Archiv der Kategorie: Tierschutz

Welt-Aktionstag für unser Klima „Rise for Climate“

10.09.2018: update

kurz ein update zum Klima-Welt-Aktionstag 8 SEPTEMBER 2018

Rise for Climate
On 7 continents, in 95 countries, with 900+ actions, people worldwide demanded real climate action from their local leaders.

Aufstehen für das Klima
auf allen Kontinenten, in 95 Ländern, mit über 900 Aktionen fordern Menschen echte Klimaschutz-Aktivitäten von ihren lokalen Entscheidern ein.

07.09.2018

Am morgigen 8. September werden viele Kundgebungen und Aktionen lokal und global von den Entscheidungsträger*innen fordern, aktiv am Umstieg auf eine atom- und fossil-freie Welt mitzuwirken, für uns alle. Nicht zufällig findet in der nächsten Woche der Global Climate Summit 2018 statt., für den der weltweite Aktionstag Rise for Climate ein wichtiges Zeichen ist.

Rise for Climate-Aktionen: Ein Blick in die Welt
VIELE erheben ihre Stimme FÜR unser KLIMA  (Karte: 350.org)
und nach Wuppertal:

Klimawandel – Zeit zu handeln!

Samstag, 8,September 13-17 Uhr,
Kerstenplatz. Neumarkt 5 42103 Wuppertal

Mit einer kreativen Aktion wird die Gruppe Klimanetzwerk Wuppertal in der Wuppertaler Innenstadt das Thema Klimawandel auf die Straße bringen. Kommt vorbei, macht mit und tauscht euch aus darüber, was uns am Klimawandel beunruhigt und was wir gemeinsam dagegen tun können!

Klimawnadel – Zeit zu handeln!

Prima Klima! Mit Mut zur Zukunft, 100% EE

Samstag, 8,September 0-24 Uhr,
auch virtuell, im Internet

Wer nicht selbst vor Ort aktiv werden kann oder mag,  seine oder ihre Stimme aber gleichwohl für den Erhalt, Schutz und/oder die Wiederherstellung unserer Lebensgrundlagen erheben möchte, kann dies auch virtuell  per eMail, social media… tun und entweder einen bereits bestehen-den post liken, kommentieren und/oder teilen/verbreiten oder selbst post, tweed oder sonstige Nachricht erstellen und das ganz einfach, in 3 Schritten: 

  1. Eines der nachstehenden Plakate herunterladen,
  2. link zur Aktions-website  https://riseforclimate.org/#map
    oder ggf. einen kurzen Text dazu ergänzen
  3.  und liken, kommentieren, teilen/verbreiten
    per eMail, in den sozialen Medien wie zB facebook, Twitter & Co.
Heal the World . be the change

Climate-Rise Artist

Plakat zum download

Heal the world. Be the Change.
Artist: Christi Belcourt, Canada

Plakat zum download 

c. sowie in die REGION

Prima Klima! Dialog statt Drohung auch im Hambacher Wald

Samstag, 8,September 13 Uhr,

FAIR FRIENDS, GWÖ-Stand.
Messe Dortmund Westfalenhalle 44139 Dortmund

Die Gemeinwohl-Ökonomie hat sich auf den Weg gemacht für ein alternatives Wirtschaftsmodell, das nicht auf Profitmaximierung Einzelner fokussiert ist und dabei Gelingensbedingungen unseres Zusammenlebens ausblendet, sondern auf mehr Gemeinwohl für viele  mit einbezieht. Am GWÖ-Stand versuchen wir, die Schnittmenge zu den  Ereignissen im Hambacher Wald zu erarbeiten.

Build a fossil free world.
Artist: Teleise Neemia Lesa, New Zealand

 

Plakat zum download

Sonntag, 9,September 11:30 Uhr,

Kerpen-Buir, Kieswerk Collas am Hambacher Wald

Wald-Spaziergang mit Michael Zobel & Team
Anmeldungen unter info@zobel-natur.de

Weitere Rise for Climate-Aktionen sind geplant
z.B. in Essen und Koln mit Schwerpunkt Divestment. Grenpeace stellte in einer Untersuchung fest, dass viele Kommunen ihre RWE-Aktien verkauft haben, einige wenige  Kommunen aber tatsächlich noch RWE-Aktien zugekauft haben.

kurz als Hintergrund-Info:
Atomare und fossile Energien umfassen Atom-, Kohle- und Gas-Energie. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen beschleunigt insbesondere die Nutzung fossiler Energie den globalen Klimawandel..
Die Alternative dazu ist EnergiE aus erneuerbaren Quellen (EE) wie z.B. aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse etc. Tony Seba führt in seinem Buch „Clean Energy Disruption“ aus: „100% EE bis 2030“

Dialog statt Drohung auch im Hambacher Wald!

ergänzende Anm.: AKTUELLE ENTWICKLUNG

BUND-NRW–PM vom 6.9.2018:  RWE muss Rodungen verschieben
Atempause für den Hambacher Wald (bis zum 14.Oktober 2018)
https://www.bund-nrw.de/service/presse/detail/news/atempause-fuer-den-hambacher-wald/

Gemengelage im Hambacher Wald

Seit Jahren protestieren Menschen im Hambacher Wald, um den Rest des  wertvollen alten Waldbestandes  zu erhalten. Durch weiteren Braunkohle-Abbau von RWE ist der Wald bedroht.
Zum Schutz des Waldes wohnen Menschen dort in Baumhäusern.

HERZLICHE EINLADUNG:
Aus Solidarität mit den Aktivist*innen und um den wahren Wert der Natur dort zu zeigen, finden Sonntags-Wald-Spaziergänge statt, aus gegebenem Anlass im September an jedem Sonntag ab 11.30 Uhr. Details siehe unten.  Anmeldungen unter info@zobel-natur.de

Der Wald wurde zum „Gefährlichen Gebiet“ erklärt, im Wiesencamp wurde Infrastruktur wie Solarmodule, Wasservorräte zerstört und technische Geräte wie PCs , Kameras mitgenommen.

Danach ist das Bürgerprotest-Mobil ist ausgebrannt.  Die Brandursache ist noch unklar.

legal oder legitim?

Es stellt sich die Frage, ob Kohle-Abbau hauch heute noch im öffentlichen Interesse ist oder ob sich dies – maßgeblich auch durch den Klimawandel und die Energiewende – geändert hat:

Fakt ist
Unstreitig versucht der RWE-Konzern, sein – legales – Eigentumsrecht durchzusetzen, notfalls mit Gewalt und Polizei.

Ist dies heute noch legitim oder muss dies – auch wg. Klimawandel und Energiewende – im Gemeinwohl-Interesse zurücktreten.
Die Zeiten haben sich sehr geändert. RWE geht diese Änderung nicht mit. Ein Kommentar dazu, der auch RWE-… Entscheider zum Nachdenken anregen sollte: Süddeutsche Zeitung

analytische Kommentare zum Hambacher Wald

ein Kommentar in der Süddeutschen:
RWE – nichts gelernt

ergänzende Anm. vom 7.9.: Hintergrund-Beitrag:
„Worum es beim Hambacher Wald wirklich geht..“ 

http://www.dgs.de/news/en-detail/070918-worum-es-beim-hambacher-wald-wirklich-geht/

Metropolsolar-Netzwerk schreibt:

„Kohle: Die Antwort von RWE auf den Hitze-, Dürre- und Waldbrand-Sommers 2018 ist die Ankündigung den verbliebenen Rest des Hambacher Forstes abzuholzen – um dauerhaft weiter Braunkohle verbrennen zu können .
Und Andrea Nahles von der SPD fällt nichts Besseres ein, als den Grünen eine Blutgrätsche bei der Braunkohle vorzuwerfen. Merkel schweigt. Eine – im Vergleich zu den Erneuerbaren – sehr überschaubare Zahl von Arbeitsplätzen dient den Konzernen in der Kohlekommission als menschliches Schutzschild für eine unausgesprochene Lösegeldforderung („Gebt uns Geld, dann steigen wir aus.“ ) an die Politik. Wie beim Atomausstieg soll beim Kohleausstieg den BürgerInnen von den Konzernen eine nach oben offene Rechnung überreicht werden.“

Längst haben dies viele Menschen erkannt
und rufen zur Solidarität und zum Mitmachen auf:

via Kohlerunde-nrw kam die Meldung:
Bundesumweltministerin Schulze befürwortet Moratorium.
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/hambacher-forst-schulze-will-dass-rwe-vorerst-auf-umstrittene-rodungsarbeiten-verzichtet/22949624.html

  • bitte mitmachen:
    Nutzt den „Rise-for-Climate“-Klima-Welt-Aktionstag am 8.9., um eure Oberbürgermeister_innen aufzufordern, endlich die RWE-Aktien zu verkaufen! Ein Kohlekonzern, der ein neues Braunkohlekraftwerk plant und den Hambacher Wald zerstört, darf nicht mit öffentlichem Geld unterstützt werden! Es ist wichtig, beim Welt-Aktionstag 8.9.  und auch am Folgetag – beim Waldspaziergang in Hambach Zeichen zu setzen, bitte friedlich!
  • SonnenEnergiE, sauber

    Dies stärkt auch Politiker*innen sowie Vertreter*innen großer NGOs und Unternehmen, die sich am 11.9. zum Climate Reality Gipfel in San Francisco treffen.

initiiert durch den ehemaligen US-Vizepräsidenten und Friedensnobelpreisträger Al Gore, erstes Training in Deutschland im Juni 2018

Wäre es nicht wesentlich sinnvoller, nun Zeit zu gewinnen, durch zu atmen, und die Polizeikräfte, die in Hambach Präsens zeigen, zum Beispiel nach Chemnitz zu schicken…?

HINTERGRUND-INFOS:

Warum gibt es den Widerstand im Hambacher Wald?

Antworten werden zB hier gegeben – von Peter Wohlleben und – friedlichen – Waldbesetzer*innen
https://www.youtube.com/results?search_query=peter+wohlleben+hambacher+forst

Archiv-Quelle mit gesammelten Terminen, Pressestimmen und weiteren Infos
www.verheizte-heimat.de <http://www.verheizte-heimat.de>

Hintergrund-Info auch auf den Seiten von BUND-NRW  sowie der BI-Seite „Buirer für Buir“
https://www.buirerfuerbuir.de/index.php/aktuelles/pressemitteilugen/268-betroffene-verbaende-und-initiativen-fordern-sofortiges-braunkohlen-moratorium

Was tun: Divestment

Die Ereignisse überschlagen sich derzeit im Rheinischen Revier. Zugleich hat Greenpeace letzte Woche Recherche-Ergebnisse über die RWE-Aktien-haltenden Kommunen veröffentlicht.

Ein Hintergrund-Blogbeitrag findet sich hier:
https://gofossilfree.org/de/der-rwe-sumpf-in-den-kommunen-why-we-rise-in-essen/

Das Fazit und die kompletten Ergebnisse der RWE-Kommunen-Recherche finden sich hier:
https://www.greenpeace-koeln.de/kommunen-bereiten-verkauf-von-rwe-aktien-vor/

Die Ergebnisse der Recherche sollen auf der einen Seite aufzeigen, dass immer noch viele Kommunen RWE-Aktien halten, aber auch, dass Einiges in Bewegung gekommen ist.

So haben die folgenden Kommunen, ihre RWE-Aktien vollständig oder zum Teil veräußert:

  • Stadt Bochum – 4,4 Mio. – Oktober 2016 & Juni 2017
  • Kreis Wesel – 1 Mio. – März 2017
  • Stadt Mülheim – 1 Mio. – August 2017
  • Stadt Herne – 450.000 – Herbst 2017
  • Kreis Siegen-Wittgenstein – 2,4 Mio. – Juni 2018

Immer mehr Kommunen ziehen ihre RWE-Aktien aus den RWE-Beteiligungsgesellschaften raus,  so dass sie diese wieder in der eigenen Verfügungshoheit haben. Und genau da kommen alle die ins Spiel, die aktiv werden wollen:  Fordert dies ein – insbesondere bei den Kommunen, die RWE-Aktien noch hinzu kaufen, unfassbar!

Auch Greenpeace sagt: Raus aus RWE! Divest Now!

Was tun:  Dokumentationsfilm-Trilogie „BRAND I-III“ anschauen

Die Film-Trilogie BRAND I bis III dokumentiert über Jahre das Rheinische Revier, die Menschen, Landschaft und Kultur. Teil I  der Trilogie lief am Freitag auch in der Wuppertaler Kulturscheune, Die Künstlerin war anwesend  und diskutierte mit. Teil II und III folgen.

njuuz-Artikel zum Film:
https://www.njuuz.de/beitrag44286.html

und ein Kinotrailer zur Rodungs-Verhinderungs-Saison
https://my.pcloud.com/publink/show?code=XZsFyD7ZHCilT59eoauORdmuxLHds7vrQDU

Die Klima-Allianz, ein bundesweites Bündnis von über 100 NGOs, zur Kohlekommission:
https://www.kommission-wsb.de/WSB/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/20180823-presseinformation-der-vier-vorsitzenden.html

Artikel zur Zukunft der Kohlekommission, sowie ein Kommentar von Thorsten Knuf
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/kohlekommission-heftiger-streit-um-tagebau-hambach-a-1224180.html

Artikel zum Ausstieg aus der Kohleverstromung: Notwendige Versöhnung ist in Gefahr
https://www.ksta.de/wirtschaft/ausstieg-aus-der-kohleverstromung-die-versoehnung-verfeindeter-lager-ist-riskant-31139300

was tun: sich informieren:

Stimmen aus dem Wald, z.B. der Ticker „Hambi bleibt“ :https://hambacherforst.org/blog/2018/08/26/ticker-august

www.aktion-unterholz.org

Ein Beitrag der noch nicht fertig ist. aber bereits Quellen enthält, dass die Energiewende machbar ist:
https://energieliga.wordpress.com/2018/08/18/energiewende-fuer-wald-manheim
Wer mag, ist herzlich eingeladen, sich inhaltlich zu beteiligen.

Last but not least:

was tun: geführte Sonntagsspaziergänge im Hambacher Wald 

Waldspaziergänge, im September an jedem Sonntag. Immer 11.30 Uhr, mit Treffpunkt am Kieswerk Collas. Unter Vorbehalt, denn der Treffpunkt kann sich durch die aktuelle Situation ändern.

Wir können nur hoffen, dass Einsicht siegt und ein gemeinsamer Weg wirklich gewollt ist, von allen!

ergänzender ANHANG:
eMail vom 4.9.2018 des Waldführers Michael Zobel:

es ist sooo viel los, deshalb gibt es sicherlich Doppelsendungen…   sorry, bitte Lösch-Knopf benutzen

Guten Tag zusammen,

die Ereignisse überschlagen sich, es ist schwer, noch den Überblick zu behalten. Ich versuche es trotzdem.

Zu allererst: Wir machen weiter. Wir machen weiter mit unserer Unterstützung der Menschen, die sich auf vielfältige Weise für den Erhalt des Hambacher Waldes einsetzen. Sei es auf der Straße, bei Waldspaziergängen, vor Gericht, mit Kunst und Musik, in der Presse, im Wald und auf den Bäumen. Und wir wollen zeigen, dass am Ende dieser Widerstand so groß und wirkungsvoll sein wird, dass dem IrRWEg der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen ein baldiges Ende gemacht wird.

Von diesem Ziel lassen wir uns nicht abbringen. Und ich appelliere an Alle, die mit uns zusammen das gleiche Ziel verfolgen, sehr genau zu überlegen, was uns dem Erfolg näher bringt. Es gibt gerade eine überwätigende Welle der Solidarität und Unterstützung, eine wachsende Zahl von Menschen, die nicht tatenlos zusehen wollen, wie mit dem Hambacher Wald ein ganz wichtiges Symbol für das Leben im Einklang mit der Natur unwiderbringlich vernichtet werden soll.

Alle Menschen im und um den Wald herum sollen wissen, dass diese beispiellose Unterstützung eine ganz große Chance ist. Wir müssen dringend heraus aus einer scheinbar unaufhaltsamen Spirale der Eskalation, wir brauchen Zeit zum Atemholen und Nachdenken, wir brauchen hoffnungsvolle Bilder, keine brennenden Autos, wir brauchen Deeskalation auf allen Seiten, keine Märtyrer, keine verletzten Menschen. Danke.

September 2018, der Monat vor der kommenden Rodungs-Saison. Lasst uns wie im vergangenen Jahr eine Rodungs-Verhinderungs-Saison daraus machen. Zum Beispiel mit gleich fünf Sonntags-Spaziergängen. Vorgestern, 2. September, kurzfristig in den Kalender gekommen, tortz massiver Polizeikontrollen 420 (!) große und kleine TeilenhmerInnen.

Ein paar Fotos,
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10213863112666615&set=pcb.10213863137587238&type=3&theater

ein Film…
https://vimeo.com/287950964

Wir kommen wieder, wir machen weiter, Waldspaziergänge
am 9. September, 16. September zusammen mit der Aktion AufBäumen und Waldfest,  https://aufbaeumengegenkohle.de ,
23. September mit dem Aachener Friedenskreuz,
30. September ROTE LINIE

Fünf September-Sonntagsspaziergänge im Hambacher Wald

Es gibt eine wachsende Zahl von Anmeldungen für die kommenden Waldspaziergänge, im September bekanntlich an jedem Sonntag. Immer 11.30 Uhr, immer Treffpunkt am Kieswerk Collas. Unter Vorbehalt, denn der Treffpunkt kann sich durch die aktuelle Situation jederzeit ändern.

Wegen der Erklärung des Gebietes rund um den Hambacher Wald zum „Gefährlichen Gebiet“ können Identitäts- und Gepäck- bzw. Fahrzeugkontrollen durchgeführt werden. Lasst Euch nicht abschrecken. Lebensmittel und Wasser werden übrigens bisher durchgelassen…

Anmeldungen unter info@zobel-natur.de

Weitere Termine, noch mehr nachzulesen und zu sehen auf facebook HambiSoli Terminkalender …

Großartige Kunst – Helge und Saxana sind ein Geschenk für den Wald und seine Bewohner

Das phänomenale Künstlerpaar Helge Hommes und seine Frau Saxana ist jetzt schon zwei Wochen im Wald und malt. Gerade entsteht das Abschlussbild „Himmelskinder“, drei mal vier Meter groß. Die beiden laden ein:

HELGE HOMMES …
+++ EINLADUNG +++
Hallo liebe Menschen … Saxana und ich möchten euch einladen, am kommenden Mittwoch ( 5. Sept. 2018 ) ab Mittag alle in den Hambacher Wald zu kommen ( … und dort am Ort Rotbuchingen bzw. Beechtown ) um mit uns zusammen das 11. Gemälde, das wir nun in 14 Tagen hier im Wald gemalt haben, im Anlass einer Betrachtung mit gemeinsamen Energietanken zu feiern. Wir fahren dann zurück nach Leipzig und hoffen jede Menge positive Energie im Wald zu lassen, die die Menschen dort, die in den Baumkronen wohnen und die Bäume brauchen, um der drohenden Gefahr der Folgen der irrsinnigen Gedanken von RWE zu widerstehen. Ich hoffe Ihr kommt alle. Polizisten, die sich gedanklich mit dem Thema auseinandersetzen und zu einer Befriedung beitragen möchten sind herzlich willkommen. Die Gemälde müssen wir leider aus diversen Gründen erstmal mit nach Leipzig nehmen. Falls das Ludwigforum oder der neue Aachener Kunstverein sich spontan entschließen würden die 11 Gemälde in einer Sonderschau in Solidarität zu dem Hambacher Wald auszustellen, wäre dies der angemessene Rahmen, den die Bilder und die ganze Sache verdient hätten … darüber könnte man nachdenken … herzlichen Gruss Helge & Saxana +++ Danke an WOLFGANG BECKER ( ohne ihm wären wir nicht hier ), an Todde ( grossartige Filmdokumente !!! ), an Michael Zobel & Eva ( souveräne Unterstützung in so vielen Ebenen / grossartig ) , an alle Menschen, die hier Haltung zeigen und leben … ganz besonders an die vielen jungen Menschen in den Baumkronen > stellvertretend genannt: Ton – Delft -Jasper … und nun wünsche ich mir , das Mittwoch Mittag 1000 Leute oder mehr in den Wald kommen.
https://www.facebook.com/profile.php?id=100013095848103

Demonstration am Mittwoch, 5. September, Grundrechte verteidigen – Hambacher Forst erhalten
https://hambacherforst.org/blog/2018/09/02/aufruf-zur-demonstration-am-5-9-18-grundrechte-verteidigen-hambacher-forst-erhalten/

Donnerstag, 6. September. Der Wald wird mehr und mehr abgesperrt, die Waldschützer können kaum mehr herauskommen. Und genau zu diesem Zeitpunkt beginnt der Prozess gegen eine Person, die für viele zu einem der prägenden Gesichter der letzten Jahre geworden ist, Kim Neuland.

Im Dezember 2016 wurde sie für 17 Tage ihrer Freiheit durch Untersuchungshaft braubt. Es wird der erste Prozesstag von dreien vor einem Schöffengericht am Amtsgericht Düren, Saal 1.07, August-Klotz-Str. 14, 52349 Düren sein. An diesem Tag sind sechs Zeug_innen geladen. Der nächste Prozesstag ist für den 14.09.18, der dritte zum 16.10.18 anberaumt.

Breite Öffentlichkeit gewünscht!

Samstag, 8. September, eine private Initiative zum Familienausflug, danke für Euer Engagement…

“Ich habe deinen Impuls nun direkt aufgenommen und für Samstag mit befreundeten Familien einen Ausflug ind en Hambacher Forst zu einem Fototermin ausgemacht.”
https://www.facebook.com/events/665631230503085/

Nochmal Samstag, 8. September, Historischer Spaziergang in Keyenberg, siehe Anhang

Sonntag, 9. September, ganztägig, Ehrenwert – Aktionstag der Aachener Vereine in der Innenstadt. Am Stand der Anti-AtomInitiative 3 Rosen wird auch der Hambacher Wald vertreten sein, danke für die Unterstützung…

Die campact online-Petition ist gerade bei mehr als 248000 Unterschriften angekommen, bitte weiterleiten, unterschreiben, teilen…
https://aktion.campact.de/kohleaus/hambach-appell/teilnehmen

und der Kinotrailer zur Rodungs-Verhinderungs-Saison ist fertig…
https://vimeo.com/286849197

noch eine ganz tolle Info-Quelle mit Terminen, Archiv u. ä. hier, DANKE Barbara
www.verheizte-heimat.de

so viel Stoff, das soll erst einmal reichen, nochmals danke für die vielfältige Unterstützung,

mit verhalten optimistischen Grüßen,

Michael Zobel
Naturführer und Waldpädagoge

 

“Tag der Biene” im Wandelgarten

Herzliche Einladung zum “Tag der Biene im Wandelgarten” der Luisenstraße. Honigbienen sind fleißig. Wildbienen sind es ebenso. Beide brauchen gesunden Lebensraum. Dieser nützt auch uns!

Am 31. August 2018 ab 14.30 Uhr
im Wandelgarten
Die Stadt ist unser (Wandel)Garten
– gemeinsam träumen und handeln!

zum Tag der Biene kommt der Hobbyimker und Bienen-Sachverständige Hans-Ullrich Müller  in den Wandelgarten Luisenstraße 110 in 42103 Wuppertal-Elberfeld

Bild © Hans-Ullrich Müller

Hobbyimker Hans-Ulrich Müller ist vor Ort…

Seit nahezu 15 Jahren ist Hans-Ulrich Müller Hobbyimker und auch Bienensachverständiger, Ende des Monats lädt das Wandelgarten-Team in den Garten ein, um Wissenswertes zu erfahren, das
der Hobbyimker über die Honigbiene zeigen und erklären wird.  Zur Zeit hat der Hobbyimker 20 Völker und beschäftigt sich mit der Königinnenzucht.  Bei der Bienenhaltung achten er  und sein Sohn, der seit einigen Jahren  mit ihm zusammen imkert, sehr auf eine  der Natur nahe Betriebsweise.

 

… mit dabei ist auch Wildbienen-Fachfrau Anja Eder

Auch Anja Eder, unsere Wuppertaler „Fachfrau“ in Sachen Wildbienen wird an diesem Tag dabei sein.
Alles wissenswerte dazu unter http://www.wildbienenretter.de

Merken Sie sich diesen Termin gerne vor!

Einlass ist ab ca. 14:00 Uhr. der
Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.
Es laden ein:

Der Verein Neue Arbeit Neue Kultur Bergisches Land e.V. ©bea via CN

 

Das Netzwerk Wuppertals Urbane Gärten, AWUG-2018: GArtenvielfalt – Die Stadt ist unser Garten

Quelle: NANK e.V. http://www.nank.de

vertiefende Hintergrund-Information: auch Singvögel sind bedroht

Nicht nur Bienen und Insekten sind weltweit bedroht, sondern auch die Singvögel. Die Gründe, warum es immer weniger von ihnen gibt und was kann dagegen tun kann, zeigt eine ARTE Dokumentation. 

Singvögel weltweit in Not – Was sind die Ursachen und was kann man dagegen tun?

https://pagewizz.com/singvogel-weltweit-in-not-was-sind-die-ursachen-und-was-37956/

Wie bitte? Schon heute ist “Erd-Erschöpfungs-Tag” 2018

Die nachwachsenden Ressourcen unserer Erde sind verbraucht – weltweit am heutigen 1.8.2018 (internationaler Erd-Erschöpfungs-Tag/global Earth Overshoot Day) und in Deutschland bereits am 2. Mai dieses Jahres. (nationaler Erd-Erschöpfungs-Tag/National Earth Overshoot Day)

Wenn die jährlich nachwachsenden Rohstoffe bereits  am heutigen 1.8.2018, dem internationalen Erd-Erschöpfungs-Tag (Earth Overshoot Day) weltweit aufgebraucht sind, bleibt die Frage, was nun zu tun ist. Gibt es Handlungsalternativen und/oder Lösungsansätze?

Erd-Überlastungs-Tag: weiter so oder Weckruf?

 

weiter so?

Ignorieren? Für den Rest des Jahres – weltweit für die restlichen vier Monate des Jahres einfach weiterzumachen, wäre vielleicht – kurzfristig – bequem.  Resignieren? Es könnte sich auch die Frage stellen, was das eigene Tun denn schon bewirken kann? Also einfach weiter „auf Pump“ leben?  Im Klartext hieße dies aber: Ab heute für die nächsten vier Monate (wieder) auf Kosten nachfolgender Generation/en zu leben.Bezogen auf Deutschland erfolgt dies bereits seit Mai 2018.  Somit wurden nachwachsende Ressourcen in sogar nur vier Monaten komplett verbraucht (nationaler Erd-Erschöpfungs-Tag/National Earth Overshoot Day). „weiter so“ ist wohl keine wirklich gute und faire Option!

HALT- noch ist es nicht zu spät ;-))

Weckruf?

Die Tatsache, dass dieser Tag für die Weltgemeinschaft von ursprünglich Dezember – immer früher  “erreicht” ist, sollte eher als  Weckruf verstanden werden (müssen). Lösungen sind bekannt, werden aber nicht konsequent und gesamtgesellschaftlich umgesetzt. Warum eigentlich?

Die globale Finanz-, Wirtschafts-, Klima…-Krisen sind real und die Folgen wie Klimawandel-Folgen, Kriege, Flucht… höchst dramatisch. Die Weltgemeinschaft hat auch deshalb um gemeinsame Nachhaltigkeitsziele und um ein Welt-Klimaschutz-Abkommen hart gerungen. In 2015 wurden beide als globale Rahmenwerke  vereinbart. Was können (und wollen!) wir zu deren Umsetzung in Wuppertal/der Region beitragen?

In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

Ein Beispiel…

Götz Werner, war unlängst in der Wuppertaler Diakonie-Kirche in der Elberfelder Nordstadt zu Gast war und ist durch sein vielfältiges Engagement bekannt wie z.B. als Anthroposoph, Gründer der DM-Drogeriemarkt-Kette, Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens… In einer anderen Diskussion antwortete er auf die Frage aus dem Publikum, was man denn selbst praktisch tun könne, damit, dass jede/r der ca. 500 anwesenden Gäste ab sofort z.B. kein Fleisch mehr essen brauche. Die Wahl habe jede/r einzelne. Möglicherweise gäbe es dann schon 500 Vegetarier mehr?! Dies ist nur ein Beispiel.

…von vielen Möglichkeiten

Handlungsalternativen bieten sich überall: in den Bereichen Bildung, Ernährung, Energie, Mobilität, Konsum… in all unseren Lebensbereichen – privat, beruflich, politisch…

Viele kleine Schritte schaffen auch ein großes gemeinsames Ziel

Globale, nationale und NRW-Rahmenbedingungen für Nachaltigkeit und Klimaschutz sind bereits vorhanden. Umsetzungsschritte erfolgen eher verhalten. Auch durch unser Kaufverhalten könn(t)en wir wesentlich dazu beitragen. Der Konsum- und Lebensstil jedes Einzelnen entfaltet Wirkung – hier  und/oder irgendwo auf der Welt, immer. Es gibt keinen wirklich akzeptablen Grund, dies auszublenden und einfach weiterzumachen wie bisher!

In welchem Wuppertal wollen wir leben?

Umso wichtiger sind die zahlreichen und vielfältigen Initiativen in Wuppertal/der  Region, die sich zu ganz unterschiedlichen Themen auf den Weg gemacht haben, mutig ausprobieren und  im Ergebnis sich auf (fast) allen gesellschaftlichen Ebenen für mehr Nachhaltigkeit und das Gemeinwohl engagieren. So kann es gehen! Gefragt ist eigenverantwortliches handeln und zusammenwirken, um das Krisen-Konglomerat als echte Chance zu begreifen und wirklich zu  nutzen.

„Gemeinsam für Nachhaltigkeit“ – auch in Wuppertal

Auch um ein dazu denkbares gemeinsames Ziel vor Ort breit zu diskutieren und zu definieren, haben engagierte Bürgerinnen den Ball der NRW-LAG21-Auftaktveranstaltung „Gemeinsam für Nachhaltigkeit“ auch in Wuppertal gerne aufgegriffen, sind dran geblieben und haben die netterweise angebotene Folgeveranstaltung aktiv mit organisiert. In njuuz wurde bereits mehrfach darüber berichtet, dass dies – gemeinsam mit weiteren Interessierten – erfreulicherweise fortgesetzt werden soll, um auch in Wuppertal/der Region schon längst entstandene und allesamt schätzenswerte Nachhaltigkeits-Aktivitäten noch besser sichtbar zu machen, stärker zu vernetzen und viel, viel mehr Menschen zum Mitmachen zu bewegen – wobei Letzteres wohl die größte Herausforderung und zugleich der wirksamste Hebel bleiben dürfte…

Nur Mut: Nachhaltigkeit macht wirklich Sinn und gibt ein richtig gutes Gefühl, begleitet von Freude, meist positiver Energie und engagierten Menschen. Nachhaltig handeln kann jede/r, hier und jetzt für ein gemeinsames Ziel…

 

Hintergrund-Info: Vertiefende Infos zum Erd-Erschöpfungs-Tag (Earth Overshoot Day) gibt es hier:

https://klimaohnegrenzen.de/blog/2018/08/01/ressourcen-fuer-2018-aufgebraucht-earth-overshoot-day

Dankenswerterweise hatte das Wuppertal-Institut den (Mit-)Gründer der Mess-Methode “Global Footprint “, Dr. Mathis Wackernagel aus Oakland (Kalifornien) bereits Anfang  2018 zu einem spannenden Vortrag nebst anschließender lebhafter Diskussion nach Wuppertal eingeladen!

Wie bitte? Absurd, aber leider wahr!

Von A wie Abbiege-Assistent bis Z wie Zulassungsantrag von Super-Pestiziden… Manche aktuelle Entwicklung ist unglaublich, aber leider wahr.

Dazu einige Beispiele. Dankenswerterweise bieten Kampagnen-Netzwerke wie z. B. Campact&weAct und avaaz vielfältig Gelegenheit, aktiv laut zu sein…

Klima retten , dabei können der Umstieg auf 100% erneuerbare EnergiE  und mehr Bäume helfen! (eigenes Foto)

Online unterschreiben und weiter verbreiten – in Wuppertal, der Region und darüber hinaus:

  • Campact/WeAct-Appell für Abbiege-Assistenten

Wie viele Menschen sollen noch verunglücken und schlimmstenfalls sterben, weil vorhandene Technik nicht eingebaut ist? 🚚💥🚴 “Bitte unterzeichne hier, und rette damit Leben”
campact.org/abbiege-assistent

  • Campact/WeAct-Appell gegen die Privatisierung von Wasser

Ist Wasser Daseinsvorsorge oder darf Wasser durch „Freihandels“- bzw. treffender „Investorenschutz-Abkommen“ privatisiert werden?
https://www.facebook.com/campact/videos/10155672483431365/

  • Campact/WeAct-Appell gegen Patent auf Lebensmittel

“Patent auf Melonen? Nein, danke!
🍅 🥔🍈Ob Melonen, Tomaten oder Kartoffeln – unser Essen ist keine Erfindung und sollte keinem Konzern gehören!  Wir haben jetzt die Chance, dieses Treiben endgültig zu stoppen. Bitte unterzeichne hier noch den Appell”
campact.org/melonenpatent

  • Campact/WeAct-Appell gegen die Zulassung neuer Super-Pestizide von Bayer-Monsanto

“Bayer-Monsanto beantragt die Zulassung eines neuen Insektengifts. Bereits im August könnte die Pestizidmischung auf den Markt kommen. Fordern Sie jetzt Agrarministerin Klöckner und Umweltministerin Schulze auf, das zu verhindern!”
https://aktion.campact.de/bienengift/appell/teilnehmen?utm_campaign=/bienengift/&utm_term=link1&utm_medium=Email&utm_source=/bienengift/appell/&utm_content=random-d

  • Avaaz-Aufruf gegenWildtiersterben: Auf Nimmerwiedersehen, Vaquitas …

“Vaquitas — die possierlichen Mini-Delfine vor der Küste Mexikos – werden wahrscheinlich nicht überleben.
Wir haben für sie gekämpft, aber nun sind es nur noch zwölf, letztes Jahr waren es noch 30.
Doch nicht nur Vaquitas werden in die Ausrottung getrieben. In den letzten 50 Jahren sind fast zwei Drittel der Wildtiere verschwunden! Das sechste Große Artensterben in der Geschichte der Erde ist im Gange und Schuld daran sind fast ausschließlich wir Menschen.
Wissenschaftler sagen, es gibt eine Lösung: Die Hälfte des Planeten unter Naturschutz stellen, so dass sich die Natur erholen kann. Aber unsere Regierungen verschleppen wichtige Entscheidungen, weil diese Krise und dieser Plan bisher keine Schlagzeilen macht.
Wir haben jetzt ein kurzes Zeitfenster, dies zu ändern: In Montreal findet GENAU JETZT eine wichtige Konferenz statt. Dort diskutieren und planen unsere Regierungen den Naturschutz der nächsten 30 Jahre! Unterzeichnen Sie die globale Kampagne, um unsere Natur zu schützen — Avaaz wird unserer Botschaft auf dem Gipfel Gehör verschaffen”
Klicken, um das Massensterben zu stoppen

  • Campact/WeAct-Appell gegen Mikroplastik

“Umfrage zu DM in Hamburg: Wusstest Du, was in den Balea-Produkten von dm wirklich steckt?”
https://www.facebook.com/campact/videos/10155560146476365/

  • Last but not least. Campact/WeAct-Apell für Erneuerbare

“Klimarettung durch Erneuerbare: Klimaschutz braucht die Energiewende – und zwar jetzt! Wir haben keine Zeit, auf die CDU zu warten.  Unterzeichne unseren neuen Appell für den Ausbau der Erneuerbaren Energien”
https://campact.org/Energiewende-Jetzt ☀💨

Ergänzend dazu der Avaaz-Aufruf zu Divestment: raus aus der Kohle
“Die Versicherer beginnen dem öffentlichen Druck nachzugeben und aus der Kohleindustrie auszusteigen.
Wir können dafür sorgen, dass ein VERSICHERUNGSRIESE als nächster diesen Schritt macht: die Münchener Rück.
Das könnte ein Zeichen für die gesamte Industrie setzen! Die Münchener Rück ist gerade dabei, Entscheidungen zu treffen — und in wenigen Tagen werden sie bei einem Versicherungsgipfel in Deutschland mit ihren größten Kunden zusammenkommen. Mit einer Million Unterschriften, begleitet von Werbetafeln und Anzeigen, können wir verhindern, dass Trumps Begeisterung für Kohle unser Klima zerstört!”
https://secure.avaaz.org/de/trump_coal_insurance_sam/

Was tun: Informieren und Gemeinsam für Nachhaltigkeit
Sensibilisierung sowie Wiederbelebung der lokalen Agenda-21 bzw. Weiterentwicklung zur regionalen Agenda 2030 können zudem helfen!

spannende Zeiten…

GLS-Geldgipfel

.. und am Wochenende der GLS-Geldgipfel in der Uni Witten-Herdecke… spannende Zeiten! „Von der Finanzwirtschaft zur Realwirtschaft– 10 Jahre nach Lehman Brothers“

 

Gemeinwohl-Ölonomie

Gründung des Gemeinwohl-Ökonomie-Zweigvereins Ennepe, Ruhr & Wupper am 26.4. in Wetter/Ruhr

Die Gemeinwohl-Okonomie ist der Aufbruch zu einer ethischen Marktwirtschaft, deren Ziel nicht die Vermehrung von Geldkapital,…
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EE-Energiewende: 100% EE bis 2030 

Eine sehr engagierte Besprechung der „Sauberen Revolution 2030“  (Buch von Tony Seba, Deutsche Übersetzung durch Metropolsolar e.V.) durch Axel Berg, die gerade auf dem YouTube-Kanal Zukunft Erde veröffentlicht wurde.

Vertrautes und Gewohnheiten können ein jähes Ende finden.…
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AWUG-2018: „Zwischen Smartphones und Schmetterlingen“ am 26.4.

 

„Zwischen Smartphones und Schmetterlingen – Was wollen wir unseren Kindern hinterlassen?“  Mehr dazu am 26.4.um 19:30 Uhr in W-Vohwinkel „Die arme Poetin“


Herzliche E I N L A D U N G  zu Poesie mit Fotos & Diskussion

(G)Artenvielfalt – Die Stadt ist unser Garten

„Zwischen Smartphones und Schmetterlingen“ am 26.4.

am 26.4.2018 um 19:30 Uhr im Kulturort „Die arme Poetin“
Spitzwegstraße 7 in W-Vohwinkel

Zwischen Smartphones und Schmetterlingen

„Zwischen Smartphones und Schmetterlingen – Was wollen wir unseren Kindern hinterlassen?“  Das ist die Frage, die Schriftstellerin Marina Jenkner am Donnerstag, 26. April 2018, um 19.30 Uhr in ihrem Kulturort „Die arme Poetin“ stellt. Mehr denn je sind Kinder hin- und hergerissen zwischen Technik und Natur – wenn ihnen die Natur überhaupt noch nahegebracht wird. Marina Jenkner liest ein paar kurze Texte zum Thema und wird dazu Fotos von Schmetterlingen und anderen Insekten zeigen. Anschließend soll es eine gemütliche Diskussion geben über Tierbegegnungen und Naturerlebnisse im digitalen Zeitalter.

Herzliche Einladung zum Mitdiskutieren! Der Eintritt ist frei.

AWUG-2018-Programm

Weitere Infos zu den AWUG-Veranstaltungen gibt es hier: http://www.njuuz.de/beitrag42839.html

Zum AWUG-2018-Programmflyer geht es hier: http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/

An der Programmgestaltung sind neben zahlreichen Wuppertaler Gemeinschaftsgärten und Initiativen sowie der BUND-Kreisgruppe Wuppertal auch die Initiativen aus W-Nord aktiv beteiligt, in dieser Woche an drei Veranstaltungen am 24., 26. und 27.4.2018. Auch zu den AWUG-2018 Veranstaltungen sind wieder alle herzlich eingeladen – zum Informieren, Mitdiskutieren und  gerne auch zum Mitmachen.

Bürgerantrag der BUND-Kreisgruppe Wuppertal zur pestizidfreien Kommune

Euch einen Bürgerantrag der BUND-Kreisgruppe Wuppertal mit der Bitte, gegenüber dem Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal und Ihnen bzw. Euch bekannten politisch Aktiven in der Stadt diesen Antrag per Mail oder Brief zu unterstützen.

Bürgerantrag Pestizidfreie Kommune Wuppertal

Es geht uns darum, auch Wuppertal zur pestizidfreien Kommune zu machen und auf diesem Weg zumindest auf den Flächen, die dem Einfluss der Stadt unterliegen, Pestizide und andere Gifte möglichst vollständig auszuschalten.

Freunde der Erde – auch in Wuppertal

Die Verwendung von Giften in der Landwirtschaft sowie öffentlichen und privaten Grünanlagen hat sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten in einer Weise weiter entwickelt, dass Pflanzen und Tiere in einem bislang noch nicht dagewesenen Ausmaß gefährdet werden. Das geht hin bis zu einem Schwund beispielsweise der Insekten, der in Teilen Deutschlands rund Dreiviertel des Bestandes hat verschwinden lassen. Zum Glück hat eine breite Öffentlichkeit endlich von dieser in Fachkreisen schon lange befürchteten und diskutierten Tatsache Kenntnis genommen. Und diese Öffentlichkeit fordert Taten.

Auch wir als Wuppertaler Kreisgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland können und wollen dieser Entwicklung nicht länger tatenlos zusehen, sind doch Tiere und Pflanzen ein wichtiger Teil unserer Lebensgrundlagen.
Deshalb bitten wir den Rat der Stadt Wuppertal und die politischen Gremien, den angehängten Bürgerantrag zu beschließen und damit zumindest die im direkten Einflussbereich der Stadt Wuppertal möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um dem Sterben von Insekten, Wildkräutern und vielen anderen Lebensformen zu begegnen.
Sie / Euch bitten wir, diesen Antrag zu unterstützen, gerne auch mit öffentlichen Statements und Verlautbarungen sowie per Mail oder Brief.

Rat und Verwaltung der Stadt Wuppertal sind per Mail zu erreichen unter oberbuergermeister@stadt.wuppertal.de.

Im Ratsinformationssystem stehen für fast alle Gremienmitglieder (Stadtverordneten, die Mitglieder des Umweltausschusses und der Bezirksvertretungen) die eMail-Adressen, unter denen zahlreiche politisch aktive Menschen der Stadt leicht erreichen lassen.

Die Medien in Wuppertal sind so zahlreich, dass wir hier nur eine kleine Auswahl von Mailadressen aufführen können:
wuppertal.redaktion@wz-newsline.de
redaktion@wuppertaler-rundschau.de
studio.wuppertal@wdr.de
redaktion@radiowuppertal.de
info@cronenberger-anzeiger.de
info@cronenberger-woche.de
info@sonntagsblatt-online.de
info@diestadtzeitung.de

Toll wäre es, wenn wir als BUND-Kreisgruppe jeweils eine Kopie solcher Unterstützungsaktionen erhalten, damit wir nachhalten können, wie stark der Wille zum Zurückdrängen des Gifteinsatzes in unserer Stadt ist.

Wir danken Ihnen / Euch schon jetzt für die Unterstützung funserer Natur/Mitwelt in Wuppertal.

Gerne stehen wir als örtliche Vertretung des BUND für Rückfragen und zur Diskussion zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

der Vorstand der BUND-Kreisgruppe Wuppertal

BUND
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland,
Kreisgruppe Wuppertal

BUND.Wuppertal@bund.net

www.bund-kgwuppertal.de
https://www.facebook.com/bund.wuppertal/

Aktionswochen Wuppertals Urbane Gärten

Es ist wieder soweit: vom 15. bis 29.4.2018 finden die diesjährigen  Aktionswochen Wuppertals Urbane Gärten (AWUG) statt.  Das Motto 2018 ist die (G)Artenvielfalt. Auch in diesem  Jahr laden wir wieder herzlich ein zum Mitmachen in Wuppertals Urbanen Gärten!

ein kleiner bunter Frühlingsgruß aus W-Nord…

Die Eröffnung ist am 15.4. auf dem Permakulturhof Vorm Eichholz in  Wuppertal, wo das Engagement der Bergischen Gartenarche durch die UN-Dekade biologische Vielfalt „Artenvielfalt“ ausgezeichnet wird: Ein Bericht nebst Einladung  zur Eröffnung war auch schon im Radio:
http://vormeichholz.de/radiofeature-saatgut-grundlage-der-nutzpflanzenvielfalt/
Zum Programmflyer geht es hier:
http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/

Auch für die BUND-Kreisgruppe Wuppertal und die in W-Nord aktiven Initiativen bieten wir einige AWUG-Veranstaltungen an, die wir noch  gesondert bewerben werden…

Wie bitte? … gut zu wissen, was drin ist!

Gesunde Nahrung

Dass die Nachfrage nach biologisch erzeugten Lebensmitteln steigt, ist eigentlich positiv. Warum nur „eigentlich“, und was verbirgt sich hinter EU-Bio?

gesund und lecker!

EU-Bio und Naturland

Nationale Bio-Siegel stellen traditionell hohe Ansprüche an Landwirte, die sich um die Zertifizierung bewerben. Der EU-weit eingeführte Standard „EU-Bio“ ist davon (noch) weit entfernt,  verlangt aber die Erzeugung gesünderer Lebensmittel als die rein industrielle Landwirtschaft, die  weiterhin das  umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat einsetzt und weit weg von Kreislauf-Wirtschaft agiert.

…gut zu wissen, was drin ist!

Bio ist besser als industriell. Aber: Ist Bio gleich Bio?

Anschaulich dargestellt war dies kürzlich In einem Lebensmittel-Prospekt  – unter dem Titel „…-Bio: Natürlich bewusst genießen!“:

  1. Welches Futter ist erlaubt?

50% des Naturland-Futters stammen vom eigenen Hof.
Bei EU-Bio müssen nur 20% des Futters für Schweine oder Geflügel vom eigenen Hof oder aus der eigenen Region stammen.

2. Wie viele Tiere je ha Nutzfläche sind erlaubt?

10 Mastschweine pro Hektar Nutzfläche erlaubt Naturland.
bei EU-Bio sind es bis zu 14 Tiere.

3. Wie viele Zusatzstoffe sind erlaubt?

22 Zusatzstoffe sind bei Naturland erlaubt.
Bei EU-Bio sind 53 Stoffe freigegeben;

Für Brot, Brötchen und Feinbackwaren sieht es so aus: Zugelassene Zusatzstoffe  in Öko-Natursauerteig: 0, in Öko-Backwaren süß & saftig: 7,  nach der EG-Öko-Verordnung: 35 (und zum Vergleich: in der EU/industriell: 203)

4. Freiland-und Weide-Tierhaltung?

90% der Naturland-Bauern lassen ihre Tiere im Sommer auf die Weide.
Bei EU-Bio ist reine Silage-Fütterung ganzjährig erlaubt.

Man ist, was man isst

Es bleibt es dabei: Wir selbst entscheiden. Es gilt das althergebrachte Sprichwort: “Man ist, was man isst!“ Auch hier liegt es in unserer Hand, gierig  „Geiz ist Geil“ zu leben oder eigenverantwortlich zu handeln und diejenigen zu unterstützen, die uns dies ermöglichen, regional, saisonal. Einige Tipps.

Tipp-1: zum nachlesen

Wer auch dazu mehr wissen möchte: weitere Informationsquellen gibt es hier:
http://www.asta.th-koeln.de/wp-content/uploads/2015/02/Biosiegel-Vergleich1.pdf

Tipp-2: Öko-Kiste

Diese kann jede/r bei den Biohöfen in Wuppertal und der Region – zB  im Windrather Tal – bestellen und dann wirklich Bio genießen!

Tipp-3: lernen und mitmachen – bei den AWUG 2018

Auch in diesem Jahr veranstalten wir das Aktionsnetzwerk Wuppertals Urbane Gärten (AWUG) wieder die zweiwöchigen Aktionswochen, pünktlich zum Auftakt der Gartensaison. Die Aktionswochen stehen in diesem Jahr unter dem Titel (G)Artenvielfalt. Wer mag, merke sich Termine gerne schon vor, vom 15. bis 29.04.2018. zum Programm geht es hier:  http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/aktionswochen-wuppertals-urbane-gaerten-2018/

– und beim Initiativkreis Ernährungsrat Wuppertal

Am Montag findet das erste Folgetreffen nach der Schnippel-Party des Initiativkreis Ernährungsrat Wuppertal statt. Wer wissen will, welchen Stellenwert gesunde Ernährung in unserer Stadt hat und dazu aktiv werden möchte, ist herzlich eingeladen:  am Montag, 19.März, 17.15 – 19.15 Uhr in der Quartiersküche des Aufbruchs am Arrenberg, Fröbelstr.1/Ecke Simonsstraße, W-Arrenberg.

„Lasst uns besprechen, welche Projekte wir wirklich angehen wollen und welche konkreten Schritte wir vereinbaren. Erste Ideen aus der Schnippelparty findet Ihr angehängt. Wir freuen uns auf Euch! Initiativkreis Ernährungsrat Wuppertal“   https://www.facebook.com/IERWuppertal/

Verbände fordern EU-Landwirtschaft mit gesellschaftlichem Mehrwert

– Eine breite Verbände-Plattform aus den Bereichen Umwelt- und Naturschutz, Landwirtschaft, Entwicklungspolitik und Tierschutz – darunter Slow Food Deutschland – wendete sich am 15.3.2018 mit einer gemeinsamen Stellungnahme zur EU-Agrarpolitik an die frisch vereidigte Bundesministerin für Landwirtschaft und Ernährung Julia Klöckner. Von der neuen Ministerin erwarten die Verbände, dass sie sich in Brüssel für eine grundlegende Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik einsetzt.

https://slowfood.de/aktuelles/2018/verbaende_fordern_zukuenftige_eu_agrarpolitik_muss_gesellschaftlichen_mehrwert_bringen/

Hintergrund

Am Montag tagt in Brüssel der Agrarministerrat und beschließt eine Stellungnahme zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2020.

Mehr Informationen:

Stellungnahme als PDF herunterladen

https://slowfood.de/w/files/themen/verbaende_stellungnahme_2018.pdf