Am kommenden Freitag, 30.10. 2020 steht die geplante EEG-Novelle 2021 im politischen Berlin auf der Agenda. Diese hat ganz konkrete Folgen auch für Wuppertal/die Region…
In der bisherigen Form wäre es eine weitere EEG-Deform, die uns auf dem Weg „100% EE bis 2030“ ausbremsen würde.
einfache Rechnung: mehr Klimawandel = mehr Klimaflüchtlinge… (Quelle: G. Mester/sfv)
+++ Offene Briefe zur geplanten EEG-Novelle 2020/2021 – an die Bundestagsabgeordneten: vom EE-Runder Tisch (gegr. 2017, BN), Fundstellen s. nachfolgend – und gerne auch zum Mitmachen
GUT ist: wir haben das Wissen, die Technik und das Geld, zu
handeln, zu tun, was JETZT wichtig ist:
Da die Klimakrise menschengemacht ist, können wir das noch stoppen, wenn wir
jetzt handeln – für „100% Erneuerbare bis spätestens 2030“ und hier „Klimaschutz
einfach machen“, jede/r JETZT…
Bundespräsident Steinmeier: „Niemand ist sicher vor Covid-19, bevor wir nicht alle davor sicher sind.“ So ist es wohl auch bzgl. Klima…-krise – aber da kennen wir ja bereits konkrete Handlungsoptionen…
PH/Pädagogische Hochschule, wieder geht es um drei Fragen: Bauen im Bestand oder Abriß? Was ist das wahre Langfrist-Ziel? Wurden alle Argumente gleich oder monetäre stärker gewichtet?
Infotischzur Sanierung der PH auf der Hardt statt deren Abriss
Um diese drei Fragen geht es oft – so auch hier:
Bauen im Bestand oder Abriß?
Was ist das wahre Langfrist-Ziel?
Wurden alle Argumente transparent sowie gleich oder monetäre stärker gewichtet?
Beantwortet werden muss dies parteiübergreifend und mit klarem Blick auf unsere Planetaren Grenzen, die wir in mindestens drei Feldern deutlich überschreiten und damit mindestens drei fatale Krisen selbst verursachen: massives Artensterben, heftige Böden- und Gewässerschäden und fortschreitende Klimakrise. Die Zeit zum umsteuern ist nicht irgendwann, sondern JETZT.
…unsere Zukunft… (Foto Quelle privat)
Weiterer Info-Tisch am heutigen Samstag von 15 bis 17
Die Initiative zum Erhalt der ehemaligen Pädagogischen Akademie bzw. später Hochschule (PH) auf dem Hardtberg lädt am heutigen Samstag von 15 bis 17 zu weiteren Info-Tisch ein. (Zufahrt über die Missionsstraße)
Historie
Das Gebäudeensemble auf dem Hardtberg, das 1958 als Pädagogische Akademie Wuppertal errichtet wurde,[1] wurde 1977 von der Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen übernommen und im Dezember 2014 verlassen. (Quelle: Wikipedia)
Danach wurde das Gebäude als Schul-Ausweichquartier während der Sanierung des WDG genutzt.
Ratsbeschluß und Kostenschätzung lt. Beschlußvorlage
Der Rat der Stadt hat am 22. Juni 2020 den Abriss der Justizvollzugsschule auf der Hardt beschlossen. Man muss also anhand der Beschlussvorlage, die doch den Abriss empfiehlt, davon ausgehen, dass das Gebäude im Kern keinesfalls marode ist, sondern sich in einem grundsoliden Bauzustand befindet. so ein Bauingenieur im WR-Leserbrief vom .. .9.2020.
Die Beschlussvorlage schätzt die Kosten für den Abriss auf 4,6 Millionen Euro,
für die notwendigen, temporären Ersatzgebäude (Container) auf zwei bis drei Millionen Euro pro Schulsanierung, also vier bis sechs Millionen Euro bei zwei Schulen.
Dem stehen für die Sanierung der Justizvollzugsschule Kosten gegenüber von 2,3 bis 15 Millionen Euro.
Der Abriss steht unmittelbar bevor
Nun droht der Abriss des historischen Gebäudes sehr real, um auf dem Grundstück (zunächst) Container aufzustellen. Diese dienen als Ausweichquartiere für die Sanierungen zunächst das Johannes-Rau-Ganztagsgymnasium und danach der Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule.
Die energetische Sanierung der Schulen ist zweifelsohne erforderlich, da sich diese über Jahrzehnte angestaut hat.
Die Initiative kritisiert den politischen Beschluß zum Abriss…
Die Initiative kritisiert den Abriß-Beschluß nebst der zugrundeliegenden Vorlage: „Die Politik hängt hier – wie so oft – an Informationen. Das Wenige, das die Stadtverwaltung und das Gebäudemanagement bisher zum – angeblich notwendigen – Abriss geäußert haben, ist äußerst zweifelhaft und bewusst völlig undurchsichtig. Selbst aus Fraktionen, die dem Kauf zugestimmt haben, kamen schon vor der Wahl Zweifel daran auf. Die neu gewählten Ratsmitglieder können anständige Informationen verlangen und die Kräfte stoppen, die für die bisher so dürftigen, interessengeleiteten „Informationen“ verantwortlich sind. Diese Kräfte der Hinterzimmer-Politik haben unserer Stadt übrigens mit ähnlichen „Informationen“ schon früher schwer geschadet, auch finanziell.“
Es bleiben kritische Fragen…
Neben der Frage, ob es eine hinreichende öffentliche Diskussion zu Abriß oder Sanierung, zu Container-Standorte/en und zur Nachnutzung auf dem Hardtberg gab, bleibt fraglich,
ob in Zeiten von Corona notwendige Abstandsregeln und Hygienekonzepte in Containern überhaupt eingehalten werden können?
ob angesichts fortschreitender Klimakrise und überfälliger Verkehrswende ein Ausweichstandort an anderer Stelle mit deutlich besserer ÖPNV-Anbindung zielführender wäre?
ob angesichts fortschreitender Klimakrise und überfälliger Energiewende dem Bauen im Bestand ein sehr viel höherer Stellenwert beizumessen ist als dem Abriß? Letzterer vernichtet bereits für den Bestandsbau aufgewendete graue Energie und benötigt zusätzlich Energie für den Abriß selbst sowie für den anschließenden Neubau – hier zunächst von Containern…
ob für solche Entscheidungen Informationen nicht deutlich transparenter und verständlicher sein soll(t)en, um diese allgemein nachvollziehbar zu machen? z. B. ob die Sanierung der ehemaligen Schule auf der Hardt länger dauern würde, als der Abriss und das Aufstellen von Containern z.B. ob die Sanierung der ehemaligen Schule auf der Hardt teurer wäre, als der Abriss und das Aufstellen von Containern
ob angesichts unseres hohen Gutes Demokratie für diesen historisch bedeutsamen Ort durch Sanierung statt Abriß eine Erinnerungskultur geschaffen werden kann? Von den acht nach dem 2. Weltkrieg geschaffenen 8 sog. Demokratieschulen existieren noch 3: eine unter Denkmalschutz stehend in Köln, Fragmente in Bonn und die vom Abriß bedrohte in Wuppertal. Was sagen die Denkmalbehörden dazu?
ob nicht tatsächlich von den Entscheidern ein ganz anderes Langfrist-Ziel verfolgt wird, nämlich eine hochpreisige Wohnbebauung am Rande der Hardt?
ob bei dann ggf. wieder aufgegriffenen Wohnbaupläne auch die den gesamten Hardtberg durchziehenden Hardt-Höhlen als gesetzlich geschützte Biotope berücksichtigt werden? Ergänzend: ob solche in der bisherigen Praxis meist weggewägten Mitwelt-Aspekte nicht ganz zu Beginn geprüft werden müssten?
Erinnerungskultur fehlt
„Es liegt zum einen ebenfalls an fehlenden bzw. bewusst verdrängten Informationen. Zum andern an einer heruntergekommenen Erinnerungskultur und mangelnden Liebe zu den historischen Gebäuden und „Schätzen“ unserer Stadt. Die am Abriss interessierten Kräfte betreiben seit langem schon in ihrer Wortwahl vorsätzlichen Gedächtnisverlust: Das Gebäude, welches sie gern abreißen wollen, war eben nicht bloß die „alte Justizschule“, wie es in den Ratsvorlagen hieß – es war die erste Pädagogische Akademie nach der NS-Diktatur – die Wiege demokratischer Erziehung in NRW. Doch nun soll das Gedächtnis an diesen demokratischen Aufbruch im Nachhinein spurlos ausgelöscht werden. Dabei ist die Erinnerung an solche Köpfe und solche Orte heute dringend nötig.“ so die Initiative im WZ-Interview vom 7.9.2020.
zur Kommunalwahl 2020: 6 v 7 Mut zur Zukunft „F“ Faire Finanzen
Steuern sichern unsere
Infrastruktur, Bildung… Steuern zahlen wir – anteilig – von unseren Einkünften in
Geld an staatliche Stellen (Finanzverwaltung), z.B. Lohn- bzw. Einkommensteuer.
… , un Ausgaben öffentlicher Stellen zu finanzieren, auf Ebene der Kommunen/Gemeinden,
Ländern und Bund.
Global
denken – lokal handeln
Auch hier gilt: global
denken, aber lokal handeln. Regionaler Handel stärkt unsere Widerstandskraft,
unsere Robustheit – daran erinnerte uns Corona. Regional-saisonal in
Kreisläufen – so geht es, überall!
3*F: Umsetzung
vor Ort
Es gilt, Finanzen fair
umzubauen – z.B. mit Finanz-Transaktionssteuer, die Transaktionen anstatt
Arbeit besteuert und vom Kapital abschöpft. Fair Finance heißt Finanzmärkte
gemeinsam sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig umbauen – alternativ zu
all den globalen Krisen, die sich seit Jahren aneinanderreihen. Auch Finanzen
können wir an sozial-ökologischen Werten ausrichten, um nachhaltige Ziele
besser zu erreichen. Neue Eigentumsformen und wirtschaftliches Zusammenwirken
gehören dazu:–
BürgerEnergiE
schafft Gemeinwohl
Das passt gut zusammen und
ist bereits real: Der Genossenschaftsgedanke ist einfach: Bündeln und
zusammenwirken, um gemeinsam etwas zu erreichen, was eine oder einer alleine
nicht schaffen kann – zur Förderung aller. Welchen Sinn macht mein Geld? Wird
Menschenwürde geachtet? Ist dies ökologisch-sozial gerecht sowie transparent?
Gibt es Mitbestimmung? Eine hohe Rendite ist hier nicht das Ziel. Gute
Praxis-Beispiele, die wir in
Wuppertal/der Region erproben, sind: BürgerEnergie-Genossenschaften www.bbeg.de; www.beg-58.de; und
Gemeinwohl-Ökonomie Regionalgruppe www.ecogood.org/de/erw;
Faire Finanzen machen krisensicher. Finanzwelt reformieren: Klassisches Kerngeschäft von Banken waren nicht die heute dominierenden – kaum noch nachvollziehbaren – virtuellen Produkte, sondern reale Bedürfnisse der Menschen zu erfüllen. Auch dabei müssen Ökologie und Rendite in der Balance sowie sozial gerecht sein.
Beas-Blog zur Kommunalwahl 2020: 5 v 7 Mut zur Zukunft „N“ Neue EnergiE
Global
denken – lokal handeln
Der Klimawandel ist eine existentielle Gefahr und Bedrohung für unser Leben und den Planeten. Ende 2015 verständigte sich die Weltgemeinschaft auf gemeinsame Nachhhaltigkeits- und Klima-Absprachen, die 198 Staaten unterschrieben haben. Die Umsetzung erfolgt vor Ort – auch hier.
3*E: Umsetzung
vor Ort – mit guten politischen Rahmenbedingungen
Es gilt,
Energie einzusparen, effizient zu nutzen und aus erneuerbaren Quellen zu
erzeugen.
Klimaschutz
einfach machen:
100% EE bis
spätestens 2030 – Klimaschutz einfach machen – für Dich & uns, alle – Mach
mit, jetzt!
„100% EE“
heißt 100 % EnergiE aus erneuerbaren Quellen. Das hat so viele Vorteile: neben
regionaler Wertschöpfung und guten Arbeitsplätzen schafft dies verlässliche
Steuereinnahmen und Preisstabilität. Rohstoffkosten entfallen, denn die Sonne
schickt uns keine Rechnung – um den ehemaligen ZDF-Monitor -Redakteur Franz Alt
zu zitieren. Alle können sich an der Energiewende beteiligen und daran
teilhaben. Nicht zuletzt schaffen Erneuerbare Energien Unabhängigkeit und
Frieden…Es ist – eigentlich – ganz
einfach – MIT klarem politischen Willen aber ohne Hürden und Hemmnisse. Geht
uns aus der Sonne, bitte!
„Jeder Tag ist ein kleines Leben für sich. “ Arthur Schoppenhauer
Gerne wirke ich daran
aktiv mit – als ehrenamtliche Aufsichtsrats-Vorsitzende zweier regionaler
BürgerEnergiE-Genossenschaften und in Gremienämtern auch darüber hinaus. –
bundes- und weltweit:
Beas-Blog zur Kommunalwahl 2020: 4 v 7 Mut zur Zukunft „U“ Unsere Bildung
Unsere Zukunft ist die
Jugend – und die braucht gute Bildung, um Zusammenhänge zu verstehen!
WZ vom 21.8.2020: Bericht über unser vielfältiges Engagement am
Stadtrand
Traditionell
prägen das Autobahnkreuz W-Nord, drei Autobahnen, die Anbindung mehrerer
Gewerbe-Industriegebiete… W-Nord durch hohes Verkehrsaufkommen Hinzu kamen drei
Mobilfunkmasten und die umstrittenen, dann aber doch angesiedelten Nachbarn
Asphaltmischwerk und IKEA, die uns und unsere Mitwelt zusätzlich arg belasten.
Nur Jammern hilft uns nicht. Deshalb bleiben wir weiter aktiv laut und
vernetzen uns nach Wuppertal/in die Region. Gemeinsam zeigen wir Handlungsoptionen
auf – hier vor Ort und mit der Bergischen
BürgerEnergie-Genossenschaft, der Gemeinwohl-Ökonomie Ennepe, Ruhr &
Wupper, der BUND-Kreisgruppe Wuppertal, dem Klimanetzwerk Wuppertal, dem
Netzwerk Wuppertals Urbane Gärten, dem Wuppertaler Aktionsbündnis gegen TTIP
und andere Freihandelsfallen, den lokalen for future-Bewegungen, XR/Extinction
Rebellion sowie vielen weiteren Akteur*innen für eine lebenswerte Zukunft! www.wz.de/nrw/wuppertal/der-stadtrand-wuppertal-nord-soll-lebenswerter-werden_aid-52886169
Unser dazu
seit 2009 über Jahre erworbenes Wissen und vielfältige Expertise teilen wir
gerne – vor Ort sichtbar im
Straßenbegleitgrün – durch Sauberkeits- und Grünflächen-Pat*innen W-Nord und
unsere Zukunfts-Schmiede insgesamt ebenso wie in virtuellen und realen
Begegnungen mit Jugendlichen, z.B.
auch beim
diesjährigen „Machen statt Motzen/MaStaMo – webinar zur Gemeinwohl-Ökonomie
bei der
Auftaktveranstaltung „Zukunft neu denken“
– einem Klima-Kunst-Kultur-Schulprojekt
in 2020
bereits zum 3. Mal zur Abschlußveranstaltung des Mobilitätsprojekts einer 7.
Klasse
Lernorte in
Wuppertal/der Region, Schule der Zukunft und Filme des Medienprojekts
Insbesondere mit der
Jugend teile ich mein Wissen gerne und bin ich auch Fördermitglied der Junior
Uni.
Den Puls des eigenen Herzens spüren, wieder Atem holen lernen. Das ist es. Christian Morgenstern
Gerne wirke ich als ehrenamtliche Aufsichtsrats-Vorsitzende zweier regionaler BürgerEnergiE-Genossen-schaften auch aktiv an Photovoltaik z.B. auf Schuldächern mit – vor Ort und auch weit darüber hinaus s. unser Video-Portrait bbeg/Bergische BürgerEnergie-Genossenschaft eG www.bbeg.de/ueber-uns
Beas-Blog zur K-Wahl 2020: 3 v 7 Mut zur Zukunft „K“ Konsum – Klima
Der Status Quo: wir
überreizen unsere planetaren Grenzen. Das Klima kippt…
Konsumklima
oder Klimagerechtigkeit?
Beides gleichzeitig geht
definitiv nicht: Autos werden immer größer. Wozu Allradantrieb und SUV auf
gepflasterten Straßen? Alle zwei Jahre ein neues Smartphone? Was passiert mit
dem „alten“? Mehrmals im Jahr in Urlaub fliegen? Vor Corona war all dies „normal“.
Das bedeutet aber, dass wir die Ressourcen, die unsere Erde innerhalb eines
Jahres wieder herstellen kann, viel zu früh verbraucht haben – in 2019 war dies
für Deutschland Anfang Mai und weltweit Ende August der Fall. Danach leben wir hier
auf Kosten anderer Länder, Menschen, Generationen. www.footprintnetwork.org Fair? Ändern können
wir es:
Die wichtigste Stunde im Leben ist immer der Augenblick Leo Tolstoi
Die Stadt ist
unser Garten! Auch wir sind
Teil des Aktionsnetzwerk Wuppertals Urbane Gärten:
„In Wuppertal entstehen seit einigen Jahren neue, gemeinschaftliche
Gartenformen. Die in den Stadtgärten aktiven Bürgerinnen und Bürger sind Teil
der internationalen urbanen Gartenbewegung. Eine zukunftsfähige Stadt braucht
Stadtnatur und gemeinschaftlich genutzten öffentlichen Raum. Die urbanen
Gemeinschaftsgärten sind Begegnungs- und Experimentierräume für ein gutes Leben
in der Stadt. So werden Nachbarschaften, Quartiere und letztlich die ganze
Stadt mit Gemeinschaftsgärten lebenswerter. Urbane Gärten sind wertvoller
Lebensraum“… www.wuppertals-urbane-gaerten.de/
Straßenbegleitgrün haben wir hier in W-Nord in Blühstreifen umgestaltet sowie
mit Wildblumen, Wildkräutern, Wildrosen und Lavendel bepflanzt, damit es auch
hier wieder summt und brummt.
Saatgut und Jungpflanzen für
unsere im Mai 2020 gebauten und bepflanzten Hochbeete stammen fast vollständig
vom Mitwelt-Juwel Permakulturhof Vorm Eichholz www.vormeichholz.de sowie aus der Bergischen Gartenarche im Wupperviereck,
einer Arche zu Erhaltung der Artenvielfalt www.bergische-gartenarche.org/ , Beide unterstütze
auch ich sehr gerne als Fördermitglied!
Der aufgrund der
Corona-Pandemie erfolgte Lockdown hat uns gezeigt, dass unsere Mitwelt sich vollständig
erholen kann, wenn wir sie lassen und nicht ständig massiv überlasten! Erinnern
wir uns an wieder klare Flüsse, an wieder sichtbare Landschaften it Bergkuppen,
die lange im Dunst verschwanden.
Beas-Blog zur Kommunalwahl 2020: 2 v 7 Mut zur Zukunft„U“ Um- Mitwelt – Natur
Der Status Quo ist
erschreckend: seit Jahrzehnten überreizen wir massiv unsere Lebensgrundlagen:
Arten sterben, Böden, Gewässer, Luft werden „verbraucht“ bzw. im Klartext:
massiv geschädigt, und der Klimawandel schreitet voran – über kommunale
Grenzen. Es ist wichtig, aktiv etwas dagegen zu tun.
Dabei erinnern wir uns
doch seit Corona daran, dass „regional“ auch Robustheit und
Widerstandsfähigkeit gewährleistet. Regional-saisonal hilft, schützt Arten,
Böden, Wasser, Luft und so Mensch, Mitwelt & Klima.
Hier in W-Nord wurde dies
nicht berücksichtigt. Massive Böden- und Gewässerschäden sprechen für sich!
Abhilfe ist zwar gutachterlich festgestellt, wird aber leider nicht umgesetzt. www.ris.wuppertal.de Auch DAS wollen wir
ändern – ich persönlich und auch meine Mitstreiter*innen der BUND-Kreisgruppe
W.
Achte auf das Kleine in der Welt; das macht das Leben leichter und
zufriedener. Carl Hiltey
Ein weiteres Thema in
W-Nord sind weitere drohende großflächige Versiegelung und der Abriß eines wohl
300 Jahre alten Hauses. Auch hier bringe ich mich aktiv ein und nehme Bezug auf
Brigitte Alexander mit ihrem Plädoyer für den Erhalt von Altbausubstanz und die
so wichtige Ressourcenschonung durch Bauen im Bestand https://www.facebook.com/109553930496808/videos/1635613876588010
Ich denke und
wirke über kommunale Grenzen hinweg:
So schreibt der
Bürgerverein Linderhausen auf seiner website: Ein Gruß aus der Nachbarschaft
„Bei allem Engagement für
das Dorf wollen wir unsere Nachbarn nicht vergessen. Wir in Linderhausen
wissen, dass unsere schützenswerte Landschaft nicht an Stadtgrenzen Halt macht.
Deshalb freuen wir uns, dass Frau Petersen von LEBEN WUPPERTAL-NORD e.V. bei
unserer Video-Aktion mitgemacht hat.“ https://linderhausen.de/videoaktion/
Ein Rat von
Michael Treimer an Oberbürgermeister Andreas Mucke am 29.8.2020 in W-Nord
Passend zur Einweihung
unserer hier erst im Mai 2020 neu gebauten Hochbeete, die auch der OB
wertschätzt, gab Michael Treimer aus Schwelm dem OB einen guten Rat: „Erst
die Naturschutzverbände fragen… nicht am Ende einer Planung.“ In
Schwelm gelang so, was hier in W-Nord leider vergeblich versucht wurde. Die AGU
Schwelm konnte vor über 35 Jahren ca. 50.000 qm unversiegelte Fläche vor der
Bebauung durch einen Investor retten. Heute ist dort ein wichtiger
Biotopverbund „Am Tannenbaum“ angelegt, an dessen Erhalt auch ich als aktives
Vereinsmitglieder gerne mitwirke… www.agu-schwelm.de
Liebe Leserinnen und Leser, am Sonntag ist Kommunalwahl in Wuppertal und ganz NRW. Mit je 3 Stimmen wählen wir den/die Oberbürgermeister*in, die Stadtverordneten und Bezirksvertreter*innen. Da auch ich als Stadtverordnete kandidiere, möchte ich mich kurz vorstellen – insbesondere den Menschen, die mich noch nicht persönlich kennen
Seit 2009 engagierte ich mich aus
voller Überzeugung zunächst für unseren Stadtrand W-Nord – inzwischen aber auch
in stadtweiten Netzwerken und Bündnissen sowie darüber hinaus. Gerne bringe ich
meine langjährigen Erfahrungen und vielfältige Expertise für unseren
Stadtrand-Raum, W-Nächstebreck sowie für Gesamt Wuppertal in den neu gewählten Wuppertaler
Stadtrat ein, zeige Handlungsoptionen auf und gestalte unsere Stadt aktiv mit. Die Corona-Pandemie sehe ich auch als Wekckruf und eine gute Chance, die wir
nutzen können.
Über Ihre und Eure Stimme am 13.09.2020 für ein Ratsmandat würde ich mich sehr freuen, danke schon heute herzlich dafür und verbleibe mit sonnig-zuversichtlichen Grüßen
Beate Petersen
Beas-Blog zur Kommunalwahl 2020: 1 v 7 Mut zur Zukunft „Z“ Zusammenhang – Zusammenhalt
Zusammenhänge
(er)kennen… ist wichtig. Zusammenhalt… ist der Kitt, der unsere Gesellschaft
zusammenhält. Das hat die Corona -Krise sehr deutlich gezeigt. Wo wären wir
ohne Solidarität und Regionalität? Beides schafft
Resilienz/Widerstandsfähigkeit – das brauchen wir.
Wirtschaft und Klima stehen Kopf.
Seit Jahren
jagt eine Krise die nächste: Auch der Sommer 2020 war wieder voller
Hitzerekorde und Dürreperioden, deutschlandweit. Unsere Wälder und Mitwelt
insgesamt leiden sichtlich – in Wuppertal und überall. Wir ahnen, dass die
ersten ökologischen Kipppunkte bereits erreicht sind: Permafrost-Böden tauen
auf, Eisschilde schmelzen. Obwohl dies alles so offensichtlich ist,
bleibt die politische Kehrtwende aus. Warum??? „Weiter“ so ist keine wirkliche
Option mehr. „Klimaschutz einfach machen“ aber schon… Stellen wir die
Wirtschaft auf die Füße und verorten diese wieder regional. Wir haben nur diese
Erde. https://files.feedplace.de/sunpod/256-Sunpod-Interview-Beate-Petersen—Gemeinwohlbilanz.mp3
Mut zur
Zukunft: Mach mit. Du hast die Wahl
Für Mensch
und Mitwelt in einer l(i)ebenswerten Zukunft bleibe ich aktiv laut.
Zur
diesjährigen Kommunalwahl am 13.9.2020 bewerbe auch ich mich um ein
Wuppertaler Ratsmandat. Um den neuen Stadtrat breit zu legitimieren, ist es
wichtig, dass viele – bestenfalls alle – wählen: Mach mit. Du hast die Wahl –
mit 3 Stimmen: für eine/n Wuppertaler Oberbürgermeister*in, für den Stadtrat
und die Bezirksvertretungen.
„Was tun?! Sei Du selbst die Veränderung, die Du in dieser Welt sehen willst.“ (Mahatma Gandhi)
Lasst uns Wuppertal gemeinsam klimagerecht umbauen und Wuppertal noch l(i)benswerter erleben. Denken wir Klimaschutz und Gesundheit zusammen, steigern wir dabei auch unsere Lebensqualität. Bsp.: Den Beschluß vom 5.11.2019 für Gründächer und Photovoltaik auf Wartehäuschen in W‘tal begrüße ich, aber: ergänzend zum beschlossenen Antrag rege ich an, nicht nur die Energiebilanz und Aufenthaltsqualität für die Umgebung zu verbessern, sondern auch für die dort wartenden Fahrgäste: Leider nur sehr vereinzelt werden die Wartehäuschen bisher von der Fahrbahn abgewandt aufgestellt (so z.B. in der Schwarzbach.) Gesundheitlich ist das, was dort eingeatmet werden muß, vermutlich nicht wirklich gesund. Warum? Nun ja, das lässt sich z.B. in W-Nord an der Haltestelle Drei Grenzen der Linie 602 (mit Eröffnung im September 2016 umbenannt in IKEA/Drei Grenzen) tagtäglich erleben: es ist ein erbärmlicher Gestank aus einer Mischung von Asphalt, Diesel und sonstigen Autoabgasen, der sich im Wartehäuschen verfängt. Mich persönlich, als Anwohnerin und auch uns als Vorstand des Vereins leben-wuppertal-nord e.V. und Initiator*in der Zukunfts-Schmiede W-Nord würden die Messwerte von Luftschadstoffen dort sehr interessieren.
Die Aktion „Eigenstrom statt Kohlestrom“ machte am 17.6.2020 in Wuppertal halt und war beim „Aktionstag für ökologisch-sozialen Wandel“ dabei. Wuppertal arbeitet an der Transformation: Klimaschutz und Energiewende, Nachhaltigkeit, Fairer Handel, Umbau der Stadt zur Nachhaltigkeit. An diesem Tag liegen im Rathaus dazu mehrere Bürgeranträge vor, u.a. über ökofaire Textilbeschaffung. Dabei ist wichtig, dass Kommunen nicht nur kommunal denken, sondern globale Verantwortung übernehmen. Indem die Stadt Wuppertal zum Beispiel ihre Beschaffung (u.a. von Textilien) global verantwortlich nach nachhaltigen Gesichtspunkten umgestaltet. Dazu gehört, Um-/Mitwelt und Menschenrechts-Standards zu beachten.
Danke an Frank Farenski samt Film-Team sowie an alle Mitwirkenden für den Dreh auch in Wuppertal! Hier in der traditionellen Textilstadt spannen wir im 200. Engels-Jahr den Bogen von unserem Bündnis-BürgerAntrag zur ökologisch-sozial-fairen (kommunalen) Textil-Beschaffung bis zum ökologisch-sozial-fairen Wandel… Ein großes Bild, das wir ALLE tatkräftig aktiv mitgestalten können, JETZT!
3 Dokumentationen– ein Ziel: BürgerEnergiEstärkt Gemeinwohl
1v3: Frank Farenski-Film Kurzversion (ca. 20 Min.)
2v3: Falken-Bildungswerk zur Klimagerechtigkeit (ca. 15 Min.)
DANKE für die durch das Frank Farenski-Filmteam zur Verfügung gestellte Rohmaterial und den gelungenen Ausschnitt unseres Aktionstags am 17.6.2020 auf dem Wuppertaler Rathaus-Vorplatz!
DANKE allen Teilnehmenden und auch für den Ratsbeschluß!
Unser Ziel war es, den gemeinsamen BürgerAntrag für ökofaire Textilbeschaffung auch visuell zu unterstützen und einen Bogen zu spannen zur ökologisch-sozialen Wende – für das „Klick im Kopf“! Nutzen wir die Handlungsoptionen, die wir längst haben – wie z.B. faire Textilbeschaffung, BürgerEnergiE, Steckersolar, Gemeinwohl-Ökonomie und vieles mehr! https://www.facebook.com/FalkenBildungsForum/videos/1635613876588010/
Foto/Quelle: FF-Film (Screenshot)
ökofaire Beschaffung – dank BürgerAntrag
Der von vielen lokal-regionalen Initiativen/NGOs mitgetragene und unterschriebene BürgerAntrag war Auslöser für unseren Aktionstag, zu dem wir – inspiriert durch unseren bbeg-Steckersolar-Projekt-Partner S-I-Z – Frank Farenski mit seinem Film-Team gerne auch nach Wuppertal eingeladen haben! Erfreulich: Der BürgerAntrag wurde beim Dreh auf dem Rathaus-Vorplatz hinter uns im Rathaus am 17.6.2020 einstimmig beschlossen! Danke dafür an die Wuppertaler Lokalpolitik & Verwaltung!
Gehen wir nun gemeinsam hier vor Ort an die rasche Umsetzung… und fordern auf der Bundesebene weiter das Lieferkettengesetz ein: Weil sonst aus „später“ wieder „nie“ wird, braucht es JETZT einen gesetzlichen Rahmen. https://lieferkettengesetz.de/
ökofaire Beschaffung – mit Lieferkettengesetz
Die Initiative Lieferkettengesetz ist ein Zusammenschluss zahlreicher Organisationen mit einem gemeinsamen Ziel: Wir treten ein für eine Welt, in der Unternehmen Menschenrechte achten und Umweltzerstörung vermeiden – auch im Ausland. Auch in der aktuellen Corona-Krise zeigt sich deutlich: Freiwillig kommen Unternehmen ihrer Verantwortung nicht ausreichend nach. Umso dringender brauchen wir jetzt ein Lieferkettengesetz! Unternehmen, die Schäden an Mensch und Umwelt in ihren Lieferketten verursachen oder in Kauf nehmen, müssen dafür haften. Skrupellose Geschäftspraktiken dürfen sich nicht länger lohnen. Deswegen muss die Regierung jetzt handeln und damit ihre Zusage aus dem Koalitionsvertrag umsetzen. Unterstützerkreis:
Dies unterstützt auch die GWÖ. Unsere Schnittmenge ist es, eben dafür Bewusstsein zu schaffen, denn viele Unternehmen hinterfragen ihre Lieferkette lieber und möchten weder Schäden an Mensch und Umwelt in ihren Liefer-Vor-ketten verursachen noch solche in Kauf nehmen. Dieses Bewusstsein zu schaffen und Unternehmen auf dem Weg dorthin zu unterstützen, ist Ziel auch unserer GWÖ-Regionalgruppe Ennepe, Ruhr & Wupper (GWÖ-ERW) https://web.ecogood.org/de/erw/
3v3: Frank Farenski-Film Doku-Langversion (ca. 2 Std.)
Zur Nachhaltigkeit gehört auch, dass die Bürger/innen ihre eigene grüne Energie produzieren, speichern und nutzen dürfen und nicht durch neue regulatorische Hürden zur Netzeinspeisung gezwungen zu sein, um dann teuren Kohlestrom zurückkaufen zu müssen. Für das alles sind viele Bürger und Bürgerinnen in Wuppertal aktiv – und das wollen wir mit dieser Sendung zeigen. Aber auch alle Zuschauer im Internet können mitmachen, indem diese Briefe an die Bundestagsabgeordneten über die Aktionsseite schreiben und die Bürger-Energiewende damit nachhaltig einfordern.
Die dezentrale Energiewende schafft Investitionen, Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Klimaschutz. Doch damit könnte bald Schluss sein. Die Bundesnetzagentur legte auf Grundlage von Papieren des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft einen Entwurf vor, wonach Energiewende mit BürgerEnergiE unmöglich wird, Details s hier: https://www.youtube.com/watch?v=cRveRR79c6I
update 17./18.12.2020
Der bundesweite Protest von untern wirkt: Die EEG-Novelle wurde nachgebessert und ein 16-Punkte Entschließungsantrag mit verabschiedet, dessen Umsetzung in ein Gesetz im 1. Quartal wir ebenfalls (weiter) einfordern werden.
Im Hauptausschuß der Stadt Wuppertal stehen ab 16 Uhr gleich mehrere BürgerAnträge auf der Agenda, u.a. auch ein zur okofairen kommunalen (Textil)Beschaffung. Mitzeichnede Organisationen und Klimaschutzbewegungen unterstützen dies durch Aktionen
zur Beschlussfassung über den Bürgerantrag (TOP Ö 3.16) für ökofaire Textil-Beschaffung – als Teil der ökologisch-sozialen Transformation, auch in Wuppertal.
Am 17.Juni 2020 wird der Bürgerantrag (§ 24 GO-NRW) „Förderung, Stärkung und Ausweitung des Fairen Handels in der Stadt Wuppertal, ihrer Stadtverwaltung und allen kommunalen Einrichtungen“ im Hauptausschuss der Stadt Wuppertal (hoffentlich) beschlossen. https://ris.wuppertal.de/si0057.php?__ksinr=12794
Plakat/Quelle: Klimanetzwerk Wuppertal
Ab ca. 15 Uhr (mit Livestream von ca. 15:30 bis 18 Uhr https://www.aktion-eigenstrom.net/) gibt es dazu unterstützende Aktionen durch mitzeichnende Organisationen mit Wuppertaler Klimaschutz-Bewegungen vor dem Rathaus – selbstverständlich unter Einhaltung der Corona-bedingten Abstands- und Hygiene Maßnahmen.
Den BürgerAntrag haben viele Organisationen unterzeichnet und am Freitag, 24. April dem Wuppertaler Oberbürgermeister Mucke übergeben. Dieser 7. Jahrestag des Einsturzes der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesh ist ein trauriges Symbol. Ein global verantwortlicher ökologisch-sozialer Wandel zu mehr Nachhaltigkeit ist überfällig.
Auch Wuppertal kann dazu auf lokaler Ebene Zeichen setzen…
durch okofaire kommunale Textil-Beschaffung in allen Bereichen des Konzerns Stadt Wuppertal samt verbundener Unternehmen… per Beschluß und zügiger Umsetzung des o.a. BürgerAntrags; vertiefende Infos s. hier https://www.njuuz.de/beitrag56096.html
durch beschleunigten Umstieg auf 100% EnergiE aus erneuerbaren Quellen – durch rasche Umsetzung des bereits am 18.09.2019 beschlossenen BürgerAntrags „Klimaschutz als vorrangige Gemeinschaftsaufgabe. Klimaschutz einfach machen.“ https://ris.wuppertal.de/vo0050.php?__kvonr=22905
mit breiter Bildung für Klimagerechtigkeit, indem wir global denken und lokal handeln– auch im Sinne unserer Lebensgrundlagen https://www.njuuz.de/beitrag55451.html
All dies sind Bausteine des ökologisch-sozialen Wandels.
In der Corona-Krise haben Politik und Gesellschaft verantwortlich gehandelt und gezeigt, was geht, wenn gewollt – zum eigenen Schutz sowie, um Mitmenschen und unsere Mitwelt wirksam zu schützen.
spannend:
Der Aktionstag wird begleitet durch den Filmemacher Frank Farenski und Team, bekannt aus „Leben mit der Energiewende“, „Transparenz-TV“, https://www.aktion-eigenstrom.net/
Die Akteur*innen stellen sich, ihre Organisation und Anliegen vor.
Orientierungsfragen
Was soll mit den Bürger-Anträgen bewirkt werden?
Welche Akteur*innen engagieren sich hier dazu und warum? Hier gibt es die Möglichkeit, online auf die eigene website zuzugreifen und einzuspielen
Was haben ökofaire Beschaffung von Textil und EnergiE sowie Mobilität miteinander zu tun?
Wir sehen uns?
… den verbindlichen Rahmen kann nur die Bundesregierung schaffen
Viele Kommunen haben bereits begonnen, Ihre Beschaffung global verantwortlich nach nachhaltigen Gesichtspunkten umzugestalten und ihre Produkte und Dienstleistungen nicht nur nach finanziellen Gesichtspunkten einzukaufen, sondern auch unter Beachtung von Um-/Mitwelt- und Menschenrechtsstandards. Den für die öffentliche Hand auf allen Ebenen, für die Wirtschaft – z.B. bei Beschaffung, EnergiE… – und auch für die Verbraucher*innen verbindlichen Rahmen kann nur die Bundesregierung schaffen
zur ökofairen kommunalen Beschaffung z.B. von Textilien durch ein Lieferketten-gesetz. Dazu kann eine Petition an Bundeskanzlerin Merkel vor Ort und online unterzeichnet werden. https://lieferkettengesetz.de/aktuelles/
Ob es zu beiden Themen gute gesetzliche Regeln geben wird, verantworten auch die drei Wuppertaler Bundestags-Abgeordneten mit, die zum Aktionstag eingeladen sind und dazu auch befragt werden soll(t)en. Die Umsetzung gelingt nur gemeinsam! Weger der Sitzungswoche werden alle drei leider verhindert sein, aber hoffentlich schriftlich antworten…
Orga-Team: Klaus Hess (Initiator), Jürgen Regneri (Veranstaltungsleitung), Beate Petersen Moderation: Frank Farenski, Regisseur und Beate Petersen, engagierte EnergiE-Bürgerin Dokumentation: Frank Farenski Film*, Mutbürger-Doku sowie das Medienprojekt Wuppertal
Das Frank Farenski Filmteam nimmt seit einiger Zeit Stimmen aus ganz Deutschland auf – zum Thema „Eigenstrom statt Kohlestrom“. Der bbeg-Aufsichtsratsvorsitzenden Beate Petersen gelang es, das Filmteam zum Aktionstag nach Wuppertal einzuladen.
Bürger*innen und Unternehmen investieren in die dezentrale Energieversorgung und leisten damit wertvolle Beiträge zum Klimaschutz. Sie schaffen gleichzeitig regionale Wertschöpfung, Arbeitsplätze sowie Steuereinnahmen. So soll es bitte auch bleiben.
Bundesnetzagentur BNetzA und der Bundesverband der fossilen Energie- und Wasserwirtschaft BDEW klammern am „weiter so“ des zentralen Energiesystems, obwohl die Sonne überall scheint!
Wir sagen
„JA“ zu Investitionen, Klimaschutz und Arbeitsplätzen
„JA“ zum Wegfall des 52 GW-Deckels für den Photovoltaik-Zubau wie vom Bundeswirtschaftsministerium bereits mehrfach angekündigt
„NEIN“ zu den Plänen der Bundesnetzagentur BNetzA und des Bundesverband der fossilen Energie- und Wasserwirtschaft BDEW!
Denkt/Denken Sie bitte alle an den Mindestabstand von 1,5 Meter
Gruppen von bis zu 10 Personen, die den Mindestabstand nicht einhalten, sind mittlerweile erlaubt, Wenn alle einen Mundschutz tragen. Außerdem muss die Gruppe bis zur nächsten Gruppe oder Einzelperson 1,5 Meter Mindest-Abstand haben
Keine Glasflaschen
Keinen Alkohol auf der Versammlung
Fahnen-/Transparent-stangen sind nur bis zu 2 Meter und einem Durchmesser bis zu 4 cm zulässig. Und Sie dürfen nicht aus Hartholz oder Metall bestehen.
Beschallung (aus der Anlage) nicht lauter als 90 Dezibel
aus der Genehmigung: Kooperation/ Auflagen:
Die Versammlung kann unter Beachtung der folgenden beschränkenden Verfügungen / Auflagen im Sinne des § 15 Abs. 1 VersG durchgeführt werden:
1. Bei Ihrer Versammlung ist die Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Gruppen von höchstens 10 Personen einzuhalten. … Auf der Versammlungsfläche sind Teilnehmerbereiche mittels Abstandsmarkierungen in geeigneter Form (z.B. durch Kreide oder Kreppband) zu kennzeichnen.
Es sind Ordner im Verhältnis 1:25 zu den Versammlungsteilnehmern einzusetzen.
2. Die Beschränkungen / Auflagen und die nachfolgenden Hinweise sind den Versammlungsteilnehmern vor Beginn der Versammlung und in deren Verlauf erforderlichenfalls erneut in geeigneter Form zur Kenntnis zu geben (z.B. über Megafon).