vita persönlich

Nach einem ersten einleitenden Überblick über meine vita gibt es hier einige Schlüsselerlebnisse und -projekte, für die ich ehrliche Wertschätzung von Außen für mein persönliches Engagement erfahre: die Richtung stimmt und ermutigt, weiterzumachen!
Es ist schon besonders, sich beruflich und ehrenamtlich Sinn stiftend engagieren zu können – DAS prägt stets auch die eigene Persönlichkeit – und schafft Weiter-Entwicklung, die letztlich allen Beteiligten zugute kommt…

2018
Die Teilnahme am 3-tägigen Al Gore Climate-Reality Leadership training im Sommer war mein persönliches highlight 2018!
Sehr gefreut haben mich auch die Wiederwahl in den BBEn-Rat
und die Diskussion als Podiumsteilnehmerin bei der 2. Diskussions-runde der 3-teiligen Zukunftsdialoge am Arrenberg:
„Deine Hand für Europa. Was von der Schöpfung übrig bleibt“

Spannend war auch mein erstes Jahr im EUROSOLAR-Vorstand!  Viel gelernt habe ich bei unseren VS-Sitzungen und auch bei den traditionellen und gut besuchten EUROSOLAR-Verantstaltungen  wie große IRES-Speichermesse nebst Ausstellung in Düsseldorf, Stadtwerke-Konferenz im Mai in Nürnberg und Verleihung des Deutschen und Europäischen Solarpreises in Bonn! Danke auch an die Stadt Bonn für die  Städtepartnerschaft, perfekt passend zum 30-jährigen Jubiläum  von EUROSOLAR! 

Höchst erfreulich ist zudem das wachsende Bewusstsein für enkeltaugliche Konsum- und Lebensstile, die z.B. durch die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) und insbesondere die Gemeinwohl-Bilanz sichtbar werden: Nach dem Testat (03/17) der BürgerEenrgie-Genossenschaft im Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen (www.beg-58.de) haben wir in 2018 zwei weitere regionale Unternehmen bei der Bilanzerstellung begleitet. Zur Presse-Konferenz im Oktober haben uns der Klimschutzbeauftragte der Stadt Essen und eine Delegation aus Südengland besucht.
Letztere nutzten ihre Studienreise im Anschluß zudem für spannende Eindrücke aus Wuppertal: Schwebebahnfahrt, Besuch im Wuppertaler Brauhaus und Teilnahme am Nachhaltigkeits-Forum der Wuppertaler Druckerei Offset-Company mit der Vorstellung von Naturefund und Creapaper.

Danke an die LAG21 für die Impulse zu Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit – auch in Wuppertal im Januar (Ratssaal im Rathaus W-Barmen und Juli 2018! (Wuppertaler Schokoladenfabrik)
Unser Ziel ist, daraus  den Agenda-Prozess auch in Wuppertal wieder anzustoßen – und daran arbeiten wir derzeit tatkräftig!

Last but not least stehen für 2018:
vielfältige erfolgreiche aktive Bürger*innen-Bewegungen

  • für den Erhalt des Rest-Hambacher Waldes im Rheinischen Brsunkohle-Revier mit den Kohlemeilern Hambach, Inden & Garzweiler in unmittelbarer Nähe von Köln/Bonn, Aachen…,
  • für den schnellstmöglichen sozial- und ökologisch verträglichen Umstieg auf 100% EnergiE aus erneuerbaren Quellen, Ernährungsräte, Mobilitätswende… deutschlandweit,
  • für die Petition gegen den drohenden Kahlschlag des BMWI-Referentenentwurfs zum Energiesammelgesetz – ohne vorherige Konsultation mit den Umwelt- und (Bürger-)Energie-Verbänden -und mit fatalen Folgen für BürgerEnergiE-Photovoltaik-Anlagen.  Höchst bedenklich ist zudem, dass der Entwurf auf fehlerhaften Berechnungen fußt, die Energiegewinner eG aus Köln dies aufgedeckt und auch adressiert haben, der Bundestag den Gesetzentwurf aber trotzdem durchboxen will! ???

Der EE-Adventskalender des „EE-Runder Tisch zur Energiewende, sozial und ökologisch“ informiert mit einem 24-teiligen Faktencheck zu BürgerEnergiE-Wende-Bausteinen
– und noch ist das Jahr nicht zu Ende…

2017

BürgerEnergiE, GWÖ und Nachhaltigkeit insgesamt entwickeln sich

traurig: Anfang 2017 stellte die Wuppertaler Staatsanwaltschaft die Strafverfahren wegen massiver Boden- & Gewässer-verunreinigung und Krötenmord einfach ein.
Das Vorliegen der Straftaten wurde zwar bestätigt. ob Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit und wer das zu verantworten habe, aber nicht… Die hiesige BUND-Kreisgruppe  bleibt aktiv und gibt der Natur – auch in W-Nord – eine Stimme!

spannend: war z.B. englischsprachige Betreuung der OECD-Delegation bei der G20-Digitalminister-Konferenz (04/17) in Düsseldorf sowie weiteres Werben für Mensch/Mitwelt, GWÖ und BürgerEnergiE: in den Bürger-Initiativen vernetzend lokal und (über-)regional, in den Umweltverbänden vor Ort und als guide von BUND-ZOFF-Exkursion und LNU-/WDR5-Exkursionen (05, 06/2018) auch durch W-Nord, zur GWÖ mit workshop im BUND-Jugend-Camp for future im Rheinischen (Braunkohle-)Revier (08/17), Radtour am Tagebau Hambach inkl.  Arnoldsweiler und Hambacher Wald (07/17), Besichtigung  Tagebau Garzweiler 09/17),  sowie Teilnahme an der IRR-Revierkonferenz in Jülich (12/17),  GWÖ-Vorstellung bei der fair-friends-Messe (09/17)und in der 3G-Galerie in Dortmund (11/17) sowie beim Netzwerk Umwelt-Technik in Essen, Wirken für BürgerEnergiE   in BEGs vor Ort und (über-)regional im BBEn und am EE-Runder Tisch…
DANKE  für wieder  gute Gelegenheiten für vielfältigen Austausch als Akteur*in & Teilnehmer*in zum „Wandel durch handeln

2016
IKEA in W-Nord,  25 Jahre WI in Wuppertal, BürgerEnergiE, GWÖ

2016  war 25 Jahre Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt
& Energie und die Eröffnung von IKEA in W-Nord 
(09/16) sowie die Vorstellung der GWÖ  und BürgerEnergiE in Witten, Essen & Bochum sowie  in Dortmund,
2016 war auch im Frühjahr die Wahl zur Ratssprecherin des bundesweiten Bündnis BürgerEnergie e.V.  (BBEn), im Herbst in den Vorstand unseres Stadtrand-Stadtraum-Vereins leben wuppertal-nord e.V.  und vieles mehr!

Danke an das WI-Team für 25 Jahre Wuppertal-Institut
– das war auch die Einladung zur ganztägigen trainsition-tour am Vortag der WI-Jubiläumsfeier in der Wupper-taler Stadthalle und dem Junbiläumsempfang abends der VillaMedia. Ein ganzer Tag mit Rob Hopkins – zum Start mit einem sehr schmackhaften Frühstück, das uns Anne, Johannes & Team im BOB, W-Wichlinghausen zur Begrüßung präsentierten, von dort weiter zum Lernort an der Kleinen Höhe, wo Andreas, Daniela, Holger, Tanja & Team die Diskussionen auch durch ein leckeres Mittagessen bereicherten, Transition-Town Essen lud uns ein in einen Gemeinschaftsgarten und zum Abschluß in die Essener VHS,  wo Rob Hopkins und die Essener Bau- und Umwelt-Dezernentin diskutierten – zB über die grüne Hauptstadt 2017 – mit recht ambitionierten Zielen für Mensch & Mitwelt! Für mich ein gelungener Urlaubstag!

Ein weiteres Geschenk des WI an Wuppertal ist der Film über Wuppertaler Utopist*innen „Mensch Utopia“ – mit vielen Kurz-Interviews und denkwürdigen Impulsen: zum Film „Mensch Utopia“
https://www.youtube.com/watch?v=D3k41_2x4fk

Interessante neue Erfahrungen waren für mich gleich mehrere Anfragen zur Vorstellung der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ),
für die ich seit Dezember 2016 offizielle GWÖ-Referentin bin:
Anfang des Jahres 2016 stellten wir im Rahmen der Kick-Off-Veranstaltung für das NRW-Landes-Netzwerk „Plattform BürgerEnergiE“ im Haus Witten die BEG und auch die GWÖ vor.
In der Essener Zeche Zollverein sollte ich im April 2016 einen workshop anbieten – im Rahmen der der Kombi-Messe fairtrade/ veggienale. Es stimmte alles: interessierte Aussteller, workshop-Teilnehmer*innen und Kontakte – im Weltkulturerbe-Ambiente!
Für die VHS BOCHUM fragte ein OB-Kandidaten-„Kollege“ aus dem benachbarten Ennepe-Ruhr-Kreis  bei der BEG an, ob/wie wir Impulse in seinem VHS-Kurs „anders leben, anders wirtschaften“ setzen könnten. Mein BEG-VS-Kollege referierte und diskutierte zur BürgerEnergiE und ich schloss daran im Frühjahr und im Herbst 2016 die Vorstellung der GWÖ an. Da die Teilnehmer*innen allesamt wichtige eigene Erfahrungen und Fragen beisteuerten, wurde auch dies ein inspirierender Abend  für mich selbst. Besonders erfreulich waren weitere Gäste – Studierende der Ruhr-Uni Bochum, die ich zuvor spontan  bei der Klimawochen-Ruhr-Veranstaltung in Witten zur VHS nach Bochum eingeladen hatte.

Danke an die BUND-Kreisgruppe Wuppertal!
Deutlich entschlossener als die lokalen Behörden und im Sinne von Mensch und Mitwelt  reagierten die hiesige BUND-Aktiven.  Anfang Februar 2016 reichten diese Strafanzeige wegen Gewässer-Verunreinigung ein und im April 2016 eine weitere Strafanzeige wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz („Krötenmord“).

2016: Eröffnung von IKEA in W-Nord -aber  ohne homepark!
Im Herbst 2016 wurde der Möbler gegenüber eröffnet.
Gut: Bürger*innenprotest hat den homepark/das Einkaufstzentrum verhindert und das Stichstraßen-Fragment erwirkt!
traurig: IKEA verursacht  massive Boden-/Gewässerverunreinigung!
Bis ins späte Frühjahr 2016 hatten die LKWs das feine weiße Bodenverdichter-Pulver auf die IKEA-Groß-Baustelle  geliefert, mehrere LKW-Ladungen Tag für Tag… .
Außer uns Anwohner*innen schien dies aber kaum zu interessieren.
Es bleiben viele offene Fragen, die aufgearbeitet werden müssen:

  • Wo blieben die Behörden-Auflagen zum Schutz von Boden und Gewässern in der umfangreichen Baugenehmigung , wo deren Bauaufsicht?
  • Warum geht z. B. der Bergischen IHK möglicher wirtschaftlicher Schaden durch eine Woche Baustellenstop zum Absammeln der Kröten dem Tierschutzgesetz vor???

(Anm.: erst in 2018 kamen zumindest die Boden- & Gewässer-verunreinigung auf der TO von Naturschutz-Beirat und Umwelt-Ausschuss. Die Folge: kollektive Ratlosigkeit, wie  mit der massiven Boden- und Gewässer-Verunreinigung umzugehen ist…)

2015: WfW fragte an – zwecks OB-Kandidatur für Wuppertal  

Anfang Juli 2015 erfolgte eine weitere – überraschende – Anfrage der WfW – für die Entscheidung blieb (mir) nicht allzu viel Zeit.
Als Seiteneinsteigerin wagte ich das Abenteuer – zur partei-unabhängigen OB-Kandidatin. Bis Ende Juli hatte der WfW-Vorstand zugestimmt und auch der Wahlausschuss der Stadt Wuppertal die Aufstellung positiv beschieden. Die Überraschung war offensichtlich so gelungen, dass die CDU einen Blick in die Akte zur Bestätigung brauchte – es sollte nicht die letzte Überraschung bleiben. wenngleich meine Stimmen dazu nicht ausreichten – wurde der amtierende CDU-OB in der Stichwahl Ende September 2015 abgewählt. Eine spannende – und durchweg schöne Erfahrung waren für mich die OB-Kandidaten-Diskussionen. Warum Kirche und Kreishandwerkerschaft mich dazu nicht eingeladen haben, vermag ich bis heute nicht nachzuvollziehen. Im Ergebnis wurde der amtierende OB Peter Jung (CDU) in der Stichwahl abgewählt und Andreas Mucke (SPD) übernahm das Ruder als unser neuer OB.

2015 startete nach langem – und in Teilen auch erfolgreichem Widerstand die Ansiedlung von IKEA in Wuppertal gegenüber:
Wenig erfreuliches Neues entstand dort. Leider erhielt der IKEA-Konzern nach jahrelangem Protest von Nachbarn und Nachbarkommunen  sowie mehreren durch die NRW-Landesregierung NRW erlassenen Untersagungsverfügungen – auch mit Baustop – dann doch die Genehmigung zur Ansiedlung eines weiteren IKEA-Hauses in W-Nord. „Verbraucht“ oder treffender „zerstört“ wurden dafür  10 ha (= 100.000 qm) lebender Organismus Boden inkl. Biotopen, historischem Bauernteich, intaktem Altwald und gesunden Altbäumen, einige davon über 150 Jahre alt! Alle dafür beantragten Ausnahmegenehmigungen wurden dem Investor bereitwillig erteilt. Das Abholzen begann noch im September 2015. Seit Mitte Dezember 2015 erfolgte die tägliche Anlieferung von Bodenverdichter Geosol. Wie zuvor

  • die Einwendungen der Wuppertaler Umweltverbände zum unzureichenden Umgang mit dem Thema „Biotope /Gewässer“ , Tierschutz und weitere großflächige Versiegelung
  • und des hiesigen Vereins leben wuppertal-nord e.V. gegen Mehr-Belastungen der Menschen durch Mehr-Verkehrsaufkommen und Verdrängung des langjährigen Nachbarn Hausausstellung

blieben auch die Hinweise der Anwohner*innen ohne Reaktion:
diese erfolgten an die Wasserbehörden zum Geosol-Eintrag und weißem Staub in den Wohnungen – trotz geschlossener Fenster!

2014: WfW sucht Kandidat*innen für die Kommunalwahl  

Berührungspunkte im Vorfeld gab es genug über mein Engagement in die lokale Großprojekte kritisch begleitenden Initiativen  – aber überrascht hat es mich dennoch: Die Wählergemeinschaft für Wuppertal eV machte mich mehr als neugierig und ich wagte das Abenteuer, (erstmalig) für „meinen“ Stadtbezirk W-Oberbarmen/-Nchstebreck zu kandidieren. Für ein Ratsmandat reichte es nicht, aber mit dem zweistelligen Ergebnis bin ich sehr zufrieden.
Es war eine spannende Vor-Wahlzeit und eine persönliche Erfahrung, die ich auch angesichts vieler guter Gespräche mit Bürger*innen an den Wahlständen nicht missen möchte.

2014: TransZent sucht Wuppertaler Transformateure

Nicht schlecht gestaunt habe ich, als der Präsident des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie – Herr Prof. Dr. Uwe Schneidewind  – mich Anfang 2014 in die Liste der Wuppertal-Beweger/innen oder eben Wuppertaler Transformateure des TransZent (TransformationsZentrum) zur interdisziplinären Koopertation in der Großen Transformation des Wuppertal Institut (WI)  und der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) aufnehmen wollte. Ein Projekt trägt den Namen „Reallabor Wuppertal“ und macht mehr als neugierig …

Die Reihe startete mit
Jörg Heynkes Jörg Heynkes, Villa Media – Initiator von W-EMOBIL 100 und der Idee eines klimaneutralen Quartiers Arrenberg und
Carsten Gerhardt Carsten Gerhardt, Wuppertal Bewegung – der Nordbahn-Beweger.
Die mir zugedachte Kurzbeschreibung lautet
bild
Beate Petersen – die bergische Bürgerinnenkraft
und gefällt mir gut 😉

Details siehe unter
http://transformationsblog.blog.de/2014/03/31/wuppertal-bewegerinnen-beweger-18108836/

Die Liste der Wuppertal-Beweger/innen wächst stetig weiter
– inzwischen sind bereits elf engagierte Wuppertaler/innen portraitier (Stand 01/2015) – und wir haben noch sehr viel mehr Bürgerkompetenz in UNSERER Stadt!

2013: Kandidatur: zum BEG-Aufsichtsrat  

Im Frühjahr 2013 warb der BEG-Vorstand ein weiteres Mal.
Es ging um die Nachbesetzung im BEG-Aufsichtsrat, da ein AR-Mitglied zukünftig operativ den BEG-Vorstand unterstützen sollte. Auch diese Herausforderung reizte mich sehr. In der bbeg (damals noch bbke) tauschte ich dafür den dortigen AR-Vorsitz gegen die Position der Stellvertreter*in.

2012:  Gründung des BEG-Gemeinwohl-Beirat 

Ende 2012 wollte der BEG-Vorstand einen Gemeinwohl-Beirat gründen. Drei Kompetenzen waren für den Beginn gefragt: BürgerEnergiE, Transparenz und die Kenntnis von Bilanzen. Letzteres sollte ich abdecken. Ethische Bilanz – das klang nach einer spannenden Herausforderung, die ich gerne annahm und bis heute nicht bereut habe. Transparenz fordert und lebt Abgeordnetenwatch und  ein BEG-Mitglied bringt Erfahrungen dazu mit. Damit war der GWÖ-Beirat komplett – und wirkt bis heute.

2012: 100% EE und Vorstellung der BürgerEnergie beim VDE

100% EE sind möglich – auch im bergischen Land! Zwei Kongresse richtete die Bergische Universität Wuppertal (BUW) dazu mit den Partnern Wuppertal Institut für Umwelt, Klima, EnergiE, Kreishandwerkerschaft, Energieagentur-NRW, Wupperverband und Bergische Entwicklungsagentur (BEA) auf dem Campus Freudenberg aus – in 2011 und in 2012. Beide Male durfte ich mitwirken – zunächst im AK 100% EE und dann zur Vorstellung des Kongress-Partners BEG – spannend war es!
100%EE-Kongress-Bergisches Land

Erfreut war ich über eine daraus folgende – weitergeleitete – Anfrage  des VDE: Im November 2012 stellte ich dort im Rahmen einer Podiumsdiskussion „Bequeme Expertenrolle oder aktive Verantwortung?“ den VDE-young professionals Bürgerengagement im Rahmen der Energiewende am Bsp. der BEG vor.
VDE-Kongress-2012

 

2011: Anfrage zu Gründung der AK Bürgerkraftwerke 

Im Urlaub – und wg. Zeitverschiebung mitten in der Nacht erreichte mich im März 2011 ein Anruf aus Wuppertal – zur Mitwirkung im Kernteam des Arbeitskreises Bürgerkraftwerke. Im März 2012 gründeten wir daraus die erste Bergische Bürgerenergie-Genossenschaft: Bergische Bürgerkraft eG (bbke), die wir später – nach Fusion mit der Initiative Bürgerstrom – in Bergische Bürgerenergie-Genossenschaft (bbeg) umbenannt haben.

2010: Mit-Gründung einer ersten Bürgerenergie-Genossenschaft  

Im März 2010 gründeten wir auf der Husumer Windenergiemesse mit vielen anderen EnergieBürger*innen  unsere erste Genossenschaft – bisher waren wir als Mitglied in unsere Bank eingetreten, aber das war die erste Mit-Gründung – spannend! Inzwischen hat diese Genossenschaft den Nordsee-Radwanderweg mit über 30 Ladesäulen ausgestattet, wo aus Sonne, Wasser, Wind oder auch Biomasse Strom erzeugt wird, mit denen Fahrrad-Akkus wieder aufgeladen werden können. Es ist ein wirkliches Schlüsselerlebnis gewesen und ein schönes Gefühl, dies als Arbeitskreis der dortigen Aktiv-Region (Wirtschaftsförderung!) mit auf den Weg gebracht zu haben! Der Wind dorthin war lang und enttäuschend – besonders schlimm war GroWiAn – eine bewußte Fehlinvestition der Großindustrie, um zu beweisen, dass man aus Wind keinen Strom machen kann. Ergänzt wurde dies später durch die damalige UmweltMin. Dr. A. Merkel, die das Potential der Erneuerbaren Energie bei max. 4% der deutschen Stromerzeugung sah. Heute sind es bereits über 30%!!! DANKE – an die wachen und mutigen Nordlichter, die dies nicht geglaubt haben und längst das Gegenteil beweisen konnten – aus Wind kann man sehr wohl EnergiE erzeugen und damit sogar zum Weltmarktführer aufsteigen 😉