Archiv der Kategorie: EnergiE

Einladung zum Film BRAND II – am 12.10. in der Kulturschmiede

BRAND II erzählt von der Zerstörung einer jahrhundertealten Kulturlandschaft für den Braunkohleabbau im Rheinland bis ins Jahr 2027 hinein. Im Anschluss daran gibt es die Gelegenheit für Fragen zum Film und zur Diskussion., auch mit der Regisseurin.

Herzliche Einladung zu Teil-2 der Film-Trilogie BRAND

über Natur, Kultur und Menschen im Rheinischen Braunkohle-Revier

am Freitag, 12.Oktober, ab 19 Uhr

zur Vorführung in der Kulturschmiede, An der Hütte 3 in 42349 Wuppertal (Cronenberg)

BRAND II

Die Künstlerin

Susanne Fasbender wird – wie bereits zu Teil-1 – auch zum zweiten Teil ihrer Trilogie anwesend sein und nach der Vorführung mit den Zuschauer*innen ins Gespräch kommen.

Das Thema

Der Hambacher Wald ist zum Symbol für den längst überfälligen Strukturwandel geworden.

Das Thema ist hochaktuell, denn nur wenige  Tage später – am 14.10.2018 wollte RWE mit der Abholzung dieses über 10.000 Jahre alten Waldes beginnen. Wäre da nicht der durch die Umweltschutzorganisation BUND erwirkte gerichtliche Rodungsstop des Oberverwaltungsgerichts Münster…

Der Film

BRAND II: Gegenwart der Dörfer und Bepreisung von Natur
105 min

Der jahrzehntelange, alles beherrschende Zugriff auf das Land hat die Atmosphäre in der Region zutiefst geprägt. Alles scheint verletzt oder ist in tragischer Erwartung. Die kommende Zerstörung des noch ruhig da Liegenden ist auch in den noch bewohnten Orten allgegenwärtig. Die schon unbewohnten Dörfer sind von Menschen verwaist, während die Vögel den Wildwuchs ihrer Gärten und Parks mit ihrem Gesang begleiten. Die ungezählten uralten hohen Bäume, die die alten Orte bekleiden, werden, wenn es losgeht, als erstes beseitigt.

BRAND II erzählt von der Zerstörung einer jahrhundertealten Kulturlandschaft für den Braunkohleabbau im Rheinland bis ins Jahr 2027 hinein. “Der Film macht die Tiefe dieses existentiellen Einschnitts begreifbar, den nicht nur die erzwungene Umsiedlung, sondern das Wissen um die restlose Vernichtung dessen, was das Wort „Zuhause“ mit all seinen bis in die Sprache, bis in die Tradition der Gewerke und einige Jahrhunderte alte Familiengeschichten besser trifft, als der hoch aufgeladene und politisch leider missbrauchte Begriff „Heimat.” aus Texte zum Film  von Dr. Frauke Tomczak, Literatur- und Filmwissenschaftlerin, Autorin und Dozentin. (s. Broschüre)

Ein Gespräch über das gesellschaftliches Naturverhältnis, das Kyotoprotokoll und den Begriff der „imperialen Lebensweise“  wird weitergeführt und eingewoben in die Bilder dieses Landes.

Weiterführende Infos: https://www.brandfilme.org/

 

in english:

BRAND (FIRE) II : Presence of old places and costing nature        
105 min

The decade-long, domineering seizure of land has deeply marked the character of the region. Everything appears violated or remains in tragic expectation. The coming destruction of what lies restfully is equally omnipresent in the still inhabited villages. The already uninhabited villages have been abandoned by people, while birds accompany the wild growth in gardens and parks with their song. The count-less, ancient high trees that dress the old localities will be removed first of all when demolition starts. BRAND ll portrays the destruction of a century-old cultural landscape for the extraction of lignite in the Rhineland up until 2027. It makes the scope of this existential interference tangible: forced displacement and the knowledge that the place you call home is being put to waste – everything down to language, traditional crafts, and several hundreds of years old family histories.

The conversation about the societal relationship to nature, the Kyoto Protocol and the concept of the imperial mode of living will be continued and interwoven into the pictures of this country. 

further Information https://www.brandfilme.org/brand-fire-english.html

  

Weiter geht es – im Rheinischen Revier

Last but not least:
… eine spannende Entwicklung im Rheinischen Revier:

Für Sonntag, den 14.10.2018 geplante Aktionen:

ab 12 Uhr:
Wald- und Dorfspaziergang  in Keyenberg (Rheinisches Revier/Tagebau Garzweiler)

Diesen Sonntag, am 14.10.2018 findet um 12 Uhr der Waldspaziergang von Michael Zobel in Keyenberg am Tagebau Garzweiler statt. Damit folgen Michael Zobel und Eva Töller der Einladung von engagierten Tagebaubetroffenen aus den fünf Orten, die derzeit umgesiedelt werden.

Wald- und Dorfspaziergang mit Ingo Bajerke, Eva Töller und Michael Zobel in Keyenberg.

  1. Oktober, 12 Uhr, Treffpunkt an der Kirche Keyenberg.

Weitere Infos auf der Homepage von Michael Zobel:
http://naturfuehrung.com/hambacher-forst/

 

ab 9 Uhr:
mit dem Fahrrad zum Hambacher Wald (Rheinisches Revier/Tagebau Hambach)

Einladung für Sonntag, den 14.10.2018
zur Teilnahme an einer Fahrraddemo ins Rheinische Braunkohle-Revier

Treffen um 9 Uhr auf dem Heumarkt in Köln  und Aufbruch um 9:30 Uhr

“Zum Einen wollen wir die grandiose Gerichtsentscheidung feiern, dass RWE den jahrhundertealten Bürgewaldes jetzt erst einmal nicht mehr roden darf. Zum Anderen wollen wir darauf aufmerksam machen, dass diese Entscheidung nur eine aufschiebende Wirkung hat und keine endgültige Entscheidung ist. Mit unserer Fahrraddemo wollen wir bei RWE und bei der
Landesregierung ein Umdenken anschieben.

RWE muss jetzt Kohlekraftwerke abschalten, damit wir die Klimaschutzziele von Paris einhalten können.

Wir fordern von der Landesregierung, dass alle Braunkohle-Tagebaue so weit verkleinert werden, so dass der Hambacher Wald erhalten bleibt und keine weiteren Zwangsumsiedlungen von ganzen Dörfern mehr geschehen müssen. Deshalb sagen wir: #HambiBleibt #KeyenbergBleibt #KuckumBleibt #BerverathBleibt #OberwestrichBleibt #UnterwestrichBleibt

Dafür wollen wir mit unserer Fahrraddemo ein Zeichen setzen.

Doch anderes als ursprünglich angekündigt, wird es diesen Sonntag kein Waldspaziergang von Michael Zobel und Eva Töller im Hambacher Wald geben, weil diese einen Spaziergang in Keyenberg anbieten. Wir wollen an der Fahrraddemo aber festhalten, weil wir sie nach wie vor sehr wichtig finden. Unser Alternativprogramm sind jetzt wie folgend aus:

*Wir fahren zusätzlich zum Aussichtspunkt TerraNova.

Dort an der Abbruchkante wird Tim Petzoldt von Greenpeace Köln die Funktionsweise des Tagebau Hambach erläutern
*Wir machen einen Zwischenstopp auf dem Marktplatz in Manheim. Dort wird Stefan Förster etwas zu den Zwangsumsiedlungen für die Tagebaue erzählen.
*Dann fahren wir zum östlichen Teil des Hambacher Waldes und können dort Gespräche mit Wald-Bewohner_innen und Vertreter_innen der Initiative “Buirer für Buir” führen.
*Für Interessierte können wir von dort aus entweder einen Spaziergang durch den Hambacher Wald anbieten oder den Besuch des Hambi-Camps, wo es auch etwas zu Essen und Trinken gibt.

Wer Klimaschutz ernst nimmt weiß, dass die Kohle, Öl und Gas im Boden bleiben müssen, und deshalb fahren wir mit dem Fahrrad, dem umweltfreundlichsten Verkehrsmittel. Das Motto unsere Fahrraddemo lautet:

*„Endspurt für den Kohleausstieg:
Hambi Bleibt!  
Energie- und Verkehrswende Jetzt!“*

*Bitte mitbringen:

  • Weil wir den ganzen Tag unterwegs sein werden, packt euch bitte genügend Verpflegung ein. Und schmückt eure Fahrräder gerne mit bunten Wimpeln oder beklebt eure Fahrräder mit Plakaten und Bannern. Bringt gerne auch
    mobile Soundanlagen und Musik mit, um für eine schöne Stimmung in der Fahrraddemo zu sorgen.Hier geht es zur Facebook-Veranstaltung:
    https://www.facebook.com/events/540577226365353/und hier zu einer Karte mit der Route
    https://www.greenpeace-koeln.de/endspurt-fuer-den-kohleausstieg/*Hinweise:*
    In Weiden West bzw. Frechen und in Horrem machen wir jeweils kurze Pausen. Die weiteren Zeiten, die wir in die Karte eingetragen haben, sind geschätzte Zeiten, an denen wir die jeweiligen Orte mit der Fahrraddemo passieren. Hier besteht die Möglichkeit sich unserer Fahrraddemo anzuschließen. Wenn ihr genau wissen wollt, wo sich die Fahrraddemo befindet dann schaut auf: www.criticalmaps.net*Für die Rückfahrt:*
    Falls nicht alle mit dem Fahrrad zurück fahren wollen, besteht die Möglichkeit einmal in der Stunde mit der S-Bahn von Buir nach Köln zu fahren. Falls die S-Bahn überfüllt sein sollte, besteht die Möglichkeit in Sindorf oder Horrem weitere Züge nach Köln zu nutzen.
    Liebe Grüße
    euer Kölner Fahrraddemo-Team”

Veranstalter*innen der Fahrraddemo sind: Agora Köln, BUNDjugend NRW, DFG-VK Köln, Greenpeace Köln, Querwaldein e.V., RADKOMM, VCD Köln,  ….

Wald retten – Kohle stoppen!

Aktualisierung-3:  Nach der Demo ist vor der Demo
Hambi bleibt – Dokufilm über die Proteste im Hambacher Forst
– auch youtube und am 8.10. im Wuppertaler CinemaxX

Hambi bleibt – Dokumentarfilm über die Proteste im Hambacher Forst jetzt auf YouTube                               https://www.youtube.com/watch?v=U3MDAf3TVfQ


»Hambi bleibt« 
rufen die Menschen, die am 22. und 23. Sept. 2018 im und vor dem Hambacher Forst für dessen Erhalt protestieren. Sie kämpfen für den Wald, gegen die Rodung durch RWE für den Braunkohletagebau, für ein Leben im Einklang mit der Natur, gegen die lebensfeindliche und Geld-gelenkte Industrie.

Ein Team von jungen Filmemachern dokumentiert an diesem Wochenende die Proteste der Waldbesetzer in ihren Baumhäusern, die Trauer um den Tod eines Journalisten, der von einem Baumhaus abstürzte, den Barrikadenbau und Widerstand gegen die Polizei, den Waldspaziergang, bei dem 8.000 Bürger*innen am Sonntag im Wald den Kampf unterstützen. Waldbesetzer und Demonstranten beschreiben ihre Motivationen und Ziele. Ein parteiischer Film, der Mut machen soll, sich für den Wald, für ein selbstbestimmtes Leben einzusetzen.

und am 08.10. um 19:30 Uhr im  CinemaxX Wuppertal

Der Film wird am 08.10. um 19:30 Uhr im Rahmen der Videoaktion FAKE im CinemaxX Wuppertal öffentlich präsentiert. Kartenreservierungen unter www.medienprojekt-wuppertal.de

Mehr auf unserer Website:Übersicht aller Filme
Filmaufführungen
Unsere Selbstdarstellung
Preise und Auszeichnungen
Medienprojekt Wuppertal
Jugendvideoproduktion und -vertriebHofaue 59, 42103 Wuppertal
Fon: 0202-563 26 47
Fax: 0202-446 86 91info@medienprojekt-wuppertal.de
www.medienprojekt-wuppertal.de

Aktualisierung-2: Verwaltungsgericht  Aachen:
Das Demo-Verbot für den 6.10. ist aufgehoben

Freitagabend um 18:08 meldete Campact:
gerade hat uns das Verwaltungsgericht Aachen bestätigt:
Wir dürfen demonstrieren! Das Verbot unserer Großdemo am Hambacher Wald ist aufgehoben. Und damit ist klar: Morgen können wir zu Zehntausenden für den Erhalt des Hambacher Waldes und ein Ende des Klimakillers Kohle auf die Straße gehen.
Mit unhaltbaren Vorwänden hatten RWE und die Regierung Laschet versucht, unseren Massenprotest zu unterbinden. Das Gericht hat sich gegen diesen Plan und für die Versammlungsfreiheit entschieden. Lassen Sie uns das dreiste RWE-Manöver nun gemeinsam in ein Eigentor für die Kohlelobby verwandeln – indem wir noch mehr werden. Kommen auch Sie zur Großdemonstration am Hambacher Wald!
Ort: S-Bahnhof Buir, Kerpen, nahe Köln (Kartenlink)
Zeit: Samstag, 6. Oktober, 10 bis 12 Uhr
Alle Informationen zu Anreise und Ablauf finden Sie auf der Demo-Webseite.
Wir sehen uns morgen!
Herzliche Grüße
Teamleiter Kampagnen

Aktualisierung-1: Oberverwaltungsgericht Münster
im Eilverfahren: Rodungsverbot für den Hambacher Wald

WOW! Rodungsstop im Hambacher Wald für mindestens ein Jahr!
so vom OVG Münster im Eilverfahren entschieden.

DICKES DANKE allen, die Chancen stärker bewerten als Risiken und dafür ihre Stimme erheben!
Aus dem Interview vom 28.9.2018 mit Energieexpertin Claudia Kemfert in der Frankfurter Rundschau:
“Der Kohleausstieg wäre demnach also eine gewaltige Modernisierungschance für die drei Regionen. Glauben Sie, das kann die Menschen dort überzeugen?
Wenn wir aufhören, den Menschen Angst vor der Zukunft zu machen, durchaus. Eins ist doch klar: Ein Leben ohne Kohle ist möglich. Und die Energiewende bringt enorme Chancen: Mehr Jobs und weniger Umwelt- und Klimaschäden. Das ist doch unschlagbar.”

Wichtigster Satz: „Dieser Beschluss ist unanfechtbar.“
http://www.ovg.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/46_181005/index.php

 

A R T I K E L 

Wald, EnergiE und Nachhaltigkeit gehen uns alle an. Auch Wuppertal ist aktiv: gemeinsam zur großen Stop Kohle Demo am 6.Oktober 2018 um 12 Uhr am Hambacher Wald, S-Bahnhof Kerpen-Buir. Aufgerufen haben dazu Umwelt- und Klimaschutz-Organisationen.

Stop-Kohle Demo für Wald und Klima

am kommenden Samstag, den 6. Oktober  um 12 Uhr wollen viele Menschen mit der Demo „WALD RETTEN – KOHLE STOPPEN“ am Hambacher Wald ein Zeichen gegen dessen drohende Rodung setzen.

Wald retten – Kohle stoppen!

 

Klimanetzwerk Wuppertal

Auch unser Wuppertaler Klimanetzwerk ist gut gerüstet und macht sich auf den Weg. Mit im Gepäck sind Plakate, die am vergangenen Sonntag gemeinsam auf der Nordbahntrasse erstellt worden sind.

Demo-Plakate – gemeinsam malen…

Nach der Mitmach-Aktion des Wuppertaler Klimanetzwerkes zum weltweiten Klimaaktionstag “Rise for Climate” bzw. “Aufstehen fürs Klima” am 7.9.2018 geht es nun, einen Monat später, in den Hambacher Wald am Rheinischen Braunkohle-Revier…

Retten statt roden, – für uns, alle!

organisatorische Hinweise zum Start aus Wuppertal/der Region

Einiges wurde bereits im Vorfeld organisiert:

per Bahn: Treffpunkt Wuppertal-Hauptbahnhof am Döppersberg: 9.45h an Gleis 1

per Bus: Abfahrtszeitpunkt der Grünen Busse: 9:30 Uhr Stadthalle W-Elberfeld.
Dazu bitte vorher bei den Grünen anmelden!

Für kurzfristige Eintragungen zur Mitfahrt/Mitnahme
bietet sich auch die Kommentar-Funktion im Anschluss an den Artikel an.

organisatorische Hinweise der Veranstalter:

          Inzwischen ist klar: Das wird richtig groß. Wenn Ihr Eine Busanreise organisiert habt, tragt das bitte unbedingt in der Mitfahrzentrale ein und gebt anderen eine Chance mitzufahren.

Der Hambacher Wald ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar vom S-Bahnhof Kerpen-Buir. Der Bahnhof Buir ist leider nur gering frequentiert, die Züge aus beiden Richtungen, Aachen und Köln, werden stark ausgelastet sein. Plant für Eure Anreise viel Zeit ein und kommt lieber früher.  

–          Flyer und Poster zum Selber ausdrucken gibt es online.

Das Programm auf der Kundgebungsbühne wird um 10.30 Uhr beginnen und bis 16 Uhr beendet sein.

 

HINTERGRUND-Info:

Gemeinsame Presseerklärung der den Impuls gebenden Organisationen

Buirer für Buir, BUND, Campact, Greenpeace und NaturFreunde Deutschlands,
Presseerklärung vom 1. Oktober 2018

Großdemonstration am 6. Oktober für den Erhalt des Hambacher Waldes:
Deutlich mehr als 20.000 Teilnehmende erwartet

Köln/Buir: Deutlich mehr als 20.000 Teilnehmende erwarten die Organisatoren bei der Großdemonstration am Samstag, dem 6. Oktober, am Hambacher Wald. Aufgrund des überwältigenden Zuspruchs wird der ursprünglich geplante Demonstrationszug nun als zentrale Protestveranstaltung ab 12:00 Uhr auf einer Fläche nahe der Waldkante stattfinden, erklärten die Organisatoren.

Die Veranstalter der Großdemonstration, Initiative Buirer für Buir, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Greenpeace und die NaturFreunde Deutschlands, fordern vom Energiekonzern RWE, auf die geplante Rodung des Hambacher Waldes zu verzichten. Damit lege RWE die Axt an die Arbeit der Kohlekommission der Bundesregierung, die derzeit über den Kohleausstieg verhandelt, kritisiert das Bündnis.

Auch bekannte Künstler unterstützen die Großdemonstration am kommenden Samstag. So werden unter anderem die Pop-Rock-Band Revolverheld, der Kölner Musiker Eddi Hüneke – Gründer der Wise-Guys – und aus Berlin die Singer-Songwriter Die Höchste Eisenbahn auf der Kundgebung am Hambacher Wald spielen.

„Den Hambacher Wald retten, den Kohleausstieg durchsetzen – das wollen wir mit dem großen, bunten und friedlichen Protest erreichen“, erklären die Organisatoren.

Der Protest gegen die Abholzung des 12.000 Jahre alten Waldstücks wird immer breiter. Mehr als 775.000 Menschen unterstützen bereits den Online-Appell „Hambacher Wald: Retten statt roden“, in dem die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung aufgefordert werden, sich für den Erhalt des Hambacher Waldes einzusetzen.

Großdemonstration: Wald retten – Kohle stoppen!

  1. Oktober 2018, 12 Uhr

Bahnhof Buir, Hambacher Wald

Weitere Informationen: www.stop-kohle.de

 

ZITATE

Andreas Büttgen, Sprecher der Initiative Buirer für Buir:

„RWE und das Land NRW haben nicht nur dem Hambacher Wald und damit meiner Heimat massiven Schaden zugefügt, sondern auch den Menschen, die hier leben. Umso wichtiger ist es, dass wir gemeinsam ein starkes Signal an Konzern und Landesregierung geben: Der Hambacher Wald ist ein Symbol der Einheit und der Zukunft – für uns vor Ort und weit darüber hinaus. Wir vertrauen auf den Wandel. Wir gestalten den Wandel.“

Dirk Jansen, Geschäftsleiter des BUND NRW:

„RWE hat wegen der beim Oberverwaltungsgericht Münster anhängigen BUND-Klage noch kein Recht zu roden. Trotzdem schafft der Konzern im Hambacher Wald tagtäglich Fakten, indem er Schneisen schlägt, Waldwege zu Trassen für schweres Räumgerät erweitert und kahlschlagartige Lichtungen holzt. Das sind klare Verstöße gegen die gerichtliche Stillhalteerklärung. Die Landesregierung macht sich dabei zum Büttel von RWE und untergräbt den Rechtsstaat, das stößt bei immer mehr Menschen auf großes Unverständnis.“

Sweelin Heuss, Geschäftsführerin und Sprecherin von Greenpeace:

„Das Fraunhofer Institut hat errechnet, dass Deutschland bis 2030 vollständig und versorgungssicher aus der Kohle aussteigen kann und der Hambacher Wald nicht gerodet werden muss. Rechtsgutachten bestätigen, dass dieses sogar unzulässig ist. RWE torpediert diesen wichtigen demokratischen Prozess und Hunderttausende wollen sich das nicht länger gefallen lassen. Es ist an der Zeit für Ministerpräsident Laschet, RWE im Hambacher Forst zu stoppen. Die Lösung für einen gesamtdeutschen Kohleausstieg liegt bei der Kohlekommission.“

Christoph Bautz, Geschäftsführender Vorstand von Campact:

„Was Gorleben für die Anti-Atom-Bewegung war, wird der Hambacher Wald für die Anti-Kohle-Bewegung sein. RWE hat die Mitte der Gesellschaft gegen sich aufgebracht – und wird erneut verlieren. Viele Tausende Menschen lassen am 6. Oktober die größte Demonstration gegen die Kohle entstehen, die das Rheinische Revier bisher gesehen hat. Gemeinsam verteidigen wir den Wald und unser Weltklima.“

Uwe Hiksch, Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands und Anmelder der Großaktion:

„Die Resonanz auf unseren Aufruf für den Protest am 6.10. ist überwältigend. Wir erwarten mehr als 50 Busse, viele Tausende Teilnehmer, die mit der Bahn anreisen und Unzählige aus der Region. Unser bunter und friedlicher Protest wird deutlich machen: Der Hambacher Wald muss bleiben. Gemeinsam werden wir RWE die rote Karte zeigen und für einen Kurswechsel in der Kohlepolitik demonstrieren.“

Pressekontakte:

BUND: Dirk Jansen, BUND NRW, Mobil: 0172-2929733, E-Mail: dirk.jansen@bund.net

Campact: Olga Perov, Mobil: 0151-52582390, E-Mail: perov@campact.de

Greenpeace: Cornelia Deppe-Burghardt, Mobil: 0151-14533087,
E-Mail: cornelia.deppe-burghardt@greenpeace.de

NaturFreunde: Samuel Lehmberg, Tel.: 030-29773265, E-Mail: presse@naturfreunde.de

viSdP: Thorben Becker

Energie- und Atompolitik, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
Friends of the Earth Germany

Am Köllnischen Park 1, 10179 Berlin
030-27586-421
www.bund.net

PS: Auch Musiker wie die Band Revolverheld werden am Samstag dabei sein. Diese Demo wird ein großes, buntes Fest für den „Hambi“ – angekündigt sind über 20 Grad und  strahlender Sonnenschein. Jetzt fehlen nur noch Sie!

 

Aus der Mobilisierungs-eMail von Campact:

Der Hambacher Wald  war vor kurzem noch ein weitgehend unbekannter Flecken Rheinland. Jetzt ist er zum Symbol geworden: für den Kampf um die Braunkohle, ums Klima und damit um unser aller Zukunft. Die Vertreibung der Umweltaktivist/innen ist Top-Thema in den Medien. Viele Tausende beteiligen sich an Protest-Spaziergängen durch den uralten Wald. Und in Berlin, Hamburg, Köln, überall im Land gehen Menschen für die Bäume und gegen die Kohle auf die Straße.

RWE und auch die Landesregierung NRW könnten die Rodung noch stoppen. Doch sie halten kompromisslos daran fest. Die Polizei soll jetzt möglichst schnell jeglichen Protest aus dem Wald verbannen. So kann RWE den Klimakiller ungestört aus dem Boden unter dem Wald holen. „Die Annahme, dass der Forst gerettet werden kann, das ist Illusion“[1], gab RWE-Chef Schmitz sich letzte Woche noch als Hardliner.

Doch wir lassen uns nicht ruhigstellen. Im Gegenteil: Jetzt machen wir die Sache noch viel größer. Wir holen den Protest aus ganz Deutschland an den Hambacher Wald. Mit einer Großdemonstration am Samstag, 6. Oktober zeigen wir Gesicht gegen Räumung und Rodung. Eltern mit ihren Kindern, Rentner/innen, die sich um die Zukunft ihrer Enkel sorgen, junge Aktivist/innen von Ende Gelände: So merkt die Kohlelobby, dass die Proteste nur immer breiter werden. RWE muss die Sägen einpacken.

Die bundesweite Klimabewegung trifft sich am Samstag, 6. Oktober am Hambacher Wald und stellt sich RWE und der Kohlelobby entgegen. Sind auch Sie dabei?

Ort: S-Bahnhof Buir, Kerpen, nahe Köln (Kartenlink)
Zeit: Samstag, 6. Oktober, 12 Uhr

Für eine möglichst unkomplizierte Anreise organisieren wir zusätzliche Shuttle-Busse von nahegelegenen Bahnhöfen.

Leonard Peltiers Grußwort
an die Aktivist*innen im Hambacher Forst 

*Deutlich mehr als 20.000 Teilnehmende erwarten die Organisatoren beider Großdemonstration am Samstag (6. Oktober) am Hambacher Forst. Dazuteilten sie am Montag mit:*

Aufgrund des überwältigenden Zuspruchs wird der ursprünglich geplanteDemonstrationszug nun als zentrale Protestveranstaltung ab 12 Uhr auf einer Fläche nahe der Waldkante stattfinden.

Die Veranstalter der Großdemonstration – Initiative Buirer für Buir, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Greenpeace und die Natur-Freunde-Deutschlands – fordern vom Energiekonzern RWE, auf die geplante Rodung des Hambacher Waldes zu verzichten.

Auch bekannte Künstler unterstützen die Großdemonstration. So werden unter anderem die Pop-Rock-BandRevolverheld, der Kölner Musiker Eddi Hüneke – Gründer der Wise-Guys –und aus Berlin die Singer-Songwriter Die Höchste Eisenbahn auf derKundgebung spielen.

*Leonard Peltier, 74jähriger Anishabe-Lakota und Widerstandskämpfer des American Indian Movement (AIM), sitzt seit 1976 in US-Haft. Er richtete am vergangenen Mittwoch ein Grußwort an die Waldschützer im HambacherForst. Darin heißt es:* Grüße an meine Brüder und Schwestern in Deutschland, Wie Ihr wisst, ist in unserer indianischen spirituellen Philosophie die Verbindung zu Mother Earth, also Mutter Natur, wie ihr sagen würdet, ein sehr wichtiges Element. Wir als Menschen sind nur ein Teil jenes heiligen Kreises, der Menschen, Pflanzen, Tiere, Berge, Flüsse, Winde und Regen miteinander verbindet – wir sind alle miteinander verbunden und verwandt. Oder wie es die Lakota sagen: »Mitakuye Oyasin – all my relations«. Aktuell bin ich sehr besorgt über das, was bei Euch in Deutschland imHambacher Wald geschieht.

Wir wissen alle, dass die Tage der Kohleenergie zu Ende gehen. Politik und Energiekonzerne zerstören unsere Länder lediglich für ihre Profite – und gegen all ihr Wissen, dass diese Energie die Luft vergiftet. Ein 12.000 Jahre alter Wald darf nicht für Geld gefällt werden. Es gibt keinen Respekt und keine Achtung gegenüber den Pflanzen und Tieren oder gegenüber jenen Menschen, die den Wald verteidigen und schützen. Da ist kein Respekt und keine Achtung gegenüber den Bemühungen, (…) eine gesunde Zukunft für unsere Kinder und Enkel zu sichern. (…)

Ich weiß, dass Ihr deutschen Aktivisten mich selbst und andere Indigene seit vielen Jahren bei unseren Bemühungen, Mother Earth zu bewahren,unterstützt habt, zum Beispiel als Wasserschützer in Standing Rock oder bei unseren Kämpfen gegen Pipelineprojekte in ganz Amerika. Ich weiß,seit Jahrzehnten haben Menschen in Deutschland mich und meine Leute beider Forderung nach meiner Freiheit unterstützt. Als ein politischer Gefangener bin ich nur schuldig, für indigene Rechte und Mother Earth gekämpft zu haben.

Ich versichere erneut meine Solidarität mit Euch und Eurem wunderbaren Wald. Es ist eine Ehre für mich, alle Verteidiger und Schützer des Hambacher Forsts zu grüßen. Ich schließe Euch ein in meine Gebete und mein Herz. Ich wünsche Euch Erfolg. Wir werden weltweit in unseren Bemühungen zusammenstehen, Mother Earth zu schützen und ebenso Menschen vor Ausbeutung und Zerstörung.

In the Spirit of Crazy Horse Leonard Peltier, Häftlingsnummer 89637-132 /
Übersetzung:/Tokata-LPSG Rhein-Main e.V./ 02.10.2018
https://www.jungewelt.de/artikel/340934.leonard-peltiers-gru

Welt-Aktionstag für unser Klima „Rise for Climate“

10.09.2018: update

kurz ein update zum Klima-Welt-Aktionstag 8 SEPTEMBER 2018

Rise for Climate
On 7 continents, in 95 countries, with 900+ actions, people worldwide demanded real climate action from their local leaders.

Aufstehen für das Klima
auf allen Kontinenten, in 95 Ländern, mit über 900 Aktionen fordern Menschen echte Klimaschutz-Aktivitäten von ihren lokalen Entscheidern ein.

07.09.2018

Am morgigen 8. September werden viele Kundgebungen und Aktionen lokal und global von den Entscheidungsträger*innen fordern, aktiv am Umstieg auf eine atom- und fossil-freie Welt mitzuwirken, für uns alle. Nicht zufällig findet in der nächsten Woche der Global Climate Summit 2018 statt., für den der weltweite Aktionstag Rise for Climate ein wichtiges Zeichen ist.

Rise for Climate-Aktionen: Ein Blick in die Welt
VIELE erheben ihre Stimme FÜR unser KLIMA  (Karte: 350.org)
und nach Wuppertal:

Klimawandel – Zeit zu handeln!

Samstag, 8,September 13-17 Uhr,
Kerstenplatz. Neumarkt 5 42103 Wuppertal

Mit einer kreativen Aktion wird die Gruppe Klimanetzwerk Wuppertal in der Wuppertaler Innenstadt das Thema Klimawandel auf die Straße bringen. Kommt vorbei, macht mit und tauscht euch aus darüber, was uns am Klimawandel beunruhigt und was wir gemeinsam dagegen tun können!

Klimawnadel – Zeit zu handeln!

Prima Klima! Mit Mut zur Zukunft, 100% EE

Samstag, 8,September 0-24 Uhr,
auch virtuell, im Internet

Wer nicht selbst vor Ort aktiv werden kann oder mag,  seine oder ihre Stimme aber gleichwohl für den Erhalt, Schutz und/oder die Wiederherstellung unserer Lebensgrundlagen erheben möchte, kann dies auch virtuell  per eMail, social media… tun und entweder einen bereits bestehen-den post liken, kommentieren und/oder teilen/verbreiten oder selbst post, tweed oder sonstige Nachricht erstellen und das ganz einfach, in 3 Schritten: 

  1. Eines der nachstehenden Plakate herunterladen,
  2. link zur Aktions-website  https://riseforclimate.org/#map
    oder ggf. einen kurzen Text dazu ergänzen
  3.  und liken, kommentieren, teilen/verbreiten
    per eMail, in den sozialen Medien wie zB facebook, Twitter & Co.
Heal the World . be the change

Climate-Rise Artist

Plakat zum download

Heal the world. Be the Change.
Artist: Christi Belcourt, Canada

Plakat zum download 

c. sowie in die REGION

Prima Klima! Dialog statt Drohung auch im Hambacher Wald

Samstag, 8,September 13 Uhr,

FAIR FRIENDS, GWÖ-Stand.
Messe Dortmund Westfalenhalle 44139 Dortmund

Die Gemeinwohl-Ökonomie hat sich auf den Weg gemacht für ein alternatives Wirtschaftsmodell, das nicht auf Profitmaximierung Einzelner fokussiert ist und dabei Gelingensbedingungen unseres Zusammenlebens ausblendet, sondern auf mehr Gemeinwohl für viele  mit einbezieht. Am GWÖ-Stand versuchen wir, die Schnittmenge zu den  Ereignissen im Hambacher Wald zu erarbeiten.

Build a fossil free world.
Artist: Teleise Neemia Lesa, New Zealand

 

Plakat zum download

Sonntag, 9,September 11:30 Uhr,

Kerpen-Buir, Kieswerk Collas am Hambacher Wald

Wald-Spaziergang mit Michael Zobel & Team
Anmeldungen unter info@zobel-natur.de

Weitere Rise for Climate-Aktionen sind geplant
z.B. in Essen und Koln mit Schwerpunkt Divestment. Grenpeace stellte in einer Untersuchung fest, dass viele Kommunen ihre RWE-Aktien verkauft haben, einige wenige  Kommunen aber tatsächlich noch RWE-Aktien zugekauft haben.

kurz als Hintergrund-Info:
Atomare und fossile Energien umfassen Atom-, Kohle- und Gas-Energie. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen beschleunigt insbesondere die Nutzung fossiler Energie den globalen Klimawandel..
Die Alternative dazu ist EnergiE aus erneuerbaren Quellen (EE) wie z.B. aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse etc. Tony Seba führt in seinem Buch „Clean Energy Disruption“ aus: „100% EE bis 2030“

Einladung zum Sommerfilm im Wandelgarten

Sommerfilm im Wandelgarten 

Auch am 7.9. gibt es wieder einen Sommerfilm:

Herzliche Einladung in den Wandelgarten Luisenstraße, in dem es dieses Mal um “Mobiltelfonie” geht – in Film und Diskussion

am Freitag, 07.09.2018 ab ca. 20:30 Uhr
im Wandelgarten Luisenstr. 110 in 42103 Wuppertal

Die Stadt ist unser (Wandel)Garten – gemeinsam träumen und handeln!

Dokumentarfilm zur Mobiltelefonie

Der Film zeigt die Gesundheitsrisiken der mobilen Telefonie und der Verschleierungstaktik der Mobilfunkindustrie auf.

In den 1990er Jahren wurde die Mobiltelefonie zunehmend kompatibel und entwickelte sich in den letzten zwei Jahrzehnten als unverzichtbare Technik.

Heute sind Smartphones und Handys nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Zumindest in den Anfängen der schnellen Verbreitungen gab es des öfteren kritische Stimmen, dass die Mobilfunkstrahlen, die von Handys ausgehe, krebserregend seien. Heute sind die Kritiker längst verstummt.

und deren Gesundheitsrisiken

Regisseur Klaus Scheidsteger ist in seinem Dokumentarfilm anderer Ansicht.

Er glaubt, dass hinter den führenden Kräften in der Mobilfunkindustrie in Wirklichkeit ein System zur Verschleierung  von Gesundheitsrisiken steckt. Einzelne Forscher werden denunziiert und stumm gehalten, um das Milliardengeschäft  nicht zu gefährden. Experten sehen die Lücken in der öffentlichen Berichterstattung  und fragen sich, warum sich die Bevölkerung diesem Glauben hingibt.

Die Dokumentation geht  den Fragen auf den Grund und zeigt den selbst erklärten Kampf zwischen David und Goliath.

Bei Regen
Sophienkirche, Sophienstr. 39 in 42103 Wuppertal

Herzliche Einladung! Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Quelle: gemeinsame PM von Wandelgarten, Wandelkino & Netzwerk Wuppertals Urbane Gärten

“Tag der Biene” im Wandelgarten

Herzliche Einladung zum “Tag der Biene im Wandelgarten” der Luisenstraße. Honigbienen sind fleißig. Wildbienen sind es ebenso. Beide brauchen gesunden Lebensraum. Dieser nützt auch uns!

Am 31. August 2018 ab 14.30 Uhr
im Wandelgarten
Die Stadt ist unser (Wandel)Garten
– gemeinsam träumen und handeln!

zum Tag der Biene kommt der Hobbyimker und Bienen-Sachverständige Hans-Ullrich Müller  in den Wandelgarten Luisenstraße 110 in 42103 Wuppertal-Elberfeld

Bild © Hans-Ullrich Müller

Hobbyimker Hans-Ulrich Müller ist vor Ort…

Seit nahezu 15 Jahren ist Hans-Ulrich Müller Hobbyimker und auch Bienensachverständiger, Ende des Monats lädt das Wandelgarten-Team in den Garten ein, um Wissenswertes zu erfahren, das
der Hobbyimker über die Honigbiene zeigen und erklären wird.  Zur Zeit hat der Hobbyimker 20 Völker und beschäftigt sich mit der Königinnenzucht.  Bei der Bienenhaltung achten er  und sein Sohn, der seit einigen Jahren  mit ihm zusammen imkert, sehr auf eine  der Natur nahe Betriebsweise.

 

… mit dabei ist auch Wildbienen-Fachfrau Anja Eder

Auch Anja Eder, unsere Wuppertaler „Fachfrau“ in Sachen Wildbienen wird an diesem Tag dabei sein.
Alles wissenswerte dazu unter http://www.wildbienenretter.de

Merken Sie sich diesen Termin gerne vor!

Einlass ist ab ca. 14:00 Uhr. der
Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.
Es laden ein:

Der Verein Neue Arbeit Neue Kultur Bergisches Land e.V. ©bea via CN

 

Das Netzwerk Wuppertals Urbane Gärten, AWUG-2018: GArtenvielfalt – Die Stadt ist unser Garten

Quelle: NANK e.V. http://www.nank.de

vertiefende Hintergrund-Information: auch Singvögel sind bedroht

Nicht nur Bienen und Insekten sind weltweit bedroht, sondern auch die Singvögel. Die Gründe, warum es immer weniger von ihnen gibt und was kann dagegen tun kann, zeigt eine ARTE Dokumentation. 

Singvögel weltweit in Not – Was sind die Ursachen und was kann man dagegen tun?

https://pagewizz.com/singvogel-weltweit-in-not-was-sind-die-ursachen-und-was-37956/

Wie bitte? Sauberes Wasser – endlos oder endlich

Wetter? Klima, Wasser, Energie… bedingen sich gegenseitig. Erkennen wir die Zusammenhänge und handeln: Mitmach-Energiewende und mit wässern…

Die Erde brennt

„Dieser Sommer ist ungewöhnlich. In Schweden brennen die Wälder, in Spanien und Portugal sollen die Temperaturen in den nächsten Tagen bis an die 50 Grad reichen. Am Polarkreis wurde diesen Sommer bereits über 30 Grad gemessen, in Litauen hat es seit April diesen Jahres gar nicht mehr geregnet, und in Brandenburg will die Landesregierung den von Dürre betroffenen landwirtschaftlichen Betrieben mit Millionen über die Ernteausfälle hinweghelfen.

In Hamburg werden Tonnen von totem Fisch aus den Flüssen geholt. Wegen der Hitze haben die Flüsse so wenig Sauerstoff, dass tote Brassen, Rotaugen und  Karpfen aus Elbe und Alster auf die nächstgelegene Müllverbrennungsanlage gebracht werden.“ so die Gedanken zum Thema Hitzewelle und Klimakrise einer BUND-Klimaexpertin, überschrieben mit dem Titel „Die Erde brennt.“  Wer weiterlesen mag, bitte hier  https://www.bund.net/aktuelles/detail-aktuelles/news/die-erde-brennt/

Wuppertal: trocken und heiß

Hohe Temperaturen und Trockenheit haben wir in Wuppertal auch. Von Fischsterben und Buschbränden blieben wir glücklicherweise verschont. Die hiesige Pflanzenwelt erinnert dennoch – inmitten versiegelter Flächen – an die (verbrannte) Mittelmeerregion nach einem heißen trockenen Sommer. Wenn es jetzt stark regnen würde, könnte die Erde dies kaum noch aufnehmen. Unter Starkregen und Überflutung hatte auch Wuppertal zu leiden – im Frühsommer 2018.

Was tun?

Das sind die deutlich sichtbaren negativen Seiten. Dennoch weiter wie bisher? Auch hier wird weiter fossil und atomar erzeugte Energie angeboten und genutzt. Müll wird erst  – energieintensiv – produziert und dann verbrannt. Zumindest soll dabei entstehende Energie zukünftig genutzt werden, übergangsweise. Baldmöglich sollten wir umsteigen  – auf Sonne und Kreislaufwirtschaft!

Sonnenenergie…

Was tun!

Dach- und Fassadenpotential bleibt ungenutzt. Seit Monaten ist der Himmel wolkenfrei. Die Sonne scheint. Warum nutzen wir diese nicht längst zur EnergiE-Erzeugung? „Dezentral erneuerbar“ hat viele Vorteile! Die Formulierung „Mitmach-Energiewende“ bringt es auf den Punkt!

Unseliger Teufelskreis

Zurück zum Mittelmeerflair: Bereitwillig werden weitere unversiegelte Flächen für neue Wohn- und Gewerbebebauung angeboten anstatt leerstehende Brachen dafür zu reaktivieren. Flächen neu zu versiegeln zerstört Böden, Wälder, Gewässer und Biotopverbünde, über die unsere Mitwelt uns und sich auch gegenseitig versorgt.

Üblicherweise wird investorenseitig gewünschte Bebauung genehmigt, nachdem zuvor durch Träger öffentlicher Belange und auch durch Bürger*innen vorgebrachte Einwendungen/Bedenken weggewägt worden sind. Nach der Ansiedlung bleiben Ersatz-Biotope, Neuanpflanzungen und dann deutlich stärker belastete Menschen und Mitwelt sich selbst überlassen. Erschwerend kommen in diesem Frühjahr/Sommer die andauernd hohen Temperaturen nebst Trockenheit hinzu – inzwischen nahezu durchgehend seit April 2018, nun also bereits im fünften Monat.

Auch öffentliches Grün braucht Wasser

Mit der Pflege von Ersatzbepflanzungen beauftrage Unternehmen schneiden Jung-Sträucher und mähen Jung-Rasen in recht kurzen Zeitabständen, trotz andauernder Dürre. Fragen von Nachbar*innen, ob nicht aktuell wässern wichtiger wäre, als zu schneiden, wurden mit „fehlendem Auftrag“ abgetan.

Offene Schnittkanten tun den Pflanzen bei dieser Hitze sicher nicht gut, sondern trocknen diese noch stärker aus! Weitsichtige Gartenpflege-Betriebe wissen das oder nehmen Hinweise von Naturschützer*innen ernst und reden darüber rechtzeitig mit ihren Auftraggebern.

Seit Anfang Juli wässern wir selbst Neuanpflanzungen vor der eigenen Haustür einfach mit, gespeist aus unseren aufgefangenen – Regenwasser-Vorräten.

Anfang vergangener Woche bewässerten öffentliche Stellen neu angepflanzte Bäume, die angrenzende Hecke aber nicht (Insgesamt geht es um eine Neuanpflanzung von nur wenigen hundert Metern).

Was, wenn die Pflanzen verdursten, die zur Einhaltung von Schadstoff- und Lärm-Grenzwerten angepflanzt worden sind. Drohen dann Fahrverbote? Oder lieber doch rechtzeitig gießen und reden???

Sommer 2018 – heiß und trocken!

Die Hitze setzt vielen zu – Mensch wie Mitwelt! Mensch kann sich weitgehend selbst helfen. Mitwelt eher nicht. Dabei brauchen wir unsere Mitwelt auch. Intakte Böden und auch Bäume sind wichtig für  unsere Lebensgrundlagen: sauberes Wasser und frische Luft!

Unlängst twitterte Alexander Gerst aus dem All: „Konnte eben die ersten Bilder von Mitteleuropa und Deutschland bei Tag machen, nach mehreren Wochen von Nacht-Überflügen. Schockierender Anblick. Alles vertrocknet und braun, was eigentlich grün sein sollte.“ #Horizonshttps://twitter.com/Astro_Alex/status/1026581015853256705

Heißzeit

„Muss sich die Menschheit auf eine Heißzeit einstellen? Potsdamer Wissenschaftler warnen vor einem solchen Szenario. Die Erwärmung der Erde könnte sich durch Rückkopplungseffekte selbst verstärken.

Bislang sprachen Wissenschaftler meist von einer Warmzeit, wenn sie über den Klimawandel redeten. Den Forschern des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) reicht dieser Begriff offenbar nicht mehr aus, um das Phänomen der globalen Erwärmung zu beschreiben. In einer Zusammenfassung zahlreicher Einzelstudien weisen sie darauf hin, dass sogar die Gefahr einer Heißzeit selbst beim Einhalten des Pariser Klimaabkommens nicht ausgeschlossen werden kann.“  https://www.tagesschau.de/inland/heisszeit-pik-101.html

sauberes Wasser ist eine endliche Ressource

Auch ein weiterer Aspekt ist nicht zu vernachlässigen: Die Ressource sauberes Wasser ist endlich. Was, wenn Wasserpegel sinken und -vorräte zur Neige gehen? In einigen Regionen Deutschlands wurde in der letzten Woche wässern des eigenen Gartens und des öffentlichen Grüns verboten und mit nicht unbeachtlicher Geldbuße belegt. Im Bergischen Land haben wir glücklicherweise (noch) gut gefüllte Talsperren, die (noch) keinem Investor weichen mussten.

Handlungsbedarf!

Letztlich bedingt sich vieles gegenseitig.

Zusammenhänge erkennen ist möglich.
Zu Veränderung beitragen ist möglich.

Selbst aktiv werden ist möglich. Wer will?
Einladung zur Mitmach-Energiewende…

Wie bitte? Schon heute ist “Erd-Erschöpfungs-Tag” 2018

Die nachwachsenden Ressourcen unserer Erde sind verbraucht – weltweit am heutigen 1.8.2018 (internationaler Erd-Erschöpfungs-Tag/global Earth Overshoot Day) und in Deutschland bereits am 2. Mai dieses Jahres. (nationaler Erd-Erschöpfungs-Tag/National Earth Overshoot Day)

Wenn die jährlich nachwachsenden Rohstoffe bereits  am heutigen 1.8.2018, dem internationalen Erd-Erschöpfungs-Tag (Earth Overshoot Day) weltweit aufgebraucht sind, bleibt die Frage, was nun zu tun ist. Gibt es Handlungsalternativen und/oder Lösungsansätze?

Erd-Überlastungs-Tag: weiter so oder Weckruf?

 

weiter so?

Ignorieren? Für den Rest des Jahres – weltweit für die restlichen vier Monate des Jahres einfach weiterzumachen, wäre vielleicht – kurzfristig – bequem.  Resignieren? Es könnte sich auch die Frage stellen, was das eigene Tun denn schon bewirken kann? Also einfach weiter „auf Pump“ leben?  Im Klartext hieße dies aber: Ab heute für die nächsten vier Monate (wieder) auf Kosten nachfolgender Generation/en zu leben.Bezogen auf Deutschland erfolgt dies bereits seit Mai 2018.  Somit wurden nachwachsende Ressourcen in sogar nur vier Monaten komplett verbraucht (nationaler Erd-Erschöpfungs-Tag/National Earth Overshoot Day). „weiter so“ ist wohl keine wirklich gute und faire Option!

HALT- noch ist es nicht zu spät ;-))

Weckruf?

Die Tatsache, dass dieser Tag für die Weltgemeinschaft von ursprünglich Dezember – immer früher  “erreicht” ist, sollte eher als  Weckruf verstanden werden (müssen). Lösungen sind bekannt, werden aber nicht konsequent und gesamtgesellschaftlich umgesetzt. Warum eigentlich?

Die globale Finanz-, Wirtschafts-, Klima…-Krisen sind real und die Folgen wie Klimawandel-Folgen, Kriege, Flucht… höchst dramatisch. Die Weltgemeinschaft hat auch deshalb um gemeinsame Nachhaltigkeitsziele und um ein Welt-Klimaschutz-Abkommen hart gerungen. In 2015 wurden beide als globale Rahmenwerke  vereinbart. Was können (und wollen!) wir zu deren Umsetzung in Wuppertal/der Region beitragen?

In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

Ein Beispiel…

Götz Werner, war unlängst in der Wuppertaler Diakonie-Kirche in der Elberfelder Nordstadt zu Gast war und ist durch sein vielfältiges Engagement bekannt wie z.B. als Anthroposoph, Gründer der DM-Drogeriemarkt-Kette, Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens… In einer anderen Diskussion antwortete er auf die Frage aus dem Publikum, was man denn selbst praktisch tun könne, damit, dass jede/r der ca. 500 anwesenden Gäste ab sofort z.B. kein Fleisch mehr essen brauche. Die Wahl habe jede/r einzelne. Möglicherweise gäbe es dann schon 500 Vegetarier mehr?! Dies ist nur ein Beispiel.

…von vielen Möglichkeiten

Handlungsalternativen bieten sich überall: in den Bereichen Bildung, Ernährung, Energie, Mobilität, Konsum… in all unseren Lebensbereichen – privat, beruflich, politisch…

Viele kleine Schritte schaffen auch ein großes gemeinsames Ziel

Globale, nationale und NRW-Rahmenbedingungen für Nachaltigkeit und Klimaschutz sind bereits vorhanden. Umsetzungsschritte erfolgen eher verhalten. Auch durch unser Kaufverhalten könn(t)en wir wesentlich dazu beitragen. Der Konsum- und Lebensstil jedes Einzelnen entfaltet Wirkung – hier  und/oder irgendwo auf der Welt, immer. Es gibt keinen wirklich akzeptablen Grund, dies auszublenden und einfach weiterzumachen wie bisher!

In welchem Wuppertal wollen wir leben?

Umso wichtiger sind die zahlreichen und vielfältigen Initiativen in Wuppertal/der  Region, die sich zu ganz unterschiedlichen Themen auf den Weg gemacht haben, mutig ausprobieren und  im Ergebnis sich auf (fast) allen gesellschaftlichen Ebenen für mehr Nachhaltigkeit und das Gemeinwohl engagieren. So kann es gehen! Gefragt ist eigenverantwortliches handeln und zusammenwirken, um das Krisen-Konglomerat als echte Chance zu begreifen und wirklich zu  nutzen.

„Gemeinsam für Nachhaltigkeit“ – auch in Wuppertal

Auch um ein dazu denkbares gemeinsames Ziel vor Ort breit zu diskutieren und zu definieren, haben engagierte Bürgerinnen den Ball der NRW-LAG21-Auftaktveranstaltung „Gemeinsam für Nachhaltigkeit“ auch in Wuppertal gerne aufgegriffen, sind dran geblieben und haben die netterweise angebotene Folgeveranstaltung aktiv mit organisiert. In njuuz wurde bereits mehrfach darüber berichtet, dass dies – gemeinsam mit weiteren Interessierten – erfreulicherweise fortgesetzt werden soll, um auch in Wuppertal/der Region schon längst entstandene und allesamt schätzenswerte Nachhaltigkeits-Aktivitäten noch besser sichtbar zu machen, stärker zu vernetzen und viel, viel mehr Menschen zum Mitmachen zu bewegen – wobei Letzteres wohl die größte Herausforderung und zugleich der wirksamste Hebel bleiben dürfte…

Nur Mut: Nachhaltigkeit macht wirklich Sinn und gibt ein richtig gutes Gefühl, begleitet von Freude, meist positiver Energie und engagierten Menschen. Nachhaltig handeln kann jede/r, hier und jetzt für ein gemeinsames Ziel…

 

Hintergrund-Info: Vertiefende Infos zum Erd-Erschöpfungs-Tag (Earth Overshoot Day) gibt es hier:

https://klimaohnegrenzen.de/blog/2018/08/01/ressourcen-fuer-2018-aufgebraucht-earth-overshoot-day

Dankenswerterweise hatte das Wuppertal-Institut den (Mit-)Gründer der Mess-Methode “Global Footprint “, Dr. Mathis Wackernagel aus Oakland (Kalifornien) bereits Anfang  2018 zu einem spannenden Vortrag nebst anschließender lebhafter Diskussion nach Wuppertal eingeladen!

Wie bitte? Absurd, aber leider wahr!

Von A wie Abbiege-Assistent bis Z wie Zulassungsantrag von Super-Pestiziden… Manche aktuelle Entwicklung ist unglaublich, aber leider wahr.

Dazu einige Beispiele. Dankenswerterweise bieten Kampagnen-Netzwerke wie z. B. Campact&weAct und avaaz vielfältig Gelegenheit, aktiv laut zu sein…

Klima retten , dabei können der Umstieg auf 100% erneuerbare EnergiE  und mehr Bäume helfen! (eigenes Foto)

Online unterschreiben und weiter verbreiten – in Wuppertal, der Region und darüber hinaus:

  • Campact/WeAct-Appell für Abbiege-Assistenten

Wie viele Menschen sollen noch verunglücken und schlimmstenfalls sterben, weil vorhandene Technik nicht eingebaut ist? 🚚💥🚴 “Bitte unterzeichne hier, und rette damit Leben”
campact.org/abbiege-assistent

  • Campact/WeAct-Appell gegen die Privatisierung von Wasser

Ist Wasser Daseinsvorsorge oder darf Wasser durch „Freihandels“- bzw. treffender „Investorenschutz-Abkommen“ privatisiert werden?
https://www.facebook.com/campact/videos/10155672483431365/

  • Campact/WeAct-Appell gegen Patent auf Lebensmittel

“Patent auf Melonen? Nein, danke!
🍅 🥔🍈Ob Melonen, Tomaten oder Kartoffeln – unser Essen ist keine Erfindung und sollte keinem Konzern gehören!  Wir haben jetzt die Chance, dieses Treiben endgültig zu stoppen. Bitte unterzeichne hier noch den Appell”
campact.org/melonenpatent

  • Campact/WeAct-Appell gegen die Zulassung neuer Super-Pestizide von Bayer-Monsanto

“Bayer-Monsanto beantragt die Zulassung eines neuen Insektengifts. Bereits im August könnte die Pestizidmischung auf den Markt kommen. Fordern Sie jetzt Agrarministerin Klöckner und Umweltministerin Schulze auf, das zu verhindern!”
https://aktion.campact.de/bienengift/appell/teilnehmen?utm_campaign=/bienengift/&utm_term=link1&utm_medium=Email&utm_source=/bienengift/appell/&utm_content=random-d

  • Avaaz-Aufruf gegenWildtiersterben: Auf Nimmerwiedersehen, Vaquitas …

“Vaquitas — die possierlichen Mini-Delfine vor der Küste Mexikos – werden wahrscheinlich nicht überleben.
Wir haben für sie gekämpft, aber nun sind es nur noch zwölf, letztes Jahr waren es noch 30.
Doch nicht nur Vaquitas werden in die Ausrottung getrieben. In den letzten 50 Jahren sind fast zwei Drittel der Wildtiere verschwunden! Das sechste Große Artensterben in der Geschichte der Erde ist im Gange und Schuld daran sind fast ausschließlich wir Menschen.
Wissenschaftler sagen, es gibt eine Lösung: Die Hälfte des Planeten unter Naturschutz stellen, so dass sich die Natur erholen kann. Aber unsere Regierungen verschleppen wichtige Entscheidungen, weil diese Krise und dieser Plan bisher keine Schlagzeilen macht.
Wir haben jetzt ein kurzes Zeitfenster, dies zu ändern: In Montreal findet GENAU JETZT eine wichtige Konferenz statt. Dort diskutieren und planen unsere Regierungen den Naturschutz der nächsten 30 Jahre! Unterzeichnen Sie die globale Kampagne, um unsere Natur zu schützen — Avaaz wird unserer Botschaft auf dem Gipfel Gehör verschaffen”
Klicken, um das Massensterben zu stoppen

  • Campact/WeAct-Appell gegen Mikroplastik

“Umfrage zu DM in Hamburg: Wusstest Du, was in den Balea-Produkten von dm wirklich steckt?”
https://www.facebook.com/campact/videos/10155560146476365/

  • Last but not least. Campact/WeAct-Apell für Erneuerbare

“Klimarettung durch Erneuerbare: Klimaschutz braucht die Energiewende – und zwar jetzt! Wir haben keine Zeit, auf die CDU zu warten.  Unterzeichne unseren neuen Appell für den Ausbau der Erneuerbaren Energien”
https://campact.org/Energiewende-Jetzt ☀💨

Ergänzend dazu der Avaaz-Aufruf zu Divestment: raus aus der Kohle
“Die Versicherer beginnen dem öffentlichen Druck nachzugeben und aus der Kohleindustrie auszusteigen.
Wir können dafür sorgen, dass ein VERSICHERUNGSRIESE als nächster diesen Schritt macht: die Münchener Rück.
Das könnte ein Zeichen für die gesamte Industrie setzen! Die Münchener Rück ist gerade dabei, Entscheidungen zu treffen — und in wenigen Tagen werden sie bei einem Versicherungsgipfel in Deutschland mit ihren größten Kunden zusammenkommen. Mit einer Million Unterschriften, begleitet von Werbetafeln und Anzeigen, können wir verhindern, dass Trumps Begeisterung für Kohle unser Klima zerstört!”
https://secure.avaaz.org/de/trump_coal_insurance_sam/

Was tun: Informieren und Gemeinsam für Nachhaltigkeit
Sensibilisierung sowie Wiederbelebung der lokalen Agenda-21 bzw. Weiterentwicklung zur regionalen Agenda 2030 können zudem helfen!

spannende Zeiten…

GLS-Geldgipfel

.. und am Wochenende der GLS-Geldgipfel in der Uni Witten-Herdecke… spannende Zeiten! „Von der Finanzwirtschaft zur Realwirtschaft– 10 Jahre nach Lehman Brothers“

 

Gemeinwohl-Ölonomie

Gründung des Gemeinwohl-Ökonomie-Zweigvereins Ennepe, Ruhr & Wupper am 26.4. in Wetter/Ruhr

Die Gemeinwohl-Okonomie ist der Aufbruch zu einer ethischen Marktwirtschaft, deren Ziel nicht die Vermehrung von Geldkapital,…
YOUTUBE.COM

 

EE-Energiewende: 100% EE bis 2030 

Eine sehr engagierte Besprechung der „Sauberen Revolution 2030“  (Buch von Tony Seba, Deutsche Übersetzung durch Metropolsolar e.V.) durch Axel Berg, die gerade auf dem YouTube-Kanal Zukunft Erde veröffentlicht wurde.

Vertrautes und Gewohnheiten können ein jähes Ende finden.…
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AWUG-2018: Einladung zum Video “Monokulturen” & Vortrag “Bio” am 24.4.

Nahrung soll gesund sein. Wie und wo wird unsere Nahrung angebaut? Nahrungsmittelproduktion erfolgt industriell und auch traditionell durch kleinbäuerliche Landwirtschaft vor Ort. Was ist besser für Ernährungssouveränität und gesunde Nahrung?

Herzliche E I N L A D U N G zu Video, Kurz-Vortrag & Diskussion

(G)Artenvielfalt – Die Stadt ist unser Garten

Video zu Monokulturen & Kurz-Vortrag zu Bio

am 24.4.2018 um 19 Uhr im Anadolu Wuppertal e.V.
Markomannenstr. 5, W-Elberfeld

 

AWUG-2018 Video „Monokulturen“
Wir wollen eine andere Kultur! & Was genau ist Bio?

Video, 20 min., 2017. Informationsbüro Nicaragua Agrospritproduktion in Nicaragua und El Salvador, Pestizideinsatz, Export nach Europa, Auswirkungen auf Gesundheit, Umwelt und Nahrungsmittelproduktion, Interviews von Betroffenen, Gegenmodelle für das Gute Leben, kleinbäuerliche Landwirtschaft und Ernährungssouveränität.
Kurz-Vortrag: Was genau ist eigentlich Bio?
Mit anschließender Diskussion : Beate Petersen, BUND Kreisgruppe Wuppertal & Klaus Hess, Informationsbüro Nicaragua

Dauer: ca. 1,5 bis 2 Stunden. Mitdiskutieren ist ausdrücklich erwünscht!
Der Eintritt ist frei. Gäste sind zu allen AWUG-Veranstaltungen herzlich willkommen!

Zur website von Anadolu w.V. geht es hier http://www.anadolu-wuppertal.de/index.php/2-uncategorised/269-monokulturen-wir-wollen-eine-andere-kultur-was-genau-ist-bio

AWUG-2018 vom 15.4. bis 29.4.2018

Mit der Verleihung der UN-Dekade-Auszeichnung für Artenvielfalt an die Bergische Gartenarche eV starteten am 15.4. auf dem Permakulturhof Vorm Eichholz die diesjährigen „Aktionswochen Wuppertals Urbane Gärten“ (AWUG-2018) Alljährlich informiert das Netzwerk Wuppertals Urbaner Gärten im Frühjahr für 2 Wochen zu Themen rund um Gärtnern und Nahrung. In 2017 ging es um das Thema „Boden“. Berichte  zur Eröffnung 2018 waren auch in der Presse, z.B.http://vormeichholz.de/radiofeature-saatgut-grundlage-der-nutzpflanzenvielfalt/

AWUG-2018-Halbzeit

Nun hat bereits die zweite AWUG-Woche begonnen.
zur Erinnerung: Das Thema der Aktionswochen ist die GArtenvielfalt, die dezentral in den Gärten selbst Thema sein soll. So sollen die Initiativen vor Ort selbst gestärkt und besser ins Bewußtsein der Nachbarn gebracht werden.

Garten ist ein Stück Natur, in das Menschen ordend, fördernd aber auch vernichtend eingreifen, um einen Idealzustand für ihre Zwecke zu erreichen. Doch welche Ordnung wollen wir, was ist unser Ideal und was sind unsere Zwecke? Jede Art zu Gärtnern hat da andere Antworten, die wir vorstellen und diskutieren wollen. Es geht dabei auch um Stadtwildnis, Biodiversität und Artenschutz angesichts des Insektensterbens. Unser Ziel ist es natürlich auch, Sie/Dich zum Mitgärtnern und Mitmachen zu motivieren.

„Wenn alle Hausgärten ökologisch sinnvoll genutzt werden, haben wir in etwa die gleiche Fläche, die jetzt die Naturschutzgebiete einnehmen. Und für den Artenschutz wäre viel erreicht.“ Prof. Dr. Peter Berthold

AWUG-2018-Programmflyer

Zum AWUG-2018-Programmflyer geht es hier:http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/

An der Programmgestaltung sind neben zahlreichen Wuppertaler Gemeinschaftsgärten und Initiativen sowie der BUND-Kreisgruppe Wuppertal auch die Initiativen aus W-Nord aktiv beteiligt, in dieser Woche an drei Veranstaltungen am 24., 26. und 27.4.2018. Auch zu den AWUG-2018 Veranstaltungen sind wieder alle herzlich eingeladen – zum Informieren, Mitdiskutieren und  gerne auch zum Mitmachen.