vita persönlich

Nach einem ersten einleitenden Überblick über meine vita gibt es hier einige Schlüsselerlebnisse und -projekte, die mir selbst persönliche Wertschätzung von Außen für mein Engagement aufzeigen – auch das zeigt, dass die Richtung stimmt und ermutigt, weiterzumachen! Es ist schon besonders, sich beruflich und ehrenamtlich Sinn stiftend engagieren zu können – DAS prägt stets auch die eigene Persönlichkeit – und schafft persönliche Weiter-Entwicklung, die letztlich allen Beteiligten zugute kommt 😉

2016 – das war: 25 Jahre Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt
& Energie
(09/16), die Vorstellung der GWÖ – in Witten, Essen
& Bochum sowie die der  BürgerEnergiE  
(11/16) in Dortmund 

Danke an das WI-Team!

25 Jahre Wuppertal-Institut – das war auch die ganztägige trainsition-tour am Vortag der WI-Jubiläumsfeier in der Wupper-taler Stadthalle. Ein ganzer Tag mit Rob Hopkins – zum Start mit einem sehr schmackhaften Frühstück, das uns Anne, Johannes & Team im BOB, W-Wichlinghausen zur Begrüßung präsentierten,
von dort weiter zum Lernort an der Kleinen Höhe, wo Andreas, Daniela, Holger, Tanja & Team die Diskussionen auch durch ein leckeres Mittagessen bereicherten, Transition-Town Essen lud uns ein in einen Gemeinschaftsgarten und zum Abschluß in die Essener VHS,  wo Rob Hopkins und die Essener Bau- und Umwelt-Dezernentin diskutierten – zB über die grüne Hauptstadt 2017
– mit recht ambitionierten Zielen für Mensch & Mitwelt!

Ein weiteres Geschenk des WI an Wuppertal ist der Film über Wuppertaler Utopist*innen – mit vielen Kurz-Interviews und denkwürdigen Impulsen…

Eine interessante -neue- Erfahrung waren für mich gleich mehrere Anfragen zur Vorstellung der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ), deren offizielle Referentin ich seit Dezember 2016 bin:
Anfang des Jahres 2016 stellten wir im Rahmen der Kick-Off-Veranstaltung für das NRW-Landes-Netzwerk „Plattform BürgerEnergiE“ im Haus Witten die BEG und auch die GWÖ vor.
In der Essener Zeche Zollverein sollte ich im April 2016 einen workshop anbieten – im Rahmen der der Kombi-Messe fairtrade/ veggienale. Es stimmte alles: interessierte Aussteller, workshop-Teilnehmer*innen und Kontakte – im Weltkulturerbe-Ambiente!
Für die VHS BOCHUM fragte ein OB-Kandidaten-„Kollege“ aus dem benachbarten Ennepe-Ruhr-Kreis  bei der BEG an, ob/wie wir Impulse in seinem VHS-Kurs „anders leben, anders wirtschaften“ setzen könnten. Mein BEG-VS-Kollege referierte und diskutierte zur BürgerEnergiE und ich schloss daran im Frühjahr und im Herbst 2016 die Vorstellung der GWÖ an. Da die Teilnehmer*innen allesamt wichtige eigene Erfahrungen und Fragen beisteuerten, wurde auch dies ein inspirierender Abend  für mich selbst. Besonders erfreulich waren weitere Gäste – Studierende der Ruhr-Uni Bochum, die ich zuvor spontan  bei der Klimawochen-Ruhr-Veranstaltung in Witten zur VHS nach Bochum eingeladen hatte.

2015: WfW fragte an – zwecks OB-Kandidatur für Wuppertal  

Anfang Juli 2015 erfolgte eine weitere – überraschende – Anfrage der WfW – für die Entscheidung blieb (mir) nicht allzu viel Zeit. Als Seiteneinsteigerin wagte ich das Abenteuer – als parteiunabhängige OB-Kandidatin. Bis Ende Juli hatte der WfW-Vorstand zugestimmt und auch der Wahlausschuss der Stadt Wuppertal die Aufstellung positiv beschieden. Die Überraschung war offensichtlich so gelungen, dass die CDU einen Blick in die Akte zur Bestätigung brauchte – es sollte nicht die letzte Überraschung bleiben. wenngleich meine Stimmen dazu nicht ausreichten – wurde der amtierende CDU-OB in der Stichwahl Ende September 2015 abgewählt. Eine spannende – und durchweg schöne Erfahrung waren für mich die OB-Kandidaten-Diskussionen. Warum Kirche und Kreishandwerkerschaft mich dazu nicht eingeladen haben, vermag ich bis heute nicht nachzuvollziehen.

2014: WfW sucht Kandidat*innen für die Kommunalwahl  

Berührungspunkte im Vorfeld gab es genug über mein Engagement in die lokale Großprojekte kritisch begleitenden Initiativen  – aber überrascht hat es mich dennoch: Die Wählergemeinschaft für Wuppertal eV machte mich mehr als neugierig und ich wagte das Abenteuer, (erstmalig) für „meinen“ Stadtbezirk W-Oberbarmen/-Nchstebreck zu kandidieren. Für ein Ratsmandat reichte es nicht, aber mit dem zweistelligen Ergebnis bin ich sehr zufrieden.
Es war eine spannende Vor-Wahlzeit und eine persönliche Erfahrung, die ich auch angesichts vieler guter Gespräche mit Bürger*innen an den Wahlständen nicht missen möchte.

2014: TransZent sucht Wuppertaler Transformateure

Nicht schlecht gestaunt habe ich, als der Präsident des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie – Herr Prof. Dr. Uwe Schneidewind  – mich Anfang 2014 in die Liste der Wuppertal-Beweger/innen oder eben Wuppertaler Transformateure des TransZent (TransformationsZentrum) zur interdisziplinären Koopertation in der Großen Transformation des Wuppertal Institut (WI)  und der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) aufnehmen wollte. Ein Projekt trägt den Namen „Reallabor Wuppertal“ und macht mehr als neugierig …

Die Reihe startete mit
Jörg Heynkes Jörg Heynkes, Villa Media – Initiator von W-EMOBIL 100 und der Idee eines klimaneutralen Quartiers Arrenberg und
Carsten Gerhardt Carsten Gerhardt, Wuppertal Bewegung – der Nordbahn-Beweger.
Die mir zugedachte Kurzbeschreibung lautet
bild
Beate Petersen – die bergische Bürgerinnenkraft
und gefällt mir gut 😉

Details siehe unter
http://transformationsblog.blog.de/2014/03/31/wuppertal-bewegerinnen-beweger-18108836/

Die Liste der Wuppertal-Beweger/innen wächst stetig weiter
– inzwischen sind bereits elf engagierte Wuppertaler/innen portraitier (Stand 01/2015) – und wir haben noch sehr viel mehr Bürgerkompetenz in UNSERER Stadt!

2013: Kandidatur: zum BEG-Aufsichtsrat  

Im Frühjahr 2013 warb der BEG-Vorstand ein weiteres Mal.
Es ging um die Nachbesetzung im BEG-Aufsichtsrat, da ein AR-Mitglied zukünftig operativ den BEG-Vorstand unterstützen sollte. Auch diese Herausforderung reizte mich sehr. In der bbeg (damals noch bbke) tauschte ich dafür den dortigen AR-Vorsitz gegen die Position der Stellvertreter*in.

2012:  Gründung des BEG-Gemeinwohl-Beirat 

Ende 2012 wollte der BEG-Vorstand einen Gemeinwohl-Beirat gründen. Drei Kompetenzen waren für den Beginn gefragt: BürgerEnergiE, Transparenz und die Kenntnis von Bilanzen. Letzteres sollte ich abdecken. Ethische Bilanz – das klang nach einer spannenden Herausforderung, die ich gerne annahm und bis heute nicht bereut habe. Transparenz fordert und lebt Abgeordnetenwatch und  ein BEG-Mitglied bringt Erfahrungen dazu mit. Damit war der GWÖ-Beirat komplett – und wirkt bis heute.

2012: 100% EE und Vorstellung der BürgerEnergie beim VDE

100% EE sind möglich – auch im bergischen Land! Zwei Kongresse richtete die Bergische Universität Wuppertal (BUW) dazu mit den Partnern Wuppertal Institut für Umwelt, Klima, EnergiE, Kreishandwerkerschaft, Energieagentur-NRW, Wupperverband und Bergische Entwicklungsagentur (BEA) auf dem Campus Freudenberg aus – in 2011 und in 2012. Beide Male durfte ich mitwirken – zunächst im AK 100% EE und dann zur Vorstellung des Kongress-Partners BEG – spannend war es!
100%EE-Kongress-Bergisches Land

Erfreut war ich über eine daraus folgende – weitergeleitete – Anfrage  des VDE: Im November 2012 stellte ich dort im Rahmen einer Podiumsdiskussion „Bequeme Expertenrolle oder aktive Verantwortung?“ den VDE-young professionals Bürgerengagement im Rahmen der Energiewende am Bsp. der BEG vor.
VDE-Kongress-2012

 

2011: Anfrage zu Gründung der AK Bürgerkraftwerke 

Im Urlaub – und wg. Zeitverschiebung mitten in der Nacht erreichte mich im März 2011 ein Anruf aus Wuppertal – zur Mitwirkung im Kernteam des Arbeitskreises Bürgerkraftwerke. Im März 2012 gründeten wir daraus die erste Bergische Bürgerenergie-Genossenschaft: Bergische Bürgerkraft eG (bbke), die wir später – nach Fusion mit der Initiative Bürgerstrom – in Bergische Bürgerenergie-Genossenschaft (bbeg) umbenannt haben.

2010: Mit-Gründung einer ersten Bürgerenergie-Genossenschaft  

Im März 2010 gründeten wir auf der Husumer Windenergiemesse mit vielen anderen EnergieBürger*innen  unsere erste Genossenschaft – bisher waren wir als Mitglied in unsere Bank eingetreten, aber das war die erste Mit-Gründung – spannend! Inzwischen hat diese Genossenschaft den Nordsee-Radwanderweg mit über 30 Ladesäulen ausgestattet, wo aus Sonne, Wasser, Wind oder auch Biomasse Strom erzeugt wird, mit denen Fahrrad-Akkus wieder aufgeladen werden können. Es ist ein wirkliches Schlüsselerlebnis gewesen und ein schönes Gefühl, dies als Arbeitskreis der dortigen Aktiv-Region (Wirtschaftsförderung!) mit auf den Weg gebracht zu haben! Der Wind dorthin war lang und enttäuschend – besonders schlimm war GroWiAn – eine bewußte Fehlinvestition der Großindustrie, um zu beweisen, dass man aus Wind keinen Strom machen kann. Ergänzt wurde dies später durch die damalige UmweltMin. Dr. A. Merkel, die das Potential der Erneuerbaren Energie bei max. 4% der deutschen Stromerzeugung sah. Heute sind es bereits über 30%!!! DANKE – an die wachen und mutigen Nordlichter, die dies nicht geglaubt haben und längst das Gegenteil beweisen konnten – aus Wind kann man sehr wohl EnergiE erzeugen und damit sogar zum Weltmarktführer aufsteigen 😉