Wirtschaft – ethisch und zukunftsfähig!

regional & saisonal,  mit kurzen Wegen – DAS wär’s doch!

… machen auch wir schon 😉
Seit Anfang 2016 ist die Gemeinwohl-Ökonomie-Regionalgruppe Ennepe, Ruhr und Wupper (ERW) aktiv, und eine erste ERW-Pionier-Unternehmer*innen-Gruppe hat die Gemeinwohl-Matrix (fast) durchgearbeitet – der noch ausstehende Indikator „E“ folgt Anfang 2017. Ca. 1 Jahr hatten wir uns als Vorlauf für den Findungsprozess der Regionalgruppe  gegeben.  Im 1. Halbjahr 2017 soll es eine Auftaktveranstaltung zur Vorstellung des ethischen Wirtschaftens geben – für nicht nur an Geiz & Gier sondern auch am Gemeinwohl interessierte Unternehmer*innen…
Weitere Infos  zur GWÖ finden sich im nachfolgenden Text

Überblick zur GWÖ – in NRW

auch in NRW sind wir schon gut aktiv:

  • Derzeit aktiv sind NRW-GWÖ-Energiefelder
    in Düsseldorf Maria.Henkys@gemeinwohl-oekonomie.org/> ,
    am Niederrhein  <niederrhein@gemeinwohl-oekonomie.org>,
    an Ennepe, Ruhr & Wupper erw@gemeinwohl-oekonomie.org ,
    in Münster und Bielefeld. Hinzu kommt eine recht aktive Hochschulgruppe in Düsseldorf.
  • In Selm (bei Unna) besteht Interesse an der Gründung eines weiteren GWÖ-Energiefeldes.
  • Die Energiefelder in Köln sowie auch im Bergischen Land (ländlicher Bereich) könnten frischen Wind/personelle Verstärkung gut gebrauchen.
  • Aus Berlin zog die GWÖ-Beraterin Anne Berg nach Bonn und in Köln wirkt GWÖ-Berater Tom Müller.
  • In Wuppertal/Düsseldorf engagiere ich selbst mich – als am 24.12.16 frisch zertifizierte GWÖ-Referentin Beate Petersen...

Sollte ich jmd. vergessen haben, ist dies unbeabsichtigt. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht sowie eine kurze Info, um zeitnah eine entsprechende Ergänzung einpflegen zu können…

... wo das Gute liegt so nah ;-)
gesehen in der Buchhandlung Rainer Schulze in Wernigerode … wo das Gute liegt so nah 😉

Unbegrenztes Wachstum? Nein danke!

Ist „höher, schneller, weiter“ wirklich weiterhin erstrebenswert
oder vernichtet „immer mehr“ unser aller Lebensgrundlagen?

Ökonomie & wichtige Fragen dazu

Wirtschaft soll sich an Bedürfnissen der Menschen orientieren und auch (ideelle) Werte schaffen und mehren. Eben dies geschieht derzeit aber nicht (mehr)!  Wohin soll es führen, wenn Geld nicht mehr das Mittel zum Zweck sondern selbst der Zweck geworden ist?

Langfristig?
Werte schaffend?
an den Bedürfnissen der Menschen orientiert?

ist es langfristig gedacht,
Ressourcen zu verbrauchen, anstatt schonend damit umzugehen?
ohne  Werte zu schätzen, zu schaffen und/oder zu bewahren?
ohne die Bedürfnisse der Menschen wirklich zu hinterfragen?

Es ist wohl kaum langfristig gedacht und nachhaltig,
Urwälder abzuholzen, Infrastruktur und Manpower einer Region zur Umsatzerzielung zu nutzen, dieser aber darauf entfallende Steuern – zur eigenen Vermögensmehrung – vorzuenthalten, obwohl diese Abgabe/n dringend für das lokale Gemeinwohl benötigt werden!

Lösungsansatz  GWÖ & Co sowie GRI-4

Einen Lösungsansatz aus diesem Dilemma  bietet auch die GWÖ an:

Die GWÖ will ethisches Wirtschaften belohnen und die auf bloße  Gewinnmaximierung ausgerichtete Wirtschaft wieder vom Kopf auf die Füße stellen https://www.ecogood.org/de/vision/

Geld ist Mittel, nicht Zweck!
Geld ist Mittel, nicht Zweck!
  • Geld ist Mittel, nicht Zweck des Wirtschaftens
  • Das Gemeinwohl soll wachsen, nicht der Profit Einzelner
  • Wirtschaft ist ein Teil der Gesellschaft, deren Basis das sie umgebende – intakte – Universum nebst Mitwelt ist

„Die Gemeinwohl-Ökonomie möchte in einem demokratischen, partizipativen und ergebnisoffenen Prozess ein Wirtschaftssystem etablieren, in dem das Gemeinwohl an oberster Stelle steht.“
– so die Idee der GWÖ!

Gemeinwohl-Ökonomie und BürgerEnergiE – ein starkes Team!

Seit 2013 hat unsere BEG (Bürgerenergiegenossenschaft im Ennepe-Ruhr-Kreis) http://www.beg-58.de neben den gesetzlich vorgeschriebenen Gremien Aufsichtsrat und Vorstand auch einen Gemeinwohl-Beirat. Gemeinwohl-Bilanz nebst Bericht erstellen dort – erstmals für 2012 und seither fortwährend Rolf Weber, Beate Petersen und Fabian Hanneforth http://www.beg-58.de/

GWÖ 12/2015:  LAMMERTZHOF:  GW-Bericht Nr. 2  – mit Testat!

Für den Bioland Lammertzhof, Kaarst – hat Heinrich Hannen, unser Mitaktiver aus dem Düsseldorfer GWÖ-AK Bilanz seinen 2. Gemeinwohl-Bericht extern auditieren lassen und veröffentlicht! http://www.lammertzhof.info/

GWÖ 05/2015:  VAUDE erstellte GW-Bericht nebst -Bilanz!

Nach der Sparda Bank München eG hat jüngst ein weiteres großes deutsches Unternehmen einen Gemeinwohlbericht nebst Bilanz erstellt!

http://nachhaltigkeitsbericht.vaude.com/gri/gri-index/gemeinwohloekonomie.php?navid=214547214547

Der Beweggrund von VAUDE und anderen: das Gemeinwohl

VAUDE ist ein Familien-Unternehmen aus der Nähe von Tettnang (nahe Bodensee) und zeigt, dass es seine Verantwortung für den Menschen und die Umwelt wirklich ernst nimmt. Auf der homepage heißt es dazu: “Die Kraft unserer Marke und die Wertigkeit unserer Produkte ist unser höchstes Gut. Deshalb orientieren wir uns bei VAUDE bereichsübergreifend an unseren definierten Werten
– und nicht an kurzfristigen Gewinnmaximierungen.”
So soll es sein, und so verhalten sich auch viele der in Wuppertal verwurzelten (inhabergeführten und/oder Familien-)Unternehmen.

(mehr dazu s. hier auf der website – unter news/Archiv-Mai 2015)

Übersicht zur Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ):
https://www.ecogood.org

Einen ersten Eindruck, worum es geht, vermitteln https://www.ecogood.org/allgemeine-infos/idee/vision-der-gemeinwohl-oekonomie

und
https://www.ecogood.org/was-ist-die-gemeinwohl-oekonomie

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Alles andere als Ethik würden  uns TTIP & Co bringen

ICS (Investment Court System)

https://blog.campact.de/2015/12/experten-check-was-der-handelsgerichtshof-in-ttip-wirklich-bedeutet/?utm_source=rec-fb&utm_medium=recommendation&utm_term=blog&utm_campaign=%250A%2509%2509%2509%2509CETA%2509%2509%2509&version=2015-12-09T12%3A33%3A45Z

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ZERO-EMISSION

Zero Emission®
wirtschaften ohne schädliche ökonomische, ökologische und soziale Nebenwirkungen

„Zero Emission Park
ist ein erstmalig in Deutschland durchgeführtes Modellprojekt zur Entwicklung nachhaltiger Industrie- und Gewerbegebiete. An drei Industrie-Standorten unterschiedlicher Bundesländer in Bottrop (NRW), Bremen und Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) wurden in den Industriegebieten ein Entwicklungsprozess unter Berücksichtigung nachhaltiger – ökologischer, ökonomischer und sozialer – Kriterien eingeleitet.“

http://www.zeroemissionpark.de/

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