Corona–Virus: Weckruf für ein gutes Leben 2v3

Corona-Virus, gutes Leben, Hans-Josef Fell, Saikatsu-Club, Sucharit Bhakdi, Weckruf

Global denken, lokal handeln.

Think global, buy local! Eben darum geht es – egal ob bei unseren Nahrungsmitteln, bei Büchern, bei unserer EnergiE… Lernen wir aus der Corona-Pandemie und steuern um…

Gutes Leben – wollen wir auch in Wuppertal

In Köln ist solche ein Tag längst lieb gewordene Tradition. In Wuppertal ist dies in Planung.

Was hält Menschen davon ab, gutes Leben einfach auszuprobieren?  Oft genannt werden Arbeitsverdichtung und „gesellschaftliche Zwänge“. Ist das so?

…mit Glück am 30.August 2020

Viele haben sich doch bereits mutig auf den Weg gemacht und laden zum Mitmachen ein. Dies sichtbar zu machen und den Ideen für ein gutes Leben Raum zu geben, soll der „Tag des guten Lebens“. Ob die Corona-Pandemie uns bis dahin zur Normalität zurückkehren läßt, wissen wir nicht, hoffen es aber sehr. Gerade jetzt in der Corona-Krise wird deutlich, dass es wirklich wichtige Dinge gibt, denen wir im hektischen Alltag kaum Zeit beimessen.

Probieren wir es doch einfach jetzt schon aus und machen mit!

Global denken, lokal handeln. Think global, buy local! Eben darum geht es – egal ob bei unseren Nahrungsmitteln, bei Büchern, bei unserer EnergiE…

Statt dem nächsten Einkauf im Backshop oder der nächsten Amazon-Bestellung noch bestehende Alternativen nutzen, wo es diese noch gibt: In vielen Ortschaften und Stadträumen fehlt die Nahversorgung. Was das im eigenen Alltag bedeutet, wissen wir erst zu schätzen, wenn es fehlt und/oder fast alle – wie seit nunmehr mehr als zwei Wochen – zu Hause bleiben sollen…!

Nahversorgung ganz konkret

·       Gemüsekiste
statt im Discounter einzukaufen einfach die wöchentliche Gemüsekiste beim regionalen Bauern bestellen – regional-saisonal, bestenfalls natürlich in Bioqualität.

·       Bücher
statt bei amazon im lokalen Buchhandel bestellen und von dort bringen/zusenden lassen: auch in Wuppertal gibt es noch lokale Buchhandlungen – sogar einen Glückbuchladen (W-Elberfeld). Der Einzelhandel denkt da auch in Richtung online-Bestellung um, wenngleich große Filialisten nur wenig Raum dazu lassen.

·       Sonnenstrom
statt Strom woher auch immer, besser nachfragen, wo der Strom erzeugt wird, bestenfalls z.B. auf dem eigenen Dach oder Balkon (zu Steckersolar folgen Details im 3. und letzten Teil dieser Artikelreihe) oder auf regionalen Dächern, die z.B. örtliche BürgerEnergiE-Genossenschaft und/oder Stadtwerke mit Photovoltaik belegt haben…

Der alternative Nobelpreis wurde für eine Idee in Japan verliehen, die sich an den Prinzipien von Genossenschaft, SoLaWi & Co orientiert: im Saikatsu-Club https://en.wikipedia.org/wiki/Seikatsu_Club_Consumers%27_Co-operative_Union handeln seit 1965 Verbrauchende und Erzeugende aus, was dort – an Bioobst- und -gemüse – angebaut bzw. – an Milch, Seife… – erzeugt wird und wieviel es kosten darf. Dies bietet allen Beteiligten kurze Wege sowie Planungssicherheit für saisonal-regionale Nahrung nebst Preisstabilität und den Bauern auch sichere Einnahmen. Prima Idee, gerne gleich nachmachen – auch hier!

Nach der C-Krise so auch die A-, B-, K-…Krise angehen

ehrlich - handeln - gemeinsam

Ehrlichkeit und gemeinsames handeln – hilft nicht nur in Krisenzeiten!

In Zeiten der Corona-Pandemie stellt sich auch die Frage, ob Entscheider ihre Kernaufgaben hinreichend erfüllen, wozu sicherlich auch ein intaktes Gesundheitssystem und die Vorsorge für eine Pandemie gehören: Werden diejenigen, die – nicht nur jetzt in der Krise – für unseren täglichen Bedarf sorgen und sich um unsere Gesundheit kümmern, wirklich fair behandelt?

In Zeiten drastischer Einschränkungen der persönlichen Freiheit, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verzögern steigt die Erwartung auf die Zeit nach der Krise, nämlich dass so entschlossen und gemeinsam-solidarisch wie mit der C-Krise auch mit der A-, B- und K-Krise umgegangen wird. Artenschutz, Böden-, Klima-…-Schutz sind sicher nicht weniger wichtig, da auch diese unsere Gesundheit ebenfalls erheblich bedrohen!

Was wir aus der Corona-Krise lernen können:
Vorsorge ist entscheidend, denn Katastrophenszenarien können schnell Realität werden 

Die globale Pandemie des Corona-Virus führt uns klar vor Augen, dass auch das Unwahrscheinliche – ein gefährliches und hochansteckendes Virus verbreitet sich und sorgt weltweit für einschneidende Notfallmaßnahmen – Realität werden kann. Ein wichtiger Lerneffekt aus dieser Krise sollte sein, dass ganzheitliche Vorsorgemaßnahmen für Extremsituationen überaus sinnvoll und notwendig sind.

Das gilt für Pandemien, aber eben auch für Extremsituationen anderer Art, z.B. einen Blackout, einen langandauernden und flächendeckenden Stromausfall. Waren die Menschen im Falle von Corona schon nicht vorbereitet, so konnten sie wenigstens erreicht und informiert werden, es gab weiterhin Strom- und Wärmeversorgung. Im Falle eines langandauernden Blackouts ist dies alles nicht gegeben. Doch selbstverständlich können wirksame Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden.

Eine dezentrale, volle Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien ist eine der Kernmaßnahmen, denn sie erlaubt die sichere Versorgung mit Strom und Wärme. Daraus folgt: Sie können sich persönlich, mit ihrer Dorfgemeinschaft oder ganze Landkreise absichern vor Blackouts – mit 100% Erneuerbaren Energien. Gleichzeitig bekämpfen Sie dadurch sogar noch einer der bedrohlichsten Ursachen für etwaige Blackouts, Extremwetterereignisse induziert durch die Erderhitzung.

Walter Schiefer, Vorsitzender von D.E.U.S Consulting hat Recht, wenn er sagt „Derzeit steht die Bewältigung der Corona-Krise an erster Stelle. Aber es gibt ein Danach und dann sollten wir nicht wieder alles vergessen, was im Alltag und in der Krise für unser Leben wirklich wichtig ist.“

Gesamtgesellschaftliche Krisen können schnell und verheerend wirken, das lernen wir aus der Corona-Pandemie. Viele andere Krisenszenarien, wie Blackout oder die Klimakatastrophe sind uns bekannt. Sie im Vorfeld zu analysieren, um dann die notwendigen Abwehrmaßnahmen zu ergreifen, ist essentiell, wenn eine Gesellschaft bzw. die gesamte Menschheit auf ihrem hohen zivilisatorischen und Wohlstandsniveau bleiben will. Wenn die Krise zur Katastrophe geworden ist, wird es zu spät sein, um Abwehrmaßnahmen zu ergreifen.

Quelle: newsletter meines BBEn-Ratskollegen Hans-Josef Fell
zudem Präsident der Energy-Watch-Group, langjähriger MdB
https://hans-josef-fell.de/was-wir-aus-der-corona-krise-lernen-koennen


Hintergrund-Beiträge zur Corona-Pandemie


Offener Brief an Kanzlerin Angela Merkel von Prof. em. Dr. med. Sucharit Bhakdi

Nachstehend fünf Fragen  die auch uns bewegen sollten, alle:

  1. Statistik: Wurde bei den Hochrechnungen zwischen symptomfreien Infizierten und tatsächlichen, erkrankten Patienten unterschieden – also Menschen, die Symptome entwickeln?
  2. Gefährlichkeit: Wie sieht die gegenwärtige Auslastung von Intensivstationen mit Patienten mit diagnostizierten COVID-19 im Vergleich zu anderen CoronavirusInfektionen aus, und inwiefern werden diese Daten bei der weiteren Entscheidungsfindung der Bundesregierung berücksichtigt? Außerdem: Wurde die obige Studie in den bisherigen Planungen zur Kenntnis genommen? Auch hier muss natürlich gelten: Diagnostiziert heißt, dass das Virus auch maßgeblichen Anteil an dem Krankheitszustand des Patienten hat, und nicht etwa Vorerkrankungen eine größere Rolle spielen.
  3. Verbreitung: Meine Frage: Hat es bereits eine stichprobenartige Untersuchung der gesunden Allgemeinbevölkerung gegeben, um die Realausbreitung des Virus zu validieren, oder ist dies zeitnah vorgesehen?
  4. Mortalität: Ist Deutschland dem Trend zum COVID-19 Generalverdacht einfach gefolgt? Und: gedenkt es, diese Kategorisierung weiterhin wie in anderen Ländern unkritisch fortzusetzen? Wie soll dann zwischen echten Corona-bedingten Todesfällen und zufälliger Viruspräsenz zum Todeszeitpunkt unterschieden werden?
  5. Vergleichbarkeit: Welche Bemühungen werden unternommen, um der Bevölkerung diese elementaren Unterschiede nahe zu bringen und den Menschen verständlich zu machen, dass Szenarien wie in Italien oder Spanien hier nicht realistisch sind?
https://swprs.files.wordpress.com/2020/03/sucharit-bhakdi-letter-merkel.pdf

Ein Bäckermeister an seine Kunden:

Gerhard Bosselmann, Landbäckerei Bosselmann zur aktuellen Krise
#supportyourlocal #ZuTränenGerührt

99.575 Aufrufe •20.03.2020
Der Inhaber einer Landbäckerei in Hannover bringt es auf den Punkt: #supportyourlocal und wendet sich mit einem bewegenden Aufruf an seine Kundschaft… Zuvor erlebte er im Netz einen Shitstorm wg. eines innerbetrieblichen Aushangs. Dass er sich da im Ton vergriffen hatte, sieht er nun ein.

Last but not least: Ein Schweizer Arzt zu Covid-19

Publiziert: 14. März 2020; Aktualisiert29. März 2020
SprachenDEENFRESHUITNLNOPLRU

Ein Schweizer Arzt bittet uns, folgende Informationen zur aktuellen Situation zu
publizieren, um unseren Lesern eine realistische Risikobeurteilung zu ermöglichen.
(Tägliche Updates inklusive)

Corona–Virus: Weckruf für ein gutes Leben 1v3

Der Corona-Virus bedroht unsere Gesundheit und schränkt uns – hoffentlich – nur vorübergehend ein. Solidarisch und verantwortungsvoll zu handeln sollte jetzt für uns alle selbstverständlich sein. Auch diese Krise können wir als Chance verstehen – für die Zeit nach Corona.

Corona-virus als Weckruf

Quelle BR https://www.br.de/nachrichten/wissen/coronavirus-so-meistern-sie-ihren-alltag-in-der-krise,Rsj9ErO

Lernen wir aus der Corona-Krise…

  • Die Corona-Krise bedroht unsere Gesundheit und schränkt uns – hoffentlich – nur vorübergehend ein.
  • In der Corona-Krise hören wir auf die Wissenschaft und machen mit, ALLE!
  • Um die Corona-Krise in den Griff zu bekommen, handelt die Politik entschlossen und schnell!
  • Geld wird wieder Mittel zum Zweck und eingesetzt, um – hoffentlich – nicht nur wirtschaftlich bedeutsame Akteure, sondern auch Bedürftige finanziell zu unterstützen
  • Solidarität und Nachbarschaftshilfe sind – dankenswerterweise – vielerorts angesagt.

…übertragen auf schon länger bekannte Krisen

  • massives Artensterben, Vergiftung der Schutzgüter Böden, Gewässer, Luft… und fortschreitender Klimawandel sind ein Dauerthema. Auch diese Krisen bedrohen unsere Gesundheit und werden uns einschränken.
  • Auch bezüglich dieser Krisen müssen wir ebenso auf die Wissenschaft hören und mitmachen, JEDE/R, hier & jetzt!
  • Um diese durch andauernde Überschreitung der planetaren Grenzen verursachten Krisen zu bewältigen, muß die Politik ebenso entschlossen und schnell handeln! Das wird weder durch Leugnen noch durch Blockieren besser, wohl aber durch ehrliche Kommunikation und nachvollziehbare Regeln.
  • Statt Geld weiter anzuhäufen, holen wir es doch lieber aus dem Tresor und nutzen es auch hier zur Krisenbewältigung – z.B. für brach liegendes Potential auf Dächern!
  • Regional handeln stärkt unsere Resilienz/Robustheit/Widerstandsfähigkeit ebenso wie Solidarität und Nachbarschaftshilfe, gewährleistet Selbstbestimmung, hält das Geld in der Region, schafft auskömmliche Arbeitsplätze, befähigt die Menschen, selbst aktiv zu werden und schafft noch viel mehr Vorteile…

Corona-Krise: bitte Abstand halten, um die Verbreitung hinauszuzögern

Arten-, Böden-…Klimaschutz durch gutes Leben einfach machen

Eigentlich ganz einfach oder? Uns hindert nichts uns daran, die planetaren Grenzen einzuhalten, umzusteuern  und Klimaschutz… durch gutes Leben einfach zu machen. Dazu folgt mehr in weiteren Artikeln dieser 3-teiligen-Reihe.

Gutes Leben trotz Corona-Virus

Es folgt ein Aufruf nebst Tipps vom Orga-Team des 1. Tag des Guten Lebens in Wuppertal/der Region

„Liebe Freunde des Tags des guten Lebens,

wer denkt beim guten Leben nicht daran, mit Familie und Freunden im Park zu sitzen, zu spielen, die Sonne zu genießen oder Feste zu feiern oder in den Urlaub zu fahren? All dies ist in Zeiten des Corona-Virus nun erstmal nicht sinnvoll. Und so herausfordernd die Zeit für viele Menschen ist – insbesondere, wenn sie zur Risikogruppe zählen – so ist es doch unglaublich motivierend, wieviel Solidarität und Hilfsbereitschaft diese Pandemie hervorruft.

Ein ganz besonderer Dank gilt (nicht nur jetzt!) all denjenigen, die alles dafür tun, dass wir auch in dieser Zeit gut versorgt sind. Deswegen gilt unser besonderer Dank allen Pflegekräften, Verkäufer*innen, Erziehenden…

Lasst uns dieses positive Gemeinschaftsgefühl bewahren, auch wenn keine Krisen drohen. Damit ihr die Phase der sozialen Isolation gut übersteht, haben wir einige Ideen und ein paar links mit wichtigen Infos zusammengestellt.

Hilfe anbieten in der Nachbarschaft

  • Hängt einen Zettel in eurem Haus oder bei Nachbarn auf oder werft Nachrichten in die Briefkästen
  • Anregungen findet ihr hier: #nachbarschaftschallenge

Hilfe online anbieten

Corona Diaries – Filme gegen den Untergang

Ein Projekt des Medienprojekts Wuppertal: Junge Menschen filmen wie sie mit der Corona Pandemie umgehen. Weitere Informationen auch zur Anmeldung findet ihr online.

Ideen für Kontakte auf Distanz

  • Fenster/ Balkonkonzerte,  Sport auf dem Balkon oder Bingo vom Fenster aus – alles ist möglich und gleichzeitig sicher
  • Telefoniert miteinander – gerade Menschen, die alleine leben und auch sonst nicht stark sozial vernetzt sind, droht in diesen Zeiten mehr Einsamkeit als sonst. Wenn ihr Menschen kennt, für die das gilt, ruft sie doch einfach mal kurz an. Selbst 5 Minuten reichen schon aus. Und vielleicht könnte man auch einfach die Handynummer ins Fenster hängen, um angerufen zu werden.
  • Museum auf der Straße mit Fensterausstellungen – hängt eure schönsten Kunstwerke – selbst gemacht oder nicht – ins Fenster zur Straße, so dass sie möglichste viele Leute sehen
  • Buntes Leuchten – Warum nicht einfach zu einer festen Zeit die Fenster bunt beleuchten?
  • Dosentelefon – kennt das noch jemand?
  • Regenschirme, Lampenschirmen, Wimpelketten über die Straßen spannen
  • und auch sonst sind Botschaften im Fenster für die Nachbarn sicher eine Freude

Hier gibt’s viele hilfreiche Infos rund um das Corona-Virus

Teilt die Infos gerne und schickt uns Fotos, wenn ihr die ein oder andere Idee ausprobiert habt. In diesem Sinne bleibt vorsichtig, schützt euch und andere und versucht diese Entschleunigung zu genießen und die Freude zu bewahren.“

Weitere Infos/Kontakt zum 1. Tag des Guten Lebens in Wuppertal
Gutes Leben in Wuppertal – Gestalte deine Nachbarschaft!
Wuppertal’da Iyi Yasam Günü – Yasadıgınız Semti Sekillendirebilirsiniz!

Webseite: www.guteslebenwuppertal.de
Kontakt: info@guteslebenwuppertal.de
Facebook: www.facebook.com/tagdesgutenlebenswuppertal/
Twitter: www.twitter.com/TdgL_Wtal
Instagram: www.instagram.com/tagdesgutenlebenswuppertal/

„Z: Kippen schnippen“ am 7.3. ins Schauspielhaus (2v2)

Zum Auftakt des dreiwöchigen Programms stellten sich die Bezirksbürgermeister*innen der zehn Stadtbezirke vor und belegten die Tischplatte des großen WG-Tisches mit Stadtbezirks-Projekten. W-Nord brachte zum Einzug Fundstücke vom alljährlichen Frühjahrsputz ins Zimmer W-Oberbarmen.

Wohnen in der Politik… Wuppertal zieht ins Schauspielhaus

zum Einzug: Kunst aus W-Nord „Z: Kippen schnippen…“

W-Nord nutzte die Gelegenheit, das am Vormittag beim Frühjahrsputz erstellte Kunstwerk in der Vitrine im Raum W-Oberbarmen zu platzieren und damit die bereits im Raum befindlichen Requisiten des Projekts aus W-Oberbarmen „Die Wüste lebt“ zu ergänzen!

Das Kunstwerk aus W-Nord besteht aus  5 Jägermeister-, Mariacron-, Wodka-Flaschen, 2 Energy-Drink-Dosen, 1 McDonalds-to go-Pappbecher nebst Plastikdeckel und -halm, 1 Rolle Toilettenpapier, 1 Teilstück Kabelbinder sowie Süßwaren-Verpackungen von Gummibärchen, Schokoriegeln und Bonbons – alles selbstverständlich zuvor gereinigt. Allein einige der im Straßenbegleitgrün gesammelten Flaschen mit Schraubverschluß haben wir wieder befüllt – mit den vormittags aufgesammelten Kippen vom Straßenrand.

…nebst Dossier

Das „Exponat“ wird durch ein Dossier „Z: Kippen schnippen“, in dem es um die Folgen – bereits beim Tabakanbau: Verlust von wertvollem Mutterboden, Wasserverbrauch, Bodenerosion –  bis zu weggeworfenen Kippen – und deren Vergiftung von Böden und Gewässern – geht. Es erfolgt auch ein Blick nach vorn: auf den Gesamtzusammenhang, die planetaren Grenzen und was wir in W-Nord schon zu deren  Einhaltung tun sowie noch tun möchten, aber ebenso von den Entscheidern in Politik/Verwaltung entschieden einfordern.

Danke für Licht und Schatten

Danke an Vok Dams und die Künstlerin Prof. Ulrika Eller-Rüter für die Inspiration!  Beeindruckend war, Kunst im öffentlichen Raum weltweit gemeinsam zu kreieren und damit  allen eine Möglichkeit zu bieten, Bewusstsein zu schaffen und Menschen zu verbinden. Dies haben wir in der spannenden Vernissage gerne aufgegriffen und bringen nun den öffentlichen Raum aus W-Nord ins Schauspielhaus Wuppertal…Dortige Ausstellung/en möchten wir weiterempfehlen: http://vokdamsatelierhaus.de/blog/

https://vokdamsatelierhaus.de/schattenlichtinspiration-und-kommunikationmit-ulrika-eller-rueter/

und  auch für die Künstlerin werben: https://ulrika-eller-rueter.de/

„Z: Kippen schnippen“ am 7.3. Aus W-Nord (1v2)

Zum diesjährigen Frühjahrsputz im Stadtrand-Raum hatten die Sauberkeits-Pat*innen W-Nord, die Teil des Zukunftsnetzwerkes W-Nord sind, für Samstag, 7.3.2020 eingeladen.

Frühjahrsputz in W-Nord

In nachbarschaftlicher Müllsammlung befreien die Anwohner*innen dort seit nunmehr 10 Jahren das Straßenbegleitgrün um die A46-Anschlußstellen W-Oberbarmen und angrenzender Straßen immer wieder von achtlos in die Natur entsorgtem Müll.  s. dazu auch auf der Vereins-website www.leben-wuppertal-nord.de

Erst die Arbeit, dann…

Erfreulich: wieder kamen Nachbar*innen – auf zwei und vier Beinen – aus Erlenrode ebenso wie aus dem Kattenbreuken, der Haßlinghauser-, Wittener- und Schmiedestraße, um gemeinsam Müll zu sammeln und sich anschließend bei leckerem Apfelkuchen und Bärlauch-Baguette über unseren Stadtrand-Raum auszutauschen. Dabei war die Zuhör-tour vom 24.1.2020 ebenso Thema wie unsere alltäglichen Herausforderungen, denen
wir uns gemeinsam stellen. Manchmal entstehen daraus auch kleine, themenbezogene Kunstprojekte, so z.B. 2019 und 2020:

… Kunst in W-Nord

In 2019 haben die mit sammelnden Kinder in einem Wunschbaum W-Nord ihre Vorstellung dargestellt, wie sie hier leben möchten. Das Ergebnis haben zwei der Nachbarskinder bei der Zuhörtour am 24.1.2020 dem Wuppertaler Oberbürgermeister Andreas Mucke übergeben.

2020 waren die Erwachsenen am Zug und fügten einige Fundstücke – nach Reinigung – zum Kunstwerk „Z: Kippen schnippen, Luft zum LEBEN…“ zusammen, um das Ergebnis abends im „Schauspielhaus Wuppertal zu platzieren. Der Auftakt von „Wohnen in der Politik“ war dazu ein willkommener Anlass.

Teil-2: Wohnen in der Politik… zum Einzug…