Archiv der Kategorie: EnergiE

Energiewende und BürgerEnergiE gehören zusammen

Gerangel wie auch Erleichterung um das Pariser Welt-Klimaschutzabkommen wird Vielen noch in guter Erinnerung sein. Bis zuletzt stand die Einigung der Weltgemeinschaft im Herbst 2015 auf der Kippe. Es siegte die Vernunft, dass wir nur durch gemeinsames Handeln CO2-Emmissionen nebst Erderwärmung senken und den Klimawandel abmildern können!
Daran sollte sich nun auch die EEG-Novelle 2016 orientieren. Geplant ist das aber (noch) nicht…
Wichtig ist:
Es geht uns nun primär darum, Menschen zu bewegen, Kontakt zu Politik, Verwaltung und Wirtschaft aufzunehmen, um die Bedeutung der BürgerEnergiE und deren Bedrohung durch die EEG-Novelle 2016 deutlich zu machen UND Entscheidungsträger*innen zum Umdenken und HANDELN zu bewegen.

...Klimaflüchtlinge!
…Klimaflüchtlinge! (Quelle: Gerhard Mester/sfv eV)

Dazu nachstehend zwei Hinweise zu MITMACH-Aktionen
– JEDE/R kann mitmachen, HIER & JETZT 😉

1. Auf der Webseite von Eurosolar (www.eurosolar.org) befindet sich  eine Anzeigenkampagne.
Stephan Grüger, Vorstandsmitglied von Eurosolar und MdL Hessen, hatte beim Symposium der Goldenen Meile in Remagen am 17.3. nachvollziehbar und überzeugend vorgetragen, dass die derzeitige EEG-Novelle 2016 die Re-Oligopolisierung der Energiewirtschaft einleitet.
Wer einen Klima schützenden dezentralen Umbau des Energiesystems unterstützen möchten, mag sich bitte an dieser Aktion beteiligen. Es geht JETZT um nicht weniger als die Rettung des EEG in seiner ursprünglichen, parteienübergreifend beschlossenen Form. Nachfolgender Link führt zur Aktion:
http://www.eurosolar.de/de/index.php/kampagnen-mainmenu-10/nemo
Zudem hat der Verein „Die Freunde von PROKON e. V.“ diese Aktion auf seiner Facebook-Seite beworben. Registrierte Facebook-Nutzer können  ebenfalls zur Eurosolar-Aktion gelangen: www.facebook.com, dort suchen „Die Freunde von PROKON e. V.“

2. Auf der Webseite der Freunde von PROKON e. V. (www.freunde-von-prokon.de) befindet sich ein Angebot in Form eines Textmusters. Dieses Angebot ist auf jeden Bürger/in zugeschnitten und berücksichtigt den Zeitdruck und die Vorgehensweise bei der Bundesgesetzgebung. Die sieben Empfehlungen sind einfach in die EEG-Novelle einzuarbeiten. Außerdem wurden diese Empfehlungen mit verschiedenen bundesweit tätigen Vereinigungen der Erneuerbaren Energien und der Gemeinwohl-Ökonomie abgestimmt. Dieses Angebot befindet sich unter http://www.freunde-von-prokon.de/news/416/123/Brief-Aktion-des-Vereins-Die-Freunde-von-PROKON-e-V-in-Absprache-mit-anderen-Organisationen. Das Dokument kann im rtf-Format heruntergeladen, danach individuell angepasst werden und ist dann fertig zum Versand an Ihre/n Abgeordnete/n und/oder Ihre/n Lieblingspolitiker/in vor Ort, auf Kreis- oder Landesebene und/oder Ihre/n Bürgermeister/in, Landrat/rätin usw.. Je mehr Personen JEDE/R und damit wir alle gemeinsam erreichen, je bewusster wird es Entscheidungsvorbereitern und –trägern, dass wir BürgerInnen Klimaschutz und Energiewende ernst nehmen.

zum aktuellen Stand der EEG-Novelle 2016

– geht  es hier:  http://www.freunde-von-prokon.de/uploads/Die%20Freunde%20von%20Prokon%20e.V./EEG_2016_16-02-29.pdf

konsequent: Rockefeller verkauft Exxon Anteile
– Bedenken wegen Geschäftspraktiken

„Es gibt Anzeichen, die nahelegen, dass das Unternehmen seit den 80er Jahren darauf hinarbeitete, die Öffentlichkeit zum Ablauf des Klimawandels zu verwirren“, erklärte die wohltätige Organisation
in einer Mitteilung. Man habe daher nun entschieden, auf Distanz zu gehen und sich von den Exxon-Aktien zu trennen. „Wir können nicht mit einem Unternehmen in Verbindung gebracht werden, das gegenüber dem öffentlichen Interesse scheinbar so eine Verachtung an den Tag legt.“ http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/bedenken-wegen-geschaeftspraktiken-rockefeller-fonds-verkauft-exxon-anteile_id_5383463.html

 

Energiewende nicht versenken: Protestmail

Unterschriftenaktion:
Protestmail an Merkel und Gabriel

Verbraucher und die Zivilgesellschaft wehren sich gegen die geplante Reform des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG). Die Bundesregierung will mit der geplanten Gesetzesänderung ihr Zerstörungswerk der Energiewende fortsetzen und die Rahmenbedingungen für die  Erneuerbaren weiter verschlechtern.

Aktiv für BürgerEnergiE – vernetzt und auf allen Ebenen!
– ja, dies wird selbstverständlich auch unterstützt von

W-Nord: wir sind EnergiE, nicht Möbel ;-)

Mit einer Protestmail http://www.energieverbraucher.de/de/energiewende-nicht-versenken__3195/ an die Bundeskanzlerin und an den Wirtschaftsminister können die Verbraucher ihre Unzufriedenheit zu Protokoll geben und sichtbar machen. Die Protestaktion wird von folgenden Organisationen und Einzelpersonen getragen: Bund der Energieverbraucher e.V., Unternehmensgrün, Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen, Windfang FrauenenergieGemeinschaft Oldenburg, Ursula und Michael Sladek, Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker und weiteren Vertretern bürgerschaftlichen Engagements. Im Internet kann sich jedermann der Protestaktion anschließen.  (s.o. zu Protestmail/link)

döpps105 & E-W-Nord: Rück- & Ausblick 2015/2016

Traditionell lassen viele Menschen das Jahr in den letzten Tagen und Stunden Revue passieren.  So haben auch die Wuppertaler Bürgerinitiativen „döpps105“ und „E-W-Nord“ (EnergiE zum Leben – auch in W-Nord) heute ihre letzten Medieninfos für 2015 mit einem kurzen Jahres-Rück- und Ausblick eingestellt.

zeitlich überholt - und doch zeitlos ;-)
zeitlich überholt – und doch zeitlos 😉

Zum Jahreswechsel wünschen beide Bürgerinitiativen (BI)
sowie auch das BI-übergreifende Netzwerk Euch allen:
GUTEN RUTSCH & GLÜCKLICHES NEUES 2016

döpps105-Medieninfo mit RÜCKBLICK 2015 / AUSBLICK 2016

Ja zum Döppersbergumbau - aber bitte bezahlbar und zukunftsfähig ;-)
Ja zum Döppersbergumbau – aber bitte bezahlbar und zukunftsfähig 😉

Offener Brief zur Mobilität am Döpps (wartet weiter auf Antwort)
Mitte Mai 2015 wandte sich döpps105 an den von der Stadtverwaltung beauftragten Kommunikationsexperten Prof. Busmann, der das Bauvorhaben Döppersberg in der Öffentlichkeit kommunizieren soll. Eine Erinnerung erfolgte im Herbst 2015.
döpps105 ging davon aus, mit den Fragen zum Döpps-Umbau und zur Mobilität dort an der richtigen Adresse zu sein, sandte diesen Brief in Kopie aber auch ins Rathaus – an den ehemaligen Oberbürgermeister Peter Jung.
Inzwischen erfolgte erfreulicherweise eine erste Reaktion aus dem Büro des Oberbürgermeisters Andreas Mucke. Wir hoffen auf Antworten und/oder ein Gespräch dann in 2016 und werden weiter darüber berichten. … weiter s www.doepps105.net
EnergiE zum Leben – auch in W-Nord-Medieninfo
mit RÜCKBLICK 2015 / AUSBLICK 2016

W-Nord: wir sind EnergiE, und nicht Möbel ;-)
W-Nord: wir sind EnergiE, und nicht Möbel 😉

IKEA in W-Nord? – der Elch am falschen Ort!
IKEA baut – was tun? Juristische Klärung ist nötig!

IKEA baut. Die Lokalpresse berichtete über die für Ende Januar geplante Grundsteinlegung.
Erwähnenswert wäre aber auch (gewesen):
Nachdem Fachleute die lange bekannten, aber weiter ungelösten Fragen bestätigten, sind zum Großprojekt „IKEA in W-Nord“ ebenfalls Rechtsmittel aus der Bürgerschaft anhängig. Einzelheiten sind nicht öffentlich, da es sich um schwebende Verfahren handelt. Einige Information dazu möchten wir dennoch gerne weitergeben. … weiter s. www.w-nord.de

2015 – bewegt und bewegend zugleich!

Liebe Aktive, Unterstützer*innen, Interessierte und alle,

2015 geht zu Ende – bewegt und bewegend gleichermaßen!
Zeit, DANKE zu sagen
– für vielschichtige Impulse und vielfältige Unterstützung

Frohes Fest & Guten Rutsch!
Frohes Fest & Guten Rutsch!

Zeit ebenso für den Blick zurück und natürlich auch nach VORN 😉
2015 machten wir Wuppertal & die Welt wieder ein Stück besser:

Ethisch wirtschaften – sozial, ökologisch, mit Augenmaß und auf Augenhöhe…(weiter s. hier auf der website: Leben/Wirtschaft…)

Nachhaltige Konsum- & Lebensweise durch Mitwirken an Wuppertaler Vernetzungen für Urbane Gärten, NANK eV mit Industrie 4.0, fairen Handel, Sauberkeitspaten W-Nord, Plastikfasten … hier schafften es Thema, Selbstversuch und Netzwerk ins TV/ZDF,
s. Link zum Bericht in Hallo Deutschland zum „Leben ohne Plastik“ :
http://www.verpasst.de/sendung/290754/Hallo_Deutschland.html

Klimagerechtigkeit – Fäden verknüpfend für die Wuppertaler Kreisgruppe des BUND und die Umweltverbände, im Wuppertaler Landschaftsbeirat und Bürger-EnergiE vernetzend – auch hier ging es weiter – lokal vor Ort, regional sowie auf Landes- und auch Bundesebene…

Einmischen – für gutes Leben und bessere Politik in Wuppertal, die mehr ist als Hinterzimmer, (Neu-)Investorenfreundlich und Basta! Bürgerinitiativen/BI-übergreifend mischen sich Bürger*innen ein und vernetzen sich weiter – zB in den BI AK Die Wuppertaler, BUS, döpps105, L419, EnergiE-W-Nord, Schauspielhaus Wuppertal Initiative und weiteren mehr…!
Lokalpolitisch hieß einmischen auch Wuppertal 3.0 und die eigene Oberbürgermeisterin-Kandidatur – langweilig war 2015 wirklich  nicht, eher im Gegenteil – gespickt mit neuen Erfahrungen!
Das gilt auch für den seit 2009 unveränderten Dauer-Streitpunkt „IKEA in W-Nord?“ – der Möbel-Elch am falschen Ort! Wieder bleibt als letztes Mittel die juristische Klärung – dabei ginge es doch ganz anders – auch in Wuppertal.
Zu den hier seit Jahren kontrovers diskutierten Großprojekten möchte ich mit einem Zitat von unserem Bundespräsidenten Joachim Gauck aus Dezember 2015 schließen: „Nur mit einer offen geführten Debatte können langfristige Lösungen gefunden werden.“

Klimaschutz – JETZT, nicht irgendwann!

Die Welt hat ein Klimaschutzabkommen – Glückwunsch nach Paris, an die Welt und für uns – ALLE! Für die Weltgemeinschaft (und damit auch für Wuppertal!) bringen es Fabio Longo (Eurosolar), Hermann Ott (Wuppertaler MdB 2009 bis 2013), Franz Alt und andere Vordenker auf den Punkt:

Richtig ist: Das Klimaabkommen von Paris ist ein historischer Durchbruch. Richtig ist aber auch: Das Ziel von nicht mehr als 1.5 Grad Erderwärmung (gegenüber 1870) ist noch in weiter Ferne.
s. unter http://www.sonnenseite.com

Zwei Ergebnisse stehen für den Erfolg
Erstens: … Das neue Ziel von 1.5 Grad bedeutet eine große Hoffnung für Dutzende Millionen Menschen in Afrika, Indien, Bangladesch und den pazifischen Inselstaaten. Endlich ein positives Signal an die Ärmsten: Wir schreiben euch nicht ab, wir lassen euch nicht einfach absaufen, wir sind solidarisch mit euch.

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Der zweite große Fortschritt und Erfolg: Erstmals unterstützen alle 195 Staaten dieses Planeten in einem gemeinsamen Vertrag die neuen, ambitionierten Ziele. Die ganze Welt ist jetzt vereint im Bestreben nach weltweitem Klimaschutz. Das ist in einer Zeit großer Konflikte und Kriege ein starkes Zeichen dafür, dass sich die gesamte Menschheit doch noch als Geschwister, als Schwestern und Brüder unter der einen Sonne auf diesem gemeinsamen Planeten, versteht. Für eine mögliche Friedenskultur von morgen ein nicht zu unterschätzendes wichtiges und richtiges Signal.

Die Schwachpunkte des Abkommens können korrigiert werden
– und das muss in den nächsten Jahren geschehen.

Erstens: Die Zusagen fast aller Staaten für den Klimaschutz in den nächsten Jahren sind noch weit davon entfernt, das neue 1.5- Grad-Ziel zu erreichen. Es wird mit den jetzigen Zusagen eher drei Grad wärmer, sagen die Klimaforscher. Und nicht einmal diese schwachen Ziele sind völkerrechtlich verbindlich oder auch nur überprüfbar.Watch movie online The Transporter Refueled (2015)

Zweiter Schwachpunkt: … finanzielle Zusagen bleiben zu unverbindlich.

Dennoch gibt es neue Chancen

Folgekonferenzen und Nachbesserungen – Die Welt kann nach diesem Wochenende etwas optimistischer in die Zukunft blicken.
Auch die Umweltverbände erkennen die Fortschritte von Paris an. Ihre weltweiten Aktivitäten für mehr Klimaschutz haben sich gelohnt.

Klimaschutz – lohnt sich auch in Wuppertal!
Es wird niemanden wirklich überraschen, dass unser ganz persönlicher Konsum- und Lebensstil das Weltklima mit beeinflusst! Das ist kein Scherz. Den persönlichen CO2-Ausstoß bestimmen wir tatsächlich höchstselbst – durch die Art unseres Wohnen, unseres Konsum und auch unserer Fortbewegung. Dieser persönliche CO2-Ausstoß ist meßbar – mit dem UBA-CO2-Rechner.

Wie leben wir?

• Wieviel Wohnfläche nutzt jede/r Einzelne? Wieviel Energie brauchen wir zum Heizen und für warmes Wasser? Im Durchschnitt entfallen 25 Prozent der Treibhausgasemissionen auf den Bereich Heizen und Strom. Strom kommt aus der Steckdose – aber wo wird unser Strom erzeugt? Nutzen wir echten Grünstrom? Erzeugen wir den Strom selbst – aus erneuerbaren Quellen – oder engagieren wir uns für BürgerEnergiE? (www.bbeg.de)

• Auch unsere Nahrung und unser Konsumverhalten haben Einfluss auf den CO2-Ausstoß: 14 Prozent der Treibhausgasemissionen entfallen auf unsere Ernährung Der restliche Konsum schlägt mit 28 Prozent zu Buche. Regional und saisonal – so geht‘s! Die durchschnittliche Verzehrmenge an Kartoffeln verursacht nur 13 Kilogramm CO2 pro Jahr, Butter aber mit rund 160 Kilogramm CO2 pro Jahr mehr als das zehnfache. Auch andere tierische Produkte wie Fleisch und Käse verursachen ähnlich hohe Werte. Durch die Umstellung auf Bioprodukte lassen sich zudem knapp 20 Prozent der CO2-Emissionen einsparen.

• Wie bewegen wir uns? 23 Prozent der Treibhausgasemissionen verursachen wir mit unserer Mobilität. Wir bewegen uns zum Einkaufen, zur Arbeit, in der Freizeit, für Besuche, Reisen und mehr. Müssen es immer Auto und Flugzeug sein oder geht es auch zu Fuß, per Rad oder mut Bus und Bahn?

Wichtig sind die Erkenntnis und der Wandel!
„Es gibt große individuelle Handlungsspielräume. Was wirklich zählt, sind die Grundsatzentscheidungen rund um die Themen Verkehr, Heizung, Fleischkonsum und Haushaltsgroßgeräte.“ (Franz Alt)

Ein klimaneutrales Deutschland ist möglich
Die Broschüre „Klimaneutral Leben“ zeigt anhand verschiedener Beispiele, wie die individuellen Einsparpotenziale genutzt werden können. In der Studie „Treibhausgasneutrales Deutschland im Jahr 2050“ Themenseite Klimaneutral leben hat das Umweltbundesamt nachgewiesen, dass eine Treibhausgasminderung um 95 Prozent gegenüber 1990 technisch machbar ist. Demnach würden die Deutschen im Alltag weniger als eine Tonne an CO2-Äqivalenten in der Atmosphäre hinterlassen. Derzeit sind es noch rund elf Tonnen CO2-Äqivalente (Stand 2014). In dem Szenario gehen die Wissenschaftler unter anderem davon aus, dass die Energieversorgung komplett auf erneuerbaren Energieträgern basiert, die Industriestruktur der heutigen jedoch sehr ähnlich ist.

Nun gilt es, den Durchbruch von Paris zu verbreiten
Je mehr Menschen von dem ehrgeizigen Klimavertrag wissen, umso wirksamer wird er schon jetzt sein! Fangen wir doch einfach an
– JEDE/R – HIER UND JETZT!

Energiewende vor Ort – aller guten Dinge sind drei!

Drei gute Nachrichten gibt es zur regionalen Energiewende – allesamt initiiert durch engagierte Bürger*innen und umgesetzt in konstruktiver Zusammenarbeit mit ebensolchen Entscheidungsträger*innen.

regionale Wertschöpfung: Aus Sonne Strom und Wärme gewinnen

Glückwunsch zur 2. bbeg-Photovoltaik (PV)-Anlage,  zur Wahl in den BBEn-Rat  und dem Klimaquartier Arrenberg zur Nr. 95 der NRW-Klima-Expo!

Denkanstoß:  2. Klimafolgenaufwandsbericht 2014 (Wetter/Ruhr),
– in Gedenken an Hermann Scheer – dazu der Terminhinweis für die Eurosolar-Preisverleihung 2015 am 17.10.2015

Weiterlesen bitte hier

http://www.njuuz.de/beitrag32585.html

BUND warnt vor TTIP, CETA & Co – Unterschrift ist noch möglich

BUND warnt vor Nachteilen in Wuppertal durch TTIP, CETA & Co

Nach Angaben der Kreisgruppe Wuppertal im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben in der Postleitzahlenzone 42… bereits rund 13.000 Menschen den Stopp der Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) bzw. mit Kanada (CETA) gefordert.  TTIP geht uns alle an!

BUND - Freunde der Erde
BUND – Freunde der Erde

Selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative im Endspurt

Der BUND hatte die Protestaktion gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Verbänden als selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative „Stop TTIP“ vor knapp einem Jahr gestartet. Mittlerweile ist das Bündnis auf über 500 Organisationen aus ganz Europa angewachsen.

Wuppertal: BUND ist mit aktiv im Aktionsbündnis gegen TTIP

Auch in Wuppertal haben sich mit dem BUND einige Initiativen zu einem Aktionsbündnis gegen TTIP zusammengefunden, um die Freihandelsabkommen zu stoppen. Hier ein Aktionsplakat:

Konzerninteressen statt Gemeinwohl???
Konzerninteressen statt Gemeinwohl???

„Stop TTIP“

fordert die Institutionen der EU und die Mitgliedstaaten auf, CETA nicht zu ratifizieren und die Verhandlungen über TTIP zu stoppen. „TTIP und CETA werden geheim verhandelt, obwohl sie uns alle betreffen“, sagt Jörg Liesendahl vom Vorstand der BUND-Kreisgruppe. „Was an die Öffentlichkeit dringt, ist nicht im Sinne der Bevölkerung, sondern dient vor allem mächtigen Lobbygruppen und Großkonzernen“, kritisiert Liesendahl.

Investoren haben Klagerecht – auch gegen Wuppertal

Auch für Wuppertal befürchtet die BUND-Kreisgruppe gravierende Nachteile, sagt Beate Petersen vom BUND-Vorstand: „Die Verträge greifen tief in die kommunale Selbstverwaltung ein. Sie gefährden Demokratie, Rechtsstaat, Kulturförderung sowie bewährte Umwelt- und Verbraucherschutz-Standards.“ So werde es der Stadt unter TTIP-Bedingungen z.B. nicht möglich sein, Fracking oder die Verwendung bestimmter Giftstoffe auf dem eigenen Gebiet zu verhindern, weil sonst Unternehmen gegen diese Verbote klagen könnten.

„Stop TTIP“ –  noch bis zum 6. Oktober unterschreiben

Die BUND-Kreisgruppe Wuppertal ruft deshalb dazu auf, die Aktion „Stop TTIP“ bis zu deren Ende am 6. Oktober zu unterzeichnen.

Die Signale dafür, dass der Protest in Brüssel nicht mehr überhört werden könne, seien ermutigend, so Jörg Liesendahl: „Die EU-Kommission sah sich aufgrund des großen öffentlichen Drucks immerhin gezwungen, einige Dokumente zu veröffentlichen. Zudem gab es heftige Debatten zu TTIP im europäischen Parlament. Wir haben bereits kräftig Sand in die TTIP-Mühlen gestreut, müssen aber weiter Druck machen, um die Abkommen zu verhindern“. Auch in Wuppertal werde der BUND daher weiter Unterschriften sammeln.

„Stop TTIP“- 1 Mio. Unterschriften in Rekordzeit

Die Hürde für offizielle Bürgerinitiativen von einer Million Unterschriften hatte „Stop TTIP“ in einer Rekordzeit von knapp zwei Monaten genommen. Inzwischen wurde „Stop TTIP“ von fast 3 Millionen Menschen unterzeichnet – damit ist die Aktion erfolgreicher als alle bisherigen Europäischen Bürgerinitiativen.

Kultur - ist Leben!
Kultur – ist Leben!

TTIP, CETA & Co: heiße Phase im Herbst – inkl. Demo am 10.10.

Im Herbst tritt die Auseinandersetzung um TTIP und CETA in die heiße Phase: Viele Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Kultur, Globalisierungskritik, Umwelt- und Verbraucherschutz sowie Gewerkschaften wollen am 10. Oktober mit einer bundesweiten Großdemonstration in Berlin den Stopp der Freihandelsabkommen fordern.

weitere Hintergrund-Infos

Zur Unterschriftenaktion gegen TTIP und CETA: www.bund.net/ttip
Anreiseinformation zur TTIP-Demo am 10.10.2015: www.bund.net/ttip-anreise

 

BI-Netzwerkpartner döpps105: Offener Brief wartet auf Antwort

Der BI-Netzwerkpartner döpps105 stellte Fragen zur Groß-Baustelle Döppersberg, wartet auf Antwort und sorgt sich um die Stadtentwicklung in Wuppertal – inkl. Finanzen, Mobilität und EnergiE. Transparenz und Beteiligung wären hier angebracht!

Offener Brief aus Mai 2015

Mitte Mai wandte sich döpps105 an den von der Stadtverwaltung beauftragten Kommunikationsexperten.

döpps105 ging zwar davon aus, mit den Fragen zum Döpps-Umbau und zur Mobilität dort an der richtigen Adresse zu sein, sandte diese in Kopie aber auch ins Rathaus.

HALT- noch ist es nicht zu spät ;-))

Thema sind: Mobilität, Stadtfinanzen und öffentlicher Raum

Dass bis heute – drei Monate später – darauf keine Antwort erfolgte, erstaunt und besorgt döpps105 zugleich – geht es dabei doch um die Stadtfinanzen (wer soll das alles bezahlen?) und den öffentlichen Raum, der mit dem Verkauf an das wenig transparente Firmengeflecht des Investors faktisch privatisiert wurde und privat gestaltet werden wird.
Ebenso sorgt sich döpps105 weiterhin um die Verwendung öffentlicher Gelder und die Funktion des öffentlichen Personennahverkehrs am Mobilitätsschwerpunkt Döppersberg.

Zur Erinnerung wiederholt döpps105 nachstehend die Fragen:

” Unter all den Informationen, die von der Stadtverwaltung sowie von Ihrem Büro zum Thema veröffentlicht wurden, konnten wir auf folgende, die Interessen vieler Bürger berührende Fragen keine Antwort finden und bitten Sie nun um deren Beantwortung:

1. Aus den veröffentlichten Unterlagen geht hervor, dass sich die Fahrstrecke der Linienbusse im Bereich Döppersberg verlängert und dass – im Vergleich zum Zustand vor dem Umbau – eine Anzahl zusätzlicher Ampeln installiert werden soll.

Die Fahrzeit der Busse wird sich also verlängern.
• Wie groß wird diese zusätzliche Reisezeit insbesondere auf den von der Südstadt Richtung Norden durchfahrenden Linien sein?

2. Durch diese verlängerte Fahrzeit werden künftig zusätzliche Fahrer/innen sowie weitere Busse nötig.

• Wie groß werden die Kosten dafür sein?

• Können Sie – im Vergleich dazu – die Kosten für eine gegenwärtig unter Finanzierungsvorbehalt stehende Verbindung Vohwinkel-Cronenberg(Nord)-Ronsdorf benennen?
http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/stadtteile/politiker-beharren-auf-einer-buslinie-zwischen-ronsdorf-und-vohwinkel-1.1814532

3. Zurück zum Döppersberg-Umbau:
Der zusätzliche Höhenunterschied durch die Auffahrt zum neuen Busbahnhof
– neben Gleis 1 und dem Wuppertal-institut – in Kombination mit der Tieferlegung der B7 wird einen höheren Bedarf an Treibstoffen erfordern.

• Welche Kosten werden dafür – ausgehend von den gegenwärtigen Energiepreisen – entstehen?

• Welche Emissionen werden dadurch zusätzlich im Bereich Döppersberg freigesetzt werden?

4. Die Aussagen auf der städtischen Webseite zur Führung der Radwege im betreffenden Gebiet sind wenig anschaulich.

• Können sie diese Wegeführungen, insbesondere die Zufahrten zum Hauptbahnhof, die geplanten Abstellmöglichkeiten sowie den Verlauf entlang der B7 auf einer maßstäblichen Karte darstellen?

Für die Beantwortung dieser Fragen dankt die BI döpps105 sehr. Gerne würde die BI diese Gedanken auch in einem persönlichen Gespräch diskutieren und über Ihren Besuch in der Initiative sehr freuen. “…

BI-Forum Stadtentwicklung “TRILOGIE zum TRIALOG” gab Impulse

Für den 30.06.2015 hatte das BI-Netzwerk zu BI-Forum Stadtentwicklung eingeladen: Experten aus Wissenschaft und Praxis gaben Impulse und zeigten best-practice Beispiele auf, was für die zukunftsfähige Stadt wichtig ist und wo was wie geht oder warum eben nicht.  Ein Schwerpunktthema des Abends war auch die Mobilität und der Mobilitätsmix der Zukunft – die Verkehrsteilnehmer sollen gleichsam 25% ausmachen: Auto, Bus & Bahn, Rad und zu Fuß gehen.
Von derzeit ca. 60% (Auto) und ca. 2% (Rad – Anteil bereits  verdoppelt aufgrund der Nordbahnreasse) ist es noch ein weiter Weg bis dorthin (je 25%)!

Dies  und auch die seit Wochen andauernden Verlautbarungen um die Aufstellung eines Wuppertaler Haushaltes (- oder ggf. auch nicht?) bestärken die Sorge von döpps105 – um die Finanzen, Entwicklung und Zukunft UNSERER Stadt!

Die anhaltenden – und leider völlig festgefahrenen – Diskussionen um die seit Jahren umstrittenen Großprojekte und insbesondere die unnachgiebige Haltung der Entscheidungsträger – und da spricht döpps105 für das gesamte BI-Netzwerk – lassen sehr zu wünschen übrig:

  • der neue Döppersberg – bitte bezahlbar (die zu den Mehrkosten erhobene Klage der BI ist inzwischen beom OVG anhängig) und mit Schwerpunkt auf Mobilität (und EnergiE) – mit Primark als Tor zur Stadt käme nicht nur mehr vom Gleichen (Textilien) sondern noch dazu ein für Mensch und Mitwelt bedenklicher Anbieter direkt vor den Bahnhof. Damit besteht die Gefahr, nennenswerte Kundenströme zu verlagern – aus der Innenstadt bis zum oder mit FOC gar bis hinter den Bahnhof?)!,
  • die L419 – bitte mit Tunnel!,
  • das Schauspielhaus – bitte weiter auch mit Sprechtheater dort und auch Umsetzung des Ratsbeschlusses zur Sanierung!,
  • IKEA – bitte an die MöbelMeile und EnergiE in W-Nord!
    (umstritten sind hier von Anfang an: die verkehrliche Machbarkeit bis hin zur teilweisen oder vollständigen Sperrung der Ausfahrten W-Oberbarmen und weiterhin ungeklärter – und inzwischen gerichtlich angefochtener – Nutzung privater Flächen für Verkehrswege sowie nun für noch weiteren Straßenausbau und nicht zuletzt wichtige komplexe Umweltaspekte wie z, B, Quellen als Gewässer?, Teich als Gewässer?, Zerstörung geschützter Biotope?..).

Ergänzt werden diese um weitere – ebenfalls höchst umstrittene – Großprojekte

  • die Bebauung weiterer großer Grünflächen auf den Südhöhen und in W-Sonnborn mit neuem Wohnraum – trotz erheblicher Leerstände im Bestand?
  • sowie die Seilbahn über die Uni nach Cronenberg – trotz Schmierstoffabrieb, Nähe zur Wohnbebauung, Zweifel an Auslastung und Rentabilität!
  • und die Umwandlung nebst großflächiger Versiegelung  der landwirtschaftlich genutzten Kleinen Höhe erst für Großwindenergieanlage/n und dann möglicherweise großräumiges Gewerbegebiet?

Dies kommt ebenso noch erschwerend hinzu wie die Nichtbefassung der Entscheidungsträger mit einem integrierten Stadtentwicklungskonzept, in dem auch die Aspekte Mobilität und EnergiE zumindest vorausschauend mit gedacht werden, eine klare Richtung erkennbar ist. und verkäßliche Rahmenbedingungen dafür mit abgesteckt werden!

OB-Wahl: integriertes Stadtentwicklungskonzept mehrheitlich gewollt

Eben solch ein integriertes Stadtentwicklungskonzept – mit dem Fokus auch auf zukunftsfähige und bezahlbare Daseinsvorsorge – wie z. B. Mobilität und EnergiE – war in den zahlreichen Diskussionsrunden mit den OB-Kandidaten und OB-Kandidatinnen immer wieder Thema und mehrheitlich auch gewollt!

OB-Wahl 2015: Kandidatur, Nachlese & Empfehlung

OB-Wahl 2015 – unabhängige Kandidatin sagt Danke!

Für das mir entgegengebrachte Vertrauen durch die WfW/Wählergemeinschaft für Wuppertal, für die guten Fragen und Gespräche bis zur Wahl und auch die für mich abgegebenen Wähler*innen-Stimmen habe ich vielen Menschen bereits Danke gesagt und richte diesen Dank auch an alle, die ich (noch) nicht persönlich erreicht habe!

OB-Wahl 2015 - unabhängige Kandidatin, nominiert von der WfW
OB-Wahl 2015 – unabhängige Kandidatin, nominiert von der WfW

OB-Wahl 2015 – persönliche Nachlese

Über mehr Stimmen hätte ich mich selbstverständlich gefreut, bin mir aber bewusst, dass meine Zeit von der Nominierung bis zur Wahl arg kurz war. Sie betrug exakt 6 Wochen – und zwar ohne bekann-ten, personal- und finanzstarken Parteiapparat im Hintergrund. Deshalb entspricht das Ergebnis dem, was hier als unabhängige Kandidatin realistisch zu erwarten war – und insoweit bin ich zufrieden.

Die nächste Wahl kommt bestimmt und ich bleibe weiter aktiv laut – als engagierte Wuppertalerin!

OB-Wahl 2015 – Fragen und (m)eine Empfehlung

Nach der OB-Wahl ist vor der OB-Stichwahl – (m)eine Empfehlung
Für mich ist die OB-Wahl 2015 als Kandidatin nun zwar vorbei. ABER: Wie meine Mitbewerber OB-Kandidatin und Kandidaten vermutlich auch, treiben mich seither zwei Fragen um:

1. Wie erhöhen wir die Wahlbeteiligung und bewegen mehr Menschen, wählen zu gehen?

2. Welchem der beiden zur Stichwahl stehenden Kandidaten soll ich meine Stimme geben?

(1) Wahlbeteiligung – da ist noch viel Luft nach oben

Wer wählen gehen darf, möge am 27.09.2015! das Recht auf Demokratie auch nutzen! Mischen Sie sich ein!
Ist es sonst gerechtfertigt, Entscheidungen der legitimierten Vertreter*innen zu kritisieren? Mein Wahlspruch war und ist:
„Auf zur WAHL – in Wuppertal!“

(2) Stichwahl – Empfehlung mit Mut zur Zukunft

Gebe ich dem seit 11 Jahren amtierenden Oberbürgermeister Peter Jung meine Stimme oder doch Andreas Mucke, der auch lange Zeit im Rat saß und über einen Teil der Wuppertaler Misere mit entschieden hat?

Ich setze auf Andreas Mucke und zukünftig mehr gemeinsame als umstrittene Projekte – DAS beziehe ich ausdrücklich auch auf die bereits begonnenen 😉

Zugegeben, die Aussichten, die wir haben, sind nicht besonders toll, aber es ist nicht aussichtslos! Zu befürchten ist zwar, dass sich bei bestehender rot-schwarzer Rats-Kooperation nichts ändern wird! Das muss aber nicht so sein! Der Herausforderer kann und sollte seine Chance wirklich nutzen – mit Mut zur Zukunft!

UNSERE Stadt – voller Impulse zu Zukunft & Stadtentwicklung
Wie WIR Wuppertal auf Augenhöhe gemeinsam zukunftsfähig machen können, wissen wir längst! Theoretisch ist alles klar – die Bergische Universität, das Wuppertal-Institut, die NRW-Energie-agentur – sie alle haben bereits gute und machbare Konzepte vorgedacht und geben Impulse für und in die Stadt.
Lokale Akteure greifen diese auf – z. B. das seit Anfang 2014 bestehende BI-übergreifende Netzwerk:

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2015: BI-übergreifendes Forum zur Stadtentwicklung
„TRILOGIE zum Wuppertaler TRIALOG“

Auftakt zur Information über zukunftsfähige Stadtentwicklung – diesen machte am 30.06. in der Färberei das BI-übergreifende Forum „TRILOGIE zum TRIALOG“ – mit inspirierenden Expertenimpulsen.

Informationsquellen in Teil 2 – boten zahlreiche weitere informative Veranstaltungen unterschiedlicher Akteure, die sich  sich von Juli bis September 2015 angeschlossen haben – stets initiiert von und in Kooperation mit engagierten Bürger*innen und Initiativen – wie z. B. Wandelgarten-Filme mit Botschaft und lokal-historische Vorträge, der Offstream-Film, BUND-ZOFF-Exkursionen zu umstrittenen Bauprojekten und vieles mehr – stets mit vertiefenden Vor-Ort-Detailinformationen.

Baustein Nr. 3 –  bildeten seit Mitte August bis kurz vor der OB-Wahl Diskussionsveranstaltungen, zu denen meinungsbildende Akteure der Stadt aber auch interessierte Jugendliche die Oberbür-germeister-Kandidaten und Kandidatinnen – eingeladen und befragt haben.

POSITIV:  So konnten die Wähler und Wählerinnen die Kandidat*innen erleben und eigene Eindrücke gewinnen. Die freundlichen Einladungen nahm ich gerne an und stellte mich den Fragen und Diskussionen.

UNFAIR:  Allerdings machte ich auch meinem Unmut Luft, wo es augenscheinlich nicht fair sondern eher ausgrenzend zuging – die Kreishandwerkerschaft hatte beide OB-Kandidatinnen nicht eingeladen. Der Katholikenrat hatte ohne mich geplant – da meine Nominierung so spät und überraschend erfolgt sei. Stimmt, spät und überraschend – auch für mich – aber bis zum Fristablauf doch zulässig.

2014: BI-übergreifendes Positionspapier
„In welcher Stadt möchten wir leben?“

Bereits Anfang 2014 hatte das BI – übergreifende Netzwerk das Wuppertaler Stadtleben analysiert, kritisierte und gab zukunfts-fähige Denkanstöße, wie wir es gemeinsam besser machen können…
Zusammengefasst ist dies nachlesbar im BI-übergreifenden Positionspapier „In welchem Wuppertal möchten Sie leben? Wuppertal gehört uns – allen! Mischen Sie sich ein!“.
Aus Anlass des BI-übergreifenden Forum Stadtentwicklung 2015 erfolgte eine Aktualisierung – viel hat sich seit der Erstauflage aber nicht geändert! Es bleibt noch arg viel zu tun…

Entwickeln wir UNSERE Stadt und schaffen UNS mehr Räume zum Leben – gemeinsam!

In diesem Sinne verbleibe ich mit sonnigen Grüßen
Beate Petersen, Oberbürgermeister-Kandidatin 2015
– nominiert durch die Wählergemeinschaft für Wuppertal (WfW)
… auf zur WAHL  – in WUPPERTAL
Mischen Sie sich ein – auch zur Stichwahl – am 27. September 2015:
Andreas Mucke als neuer Oberbürgermeister oder weiter Peter Jung?

Filme mit Botschaft – in Wuppertal und Umgebung

Der Verein NANK eV (Neue Arbeit, Neue Kultur) setzt die in den Vorjahren begonnene Reihe der Sommerfilme im Wandelgarten, Luisenstarße fort und lädt dazu herzlich ein.

Freitag, 05. Juni 2015 um 21.30 Uhr in W, Wandelgarten  

Einladung zum ersten Sommerfilm 2015 im Wandelgarten: “Paul Klee – Die Tunisreise” Der Film weitet unsere Sinne und läßt uns wie nebenbei die arabische Welt und jene des Islam neu wahrnehmen. Eine bereichernde Begegnung und eine lohnende Reise.  Wandelgarten – gemeinsam träumen und; handeln! Wandelgarten – gemeinsam träumen und; handeln!

Freitag, 12. Juni 2015 um 21.30 Uhr in W, Wandelgarten 

Gleichzeitig gibt es einen weiteren Filmabend der Peter Kowald Gesellschaft / ort e.v. im Wandelgarten anzukündigen: “Jazz an einem Sommerabend” Das newport jazz festival 1958 nannte dies einen der schönsten jazz-filme, in dem die unterschiedlichsten stile “zu wort kommen”.

Da aller guten Dinge drei sind, 
folgt ein weiterer Filmtipp aus der Nachbarschaft:

Samstag, 06. Juni 2015 um 21.30 Uhr in der Lichtburg in Wetter 

Der aufrüttelnde Dokumentarfilm „Die Reise zum sichersten Ort der Erde“ geht der Frage nach, die vielen Menschen große Sorge bereitet: Wie geht die Menschheit mit Atommüll um?  Zusammen mit einem Wissenschaftler macht sich der Schweizer Dokumentarfilmer Edgar Hagen auf die Suche nach einem Ort, an dem die strahlenden Hinterlassenschaften der Atomanlagen für Tausende von Jahren sicher gelagert werden könnten. Viele entlegene Orte findet er – aber keiner scheint geeignet zu sein…  „Die Reise zum sichersten Ort der Erde“ wird nun in unserer Nähe gezeigt:  vom 6. bis 7. Juni  in der Lichtburg, Kaiserstr. 97, 58300 Wetter http://www.lichtburg-wetter.de

Trailer und weitere Infos zum Film: https://www.ausgestrahlt.de/dokumentarfilm