Ausstellungs-Eröffnung „Tiere vor unserer Haustür“
Die Vernissage ist am 1.3.2026 ab 11 Uhr in der Nachbarschaftswerkstatt „Grüne Ecke“. Die BUND-Kreisgruppe Wuppertal lädt herzlich ein, auch in diesen denkwürdigen Zeiten die Schönheit der Natur zu genießen sowie bedeutsame Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen.
Herzliche Einladung
zur Ausstellungseröffnung (Vernissage) „Tiere vor unserer Haustür“ – mit Bildern des Wuppertaler Naturfotografen Benny Trapp lädt die BUND-Kreisgruppe Wuppertal herzlich ein.
Wann: am Sonntag, 1.März 2026 ab 11 Uhr Wo: in der Nachbarschaftswerkstatt Grüne Ecke Die Anschrift ist Werléstr. 19 in 42289 Wuppertal-Heckinghausen. Diese ist fußläufig erreichbar vom Bahnhof W-Oberbarmen. Dankenswerterweise erprobt sich diese nun auch als Kunstraum im Wuppertaler Osten.
Ausstellungsthema
Es geht um die Schönheit unserer Mitwelt, aber auch um deren Bedeutung für intakte Ökosysteme und Lebensgrundlagen sowie deren akute Bedrohung.
Wir freuen uns auf die Grußworte von zwei besonderen Naturschützenden, die wichtige Zusammenhänge um das Ausstellungsthema aufzeigen:
Michael Treimer, www.agu-schwelm.de wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Beruf und Berufung prägten Umweltbildung und den Biotop-Verbund „Am Tannenbaum“, der 2022 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde.
Antje Henning www.gruenzuege-fuer-Berlin.de engagiert sich für die (Wieder)Vernetzung von Lebensräumen und Grünzügen mitten in Berlin, um zu zeigen, dass dies auch im städtischen Bereich richtig wichtig ist.
Kommt und kommen Sie gerne dazu
Haben wir ein wenig Neugierde wecken können? Gerne begrüßen wir auch Sie und Euch zur Ausstellungseröffnung mit einem kleinen Snack.
Einladung zur Sondervorstellung des Öko-Dokumentarfilms am 20.8. um 19 Uhr im Metropol-Kino Düsseldorf, Brunnenstraße 20. Der Film mit anschließender Diskussion wird präsentiert vom überregionalen Aktionsbündnis in/um Düsseldorf für gentechnikfreie Lebensmittel.
Öko-Dokumentarfilm
Taggart Siegel und Jon Betz zeigen in beeindruckenden Bildern den Schatz des Lebens, der sich aus dem Saatgut entwickelt und die Bemühungen von LandwirtInnen, Indigenen, WissenschaftlerInnen und AnwältInnen, die Saatgut-Vielfalt der Erde zu erhalten und die Ressourcen vor dem Zugriff der Agro-Industrie zu schützen. In Interviews kommen unter anderem Vandana Shiva, Jane Goodall und Percy Schmeiser zu Wort.
Wenige Dinge auf unserer Erde sind so kostbar und lebensnotwendig wie Samen.
Verehrt und geschätzt seit Beginn der Menschheit, sind sie die Quelle allen Lebens. Sie ernähren und heilen uns und liefern die wichtigsten Rohstoffe für unseren Alltag. Doch diese wertvollste aller Ressourcen ist bedroht…
Mit ihrem reich bebilderten Dokumentarfilm folgen Taggart Siegel und Jon Betz leidenschaftlichen Saatgutwächtern, die unser 12.000 Jahre altes Nahrungsmittel-erbe schützen wollen.
reichhaltiges Saatgut, eine kostbare Gabe der Natur
Unser einst reichhaltiges Saatgut, eine kostbare Gabe der Natur, wurde von Bauern und Gärtnern über mehrere Jahrtausende sorgfältig kultiviert.
In der industriellen Landwirtschaft wurde die Lebensmittelvielfalt binnen weniger Jahrzehnte drastisch auf eine Handvoll Massenprodukte reduziert. Viele Familiengehöfte und kleinbäuerliche Betriebe sind mechanisierten Agrarbetrieben gewichen, die genetisch identische Monokulturen in gigantischem Ausmaß säen. Für das globalisierte Nahrungsmittelsystem birgt dies unvorhersehbare Risiken.
Samen: statt freier Verwendung in der Hand global agierende Konzerne
Der Dokumentarfilm „Unser Saatgut“ fächert die bemerkenswerte Geschichte des Saatguts auf: Über Jahrtausende hinweg waren Kulturen auf der ganzen Welt davon überzeugt, dass wir von Geburt an ein Recht auf die freie Verwendung von Samen haben. Heute liegt unser Saatgut jedoch zunehmend in der Hand von global agierenden Konzernen. Wenige Biotech-Konzerne wie Syngenta und Bayer/Monsanto kontrollieren mehr als zwei Drittel des globalen Saatgutmarktes und machen damit beispiellosen Profit. Genetisch veränderte Kulturen (engl.: GMO genetically modified organism), die in sterilen Laboren entwickelt wurden, beherrschen die Felder und Teller auf der ganzen Welt. Zugleich schuften Landwirte von Minnesota bis nach Madhya Pradesh in Indien als wirtschaftliche Sklaven dieser „GenGiganten“. Sie zahlen hohe Lizenzgebühren, um z.B. patentierte Getreidesorten anpflanzen zu können. Wenn sie versuchen, lizenzierte Samen nachzubauen, werden sie rücksichtslos verfolgt.
Die Geschichte des Saatguts ist die prägende Geschichte unserer Zeit.
Denn die Saatgutvielfalt wird von der gigantischen Maschinerie der industriellen Landwirtschaft bedroht und steht kurz vor der ökologischen, kulturellen und spirituellen Zerstörung. Die Zeit läuft davon. „Unser Saatgut“ ist ein wichtiger, ja notwendiger Dokumentarfilm, der die Schönheit, Hoffnung und Magie des Saatguts und seine Wichtigkeit für die Menschheit in den Fokus rückt.
Am Dienstag tagen im Rathaus W-Barmen zeitgleich der Verkehrs-Ausschuss und der BUGA-Planungsbeirat, am Mittwoch trifft sich dort der Umwelt-Ausschuss.
Aufruf/Einladung zur Demo am 18.6.
Am Dienstag, den 18.6. ist von 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr eine Kundgebung vor dem Rathaus Wuppertal Barmen geplant, um eine rasche Mobilitätswende auch in Wuppertal einzufordern!
Am 18.6. stehen z.B. im Verkehrsausschuss kontrovers diskutierte Themen auf der Agenda, die insbesondere den Radverkehr betreffen. Auch Beschlüsse sind dazu geplant:
Radverkehr Am Diek
Umsetzung Talachsenradweg im Abschnitt Hardtufer als Fahrradstraße
Radverkehr Hünefeldstraße
Radwegering zur Bundesgartenschau
Verkehrszeichen für mehr Sicherheit im Radverkehr nutzen
Veloroute Düsseldorf
Die Teilnahme an der Demo mit Fahrrad/Pedelec wird gerne gesehen, um den Forderungen nach einer besseren Radweginfrastruktur für alle mehr Gewicht zu verleihen.
Auch die BUGA2031 in den sog. Kernarealen bzw. die zivilgesellschaftlich ergänzend eingebrachten gesamtstädtischen Ideen eines Rund-Radweges, autofreie Verbindungen der Nord- und Südhöhen – optional auch Re-Aktivierung der beliebten Bergbahn, Sanierung statt Sperrung von Brücken und Treppen, grüne Verbindungs-Pfade etc. treiben bestenfalls die Mobilitätswende proaktiv mit voran, siehe z.B. o.g. TOP Radwegering zur Bundesgartenschau – gerne auch ganz bald!
Die BUGA2031-Planungen beinhalten auch die Leuchtturmprojekte Seilbahn und Hängebrücke. Zu Letzterer stehen Aufstellungsbeschluss und Flächennutzungsplan-Änderung auf der Agenda. Zur Umsetzung wären enorme Eingriffe in die Natur erforderlich – insbesondere Rodung in Waldgebieten. Diese sind angesichts andauernder Krisen-Gemengelage umstritten. Per Bürger-Anregung werden zudem mehr Transparenz und Rederecht eingefordert.
Umwelt-Ausschuss am 19.6.
Für BUGA wie Mobilitätswende sind intakte Um-/Mitwelt, Lebensgrundlagen und Klima wesentliche Voraussetzung und für uns selbst essentiell. Im Umwelt-Ausschuss stehen auf der Agenda u.a. Berichte zu Abfall, Biostation, Klima, Nachhaltigkeit und Treibhausgas-Bilanz sowie Lärmaktions-, Luftreinhalte-, Hitzeaktions- und Entwässerungs-Plan, aber auch Entwässerung und „Gewerbe-Potentialflächen“. Per Bürger*in-Anregung werden Flächenschutz und Freiraum-Monitoring eingefordert. Weitere Aspekte zur BUGA in Wuppertal siehe auch am Ende des Artikels.
Gremiensitzungen: Teilnahme als Gast
Für Interessierte besteht immer auch die Möglichkeit, als Gast an den öffentlichen Sitzungen der Gremien teilzunehmen. Agenda, Themen, Berichte, Beschluss-Vorlagen etc. gibt es hier: https://ris.wuppertal.de/info.asp
…Chance gerne genutzt: für intakte Lebensgrundlagen und gutes Klima
Am 10. und 11.Juni hatten die BUND-Kreisgruppe Wuppertal und das Klimanetzwerk Wuppertal auf den Platz am Kolk zu ihren jeweiligen Monatstreffen eingeladen, um die Pop-Up-BUGA 2024 zum offenen Gespräch mit Engagierten und Interessierten zu nutzen: Montag ging es vorrangig um Impulse der regionalen Gruppen von BUND und Naturgarten zu intakten Lebensgrundlagen und am Dienstag zusätzlich um gutes Klima – beides im Kontext der BUGA2031.
Herzlichen Dank an das BUGA-Team für die Idee und den Raum sowie allen Teilnehmenden für die konstruktive Diskussion!
An beiden Abenden teilten die Teilnehmenden auch ihre Erfahrungen mit der persönlichen Energiewende – z.B. durch Steckersolarmodule ebenso wie zum naturnahen Gärtnern, zu anderer Mobilität und Kreisläufen. Ebenso wurden Informationen zum aktuellen Stand der BUGA2031 ausgetauscht und dieser sowie weitere Potentiale lebhaft diskutiert.
Schnell wurde deutlich, dass es weiterhin höchst unterschiedliche Blickwinkel auf eine BUGA2031 in Wuppertal gibt, die Teilnehmenden beider Gesprächsrunden erfreulicherweise aber auch der Wunsch nach nachhaltiger und bezahlbarer Stadtentwicklung eint. Dies schnellstmöglich klug zu verbinden, halten wir für eine wesentliche Voraussetzung, um tatsächlich Chancen zu säen, die eine Transformation auch hier gelingen lassen, um gemeinsam unsere Lebensgrundlagen zu sichern und gutes Klima zu schaffen. Ob es dazu kostenintensiver „Leuchttürme“ bedarf, mag dahingestellt bleiben.
…konkrete nächste Schritte wurden am 10., 11.6. verabredet
Dies sind insbesondere
die o.g. Demo am 18.6. auf dem Rathaus-Vorplatz vor den beiden zeitgleichen Sitzungen,
ein Design-Thinking-Prozess zur BUGA2031 beim nächsten Treffen des Klimanetzwerk-Wuppertal
Erstellung einer Pressemeldung zum beiden Runden bereits informell vorgestellten Papier „Circular-BUGA“
Überlass/t Europa nicht denen, die es zerstören wollen: #Europawahl am 9.Juni ist Klimawahl, denn die Krisen-Gemengelage können wir nur gemeinsam gut auflösen:
Was hat das alles mit uns zu tun?
Die EU wirkt auch in Alltagsregeln des täglichen Zusammenlebens: z.B. für gesunde Lebensmittel, weniger Müll – insbesondere Plastik, mehr Energie- und Mobilitäts-Sicherheit. Selbstverständlich ist die EU auch – demokratisch – weiterzuentwickeln. Ein demokratisch-klimagerechtes Europa ist wesentlich und DAS gelingt ganz sicher nicht durch Hass, Herze und Spaltung!
Dafür sollen auch diese Aktionen sensibilisieren,
EU-weiter FFF-Klimastreik mit Lauf-Demo am 31.5. in W-Elberfeld
Um 14 Uhr ging es mit Kundgebungen am Hauptbahnhof/Döppersberg los: für ein demokratisch-klimagerechtes Europa mit 100% Erneuerbare Energien: https://fridaysforfuture.de/
umweltschonende Investitionen anstatt umweltschädliche Subventionen: um 12:15 Uhr am Kasinokreisel
Einladung zum Protest eines EU-weiten Bündnisses gegen fossile Energien – auch in W’tal: am 1.6. um 12:15 Uhr am Kasinokreisel: für umweltschonende Investitionen anstatt weiter umweltschädliche Subventionen https://www.instagram.com/p/C7AITr9sDYI/?img_index=1
Bergische VHS, W: Klima und Grün gut machen, damit alle gewinnen
Nach Bestandsaufnahme im Januar und spannender Diskussion, wer was tun müsse, ging es im Februar um eine Teil-Antwort. Im dritten Teil geht es zum Abschluss der Kooperationsreihe mit dem Klimanetzwerk W um die Rolle von Stadtgrün:
Bäume pflanzen fürs Klima?!
Zwischen Greenwashing und Förderung der Biodiversität
Bäume machen die Klima-Folgen für alle Stadtbewohner erträglicher. Das Stadtgrün insgesamt hat darüber hinaus mehr Potenziale, dem stattfindenden Biodiversitätsverlust entgegenzuwirken. Wir zeigen die Rolle der Bäume im Stadtgrün auf und eröffnen konkrete Möglichkeiten zum Handeln im urbanen Raum, egal ob im eigenen Garten oder gemeinsam in unserer Stadt.
Heute neu gepflanzte Bäume kompensieren ab wann wieviel CO2?
Versprechen einer wirksamen CO2-Kompensation durch Bäume sind leider für unsere Breiten nicht plausibel. Entwickeln sich alle Bäume wie geplant? Baumpflanzungen haben Umweltauswirkungen – großflächige umso mehr. Die einfachen Lösungen gibt es angesichts der Klimakrise leider nicht .
Impulsvortrag und Vorstellung von Wuppertaler Initiativen mit anschließender Diskussion:
Michael Felstau (talbuddeln & Naturgarten e.V. Regionalgruppe Wuppertal) und Beate Petersen (BUND Kreisgruppe Wuppertal), beide engagiert im Klimanetzwerk Wuppertal und für mehr Artenvielfalt mit Biodiversität auch in der Region.
Herzliche Einladung
Die Veranstaltungen finden jeweils von 19 bis ca. 20:30 Uhr in der Bergischen VHS statt.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip „Pay what you like.“ bzw. „Zahle, was Du magst.“
Die traditionelle Kooperationsreihe
Teil 1 von 3: Klima gut machen
Impulse und Diskussion
Kurz-Vorstellung der traditionellen Kooperationsreihe von Klimanetzwerk W und Bergische VHS in W
Auch in Wuppertal unterstützen wir die NRW-weite Aktion der anerkannten Umweltverbände BUND, NABU sowie LNU und sammeln Unterschriften gesammelt – zuletzt im November 2020. Danke dafür! Die für den 19.12. geplante Sammlung weiterer Unterschriften wurde auf Anfang März 2021 verschoben.Insekten retten – Artenschwund stoppen
„Insekten retten – Artenschwund stoppen“ – auch in Wuppertal
Flächenfraß, zerstörte Schutzgüter – auch hier vor Ort
Boden, Wasser, Luft – das sind essentielle am Gemeinwohl orientierte Schutzgüter für uns alle, die Entscheider leider – zugunsten monetären Interessen – regelmäßig weg wägen. Weiter so jedes Jahr je 10% weitere Flächen für Wohnen und Gewerbe in Anspruch zu nehmen ist angesichts Arten- Böden- und Klimakrise sicherlich nicht mehr zeitgemäß, echte Sanierung im Bestand mit bestmöglicher Ressourcenschonung aber zukunftsfähig.Insekten retten für Artenvielfalt
„Dies ist eine langjährige Forderung auch der Wuppertaler Umweltverbände! Da sind wir uns einig und äußern dies auch stets z.B. in Stellungnahmen, zu denen wir als Träger öffentlicher Belange – TÖB – projektbezogen aufgerufen sind, aber selbstverständlich auch ungefragt, um unserer Natur und Mitwelt eine hörbare Stimme zu geben! Wie wenig danach bisher gehandelt wird, wurde bei der Verbändeinternen Vorstellung des Halbzeit-Ergebnisses sehr deutlich. Eben deshalb sammeln wir noch bis Sommer 2021 weiter – auch hier vor Ort. “ so Beate Petersen, Vorstandsmitglied der BUND-Kreisgruppe Wuppertal. Für Fragen zur NRW-Initiative ist z.B. die BUND-Kreisgruppe Wuppertal aktuell erreichbar unter info@w-nord.de.aktiv vor Ort: wir geben Natur und Mitwelt eine Stimme!
„Noch am Montag beim Treffen der Wuppertaler Umweltverbände haben wir einvernehmlich festgestellt, wie wichtig diese Aktion ist und dass wir diese auch weiterhin verbändeübergreifend bestmöglich unterstützen wollen! Weitere – selbstverständlich Corona-konforme – Aktionen werden wir auch in Wuppertal über die Medien ankündigen. Private Sammelaktionen sind ebenso wichtig und höchst willkommen! Unterschriften-Listen – download link. s.u. – können ausgedruckt und ausgefüllt/unterschrieben per Post an jeden drei NRW-Landesverbände sowie unser Kampagnenbüro in Düsseldorf zurückgesandt werden. Da Feiern auch für uns selbstverständlich dazugehört, freuen wir uns jetzt über das auch in NRW erreichte Zwischenergebnis, danken allen, die dazu aktiv beigetragen haben und gratulieren herzlich!“
Positive Halbzeitbilanz: Mehr als 70.000 Unterschriften
Trotz großer Beschränkungen der Aktivitäten durch die Corona-Pandemie wurde die formale Hürde von mindestens 66.000 Unterschriften schon jetzt genommen. Die Verbände kündigten an, bis Juni 2021 weiter zu sammeln und ihr Anliegen im Sommer förmlich in den NRW-Landtag einzubringen. Ziel ist es, die anhaltende Untätigkeit der Landesregierung in Handlungsfeldern wie dem Insektenschutz zu beenden und mehr Artenvielfalt zu ermöglichen.
em Motto „Insekten retten – Artenschwund stoppen“ legen die Verbände in acht zentralen Handlungsfeldern konkrete Handlungsvorschläge zum Stopp des Artenschwunds und zur Förderung der biologischen Vielfalt in NRW vor. Ist die notwendige Anzahl an Unterschriften erreicht, muss sich der Landtag hiermit befassen.
Die breite Unterstützung zeigt nach Ansicht der Initiatoren, wie wichtig der Öffentlichkeit das Thema ist. Insektensterben und Artenschwund insgesamt bewegt die Menschen, ähnlich wie beim Klimawandel spüren viele sehr genau, dass große Veränderungen im Gange und elementare Lebensgrundlagen gefährdet sind. 88 weitere Umwelt- und Naturschutzverbände, Vereine, Parteien sowie Organisationen haben sich inzwischen der Initiative angeschlossen. Unter strikter Beachtung der Coronaschutz-Vorschriften sammelten Aktive im ganzen Lande auf Marktplätzen, in Zoos, bei Exkursionen und Naturschutzeinsätzen Unterschriften, unterstützt von den vielen weiteren Organisationen. Aus 394 der 396 NRW-Kommunen liegen bislang Unterschriften der Bürger:innen vor.
Wenngleich pandemiebedingt öffentliche Veranstaltungen auch weiterhin nicht möglich sind, rufen BUND, LNU und NABU dazu auf, wieder raus auf die Straßen zu gehen, sobald es die Umstände zulassen. Bis dahin können Unterschriftenlisten selber ausgedruckt und kann im Familien- und Freundeskreis gesammelt werden.Jetzt Unterschreiben
Dr. Heide Naderer, NABU-Landesvorsitzende: Diese große Resonanz selbst unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie freut uns sehr. Vor allem das große ehrenamtliche Engagement unserer Aktiven und Unterstützer:innen hat zu diesem Erfolg beigetragen – dafür danken wir sehr! Das bisherige Ergebnis zeigt aber auch, wie wichtig den Menschen in unserem Land ein besserer Artenschutz ist. Sie sehen die ausgeräumten Landschaften, die zerstörten Lebensräume und die Gefahren einer immer intensiveren Landwirtschaft für Insekten, Vögel und viele weitere Tiere und Pflanzen. Und sie wollen, dass wir schnellstmöglich gegensteuern, bevor Arten unwiederbringlich verloren gehen, mit noch unabsehbaren Folgen für ganze Ökosysteme. Mit diesem klaren Votum im Rücken fordern wir die Landesregierung auf, den Schutz der Artenvielfalt endlich in den Fokus der nordrhein-westfälischen Naturschutz- und Nachhaltigkeitspolitik zu stellen.
Holger Sticht, BUND-Landesvorsitzender: „Wir setzen die Artenvielfalt auf die Tagesordnung der Landespolitik. Ob Flächenfraß, Schutzgebiete oder Schottergärten: die NRW-Landesregierung entscheidet bei jeder Gelegenheit gegen den Schutz der biologischen Vielfalt. Unser Einsatz ist umso wichtiger, als auch die Bundesregierung entgegen allen Ankündigungen kein wirksames Insektenschutzprogramm zustande bekommt. Die Ministerinnen Schulze und Klöckner haben sich hoffnungslos verhakt und bis zu den Bundestagswahlen wird kaum noch Relevantes beschlossen werden. Wichtige Zeit geht verloren und die NRW-Landesregierung schaut wie unbeteiligt zu, anstatt sich einzumischen und positiv voranzugehen.“
Mark vom Hofe, LNU-Vorsitzender: „Blicken wir nach Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachen und Brandenburg dann sehen wir: überall dort, wo die Naturschutzverbände Volksbegehren oder Volksinitiativen auf den Weg gebracht haben, sind in der Folge große und wichtige Debatten entstanden und ist es bei aller Unterschiedlichkeit im Detail zu konkreten Beschlüssen und Veränderungen gekommen. Das ist auch unser Ziel für NRW. Wir lernen aus den Erfahrungen: Ohne diesen Druck geschieht leider fast nichts. Die Landesregierung kommt nicht von allein auf die Idee, diese durchaus komplexen Themenfelder von sich aus angemessen zu bearbeiten und einen Kurswechsel einzulegen.“
Klima-, Arten-… und damit unser eigener Schutz auch hier: angesichts Corona-Lockdown haben wir die durch unsere BUND-Kreisgruppe Wuppertal und durch Extinction Rebellion /XR-Wuppertal – beide auch aktiv im Klimanetzwerk Wuppertal – dazu am 19.12.2020 geplanten Aktionen abgesagt und ins neue Jahr verschoben.
Euch einen Bürgerantrag der BUND-Kreisgruppe Wuppertal mit der Bitte, gegenüber dem Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal und Ihnen bzw. Euch bekannten politisch Aktiven in der Stadt diesen Antrag per Mail oder Brief zu unterstützen.
Es geht uns darum, auch Wuppertal zur pestizidfreien Kommune zu machen und auf diesem Weg zumindest auf den Flächen, die dem Einfluss der Stadt unterliegen, Pestizide und andere Gifte möglichst vollständig auszuschalten.
Freunde der Erde – auch in Wuppertal
Die Verwendung von Giften in der Landwirtschaft sowie öffentlichen und privaten Grünanlagen hat sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten in einer Weise weiter entwickelt, dass Pflanzen und Tiere in einem bislang noch nicht dagewesenen Ausmaß gefährdet werden. Das geht hin bis zu einem Schwund beispielsweise der Insekten, der in Teilen Deutschlands rund Dreiviertel des Bestandes hat verschwinden lassen. Zum Glück hat eine breite Öffentlichkeit endlich von dieser in Fachkreisen schon lange befürchteten und diskutierten Tatsache Kenntnis genommen. Und diese Öffentlichkeit fordert Taten.
Auch wir als Wuppertaler Kreisgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland können und wollen dieser Entwicklung nicht länger tatenlos zusehen, sind doch Tiere und Pflanzen ein wichtiger Teil unserer Lebensgrundlagen.
Deshalb bitten wir den Rat der Stadt Wuppertal und die politischen Gremien, den angehängten Bürgerantrag zu beschließen und damit zumindest die im direkten Einflussbereich der Stadt Wuppertal möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um dem Sterben von Insekten, Wildkräutern und vielen anderen Lebensformen zu begegnen. Sie / Euch bitten wir, diesen Antrag zu unterstützen, gerne auch mit öffentlichen Statements und Verlautbarungen sowie per Mail oder Brief.
Im Ratsinformationssystem stehen für fast alle Gremienmitglieder (Stadtverordneten, die Mitglieder des Umweltausschusses und der Bezirksvertretungen) die eMail-Adressen, unter denen zahlreiche politisch aktive Menschen der Stadt leicht erreichen lassen.
Toll wäre es, wenn wir als BUND-Kreisgruppe jeweils eine Kopie solcher Unterstützungsaktionen erhalten, damit wir nachhalten können, wie stark der Wille zum Zurückdrängen des Gifteinsatzes in unserer Stadt ist.
Wir danken Ihnen / Euch schon jetzt für die Unterstützung funserer Natur/Mitwelt in Wuppertal.
Gerne stehen wir als örtliche Vertretung des BUND für Rückfragen und zur Diskussion zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
der Vorstand der BUND-Kreisgruppe Wuppertal
—
BUND
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland,
Kreisgruppe Wuppertal
Es ist wieder soweit: vom 15. bis 29.4.2018 finden die diesjährigen Aktionswochen Wuppertals Urbane Gärten (AWUG) statt. Das Motto 2018 ist die (G)Artenvielfalt. Auch in diesem Jahr laden wir wieder herzlich ein zum Mitmachen in Wuppertals Urbanen Gärten!
Auch für die BUND-Kreisgruppe Wuppertal und die in W-Nord aktiven Initiativen bieten wir einige AWUG-Veranstaltungen an, die wir noch gesondert bewerben werden…
Der Arbeitskreis Obstwiesenförderung Bergisches Städtedreieck lädt herzlich ein zum 9. Herbstlichen Obstwiesenfest, das am Sonntag, dem 25. Oktober 2015, von 11:00 bis 17:00 Uhr im Waldpädagogischen Zentrum Burgholz stattfinden wird (Programm).
frisches Obst – gesund ungespritzt 😉
Wuppertaler NaturfreundInnen wissen natürlich, dass sich eine Anreise mit dem Öffentlichen Nahverkehr bis Cronenberg empfiehlt, da vor Ort kaum bis keine Parkplätze zu finden sein werden.
Die BUND-Kreisgruppe wird vor Ort vertreten sein – gemeinsam mit der BUND-Kreisgruppe aus Solingen. Wir freuen uns auf viele BesucherInnen.