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Gute Nachricht 23: Schreddern verhindert

Gute Nachricht 23: Schreddern verhindert

Gute Nachricht 23: Schreddern verhindert

Heute geht es um Finanzen: Steuereinnahmen sichern Infrastruktur, d.h. Bildung, Straßen & Co. Auch durch Gier und Betrug fehlen Steuergelder. Dafür verkürzte Aufbewahrungsfristen wurden gerade noch gestoppt. Da ist noch Luft nach oben, denn gleichzeitig steigt die Zahl finanziell Bedürftiger.

Schreddern noch eben verhindert

Bei – meist grenzüberschreitenden – Umsatzsteuerkarussellen sowie CumCum und CumEx geht es um organisierten Steuerraub, nicht um „Gesetzeslücken“. Dass verkürzte Aufbewahrungsfristen auch dafür gelten sollten, wäre extrem ungerecht und wurde gerade noch erfolgreich verhindert. Jetzt geht es um weitere Aufarbeitung der Straftaten inkl. Steuerfestsetzung, Urteile und deren Vollzug.

Reportage, Drama, Interviews und Buch – zu massivem Steuerbetrug aus dreister Gier

ARD-Reportage, ZDF-Drama und mehrere aktuelle Interviews sowie ein erstes Buch der Chefermittlerin Anne Brorhilker vearbeiten den dreisten – und leider realen – Steuerbetrug. Bisher ist bekannt, dass diese Steuerstraftaten ca. 146 Milliarden Euro Schaden in mehreren Ländern verursachten.

Die achtteilige ZDF-Drama-Serie zeigt anschaulich, wie zwei engagierte Frauen – eine NRW-Oberstaatsanwältin in Deutschland und eine finanzbeamtin in Dänemark mutig versuchen, den Betrug aufzudecken und dessen Fortsetzung zu verhindern.

Gerechtigkeitssinn hilft: Die ehemalige Oberstaatsanwältin befasste sich erfolgreich mit dem Cum-Ex-Diebstahl. Mit stark ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn war sie treibende Kraft hinter den Cum-Ex-Ermittlungen.

CORRECTIV: gegen alle Widerstände… 

„Auf welche Widerstände sie bei ihrer Arbeit gestoßen ist (Spoiler: sehr viele), warum es nicht der Realität entspricht, den Milliardenbetrug als Gesetzeslücke abzutun und wie Behörden-Versagen, Nichtwille und eine mächtige Finanzlobby uns alle eine unvorstellbar große Menge Geld gekostet haben.“ erklärt sie Im Gespräch mit CORRECTIV Senior Reporter Jean Peters,

Wegen Zweifeln am politischen Willen zur Aufklärung des unfassbaren Steuerbetrugs. bat Anne Brorhilker im April 2024 um Entlassung aus dem Staatsdienst. Heute ist sie Co-Geschäftsführerin der Bürger*innen-Bewegung Finanzwende, die sich als Gegengewicht zur Übermacht der Finanzlobby versteht. Danke auch für dieses mutige Engagement!

Zum Correctiv-Interview „Gegen alle Widerstände“ s. vertiefende Links

…Lage der Nation: Steuerbetrug

Ein Interview mit Anne Brorhilker gibt es auch im Politik-Podcast aus Berlin. In der Folge LdN428 geht es um CumEx & Co: Durch Steuerbetrug entgehen dem Staat Milliarden an Steuereinnahmen. Erst viel zu spät wurde reagiert und dies eher verhalten. Warum der Staat sich das zu lange gefallen ließ und lässt, erklärt die ehemalige Staatsanwältin Anne Brorhilker als Mit-Geschäftsführerin der Bürger*innen-Bewegung Finanzwende

mehr dazu verraten vertiefende Links

Lesetipp: „Cum/Ex, Milliarden und Moral“

Ein erstes Buch Cum/Ex „Milliarden und Moral“ von Anne Brorhilker ist dazu im November 2025 im Penguin Verlag erschienen.

siehe auch dazu vertiefende Links

Umsteuern: mehr Investitionen statt weitere Kosten

Auch in Wuppertal gibt es wichtige, weiter ungenutzte Hebel, die längst bekannt sind. Umsteuern ganz konkret: Auf allen Ebenen können Kosten konsequenter in Investitionen für wichtige Infrastruktur umgelenkt werden, um so zukünftige Ausgaben zu vermeiden und regionale Wertschöpfung sowie Resilienz zu sichern.

Dazu sei nochmals an die am 18.7.2019 gemäß Verwaltungsvorlage beschlossene Bürgerin-Anregung „Klimaschutz als prioritäre Gemeinschaftsaufgabe“ erinnert. Diese ist mit in das integrierte Klimaschutzkonzept für Wuppertal eingeflossen. Im Ebenso wurde der Klimanotstand – im zweiten Anlauf – auch endlich in Wuppertal beschlossen. Dies alles kann Bewusstsein für dringenden Handlungsbedarf schaffen. Was fehlt, ist die ambitionierte Umsetzung von entsprechend ganzheitlich wirkenden Maßnahmen, mit denen doch die Wuppertaler Stadtgesellschaft und der kommunale Haushalt gewinnen würden. Mehr dazu folgt im neuen Jahr…

Details auch dazu s. unter vertiefende Links

Weihnachten naht: morgen ist Heiligabend ©Quelle privat/bpe

Helfende Hände – auch in Wuppertal

Auch die Tafeln präsentieren aktuelle Zahlen für 2025: Inzwischen nutzen ca. 1,5, Mio. Menschen die Tafel, davon ist jede/r Dritte ein Kind. Sorgen bereiten den Tafeln lange Wartelisten von Bedürftiger und steigende Lebensmittel-Preise. KI-gestützt kann der Handel genauer bestellen und spendet weniger Lebensmittel.

Unterstützt wird die Tafel dankenswerterweise von 77.000 Helfer*innen, d.h. über 3% mehr als im Vorjahr, die meisten davon helfen ehrenamtlich. Weitere helfende Hände sind willkommen.

Herzlichen Dank auch an die Tafel Wuppertal und alle hier in der Region durch Essenausgabe Unterstützenden. Einige der helfenden Organisationen sind in den vorherigen njuuz-Beiträgen „Gute Gedanken“ genannt und verlinkt.

Details s. unter vertiefende Links

vertiefende Links

Gute Nachricht 19: Durchbruch des JahresEE

Gute Nachricht 19: Durchbruch des Jahres mit EE

Ob auf Haus- oder Garagen-Dächern, an Balkonen oder Fassaden, im Garten – überall ernten Menschen mit Photovoltaik-Modulen sauberen Strom aus der Sonne. Auch in Wuppertal ist da noch viel mehr Luft nach oben…

Den weltweiten Aufschwung von Erneuerbarer Energien hat das Wissenschaftsmagazin „Science“ zum „Breakthrough of the Year 2025“,  d.h. zum bedeutendsten wissenschaftlichen Durchbruch des Jahres 2025 gekürt. Warum das? Erstmals in der Geschichte wurde in 2025 mehr Strom aus erneuerbaren Quellen – wie Sonne und Wind – erzeugt als aus Kohle.

Dies ist ein Meilenstein für die globale Energiewende

Erstmals in der Geschichte haben erneuerbare Energien jetzt Kohle als größte Stromquelle weltweit überholt. Das US-Fachjournal „Science“ hat deshalb den weltweiten Boom erneuerbarer Energien zum „Durchbruch des Jahres 2025“ gekürt:

„Es war das erste Jahr, in dem weltweit mehr Strom aus erneuerbaren Energien – einschließlich Wind- und Solarenergie – erzeugt wurde als aus Kohle“, schreibt der Chefredakteur der „Science“-Journale, Holden Thorp.

Fakt ist, dass nur noch 33,1 Prozent des Stroms aus Kohle stammt. Die weltweiten Emissionen aus fossilen Brennstoffen beginnen hoffentlich bald zu sinken. „Dieser Meilenstein könnte nun nur noch wenige Jahre entfernt sein.“  so Holden Thorp

Die Innovation kam aus Deutschland und USA, produziert wird in China

China erkannte den in Deutschland sowie USA politisch arg blockierten Erneuerbaren-Boom und perfektionierte Technik und Produktion: Ca. 80 Prozent der weltweiten Solarzellen werden inzwischen in China hergestellt, ebenso 70 Prozent der Windturbinen und 70 Prozent der Lithiumbatterien.

Fazit

Das deutsche Ur-EEG 2000 ebnete den Weg zur Markteinführung der Erneuerbaren Energien. Die Preise sanken. Dies wurde durch die Massenproduktion beschleunigt.

Weitsichtige und beharrliche Praktiker*innen sowie mutige Parteien-übergreifende gesetzliche Rahmenbedingungen können viel bewirken, denn Strom aus Sonne und Wind sind heute die günstigste Option – weltweit.

Globale springen neue Märkte an

Europa profitiert von niedrigeren Investitionskosten und Entfall zukünftiger Brennstoffkosten sowie höherer Energiesicherheit und Preisstabilität.

Im Globalen Süden wie z. B. in Afrika, aber auch in Südasien werden günstige Solarmodule aus China importiert. Haushalte können so preiswert mit Strom für Licht, Handys und Ventilatoren versorgt werden, da zukünftige Brennstoffkosten entfallen.

Allerdings ist auch klar, dass China ein Markt-Monopol für EE-Anlagen aufgebaut hat. Langfristig birgt das ebenso Risiken wie die langjährigen Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl und Gas.

Weiter gibt es Gegenwind und Herausforderungen…

Trotz dem o.g. rasanten Fortschritt steigen globale Kohlenstoffemissionen weiter an. Dies rückt das in Paris 2015 weltweit vereinbarte Ziel, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitraum zu begrenzen, laut zahlreicher Expert*innen in weite Ferne.

China setzt den Bau neuer Kohlekraftwerke fort. Politischer Gegenwind und Widerstand wie Ankündigungen aus der Bundespolitik zum Bau neuer Gaskraftwerke und für hohe Import von US-LNG, Handelshemmnisse für chinesische Solarmodule sowie die Politik der US-Regierung gegen die Entwicklung von Wind- und Solarenergie bremsen die erfreuliche Dynamik aus. Auch Infrastruktur, die nötig ist, um Wind- und Solarenergie voll auszuschöpfen, muß konsequent weiter ausgebaut werden – auch auf Verteilnetzebene sowie durch Speicher und intelligente Steuerung.

…sowie große Hoffnung und Motivation

Hoffnung liegt weiter auf technologischem Fortschritt – wie längere Rotorblätter für Windturbinen sowie Weiterentwicklung von Solarzellen, die in Verbindung mit Silizium mehr Licht einfangen und die Effizienz steigern und auch deren Recycling.

Entscheidend bleibt auch die Motivation der Menschen, die Energiewende zu akzeptieren, vor Ort umzusetzen und vielschichtige Vorteile zu erkennen, denn während Käufer*innen im Jahr 2004 noch einen Aufpreis aus Umweltbedenken zahlten, sei heute das Eigeninteresse die Hauptantriebskraft. In Science heißt es dazu sehr klar: „Diese Änderung der Motivation könnte der größte Durchbruch von allen sein.“

warum zur Energiewende engagierte Unternehmen abwickeln?

in den ersten drei Quartalen 2025 gab es so viele Insolvenzen wie zuletzt in 2014 – nach politischen EEG-Deformen. Warum bitte werden dazu engagierte Unternehmen aktuell vermehrt abgewickelt? Zu diesem Irrsinn äußert sich auch ein Insolvenzverwalter kritisch im ARD-Beitrag der Sendung Monitor.

gemeinsam: auch Schulen machen EnergiE ©Foto/Quelle: privat-bpe

Lebenswerte Zukunft selbst aktiv mitgestalten

Gemeinsam wurden auch 2025 wichtige Schritte für die Energiewende vor Ort umgesetzt.
Entfesseln wir die Kraft gemeinsamen Wirkens – hier und jetzt.

bbeg macht Erneuerbare mit BürgerEnergie auch in Wuppertal sichtbar

Im bbeg-Geschäftsbereich der großen PV-Anlagen mit über 20 kWp besitzt und betreibt die Bergische BürgerEnergie-Genossenschaft bbeg mittlerweile 15 Anlagen mit einer Gesamtleistung von insgesamt 545 kWp. Die in diesem Jahr gebauten Anlagen wurden auf Gebäuden von Sozialverband und Stadt Wuppertal realisiert.

Zudem wurde durch Steckersolar-Sammelbestellungen das 2020 gesteckte bbeg-Ziel erreicht, eine breitere Öffentlichkeit in Wuppertal/Region dafür zu begeistern. Bedingt durch die aktuelle Marktentwicklung mit mehr Sichtbarkeit und breitem Angebot in Baumärkten und Discountern wurden diese bbeg-Aktivitäten reduziert – ohne aber die sehr wichtige und wirksame Hebelwirkung von Steckersolar für die persönliche Energiewende aus dem Blick zu verlieren.

Dies gilt auch für den bewährten EEE-Dreiklang einer wirksamen Energiewende durch Einsparen, effiziente Nutzung und Erzeugzung des dann noch verbleibenden Energiebedarfs aus erneuerbaren Energiequellen.

Zukünftige Pilotprojekte können im Bereich der Gemeinschaftlichen Gebäude-Energieversorgung und zur dezentralen Energiespeicherung entstehen, um Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Bestenfalls gelingt dies in Kooperation mit anderen regionalen Akteur*innen. Auch durch die Zusammenarbeit mit Kommunen und lokalen Unternehmen sollen Sichtbarkeit und Akzeptanz weiter gestärkt werden.

Die Umsetzung der Energiewende erfolgt vor Ort. Dies bleibt auch in Wuppertal und darüber hinaus eine große Herausforderung. Bürokratische Hürden, lange Genehmigungsverfahren und fehlende politische Kontinuität bremsen den Ausbau erneuerbarer Energien leider immer wieder aus.

Gleichzeitig beobachten wir weltweit eine verstärkte Nutzung fossiler Rohstoffe – ein Rückschritt, der die Klimaziele gefährden und die Abhängigkeit von endlichen Ressourcen verlängern wird.

Vertiefende Links

ARD-Monitor zu den Folgen aktuelle energiepolitischer Zickzack-Verlautbarungen aus Berlin
https://youtu.be/9If81QkJmWQ

US-Fachjournal „Science“ kürt weltweiten Aufschwung erneuerbarer Energien
https://www.deutschlandfunk.de/boom-erneuerbarer-energien-ist-durchbruch-des-jahres-100.html

Bergische BürgerEnergie-genossenschaft e.G.
https://www.bbeg.de

Dank- & Weihnachtsgruß 2023

♥ herzlichen Dank ♥ Euch allen,

für prima Zusammenwirken,
vielfältige Anregungen und Inspirationen auch wieder in 2023

🎄 Habt friedvolle Weihnachten 🎄🎄 und rutscht gut nach 2024 🎄

Frohes Neues Jahr 2023?!

Auch 2023 hat 365 Tage mit 365 neuen Chancen, wage deshalb, sie klug zu nutzen und JETZT umzusteuern – für den Schutz „unseres“ Planeten samt „unserer“ Lebensgrundlagen und damit auch für uns selbst.

Auch 2023 hat 365 Tage mit 365 neuen Chancen, wage:  

bis in 2030 bleiben knapp 7 Jahr‘, drum zum Start ins neue Jahr:
mach’s jede/r hier und jetzt: erkenne, handle nicht zuletzt
nun für dezentral erneuerbar – statt weiter so fossil-atomar!

Neujahrs-Baum 2023-BBs

Aller guten Dinge sind Drei

Dies ist bekannt, deshalb drei perspektivische Lösungsansätze – als Rahmung –
einfach erklärt FÜR ein Jahr des Gelingens mit wichtigen Weichenstellungen zur Transformation:

1. Alles hängt mit Allem zusammen

  • schnellstmöglich 100% Erneuerbare, d.h. weniger Energie verbrauchen und diese effizienter einsetzen sowie aus erneuerbaren Quellen wie Sonne, Wind & Co nutzen – mit Sektorenkopplung, d.h. für Strom, Mobilität und Wärme
  • mit insgesamt emissionsfreier Kreislaufwirtschaft – ohne hochriskante kostenintensive Technik-Abenteuer wie Atomkraft (mit Strahlenrisiko und weiter ungelöster Endlagerfrage), LNG (fossiles Gas), CCS (CO2-Verpressung im Boden)
  • mit langfristig pestizid- und torffreiem regionalem Anbau für unsere Ernährung sowie Kohlenstoff-speichernde Land- und Forstwirtschaft inkl. Wieder-Vernässung der wenigen noch verbliebenen Moore, Wieder-Aufforstung von Wäldern und Re-Aktivierung natürlichen Wasserregimes mit weitergedachtem Hochwasserschutz auch in – wieder – natürlichen Gewässerläufen – mitgedacht auch im Verbund von Kleingewässern wie z.B. Siefen und breiten Uferrandstreifen, Auen etc. – sowie durch deutlich weniger Ver- und mehr Entsiegelung

Quellen/vertiefende Links:

IRENA-Politikpapier mit wichtigen Politikempfehlungen: Insbesondere wird die Bedeutung der Bürgerenergien für den vollständigen Umbau des Energiesystems mit der Sektorenkopplung herausgestellt.
Anfang Januar wird es bei der IRENA Vollversammlung den Regierungen der Welt vorgelegt

Hans Josef Fell, langjähriger Bundestagsabgeordneter (MdB), BBEn-Rats-Mitglied, Präsident Energy Watch Group
https://hans-josef-fell.de/motivation/

zur emissionsfreien Kreislaufwirtschaft – z.B. Circular Valley Escalator  https://circular-valley.org/und Forum 2022 in der historischen Wuppertaler Stadthalle file:///E:/2022/2211/1118-Url+Circular-valley-Forum/2022-12-19.Forum%20Brosch%C3%BCre_Einzelseiten.pdf

NRW-Umweltverbände BUND, NABU und LNU zur gemeinsamen Volksinitiative Artenschutz https://artenvielfalt-nrw.de/

unser Netzwerk Wuppertals Urbane Gärten http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/

2. es geht um uns, alle

Es geht nicht darum, das Klima zu schützen, sondern – weitergedacht – darum, uns selbst zu schützen, denn Klimaschutz ist Gesundheitsschutz durch den Schutz des Planeten Erde samt für unser Überleben essentiellen Lebensgrundlagen, nämlich

  • (intakte) Böden,
  • (frisches) Wasser,
  • (gesunde) Luft
  • und dies alles vernetzt gedacht.

Arten-, Biodiversitäts- und Klimakrise sind die größte Gesundheitsbedrohung des 21. Jahrhunderts, die wir Menschen durch unseren Wirtschafts- und Lebensstil maßgeblich selbst verursacht haben und unter der wir selbst – alle – bereits leiden oder dies zukünftig tun werden, hoffentlich aber mit vereinten Kräften noch bestmöglich abmildern können…

Quellen/vertiefende Links:

Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit KLUG, mit dem Konzept der Planetary Health „Die Gesundheit der Menschen hängt von der Gesundheit der Öko-Systeme ab. Deshalb kann der Mensch nur gesund sein, wenn die Erde gesund ist.“ https://www.klimawandel-gesundheit.de/

Dr. Eckardt v Hirschhausen Stiftung gesunde Erde, gesunde Menschen https://stiftung-gegm.de/

3.  machbar mit fünf Kehrtwenden

Die aktuelle Studie des Club of Rome „Earth4All-Analyse“ zeigt, dass für das Szenario des Giant Leap diese fünf außerordentlichen Kehrtwenden die absolute Grundvoraussetzung sind:

  • Armut. Einkommensschwache Länder benötigen andere Wirtschaftsstrukturen. Ein Ausgangspunkt ist die Reform des internationalen Finanzsystems, um Risiken zu minimieren und Investitionen in einkommensschwache Länder zu revolutionieren. Politisches Ziel: eine Wachstumsrate des BIP von mindestens 5 Prozent für einkommensschwache Länder, bis das BIP pro Kopf und Jahr über 15.000 US-Dollar beträgt.
  • Gleichheit. Schockierende (Einkommens-)Ungleichheit muss beseitigt werden. Dies kann durch eine höhere Steuerprogression und eine stärkere Besteuerung von Vermögen, die Stärkung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und eine allgemeine Grunddividende erreicht werden. Politisches Ziel: Die reichsten 10 Prozent verfügen über weniger als 40 Prozent des Nationaleinkommens.
  • Ermächtigung (Empowerment) der Frauen. Überwindung des eklatanten Machtgefälles zwischen den Geschlechtern. Ermächtigung der Frauen und Investitionen in Bildung für alle. Politisches Ziel: Geschlechtergerechtigkeit als Beitrag zur Stabilisierung der Weltbevölkerung unter neun Milliarden bis 2050.
  • Ernährung. Um die Landwirtschaft zu transformieren, unsere Ernährung zu ändern, den Zugang zu Lebensmitteln zu verbessern und ihre Verschwendung zu minimieren, muss das System der Erzeugung von Nahrungsmitteln bis 2050 einem regenerativen Pfad folgen und Kohlenstoff wieder zunehmend in Böden, Wurzeln und Pflanzen binden. Es sollten Anreize für die lokale Lebensmittelproduktion geschaffen und der übermäßige Einsatz von Düngemitteln und anderen Chemikalien deutlich reduziert werden. Politisches Ziel: gesunde Ernährung für alle ohne Ausweitung der landwirtschaftlichen Anbauflächen, dazu Schutz der Böden und Ökosysteme sowie Verringerung der Lebensmittelverschwendung.
  • Energie. Transformation der Energiesysteme, um die Treibhausgasemissionen alle zehn Jahre zu halbieren und saubere Energie all denen zur Verfügung zu stellen, denen sie fehlt. Das wird auch Energiesicherheit bringen. Politisches Ziel: Halbierung der Emissionen etwa alle zehn Jahre, um bis 2050 »Netto-Null« zu erreichen.

Quelle/Link
https://www.oekom.de/beitrag/earth-for-all-mit-5-grossen-schritten-in-eine-gerechtere-zukunft-379

Persönlicher ermutigender Rückblick

  • vielschichtiges vernetzendes persönliches Engagement – auch friedlicher ziviler Protest – sind wichtig,
  • wirken auch gesamtgesellschaftlich und Generationen übergreifend wie z.B. die wegweisende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zur von der FFF-Bewegung mit initiierten Klage für mehr Klimaschutz
  • sowie sehr konkret wie z.B. die erfolgreiche Abwendung der noch im Sommer 2022 drohenden sogenannten 70%-Abregelung sogar für Steckersolar-Module mit – auch für uns überraschende – zugleich erfolgte Abschaffung generell auch für Neuanlagen bis 25 kwp (zunächst ab 1.1.2023, dann ab 14.9.2022) sowie im Bestand bis 7 kwp – erreicht durch unsere dazu gezielte sachkundige bundesweite Vernetzung und persönliche Ansprache.

mit zuversichtlichem Ausblick

  • „Klimaschutz einfach machen, jetzt… für 100% Erneuerbare starten, statt warten“,
  • „wenn der Mensch das intelligenteste Lebewesen ist, warum zerstören wir dann unser eigenes Zuhause?“
    Jane Goodall, Forscherin & Umweltaktivistin https://janegoodall.de/
  • „If something doesn’t work, do it different“ Paul Watzlawick, Kommunikation-Experte https://www.paulwatzlawick.de/

Klimaschutz JETZT einfach machen

Klimaschutz JETZT einfach machen, denn nichts zu tun, ist nicht zum Lachen!

Diesen persönlichen – schon älteren – Vorsatz nahm ich deshalb auch mit ins Jahr 2023. Insbesondere diese besonderen Projekte werde ich in 2023 in W/Region weiter aktiv – und am Gemeinwohl orientiert https://germany.ecogood.org/ueber-uns/vereine/erw/– mit unterstützen wie z.B.

  • den 2. Tag des Guten Lebens am 4.6.2023 nun in W-Oberbarmen mit vorbereitenden Zukunftswerkstätten https://guteslebenwuppertal.de/  nach erfolgreichem Start bereits in 2021 in W-Ostersbaum https://www.sue-nrw.de/tag-des-guten-lebens-wuppertal-2021/
  • eine Mitmach-Konferenz im 1. Halbjahr 2023
    Die erfolgreiche Bewerbung für Wuppertal als Mitmach-Region erfolgte in 2022 als eine von 100 Regionen bundesweit.
  • Nachhaltigkeit und Energiewechsel zu 100% Erneuerbare durch breite Bewusstseins-Bildung, Kooperation auf Augenhöhe mit konkreter Umsetzung wie z.B. weitere Sammelbestellungen von Steckersolar-Modulen  für Einzelne aber auch für kleine Mehrfamilienhäuser http://www.bbeg.de bis hin zur frühzeitigen Weichenstellung für eine zukunftsfähige BUGA 2031 in Wuppertal – als wichtiger gesamtstädtischer Transformations-Katalysator…

In diesem Sinne

allen ein gesundes, energethisches (Energie mit Ethik) und friedliches neues Jahr!

FFF am 6.5. zur NRW-Landtagswahl: genug verwüstet

HEUTE auch um 15 Uhr am Hbf in Wuppertal FFF-Demo „genug verwüstet“ zur NRW-Landtagswahl: DANKE Euch ganz herzlich! Es ist so wichtig, unsere Stimmen zu erheben und zu protestieren! Klimaschutz einfach machen, jede/r hier und jetzt anstatt weiter so Klimaschmutz…

100% EE bis 2030 – ganz praktisch

Die am Runden Tisch aktiven Initiativen haben ein gemeinsames  Papier herausgegeben, in dem sie dazu bereits erfolgreiche Praxisbeispiele aufzeigen, die zeigen, was schon heute machbar ist und ambitioniert weitergedacht: dass 100% Energie aus Erneuerbaren Quellen (EE) bis 2030 realistisch ist.

„100% EE bis 2030“ – ist realistisch!

Die am Runden Tisch aktiven EE-NGOs haben eine gemeinsame Presseerklärung herausgegeben, in der sie bereits erfolgreiche Praxisbeispiele aufzeigen, die ihrerseits zeigen, was schon heute machbar ist und ambitioniert weitergedacht: dass 100% Energie aus Erneuerbaren Quellen (EE) bis 2030 realistisch ist.

Autor*innen-Team: alle drei sind auch selbst ganz praktisch engagiert, von links nach rechts: Ehepaar Grunow- Eysell, Beate Petersen, Christfried Lenz Collage inkl. Fotos/Quellen: privat

„100% EE bis 2030“ – ist realistisch!

Zwischen „100% EE bis 2030“ und den Klimazielen der Politik klafft ein Abgrund.

Zwischen dieser Zielsetzung „100% Energie aus erneuerbaren Quellen (EE) bis spätestens 2030“ und der Diskussion in der Politik klafft ein Abgrund. Die sich verbreitende Erkenntnis, dass, was die Bundesregierung als Klimaschutz bezeichnet, mit diesem nur wenig zu tun hat, liefert der Ausrichtung auf „100% EE bis 2030“ wachsenden Zuspruch.

Autor*innen-Team: alle drei sind auch selbst ganz praktisch engagiert, von links nach rechts: Ehepaar Grunow- Eysell, Beate Petersen, Christfried Lenz (Collage inkl. Fotos/Quellen: privat bpe)

Bereits 2011 kam der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) zu dem Ergebnis, „dass eine Stromversorgung zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien in Deutschland bereits im Jahr 2030 … nicht nur machbar, sondern auch sicher und ökonomisch vorteilhaft ist.“ BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann damals: „Das Sondergutachten des SRU bestätigt die Ziele des BEE auf ganzer Linie.“

Längst untermauert wurde die Realisierbarkeit der Energiewende bis 2030 durch den amerikanischen Ökonomen Tony Seba. Sein Buch „Clean Disruption of Energy and Transportation: How Silicon Valley Will Make Oil, Nuclear, Natural Gas and Cole Obsolete by 2030“ wurde 2017 von „MetropolSolar“ mit dem Titel „Saubere Revolution 2030“ ins Deutsche übersetzt und brachte ein deutliches Mehr an Klarheit und Entschiedenheit in die hiesige Energiewendebewegung.

Der „Runde Tisch Erneuerbare Energien„, an dem derzeit ca. 15 Organisationen zusammenarbeiten (), machte „100% Erneuerbare Energien bis spätestens 2030“ zu seinem Grundsatzprogramm (Arbeitspapier zur Energiegesetzgebung). Seitdem steigt der Zulauf. Offenbar ist die Zahl „2030“ voller Dynamik! (Mit den neu dazu gekommenen Initiativen „German Zero“, der „for future“-Bewegung und „Klimaallianz“ besteht noch Abstimmungsbedarf).

Die „100% EE“ sind nicht „bilanziell“ zu verstehen
Es geht nicht darum, dass Gemeinden, Regionen oder Haushalte zwar so viel (oder mehr) erneuerbare Energie erzeugen, wie sie selber verbrauchen, bei ungünstigem Wetter aber auf den fossilen Strom im Netz zurückgreifen, sondern darum, in jeder Minute des Jahres die benötigte Energie ausschließlich aus erneuerbaren Quellen bereit zu stellen, also um die vollständige Unabhängigkeit von Kohle, Öl, Erdgas und Atom.

Das ist ein Paradigmenwechsel für die Erneuerbaren Energien!
Bisher haben sie ins konventionelle Netz zugeliefert, jetzt müssen sie die Gesamtverantwortung für die komplette Energieversorgung übernehmen. Schlüsselfaktoren hierfür sind Speicherung, Sektorenkopplung und intelligente Steuerung.

Die Batteriespeicherung leistet den kurzfristigen Ausgleich. Um die sommerlichen Energieüberschüsse in die kalte und dunkle Jahreszeit zu übertragen, wird Langzeit- oder Saisonspeicherung benötigt. Die Langzeitspeicherung des Stroms basiert auf Wasserstoff, der durch Elektrolyse mit erneuerbarem Strom hergestellt wurde. Dies für das ganze Land bis 2030 zu realisieren, ist eine echte Herausforderung. Das zu verharmlosen, wäre unverantwortlich. Es ist nur vorstellbar, wenn ein Wille und eine Begeisterung sich erheben, wie wir sie noch nicht erlebt haben. Mit dem „business as usual“ geht es ganz sicher nicht.

Doch es existieren Kräfte und Möglichkeiten, die normalerweise schlummern, in Ausnahmesituationen aber erwachen. Wenn eine Stadt von Hochwasser betroffen ist, ist die Bevölkerung auch in der Lage, alles nicht unbedingt Lebensnotwendige hintan zu stellen und Tag und Nacht z.B. nur Sandsäcke zu schleppen. – Wäre die Klimakatastrophe nicht Anlass für eine analoge Einsatzbereitschaft?

Pioniere sind schon aktiv – und kreativ!
Die EnergyWatchGroup (EWG) hat „Eckpunkte für eine Gesetzesinitiative zur Systemintegration Erneuerbarer Energien“ aufgestellt und beispielhaft modelliert Dies sind wichtige Grundlagen für ein Folgegesetz zum EEG, welches den Übergang zur vollständigen Verantwortungsübernahme durch die EE unterstützt.

Dörfer oder Ortsteile versorgen sich zudem bereits zu 100% mit Erneuerbaren Energien. Genannt seien: Dörpum (OT der Gemeinde Bordelum in Nordfriesland), Feldheim (OT von Treuenbrietzen, nahe Berlin) und Wildpoldsried in Bayern. Auch Lösungen für 100%-Versorgungen mit Wasserstoff als Speichermedium für Ein- oder Mehrfamilienhäuser sind bereits auf dem Markt und im Einsatz. Entsprechende Projekte finden Sie hier auf der Website des RT.

Mit dem Wettbewerb HyLand bietet das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Regionen in Deutschland die Möglichkeit, ganzheitliche Konzepte zu entwerfen oder direkt umzusetzen und damit den Aufbau von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie vor Ort zu erreichen. Hierbei sollte man allerdings beachten, dass die Bundesregierung Wasserstoff aus Afrika importieren will. Es kann aber ebenso gelingen, dass auch dezentrale, von Bürger*innen getragene Projekte mit selbst erzeugtem Wasserstoff als Speichermedium unterstützt werden.

Fazit
Es geht um die völlige Unabhängigkeit von den konventionellen Energien und um die Übernahme der Gesamtverantwortung durch die Erneuerbaren. Hierbei kommt deren dezentrales Wesen besonders sinnfällig zum Vorschein:

Die technischen Lösungen sind – entsprechend den unterschiedlichen lokalen Gegebenheiten – verschieden und ergeben in der Gesamtschau ein vielfältiges und buntes Bild.

  • Sämtliche Akteur*innen der Energiewende müssen sich gemeinsam der Verantwortung stellen, den Energiebedarf in allen Sektoren schnellstmöglich mit vereinten Kräften und zu 100% ausschließlich aus erneuerbaren Quellen zu decken – spätestens bis 2030!

Die wichtigen Fragen lauten:

  • Wie erreichen wir die Pariser Klimaziele?
  • Wieviel Treibhausgas-Emission kann sich die Weltgemeinschaft noch leisten?

Uns weiter nur mit dem „politisch Möglichen“ zufrieden zu geben, können wir uns schlicht nicht mehr leisten; denn nicht die Politik ist unser Taktgeber sondern die Klimakrise!

100% EE – ganz praktisch

praktische Beispiele haben wir hier zusammengetragen und veröffentlicht https://energiewende-2030.de/100-prozent-ganz-praktisch/

Medien

veröffentlicht wurde unser Beitrag auch bereits vom pv-magazine
https://www.pv-magazine.de/unternehmensmeldungen/100-erneuerbare-energien-bis-spaetestens-2030/
und auch in den DGS-News: https://www.dgs.de/news/en-detail/090421-100-erneuerbare-energien-bis-spaetestens-2030/

Danke

Vielen Dank für prima Anregungen aus der BürgerEnergiE-Community, die wir gerne mit aufgenommen haben!

Autor*innen-Team

Ehepaar Grunow- Eysell, Berlin:  Wasserstoff lokal erzeugen, hier 525 kWh verteilt auf 28 Flaschen für den fünfköpfigen Haushalt der Familie. Irgendwann stand an dieser Stelle mal ein Flüssiggastank.

Beate Petersen, Wuppertal/NRW: Klimaschutz einfach machen – mit PV auf Dächern, an Balkonen, Fassaden, Infrastruktur – schnellstmöglich, überall und auch mit Bürger*in-EnergiE

Christfrid Lenz, Sachsen-Anhalt: nutzt ausgedienten Strommast für neue Energie. Mit seiner 3-KW-PV-Inselanlage – seit 2020 ergänzt durch das Windrad – und 8 Blei-Säure-Batterien erzeugt er seit 2013 seinen Strombedarf zu 100% rund ums Jahr selber.“

Beas Blog „U“ Um-Mitwelt Natur

Beas-Blog zur Kommunalwahl 2020: 2 v 7         Mut zur Zukunft           „U“ Um- Mitwelt – Natur

Der Status Quo ist erschreckend: seit Jahrzehnten überreizen wir massiv unsere Lebensgrundlagen:
Arten sterben, Böden, Gewässer, Luft werden „verbraucht“ bzw. im Klartext: massiv geschädigt, und der Klimawandel schreitet voran – über kommunale Grenzen. Es ist wichtig, aktiv etwas dagegen zu tun. 

Dabei erinnern wir uns doch seit Corona daran, dass „regional“ auch Robustheit und Widerstandsfähigkeit gewährleistet. Regional-saisonal hilft, schützt Arten, Böden, Wasser, Luft und so Mensch, Mitwelt & Klima.

Hier in W-Nord wurde dies nicht berücksichtigt. Massive Böden- und Gewässerschäden sprechen für sich! Abhilfe ist zwar gutachterlich festgestellt, wird aber leider nicht umgesetzt. www.ris.wuppertal.de  Auch DAS wollen wir ändern – ich persönlich und auch meine Mitstreiter*innen der BUND-Kreisgruppe W.

Achte auf das Kleine in der Welt; das macht das Leben leichter und zufriedener.  Carl Hiltey

Ein weiteres Thema in W-Nord sind weitere drohende großflächige Versiegelung und der Abriß eines wohl 300 Jahre alten Hauses. Auch hier bringe ich mich aktiv ein und nehme Bezug auf Brigitte Alexander mit ihrem Plädoyer für den Erhalt von Altbausubstanz und die so wichtige Ressourcenschonung durch Bauen im Bestand https://www.facebook.com/109553930496808/videos/1635613876588010                

Ich denke und wirke über kommunale Grenzen hinweg:

So schreibt der Bürgerverein Linderhausen auf seiner website: Ein Gruß aus der Nachbarschaft

„Bei allem Engagement für das Dorf wollen wir unsere Nachbarn nicht vergessen. Wir in Linderhausen wissen, dass unsere schützenswerte Landschaft nicht an Stadtgrenzen Halt macht. Deshalb freuen wir uns, dass Frau Petersen von LEBEN WUPPERTAL-NORD e.V. bei unserer Video-Aktion mitgemacht hat.“
https://linderhausen.de/videoaktion/

Ein Rat von Michael Treimer an Oberbürgermeister Andreas Mucke am 29.8.2020 in W-Nord

Passend zur Einweihung unserer hier erst im Mai 2020 neu gebauten Hochbeete, die auch der OB wertschätzt, gab Michael Treimer aus Schwelm dem OB einen guten Rat: „Erst die Naturschutzverbände fragennicht am Ende einer Planung.“ In Schwelm gelang so, was hier in W-Nord leider vergeblich versucht wurde. Die AGU Schwelm konnte vor über 35 Jahren ca. 50.000 qm unversiegelte Fläche vor der Bebauung durch einen Investor retten. Heute ist dort ein wichtiger Biotopverbund „Am Tannenbaum“ angelegt, an dessen Erhalt auch ich als aktives Vereinsmitglieder gerne mitwirke… www.agu-schwelm.de

Hochbeete in W-Nord: Hochbeete gehen überall, haben einen großen Lerneffekt und sind Lebensraum www.wz.de/nrw/wuppertal/der-stadtrand-wuppertal-nord-soll-lebenswerter-werden_aid-52886169       

Corona-Virus: Weckruf für ein gutes Leben (3v3)

Solarstrom vom Balkon direkt in die Steckdose – für jede und jeden… Geht das? Na klar, mit Steckersolar!

Wir haben die Wahl

Der Corona-Virus und die daraus entstandene Krise führen uns aktuell überall vor Augen, wie wichtig kurze Wege sind. Das gilt auch insbesondere für Energie, Nahrung, Mobilität usw. … Energie ist da sicher ein Querschnittsthema, da  diese nahezu alle unsere Lebensbereiche berührt…

Bild-Quelle: DGS

Steckersolar – dezentral erneuerbar & bürgernah

Umstieg auf 100% EE

Insofern sollte auch der Umstieg auf 100% EE Vorrang haben und schnellstmöglich und ökologisch-sozial gerecht umgesetzt werden! Da können wir auch vor Ort einiges selbst mit anstoßen – z.B. für Strom vom eigenen Dach, Balkon… als Bergische BürgerEnergie-Genossenschaft eG www.bbeg.de , regen eV, Klimanetzwerk Wuppertal, Aufbruch am Arrenberg, Cronenberg will mehr, Neue Mitte W-Heckinghausen und viele mehr…

Steckersolar – auch in Wuppertal

Wichtige Schritte zur Vorbereitung sind erfolgt:

WSW-online-Anmeldung

Die WSW haben ein kurzes Anmeldeformular auf ihre website gestellt. Danke dafür! https://www.wsw-netz.de/fileadmin/wsw-netz/Dokumente/durchsuchbar/Stromnetz/Erzeugungsanlagen/WSW-Netz-S-020_Antragsformular_vereinfachtes_Verfahren_PVA.pdf

Solarstrom vom Balkon: Online-Vortrag  am 08.04.
Stecker-Solargeräte werden einfach in die Steckdose gesteckt, jeder Mieter und jede Mieterin kann damit eigenen Strom erzeugen. Was ist dran an diesen Mini-Solaranlagen?

Energieberater Stefan Bürk von der Verbraucherzentrale NRW informiert in einem Online-Vortrag über diese neue Möglichkeit, sich an der Energiewende zu beteiligen, zum Artikel: https://www.njuuz.de/beitrag54311.html

Zuvor hatte die NRW-Verbraucherzentrale am 19.2.2020 per Pressemeldung zu Stecker-Solar informiert:

Solarstrom vom Balkon direkt in die Steckdose – inkl. Checkliste https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/erneuerbare-energien/steckersolar-solarstrom-vom-balkon-direkt-in-die-steckdose-44715

Steckersolar – auch in Wuppertal/der Region

Wuppertal-weit organisieren wir aktuell im Netzwerk erste Steckersolar-Sammelbestellungen. Weitere Infos dazu, erste Erfahrungsberichte … folgen.

„Als engagierte Energiebürgerin, ehrenamtliche Aufsichtsratsvorsitzende zweier regionaler BürgerEnergiE-Genossenschaften und auch in BürgerEnergie-Gremien auf Bundes-, EU- und Welt-Ebene engagierte Aktivistin ist es mir auch persönlich sehr wichtig, diesen niederschwelligen Zugang vielen Menschen zu ermöglichen! Warum sollten Mieter*innen und Wohnungs-Eigentümer*innen nicht zumindest einen Teil ihrer Energie aus der Sonne erzeugen können? Möglich gewesen wäre dies schon lange, aber der rechtliche Rahmen schien leider lange unklar. Dank unserer EE-Pionier-NGOs wie z.B. der DGS erfolgten nun klare Normungen, also Empfehlungen.“ (Beate Petersen)

Vertiefend dazu: Es gibt Hoffnung…

aus der BürgerEnergiE-Gemeinschaft in NRW: was so alles möglich gemacht wird…https://www.energieagentur.nrw/finanzierung/buergerenergie

eine coole Aktion in Sachsen-Anhalt: Errichtung eines Windrades auf dem ehemaligen Strommast
Video (knapp 7 Min)  https://youtu.be/ItNpUF_L2qw

und ein rechtlicher Rahmen, der – eigentlich – in nationales Recht umgesetzt werden soll, aber noch nicht einmal öffentlich diskutiert wird: EU-Prosum-Richtlinie zu Erzeuger*in-Verbraucher*in-Gemeinschaften https://www.buendnis-buergerenergie.de/aktuelles/news/?newsid=514&cHash=838b10128a85b8fc9e6f78e69707d868

…aber auch Grund zur Sorge

Rundumschlag gegen die E-Wende wird vorbereitet (BMWI)
https://www.youtube.com/watch?v=f5uI-9Nrc_0&feature=youtu.be

Dazu gehören auch die LNG-/Gas-Offensive (BMWI) https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2019/20190327-altmaier-lng-infrastruktur.html

und die Wasserstoff-Strategie

in blau, d.h. aus fossiler Energie (BMWI) – wäre blöd, da weiter klimaschädlich https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/wasserstoff.html

in grün , d.h. aus Erneuerbaren Quellen (BMBF) – wäre besser, und noch besser wäre regional! https://www.bmbf.de/de/nationale-wasserstoffstrategie-9916.html

Last but not least: eine ständig aktualisierte Quellensammlung zum Corona-Virus

Einen sachlichen Überblick zum Corona-Virus bietet die Quellensammlung des swiss propaganda research, empfehlenswert für jede/n, um sich ein eigenes Bild zu machen: https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/

6/24 Klimaschutz selber machen

Klimaschutz gegen Klimawandel

Klimawandel ist die Kunde,
„Klima schützen!“ macht die Runde.

Die Regierung beruhigt alle,
das wird jetzt kein Pillepalle.

„Wir schaffen das“, ruft sie uns zu,
„Das Klima schützen ist der Clou!“

Das Klimaschutzgesetz soll`s retten.
Die Länder wollen nicht drauf wetten.

Recht haben sie,
doch ohne BürgerEnergie
klappt Klimaschutz auf Erden nie!

BürgerEnergie ist das Fundament,
der Kampf dagegen vehement,
den die Regierungen da fechten,
und engagierte Bürger knechten.

Gedicht Rainer Doemen

Wissenschaft: Falls die Weltgemeinschaft die vom Pariser Abkommen angestrebte Beschränkung der Erwärmung auf 1,5 °C verfehlt, ist in vielen Regionen der Welt mit erheblich verstärkten Klimafolgen für Mensch und Natur zu rechnen (IPCC 2018). https://www.scientists4future.org/stellungnahme/fakten/

Handlungsoption/en: Klimaschutz selber machen

Es gibt eine Möglichkeit, das Fortschreiten des Klimawandels zu verhindern:
Das Konzern-Energiesystem (wozu auch die Stromautobahnen gehören) einfach unterlaufen, indem die Menschen (aber auch wachsende Teile des Gewerbes) sich ihren Strom selber  (von der Sonne) machen (lassen). –  Diese Möglichkeit ist sehr bewusst.  Es gibt eine Furcht vor der massenhaften „Flucht in die Eigenversorgung“. So muss es aber nicht sein, wenn der Umstieg auf 100% EE intelligent gesteuert wird… Die Bevölkerung ist noch der „schlafende Riese“.

Auch am heutigen Nikolaus-Freitag streiken wieder  viele Menschen für wirksame Klimapolitik – in Madrid, wo die Weltgemeinschaft aktuell zur 25. Weltklimakonferenz zusammenkommt und an vielen Orten überall auf der Welt.

Nicht zu vergessen ist auch die Devise: Klimaschutz selber machen!

Einheitsbuddeln – am 3. Oktober

Schleswig-Holstein will zum Tag der Deutschen Einheit eine neue Tradition ins Leben rufen: Jeder Deutsche soll am 3. Oktober einen Baum pflanzen – gegen das Waldsterben und den Klimawandel. https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/einheitsbuddeln–am-3–oktober-soll-jeder-deutsche-einen-baum-pflanzen-8845818.html

Am 3. Oktober ist nicht nur der Tag der Deutschen Einheit – überall in Deutschland werden an diesem Tag Bäume gepflanzt.

Bäume sind Leben… (eigenes Foto)

Die wirksamste Maßnahme gegen den Klimawandel ist es, die Wälder aufzuforsten. Bäume sind in der Lage, das von Menschen produzierte CO2 aus der Luft aufzunehmen und es in lebensnotwendigen Sauerstoff umzuwandeln. So ist das klare Fazit einer Studie der ETH Zürich.

Viele Wälder werden dennoch immer weiter abgeholzt. Auch in Deutschland warnen Expert*innen vor einem neuen Waldsterben, ausgelöst durch Dürren, Schädlinge und den Klimawandel.

In diesem Jahr ist Schleswig-Holstein für die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit zuständig. Die Nordlichter wollen ein Zeichen für eine lebenswerte Zukunft setzen und Bäume gegen den Klimawandel pflanzen.

„Stell dir vor, am 3. Oktober würde jeder Mensch in Deutschland einen Baum pflanzen. 83 Millionen. Jedes Jahr. Ein neuer Wald. Für das Klima. Und für dich und deine Familie. Für unsere Zukunft“, so lautet das Motto der Aktion Einheitsbuddeln.