die Grenzen des Wachstums an. Der Erd-Überlastungstag 2019 war weltweit Ende Juli, bezogen auf Deutschland schon Anfang Mai.

Das sollte uns mächtig erschrecken und endlich aufrütteln, denn 1970 lag dieser Tag noch im Dezember! www.overshootday.org; Quelle: global footprint-network; Berechnung: (Planet’s Biocapacity / Humanity‘s Ecological footprint)*365 = Earth Overshoot Day

Das Helmholtz-Institut schreibt zu Regen und Dürre

„Mit dem Dürremonitor Deutschland wird jeweils der aktuelle monatliche Zustand des Bodens (mittlere Tiefe: ca. 1.8 m) in 5 Trockenklassen in Deutschland dargestellt. Eine Beschreibung der Modellkette findet sich bei Marx et al. 2016 und Zink et al. 2016. Die Berechnungen des Bodenfeuchteindex SMI (Samaniego et al. 2013, JHM) erfolgen auf der Grundlage der operationellen hydrologischen Modellierung mit mHM (www.ufz.de/mhm). Zusätzlich wird der Zustand des Oberbodens bis 25 cm Tiefe gezeigt, der schneller auf kurzfristige Niederschlagsereignisse reagiert.

Die Entwicklung der Dürre 2018 ist hier dargestellt.

Aktueller Zustand des Bodens verglichen mit dem langjährigen Mittel.

ausgetrockneter Boden – bis fast 2m tief!

Der Dürremonitor zeigt den Zustand am Ende des in der Abbildung abgegebenen Datums.

Dürre bezeichnet die Abweichung der Bodenfeuchte vom langjährigen Zustand im jeweiligen Monat (statistischer Vergleich mit dem Zeitraum 1951-2015), keine absolute Trockenheit.“

Wie konnte es dazu kommen?

Weitere Fakten zum Thema

finden sich z.B. bei den BBEn eV-Rats-Mitgliedern aus der Wissenschaft

Weitere gut verständliche Quellen für verlässliche Hintergrund-Informationen

  • sowie die jeweilige website der EE-Pionier NGOs von Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.  www.dgs.de über Eurosolar www.eurosolar.de bis Solarenergieförderverein Deutschland e.V.  www.sfv.de

wichtig: Enttarnung falscher Berichterstattung

Verständlich enttarnt wird auf den o.g. Seiten auch Irreführende Berichterstattung wie z.B. diese hier

  • Die Zeit

Durch einen Mitaktiven entdeckt: Dort ist folgende Fehlinformation zu lesen: zum Paris-Abkommen – Freiwilliger Klimaschutz – Die wichtigsten Punkte
„Das Paris-Abkommen wurde 2015 geschlossen und ist der erste internationale Vertrag, in dem Industrie- und Schwellenländer gemeinsam erklären, ihre Treibhausgasemissionen einzudämmen. Ziel ist es, die Erwärmung der Erde gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter möglichst auf maximal zwei Grad Celsius zu beschränken.“ 
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2019-08/klimawandel-afrika-bodenveraenderungen-landnutzung-satellitendaten-co2?page=2#klimavertrag-box-1-tab

Richtig wäre aber:

Der erste solche Vertrag war die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC), die auf dem “Erdgipfel” in Rio 1992 beschlossen wurde (und von der Paris 2015 die 21. “Conference of Parties” war). Dies auszu-blenden, bedeutet, ein Vierteljahrhundert Nichtstun trotz Einsicht in die Dramatik der Situation unter den Tisch zu kehren.

Mit dem Weltklima-Vertrag hat sich die Weltgemeinschaft mit 198 Staaten auf höchstens 1,5° Celsius geeinigt, da bereits im Dezember 2015 erkannt wurde, dass die Begrenzung auf 2°C nicht mehr ausreicht!  Zu hinterfragen wäre jetzt: Wird dafür entschlossen gehandelt?

hat eine neue Kampagne gestartet: “Klimaschutz”<http://www.insm.de/>

Dazu ein kritischer Kommentar von Hans-Josef Fell, der sich über vier Jahrzehnte im Deutschen Bundestag engagierte und die internationale Energy Watchgroup mit initiierte und eindringlich warnt:   Neue INSM-Kampagne will die starke Klimaschutzbewegung der Jugend aushebeln https://hans-josef-fell.de/neue-insm-kampagne-will-die-starke-klimaschutzbewegung-der-jugend-aushebeln

  • EIKE-Institut

Hier hilft Gegencheck durch Recherche in verlässlichen Quellen, da EIKE durch in fossile Energieträger engagierte  Entscheider mit initiiert wurde.

Was tun?!

a. widersprechen, wo es offensichtlich in die völlig falsche Richtung läuft, z.B.

beim Umstieg von fossiler Kohle auf fossiles Gas: Dort investiertes Geld fehlt dann beim Umstieg auf Erneuerbare Energiequellen! Dabei geht es nicht um sog. Peanuts, sondern um im Juni 2019 für ein Terminal beschlossene 1,5 Mrd. Euro.

Deshalb: gemeinsamen POSITIONSPAPIER

„LNG stoppen! Öffentliche Gelder besser für Erneuerbare und Speicherausbau!“
Die Bundesregierung will offensichtlich die Kohle durch Erdgas ersetzen. Doch in der Produktionskette des Erdgases und beim Transport von LNG (“Liquiefied Natural Gas” = verflüssigtes Erdgas) gelangt Methan in die Atmosphäre. Methan entfaltet seine Treibhauswirkung schnell und heftig, in den ersten zehn Jahren 100 mal stärker als CO2. Durch Fracking erhöht sich die Methan-Freisetzung noch mehr.
Krass abwegig ist deshalb das Vorhaben, Häfen für die Anlandung insbesondere von gefracktem LNG aus den USA zu bauen und auch noch Gesetze derart zu ändern, dass Bau- und Betriebskosten auf die VerbraucherInnen umgelegt werden können. Deshalb fordern das Bündnis Bürgerenergie, der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V., die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. und zahlreiche andere Organisationen die Rücknahme der LNG-Pläne und die Umwidmung der dafür vorgesehenen öffentlichen Gelder für den Aufbau einer 100%igen Versorgung durch erneuerbare Energien. Lesen Sie hier das ganze Positionspapier.
Was soll nun bitte nun dieser Umstieg auf Gas? Deshalb: Gerne auch Mitzeichnung und Verbreitung!

Dazu erfolgte Artikel – wiederum initiiert durch BBEn e.V.-Rats-Mitglieder

  • Wie Lecks das saubere Image von Erdgas bedrohen:
    Mit diesem Aufmacher griff das Wall Street Journal am 8. August 2019 das Thema der Vorkettenemissionen beim Erdgas auf. US-Energieunternehmen förderten Rekordmengen an Erdgas, auch dank des Fracking-Booms in den USA. Sie haben ehrgeizige Pläne, den sauberen Brennstoff für Jahrzehnte zu einem wichtigen Bestandteil des globalen Energiemix zu machen, indem sie Tankschiffe mit Flüssiggas in die ganze Welt schicken. Sie bemühten sich, die Methanemissionen – sowohl unbeabsichtigte als auch absichtliche – die einer jährlichen Abgasemission von 69 Millionen Autos entsprechen und zur globalen Erwärmung beitragen, zu reduzieren. Aber eine wachsende öffentliche Besorgnis über Leckagen und absichtliche Freisetzung von Gas und seiner Hauptkomponente Methan drohe, die „Dominanz von Gas in der neuen Energieweltordnung“ zu gefährden:
    The Wall Street Journal, August 08, 2019.:
    .

b. Den weltweiten Generalstreik fürs Klima am 20.9. breit unterstützen

Auch diese Idee der FFF-Bewegung wird durch ein breites Bündnis unterstützt: aus zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, NGOs, Unternehmen, Gewerkschaften…https://www.klima-streik.org/aufruf

Dazu erfolgte z.B. ein Aufruf der Gewerkschaften Ver.di (s. Der Spiegel vom 5.8.2019) sowie des DGB
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/fridays-for-future-ver-di-chef-ruft-zur-teilnahme-an-klimademo-auf-a-1280588.html

Naturgemäß sieht und kommentiert die IG BCE dies ganz anders: „Wir können uns kein zweites Mal einen solchen Murks wie das EEG leisten.” https://www.currect.de/2019/08/12/stellungnahme-zu-fridays-for-future/ Das passt zwar zur Sichtweise von  RWE, wo das Ur-EEG als “Unglück, das wir nicht haben kommen sehen“ bezeichnet wurde, ist aber so nicht richtig.

Vielmehr ist es dem Ur-EEG, das weitsichtige Politiker*innen – Partei übergreifend – auf den Weg gebracht und mutige Bürger*innen  umgesetzt haben, zu verdanken ist, dass wir heute in Deutschland fast 50% Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugen und die Anlagenpreise dank hoher Nachfrage merklich gesunken sind, wir also viel mehr Daächer… voll machen könnten, wenn da nicht die politisch beschlossene Hürden von A wie Ausschreibung bis Z wie  Zubau-Deckel wären .

… und auch der GLS-Bank eG gibt der FFF-Bewegung Rückenwind durch einen Aufruf an ihre Kund*innen https://www.gls.de/privatkunden/klimastreik-am-20-september-2019

c. selbst aktiv werden, überzeugen/weiterverbreiten, wo es niederschwellig geht

  • Solaranlagen selbst bauen, sich am Bau von gemeinschaftlichen Solaranlagen beteiligen – z.B. in Bürger*innen-EnergiE-Genossenschaften vor Ort – hier z.B. die Bergische BürgerEnergieGenossenschaft e.G.  http://www.bbeg.de und/oder einfach in der direkten Nachbarschaft überzeugen, dass es Sinn macht, EE-Pionier*in zu sein. Dazu ein Gespräch mit der BBEn e.V.–Vorstandsfrau Katharina Habersbrunner

„Wir wollen, dass sich die BürgerInnen direkt fragen, wie sie zur Energiewende beitragen können“
Die BBEn-Vorstandsfrau Katharina Habersbrunner im Interview über das Konzept der Solarpartys, die Kampagne „Neue Kraft mit der Nachbarschaft“ und den gesellschaftlichen Konsens in Sachen Klimaschutz. Der kann auch die Bürgerenergie-Wende befeuern. „Es ist wichtig, das vorhandene Potential zu nutzen und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen“, so Habersbrunner. Ein europäischer Fachverband hat berechnet, dass die Hälfte unseres Strombedarfs durch Bürgerenergie bestritten werden könnte.
Lesen Sie das gesamte Gespräch mit Katharina Habersbrunner.

spannende Zeiten…

GLS-Geldgipfel

.. und am Wochenende der GLS-Geldgipfel in der Uni Witten-Herdecke… spannende Zeiten! „Von der Finanzwirtschaft zur Realwirtschaft– 10 Jahre nach Lehman Brothers“

 

Gemeinwohl-Ölonomie

Gründung des Gemeinwohl-Ökonomie-Zweigvereins Ennepe, Ruhr & Wupper am 26.4. in Wetter/Ruhr

Die Gemeinwohl-Okonomie ist der Aufbruch zu einer ethischen Marktwirtschaft, deren Ziel nicht die Vermehrung von Geldkapital,…
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EE-Energiewende: 100% EE bis 2030 

Eine sehr engagierte Besprechung der „Sauberen Revolution 2030“  (Buch von Tony Seba, Deutsche Übersetzung durch Metropolsolar e.V.) durch Axel Berg, die gerade auf dem YouTube-Kanal Zukunft Erde veröffentlicht wurde.

Vertrautes und Gewohnheiten können ein jähes Ende finden.…
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