Die Adventszeit neigt sich dem Ende zu, Die Vorfreude steigt und das Weihnachtsfest naht – mit Familie, Freunden und Hoffnung.
Bilder sagen mehr als viele Worte.
Deshalb gibt es heute eine kleine Bilder-Collage – aufgenommen in Wuppertal und der Region – mit herzlichen Grüßen in einen friedlich-frohen Advent für alle.
Rats-TV Da alle Entscheidungen bekanntlich auf lokaler Ebene umgesetzt werden und wir auch unsere Stadt/Region nur gemeinsam gut gestalten können, folgt hier eine Einladung zum Stöbern: Schaut und schauen Sie gerne auch mal ins Rats-TV-Archiv, um einen eigenen Eindruck von der Wuppertaler Stadtpolitik zu bekommen… https://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/verwaltung/politik/ratstv.php
Der Weltglücksbericht zeigt: fürsorgliches Miteinander beeinflusst die eigene Zufriedenheit. Finnland ist wieder auf Rang 1. Deutschland auf Rang 22. Herausfordernd für Wuppertal sind lt. einer weiteren Studie das geringe öffentliche Investitionen in städtische Infrastruktur, glücksfördernd sind viel Grün und Kultur.
World-Happiness Report – Weltglücksbericht 2025
Es geht um Achtsamkeit und Füreinander: „Caring and sharing“ – das Motto des diesjährigen Weltglücksberichts. Es zeigt: Fürsorgliches Miteinander beeinflusst die eigene Zufriedenheit und auch Wahlentscheidungen. Gut darin ist offenbar Finnland, das dort zum achten Mal Rang 1 belegt – – dicht gefolgt von den anderen nordischen Ländern.
Viel Wert wird insbesondere in Finnland traditionell auf Bildung für alle gelegt. Ein Staat, der sich kümmert. Der Chancengleichheit für alle ab dem ersten Tag garantieren will. Das gibt Menschen Sicherheit und Zufriedenheit. Doch am Ende habe das persönliche Glück auch etwas mit der Gesellschaft an sich zu tun, mit jedem einzelnen“, sagt John Helliwell, ein kanadischer Wirtschaftswissenschaftler, der am World Happiness Report mitgeschrieben hat.
Bekanntermaßen ist in den skandinavischen Ländern der Wohlfahrtsstaat ausgeprägter und Einkommensunterschiede geringer. Dies erklärt Daniel Graeber, der am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin unter anderem zum Thema Wohlbefinden forscht.
Glück bestimmende Faktoren sind neben einer intakten Gesellschaft auch Lebenszufriedenheit und Gemeinsamkeit – am Bsp. Wohnen und Essen – sowie gute Bildung und soziales Vertrauen: „Unter unzufriedenen Menschen tendieren diejenigen, die wenig Vertrauen haben, zur extremen Rechten des politischen Spektrums. Während diejenigen, die mehr vertrauen, eher dazu neigen, für die extreme Linke zu stimmen“, so Claudia Senik, Professorin an der Universität Sorbonne in Paris.
Mehr zum aktuellen Bericht s. unter vertiefende Links
Die Studie kommt zum Ergebnis: „Die Lebenszufriedenheit in Wuppertal liegt im Mittelfeld. Mit 6,82 Punkten belegt die Stadt im Städteranking 2025 Platz 28 von 40. Bei der objektiv messbaren Lebensqualität – etwa in den Bereichen Wirtschaft, Investitionen und Gesundheitsversorgung – rangiert Wuppertal hingegen im unteren Drittel.“
„Herausfordernd für die Stadt sind vor allem die vergleichsweise schwache gesundheitliche Versorgung und das niedrige öffentliche Investitionsniveau. Darunter leidet die städtische Infrastruktur.“ Da ist noch Luft nach oben! Dabei kann man an Neubau denken oder – Ressourcen schonender – an Reparatur, An- und Umbau…
„Glücksfördernd ist das grüne Herz der Stadt mit seinem großen Zoo, verschiedenen Stadtparks sowie das große kulturelle Angebot.“ Bewahren wir dies! Beides beruht zum großen Teil auf traditionell sehr hohem und meist ehrenamtlichem Bürger*innen-Engagement.
Dass die in der Freiburger Studie befragten Wuppertaler*innen dennoch subjektiv zufriedener sind, als es die objektiven Umstände erwarten lassen, lässt sich so erklären: „mit einer vergleichsweise guten Wohnsituation, einem familienfreundlichen Umfeld, der Nähe zur Natur und einer innovationsfreudigen Selbständigen-Kultur“.
„36,6 Prozent der Wuppertaler sind hochzufrieden und 9,8 Prozent sind wirklich unzufrieden mit ihrem Leben. Mit 53,6 Prozent bildet die Gruppe der mäßig Zufriedenen die Mehrheit. Insgesamt zeigt sich die Glücksverteilung in Wuppertal im Vergleich zu anderen Städten ausgewogen.“
Details zur Studie s. unter vertiefende Links
Wichtigste Faktoren für Lebenszufriedenheit
Tatsächlich misst der World Happiness Report sowohl die Lebenszufriedenheit über den gesamten Globus als auch die wichtigsten Faktoren, die dazu beitragen. „Ungefähr drei Viertel der Differenzen zwischen verschiedenen Ländern, die wir sehen, können wir eigentlich durch sechs Faktoren erklären.“ so Judith Mangelsdorf, Professorin für positive Psychologie an der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport, zum World Happiness Report
Nur EIN Faktor ist das Bruttoinlandsprodukt, das in der Politik und medial üblicherweise als DER messbare Maßstab gewichtet wird. Zudem geht es bei fünf weiteren Faktoren um die eigene Perspektive und Haltung.
Dies sind gesunde Lebenserwartung und wahrgenommene soziale Unterstützung, also füreinander da sein und so als Gemeinschaft innerhalb eines Landes zum Wohlergehen aller beitragen. Als weitere wichtige Faktoren werden genannt: Freiheit. Freigiebigkeit, d.h. Unterstützung durch finanziell besser gestellte Menschen, um so zum Wohle aller beizutragen sowie auch wahrgenommene Korruption von Institutionen oder Organisationen.
Zum Interview „Anleitung zum Glücklichsein“ s. vertiefende Links
ganzheitlicher Weltrisikobericht
Mitzudenken ist stets auch die Metaebene, denn nur in Sicherheit mit Frieden und mit intakten natürlichen Lebensgrundlagen in stabilem Klima können auch für die anderen Faktoren wachsen und wirken.
Mehr zum ganzheitlichen Weltrisikobericht siehe unter vertiefende Links
Ob WDR-2-Weihnachtswunder, Kindertal e.V. oder WIN – sie alle wollen an Menschen erinnern, denen es finanziell nicht so gut geht, wo z.B. warme Kleidung und wetterfeste Schuhe fehlen… Anderen zu helfen, tut allen gut. Danke an alle, die dazu beitragen!
Gute Nachricht 16: Kindertal
Hier engagiert sich auch Kindertal e.V. – als eingetragener gemeinnütziger Verein, seit über 20 Jahren. Getragen wird Kindertal von den Wohlfahrtsverbänden Caritas und Diakonie, Radio Wuppertal und Stadtsparkasse Wuppertal. Das Ziel von Kindertal bleibt auch weiterhin, Wuppertaler Kinder und Jugendliche finanziell zu unterstützen. Dies erfolgt über Einzelanträge und fördert sinnvolle Gemeinschaftsprojekte sozialer Träger. Kindertal e.V. zahlt an die Familien kein Bargeld aus. Über Gutscheine kooperiert Kindertal für Kleidung, Schuhe und Möbel mit Wuppertaler Unternehmen.
Weihnachtskugelverkauf an der Kugelbude
Traditionell gibt es großen Andrang beim Weihnachtskugelverkauf für die Aktion Kindertal an der „Kugelbude“ auf den Weihnachtsmärkten in W-Elberfeld und W-Barmen, wo alljährlich dankenswerterweise mehrere tausend Euro an Spenden zusammen kommen.
Weitere Infos dazu und auch das Spendenkonto gibt es unter vertiefende Links
Auch der Verein WiN – Hilfe für Wuppertaler in Not e.V., kurz „WIN“ hilft seit nunmehr 27 Jahren direkt und sofort, wenn Menschen, die in Wuppertal leben, plötzlich und unverschuldet in eine finanzielle Not geraten sind. Gegründet wurde WIN in 1998 von den Wuppertaler Medien und hat seither in Tausenden von Fällen meist mit kleineren Beträgen geholfen.
Weitere Infos dgibt es auch dazu unter vertiefende Links
Gute Nachricht 18: WDR 2 Weihnachtswunder
Alljährlich zieht das WDR 2 Weihnachtswunder durch NRW. 2025 machte das Team vier Tage im temporären WDR 2-Glashaus in Essen. Tatsächlich kamen dort vom 13. bis 17.12.2025 mehr als 15.5 Mio. Euro n Spenden zusammen: Dazu jubelt das WDR 2-Team: „Menschen im Westen habt einmal mehr gezeigt, was möglich ist, wenn alle zusammen halten, und dass wir gemeinsam ganz Großes schaffen können. Ein riesengroßes DANKE vom gesamten WDR 2 Team für diese unfassbare Spendensumme!“ Auch in Wuppertal sammelten Nachbarschaften und spendeten für das Weihnachtswunder, z.B. vierstellig aus W-Nord.
Für mehr Miteinander
Tatsächlich geht es nur gemeinsam – im Gleichgewicht von Ökologie, Ökonomie und Sozialem, d.h. mit gesellschaftlichem Zusammenhalt und in der sensiblen Balance von natürlichen Lebensgrundlagen, die allesamt aus intakter Natur mit nicht diskutierbaren Naturgesetzen stammen. Selbstverständlich ist auch Wirtschaft wichtig, wenn sie den Menschen dient und nicht der eigenen Profitgier. Eigentlich steht es so ja bereits in den Verfassungen, auch hier: „Im Mittelpunkt des Wirtschaftslebens steht das Wohl des Menschen“ – Artikel 24 NRW-Landesverfassung.
Gute Nachricht 15: Klartext für Verbrenner-Aus ab 2035
Führende Wirtschaftsexpert*innen, Frankreich, Spanien und die DUH werben für die Beibehaltung anstatt aktuell insbesondere durch die deutsche Bundesregierung vorangetriebene Lockerung der EU-Vorgaben bei Neuwagen, da sich eine Abschwächung kontraproduktiv für die Industrie in Deutschland auswirke.
Voraussichtlich am Dienstag sollen in Brüssel die Pläne vorgestellt werden, welche Autos ab 2035 noch in der EU zugelassen werden können. Dass das Komplett-Verbot für Verbrenner fallen dürfte, ist schon seit Monaten absehbar, auch die Bundesregierung hatte sich dafür eingesetzt.
Klartext-Kritik an der Abschwächung des EU Verbrenner-Aus für Neuwagen
Die Volkswirtung und Wirtschaftsweise Monika Schnitzer verurteilt die aktuell diskutierte Abkehr der EU vom sogenannten Verbrenner-Aus: „Diese löse weder aktuelle Probleme der Hersteller noch sichere sie Industrie-Jobs in Deutschland“, so die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen. „Würde man diese Arbeitsplätze retten, wenn man das Verbrenner-Aus jetzt verschiebt? Ich fürchte, das Gegenteil ist der Fall.“ Die Industrie erhalte widersprüchliche Signale. Viele Unternehmen hätten aber längst investiert.
Hätten die Deutschen denn bei den Verbrennern Vorteile gegenüber der Konkurrenz? „Kurzfristige vielleicht“, sagte Schnitzer. „Aber heute nutzt auch niemand mehr ein Tastenhandy.“
bloße Symboldebatte
Auch die Ökonomen Thomas Puls vom arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Sebastian Dullien vom gewerkschaftsnahen IMK und Anita Wölfl vom Münchner Ifo-Institut äußerten sich skeptisch: „Ich halte das alles vor allem für eine Symboldebatte: E-Autos und Plug-in-Hybride werden bis 2035 für die allermeisten Anwendungen sowieso das bessere Produkt sein“, sagte Puls.
Für Frankreich und Spanien sind emissionsfreie Fahrzeuge „unverzichtbar“
Frankreich und Spanien fordern von den EU-Staats- und Regierungschefs, „auf dem richtigen Weg zu bleiben“. Beide Länder erklären, dass emissionsfreie Fahrzeuge „unverzichtbar“ seien. in dem gemeinsamen Schreiben, wird betont, dass die Zukunft der europäischen Automobilindustrie elektrisch sein wird.
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt Vernrenner-Aus 2035 und warnt vor Alleingang
Es sei eine Vorbildfunktion beider Länder für eine echte Antriebswende. Zugleich warnt die DUH gleichzeitig vor einem deutschen Alleingang der Bundesregierung, die das Verbrenner-Aus weiter verzögere.
Hintergrund
Aktuell gilt ein EU-Verbrenner-Aus nur für Neuzulassungen ab 2025
Bestandsfahrzeuge sind davon also gar nicht betroffen. Welchen Sinn würde es denn machen, weiter teuren fossilen Brennstoff aus anderen – oft instabilen Ländern – zu importieren, wenn wir Strom für eAutos auch hier gut selbst ernten könnten?
Die EU-Institutionen hatten sich darauf geeinigt.
Ab dem 1. Januar 2035 sollen nur noch Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ohne CO2-Emissionen neu zugelassen werden dürfen. Dies wäre faktisch das Ende für neue Benzin- und Dieselautos gewesen, Dies ist kein Verbot von Bestandsfahrzeugen, deren Motoren Benzin oder Diesel verbrennen. Vielmehr dürfen bereits zugelassene Fahrzeuge auch nach 2035 weitergefahren bzw. als Gebrauchtwagen verkauft werden.
Warum dann die ganze Aufregung?
CDU/CSU tun in ihrer Kampagne so, als hätten Europa und Deutschland noch genug Zeit, das Verbrenner-Aus für Neuwagen zurückzunehmen. Damit würde die bisher einzige wirksame Klimaschutzmaßnahme, die bislang im Verkehr beschlossen wurde, aufgeweicht.
Zeit für Blockade haben wir jetzt nicht mehr!
Tatsächlich wurden wirklich wichtige Weichenstellungen schon früher politisch blockiert, wo diese noch preiswert und behutsam hätten umgesetzt werden können. Kurzsichtige Vogel Strauss-Politik sowie beharrliches Leugnen von Fakten und Naturgesetzen bringt da also nichts für intakte naturbasierte Lebensgrundlagen.
Zum heutigen bundesweiten Hitzeaktionstag fordert ein breites Bündnis von für Klimaschutz Gesundheit, Soziales und mehr Engagierten wirksamen Schutz vor extremer Hitze! Dazu gibt es hier drei gute Nachrichten, denn aller guten Dinge sind bekanntlich drei.
Vorab: Das Festhalten an fossiler Energie ist da sicher kein Lösungs-Baustein, denn aus deren Förderung, Transport und Verbrennung resultieren ja die klimaschädlichen Gase, die den Klimawandel weiter anheizen. KluG ist es eher, schnellstmöglich auf Erneuerbare Energien EE) umzusteigen, denn diese haben so viele Vorteile – z.B. keine Brennstoffkosten, kurze Wege mit regionaler Wertschöpfung und Arbeitsplätzen vor Ort. Beteiligung, Demokratisierung und Teilhabe kommen noch dazu sowie auch Preisstabilität und Unabhängigkeit, denn die Sonne schickt bekanntlich keine Rechnung. Friedensenergie sind die EE zudem, denn Energiekriege sind obsolet,
Drei gute Nachrichten, denn aller guten Dinge sind bekanntlich drei.
Klimaschutz ist machbar, hier & jetzt – für unsere Gesundheit:
KluG Zukunft aktiv gemeinsam gestalten heißt: auch HIER und JETZT Stadtentwicklung ganzheitlich und langfristig zu betrachten, z.B.
Grün pflanzen, das zukünftig Schatten, frische Luft und Wasser schenkt,
Energie effizienter und Ressourcen bewusster und länger nutzen, um auch so bares Geld zu sparen sowie dezentral-erneuerbar anstatt weiter fossil-atomar, denn die Sonne schickt keine Rechnung,
kurze Wege schaffen, denn weniger ist mehr. So schaffen z.B. weniger Verkehrslärm und Abgase mehr Aufenthaltsqualität. Dies ist entspannter, Bewegung hält fit und beides stärkt die Gesundheit.
Für Wuppertal steht nun die Umsetzung des bereits im April 2025 beschlossenen Hitzeaktionsplans mit knapp 60 Einzelmaßnahmen an. Das Das Hitzeportal der Stadt Wuppertal bietet dazu online Informationen an. Allerdings müssen diese auch die Betroffenen erreichen, um bestenfalls gemeinsam für Hitzeschutz aktiv zu werden.
Laut UBA-Studie 2024, die am 12. Mai 2025 veröffentlicht wurde, genießt Umweltbewusstsein weiter hohen Stellenwert.
In der Studie heißt es:
„Für die Mehrheit der Menschen in Deutschland hat der Schutz von Umwelt und Klima weiterhin einen hohen Stellenwert.“ … “Gleichzeitig halten sie es für unumgänglich, sich an den Klimawandel anzupassen – insbesondere aus gesundheitlichen Gründen.“
Fazit: stabiles Klima- und intakte Umwelt sichern Wohlstand und Lebensqualität. Klima- und Umweltschutz gehören dringend ganz oben auf die politische und öffentliche Agenda.“
Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft insgesamt , die dies verstehen, gestalten gemeinsam KluG, auch HIER und JETZT Klimaschutz und Gesundheit – inkl. Mehrwert Resillienz/Robustheit.
Ebenso wichtig und wirksam ist Divestment. So geht es, danke Urgewald:
„Steter Tropfen höhlt den Stein! Permanenter Druck auf Fondsanbieter, Klimazerstörer rauszuwerfen, zeigt Wirkung: Union Investment hat sich von allen Investments in den Ölgiganten ExxonMobil getrennt! Damit erreichen wir einen Meilenstein! Das ist ein klares Signal an die fossile Industrie: Transformiert euch oder ihr fliegt raus! “
Auch hier zeigt sich, dass Geld viel mehr kann, als Rendite zu maximieren. Richtig eingesetzt macht Geld auch richtig viel Sinn , lenkt KluG und schafft so mehr Gemeinwohl.
Fakt ist: Der weltweite Temperaturanstieg ist durch die Treibhausgase Kohlendioxid, Methan und Lachgas verursacht. Kohlendioxid (CO2) wird insbesondere bei der Verbrennung von Energie aus den fossilen Quellen Kohle, Öl und Gas freigesetzt. Dies löst Treibhauseffekt und Erderwärmung aus.
zum o.g. Nachhaltigkeits-Quiz von zufki/Verein Zukunft für Kinder e.V https://zufki.de/ „Damit Kinder eine Chance auf ein gutes Leben haben. Kinder können ihre Interessen in der Politik noch nicht selbst vertreten. Deswegen tun wir es: Als Interessenvereinigung aller Kinder – für eine lebenswerte Zukunft auf einem bewohnbaren Planeten.
– das etwas andere Nachhaltigkeitsquiz hat auch diesen Grund: Jeder von uns hat zum Klimawandel schon viel Unsinn gehört oder gelesen. Dazu sagt der Verein Zukunft für Kinder e.V.: „Unser Nachhaltigkeitsquiz bringt auf spielerische Weise Licht ins Dunkel.“
„Damit Kinder eine Chance auf ein gutes Leben haben. Kinder können ihre Interessen in der Politik noch nicht selbst vertreten. Deswegen tun wir es: Als Interessenvereinigung aller Kinder – für eine lebenswerte Zukunft auf einem bewohnbaren Planeten:
zur Experten-Analyse eines anderen, „Fake“-Klimaquiz, aus 2019
Wer Wissen dazu vertiefen mag, schaue gerne auch hier am Beispiel einer Experten-Analyse des bei einem FFF-Klimastreik 2019 verteilten Fake-Klimaquiz: Mit einem Fake-Klima-Quiz, dass die AfD nun auf „Fridays for Future“-Protesten verteilt, will die Partei die Schüler*innen von ihrer Meinung überzeugen, dass der Klimawandel gar nicht menschengemacht sei.
Nun hat der ZDF-Klimamann Harald Lesch sich dieses Quiz bei „Terra X“ mal genauer angesehen: Mit dem Klimaforscher Prof. Stefan Rahmstorf geht er die einzelnen Fragen durch. So auch zu den wissenschaftlichen Experimenten. „Alle Antworten sind falsch“, sagt der Experte zu den Auswahlmöglichkeiten. Der Effekt von Kohlendioxid auf die Strahlungsbilanz der Erde sei schon in Laborexperimenten 1869 nachgewiesen worden.
zur Quiz-Quelle zufki/Verein Zukunft für Kinder e.V. „Damit Kinder eine Chance auf ein gutes Leben haben. Kinder können ihre Interessen in der Politik noch nicht selbst vertreten. Deswegen tun wir es: Als Interessenvereinigung aller Kinder – für eine lebenswerte Zukunft auf einem bewohnbaren Planeten.https://zufki.de/
Die Bundestagswahl am 23.2.2025 ist weichenstellend für unsere Demokratie, den Klimaschutz und mehr. Schönreden und Populismus sind weder Qualifikation noch Wirtschaftsleistung oder Lösung.
Demokratische Diskussionskultur heißt, miteinander reden und für gute Lösungswege streiten!
Dafür zählt auch Deine und Ihre Stimme zur Bundestagswahl am 23.2.2025 und selbstverständlich ebenso an jedem anderen Tag!
Es lohnt sich, immer mal auch genau hinzuhören oder hinzuschauen, um zu erkennen, was Fakt, Fake, Populismus oder Desinformation ist.
Auch da hilft Training:
Elektroautos sogar umweltschädlicher als Verbrenner?
Windräder, die klimaschädliches Gas absondern?
Wärmepumpen nur mit Fußbodenheizung?
Die Sonnenaktivität als Ursache der Klimaerhitzung?
Jeder von uns hat solchen Unsinn schon einmal gehört oder gelesen. Unser Nachhaltigkeitsquiz bringt auf spielerische Weise Licht ins Dunkel.
Die Bundestagswahl am 23.2.2025 ist weichenstellend für unsere Demokratie, den Klimaschutz und mehr. Schönreden und Populismus sind weder Qualifikation noch Wirtschaftsleistung oder Lösung. Demokratische Diskussionskultur heißt, miteinander reden und streiten für gute Wege.
bunte Vielfalt statt,,,
Dafür zählt auch Deine Stimme am 23.2. – und jeden Tag.
Bis zur Wahl lohnt es sich, genau hinzuhören, was Fakt, Fake, Populismus oder Desinformation ist. Dies analysieren Expert*innen und Experten – inkl. möglicher Folgen auch für die Wirtschaft, z.B.
Auch bei der Energiewende teilt Friedrich Merz (CDU) einige Aussagen der AfD und sorgt damit bei der Windkraft für Verunsicherung. Ein Spiel mit dem Feuerhttps://www.youtube.com/watch?v=Lxxd1QNd35Y
Strompreise würden durch AfD-Plan „drastisch nach oben gehen“
Das Handelsblatt betitelt es so: Windkraft: Strompreise würden durch AfD-Plan „drastisch nach oben gehen“
Aus Anlass des aktuellen teils denkwürdigen und von Wahlkampf geprägtem Verhalten auch im Bundestag kurz dies:
Faschisten bringen keine Lösungen. Im Gegenteil.
Das Wesen des Faschismus ist laut und voller Hetze, rechtsextrem, fremdenfeindlich und rassistisch. Desinformation gehört dazu. Laut polternd geht es um DIE eine Meinung. aber weder um Demokratie noch um Vielfalt.
Wenn Faschisten Macht bekommen, lösen sie keine Probleme. Vielmehr säen sie Hass, bringen Leid und Verderben über die Menschen. Faschisten verachten und diskriminieren Schwache, anders aussehende, Menschen mit abweichenden Meinungen, Menschen mit Behinderungen, Krankheiten oder psychischen Problemen. Ihnen geht es nicht um das Wohl der Menschen oder die Bekämpfung von Terror oder Verbrechen, sondern um die Machtübernahme und „Säuberung” der Gesellschaft nach ihren Vorstellungen.
Dies gilt es zu erkennen und anzusprechen- in der Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis.
Herausforderungen: Wieviel ist uns unsere Demokratie wert? Verteidigen wir sie, oder ist sie egal?
in den USA…
Dort demontiert Trump als Präsident die Demokratie. In seinem Kader sind mehrere Milliardäre, Investmentbanker, die auch zig Milliarden in Öl und Gas investieren. Elon Musk (Vermögen: 400 Milliarden) zeigte öffentlich den Hitlergruß. Er unterstützt Faschisten in mehreren europäischen Ländern und kauft Medien.
…In Europa und jüngst auch in Deutschland
Hier sehen wir ähnliche Muster. Populismus, Desinformationen und Hetze spalten unsere Gesellschaft. Sie bedrohen damit auch unsere Demokratie, unsere Freiheit, unsere Menschlichkeit, unsere Wirtschaftskraft unseren Wohlstand und die Zukunft unserer Kinder.
Rechtsextreme und Populisten wollen Feindbilder aufbauen: Das sind Geflüchtete. Muslime. Grüne. Linke. Wissenschaftler. Jugendliche, die für ihre Zukunft kämpfen. Alle, die sich für eine offene, tolerante Gesellschaft, für Klimaschutz, für Bildung, faire Chancen, für ein bezahlbares Leben engagieren.
Die Strategie dahinter:
Wenn das Volk auf Feindbilder schaut, kann man ungestört die eigene Klientel reich machen.
Eine demokratische und menschenfreundliche Haltung – gut für Körper, Seele und Geist
Was uns verbindet und Projekte gelingen lässt, sind zwischenmenschliche Beziehungen und Vertrauen. Wir kooperieren, um Ziele gemeinsam umzusetzen. Dies erfordert Engagement mit Haltung für Gemeinsinn statt Egoismus, sowie eine Streitkultur, die gute Lösungen aushandelt. Verständigt haben wir uns auf Werte als Leitplanken, innerhalb derer wir handeln, bestenfalls eigenverantwortlich und weitsichtig. Soweit das Ideal.
Wie wir dies leben, liegt auch an uns.
Wesentlich sind auch gemeinsam verabredete, nachvollziehbare Regeln und bestenfalls deren Umsetzung:
Für eine wehrhafte Demokratie: Rat der Stadt Wuppertal unterstützt Trierer Erklärung
Parteiübergreifend beantragten dies Anfang 2024 die demokratischen Parteien …“Menschenwürde, Demokratie und Rechtsstaat müssen immer wieder neu verteidigt werden. Eine wehrhafte Demokratie lebt von einer aktiven und wachen Zivilgesellschaft vor Ort. Das haben Zehntausende Menschen in den vergangenen Tagen in unseren Städten deutlich gemacht. Die Menschen, die aktuell gemeinsam auf die Straßen gehen, um Farbe zu bekennen für Demokratie und Menschenwürde, senden ein klares Signal der Solidarität – und gegen die Spaltung unserer Stadtgesellschaften.“ https://ris.wuppertal.de/vo0050.asp?__kvonr=31328
Sprockhöveler Erklärung für Demokratie und Menschenwürde 2024
Für Sprockhövel sind die Basis allen Handelns die unteilbaren und universellen Werte der Würde des Menschen, der Freiheit, der Gleichheit und der Solidarität. Die Grundsätze der Demokratie und der Rechtstaatlichkeit sind der Rahmen für das gesellschaftliche Zusammenleben. Wir stellen den Menschen und seine Würde in den Mittelpunkt unseres Handelns.
Sprockhövel tritt ein für ein demokratisches Miteinander, in dem der Umgang von gegenseitigem Respekt, Wertschätzung, Anerkennung, Fairness und Verständigungsbereitschaft getragen ist. Jeder Aufruf zur Ausgrenzung, Hass und Gewalt wird von uns verurteilt und trifft auf unseren Widerstand.https://gruene-sprockhoevel.de/2024/12/19/erklaerung-fuer-demokratie-und-menschenwuerde/
Wieder haben wir die Wahl, unsere Zukunft bestenfalls friedlich und demokratisch mitgestalten zu können…
Wieder haben wir die Wahl: Es geht darum, Zusammenhänge zu erkennen und Fakten von Fakes zu unterscheiden. Die Bundestagswahl geht uns alle an, denn auf ellen Ebenen beschlossene Regelungen können nur auf kommunaler Ebene umgesetzt werden – auch in unserer Stadt und im jeweiligen Stadtraum, z.B. W-Nord. „Global denken, lokal handeln“ gilt auch hier:
Bereits im ersten Monat des neuen Jahres stehen wichtige Weichenstellungen an. Was wird 2025 bringen? Wie ist der Status Quo? Wo geht es hin? Wer spielt welche Rolle/n lokal/regional und darüber hinaus? Zum Start folgt ein Blick auf die Gemengelage..
Global denken, lokal handeln
Zum Einstieg macht es Sinn, den Status Quo mit gesellschaftlichen Fakten und ökologischen Rahmenbedingungen in Erinnerung zur rufen. Wenngleich es dabei vermeintlich um bundes- und weltweite Themen nebst Weichenstellungen geht, kann eine erfolgreiche Umsetzung nur auf kommunal-regionaler Ebene gelingen. Dabei gilt der aus der Lokalen Agenda 21-Bewegung bekannte Slogan weiterhin: „global denken, lokal handeln!“
Diesen Zusammenhang stellte jüngst auch der langjährige Mannheimer Oberbürgermeister Peter Kurz bei seinem Besuch als Podiumsgast in der Bergischen VHS zur dortigen Politischen Runde heraus: „denn: all die großen Themen wie Klimawandel, Bildung, Migration, Wohnen, Mobilität, Gesundheit oder die Bewahrung der Demokratie spielen sich letztlich auf kommunaler Ebene ab.“
Der grausame Messerangriff am 22.Januar 2025 in Aschaffenburg verlangt zuallererst aufrichtige Anteilnahme für die Opfer und deren Angehörige.
Diese Tat nun politisch zu instrumentalisieren wäre populistisch. Selbstverständlich müssen die schreckliche Tat aufgearbeitet und weitere Verbrechen zukünftig bestmöglich verhindert werden – auch durch Änderungen im Asylrecht, dies aber unter Beachtung des bestehenden nationalen und europäischen Rechts- und Wertesystems sowie ohne weiteres Ausblenden tiefer liegender Ursachen weltweit zunehmender Fluchtbewegungen. Die Ursachen sind umfassend zu analysieren anstatt nur Symptome in den Blick zu rücken.
Fluchtursachen sind neben Kriegen und Diskriminierung auch Armut sowie die fortschreitende Umwelt- und Klimakrise. Einen guten Überblick dazu bietet auch die Zentrale für politische Bildung.
Auf der website der WeltwetterorganisationWMO ist am 20.1.2025 zum aktuellen Stand der Klimakrise dies zu lesen:
„The time for action is now. If you want a safer planet, it’s our responsibility. It’s a common responsibility, a global responsibility.“ Prof. Celeste Saulo, WMO Secretary-General
übersetzt: „Die Zeit zu Handelns ist jetzt. Wenn Du einen sicheren Planeten willst, ist es unsere Verantwortung. Es ist eine gemeinsame weltweite Verantwortung.
mit Kontext-Bezug: 2024 wärmstes Jahr mit Rekord von + 1,55°
WMO confirms 2024 as warmest year on record at about 1.55°C above pre-industrial level (PM 10 January 2025)
übersetzt: „WMO stellte fest, dass 2024 das wärmste Jahr mit einem Rekord von 1,55° über dem vorindustriellen Level war.
Zum Weltwirtschaftsforum veröffentlicht Oxfam am 20.1.2025 den großen alljährlichen Ungleichheitsbericht. Der aktuelle Bericht zeigt, wie der Einfluss von Superreichen die soziale Ungleichheit immer weiter verschärft und demokratische Prinzipien in ihren Grundfesten erschüttert.
Menschen aus der unteren Einkommenshälfte haben eine geringere politische Teilhabe. Die Folgen:
Sie haben weniger Zuversicht in das politische System.
Sie gehen häufiger von unlauteren Absichten der Parteien aus.
Nur etwas mehr als die Hälfte von ihnen ist zufrieden mit der Demokratie, wie sie heute in Deutschland existiert.
Um die zunehmende Macht von Superreichen und ihren Konzernen und damit die Gefährdung der Demokratie zu beschränken, fordert Oxfam
eine gerechte Besteuerung von Superreichen
und die Beschränkung der Marktmacht von Konzernen:
Amtseinführung am 20. Januar 2025 des neuen US-Präsidenten
Die neue US-Präsidentschaft ordnete auch der Deutschlandfunk vorab ein: So läuft die Amtseinführung von Donald Trump ab – und das hat er vor: Am frühen Abend deutscher Zeit wird Donald Trump morgen erneut zum Präsidenten ernannt, dem 47. in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Für seine ersten Amtstage kündigte er bereits eine „Rekordzahl“ an Dekreten an – und will so unter anderem Entscheidungen seines Vorgängers revidieren. – Leider blieb es nicht bei der bloßen Ankündigung, sondern es wurden Fakten geschaffen z.B. durch Austritt aus weltweiten Gemeinschaften wie Weltgesundheits-Organisation/WHO und weltweitem Klimaschutz-Abkommen.