Warum nur schmieren und Glas zerschlagen – anstatt einfach mal das Gespräch zu wagen?
W-Nord – Antwort auf Engagement ist Vandalismus
Engagement für W-Nord ist auch: gemeinsam AKTIV laut sein…
Anfang Oktober wurden die Scheiben des Vereins-Infokasten an der Schmiedestraße beschmiert und nach der Reinigung Mitte Oktober dann teilweise eingeschlagen. Juristisch ist dies Sachbeschädigung und per Anzeige zu verfolgen.
schmieren statt diskutieren???
Moralisch bleiben Fragen: Darf die Antwort auf Engagement für den Stadtrand-Bezirk W-Nord Vandalismus sein? Warum glauben manche Menschen offensichtlich lieber der Schönfärberei als den Fakten?
Woher kommt unsere Energie? W-Nord: wir sind EnergiE, nicht Möbel 😉
Einladungen zum Gespräch gab und gibt es genug
Regelmäßige Mitgliederversammlungen des Vereins leben wuppertal-nord e. V. und auch öffentliche Gespräche am Kreisel, zu denen die BI EnergiE zum Leben – auch in W-Nord mehrfach eingeladen und sich den Gesprächen gestellt haben, wären gute Gelegenheiten gewesen, sich auszutauschen und zu verstehen – um gemeinsam zu retten, was hier in W-Nord noch zu retten ist!
Kreisel-gespräche in W-Nord
Ohne Herz kann auch in W-Nord niemand leben
Die hier für den Möbler zerstörte Heimat und Tradition mit historischen Gewässern, Wegeführung und Altwald war das Herz von W-Nord – und ohne Herz können die Menschen auch hier nicht leben! Was nun droht, ist schnell auf den Punkt gebracht:
Wenn WIR die Planungsprozesse nicht kritisch begleiten, wird die Zukunft an UNS vorbeiziehen. Dann bleiben graue Betonarchitektur und stinkende Blechlawinen… Familienfreundliches Wohnen am grünen Stadtrand sieht anders aus – und integrative Stadtentwicklung sowieso; von Rücksichtnahme und Einbindung der Nachbarkommunen ganz zu schweigen.
Regionalplan-Entwurf-2: W-Nord als graue Vorstadt von Wuppertal?
Ob sich diejenigen, die lieber Schmieren statt zu diskutieren den Regionalplan angeschaut haben, der erst kürzlich als Entwurf Nr. 2 erneut offengelegt worden ist? Dort hätte Mann/Frau sich bis Anfang Oktober einbringen und – mit Worten – Kritik äußern können. Eben dazu hatte z. B. die an ihrer Mitwelt interessierte BUND Kreisgruppe Wuppertal interessierte Menschen aufgerufen:
Wenn wir jetzt nicht aufpassen, wird der gesamte Nord-Osten unserer Stadt als riesiges zusammenhängendes Gewerbe-Industriegebiet (GIB) verplant werden.
Dagegen helfen weder die in W-Nächstebreck über 6.000 gesammelten Unterschriften für den Erhalt der (noch) grünen Wiesen am Hölken und den Dolinen noch die – lt. Bürgerverein W-Nächstebreck – geschluckten Kröten „IKEA“ und „AMW/Asphaltmischwerk W-Nord“ am Kämperbusch/Uhlenbruch in W-Nord.
Es ist einfach nur kurzsichtig von den dies verantwortenden Entscheidungsträgern aus lokaler Politik, Verwaltung und Medien, die Menschen darüber nicht ehrlich aufzuklären. Zumindest die Politiker*innen sind ja eigentlich auch für und durch die in W-Nord lebenden Wuppertaler und Wuppertalerinnen gewählt worden und dürfen sich daran gerne erinnern (lassen). Auch hier wäre ein Dialog längst überfällig…
“Mit 90 die Welt retten” – so lautet der Titel des 4. Sommerfilms, zu dem NANK eV herzlich in den Wandelgarten der Luisenstraße einlädt:
4. Sommerfilm – am 2.9.2016 um 20:30 Uhr
im Wandelgarten, Luisenstraße 110, W-Elberfeld
ewiges Wachstum und Konsum – geht es nur noch darum?
Wohl kaum!
FÜR’S WELT VERSTEHEN UND VERBESSERN WOLLEN,
GIBT ES KEINE ALTERSGRENZE!
Ein Film von Håvard Bustnes, Länge ca. 51 Min., Deutsch synchronisiert
Wirtschaft – immer höher, schneller, weiter?
Konsum, Konsum und nochmals Konsum – das kann es doch nicht sein. Ebenso wenig der Gedanke des ewigen Wachstums.
Aber was kann gegen die amerikanische und weltweite Wirtschaftskrise getan werden?
Diese Frage beschäftigt zwei Freundinnen, die sich trotz ihres hohen Alters mit wunderbar wachem Geist, Charme und starkem Willen auf den Weg machen um zu verstehen, was in der Wirtschaft und in der Welt schief läuft. Der liebevoll gedrehte Film des norwegischen Regisseurs Håvard Bustnes ermutigt Menschen jeden Alter dazu, das Wirtschaftsgeschehen bewusster zu verfolgen und gibt Hoffnung, dass mit mehr Verständnis und Bewusstheit doch etwas verändert werden kann.
Nahrung und Landwirtschaft haben etwas mit Politik zu tun – wie auch “shop till you drop”.
Eintritt frei, Spenden erlaubt.
Üblicherweise ist der Eintritt in den Wandelgarten und auch zum Film frei. Spenden zur Deckung der dafür entstehenden Kosten sind aber willkommen.
Bei Regen wird der Film im nahe gelegenen SWANÉ Design Café gezeigt.
MEDIENINFO vom 17.07.2016: „Meins ist nicht Deins“
Jahrestag: Zum Schutz von Privateigentum
wurde bereits vor einem Jahr Klage eingereicht.
Man stelle sich bitte vor: Seit Generationen befindet sich ein Grundstück in Familienbesitz – und ist auch so im Grundbuch eingetragen. Folglich werden dafür auch die jährlichen Grundabgaben in Rechnung gestellt und stets fristgerecht an die Stadt entrichtet. Also ist doch eigentlich alles in bester Ordnung.. Leider nur „eigentlich“ – tatsächlich ist es anders…
privat! Meins ist nicht Deins!
Netterweise lässt der/die jeweilige Eigentümer*in über einen parallel zur Fahrbahn verlaufenden Streifen des privaten Grundstücks Nachbarn und andere Mitmenschen laufen. Nun soll dies festgeschrieben werden – und der Landhunger ist noch größer: Da sich das Verkehrsaufkommen dank Verkehrsbringer IKEA in W-Nord ja nahezu verdoppeln würde, will die Stadt diese Grundstücksteile zur Dauernutzung durch nicht motorisierte Verkehrs-teilnehmer*innen vereinnahmen – ohne die Eigentümer*innen darüber vorab zu befragen!
Eigentum ist ein hohes Gut und in Deutschland grundgesetzlich geschützt. Was hier geschehen soll, ist – vorsätzlich geplante – „kalte Enteignung“ – für privatwirtschaftliches Interesse eines Weltkonzerns. Zulässig ist das nicht – und deshalb zog die Kläger*innengemeinschaft bereits im Juli2015 vor Gericht. Entschieden ist darüber bis heute noch nicht!
Allerdings haben andere Gerichte – zugunsten privater Eigentümer – entschieden, dass
eine Enteignung nicht so ohne Weiteres auch für einen Radweg erfolgen darf
und erst recht nicht für privatwirtschaftliches Interesse wie zB eine Rennstrecke
„Ikea – in W-Nord?“ Es bleibt spannend…
Auch wenn eiligst Fakten geschaffen wurden/werden und noch in 2016 Eröffnung sein soll, blieben/bleiben seit 2009 offene Fragen ungeklärt. Alternativlose Standortbestimmung hat der Wuppertaler Stadtrat viel zu früh beschlossen – mehrheitlich bis heute ohne den Versuch eines eigenen Vor-Ort-Bildes der Gemengelage! Selbst nach Satzungsbeschluss in 06/2015 und sichtbarem Baufortschritt stell(t)en sich auch in 2016 nur sehr vereinzelt Politik/Verwaltung dem „Gespräch vor Ort – auch in W-Nord“ – trotz mehrmaliger persönlicher Einladung!
Woher kommt unsere Energie? W-Nord: wir sind EnergiE, nicht Möbel 😉
Abschließend folgen noch drei „Film“-Tipps – über den Schweden-Elch
Cinema: Kill Billy
„Mit idiotensicherer Logik beschließt ein Mann sich endlich gegen die herrschende Klasse zu wehren. Norwegen zeigt uns, wie man einen Frontalangriff gegen die Ungerechtigkeit startet.“
„Randvoll mit klarem nordischen Humor und nicht-kitschiger Sentimentalität erzeugt Kill Billy eine wahnwitzige Augenweide, die noch lange in Erinnerung bleiben wird und ein immer aktuelles Thema beleuchtet: Wie viel Massenwahn und Billigkonsum ist überhaupt noch erträglich? Harold gibt uns eine ziemlich unmissverständliche Antwort.“
mit diesen Worten wurde von Mit-Aktiven aus Wetzlar (IKEA plant dort Anfang August die Grundsteinlegung – mitten in der Stadt auf einer Industriebrache am Bahnhof!) wurde ein in W-Nord bereits gut bekanntes youtube-video in Erinnerung gerufen…
Für W-Nord wäre das offene „Gespräch vor Ort“ sicher ein guter Weg (gewesen). Ungeach-tet der in der Vergangenheit und auch zu den drei Terminen am Kreisel in 2016 nicht genutzten Gesprächsangebote wollen die Bürger*innen jedenfalls weiter die beste Lösung.
Das ist angesichts der Vielzahl ungelöster Fragen (und deshalb anhängiger Rechtsmittel zu den Großprojekten IKEA – und weiterhin auch zum Asphaltmischwerk!) längst überfällig
wie auch die Kursänderung hin zur Politik im TRIALOG
MIT den Bürger*innen statt weiter für die .Bürger*innen
„Mehr (Bürger)EnergiE-Wende – in Wuppertal und auch bundesweit wagen“
heißt: ökologisch und sozial verträgliche, solidarische, gerechte und ökonomisch effiziente EnergiE-Versorgung zu schaffen, an der alle teilhaben können, die Eigentümer*innen wie auch Mieter*innen gleichermaßen beteiligt und sozial schwache Mitmenschen aus Energiearmut und Opferrolle befreit. Sind wir dazu bereit und mutig genug?
Auch der Folgebericht – Personen/Güter von der Straße auf die Schiene – ist sehenswert…
Am 20.6.2016 vorgestellte Sektorkopplungsstudie der HTW Berlin empfiehlt: mehr EE und schneller
Um die Folgen des Klimawandels noch in vertretbaren Grenzen zu halten, wurde beim Pariser Klimagipfel im Dezember 2015 beschlossen, den globalen Temperaturanstieg auf maximal 1,5 °C zu begrenzen, wovon wir längst bereits 1°C erreicht haben. Bleibt also nicht mehr viel Luft… Die Sektorkopplungsstudieder HTW Berlin steht hier zum Download bereit: https://pvspeicher.htw-berlin.de/sektorkopplungsstudie.
Unter www.greenpeace-energy.de/presse finden Sie zusätzlich ein Fact Sheet mit zentralen Ergebnissen der HTW-Studie und zusätzlichen Berechnungen von Greenpeace Energy zum Bedarf an Langzeitspeichern (Windgas / Power to Gas) im Rahmen der Sektorkopplung. Pressekontakt Prof. Dr. Volker Quaschning, Studiengang Regenerative Energien an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin, Telefon 030 / 5019 3656 volker.quaschning@htw-berlin.de; https://pvspeicher.htw-berlin.de
EE-Bundesverbände üben harsche Kritik am Schlingerkurs der Bundesregierung: Auszug aus der gestrigen PM: Berlin, 20. Juni 2016:
Aus Anlass der heute vorgestellten Studie „Sektorkopplung durch die Energiewende“ bekräftigt der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) seine harsche Kritik am Schlingerkurs der Bundesregierung. „Um die öffentlichkeitswirksam verkündeten Ziele der deutschen Klimapolitik zu erreichen, müssten die Erneuerbaren Energien schwungvoll ausgebaut werden, statt zehn eiserne Deckel gegen die Energiewende in das neue Gesetz zu schreiben“, erklärt BEE Geschäftsführer Dr. Hermann Falk. …
Weitere Hintergrundinformationen finden sich hier
Gelungene gemeinsame Anzeigen- und Plakataktionen diverser BürgerEnergiE-Akteure (wie z. B. sfV eV, FvP eV…), lassen erkennen, dass der Topf, in den das gut gedeiende Pflänzchen (Bürger-)EnergiE-Wende umgetopft werden soll, viel zu klein geraten ist! http://www.sfv.de/artikel/plakat_rettet_die_energiewende.htm
Die SPD-Basis erinnert sich noch (zu) gut an das Mitgliedervotum, um das sie einst gebeten wurde. Dies besagte nicht Ausbremsen der BürgerEnergiE, sondern deren – dynamischen – Ausbau! https://twitter.com/LongoFL/status/742632439395291136
Last but not least: Der aktuelle Klimafolgenaufwandsbericht für 2015 des Agenda21-Netzwerkes aus Wetter/Ruhr verdeutlicht: Nichts zu tun wird noch teurer! Wir sollten umsteuern – JETZT – egal, was es kostet. Eine wirkliche Wahl, umzusteuern oder es zu lassen, haben wir also gar nicht, auch wenn wir bzw. die Entscheider so tun, als ob. http://agenda21-wetter.de/wp-content/uploads/2016/06/2016.05.16KFA_Wetter2015.pdf
… zurück nach W-Nord: Wir sind EnergiE und nicht Möbel
Was bitte soll ein weiterer Verkehrsbringer dort, wo Stau bereits an der Tagesordnung ist?
Besser wäre: die dortigen kurze Wege, unverschattete Höhenlage, Traditionen Bauen/Ener-giE zu nutzen und EnergiE-Erzeuger und EnergiE-Verbraucher untereinander zu verknüpfen Dies impliziert Zukunftspotential als EnergiE-Feld und Forschungsstandort für Prototypen rund um die EnergiE-Wende – bis zum interkommunalen virtuellen Kraftwerk, aber keinen Möbler-Standort mit weiteren MIV-Verkehrsströmen, die an den Stadtrand gelenkt werden!
Diese EnergiE-Alternative ist nicht neu, wurde aber nie öffentlich diskutiert. Dies ist ebenso kurzsichtig und fahrlässig wie den Möblerstandort allein an der – nur vermeintlich – günstigen Autobahnanbindung auszurichten. Was spräche dagegen, zum billig Frühstücken und anschließend Teelichter kaufen auch die S-Bahn zu nutzen? Bei den in W-Nord durch-geboxten Großprojekten spielten Umweltbelastungen offensichtlich keine wesentliche Rolle. Saubere EnergiE-Erzeugung und Nutzung sauberer EnergiE wären hier aber gut möglich.
Es geht um UNS, UNSERE Zukunft und Lebensqualität im Stadtrandstadtraum W-Nord, aber auch um Zukunftsfähigkeit und Hebung des bestmöglichen Zukunftspotentials für die Gesamtstadt. Dafür sind wir in W-Nord auch weiter aktiv laut. Wir wollen reden – im TRIALOG! Dazu ist es nie zu spät. Leitsätze dazu haben wir bereits in 2014 erarbeitet – im BI-übergreifenden Positionspapier „In welchem Wuppertal möchten Sie leben?“ und diese beim BI-Netzwerk-Stadtentwicklungsforum „Trilogie zum Wuppertaler TRIALOG“ in 2015 noch vertieft. Zum „Gespräch vor Ort – auch in W-Nord“ haben wir sämtliche Vertreterinnen aus Rat, BV-Oberbarmen und uns bekannten Medien per eMail eingeladen. Die Resonanz aus den Parteien und Medien war dürftig. Herausragende Negativreaktionen waren ein im Auto langsam vorbeifahrender Mandatsträger und eine sich aus Datenschutz-gründen die Nutzung ihrer – im RIS stehenden – eMail verbittenden Mandatsträgerin.
… und/oder zur Unterstützung der BürgerEnergiE selbst aktiv werden – eine passende Gelegenheit wäre ein Foto am BürgerEnergiE-Plakat.
An verschiedenen Standorten hängen – bis inkl. dem anstehenden Wochenende – bundesweit Plakate der Gärtnerei Gabriel, in denen der Karikaturist Gerhard Mester (bekannt auch über sfv eV-Solarbrief und sfv eV-Kalender) zeigt, welches – unpassende – Format die EEG-Novelle 2016 hat.
das BürgerEnergiE-Plakat von sfv eV und Karikaturist Gerhard Mester zur „EEG-Gärtnerei Gabriel“
passt?!
und das von BUND eV & sfv eV „Energiewende gestrichen“
Energiewende – gestrichen?!
Die Plakat-Standorte der „Gärtnerei Gabriel“ sind
in Berlin
Berlin, AN DER SCHILLINGBRUECKE RE. RI. FRIEDRICHSHAIN QUER, Friedrichshain.
Berlin, ENGELDAMM/KOEPENICKER STR. Mitte.
Berlin, KARL-LIEBKNECHT-STR.DB-BR, SEITE BFALEXANDERPL,1 S, Mitte.
Mainz, RHEINALLEE 157 GG/AN DER KAISERBRUECKE NH, Neustadt
Die MITMACH-IDEE:
Wer mag, möge bitte alleine oder gerne auch verabredet mit Freunden ein Foto machen. Vielleicht hat der eine oder die andere ja auch noch BBEn- BürgerEnergiE-Materialien (BürgerEnergiE-Hand, Banner…) zur Hand, die das Foto perfekt ergänzen würden.
Aus all Euren/Ihren Fotos könnte eine Foto-Collage entstehen und diese zu den unmittelbar bevorstehenden parlamentarischen Beratungen etc. präsentiert werden.
Eure/Ihre Fotos mailt/mailen Sie bitte an die o.a. Absenderadresse und/oder an den Pressesprecher der Freunde von Prokon eV Rainer Doemen raidoe@mail.de.
Nach mir vorliegenden Infos sieht der Zeitplan zur Verabschiedung in Berlin momentan wie folgt aus:
(Treffen der Steuerungsgruppe „Energie“: 20. Juni
Fraktionsbeschluss: 21. Juni
Vorratsbeschluss Wirtschaftsausschuss: 22. Juni)
Erste Lesung im Bundestag: 22. oder 23. Juni
Expertenanhörung: 23. Juni nachmittags (ggf. drei Stunden)
Abschluss Wirtschaftsausschuss: 6. Juli
2./3. Lesung im Bundestag: 7. Juli
Unser Ziel ist, den Beschluss bis nach der Sommerpause zu verschieben und diese gewonnene Aufschub zur weiteren Sensibilisierung der MdB… zu nutzen 😉
Last but not least:
Bitte beachtet/beachten Sie auch den heutigen TV-TIPP ZDF-Drehscheibe mit knapp 5 Minuten langem Bericht aus W-Nord zur hiesigen Gemengelage
– heute, 23.6.2016 zwischen 12:10 und 13:00 Uhr:
Wer es verpasst, kann es in der ZDF-Mediathek anschauen.
Woher kommt unsere Energie? W-Nord: wir sind EnergiE, nicht Möbel 😉
W-Nord ist EnergiE, nicht Möbel!
Der Möbler wurde per Basta Politik durchgesetzt und dafür erfolgte bereits Naturzerstörung und drohen kalte Enteignung sowie Verkehsüberlastung,- über all dies wird nun juristisch entscheiden.
Weitere Informationen finden sich auch auf der Website www.w-nord.de.
.“Als Bürger der Erde haben wir einen Pakt mit der Erde und miteinander geschlossen, um unsere Gemeingüter zu verteidigen – Samen, Böden, Wasser, Biodiversität, Luft und Klima-Systeme – unerlässliche Bausteine für klimatische Widerstandsfähigkeit. Wir bekräftigen, dass ökologische kleinbäuerliche Landwirtschaft und lokale Lebensmittelproduktion die passenden Lösungen sind für die Lebensmittel-, Ernährungs- und Gesundheitskrise, die Wasser- und Klimakrise und das Aufkommen von Millionen von Klimaflüchtlingen.“
Terra Viva – das Manifest
Zusammenhänge werden dort benannt, die uns eigentlich allen klar sind oder klar sein sollten. Unser Konsum- und Lebensstil hat Folgen – hier und weltweit!
Unabhängig davon, ob man (= wir!) das will, hat jedes (auch unser!) Handeln Folgen – oft sind diese negativ. Wer mehr wissen will, klicke auf den vorgenannten link oder sei Teil des MAM (March against Monsanto) – am 4.6.2016 – wieder in Düsseldorf…
Wer kann etwas ändern?
Man kann! (= wir können!) erfreulicherweise zeigt das Manifest Lösungen auf, die wir im Alltag umsetzen können – JEDE/R 😉
Wir müssen nicht warten, sondern können starten – hier und jetzt! wenn wir bewußt(er) handeln…
Nur eine Kröte, ein Frosch, ein Molch?
Trauer und Sorge um UNSERE Mitwelt.
AUFSCHREI – für die Mitwelt
Hochmoor & Biotopverbund: „verbraucht“
W-Nord war einst stolz auf eines der wenigen Hochmoore Deutschlands mit dem angrenzenden – überregional bedeutsamen – Biotopverbund Kämperbusch/Uhlenbruch – es war ein echtes Naturparadies für dort lebende Arten und auch für an Natur und Umwelt interessierte Menschen.
Flächen“verbrauch“ – am Bsp. W-Nord
Ein großer Teil fiel dem Bau von Autobahnen nebst AK (Autobahnkreuz) W-Nord zum Opfer. Weitere artenreiche Naturlandschaft wurde in das Industriegebiet Uhlenbruch und das Gewerbegebiet Porschestraße umgewandelt.
Der noch verbliebene Rest gehörte bis Mitte der 70er Jahre zum Ennepe-Ruhr-Kreis. Kurz nach der Eingemeindung zu Wuppertal erfolgte – naturverträglich und im Einvernehmen mit den Nachbarn – die Errichtung der Ausstellung Eigenheim und Garten – ein Gewinn und eine sensible Balance für alle: Mensch und Mitwelt über vier Jahrzehnte – bis Ende 2013.
Ungeachtet vielfältiger Proteste und Alternativenvorschläge durfte der neue Investor im Herbst 2015 auch die restlichen historischen Gewässer nebst Wegeführung und über 150-Jahre altem Baumbestand „verbrauchen“. Damit wurden auch die letzten Quellen und (Erd-) Kröten für (Geld-)Kröten und Konsum geopfert. Eine Woche Baustopp im Außenbereich war zu viel verlangt?!
Heute war Richtfest
Derweil trauern besorgte Bürger*innen – gemeinsam mit der BUND-Kreisgruppe Wuppertal und weiteren lokalen und regionalen Naturschützer*innen – um die investorenseitig mit dem Bodenverdichter Geofill verunreinigten Gewässer sowie um die überrollte – tote – Erdkrötenpopulation aus W-Nord.
Das Wuppertaler Aktionsbündnis gegen TTIP und andere Freihandelsfallen lädt herzlich ein zur Informations- und Diskussionsveranstaltung
Bedroht der Freihandel unsere Zukunft?
Bedroht der Freihandel unsere Zukunft?
Am Montag, 18. April 2016 diskutieren ab 19:30 Uhr in der Färberei in W-Oberbarmen, Peter-Hansen-Platz 1 über TTIP, CETA und andere Freihandelsabkommen:
Die Gäste:
– Andreas Mucke, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal
– Andrea Fütterer, Politische Referentin der GEPA, Wuppertal
– Daniel Kolle, Geschäftsführer ver.di Niederberg/Wuppertal
– Michael Kozinowski, Geschäftsführer der Buchhandlung Mackensen, Wuppertal
– Jens Sannig, Superintendent/Pfarrer der Evangelische Kirche im Rheinland
– Rüdiger Theis, Wiesemann & Theis GmbH, IT-Netzwerk Unternehmen, Wuppertal
Die Moderation übernimmt die Journalistin Anke Spiess.
Der Rahmen
Musik und Literatur geben der Veranstaltung den künstlerischen Rahmen und die Färberei als Stadtteilzentrum den Ort der Begegnung.
Untermalt wird die Veranstaltung durch Lesebeiträge des Verbands deutscher Schriftsteller (VS NRW) und musikalische Einlagen von j.caput-Project.
Die Initiatoren:
Das Aktionsbündnis ist ein breites Wuppertaler Bündnis!
Das Aktionsbündnis – ein breites Wuppertaler Bündnis!
Dem Bündnis gehören u. a. auch die lokalen bzw. regionalen Gruppen an von BUND, Greenpeace, attac, Verband Deutscher Schriftsteller sowie die Initiativen EnergiE zum Leben – auch in W-Nord, kein Mensch ist illegal und zahlreiche weitere engagierte Wuppertaler Gruppen.
Das Thema
Ein wichtiger gemeinsamer Kritikpunkt ist der geplante Investorenschutz, der diesen so weitreichende Rechte einräumt, dass sie letztlich über Demokratie, Mitweltschutz, ökologische-solidarische Landwirtschaft etc. stehen und damit Bürger-, Verbraucher- und Mitweltrechte aushebeln.
Aufklärung darüber und die Verhinderung dieser drei Abkommen mit vereinten Kräften ist aktuell das wichtigste Ziel! Diese Abkommen würden mit dem Investorenschutz nicht nur jede andere Initiative gegen Ackergifte, Braunkohleabbau etc. aushebeln sondern auch insgesamt mühsam erkämpfte Bürger- Verbraucher- und Umweltschutzrechte.
Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern für alle beteiligten Staaten und deren Rechtssysteme. Es gibt warnende Stimmen, die erkennen: In Deutschland geht es z.B. faktisch um die Abschaffung des Art. 14 (2) Grundgesetz „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“
Dies gilt im Übrigen nicht nur für das Eigentum, sondern auch für das Wirtschaften, das – lt. Landesverfassungen – dem Gemeinwohl dienen soll.
Am 16. und 17. April 2016 finden in den Hallen des UNESCO-Welterbes Zeche Zollverein Essen, Halle 12, zum ersten Mal die Messen „Fairgoods und Veggienale“ statt.
nachhaltige Konsum -und Lebensstile
Unter dem Motto „Deine Messe für nachhaltigen Lebensstil“ werden auf der Fairgoods nachhaltige Produkte vorgestellt. Der Begriff Nachhaltigkeit ist seit einigen Jahren in aller Munde. Ziel der Fairgoods ist es „das Thema Nachhaltigkeit mehr in die gesellschaftliche Mitte zu rücken und deren Praxistauglichkeit aufzuzeigen“, sagt ECOVENTA-Geschäftsführer Daniel Sechert. Die parallel laufende Messe Veggienale richtet sich mit veganen Erzeugnissen an Verbraucherinnen und Verbraucher, die bereits einen veganen Lebensstil pflegen oder sich dafür interessieren. Auf dieser Messe für vegane Lebenskultur werden Interessierten Tipps und neue Impulse präsentiert. Auf einer ehemaligen Kohlezeche dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf Anbieter alternativer Energien, Gürtel aus alten Fahrradmänteln, ökologische Mode, faire Computermäuse, nachhaltige Geldanlagen und natürlich viele Extras freuen. So gibt es vegane Kochshows, interaktive Ernährungs-Workshops und Fachvorträge.
Am Samstag, 16.4. wird Beate Petersen dort um 16:30 Uhr die Gemeinwohl-Ökonomie vorstellen, die ethisches Wirtschaften sichtbar macht. in dieser ethischen Bilanz sind Indikatoren bewertet, die in der Finanzbilanz nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen.
Gemeinwohl – Nutzen für ale!
Auch upcycling ist fairgoods-Thema: Kreative können in angeleiteten Workshops Portemonnaies aus alten Tetrapaks basteln.
Das Jazz-Kollektiv „Papier und Bleistift“ tritt an beiden Tagen auf.
Fairgoods & Veggienale
Fairgoods & Veggienale sind Plattformen, die Treffen für diejenigen ermöglicht, die an alternativen Lösungen bei Produkten und Dienstleistungen interessiert sind. Präsentiert werden nachhaltige Alternativen für den täglichen Konsum. Daraus ist die Idee entstanden, mit einer Reihe von Messen durch Deutschland zu reisen. „So wird eine reiche Palette an Produkten und Dienstleistungen präsentiert, bei der Lebensfreude mit Verantwortung kombiniert wird.“ sagen die Betreiber.
Nach der Grundsteinlegung steht nun das Richtfest an. Ungeachtet der Proteste von Anwohner*innen und Naturschützer*innen sowie der inzwischen auch anhängigen diversen schwebenden Verfahren wurde dafür Natur wegdefiniert, vernichtet, gebaut und immer weiter Mitwelt in Mitleidenschaft gezogen.
Kröten für Kröten … (Foto: BUND)
Welchen Wert haben Natur und Mitwelt?
Wo waren die ökologische Baubegleitung und wo die Baustellenkontrolle/n, als Luft und Gewässer massiv durch tonnenweise bodenverdichtendes Geofill verunreinigt wurden und dann auch noch – im Frühjahr 2015 umgesiedelte – Kröten aus z.T. trockengefallenen oder veralgten Ersatzbiotopen in Scharen zurückwanderten, um ihr angestammtes Gewässer wieder aufzusuchen und dort abzulaichen? Die Tiere hätten den großen alten – historischen – Mühlinghausteich, wenn er denn noch da wäre, nunmehr nur quer über das nicht durch Krötenzaun begrenzte Baufeld erreichen können, wo unzählige schwere Baufahrzeuge fortwährend Erdmassen beweg(t)en. Im Rathaus und auf der Baustelle zähl(t)en allein monetäre Argumente – eine temporäre Baustellen-Stilllegung im Außenbereich war zu viel verlangt… Welchen Wert gesteht man hier der Mitwelt zu?
Findigkeit und Fantasie der Menschen war und ist in W-Nord ebenso wie bei der B7-Sperrung gefragt. Insbesondere als das geplante Zeitfenster überschritten war, wurden die Baustellenschilder zwar auf der A46 angepasst – in W-Nord aber leiteten nicht angepasste Beschilderungen und Fehlinformationen PKW- und LKW-Fahrer*innen in die Sackgasse, aus der sie sich oft nur schwer – und teils mit Beschädigungen – herausmanövrieren konnten. Das nervt – und wäre vermeidbar (gewesen).
„IKEA – in W-Nord?“ – darüber werden die Gerichte entscheiden.
Auch in W-Nord blieb kein anderer Weg. Ortskundig sorgen sich die Menschen darum, dass das Großprojekt dort – am frühzeitig alternativlos bestimmten Wunsch-Standort – den Verkehrsknotenpunkt sprengen würde. Diese Sorge wurde nicht entkräftet, sondern noch bestärkt. Die drohende Gefahr hatte auch der benachbarte Ennepe-Ruhr-Kreis frühzeitig erkannt und mehrfach entsprechende Einwendungen gegen das Großprojekt am offensichtlich falschen Standort erhoben. Auch gegen kalte Enteignung setzen sich Grundeigentümer in W-Nord weiter zur Wehr. Für privatwirtschaftliches Interesse wollen sie weder ihr Eigentum hergeben, noch ihre Gesundheit dauerhaft grenzwertigen Schadstoff-, Lärm- und Erschütterungsbelastungen aussetzen.
Ernste Zweifel an der Machbarkeit blieben und bleiben bestehen.
Einen entsprechenden Hinweis auf die weiterhin ungelöste Verkehrsproblematik nahmen die übergeordneten NRW-Behörden in ihre Genehmigung auf und ziehen – bei Rückstau auf die A46 – sogar die zeitweise oder dauerhafte Sperrung der Ausfahrten W-Oberbarmen in Betracht. Davon wären dann nicht nur – besorgte – Anwohner*innen betroffen, sondern auch die an eben diese Anschlussstelle angebundenen Wohngebiete und Unternehmen in den Gewerbe- und Industriegebieten mit ihren Mitarbeiter, Kunden- und Lieferantenverkehren …
Krötenwanderungen – grenzüberschreitend
Last but not least: Die aktuellen Diskussionen über Briefkastenfirmen und panama papers sollten nicht davon ablenken, dass monetäre „Krötenwanderungen“ bevorzugt auch – grenzüberschreitend – in undurchsichtig gestalteten Firmengeflechten erfolgen. Damit entziehen sich aber eben jene handelnden Privatpersonen und Firmenlenker ihrer Verantwortung vor Ort! Dort, wo Infrastruktur, Arbeitskraft, Bildung etc. zur Gewinnerzielung genutzt werden, sollte es selbstverständlich sein, dass davon auch angemessene Steuern zurückfließen!
Gewinnmaximierung ohne auch zugleich nach mehr Gemeinwohl zu streben, ist moralisch-ethisch der falsche Weg 😉
Krötenwanderung – traurige Realität in W-Nord und Satire in der heute-show – mitnehmen, was eben geht und (noch so eben) legal ist.