Kategoriearchiv: Bürgerinitiativen

Gute Nachricht 21 – schönen 4. Advent

Gute Nachricht 21 – schönen 4. Advent

Die Adventszeit neigt sich dem Ende zu, Die Vorfreude steigt und das Weihnachtsfest naht – mit Familie, Freunden und Hoffnung.

Bilder sagen mehr als viele Worte.

Deshalb gibt es heute eine kleine Bilder-Collage – aufgenommen in Wuppertal und der Region – mit herzlichen Grüßen in einen friedlich-frohen Advent für alle.

Allen einen friedlich-frohen 4. Advent ©Quelle privat bpe

Rats-TV Da alle Entscheidungen bekanntlich auf lokaler Ebene umgesetzt werden und wir auch unsere Stadt/Region nur gemeinsam gut gestalten können, folgt hier eine Einladung zum Stöbern: Schaut und schauen Sie gerne auch mal ins Rats-TV-Archiv, um einen eigenen Eindruck von der Wuppertaler Stadtpolitik zu bekommen…  https://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/verwaltung/politik/ratstv.php

Gute Nachricht 20: Glück und Zufriedenheit

Gute Nachricht 20: Glück und Zufriedenheit

Der Weltglücksbericht zeigt: fürsorgliches Miteinander beeinflusst die eigene Zufriedenheit. Finnland ist wieder auf Rang 1. Deutschland auf Rang 22. Herausfordernd für Wuppertal sind lt. einer weiteren Studie das geringe öffentliche Investitionen in städtische Infrastruktur, glücksfördernd sind viel Grün und Kultur.

World-Happiness Report – Weltglücksbericht 2025

Es geht um Achtsamkeit und Füreinander: „Caring and sharing“ – das Motto des diesjährigen Weltglücksberichts. Es zeigt:  Fürsorgliches Miteinander beeinflusst die eigene Zufriedenheit und auch Wahlentscheidungen. Gut darin ist offenbar Finnland, das dort zum achten Mal Rang 1 belegt – – dicht gefolgt von den anderen nordischen Ländern.

Viel Wert wird insbesondere in Finnland traditionell auf Bildung für alle gelegt. Ein Staat, der sich kümmert. Der Chancengleichheit für alle ab dem ersten Tag garantieren will. Das gibt Menschen Sicherheit und Zufriedenheit. Doch am Ende habe das persönliche Glück auch etwas mit der Gesellschaft an sich zu tun, mit jedem einzelnen“, sagt John Helliwell, ein kanadischer Wirtschaftswissenschaftler, der am World Happiness Report mitgeschrieben hat.

Bekanntermaßen ist in den skandinavischen Ländern der Wohlfahrtsstaat ausgeprägter und Einkommensunterschiede geringer. Dies erklärt Daniel Graeber, der am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin unter anderem zum Thema Wohlbefinden forscht.

Glück bestimmende Faktoren sind neben einer intakten Gesellschaft auch Lebenszufriedenheit und Gemeinsamkeit – am Bsp. Wohnen und Essen – sowie gute Bildung und soziales Vertrauen: „Unter unzufriedenen Menschen tendieren diejenigen, die wenig Vertrauen haben, zur extremen Rechten des politischen Spektrums. Während diejenigen, die mehr vertrauen, eher dazu neigen, für die extreme Linke zu stimmen“, so Claudia Senik, Professorin an der Universität Sorbonne in Paris.

Mehr zum aktuellen Bericht s. unter vertiefende Links

Weihnachtsmarkt am Rathaus W-Barmen ©Quelle privat bpe

Studie zur Lebenszufriedenheit in Wuppertal

Die Studie kommt zum Ergebnis: „Die Lebenszufriedenheit in Wuppertal liegt im Mittelfeld. Mit 6,82 Punkten belegt die Stadt im Städteranking 2025 Platz 28 von 40. Bei der objektiv messbaren Lebensqualität – etwa in den Bereichen Wirtschaft, Investitionen und Gesundheitsversorgung – rangiert Wuppertal hingegen im unteren Drittel.“

„Herausfordernd für die Stadt sind vor allem die vergleichsweise schwache gesundheitliche Versorgung und das niedrige öffentliche Investitionsniveau. Darunter leidet die städtische Infrastruktur.“ Da ist noch Luft nach oben! Dabei kann man an Neubau denken oder – Ressourcen schonender – an Reparatur, An- und Umbau…

„Glücksfördernd ist das grüne Herz der Stadt mit seinem großen Zoo, verschiedenen Stadtparks sowie das große kulturelle Angebot.“ Bewahren wir dies! Beides beruht zum großen Teil auf traditionell sehr hohem und meist ehrenamtlichem Bürger*innen-Engagement.

Dass die in der Freiburger Studie befragten Wuppertaler*innen dennoch subjektiv zufriedener sind, als es die objektiven Umstände erwarten lassen, lässt sich so erklären: „mit einer vergleichsweise guten Wohnsituation, einem familienfreundlichen Umfeld, der Nähe zur Natur und einer innovationsfreudigen Selbständigen-Kultur“.

„36,6 Prozent der Wuppertaler sind hochzufrieden und 9,8 Prozent sind wirklich unzufrieden mit ihrem Leben. Mit 53,6 Prozent bildet die Gruppe der mäßig Zufriedenen die Mehrheit. Insgesamt zeigt sich die Glücksverteilung in Wuppertal im Vergleich zu anderen Städten ausgewogen.“

Details zur Studie s. unter vertiefende Links

Wichtigste Faktoren für Lebenszufriedenheit

Tatsächlich misst der World Happiness Report sowohl die Lebenszufriedenheit über den gesamten Globus als auch die wichtigsten Faktoren, die dazu beitragen. „Ungefähr drei Viertel der Differenzen zwischen verschiedenen Ländern, die wir sehen, können wir eigentlich durch sechs Faktoren erklären.“ so Judith Mangelsdorf, Professorin für positive Psychologie an der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport, zum World Happiness Report

Nur EIN Faktor ist das Bruttoinlandsprodukt, das in der Politik und medial üblicherweise als DER messbare Maßstab gewichtet wird. Zudem geht es bei fünf weiteren Faktoren um die eigene Perspektive und Haltung.

Dies sind gesunde Lebenserwartung und wahrgenommene soziale Unterstützung, also füreinander da sein und so als Gemeinschaft innerhalb eines Landes zum Wohlergehen aller beitragen.
Als weitere wichtige Faktoren werden genannt: Freiheit. Freigiebigkeit, d.h. Unterstützung durch finanziell besser gestellte Menschen, um so zum Wohle aller beizutragen sowie auch wahrgenommene Korruption von Institutionen oder Organisationen.

Zum Interview „Anleitung zum Glücklichsein“ s. vertiefende Links

ganzheitlicher Weltrisikobericht

Mitzudenken ist stets auch die Metaebene, denn nur in Sicherheit mit Frieden und mit intakten natürlichen Lebensgrundlagen in stabilem Klima können auch für die anderen Faktoren wachsen und wirken.

Mehr zum ganzheitlichen Weltrisikobericht siehe unter vertiefende Links

Vertiefende Links

  • Zum Weltglücksbericht 2025

https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/weltgluecksbericht-psychologie-100.html

  • World Happiness Report 2025 (original in Englisch)

https://www.worldhappiness.report

  • Städteranking 2025 – auch für Wuppertal

https://www.skl-gluecksatlas.de/artikel/staedteranking-2025/wuppertal.html

  • Anleitung zum Glücklichsein „Einer der stärksten Faktoren ist das Füreinander

https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/interview-weltgluecksbericht-100.htm

  • Weltrisikobericht

https://de.wikipedia.org/wiki/Weltrisikobericht

Gute Nachrichten 16-18: helfen hilft

Gute Nachrichten 16-18: helfen hilft

Ob WDR-2-Weihnachtswunder, Kindertal e.V. oder WIN – sie alle wollen an Menschen erinnern, denen es finanziell nicht so gut geht, wo z.B. warme Kleidung und wetterfeste Schuhe fehlen… Anderen zu helfen, tut allen gut. Danke an alle, die dazu beitragen!

Gute Nachricht 16: Kindertal

Hier engagiert sich auch Kindertal e.V. – als eingetragener gemeinnütziger Verein, seit über 20 Jahren. Getragen wird Kindertal von den Wohlfahrtsverbänden Caritas und Diakonie, Radio Wuppertal und Stadtsparkasse Wuppertal. Das Ziel von Kindertal bleibt auch weiterhin, Wuppertaler Kinder und Jugendliche finanziell zu unterstützen. Dies erfolgt über Einzelanträge und fördert sinnvolle Gemeinschaftsprojekte sozialer Träger. Kindertal e.V. zahlt an die Familien kein Bargeld aus. Über Gutscheine kooperiert Kindertal für Kleidung, Schuhe und Möbel mit Wuppertaler Unternehmen.

Weihnachtskugelverkauf an der Kugelbude

Traditionell gibt es großen Andrang beim Weihnachtskugelverkauf für die Aktion Kindertal an der „Kugelbude“ auf den Weihnachtsmärkten in W-Elberfeld und W-Barmen, wo alljährlich dankenswerterweise mehrere tausend Euro an Spenden zusammen kommen.

Weitere Infos dazu und auch das Spendenkonto gibt es unter vertiefende Links

Weihnachten öffnet Herzen… ©Quelle privat bpe

Gute Nachricht 17: WIN

Auch der Verein WiN – Hilfe für Wuppertaler in Not e.V., kurz „WIN“ hilft seit nunmehr 27 Jahren direkt und sofort, wenn Menschen, die in Wuppertal leben, plötzlich und unverschuldet in eine finanzielle Not geraten sind. Gegründet wurde WIN in 1998 von den Wuppertaler Medien und hat seither in Tausenden von Fällen meist mit kleineren Beträgen geholfen.

Weitere Infos dgibt es auch dazu unter vertiefende Links

Gute Nachricht 18: WDR 2 Weihnachtswunder

Alljährlich zieht das WDR 2 Weihnachtswunder durch NRW. 2025 machte das Team vier Tage im temporären WDR 2-Glashaus in Essen. Tatsächlich kamen dort vom 13. bis 17.12.2025 mehr als 15.5 Mio. Euro n Spenden zusammen: Dazu jubelt das WDR 2-Team: „Menschen im Westen habt einmal mehr gezeigt, was möglich ist, wenn alle zusammen halten, und dass wir gemeinsam ganz Großes schaffen können. Ein riesengroßes DANKE vom gesamten WDR 2 Team für diese unfassbare Spendensumme!“ Auch in Wuppertal sammelten Nachbarschaften und spendeten für das Weihnachtswunder, z.B. vierstellig aus W-Nord.

Für mehr Miteinander

Tatsächlich geht es nur gemeinsam – im Gleichgewicht von Ökologie, Ökonomie und Sozialem, d.h. mit gesellschaftlichem Zusammenhalt und in der sensiblen Balance von natürlichen Lebensgrundlagen, die allesamt aus intakter Natur mit nicht diskutierbaren Naturgesetzen stammen. Selbstverständlich ist auch Wirtschaft wichtig, wenn sie den Menschen dient und nicht der eigenen Profitgier. Eigentlich steht es so ja bereits in den Verfassungen, auch hier: „Im Mittelpunkt des Wirtschaftslebens steht das Wohl des Menschen“ – Artikel 24 NRW-Landesverfassung.

Vertiefende Links

Gute Nachrichten 12-14 mit Lese-Empfehlung & mehr: Wer, wenn nicht wir?

Gute Nachrichten 12-14 mit Lese-Empfehlung & mehr: Wer, wenn nicht wir?

Andere Menschen unzerstützen, selbst aktiv zu werden – dabei gewinnen alle und zwar mehr Gemeinwohl. Dazu einige Beispiele…

Gute Nachricht Nr. 12: alpha eV

Wie schön, dass es auch hier weitergeht und schon sehr bald wieder mehr Frauen hier lernen und praktische Erfahrungen sammeln können!

Gemeinsamer Protest gegen Kürzungen im Sozialbereich im Sommer vor dem NRW-Landtag und sicherlich viele Gespräche mit Menschen, die wirklich etwas Gutes bewegen wollen, haben offensichtlich Wirkung gezeigt.

Danke an das Team von Stoffwechsel-Projekt und alpha e.V. in W-Unterbarmen fürs dranbleiben und möglich machen!

Auch zu diesem seit über 50 Jahren im sozialen Bereich engagierten vielen Händen im Verein gibt es einen vertiefenden Link.

es weihnachtet… ©Foto privat bpe

Gute Nachricht 13: Autorin Zarah Bruhn „Wer, wenn nicht wir?“… 

Mit diesem Buch inspiriert die Autorin und macht Mut, auch neue Wege zu gehen. Die heutige Sozialunternehmerin war mal angetreten, um als Investment-Bankerin viel Geld zu verdienen: Das ist Vergangenheit. Mit socialBee ist Zarah Bruhn auf der Suche nach gesellschaftlichen Durchbrüchen. Diese braucht es überall – auch in Wuppertal.

…Unsere Zukunft neu denken. denn das müssen wir auf jeden Fall

Nach Begegnungen mit Geflüchteten geht es der ehemaligen Investmentbankerin längst um das soziale Mehr. Dabei unterstützt die Geflüchtete ganz gezielt.

Einige Beispiele:

Eine muslimische Architekt aus Syrien lernte Deutsch, bekam einen Job und baute Giesinger Bräu mit

Eine Iranerin aus Frauen-Protest-Bewegung, flüchtete erst in die  Ukraine und floh nach dem Überfall durch Russland nach Deutschland, bekam zunächst keine Unterstützung, bewarb sich dnn mit Unterstützung auf ein female accelerator-Programm, ging zu Uniper-Energie-Dienstleistungen und , wechselte in die Personal-Abteilung. Dort bekam sie dann eine Festanstellung. Schön zu sehen, wie Menschen empowert werden können.

Mehr dazu gibt im vertiefenden Link.

Gute Nachricht  Nr. 14 – mit Blick in einen besonderen Kalender: KIKA

mit herzlichem Gruß in einen friedlich-frohen 3. Advent, und Weihnachten naht.

Nach dem Adventskalender der Christians 4 Future zum 2. Advent folgt nun ein besonderer Adventskalender 2025 für die Kinder: im KIKA-Kalender gibt es Ideen zum Basteln und zum Backen – vielleicht ja auch Inspiration zum verschenken…

Auch dazu gibt es einen vertiefenden Link.

Vertiefende Infos

Gute Nachricht 8 – Kooperation hilft

Gute Nachricht 8 – Kooperation hilft

Gute Nachricht 8 – Kooperation hilft

Gute Beispiele sind Gemeinwohl-Bilanzen und auch das Ozonloch über der Antarktis, denn Letzteres erholt sich kontinuierlich und Beides zeigt, was klare Regeln und kontinuierliches Zusammenwirken bewirken können – auch für Resillienz und gesunde Luft in Wuppertal sowie der Region!

Unternehmen erstellen Gemeinwohl-Bilanz und stärken Resillienz

Herzlichen Glückwunsch an alle teilnehmenden #GWÖPionierunternehmen, die wir auch aus Wuppertal und Remscheid im Prozess der wertebasierten Erstellung ihrer Gemeinwohl-Bilanzen mit 360°-Blick auf die Unternehmen begleiten durften! Lieben Dank auch an die #WirtschaftsförderungDortmund für die weitere Förderrunde! Es war inspirierend, solch engagierte und interessierte Peers im Bilanzierungsprozess begleiten zu dürfen! Nun wird bereits erkanntes Verbesserungspotential umgesetzt, auch um z.B. Lieferketten weiter zu hinterfragen und noch widerstandsfähiger zu werden, denn das Morgen gestalten wir gemeinsam schon heute.

zur Gemeinwohl-Ökonomie s. vertiefende Links

FCKW wurde als Problem erkannt

FCKW wurde seit 1930 weltweit als Kühlmittel in Kühlschränken eingesetzt. Bereits Ende der 1950er Jahre entdeckten erste Wissenschaftler die klimaschädlichen Folgen des FCKW, das die Ozonschicht belastete. Ende der 1970er Jahre schlugen zwei US-Wissenschaftler Alarm, dass die Schädigung der Ozonschicht vorangetrieben wurde. 

… und weltweit gebannt

Auf Anraten der Wissenschaft erfolgte bereits Ende der 1980er Jahre ein weltweites Verbot von FCKW, nachdem klar war, welche fatalen Auswirkungen dieser klimaschädliche Stoff hatte. Auf Initiative der Vereinten Nationen wurde 1985 eine Absichtserklärung zum Schutz der Ozonschicht beschlossen. 1987 verpflichten sich 24 Staaten zum Ausstieg aus der FCKW-Produktion. Auch die Europäische Gemeinschaft zeigte Stärke und trat der Verpflichtung geschlossen bei. Seit 1990 wurde diese Produktion in immer mehr Ländern komplett verboten – zunächst durch nationale Gesetze. In späteren Konferenzen erfolgten weitere Verschärfungen und das Verbot weiterer schädlicher chemischer Verbindungen. Dieses Umweltabkommen der Vereinten Nationen wurde von allen 197 UN-Staaten ratifiziert.

Ziel erreicht: Das Ozonloch schließt sich weiter

Die Erholung setzt sich auch heute noch fort. Allerdings schätzen Expert*innen aktuell, dass es noch etwa 25 bis 40 Jahre – also bis ca. 2070 dauern wird, bis sich die Ozonschicht in der Stratosphäre vollständig regeneriert hat.

Auch Klimawandel und Lieferketten wurden längst als Herausforderung erkannt

Das EU-Lieferkettengesetz – die Corporate Sustainability Due Dilligence Directive (CSDDD) – verpflichtet Unternehmen, ihre Geschäftstätigkeit an das Pariser Klimaabkommen und das EU-Klimaziel anzupassen! 

… leider aber noch nicht weltweit gelöst

Offensichtlich werden aktuell Profitinteressen über diese Erkenntnisse gestellt. Zum lange demokratisch ausgehandelten und geltenden Lieferkettengesetz droht gar eine Rückabwicklung. Dies wäre mehr als eine fatale Rolle rückwärts und greift auch bundesweit, landesweit sowie kommunal! Der Trilog soll HEUTE in Brüssel stattfinden.

Be Part of the Solution ©sharepic-SchwarmForFuture

DRINGENDE BLITZMAIL-AKTION  bis inkl. 08.12.2025

EU-Klimagesetz in großer Gefahr: Stoppt den Omnibus-Pakt mit Europas Rechtsextremen!“
+++ Eine Über-Nacht-Mailaktion von Schwarm for Future, auf Initiative von Luisa Neubauer, Berlin4Future und vielen anderen +++BITTE SCHICKT SOFORT – spätestens bis Montag 08.12. – die Mail s. vertiefende Links – an Bundeskanzler Merz, EU-Präsidentin von der Leyen und EVP-Chef Weber!

Es droht die Aushöhlung des EU Green-Deal

Eines der zentralsten Gesetze des europäischen Green Deals ist in großer Gefahr, zerstört zu werden. Das gilt es zu verhindern!

Konservative im EU-Parlament – angeführt vom EVP-Chef Manfred Weber von der CDU/CSU – haben heimlich mit dem rechtsextremen Lager verhandelt, zu dem auch die AfD gehört. Sie wollen gemeinsame Sache machen, und das EU-Lieferkettengesetz (CSDDD) schreddern.

„Es. Geht. Um. Alles!“ 

so Luisa Neubauer am 7.12. auf Instragram „Es ist das einzige Gesetz, das große Konzerne tatsächlich dazu zwingt, die Zerstörung von Klima, Menschen und Natur zu stoppen. Deutschland kennt dieses Prinzip: Das deutsche Lieferkettengesetz existiert seit dem Jahr 2023. Wenn jemand dieses EU-Gesetz verteidigen sollte, dann wäre es Ursula von der Leyen.“

Was Demokrat*innen in vielen Jahren der Verhandlungen mühsam aufgebaut haben, könnten Konservative in einem üblen Pakt mit Rechtsextremen nun im Rahmen eines sogenannten „Omnibus“-Verfahrens an die Wand fahren.

Schon am Montag, 8.12. findet das entscheidende „Trilog“-Gespräch statt, in dem EU-Präsidentin Ursula von der Leyen mit EVP-Chef Manfred Weber und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz zentrale Rollen haben.

Eile ist deshalb geboten

Es gilt also, bis allerspätestens Montag, 8. Dezember 2025 an das Gewissen der drei politischen Entscheidungsträger*innen zu appellieren, denn es braucht in Europa weiterhin eine stabile, verlässliche und auch wertebasierte Wirtschaftspolitik. Dazu gehört die EU-Lieferketten-Richtlinie, die weltweit Menschenrechte, die Umwelt und das Klima schützt.

Mustermail s. vertiefende Links – und bitte rasch weitersagen! 

Vertiefende Links

zur Gemeinwohl-Ökonomie
https://www.econgood.org

zum Ozonloch – aktuell
https://www.deutschlandfunk.de/ozonloch-schliesst-sich-dieses-jahr-besonders-frueh-102.html

zur Ozonloch – Historie
https://de.wikipedia.org/wiki/Ozonloch

zum Lieferkettengesetz mit aktuell drohendem Trilog und zur BlitzMail
https://schwarmforfuture.net/mailtool/

zur Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz-Historie und zum Appell
https://appell-lieferkettenrichtlinie.de/darum-geht-es/

Gute Nachricht 3: Steckersolar – mit viel Potential

Gute Nachricht 3: Steckersolar – mit viel Potential

Bleiben wir noch beim Thema Energie im etwas anderen Adventskalender: Auch hier kommt es manchmal anders, als man denkt.

Gute Nachricht

Unerwartet werden manchmal wunderbare Weiterentwicklungen möglich:

auch die persönliche Energiewende kann so angestoßen werden

Für die bbeg-Steckersolar-Sammelbestellungen interessierten sich neben Mieter*innen mit Balkon, Fassade, Garten oder Garage überraschenderweise auch zahlreiche Eigenheim-Besitzer*innen, die nach erfolgreichem Test des Steckersolar-Moduls und Sensibilisierung für das eigene Verhalten nebst direktem Strom- und Kostenspar-Potential einfach weitermachten.

Mutig starteten sie ihre persönliche Energiewende mit der Anfrage nach der Empfehlung eines Solarteurs- zur Planung und Installation einer PV-Anlage auf dem Dach – oft noch erweitert um Speicher, Wärmepumpe und eAuto nebst Wallbox… Gratulation auch dazu!

… gut auch für Mieter*innen

Passen die Voraussetzungen, können Steckersolar-Module auch von Mieter*innen im Mehrfamilienhaus genutzt werden – ob mit oder ohne Balkon, getreu dem Motto: wo ein Wille ist, finden BürgerEnergie-Gemeinschaften auch unkonventionelle Wege zur Umsetzung.

Die Vorteile sind auch hier:
geringere Strombezugskosten der Nutzenden, Sensibilisierung für das eigene Verhalten nebst Stromspar-Potential und Senkung des CO2-Fußabdrucks – manchmal eingefordert durch die eigenen für Klimaschutz engagierten Sprösslinge…  Gut so!

PV-Steckersolar-Pionier in W-Vohwinkel ©privat bpe/Michi-W

… da geht noch viel mehr

Deutschland hat auch durch parteiübergreifende Initiativen erst das Ur-EEG 2000 und zuletzt– in der Ampelkoalition – den Weg für Mieterinnen und Mieter sowie für Wohnungseigentümer*innen freigemacht – danke dafür!

Tatsächlich geht da noch mehr, insbesondere, wenn man das Potential zahlreicher Mehrfamilienhäusern – ob mit Miet- oder Eigentumswohnungen – betrachtet. Gemeinsam entwickelt können so mehr Menschen an der Energiewende teilhaben – auch in Wuppertal.

Vertiefende Links

Praxis-Beispiel für Steckersolar in Wuppertaler Mehrfamilienhaus auf dem Dach https://bbeg.de/steckersolar/

Praxis-Beispiel für Steckersolar in Wuppertaler Senioren-Wohnheim am Balkon https://klimaschutzvereinigung.de/news-details/erstes-pv-balkonkraftwerk-an-den-seniorenwohnungen-an-der-h%C3%BCtter-stra%C3%9Fe-in-betrieb-strom-vom-eigenen-balkon.html

Recht auf Steckersolar für Mieterinnen und Mieter § 554 BGB

Recht auf Steckersolar für Wohnungseigentümer*innen § 20 WEG

Grundlage: Erneuerbare Energien Gesetz https://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare-Energien-Gesetz

Gute Nachricht 2: Steckersolar – einfach saubere Stromernte

Gute Nachricht 2: Steckersolar – einfach saubere Stromernte

Weiter geht es – mit einem etwas anderen Adventskalender: Bleiben wir beim Thema Energie, ohne die es in keinem unserer Lebensbereiche wirklich rund läuft.

Gute Nachricht

Wie schön, dass viele mitmachen können, weil es wirklich so einfach ist und zudem prima kombinierbar.

eigene Ernte vom Garagen-Gründach ©privat bpe

Auch Menschen in Wuppertal/Region nutzen die Gelegenheit, Steckersolar praktisch zu erleben

Das Team der Bergischen BürgerEnergie-Genossenschaft www.bbeg.de entwickelte im Corona-Lockdown 2020 Steckersolar-Workshops. Mitte 2020 war Premiere. Erste Interessierte wurden zur Teilnahme daran eingeladen. Dies begleitete der WDR dankenswerterweise mit medialem Rückenwind! Bis Mitte 2024 organisierte das bbeg-Team solche Steckersolar-Sammelbestellungen und vermittelte so weit über 500 Steckersolar-Geräte insbesondere in Wuppertal/Region.

Auch die BürgerEnergie-Genossenschaften im benachbarten Ennepe-Ruhr-Kreis und in Solingen informierten die Menschen zu den Vorteilen von Steckersolar, nämlich quasi „plug & play“ Stecker in die Außensteckdose und Strom ernten…

… auch solch vermeintlich kleine Steckersolar-Geräte bewegen Großes

Zur so ganz einfach möglichen Ersparnis von Strombezugs-Kosten kommt die Sensibilisierung der Steckersolar Nutzenden hinzu, denn diese möchten gerne auch den größtmöglichen Spareffekt nutzen. Folglich hinterfragen diese, wann sie den sauberen Strom vom Modul am Balkon (Achtung 4-Punkt-Befestigung als windfeste Absturzsicherung!), im Garten, auf der Garage (Achtung windfeste Montage!)  an der Fassade (Achtung: nicht bei Wärmeverbundsystem!) kostenlos ernten können…

Sensibilisierung weitergedacht – mit unerwarteter Überraschung

Auch dies ist Stoff für weitere – gute! – Nachrichten.
Bleibt und bleiben Sie dran und gespannt…

vertiefende Infos

zum Auslöser dieses good-news-Artikels, die vorgenannten BürgerEnergie-Genossenschaften
Mehr Infos zur bbeg gibt es z.B. hier: https://bbeg.de

zur BEG-58 e.G. im benachbarten Ennepe-Ruhr-Kreis http://www.beg-58.de
und zur BESG e.G. in Solingen https://buergerenergie-solingen.de/

Gute Nachricht 1: neue VDE-Norm vereinfacht Balkonsolar

Gute Nachricht 1: neue VDE-Norm vereinfacht Balkonsolar

Warum eigentlich nicht mal eine andere Art von Adventskalender? Denn es gibt sie ja, diese guten Nachrichten und so viele Gelegenheiten, selbst etwas dazu beizutragen – mit echt gutem Gefühl! In diesem Sinne: allen eine friedlich-frohe Adventszeit…

Gute Nachricht

Mal wieder gilt: was lange währt, wird endlich gut:

neue VDE-Norm für Balkonsolar gilt ab heute – Schuko-Stecker reicht nun

Ab heute gilt die neue VDE-Norm, d.h. auch für Balkonsolar reicht ein Schuko-Stecker so wie ja längst bei allen anderen Haushaltsgeräten. Herzlichen Dank an ALLE, die daran entschlossen und erfolgreich mitgewirkt haben! In der Energiewende-Bewegung haben wir längst verstanden, dass wir gemeinsam stärker sind und so viel mehr bewegen können…

was lange währt: Schuko-Stecker reicht
©sharepic balkon.solar/neuenorm

…Spezial-Stecker von Wieland ist nicht  mehr zwingend

Es war ein langer Weg, denn die VDE-Norm hatte diesen Spezial-Stecker mit Spezial-Steckdose echt lange empfohlen:
Das war teurer als der Schuko-Stecker. Aber nun konnte der Normungskreis endlich durch die vielfach praktizierte störungsfreie Nutzung von Steckersolar auch mit Schuko-Stecker überzeugt werden, dass es auch ohne Spezial-Stecker störungsfrei funktioniert.

Dranbleiben lohnt sich also

Das gilt für Balkonsolar, Steckersolar-Geräte, Balkon-Kraftwerke – es gibt viele Namen für solch ein Gerät. Erfreulich ist, dass auch Mieter und Mieterinnen damit ganz einfach und direkt an der Energiewende teilhaben, Strom aus der Sonne ernten, um Vorteile sofort im eigenen Haushalt nutzen und Strombezugs-Kosten sparen können.

Exkurs: Steckersolar praktisch erleben – auch in Wuppertal/Region

Die im März 2012 durch engagierte Bürger*innen in Utopiastadt (ehemals Mirker Bahnhof) gegründete Bergische BürgerEnergie-Genossenschaft bbeg www.bbeg.de war ursprünglich angetreten, um mit von Bürger*innen geliehenem Geld Gemeinschafts-Photovoltaik/PV-Anlagen auf größere kommunale und andere Dächer zu installieren.

Im Corona-Lockdown mußte auch dies leider pausieren. Um in dieser denkwürdigen Zeit gleichwohl die Zeit bestmöglich zu nutzen und die Energiewende weiter voranzubringen, organisierte die bbeg im Corona-Lockdown kurzentschlossen bbeg-Steckersolar-Sammelbestellungen, um auch hier die Vorteile eines raschen Umstiegs auf 100% Erneuerbare Energien bekannter und einfach nutzbar zu machen. Das Ziel war insbesondere: mehr Sichtbarkeit im öffentlichen Raum und Teilhabe weiterer, bisher noch nicht an der Energiewende beteiligter Menschen – wie z.B. Mieter*innen…

…Wie es damals seit 7/2020 wohl weiterging?

Dies ist Stoff für weitere – gute! – Nachrichten  Bleibt und bleiben Sie dran und gespannt…

vertiefende Infos zur neuen VDE-Norm

Zurück zum Auslöser dieses good-news-Artikels:
Mehr Infos zur neuen VDE-Norm gibt es z.B. hier: https://balkon.solar/neuenorm

bundesweiter Hitzeaktionstag am 4.6.2025

bundesweiter Hitzeaktionstag am 4.6.2025

Zum heutigen bundesweiten Hitzeaktionstag fordert ein breites Bündnis von für Klimaschutz Gesundheit, Soziales und mehr Engagierten wirksamen Schutz vor extremer Hitze! Dazu gibt es hier drei gute Nachrichten, denn aller guten Dinge sind bekanntlich drei.

Vorab: Das Festhalten an fossiler Energie ist da sicher kein Lösungs-Baustein, denn aus deren Förderung, Transport und Verbrennung resultieren ja die klimaschädlichen Gase, die den Klimawandel weiter anheizen.
KluG ist es eher, schnellstmöglich auf Erneuerbare Energien EE) umzusteigen, denn diese haben so viele Vorteile – z.B. keine Brennstoffkosten, kurze Wege mit regionaler Wertschöpfung und Arbeitsplätzen vor Ort. Beteiligung, Demokratisierung und Teilhabe kommen noch dazu sowie auch Preisstabilität und Unabhängigkeit, denn die Sonne schickt bekanntlich keine Rechnung. Friedensenergie sind die EE zudem, denn Energiekriege sind obsolet,

Wirksamer Schutz vor extremer Hitze 

HAT Kontext 4.6.2025 ©Quelle: sharepic HAT/Hitzeaktionstag

Drei gute Nachrichten, denn aller guten Dinge sind bekanntlich drei.

  1. Klimaschutz ist machbar, hier & jetzt – für unsere Gesundheit:

KluG Zukunft aktiv gemeinsam gestalten heißt: auch HIER und JETZT Stadtentwicklung ganzheitlich und langfristig  zu betrachten, z.B.

Grün pflanzen, das zukünftig Schatten, frische Luft und Wasser schenkt,

Energie effizienter und Ressourcen bewusster und länger nutzen, um auch so bares Geld zu sparen
sowie dezentral-erneuerbar anstatt weiter fossil-atomar, denn die Sonne schickt keine Rechnung,

kurze Wege schaffen, denn weniger ist mehr. So schaffen z.B. weniger Verkehrslärm und Abgase mehr Aufenthaltsqualität. Dies ist entspannter, Bewegung hält fit und beides stärkt die Gesundheit.

HAT Kernforderungen 4.6.2025 ©Quelle: sharepic HAT/Hitzeaktionstag

Weitere allgemeine Infos: www.hitzeaktionstag.de

Hitzeaktionsplan in/für Wuppertal

Für Wuppertal steht nun die Umsetzung des bereits im April 2025 beschlossenen Hitzeaktionsplans mit knapp 60 Einzelmaßnahmen an.  Das Das Hitzeportal der Stadt Wuppertal bietet dazu online Informationen an. Allerdings müssen diese auch die Betroffenen erreichen, um bestenfalls gemeinsam für Hitzeschutz aktiv zu werden.

Details dazu s. auch hier  https://www.njuuz.de/home/politik/hitzeschutz-fuer-alle-bundesweiter-hitzeaktionstag-am-4-juni/

  1. Umweltbewusstsein hat weiter hohen Stellenwert

Umweltbewusstseinsstudie-2024 ©Quelle: sharepic UBA

Laut UBA-Studie 2024, die am 12. Mai 2025 veröffentlicht wurde, genießt Umweltbewusstsein weiter hohen Stellenwert.

In der Studie heißt es:

„Für die Mehrheit der Menschen in Deutschland hat der Schutz von Umwelt und Klima weiterhin einen hohen Stellenwert.“ …
“Gleichzeitig halten sie es für unumgänglich, sich an den Klimawandel anzupassen – insbesondere aus gesundheitlichen Gründen.“

Fazit: stabiles Klima- und intakte Umwelt sichern Wohlstand und Lebensqualität. Klima- und Umweltschutz gehören dringend ganz oben auf die politische und öffentliche Agenda.“

Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft insgesamt , die dies verstehen, gestalten gemeinsam KluG, auch HIER und  JETZT Klimaschutz und Gesundheit – inkl.  Mehrwert Resillienz/Robustheit.

Weitere Infos: https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/studie-umweltbewusstsein-vielfaeltige-krisen

  1. wichtig und wirksam ist auch Divestment

Divestment ©Quelle: sharepic urgewald

Ebenso wichtig und wirksam ist Divestment. So geht es, danke Urgewald:

„Steter Tropfen höhlt den Stein! Permanenter Druck auf Fondsanbieter, Klimazerstörer rauszuwerfen, zeigt Wirkung: Union Investment hat sich von allen Investments in den Ölgiganten ExxonMobil getrennt! Damit erreichen wir einen Meilenstein! Das ist ein klares Signal an die fossile Industrie: Transformiert euch oder ihr fliegt raus! “

Auch hier zeigt sich, dass Geld viel mehr kann, als Rendite zu maximieren.
Richtig eingesetzt macht Geld auch richtig viel Sinn , lenkt KluG und schafft so mehr Gemeinwohl.

#divestment #fossilfreefinance #unioninvestment #ExxonMobil

Weitere Infos: https://www.urgewald.org/divestment-fossile-energie

HEUTE haben wir die Wahl: Bundestagswahl 2025 für Demokratie (5v5

HEUTE haben wir die Wahl: Bundestagswahl 2025 für Demokratie (5v5)

Endspurt: Noch 1 Tag bzw. bis um 18 Uhr am heutigen Wahl-Sonntag – dann haben wir einen neuen Bundestag gewählt. Auch für uns in Wuppertal ist das wichtig, denn es geht auch um Demokratie vor Ort! Was tun?!

Anlass dieses Artikels ist nicht nur die Bundestagswahl HEUTE, sondern auch die Tatsache, dass kluge Politik auf allen Ebenen richtig gute Weichen stellen und zum Umsetzen ermutigen kann – für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Gesundheit. Warum sind die Zusammenhänge so schwer zu erkennen – auch von Politiker*innen?!

May ThinkX zu den Mythen der Energiewende 

Die deutsche Wissenschaftsjournalistin und Fernsehmoderatorin bei ARD und ZDF Mai Thi Nguyen-Kim erklärt Zusammenhänge der Energiewende. Sie ist Chemikerin, Autorin und Mitglied im Senat der Max-Planck-Gesellschaft. Seit September 2016 bespielt sie den YouTube-Kanal MaiThink X. Seit 2021 hat sie eine gleichnamige Show bei ZDFneo. Spannend ist auch diese Folge: Die größten Mythen der Energiewende. „100 Prozent erneuerbare Energie – geht das?“ Um die Energiewende ranken sich viele Mythen und Desinformationen. Zeit für einen Mythbuster: MAITHINK X klärt auf. Videolänge: 26 min vom 06.10.2024, Verfügbarkeit: bis 06.10.2029 https://www.zdf.de/show/mai-think-x-die-show/maithink-x—die-show-158.html

Größte Demo – im Wahllokal ©Quelle: privat-bpe in Anlehnung an share-pic

100 % Erneuerbare Energien wirken problemlösend – auch in zentralen Politikfeldern

z.B. gegen Kriegskassen Russlands und arabischer Terrormilizen,

Diese werden im Wesentlichen aus den Einnahmen von Erdöl und Erdgas, im Falle Russlands zusätzlich auch aus Atomenergie und Kohle gedeckt. Auch die EU bezieht trotz Sanktionen aus Russland weiterhin große Mengen Erdöl über Schattenflotten, Erdgas über LNG-Terminals und Pipelines, sowie Brennelemente für die Atomkraftwerke. Nur eine schnelle Vollversorgung mit 100 % Erneuerbaren Energien kann dieses ständige Auffüllen der Kriegskassen beenden. Doch BSW und AfD wollen sogar die russischen Lieferungen stärken. Schon in den 1970er Jahren wollte der vor kurzem verstorbene US-Präsident Jimmy Carter mit Erneuerbaren Energien die Kriege um Erdöl abschaffen. Doch heute noch sehen die wenigsten Politiker diese entscheidende Friedensmaßnahme.

z.B. PRO Einhaltung der Verfassungsgrundsätze

Dies wird aktuell fast nur am Asyl- und Ausländerrecht sowie der Menschenwürde diskutiert, nicht aber am Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen oder des Eigentums. Wer wie die AfD das EEG abschaffen und Windräder niederreißen will, wird damit Eigentum vernichten, da ohne EEG-Vergütungszahlungen sehr viele Investitionen in Erneuerbare Energien in Konkurs gehen müssten. Wer wie die Union, die FDP, Klimaschutzziele hinauszögern – oder wie die AfD gleich ganz abschaffen – will, steht nicht auf dem Boden der Verfassung, denn längst hat das Bundesverfassungsgericht Recht gesprochen, wonach selbst die aktuellen politischen Klimaschutzmaßnahmen zu schwach sind und damit nicht der Verfassung entsprechen.

z.B. PRO starkes Europa ohne Erpressungspotential durch andere Staaten

Wer dies haben will, kann nicht weiterhin in den Lieferabhängigkeiten von Erdöl, Erdgas, Kohle und Atombrennstäben anderer Staaten, wie von undemokratischen Regimen wie Russland oder arabischen Ländern, bleiben und auch nicht von den USA, die inzwischen von einem unberechenbaren rechtsradikalen Präsidenten regiert werden.

z.B. PRO soziale Gerechtigkeit

Wer dies schaffen will, muss endlich die Einnahmequellen der Superreichen verschließen. Das sind vor allem die jährlichen Billionengewinne der internationalen Ölmultis, die in ihren Supergeschäften mit Erdöl, Erdgas, Kohle und oft auch mit Uran erzielt werden. Diese Billionengewinne schaffen immer größeren Reichtum für wenige Multimilliardäre und auf der anderen Seite Hunderte Millionen Arme. Unfassbar, dass das BSW, die AfD, die FDP und die Union weiter an der Nutzung von Erdöl und Erdgas festhalten, obwohl genau das das wichtigste Umverteilungsinstrument von Arm zu Reich ist.

z.B. PRO Gesunde Bevölkerung

Wem dies wirklich wichtig ist, muss die wichtigsten Krankheitsursachen beseitigen. Deutschlands Krankenstand ist aktuell extrem hoch. Wegen krankem Personal schließen zeitweise Kindergärten, viele Haus- und Fachärzte können keine neuen Termine mit Kranken mehr ausmachen und viele Handwerksbetriebe können ihre zugesagten Termine nicht einhalten. Vor allem Atemwegserkrankungen und Immunschwäche sind weit verbreitet. Kein Wunder bei der schon viele Wochen andauernden hohen Luftverschmutzung durch Schornsteine der Kohle- und Erdgaskraftwerke sowie Auspuffe von Diesel- und Benzinfahrzeugen. In keinem Wahlprogramm steht das Ziel von 100 % Erneuerbaren Energien und vollständigem E-Mobilverkehr als eine der wichtigsten Gesundheitsvorsorgemaßnahmen, so wie es die amerikanischen Lungenärzte schon vor Jahren gefordert hatten.

Mit all diesen einfachen, seit Jahrzehnten bekannten Analysen ist klar: Eine Umstellung auf 100 % Erneuerbare Energien schafft weitaus mehr als eine sichere, verlässliche und klimaschützende Energieversorgung. Nur die Grünen, die SPD und die Linken setzen von den im Bundestag vertretenen Parteien auf einen verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien. Alle anderen haben schwache oder gar keine Ziele, und die AfD hat sogar das Ziel, den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu beenden.

Quellen und vertiefende Links

Wahlprogramm-Analyse und Newsletter von Hans-Josef Fell,
Mit-Initiator Ur-EEG, jahrzehntelang MdB für B90/Grüne im Deutschen Bundestag, Präsident der Energy-Watch Group
https://hans-josef-fell.de/2025/02/18/wahlprogrammanalyse-und-neue-wwea-studie/

Kurz-Studie der WWEA/Welt-WindEnergy-Association:
Wo Deutschland – ohne Gegenwind – heute längst sein könnte
https://www.wwindea.org/100RE_Germany

Bündnis BürgerEnergie – mit BürgerEnergie-Kampagne: 
https://www.buendnis-buergerenergie.de/aktuelles/news/artikel/2025-1-20/buergerenergie-kampagne-zur-bundestagswahl-gestartet

Bündnis BürgerEnergie – mit Forderungen für Energy sharing  & Co: 
https://www.buendnis-buergerenergie.de/aktuelles/news/artikel/2025-1-31/enwg-novelle-ohne-energy-sharing-1

ZufKi/Verein Zukunft für Kinder e.V.
„Fakt oder Fake“ – das etwas andere Nachhaltigkeits-Quiz
https://fakt-fake.de/