Kategoriearchiv: Mobilität

Wieder haben wir die Wahl: für Demokratie

31.1.2025 zur BTW-2025 (7/7)

Die Bundestagswahl am 23.2.2025 ist weichenstellend für unsere Demokratie, den Klimaschutz und mehr. Schönreden und Populismus sind weder Qualifikation noch Wirtschaftsleistung oder Lösung. Demokratische Diskussionskultur heißt, miteinander reden und streiten für gute Wege.

bunte Vielfalt statt,,,

Dafür zählt auch Deine Stimme am 23.2. – und jeden Tag.  

Bis zur Wahl lohnt es sich, genau hinzuhören, was Fakt, Fake, Populismus oder Desinformation ist.
Dies analysieren Expert*innen und Experten – inkl. möglicher Folgen auch für die Wirtschaft, z.B.

Windräder abreißen?

Prof. Dr. Volker Quaschning Windräder abreißen? #merz #weidel #windrad

Auch bei der Energiewende teilt Friedrich Merz (CDU) einige Aussagen der AfD und sorgt damit bei der Windkraft für Verunsicherung. Ein Spiel mit dem Feuer🔥https://www.youtube.com/watch?v=Lxxd1QNd35Y

Strompreise würden durch AfD-Plan „drastisch nach oben gehen“

Das Handelsblatt betitelt es so: Windkraft: Strompreise würden durch AfD-Plan „drastisch nach oben gehen“

Alice Weidel will Windkraftwerke niederreißen lassen und wieder in Atomkraft einsteigen. Wirtschaftsexperten warnen vor dramatischen Folgen – auch mit Blick auf die Euro-Pläne der Partei.  https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/windkraft-strompreise-wuerden-durch-afd-plan-drastisch-nach-oben-gehen/100100212.html?utm_source=sf&utm_medium=nl&utm_campaign=hb-eveningbriefing&utm_content=01022025&key=0031t00000QAYWSAA5

Klimaquiz Fakt oder Fake

Zum Thema Fakt oder Fake erfolgt ab morgen auch die Vorstellung eines Klimaquiz, das der Verein Zukunft für Kinder entwickelte: zufki e.V.

bunte Vielfalt statt… ©Foto/Quelle: privat-bpe

Aus Anlass  des aktuellen teils denkwürdigen und von Wahlkampf geprägtem Verhalten auch im Bundestag kurz dies:

Faschisten bringen keine Lösungen. Im Gegenteil.

Das Wesen des Faschismus ist laut und voller Hetze, rechtsextrem, fremdenfeindlich und rassistisch. Desinformation gehört dazu. Laut polternd geht es um DIE eine Meinung. aber weder um Demokratie noch um Vielfalt.

Wenn Faschisten Macht bekommen, lösen sie keine Probleme. Vielmehr säen sie Hass, bringen Leid und Verderben über die Menschen. Faschisten verachten und diskriminieren Schwache, anders aussehende, Menschen mit abweichenden Meinungen, Menschen mit Behinderungen, Krankheiten oder psychischen Problemen. Ihnen geht es nicht um das Wohl der Menschen oder die Bekämpfung von Terror oder Verbrechen, sondern um die Machtübernahme und „Säuberung” der Gesellschaft nach ihren Vorstellungen.

Dies gilt es zu erkennen und anzusprechen- in der Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis.

Herausforderungen: Wieviel ist uns unsere Demokratie wert? Verteidigen wir sie, oder ist sie egal?

in den USA…

Dort demontiert Trump als Präsident die Demokratie. In seinem Kader sind mehrere Milliardäre, Investmentbanker, die auch zig Milliarden in Öl und Gas investieren. Elon Musk (Vermögen: 400 Milliarden) zeigte öffentlich den Hitlergruß. Er unterstützt Faschisten in mehreren europäischen Ländern und kauft Medien.

…In Europa und jüngst auch in Deutschland

Hier sehen wir ähnliche Muster. Populismus, Desinformationen und Hetze spalten unsere Gesellschaft. Sie bedrohen damit auch unsere Demokratie, unsere Freiheit, unsere Menschlichkeit, unsere Wirtschaftskraft unseren Wohlstand und die Zukunft unserer Kinder.

Rechtsextreme und Populisten wollen Feindbilder aufbauen: Das sind Geflüchtete. Muslime. Grüne. Linke. Wissenschaftler. Jugendliche, die für ihre Zukunft kämpfen. Alle, die sich für eine offene, tolerante Gesellschaft, für Klimaschutz, für Bildung, faire Chancen, für ein bezahlbares Leben engagieren. 

Die Strategie dahinter:

Wenn das Volk auf Feindbilder schaut, kann man ungestört die eigene Klientel reich machen.

Eine demokratische und menschenfreundliche Haltung – gut für Körper, Seele und Geist

Was uns verbindet und Projekte gelingen lässt, sind zwischenmenschliche Beziehungen und Vertrauen. Wir kooperieren, um Ziele gemeinsam umzusetzen. Dies erfordert Engagement mit Haltung für Gemeinsinn statt Egoismus, sowie eine Streitkultur, die gute Lösungen aushandelt. Verständigt haben wir uns auf Werte als Leitplanken, innerhalb derer wir handeln, bestenfalls eigenverantwortlich und weitsichtig. Soweit das Ideal.

Wie wir dies leben, liegt auch an uns.

Wesentlich sind auch gemeinsam verabredete, nachvollziehbare Regeln und bestenfalls deren Umsetzung:

Für eine wehrhafte Demokratie: Rat der Stadt Wuppertal unterstützt Trierer Erklärung

Parteiübergreifend beantragten dies Anfang 2024 die demokratischen Parteien
…“Menschenwürde, Demokratie und Rechtsstaat müssen immer wieder neu verteidigt werden. Eine wehrhafte Demokratie lebt von einer aktiven und wachen Zivilgesellschaft vor Ort. Das haben Zehntausende Menschen in den vergangenen Tagen in unseren Städten deutlich gemacht. Die Menschen, die aktuell gemeinsam auf die Straßen gehen, um Farbe zu bekennen für Demokratie und Menschenwürde, senden ein klares Signal der Solidarität – und gegen die Spaltung unserer Stadtgesellschaften.“ https://ris.wuppertal.de/vo0050.asp?__kvonr=31328

Sprockhöveler Erklärung für Demokratie und Menschenwürde 2024

Für Sprockhövel sind die Basis allen Handelns die unteilbaren und universellen Werte der Würde des Menschen, der Freiheit, der Gleichheit und der Solidarität. Die Grundsätze der Demokratie und der Rechtstaatlichkeit sind der Rahmen für das gesellschaftliche Zusammenleben. Wir stellen den Menschen und seine Würde in den Mittelpunkt unseres Handelns.

Sprockhövel tritt ein für ein demokratisches Miteinander, in dem der Umgang von gegenseitigem Respekt, Wertschätzung, Anerkennung, Fairness und Verständigungsbereitschaft getragen ist. Jeder Aufruf zur Ausgrenzung, Hass und Gewalt wird von uns verurteilt und trifft auf unseren Widerstand. https://gruene-sprockhoevel.de/2024/12/19/erklaerung-fuer-demokratie-und-menschenwuerde/

Wieder haben wir die Wahl, unsere  Zukunft bestenfalls friedlich und demokratisch mitgestalten zu können…

Wieder haben wir die Wahl: Zusammenhänge

25.1.2025 zur BTW 2025 1v7

Wieder haben wir die Wahl: Es geht darum, Zusammenhänge zu erkennen und Fakten von Fakes zu unterscheiden. Die Bundestagswahl geht uns alle an, denn auf ellen Ebenen beschlossene Regelungen können nur auf kommunaler Ebene umgesetzt werden – auch in unserer Stadt und im jeweiligen Stadtraum, z.B. W-Nord. „Global denken, lokal handeln“ gilt auch hier:

Bereits im ersten Monat des neuen Jahres stehen wichtige Weichenstellungen an. Was wird 2025 bringen? Wie ist der Status Quo? Wo geht es hin? Wer spielt welche Rolle/n lokal/regional und darüber hinaus? Zum Start folgt ein Blick auf die Gemengelage..

Global denken, lokal handeln

Zum Einstieg macht es Sinn, den Status Quo mit gesellschaftlichen Fakten und ökologischen Rahmenbedingungen in Erinnerung zur rufen. Wenngleich es dabei vermeintlich um bundes- und weltweite Themen nebst Weichenstellungen geht, kann eine erfolgreiche Umsetzung nur auf kommunal-regionaler Ebene gelingen. Dabei gilt der aus der Lokalen Agenda 21-Bewegung bekannte Slogan weiterhin: „global denken, lokal handeln!“

Diesen Zusammenhang stellte jüngst auch der langjährige Mannheimer Oberbürgermeister Peter Kurz bei seinem Besuch als Podiumsgast in der Bergischen VHS zur dortigen Politischen Runde heraus: „denn: all die großen Themen wie Klimawandel, Bildung, Migration, Wohnen, Mobilität, Gesundheit oder die Bewahrung der Demokratie spielen sich letztlich auf kommunaler Ebene ab.“

Dankenswerterweise gibt es auch diesen podcast der Bergischen VHS  zum Nachhören, Quelle:
https://www.bergische-vhs.de/kurssuche/kurs/Was-braucht-gute-Politik/242W101113

Wirtschafts-? Flüchtlinge ©Quelle: Mester für sfV Mitmach-Aktion

Quelle: https://www.sfv.de/aktuelles/bundestagswahl-2025

Wahl für Demokratie und Menschenwürde

Der grausame Messerangriff am 22.Januar 2025 in Aschaffenburg verlangt zuallererst aufrichtige Anteilnahme für die Opfer und deren Angehörige.

Diese Tat nun politisch zu instrumentalisieren wäre populistisch. Selbstverständlich müssen die schreckliche Tat aufgearbeitet und weitere Verbrechen zukünftig bestmöglich verhindert werden – auch durch Änderungen im Asylrecht, dies aber unter Beachtung des bestehenden nationalen und europäischen Rechts- und Wertesystems sowie ohne weiteres Ausblenden tiefer liegender Ursachen weltweit zunehmender Fluchtbewegungen.  Die Ursachen sind umfassend zu analysieren anstatt nur  Symptome in den Blick zu rücken.

Quelle: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Messerangriff_in_Aschaffenburg_2025

Fluchtursachen sind neben Kriegen und Diskriminierung auch Armut sowie die fortschreitende Umwelt- und Klimakrise. Einen guten Überblick dazu bietet auch die Zentrale für politische Bildung.

Quelle:
https://www.bpb.de/lernen/bewegtbild-und-politische-bildung/webvideo/refugee-eleven/243384/fluchtursachen/

Was jetzt wichtig ist ©privat/eigene Darstellung bpe

Zeit zu handeln ist jetzt

Auf der website der WeltwetterorganisationWMO ist am 20.1.2025 zum aktuellen Stand der Klimakrise dies zu lesen:

  • „The time for action is now. If you want a safer planet, it’s our responsibility. It’s a common responsibility, a global responsibility.“  Prof. Celeste Saulo, WMO Secretary-General
  • übersetzt:
    „Die Zeit zu Handelns ist jetzt. Wenn Du einen sicheren Planeten willst, ist es unsere Verantwortung. Es ist eine gemeinsame weltweite Verantwortung.

mit Kontext-Bezug: 2024 wärmstes Jahr mit Rekord von + 1,55°

  • WMO confirms 2024 as warmest year on record at about 1.55°C above pre-industrial level (PM 10 January 2025)
  • übersetzt:
    „WMO stellte fest, dass 2024 das wärmste Jahr mit einem Rekord von 1,55° über dem vorindustriellen Level war.

Quelle: https://wmo.int/

soziale Ungleichheit ist so groß wie nie

Zum Weltwirtschaftsforum veröffentlicht Oxfam am 20.1.2025 den großen alljährlichen Ungleichheitsbericht. Der aktuelle Bericht zeigt, wie der Einfluss von Superreichen die soziale Ungleichheit immer weiter verschärft und demokratische Prinzipien in ihren Grundfesten erschüttert.

Menschen aus der unteren Einkommenshälfte haben eine geringere politische Teilhabe. Die Folgen:

  • Sie haben weniger Zuversicht in das politische System.
  • Sie gehen häufiger von unlauteren Absichten der Parteien aus.
  • Nur etwas mehr als die Hälfte von ihnen ist zufrieden mit der Demokratie, wie sie heute in Deutschland existiert.

Um die zunehmende Macht von Superreichen und ihren Konzernen und damit die Gefährdung der Demokratie zu beschränken, fordert Oxfam

  • eine gerechte Besteuerung von Superreichen
  • und die Beschränkung der Marktmacht von Konzernen:

Quelle:
https://www.oxfam.de/ueber-uns/publikationen/oxfams-bericht-sozialer-ungleichheit-milliardaersmacht-beschraenken

Amtseinführung am 20. Januar 2025 des neuen US-Präsidenten

Die neue US-Präsidentschaft ordnete auch der Deutschlandfunk vorab ein:  So läuft die Amtseinführung von Donald Trump ab – und das hat er vor: Am frühen Abend deutscher Zeit wird Donald Trump morgen erneut zum Präsidenten ernannt, dem 47. in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Für seine ersten Amtstage kündigte er bereits eine „Rekordzahl“ an Dekreten an – und will so unter anderem Entscheidungen seines Vorgängers revidieren. – Leider blieb es nicht bei der bloßen Ankündigung, sondern es wurden Fakten geschaffen z.B.  durch  Austritt aus weltweiten Gemeinschaften wie Weltgesundheits-Organisation/WHO und weltweitem Klimaschutz-Abkommen.

Quelle:
https://www.deutschlandfunk.de/so-laeuft-die-amtseinfuehrung-von-donald-trump-ab-und-das-hat-er-vor-100.html

RundMail KlimaBildung aus 10/2024

RundMail KlimaBildung aus 10/2024: Pilze, QuGa, Moby-Dick, Netzausbau – bei Interesse und  mit herzlicher Einladung zum Stöbern:

WDR-Lokalzeit vom 17.10. lebensbedrohliche Pilzvergiftung mit dramatischen Folgen für drei Kinder und einen Erwachsenen
https://www.ardmediathek.de/video/lokalzeit-bergisches-land/lokalzeit-bergisches-land-oder-17-10-2024/wdrwuppertal/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtNWI0OWU4ZTQtMGFmMi00YzY0LWExZWUtYTI0NmU4MzA3MjRm

QuGa 2024-Programm https://acrobat.adobe.com/id/urn:aaid:sc:EU:96e6be9b-a03f-4e43-8622-04b39d5d8430?viewer%21megaVerb=group-discover

  • im Kontext Energiewende zum Übertragungsnetz-Ausbau: Energie brauchen wir in allen Lebensbereichen. Doch wo soll z.B. unser Strom denn herkommen? „Dezentral-Erneuerbar mit kurzen Wegen“ oder „über lange Leitungen“?  Alternativlos sind die geplanten sog. Strom-Autobahnen keineswegs, wohl aber teuer:  Zum geplanten Übertragungsnetz-„Ersatzneubau“ von Hattingen nach W-Ronsdorf, Gewerbegebiet Linde gibt es Bürger*in-Informationsmärkte z.B. in Schwelm und Wuppertal:
    https://www.amprion.net/Presse/Presse-Detailseite_74816.html
    28.10., 17-20 Uhr Schwelm, Leo-Theater; 16:30 Demo Energiezukunft Schwelm e.V
    31.10. 17-20 Uhr W-Ronsdorf, ev. Kirchengemeinde Bandwirkerstraße 15, 42369 W.
  • 31.10. ab 18 Uhr BOB Campus, Nachbarschaftsetage, Essen fürs Klima – snacken & schnacken: was unser Essen mit dem Klima zu tun hat: mit kleiner Plakatausstellung, spannenden Infos, Klima-Quiz „Testet euer Wissen!“ sowie Klimafreundlichen Snacks frisch zubereitet von unserer Klima-Mahl-Gruppe Bringt gerne eigene Snacks und Getränke mit!
    Transformation W in Kooperation mit dem Forum für Soziale Innovation aus SG laden ein: https://www.transformation-wuppertal.de/essen-fuers-klima/

Ebenfalls gut zu wissen: aktuelle Entwicklung

sonnige Grüße ins Wochenende

Mach/t mit: Globaler Klimastreik, ParkingDay 2024 und mehr

Fakt ist: es gibt ein Problem, das uns alle angeht. Erdüberhitzung mit dramatischen Folgen: Nachrichten und Bilder der Überflutungen nach Starkregen in Südost-Europa sind noch frisch. Fakt ist ebenso: Dafür gibt es längst bekannte Gründe und ebenso lange bekannte Lösungen.

deutschlandweit in über 110 Städten:  6. Globaler Klimastreik

heute am 20.9. von 14 bis 15 Uhr auch in Wuppertal vor dem Hauptbahnhof https://fridaysforfuture.de/ortsgruppen/wuppertal/

„Wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“ ©sharepic Fridays For Future

HEUTE: ParkingDay 2024

und anschließend bis 18 Uhr zum nach W-Wichlinghausen, Elbers-Treppe
https://www.transformation-wuppertal.de/parking-day-2024-in-wuppertal/

HEUTE: 70. Welt-Kindertag „Mit Kinderrechten in die Zukunft“

Dieser Tag wird alljährlich in Erinnerung gerufen. Zum Motto im 70. Jubiläums-Jahr: https://www.dkhw.de/informieren/im-ueberblick/veranstaltungen-und-fortbildungen/weltkindertag/

 Warum ist das alles wichtig? Schau/t gerne selbst:

Bitte wenden, JEDE/R, HIER & JETZT!
Denn: „weiter so“ mit Volldampf auf dem fossilen Irrweg
ist unfassbar dumm, ignorant, unfair und unverantwortlich.

ohne Worte ©Quelle Investigate Europe OECD Katapult

FAKT: Es ist dringend…

Die Starkregen-Flutkatastrophe mit über 100 Toten und bis heute nicht wieder aufgebauten Zerstörungen bleibt unvergessen. Ebenso die Bilder jüngst aus den Süd-Ost-Europäischen Nachbarländern.

…und es geht uns alle an

Schadens-Beseitigung nachher wird für alle deutlich teurer als Schadens-Prävention vorher.

HOFFNUNG: Es ist machbar…

Voraussetzung ist, dass dies wirklich gewollt ist.

Ein gutes Beispiel ist das ehemalige Ozonloch: Die Ozonschicht war damals durch FCKW aus Kühlmitteln in Kühlschränken ernsthaft bedroht.  Nach Protesten von Verbraucher*innen und Wissenschaft sowie später Einsicht auch von Industrie und Politik wurde FCKW weltweit gesetzlich verboten – mit dem Erfolg einer heute fast wieder geschlossenen Ozonschicht, welche die Erde und damit auch uns alle vor zu starker Sonneneinstrahlung schützt: https://www.geo.de/natur/oekologie/23168-rtkl-fckw-verbot-wirkt-wie-sich-das-antarktis-ozonloch-selbst-repariert

…denn gute Energie-Lösungen sind längst bekannt:

  • Was tun?! Energie einsparen und effizienter nutzen,

Die beste Energieeinheit ist die, die gar nicht erst verbraucht wird. Dies gilt für alle Sektoren: Strom, Mobilität und Wärme. Stromspartipps im Haushalt gibt es z.B. hier: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/strom-sparen/strom-sparen-im-haushalt-einfache-tipps-10734

  • Was tun?! Energie dezentral-erneuerbar statt fossil-atomar:

Dann noch benötigte (Rest-) Energie liefert uns die Sonne dezentral, überall reichlich und schickt uns dafür keine Rechnung für die Brennstoffkosten!
Anders kennen wir es bisher für fossil-atomare Energie, denn wir zahlen z.B. bei Wärme erst für die Heizung und dann auch noch für den benötigten Brennstoff, also die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas – so auch für den Strom aus diesen fossilen Quellen und Atomenergie

Passend dazu: Heute ist Tag der Erneuerbaren Energien (EE): https://www.energy4climate.nrw/aktuelles/newsroom/tag-der-erneuerbaren-energien-energiewende-braucht-auch-eine-gute-kommunikation

  • Umsteigen auf EE

Durch Wechsel des Energieversorgers z.B. zu echten Ökostromern, die wirklich Energie aus Erneuerbaren Quellen liefern und in eben diesen EE-Anteil weiter ausbauen.

  • EE mit Balkonkraftwerk oder Solaranlage

Die Stromernte daraus kann sofort im eigenen Haushalt verbraucht werden. Folglich muss weniger Strom eingekauft werden. Insoweit spart man sich das Geld für Stromkosten.

  • EE mit BürgerEnergie-Genossenschaften

Gemeinsam rocken wir die Energiewende – egal ob als aktives oder passives Mitglied. Mehr installierte Gemeinschafts-Photovoltaik-Anlagen – hier in der Region z.B. auf städtischen Schulen und Schwimmbad, aber auch auf Technologiezentrum und sozialen Einrichtungen – schaffen mehr sauberen Strom, der fossile Energien ersetzen sollte.

Weitere Infos gibt es z.B. hier: www.bbeg.de und www.beg-58.de

Klimabildung macht Spaß…

Grundlagen dafür werden bekanntlich in frühester Kindheit gelegt. Aktuell sind wir im Projekt 2024/2025 www.transformation-wuppertal.de mit den ersten Zukunfts-Werkstätten in Schulen gestartet. Die Zukunfts-Werkstatt Energie habe ich gerne wieder als Gast-Dozentin übernommen und zum Auftakt – im Teamteaching und technisch unterstützt durch die Lehrerin – Status Quo sowie Treibhausgas-Effekt erklärt. Dank dafür ausgeliehenem Energierad konnten die Jugendlichen zudem Energie selbst erfahren – mit großem Spaß!

… und einfach mal selbst ausprobieren ebenso: WupperWandel

Wir im WupperWandel – 180 Tage klimafreundlich leben! https://www.wuppertal.de/wupperwandel

Engage: Netzwerkbildung zum gesamtgesellschaftlichen Engagement

Last but not least: Bürger*in-Energie schafft auch soziale Innovation.
Vor einer Woche haben wir dazu in Berlin die Ergebnisse des Engage-Projekts vorgestellt: https://www.buendnis-buergerenergie.de/projekte/engage

„Natur erhalten, Wuppertal gestalten“

„Natur erhalten, Wuppertal gestalten“ – Fortsetzung folgt

Die Initiative „Grün.Stadt.Grau Wuppertal“ fordert unter dem Motto „Natur erhalten, Wuppertal gestalten“ weiterhin den Erhalt von 137 Hektar Grünflächen.

Ratssitzung am 16.9.2024

Am Montag, den 16. September um 16:00 Uhr findet im Rathaus Wuppertal-Barmen die erste Ratssitzung nach der Sommerpause statt:https://ris.wuppertal.de/si0057.asp?__ksinr=22028

Vertreter*innen der Presse- und Medienlandschaft und weitere Interessierte sind  willkommen. Übertragen wird die Sitzung auch im Rats-TV https://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/verwaltung/politik/ratstv.php

Initative „Grün.Stadt.Grau“

Die Initative „Grün.Stadt.Grau“  http://Initative „Grün.Stadt.Grau“ hat sich zum Ziel gesetzt, sämtliche Gewerbe-„Potenzialflächen“, die von der Stadtverwaltung Wuppertal zur Disposition gestellt wurden, unversiegelt zu lassen.

Natur erhalten, Wuppertal gestalten! ©Quelle: Initiativen-Eigenkreation

Wohnbebauung Hipkendahl nicht mehr auf der Tagesordnung 

Alle Petitionen unserer Initiative wurden dem Rat inzwischen überreicht und das Vorhaben, das Hipkendahl zu versiegeln, ist schon von der Tagesordnung verschwunden.

Worum es diesmal geht

Diesmal geht es um die 129 ha „Gewerbe-Potenzial-Flächen“, deren rechtliche Grundlage durch das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 21. März 2024 (11 D 133/20-NE) zur Ausweisung von neuen Gewerbeflächen im Freiraum unserer Rechtsauffassung nach unwirksam geworden ist.

Aber auch wenn erstmal nur Teile aus dem Paket entnommen werden, ist es schon ein Erfolg keine Ressourcen in Planungsleichen wie „Aprath“, „Jägerhaus/ Linde“ und „Schöller-West“ zu versenken.

Ja, auch in „Schöller-West“ gibt es keine Verkaufsbereitschaft und den Willen sämtliche verfügbaren Rechtsmittel einzulegen. Auf diesen Umstand wies Barbara Greiling in der Hauptausschusssitzung des Rates am 12. September hin. Es wird also sehr spannend, wie die Fraktionen sich zu diesem Themenkomplex verhalten werden.

Über die Initiative „Grün.Stadt.Grau Wuppertal“

Die Initiative „Grün.Stadt.Grau Wuppertal“ ist ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern, Umweltverbänden und Initiativen die sich für den Erhalt der Grünflächen in Wuppertal einsetzen. Ziel der Initiative ist es, eine nachhaltige und lebenswerte Stadtentwicklung zu fördern.

Informationen zu aktuellen Aktionen

Weitere Informationen zu den geplanten Aktionen finden sich auf der Webseite und in den sozialen Medien:
Webseite: https://gruenstadtgrau-wuppertal.de
Instagram: https://www.instagram.com/gruenstadtgrau.wuppertal

Quelle. Pressemitteilung Grün.Stadt.Grau

Pressekontakt:
Matthias Greiling
+49 174 74 92 92 7
pressekontakt@gruenstadtgrau-wuppertal.de

BUND-ZOFF-Exkursion und Aktionsfest

BUND-ZOFF-Exkursion und Aktionsfest  

Weitere dezentrale Grün.Stadt.Grau-Aktionen gegen die Versiegelung von Grünflächen im Außenbereich sind geplant: jeweils um 14 Uhr am 23.8. am Dorner Weg und am 25.8. im Hipkendahl am Gelpetal. Interessierte sind auch dazu herzlich willkommen.

weitere dezentrale Aktionen folgen

Die dezentralen Aktionen dienen vorrangig dazu, gemeinsam die potentiellen Gewerbeflächen kennenzulernen.

am 23.8. um 14 Uhr BUND-ZOFF-Exkursion am Dorner Weg: Sportplatz, Grünland und Wald

Die traditionellen BUND „ZOFF“-Exkursionen sollen sensibilisieren, um Zusammenhänge zu verstehen, Orientierung zu gewinnen sowie Flora und Fauna zu (er)kennen. Die Fläche steht im Eigentum der Stadt Wuppertal. Aktuell ist dort ein Sportplatz, Grünland und Wald. Für den Sportplatz soll möglichst Ersatz gefunden werden.  Mehr s. im Handlungsprogramm/HP auf S. 21  https://ris.wuppertal.de/vo0050.asp?__kvonr=31721

ÖPNV z.B. von W-Hbf per Bus 603 bis Sulamith-Wülfing-Straße, von dort ca. 5 Min./ca. 350m zu Fuß;
Navi-Eingabe: Dorner Weg 2 in 42119 Wuppertal.

Dorner Weg (ca. 2,5 ha)

Zum Natur-Erhalt: Banner am Dorner Weg ©Foto/Quelle Initiative www.gruenstadtgrau-wuppertal.de ©Initiative www.gruenstadtgrau-wuppertal.de

Dorner Weg: weiter Grün- oder bald Gewerbefläche? ©Quelle Handlungsprogramm Potential neue Gewerbeflächen 

am 25.8. um 14 Uhr Aktionsfest im Hipkendahl am Gelpetal

Aktionsfest Pro-Natur-Hipkendahl ©Initiative www.pro-natur-hipkendahl.de

Weitere Sonntags-Aktionen an den angedachten Grünflächen im Außenbereich erfolgten hier:

  • Schöller-West am 4.8.
  • Jägerhaus/Linde/Marscheidam 11.8.
  • und an der Schmiedestraße in W-Nordam 18.8.

Fazit: JETZT ist die Zeit, umzusteuern und zu entsiegeln

Bei allen Flächen geht es um grüne, noch unbebaute Flächen, die Luftreinhaltung, Boden- und Gewässerschutz unterstützen und mildernd bei Hitze, Starkregen etc. wirken – und damit für  wirklichen Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Hintergrund/vertiefende LINKS:

Quellen:

Wuppertal gestalten, JETZT: Grün.Stadt.Grau

Wuppertal gestalten, JETZT: Grün.Stadt.Grau

Aktuell sollen im Außenbereich auf einer Fläche von 129 ha potentielle Gewerbegebiete ausgewiesen werden.. Weitere großflächige Versiegelung – ebenfalls im Außenbereich – ist für Wohnbebauung geplant – z.T. bereits sehr konkret.

Aktuelle Planungen

Im Außenbereich sollen auf einer Fläche von 129 ha potentielle Gewerbegebiete ausgewiesen werden.
s. im RIS W https://ris.wuppertal.de/vo0040.asp
Suchbegriff Handlungsprogramm Gewerbe-Potenzialflächen VO/0523/24

Daneben sollen weitere große Flächen für eine Wohnbebauung „im Grünen“ versiegelt werden, z.B. Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan 1295 – Hipkendahl am Gelpetal https://ris.wuppertal.de/vo0050.asp?__kvonr=31492

Natur erhalten, Wuppertal gestalten!
©Quelle: Initiativen-Eigenkreation

Natur erhalten, Wuppertal gestalten!

Dagegen spricht eine Vielzahl von Gründen,
über die wir bei Aktionen an den avisierten Flächen sowie bei einer Demonstration am 30.8. informieren wollen:

Link zur gemeinsamen Website: https://gruenstadtgrau-wuppertal.de/

Wochenend-Aktionen: mach/t mit

Details gibt es hier: https://gruenstadtgrau-wuppertal.de/unsere-aktionen/dezentral/

Demo am 30.8.2024: sei/d dabei

Mehr s. hier: https://gruenstadtgrau-wuppertal.de/unsere-aktionen/dezentral/

Petition: Natur erhalten, Wuppertal gestalten! Für den Erhalt von Wiesen, Quellen, Acker und Wald

Link zur gemeinsamen Petition – gerne unterschreiben und auch teilen
https://www.change.org/p/natur-erhalten-wuppertal-gestalten-f%C3%BCr-den-erhalt-von-wiesen-quellen-acker-und-wald?utm_medium=custom_url&utm_source=share_petition&recruited_by_id=16aa1960-5237-11ef-9b28-2173974b6665

Quelle: Initiative Grün.Stadt.Grau https://gruenstadtgrau-wuppertal.de/

Circular BUGA 2031:Wir nehmen Sie beim Wort!

Circular BUGA 2031:
Wir nehmen Sie beim Wort!

Circular BUGA2031 in Wuppertal: nachhaltig und klimaverträglich mit Mehrwert für Mensch und Um-/Mitwelt – eine Aufforderung zur ökologisch-sozialen Gestaltung.

Medieninfo zu „Circular BUGA2031:
Wir nehmen Sie beim Wort“

Per „Offener Brief zur Circular BUGA2031“ lädt das Klimanetzwerk Wuppertal zur Diskussion ein:

Mit Kreislaufwirtschaft, blau-grüner Infrastruktur und guter Beteiligung kann die BUGA2031 maßgeblich zur Klimaneutralität Wuppertals beitragen. Details dazu hat das Klimanetzwerk im beigefügten „Offener Brief nebst Einladung zur Diskussion“ zusammengestellt.

In den durch die Pop-Up BUGA 2024 geschaffenen Räumen am Kolk wurde dieses im Juni Engagierten und Interessierten vorgestellt. Im Herbst sollen dann alle drei Aspekte des Papiers in der fortgesetzten Kooperationsreihe zwischen Bergischer VHS und Klimanetzwerk Wuppertal vertiefend diskutiert werden. Die Planungen sind angelaufen. Einladungen werden folgen.

Deutlich wurde beim Treffen des Klimanetzwerks auch, dass es unterschiedliche Blickwinkel auf eine BUGA in Wuppertal gibt, die Teilnehmenden aber der Wunsch nach nachhaltiger und bezahlbarer Stadtentwicklung eint. Dies klug zu verbinden, halten wir für eine gute Voraussetzung zur weiteren Reflektion, wie die BUGA tatsächlich Chancen säen und gutes Klima schaffen kann. Ob es dazu kostenintensiver Leuchttürme bedarf, mag dahingestellt bleiben.

Die BUGA2031 kann eine ökologisch-soziale Transformation nur anstoßen, wenn sie proaktiv mit gestaltbar wird. Die aus der Zivilgesellschaft eingebrachte und von einem breiten Bündnis mitgetragene gesamtstädtische Idee einer BUGA+ ist als integraler Bestandteil zu verstehen – Sie darf nicht allein in der Verantwortung der Stadtgesellschaft liegen und muss tatkräftig unterstützt werden. Die Förderung der Mobilitätswende mit kurzen und sicheren Wegen für nicht motorisierte Verkehrs-Teilnehmende ist hierfür grundlegend.

Wesentlich ist zudem Transparenz im Zusammenwirken von Politik, Verwaltung und BUGA2031-Akteur*innen. Frühzeitige Bürger*innen-Beteiligung kann das gemeinsame Ziel fördern, allerdings muss hierfür auch ein entsprechender Beteiligungsspielraum eingeräumt werden.

mehr Klimaschutz machen – auch in Wuppertal ©Klimanetzwerk Wuppertal

nachfolgend: Klimanetzwerk Wuppertal
„Offener Brief nebst Einladung zur Diskussion“:

Circular BUGA 2031:
Wir nehmen Sie beim Wort!

BUGA 2031 in Wuppertal, nachhaltig und klimaverträglich – mit Mehrwert für Mensch und Um-/Mitwelt – eine Aufforderung zur ökologisch-sozialen Gestaltung:

Als Katalysator der ökologisch-sozialen Transformation ist eine Bundesgartenschau insbesondere in einer Zeit von vielschichtigen Krisen nur mit entschlossener Klima-, Mobilitäts-, Energie-, und Ernährungswende zu rechtfertigen. Eine BUGA muss gesamtstädtisch und sozial gerecht gedacht sowie gemacht werden. Neben deutlichem Fokus auf den Umweltverbund ist vorrangig auf Bestandssanierung, wie auch Wiederbelebung verfallener Infrastruktur wie Brücken, Treppen etc. zu setzen.

Hierbei darf der ökologisch-soziale Mehrwert nicht auf ein von der Zivilgesellschaft zu tragendes BUGA+-Konzept ausgelagert werden, sondern muss integraler Bestandteil der Planungen werden.

Angesichts der fortschreitenden Klima- und Biodiversitätskrise mit der daraus resultierenden Gemengelage darf es kein „Weiter so“ geben. Vielmehr bedingen die klaren Worte des IPCC zum vor Start der BUGA verbrauchten CO2-Restbudget die Ausrichtung einer klimaneutralen Veranstaltung. Wesentlich sind für uns breite und frühzeitige Bürger*innen-Beteiligung sowie Transparenz im Zusammenwirken von Politik, Verwaltung, Bürgerschaft und BUGA-Gesellschaft für das gemeinsame Ziel: Mit einer BUGA 2031 die wünschenswerte Wuppertaler Transformation gestalten.

Kreislaufwirtschaft

In der Machbarkeitsstudie wurden die Chancen einer „Circular BUGA“ zutreffend herausgearbeitet (Prolog der Machbarkeitsstudie 2.0). Die Regeln, Grundsätze und Leitlinien für die Umsetzung einer solchen nachhaltigen BUGA, die Bio- und Techno-Sphäre gleichermaßen mit einbezieht, müssen zeitnah entwickelt und in der gesamten Planungsphase und natürlich bei der Auftragsvergabe beachtet werden. Wenn das Ziel eines positiven ökosozialen Fußabdrucks sowie der bestmöglichen Wiederherstellung der Naturkreisläufe (Regeneratives Design) gefährdet wird, müssen zeitnah Anpassungen und Verschärfungen an den festgelegten Leitlinien gemacht und diese Nachsteuerungen umgehend auch durchgesetzt werden.

Bildung Nachhaltige Entwicklung (BNE)

Die erwarteten hohen Besucher*innenzahlen, wie auch ein großer Anteil von Fachpublikum und mediale Berichterstattung muss genutzt werden, um neben den Möglichkeiten der Kreislaufwirtschaft, die Schaffung einer grün-blauen Infrastruktur in den Vordergrund zu stellen und so eine breite Wirkung zu erzielen. Vor diesem Hintergrund und Wuppertals Bestrebungen, zum „Circular Valley“ zu werden, sollte die Veranstaltung eine belastbare Auseinandersetzung mit den wesentlichen Fragen unserer Zeit wagen und auch Platz für praktischen Klima-, Natur- und Umweltschutz bieten: Mannheim 2023 setzte auf nachhaltig, Wuppertal 2031 setzt zusätzlich auf Kreisläufe!

Nachhaltige klimaneutrale Gestaltung

Im Anthropozän ist die Welt, die Stadt unser Garten. Angesichts von Klima- und Biodiversitätskrise sowie zur ökologisch-sozialen Transformation unserer Stadtlandschaften kann eine vielfältige Ausstellung und beispielhafte Umsetzung von neuen zeitgemäßen und naturnahen Gartenkonzepten helfen. Bereits während der Planungsphase muss eine gute öffentliche Nachnutzung und ein Fortbestand der geschaffenen grün-blauen Infrastruktur für die gesamte Stadtgesellschaft sichergestellt werden. Im Rahmen der BUGA durch die Zivilgesellschaft eingerichtete und umgesetzte Projekte brauchen langfristige Unterstützung und Bestandsgarantien. Ein Recyclingmaterialpool bei der Erschließung der Flächen und beim Rückbau sollte, wie die neue Bodenrecyclinganlage in Vohwinkel, eingerichtet und dauerhaft betrieben werden.

Eine Circular BUGA muss für die Stadt- und Landschaftsplanung sowie den Garten- und Landschaftsbau starke Impulse mit blau-grüner Infrastruktur setzen, um die ökologisch-soziale Transformation unserer Städte zu beschleunigen, für diese zu werben und natürlich gemeinsam umzusetzen.

Informationen und Beteiligung

Leider ist es bisher typisch für Bundesgartenschauen, dass Ausschreibungen und Wettbewerbe nicht transparent und unter Einbindung der Bürger*innen gemacht werden. Den Bürger*innen werden erst nach den Juryentscheidungen die Entwürfe der Preisträger*innen vorgestellt; Eine öffentliche ergebnisoffene Diskussion derselben findet nicht statt. Nachgeordnete, formalisierte Bürger*innen-Beteiligung bei den Planauslegungen für die Baugenehmigungen erfüllt die Anforderungen einer modernen, lebendigen Demokratie in einer pluralistischen Gesellschaft nicht.

Um etwaige Planungsfehler und Konflikte zu vermeiden, sollten alle betroffenen Bereiche, mögliche Herausforderungen und Natureingriffe, Handlungsvarianten sowie deren Kosten und langfristige Folgewirkungen in ein zusammenhängendes Genehmigungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung und Klimafolgenabschätzung gefasst, sowie mit der breiten Stadtgesellschaft diskutiert werden.

Während des gesamten BUGA-Planungsverfahrens werden dazu der Öffentlichkeit die für die Bewertung des Vorhabens vorliegenden Unterlagen zugänglich gemacht und auf einer zentralen, allgemein zugänglichen Internetplattform eingestellt und können dort kommentiert werden. Eine begleitende Veröffentlichung in der Presse und per Newsletter erhöht deren Wahrnehmbarkeit.

Nur eine gute frühe und umfangreiche – echte – Bürger*innen-Information und -Beteiligung führt zur Akzeptanz in der Zivilgesellschaft damit zum Erfolg der BUGA.

Wir freuen uns über eine Fokussierung auf und Diskussion zum Leitthema „Circular BUGA“, aktiv mitgestaltete Bürger*innen-Beteiligung sowie ein wahrhaftiges Ideenfeuerwerk der BUGA+,
mit engagierten Grüßen für das Klimanetzwerk Wuppertal

Arian Gaubig              Beate Petersen           Michael Felstau

Kontakt:

Arian Gaubig
Beirats-Mitglied Klima, Bürgerbeteiligung,
Fridays For Future Wuppertal
fff@gaubig.de

Beate Petersen
Beirats-Mitglied Klima, Bürgerbeteiligung,
BUND Kreisgruppe Wuppertal
bund.wuppertal@bund.net

Michael Felstau
IG Wuppertals Urbane Gärten
Naturgarten e.V. Regionalgruppe Wuppertal
regiogruppe-wuppertal@naturgarten.org

RundMail KlimaBildung aus 6/2024

RundMail KlimaBildung aus 6/2024
bitte zur Info, mach/t und machen Sie gerne mit:

Demo um 15:30 Uhr FÜR eine rasche Mobilitätswende
Ab 16 Uhr tagen dann Verkehrs-Ausschuss und BUGA-Planungsbeirat – im Verkehrsausschuss stehen z.B. kontrovers diskutierte Themen zum Radverkehr auf der Agenda:
https://www.njuuz.de/home/politik/demo-am-18-6-fuer-rasche-mobilitaetswende-jetzt/

Öffentliche Sitzungen der Gremien: Für Interessierte gibt es die Möglichkeit, als Gast teilzunehmen. Agenda, Themen, Berichte, Beschluss-Vorlagen etc. gibt es hier: https://ris.wuppertal.de/info.asp

FIGHT 4 DIVERSITY Politisch-kulturelle Veranstaltungsreihe In Wuppertal 2024 gegen Hass und Hetze, für gesellschaftliche Vielfalt und demokratisches Miteinander https://fight4diversity.de/

23.6.2024 Schwebebahnlauf – auch die Bergische BürgerEnergie-genossenschaft e.G. www.bbeg.de ist dabei: Die Teilnehmer*innen sind leicht am gelben T-Shirt mit unserem bbeg-Logo zu erkennen. 
Außerdem sponsern wir den Schwebebahnlauf im Bereich Engelshaus mit Strom aus unserem bbeg-Solarmobil –das während der Veranstaltung einen Teil des benötigten Stroms aus der Sonne produziert.

Online-Fachgespräch “Stadtnatur stärken – lebenswerte Orte für alle” am 25. Juni, 18 Uhr, das Anja Liebert gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Bettina Hoffmann veranstaltet. Wer sich für das Thema interessiert, ist eingeladen, Fragen zu stellen und mit zu diskutieren. Referenten: Prof. Stephan Lenzen, Präsident des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekt:innen (bdla), Christian Hönig, Fachreferent für Baumschutz im Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. (BUND) – Landesverband Berlin und Rüdiger Dittmar, Amtsleiter im Amt für Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig. Zur Veranstaltung und Anmeldung geht es hier: https://www.gruene-bundestag.de/termine/stadtnatur-staerken

Last but not least: Gestern war ein wahrlich historischer Tag mit wichtiger Weichenstellung für die Natur – Das EU-Renaturierungs-Gesetz ist durch! Aufzeichnung Feier-Seminar von Jutta Paulus s. hier https://europe-calling.de/

Wir sehen uns zu Demo & Co?
sonnige Grüße allen in eine energiereiche Woche!

Demo am 18.6. FÜR eine rasche Mobilitätswende, JETZT.

Am Dienstag tagen im Rathaus W-Barmen zeitgleich der Verkehrs-Ausschuss und der BUGA-Planungsbeirat, am Mittwoch trifft sich dort der Umwelt-Ausschuss.

Aufruf/Einladung zur Demo am 18.6.

 Am Dienstag, den 18.6. ist von 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr eine Kundgebung vor dem Rathaus Wuppertal Barmen geplant, um eine rasche Mobilitätswende auch in Wuppertal einzufordern!

Zum Demo-Aufruf der regionalen Gruppen von ADFC W/SG, mobiles Wuppertal, Fahrradstadt Wuppertal und Fridays for Future Wuppertal geht es hier: https://w-sg.adfc.de/artikel/demo-zur-verkehrsausschusssitzung

Verkehrs-Ausschuss am 18.6.

Am 18.6. stehen z.B. im Verkehrsausschuss kontrovers diskutierte Themen auf der Agenda, die insbesondere den Radverkehr betreffen. Auch Beschlüsse sind dazu geplant:

  • Radverkehr Am Diek
  • Umsetzung Talachsenradweg im Abschnitt Hardtufer als Fahrradstraße
  • Radverkehr Hünefeldstraße
  • Radwegering zur Bundesgartenschau
  • Verkehrszeichen für mehr Sicherheit im Radverkehr nutzen
  • Veloroute Düsseldorf

Die Teilnahme an der Demo mit Fahrrad/Pedelec wird gerne gesehen, um den Forderungen nach einer besseren Radweginfrastruktur für alle mehr Gewicht zu verleihen.

5.5.2024 Markierung: theoretisch Raum für Radfahrende
©Foto Quelle privat bpe

1.6.2024 Collage: Pop-Up Radweg schafft Raum für Radfahrende
©Foto Quelle privat bpe

Planungsbeirat BUGA am 18.6.

Auch die BUGA2031 in den sog. Kernarealen bzw. die zivilgesellschaftlich ergänzend eingebrachten gesamtstädtischen Ideen eines Rund-Radweges, autofreie Verbindungen der Nord- und Südhöhen – optional auch Re-Aktivierung der beliebten Bergbahn, Sanierung statt Sperrung von Brücken und Treppen, grüne Verbindungs-Pfade etc. treiben bestenfalls die Mobilitätswende proaktiv mit voran, siehe z.B. o.g. TOP Radwegering zur Bundesgartenschau – gerne auch ganz bald!

Die BUGA2031-Planungen beinhalten auch die Leuchtturmprojekte Seilbahn und Hängebrücke. Zu Letzterer stehen Aufstellungsbeschluss und Flächennutzungsplan-Änderung auf der Agenda. Zur Umsetzung wären enorme Eingriffe in die Natur erforderlich – insbesondere Rodung in Waldgebieten. Diese sind angesichts andauernder Krisen-Gemengelage umstritten. Per Bürger-Anregung werden zudem mehr Transparenz und Rederecht eingefordert.

Umwelt-Ausschuss am 19.6.

Für BUGA wie Mobilitätswende sind intakte Um-/Mitwelt, Lebensgrundlagen und Klima wesentliche Voraussetzung und für uns selbst essentiell.  Im Umwelt-Ausschuss stehen auf der Agenda u.a. Berichte zu Abfall, Biostation, Klima, Nachhaltigkeit und Treibhausgas-Bilanz sowie Lärmaktions-, Luftreinhalte-, Hitzeaktions- und Entwässerungs-Plan, aber auch Entwässerung und „Gewerbe-Potentialflächen“. Per Bürger*in-Anregung werden Flächenschutz und Freiraum-Monitoring eingefordert. Weitere Aspekte zur BUGA in Wuppertal siehe auch am Ende des Artikels.

Gremiensitzungen: Teilnahme als Gast

Für Interessierte besteht immer auch die Möglichkeit, als Gast an den öffentlichen Sitzungen der Gremien teilzunehmen. Agenda, Themen, Berichte, Beschluss-Vorlagen etc. gibt es hier: https://ris.wuppertal.de/info.asp

Gremiensitzungen: Agenda

18.06.2024 Ausschuss für Verkehr

  • 16:00 Uhr im Rathaus, Ratssaal, Johannes-Rau-Platz 1, 42275 Wuppertal

18.06.2024 Planungsbeirat Bundesgartenschau – BUGA

  • 16:00 Uhr im Rathaus, Johannes-Rau-Platz 1, 42275 Wuppertal, Sitzungsraum A-260

19.06.2024 Ausschuss für Umwelt

  • 16:00 Uhr im Rathaus, Ratssaal, Johannes-Rau-Platz 1, 42275 Wuppertal

Pop-Up-BUGA 2024 noch bis 28.6. „Chancen säen“…

zum Programm der Pop-Up-BUGA geht es hier: https://ris.wuppertal.de/info.asp

…Chance gerne genutzt: für intakte Lebensgrundlagen und gutes Klima

Am 10. und 11.Juni hatten die BUND-Kreisgruppe Wuppertal und das Klimanetzwerk Wuppertal auf den Platz am Kolk zu ihren jeweiligen Monatstreffen eingeladen, um die Pop-Up-BUGA 2024 zum offenen Gespräch mit Engagierten und Interessierten zu nutzen: Montag ging es vorrangig um Impulse der regionalen Gruppen von BUND und Naturgarten zu intakten Lebensgrundlagen und am Dienstag zusätzlich um gutes Klima – beides im Kontext der BUGA2031.

Herzlichen Dank an das BUGA-Team für die Idee und den Raum sowie allen Teilnehmenden für die konstruktive Diskussion!

An beiden Abenden teilten die Teilnehmenden auch ihre Erfahrungen mit der persönlichen Energiewende – z.B. durch Steckersolarmodule ebenso wie zum naturnahen Gärtnern, zu anderer Mobilität und Kreisläufen. Ebenso wurden Informationen zum aktuellen Stand der BUGA2031 ausgetauscht und dieser sowie weitere Potentiale lebhaft diskutiert.

Schnell wurde deutlich, dass es weiterhin höchst unterschiedliche Blickwinkel auf eine BUGA2031 in Wuppertal gibt, die Teilnehmenden beider Gesprächsrunden erfreulicherweise aber auch der Wunsch nach nachhaltiger und bezahlbarer Stadtentwicklung eint. Dies schnellstmöglich klug zu verbinden, halten wir für eine wesentliche Voraussetzung, um tatsächlich Chancen zu säen, die eine Transformation auch hier gelingen lassen, um gemeinsam unsere Lebensgrundlagen zu sichern und gutes Klima zu schaffen. Ob es dazu kostenintensiver „Leuchttürme“ bedarf, mag dahingestellt bleiben.

…konkrete nächste Schritte wurden am 10., 11.6. verabredet

Dies sind insbesondere

  • die o.g. Demo am 18.6. auf dem Rathaus-Vorplatz vor den beiden zeitgleichen Sitzungen,
  • ein Design-Thinking-Prozess zur BUGA2031 beim nächsten Treffen des Klimanetzwerk-Wuppertal
  • Erstellung einer Pressemeldung zum beiden Runden bereits informell vorgestellten Papier „Circular-BUGA“