
Was haben Sie/hast Du in unserem Stadtrand-Raum hier in W-Nord aktiv mit gestaltet?
Was haben Sie/hast Du in unserem Stadtrand-Raum hier in W-Nord aktiv mit gestaltet?
Adventskalender 2020: „24 Fragen an Sie/Dich selbst“
Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen ganz besonderen Adventskalender – mit persönlichem Bezug und Handlungsoptionen. In den vergangenen Jahren haben wir diesen von unserem EE Runder Tisch zur „Energiewende mit BürgerEnergiE“ erstellt. Mit dem Adventskalender 2020 laden wir Sie und Euch herzlich ein zu „24 Fragen an Sie/Dich selbst“. Viel Freude dabei! Die Fragen sind als Einladung gedacht. Sie sollen zum Innehalten und Nachdenken anregen – und vielleicht ergeben sich ja Gelegenheiten, die Antworten auch zu teilen und umzusetzen…
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Was begeistert Sie/Dich in unserem Stadtrand-Raum hier in W-Nord?
weil wir schon so lange wissen:
Klimaschutz einfach machen, JETZT! Die Politik ist gefordert, dafür jetzt intelligente Rahmenbedingungen zu schaffen, weil Umsteuern unendlich viele Vorteile hat:
Mit dem schnellstmöglichen Umstieg auf 100% EE (Erneuerbare Energien) schaffen wir z.B. gemeinsam regionale Wertschöpfung mit guten Arbeitsplätzen, verlässlich-bezahlbare und saubere EnergiE, Beteiligung mit Teilhabe, Unabhängigkeit und Frieden und noch so viel mehr – eben eine lebenswerte Zukunft für uns, ALLE…
… mehr dazu beim Bündnis BürgerEnergie eV – mit der Kampagne „Neue Kraft mit der Nachbarschaft“
Klimaschutz-Broschüre und weitere Links: https://www.buendnis-buergerenergie.de/klimaschutzzumselbermachen
… und ein EUROSOLAR eV-Impuls dazu, was politisch lange überfällig und nun dringend zu tun ist: Weg mit den Hürden und Hemmnissen, damit wir die Erneuerbaren Energien schnellstmöglich ausbauen können! http://www.eurosolar.de
… weil wir auch wissen:
„weiter so“ – kostet deutlich mehr, monetär und…
Tabelle: Umweltkosten der Energieträger pro Kilowattstunde.
Fossile Energien | Umweltkosten | Erneuerbare Energien | Umweltkosten |
Braunkohle | 20,81 Cent/kWh | Wasserkraft | 0,30 Cent/kWh |
Steinkohle | 18,79 Cent/kWh | Windenergie | 0,28 Cent/kWh |
Erdgas | 8,59 Cent/kWh | Photovoltaik | 1,64 Cent/kWh |
Öl | 20,06 Cent/kWh | Biomasse | 7,71 Cent/kWh |
Quelle: Umweltbundesamt.
…weil sie es auch wissen:
wieder gäbe es eine Chance, die Weichen richtig zu stellen:
am 18.11. findet von 9-11 Uhr zur EEG-Novelle (oder weitere Deform?) im Ausschuss Wirtschaft und Energie eine weitere öffentliche Anhörung – nun von Verbänden – zur EEG-Novelle statt.
Wer wann spricht, wird noch in der Tagesordnung ergänzt.
… weil alle wissen, dass sie für ihr Tun verantwortlich sind:
Vorankündigung: 08.11.20 | 05:57 Min. | Verfügbar bis 08.11.2021
In seinem Science-Fiction-Kammerspiel aus dem Jahr 2034 bringt Regisseur Andres Veiel die Bundesregierung für ihr Versagen beim Klimaschutz vor Gericht. Die WDR-Koproduktion läuft am 18. November im Rahmen der ARD-Themenwoche im Ersten.
https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/videos/ttt-08112020-oekozid-video-100.html
Deshalb wollen wir 100% EE bis spätestens 2030 und laden alle zum Mitmachen ein und/oder uns wenigstens aus der sonne zu gehen…
Online-Impuls im Rahmen der Veranstaltungsreihe Klimawandel – Klimakrise, zu der die Bergische VHS und das Klimanetzwerk Wuppertal gemeinsam einladen – am 11.11. um 18:30 – online per Zoom. .
VHS-Vortragsreihe in Kooperation mit dem Klimanetzwerk Wuppertal
Wir befinden uns mitten in einer großen Veränderung unserer Lebensbedingungen – extreme Wetterveränderungen: Gletscherschmelze, Überschwemmungen, Dürre, das Aussterben vieler Tier– und Pflanzenarten! Doch was hat das mit uns zu tun und was können wir -wenn überhaupt- tun? Welche Schritte sind erforderlich?
Aktive Mitglieder des Klimanetzwerk Wuppertal wollen an drei Themen beispielhaft informieren und mit den Teilnehmer*innen über Handlungsmöglichkeiten sprechen.
noch gesund? wohl kaum! (Quelle: sfv/Mester)
Wann & Wo
Teil-2 von 3: am 11.11.2020 von 18:30 bis 20:00 Uhr
Referentin: Beate Petersen
Schwimmen oder sinken
Das ist der Name eines spannenden Spiels, das Familien und Freund*innen jederzeit und überall gemeinsam erleben können. So ist es auch mit dem aktuellen Wandel.
Krise jagt Krise – und was tun wir?
Schon lange jagt eine Krise die nächste – Wirtschaft, Politik und Klima laufen mächtig aus dem Ruder – und dann kommt noch eine Pandemie dazu. Bleibt die Frage, wo wir den Hebel zur Lösung ansetzen und wohin das Pendel ausschlägt: zurück zum „weiter so“ und damit in die (Klima-) Katastrophe oder zum „einfach machen“ mit der Chance auf eine lebenswerte Zukunft!
Wie wollen wir leben?
Für uns ist die Richtung klar: „Klimaschutz einfach machen“. Den Umstieg auf 100% EE bis 2030 wollen wir schaffen – mit BürgerEnergiE und damit dezentral erneuerbar sowie bürgernah demokratisch – und gemeinsam. „BürgerEnergiE schafft Gemeinwohl“ DAS ist zwar kein Spiel, macht aber mindestens ebenso viel Spaß – und auch Sinn!
Link – Zugangsdaten auf der Homepage der VHS. https://www.bergische-vhs.de/publ/index.php?todo=&c=3
Dort befindet sich auch der Link zur Veranstaltung
Zoom-Meeting beitreten
https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/j/94190163535?pwd=azBvaUswT1F0cEM4Q0RaZHdtbXdXQT09
Meeting-ID: 941 9016 3535
Passwort: 235685
Schnelleinwahl mobil
+496938079883,,94190163535#,,#,235685# Deutschland
+496950502596,,94190163535#,,#,235685# Deutschland
Einwahl nach aktuellem Standort
+49 69 3807 9883 Deutschland
+49 695 050 2596 Deutschland
+49 69 7104 9922 Deutschland
+49 30 5679 5800 Deutschland
Meeting-ID: 941 9016 3535
Passwort: 235685
Ortseinwahl suchen: https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/u/adV0BlzO4b
Über Skype for Business beitreten
https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/skype/94190163535
Am kommenden Freitag, 30.10. 2020 steht die geplante EEG-Novelle 2021 im politischen Berlin auf der Agenda. Diese hat ganz konkrete Folgen auch für Wuppertal/die Region…
In der bisherigen Form wäre es eine weitere EEG-Deform, die uns auf dem Weg „100% EE bis 2030“ ausbremsen würde.
Deshalbstartete nun eine Kampagne zur sinnvollen Weiternutzung auch der Ü20-Pionier-PV-Anlagen,
https://weact.campact.de/petitions/dacher-vollpacken-solar-und-burgerenergie-starken?share=e55ac1c9-2095-4a19-af7b-80d23c8234ff&source=email-share-button&utm_medium=recommendation&utm_source=email
+++ Offene Briefe zur geplanten EEG-Novelle 2020/2021 – an die Bundestagsabgeordneten: vom EE-Runder Tisch (gegr. 2017, BN), Fundstellen s. nachfolgend – und gerne auch zum Mitmachen
Solarenergieförderverein Deutschland eV (SFV) – hier
mit aktueller Liste der Unterzeichnenden
http://sfv.de/artikel/offener_brief_an_die_bundestagsabgeordneten_zur_eeg-novellierung_.htm;
Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie eV (DGS) https://www.dgs.de/index.php?id=4369&type=0
Europäische Energiewende Community
https://energiewende.eu/ee-community-die-energiewende-kann-nicht-so-enden/
+++ und von EUROSOLAR e.V. – mit eigenem Appell
https://www.pressebox.de/pressemitteilung/eurosolar-ev-europaeische-vereinigung-fuer-erneuerbare-energien/Offener-Brief-zur-EEG-Novelle-EUROSOLAR-ruft-zur-Offensive-der-Erneuerbaren-auf/boxid/1028289;
https://www.eurosolar.de/de/index.php/text-medien/stellungnahmen/2423-offener-brief-an-die-parlamentarierinnen-und-parlamentarier-der-bundesgesetzgebung
+++ Hintergrund-Infos zum EEG
von Prof. Volker Quaschning im Podcast
https://dasisteinegutefrage.de/klimakiller-EEG-Novelle?fbclid=IwAR30AQS029qX_aDWwXAk1s1RAU5jozGTbf2GH-Ay66U6ZflcV819_A_8WkI
und MONITOR-Beitrag
https://www.youtube.com/watch?v=9eophSdyagg
…sowie zum
Lobbyismus von Klaus Oberzig
https://energiewende-rocken.org/restauration-und-rueckkehr-zur-konzernallmacht/
verheerende Auswirkungen
der menschengemachten Klimakrise, wenn „weiter so“
Johan
Rockström
https://www.youtube.com/watch?v=C51RZzTVzwk&feature=share&fbclid=IwAR0oV2cHxZ7G9WMd3s9N-HI3Or-usctvvoVbFeO7_LghPYKoUC5zCAc8_7U
GUT ist: wir haben das Wissen, die Technik und das Geld, zu
handeln, zu tun, was JETZT wichtig ist:
Da die Klimakrise menschengemacht ist, können wir das noch stoppen, wenn wir
jetzt handeln – für „100% Erneuerbare bis spätestens 2030“ und hier „Klimaschutz
einfach machen“, jede/r JETZT…
Neue Kraft mit der Nachbarschaft https://www.buendnis-buergerenergie.de/aktuelles/news
best-practice-Bsp., für das der Bundepräsident jüngst den Deutschen Umweltpreis verliehen hat
Last but not least: Corona- und Klimakrise
Bundespräsident Steinmeier: „Niemand ist sicher vor Covid-19, bevor wir nicht alle davor sicher sind.“
So ist es wohl auch bzgl. Klima…-krise – aber da kennen wir ja bereits konkrete Handlungsoptionen…
T eil 3 von 3 der Trilogie zu 10 Jahre GWÖ
„Oeconomia“
– Film und GWÖ-Diskussion, 15.10.2020 Cinema in Wuppertal
Der Dokumentarfilm „OECONOMIA“ (bundesweiter Filmstart am 15.10.2020, Laufzeit 1h 29 Min.) beschreibt die aktuelle Finanzwelt – als wesentlichen Teil unseres Wirtschaftssystems. Sind die Finanzen ein oder der wesentliche Teil? Diese Frage lässt sich nach dem unschwer beantworten, Beschrieben wird das Prinzip „Wachstum“ – unbegrenztes Wachstum. Erstaunlich ist, welche Mühen es auch Führungskräfte kostet, dazu Begriffe mit klar verständlichen Inhalten zu füllen, die wir wie selbstverständlich alle benutzen und viele auch überzeugt leben.
Alles wächst, weil es wachsen „muss“
In unserem aktuellen Wirtschaftssystem geht es um scheinbar unendliche Kapitalvermehrung. Die andere Seite: scheinbar unendliche Gewinne sind nur mit offensichtlich ebenso unendlichen Schulden möglich – koste es, wen und was es wolle. Perfide? In der Beschreibung heißt es: „Jenseits von distanzierten Phrasen der Berichterstattung, die ein Verstehen des Ungeheuerlichen letztlich immer wieder verunmöglichen, macht sich OECONOMIA mit viel Scharfsinn und luzider Stringenz daran, den Kapitalismus der Gegenwart zu durchleuchten. Erkennbar wird ein Nullsummenspiel, das uns und unsere ganze Welt in die Logik einer endlos fortwährenden Kapitalvermehrung einspannt – koste es was es wolle. Ein Spiel, das bis zur totalen Erschöpfung gespielt wird und vielleicht kurz vor seinem Ende steht.“
Muss denn wirklich alles (weiter) wachsen?
Dies war eine der ersten Fragen aus der anschließenden Diskussion mit dem im großen Saal weit verteilten Publikum. Und daran schloss sich eine weitere Frage bzw. ein Statement an: Welche Folge hat dieses grenzenlose Wachstum auf unseren begrenzten Planeten? Diesen können wir bekanntermaßen nicht beliebig vervielfältigen. Welche Folgen hat dieses grenzenlose Wachstum für uns Menschen, unsere Gemeinschaft und unsere Lebensgrundlagen?
Wie kommen wir da wieder raus?
Eben dies fragt sich die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) auch und zeigt Wege auf. Deshalb übernahm unsere Regionalgruppe auch für diesen Film zum bundesweiten Start sehr gerne die Patenschaft. Auch dieser Film war somit Teil einer Trilogie in der Region, die im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums der Gemeinwohl-Ökonomie- Bewegung in Programmkinos gezeigt und anschließend mit dem Publikum dort diskutiert wurden. Aus der GWÖ-Regionalgruppe Ennepe, Ruhr & Wupper (GWÖ-ERW) stellte sich der Diskussion nebst Fragen deren Mit-Initiatorin Beate Petersen, die die Gruppe bereits Ende 2014 mit 3 anderen Menschen in Wuppertal aus der Taufe hob und dafür gute Gründe nennt:
Die GWÖ schafft Bewusstsein und stellt die Wirtschaft vom Kopf auf die Füße
Zumindest versucht die Bewegung dies und hat dafür gute Werkzeuge entwickelt, die – weltweit vernetzt – zur Erstellung von Gemeinwohl-Bilanzen genutzt werden. Bezogen auf die Finanzen heißt dies, dass nicht im Fokus steht, wie das im Unternehmen verdiente Geld maximale Rendite erwirtschaften kann. Vielmehr wird hinterfragt, welchen Sinn das Geld im Unternehmen und darüber hinaus macht sowie, welche Auswirkungen das Wirtschaften des Unternehmens für die Gesellschaft hat. Bezogen auf die Finanzen ist spannend, wo das Geld herkommt, und ob/wie es wieder angelegt wird. Im Fokus stehen dabei selbstverständlich sowohl die von der Weltgemeinschaft Ende 2015 verabredeten Klima- und Nachhaltigkeitsziele.
Erwähnt wurden zudem einige Aspekte, die sich von dem aktuellen Wirtschaftssystem grundlegend unterscheiden:
Danke
an das Team des Cinema-Programmkinos sowie an die Kinobesucher*innen, dass diese so wichtige Veranstaltung – mit Mund-Nasenschutz und Abstand – trotz Corona ermöglicht wurde. Ebenso dickes Danke und meine Hochachtung gebührt auch der mutigen Regisseurin Carmen Losmann für diese so klare und wichtige Dokumentation, die für den 19.10. auch selbst für Fragen zu ihrem Dokumentationsfilm angekündigt war.
zur Trilogie*) – Dokumentationsfilme in regionalen Programmkinos – anlässlich 10 Jahre GWÖ
„Hinterm Deich wird alles gut“, Babylon in Hagen, GWÖ-ERW: R. Weber, J. Quanz
„Der marktgerechte Mensch“, Lichtburg in Wetter/Ruhr: B. Petersen, J. Quanz, D. Drögekamp
„Oekonomia“, Cinema in Wuppertal: B. Petersen
Teil 2 von 3 der Trilogie zu 10 Jahre GWÖ
„Der marktgerechte Mensch“
– Film und GWÖ-Diskussion, 14.10.2020 Lichtburg in Wetter/Ruhr
Der Dokumentarfilm (bundesweiter
Start 16.1.2020, 1 h 39 min) beschäftigt sich mit der heutigen Arbeitswelt
– bzw. deren Umbrüchen und Veränderungen. Welche Folgen hat es, wenn
Logarithmen den Arbeitstakt und die Aufträge sowie deren Entlohnung bestimmen?
Was passiert, wenn auch wissenschaftliches Arbeiten mit prekärer Beschäftigung
einhergeht? Im Arbeitsmarkt stehen dann weder Mensch noch Gemeinwohl im Fokus.
Die Folgen von dort den Ton angebenden Algorithmen und Crowdworking trägt dann
aber gleichwohl die Allgemeinheit.
Oft erkranken Menschen in dieser Tretmühle früher oder später physisch und/oder
psychisch. Erfreulicherweise zeigt der Film aber auch, wie
sich junge Menschen dennoch auch dort für das Wohl von Kolleg*innen und der
Gemeinschaft sowie für einen Wandel im System einsetzen.
Eben dies möchte die Gemeinwohl-Ökonomie auch.
Deshalb wurde auch dieser Film im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums der Gemeinwohl-Ökonomie Bewegung (GWÖ) als Teil einer Trilogie in der Region gezeigt und anschließend mit dem Publikum diskutiert. Aus der GWÖ-Regionalgruppe Ennepe, Ruhr & Wupper (GWÖ-ERW) stellten sich der Diskussion nebst Fragen: Beate Petersen (GWÖ-Impuls, Moderation), Josef Quanz (Lehrer im Unruhestand) und Dirk Drögekamp (Vorstand Sozialunternehmen Integra e.V. mit GWÖ-Bilanz: https://www.integra-eingetragener-verein.de/
Nach einer kurzen Überleitung vom Film zur Gemeinwohl-Bilanz ging es in die Diskussion.
In der Überleitung stellte Beate Petersen kurz dar, dass die Gemeinwohl-Bilanz einen 360°-Blick auf ein Unternehmen ermöglicht und insbesondere auch den Umgang mit den Mitarbeitenden und deren gerechte Entlohnung, Mitbestimmung und Arbeitsinhalt hinterfragt. Erwähnt wurde hier auch kurz die Entstehung der GWÖ-ERW-Regionalgruppe aus der im Ennepe-Ruhr Kreis und Hagen engagierten BürgerEnergie-Genossenschaft – ebenfalls mit GW-Bilanz und am Gemeinwohl-orientiert wirtschaftend: www.beg-58.de
Josef Quanz befragte die Moderatorin, wie welches Rüstzeug insbesondere Schüler*innen vermittelt werden kann, um gute Arbeit mit Sinn und auskömmlichem Lohn zu finden und Dirk Drögekamp, wie Menschen bei Bedarf zielführend in einem würdevollen Leben begleitet werden können und – am Rande – wie eine gute Unternehmensnachfolge organisiert werden kann, die ja auch nicht unwichtig ist. Beide teilten bereitwillig ihre beruflichen Erfahrungen dazu mit dem daran sehr interessierten Publikum.
Danke
Dem Team der Lichtburg wie auch den Gästen auf und vor der Bühne gebührt unser großer Dank, dass diese Veranstaltung – mit Mund-Nasenschutz und Abstand – trotz Corona möglich gemacht wurde.
Teil 1 von 3 der Trilogie zu 10 Jahre GWÖ
„Hinterm Deich wird alles gut“
– Film und GWÖ-Diskussion, 06.10.2020 Babylon in Hagen
zur Trilogie*) mit Dokumentarfilmen in regionalen Programmkinos – anlässlich 10 Jahre GWÖ
s. auch die Einzel-Artikel zu den Veranstaltungen:
„Hinterm Deich wird alles gut“,
6.10.: Babylon, Hagen, GWÖ-ERW: R. Weber, J. Quanz
„Der marktgerechte Mensch“,
14.10. Lichtburg, Wetter: B. Petersen, J. Quanz, D. Drögekamp
„Oeconomia“,
15.10. Cinema, Wuppertal: B. Petersen
10 Jahre GWÖ – heute wohl wichtiger denn je
Zum zahnjährigen Jubiläum gratulieren auch wir als Gemeinwohl-Ökonomie-Regionalgruppe und Verein Ennepe, Ruhr & Wupper (GWÖ-ERW) der gesamten GWÖ-Bewegung mit allen Aktiven recht herzlich! Auch danken wir dafür, dass es die Bewegung gibt und freuen uns, diese sinnstiftend aktiv mit unterstützen! Dazu wünschen uns allen auch zukünftig ganz viel Rückenwind!
Da unsere Mitwirkung bei 24-Stunden GWÖ am Jubiläumstag aus technischen Gründen leider nicht gelungen ist, haben wir gerne ersatzweise in der Jubiläumswoche die deutschlandweite Präsentation der Dokumentationsfilme in unserer Region als Trilogie durch Impulse, Diskussion und Moderation aktiv mit begleitet:
zur Trilogie*) mit Dokumentarfilmen in regionalen Programmkinos – anlässlich 10 Jahre GWÖ
s. auch die Einzel-Artikel zu den Veranstaltungen:
„Hinterm Deich wird alles gut“,
6.10.: Babylon, Hagen, GWÖ-ERW: R. Weber, J. Quanz
„Der marktgerechte Mensch“,
14.10. Lichtburg, Wetter: B. Petersen, J. Quanz, D. Drögekamp
„Oeconomia“,
15.10. Cinema, Wuppertal: B. Petersen
PH/Pädagogische Hochschule, wieder geht es um drei Fragen: Bauen im Bestand oder Abriß? Was ist das wahre Langfrist-Ziel? Wurden alle Argumente gleich oder monetäre stärker gewichtet?
Infotisch zur Sanierung der PH auf der Hardt statt deren Abriss
Um diese drei Fragen geht es oft – so auch hier:
Beantwortet werden muss dies parteiübergreifend und mit klarem Blick auf unsere Planetaren Grenzen, die wir in mindestens drei Feldern deutlich überschreiten und damit mindestens drei fatale Krisen selbst verursachen: massives Artensterben, heftige Böden- und Gewässerschäden und fortschreitende Klimakrise. Die Zeit zum umsteuern ist nicht irgendwann, sondern JETZT.
…unsere Zukunft… (Foto Quelle privat)
Weiterer Info-Tisch am heutigen Samstag von 15 bis 17
Die Initiative zum Erhalt der ehemaligen Pädagogischen Akademie bzw. später Hochschule (PH) auf dem Hardtberg lädt am heutigen Samstag von 15 bis 17 zu weiteren Info-Tisch ein. (Zufahrt über die Missionsstraße)
Historie
Das Gebäudeensemble auf dem Hardtberg, das 1958 als Pädagogische Akademie Wuppertal errichtet wurde,[1] wurde 1977 von der Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen übernommen und im Dezember 2014 verlassen. (Quelle: Wikipedia)
Danach wurde das Gebäude als Schul-Ausweichquartier während der Sanierung des WDG genutzt.
Ratsbeschluß und Kostenschätzung lt. Beschlußvorlage
Der Rat der Stadt hat am 22. Juni 2020 den Abriss der Justizvollzugsschule auf der Hardt beschlossen. Man muss also anhand der Beschlussvorlage, die doch den Abriss empfiehlt, davon ausgehen, dass das Gebäude im Kern keinesfalls marode ist, sondern sich in einem grundsoliden Bauzustand befindet. so ein Bauingenieur im WR-Leserbrief vom .. .9.2020.
Der Abriss steht unmittelbar bevor
Nun droht der Abriss des historischen Gebäudes sehr real, um auf dem Grundstück (zunächst) Container aufzustellen. Diese dienen als Ausweichquartiere für die Sanierungen zunächst das Johannes-Rau-Ganztagsgymnasium und danach der Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule.
Die energetische Sanierung der Schulen ist zweifelsohne erforderlich, da sich diese über Jahrzehnte angestaut hat.
Die Initiative kritisiert den politischen Beschluß zum Abriss…
Die Initiative kritisiert den Abriß-Beschluß nebst der zugrundeliegenden Vorlage:
„Die Politik hängt hier – wie so oft – an Informationen. Das Wenige, das die Stadtverwaltung und das Gebäudemanagement bisher zum – angeblich notwendigen – Abriss geäußert haben, ist äußerst zweifelhaft und bewusst völlig undurchsichtig. Selbst aus Fraktionen, die dem Kauf zugestimmt haben, kamen schon vor der Wahl Zweifel daran auf. Die neu gewählten Ratsmitglieder können anständige Informationen verlangen und die Kräfte stoppen, die für die bisher so dürftigen, interessengeleiteten „Informationen“ verantwortlich sind. Diese Kräfte der Hinterzimmer-Politik haben unserer Stadt übrigens mit ähnlichen „Informationen“ schon früher schwer geschadet, auch finanziell.“
Es bleiben kritische Fragen…
Neben der Frage, ob es eine hinreichende öffentliche Diskussion zu Abriß oder Sanierung, zu Container-Standorte/en und zur Nachnutzung auf dem Hardtberg gab, bleibt fraglich,
Erinnerungskultur fehlt
„Es liegt zum einen ebenfalls an fehlenden bzw. bewusst verdrängten Informationen. Zum andern an einer heruntergekommenen Erinnerungskultur und mangelnden Liebe zu den historischen Gebäuden und „Schätzen“ unserer Stadt. Die am Abriss interessierten Kräfte betreiben seit langem schon in ihrer Wortwahl vorsätzlichen Gedächtnisverlust: Das Gebäude, welches sie gern abreißen wollen, war eben nicht bloß die „alte Justizschule“, wie es in den Ratsvorlagen hieß – es war die erste Pädagogische Akademie nach der NS-Diktatur – die Wiege demokratischer Erziehung in NRW. Doch nun soll das Gedächtnis an diesen demokratischen Aufbruch im Nachhinein spurlos ausgelöscht werden. Dabei ist die Erinnerung an solche Köpfe und solche Orte heute dringend nötig.“ so die Initiative im WZ-Interview vom 7.9.2020.