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Einheitsbuddeln – am 3. Oktober

Schleswig-Holstein will zum Tag der Deutschen Einheit eine neue Tradition ins Leben rufen: Jeder Deutsche soll am 3. Oktober einen Baum pflanzen – gegen das Waldsterben und den Klimawandel. https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/einheitsbuddeln–am-3–oktober-soll-jeder-deutsche-einen-baum-pflanzen-8845818.html

Am 3. Oktober ist nicht nur der Tag der Deutschen Einheit – überall in Deutschland werden an diesem Tag Bäume gepflanzt.

Bäume sind Leben… (eigenes Foto)

Die wirksamste Maßnahme gegen den Klimawandel ist es, die Wälder aufzuforsten. Bäume sind in der Lage, das von Menschen produzierte CO2 aus der Luft aufzunehmen und es in lebensnotwendigen Sauerstoff umzuwandeln. So ist das klare Fazit einer Studie der ETH Zürich.

Viele Wälder werden dennoch immer weiter abgeholzt. Auch in Deutschland warnen Expert*innen vor einem neuen Waldsterben, ausgelöst durch Dürren, Schädlinge und den Klimawandel.

In diesem Jahr ist Schleswig-Holstein für die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit zuständig. Die Nordlichter wollen ein Zeichen für eine lebenswerte Zukunft setzen und Bäume gegen den Klimawandel pflanzen.

„Stell dir vor, am 3. Oktober würde jeder Mensch in Deutschland einen Baum pflanzen. 83 Millionen. Jedes Jahr. Ein neuer Wald. Für das Klima. Und für dich und deine Familie. Für unsere Zukunft“, so lautet das Motto der Aktion Einheitsbuddeln.

Klimaschutz – einfach machen

Folgen von grenzenlosem Wachstums trotz planetarer Grenzen

Klimaschutz – einfach machen

20.08.2019 20:08 

Die planetaren Grenzen sind längst überschritten, stellen aber zugleich unsere Lebensgrundlagen dar… Nicht unwichtig! immer früher sind die Ressourcen verbraucht – und wir leben dann auf Pump. Erschreckend, denn 1970 lag dieser Tag noch im Dezember!

Gleichnamig betitelter Bürger*in-Antrag

BürgerinAntrag „Klimaschutz einfach machen statt weiter so“,

Nicht zufällig lautet so der Titel eines BürgerAntrags „Klimaschutz einfach machen statt weiter so“, der bereits am 3. Juli 2019 als einer von 8 Bürger*in-Anträgen – Thema im Wuppertaler Hauptausschuß war.   https://ris.wuppertal.de/vo0050.php?__kvonr=22910
Am 10. September soll sich damit um 16 Uhr der Umweltausschuss  im Rathaus W-Barmen befassen.
https://ris.wuppertal.de/si0040.php__cjahr=2019&__cmonat=9&__canz=1&__cselect=0

Weitere Informationen auch dazu werden folgen…

Warum kein weiter so?

Die planetaren Grenzen sind längst überschritten – Grenzen, die zugleich unsere Lebensgrundlagen darstellen… Nicht unwichtig!

Kurz ein Blick auf den njuuz-Artikel vom 18.8.2019 „Ist Klimaschutz Privatsache?“ https://www.njuuz.de/beitrag49230.html

Klimakrise und Klimaschutz gehen uns an, alle! Schauen wir auf den „Status Quo“ oder vielleicht treffender die „aktuelle Gemengelage“, z.B. den  immer früheren Erd-Erschöpfungs-/-Überlastungstag (Earth-Overshoot-day), der Tag, bis zu dem die in einem Jahr wieder erneuerbaren Ressourcen der Erde aufgebraucht sind: Im Klartext heißt das: den Rest des Jahres leben wir auf Kosten anderer: Länder mit geringerem Ressourcenverbrauch und auch auf Kosten nachfolgender Generationen… Bereits seit den 70er Jahren mahnt der Club of Rome die Grenzen des Wachstums an. Der Erd-Überlastungstag 2019 war weltweit Ende Juli, bezogen auf Deutschland schon Anfang Mai.

Das sollte uns mächtig erschrecken und endlich aufrütteln, denn 1970 lag dieser Tag noch im Dezember! www.overshootday.org; Quelle: global footprint-network; Berechnung: (Planet’s Biocapacity / Humanity‘s Ecological footprint)*365 = Earth Overshoot Day

Alarmierend und unübersehbar sind insbesondere

 ·       das weltweite ARTENSTERBEN,
(auch deren Lebensgrundlagen „verbrauchen“ oder klarer vernichten wir)

 ·       die Vergiftung unserer BÖDEN und WASSER durch zu hohe Stickstoffenträge, Unkrautvernichtungsmittel etc.
(Unsere Böden und Gewässer sind lebende Organismen mit vielfältigen Kleinst-Lebensgemeinschaften, vormals verlässliche Quelle/n gesunder Nahrung)

·       KLIMAWANDEL,
(… mit der begründeten Befürchtung nicht vorhersehbarer, aber die Disruption beschleunigender Kipp-Punkte…

Visualisierung s. nachstehend und hier https://www.duh.de/themen/natur/planetare-grenzen/

Folgen von grenzenlosem Wachstums trotz planetarer Grenzen

Stadt/Land: Lernen wir voneinander, gemeinsam

Ehrenamtlich Engagierte der beiden benachbarten Bürger*in-EnergiE-Genossen-schaften im Bergischen Städtedreieck mit Sitz in Wuppertal (www.bbeg.de) und im Ennepe-Ruhr-Kreis nebst Hagen (www.beg-58.de)  erfahren unterschiedliche Aufmerksamkeit, Bereitschaft, und Unterstützung, selbst und/oder gemeinsam aktiv zu werden und Klimaschutz einfach zu machen: Im eher ländlichen Bereich sind die Wege für den Klimaschutz deutlich kürzer und Lokale Agenda-Netzwerke noch weitgehend intakt. Auch findet sich eher eine helfende Hand für „wir-Projekte“ wie sie in zahlreichen Bürger*innen-EnergiE-Gesellschaften gemeinsam angestoßen wurden….

In der Stadt wurde die Lokale Agenda – weitgehend aus finanziellen Gründen – leider manchmal dauerhaft unter den Radar verbannt. Erfreulicherweise machen aber auch dort ehrenamtlich engagierte Bürger*innen trotzdem Klimaschutz, nutzen weitsichtige Gesetze wie das – damals parteiübergreifend verabschiedete – EEG (Erneuerbare EnergiEen-Gesetz), das bis zum Beginn der seit 2012 gestarteten EEG-“Deformen” Bürger*innen beflügelte und die Gründung von bundesweit knapp 1.000 BürgerEnergI-Genossenschaften ermöglicht hatte.

Das EEG: “Murks” oder “Unglück”?

Wer dazu sagt „Wir können uns kein zweites Mal einen solchen Murks wie das EEG leisten”,  https://www.currect.de/2019/08/12/stellungnahme-zu-fridays-for-future/hat leider nicht verstanden, dass das Ur-EEG nicht Fluch, sondern Segen war! Ein “Unglück, das wir nicht haben kommen sehen“ ist es ganz gewiß auch nicht!

Menschen, die solche Gesetze dankbar aufgreifen wie in diesem Fall fast 1.000 BürgerEnergie-Genossenschaften, auszubremsen und durch seit 2012 ständig weiter verschlimmerte EEG-“Deformen” zu behindern, ist nicht nur äußerst unfair und verantwortungslos, sondern eindeutig foul-Spiel – und das nur, um bestehende Strukturen, Macht und Geld zu sichern – koste es, was es wolle? Das ist ein IrRWEg, liebe RWE & Co!

Das EEG ist ein echter Segen!

Weitsichtige Bürger*innen wie Wolf von Fabeck in NRW, Ernst Schrimpf in Bayern mein BBEn eV-Rats-Kollege und ehemaliger MdB Hans-Josef Fell sowie viele engagierte Windmüller im hohen Norden haben frühzeitig gehandelt, ausprobiert und Forderungen an die Politik gestellt. Weitsichtige Politiker wie z.B. der leider viel zu früh verstorbene Hermann Scheer (SPD), mein BBEn eV-Rats-Kollege und ehemaliger MdB Josef Göppel (CSU), mein Eurosolar eV-VS-Kollege Hermann Fellner (CSU) haben ebenfalls gehandelt und – parteiübergreifend – in politischen Kreisen für das Ur-EEG geworben, um es dann gemeinsam im Bundestag zu verabschieden.

Die seit 2000 durch das Ur-EEG geschaffenen gesetzlichen Rahmenbedingungen umfassten nur wenige Seiten, waren einfach und haben zum Mitmachen eingeladen, interessierte Bürger*innen, die ihre Ersparnisse in regionale Sachwerte investieren wollten, um die Dächer voll zu machen, gemeinsam EnergiE aus der Sonne zu erzeugen und an den daraus erzielten Erträgen teilzuhaben, aber auch, diese in weitere EE-Anlagen zu investieren…  Sie alle wissen, dass auch BürgerEnergiE Gemeinwohl schafft!

Runder Tisch der Fridays For Future im Dialog mit MdBs

Öffentlicher Dialog zwischen Vertretern der Fridays For Future Bewegung und Fraktionen des Deutschen Bundestages, u.a. mit Anton Hofreiter (B’90/Grüne), Matthias Miersch (SPD), Andreas Lenz (CSU), Lorenz Gösta Beutin (Linke), Lukas Köhler (FDP) und Karsten Hilse (AfD) sowie Maja Göpel als Vertreterin der Wissenschaft und des WGBU der Bundesregierung, Als Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) arbeitet Prof Dr. Maja Göpel an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zum Thema Nachhaltigkeitstransformationen. Live übertragen am 24.06.2019 von phoenix https://www.youtube.com/watch?v=e4QTZoZxiIw

Last but not least:

Ein am Samstag, 16.08.2019 in der Papierausgabe der Wuppertaler Rundschau abgedruckter Leserbrief bringt es treffend auf den Punkt. „Kinder haften für ihre Eltern““

Ergänzende Hintergrund-Info nebst Linksammlung s. auch hier:

njuuz-Artikel vom 18.8.: Ist Klimaschutz Privatsache? https://www.njuuz.de/beitrag49230.html

njuuz-Artikel vom 19.8.: Klimaschutz jetzt! https://www.njuuz.de/beitrag49269.html

=> s. dort auch den Aufruf zum weltweiten FFF-Aktionstag am 20.9.

bst Linksammlung s. auch hier:

njuuz-Artikel vom 18.8.: Ist Klimaschutz Privatsache? https://www.njuuz.de/beitrag49230.html

njuuz-Artikel vom 19.8.: Klimaschutz jetzt! https://www.njuuz.de/beitrag49269.html

=> inkl. Aufruf für den weltweiten FFF-Aktionstag am 20.9.

bbeg macht Klimaschutz mit Gemeinschafts-PV-Anlage Am Kothen


Fridays for Future, bbeg… Klimaschutz einfach machen statt weiter so!

Der internationale Schulstreik der Fridays for Fuuture-Bewegung Freitag in Aachen und die Proteste gestern im Rheinischen Revier zeigen, dass es überfällig ist, entschlossen zu agieren gegen die fKlimakrise und für den Umstieg auf 100% EE. bbeg z.B. macht einfach Klimaschutz.

Klimaschutz vor Ort durch EnergiE aus der Sonne – am Schulzentrum Kothen

Am 14.6.2019 hatten die Bergische BürgerEnergie-Genossenschaft (bbeg) Rolf Kinder, der Vorstandssprecher nebst Mit-Aktiven, das Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal (GMW) Dr. Martin Wehling/ Nadine Kiewert und die Schulleitung Claus Wyneken zum Pressetermin eingeladen – auf das Dach des Gymnasium Am Kothen.

Pressetermin bbeg-PV-4 Am Kothen (Foto: Anna Schwarz)

Technische Daten der 4. bbeg-PV-Anlage “Am Kothen”

Die nunmehr 4. bbeg-Photovoltaik-Anlage, deren insgesamt 250 Module/77,5-kWpeak auf die zwei Dachflächen verteilt sind. wurde bereits im Frühjahr 2019 in Betrieb genommen. Seit ihrer Inbetriebnahme könnten damit schon 4.627 Kilogramm CO2 eingespart werden, wenn man entsprechende Energieerzeugung aus fossilen Quellen entsprechend zurückfahren würde, Diese Wechselwirkung ist leider immer noch keine automatische Folge. Gleichwohl: Die bereits eingesparte CO2-Menge entspricht der Filterleistung von mehr als 15 Bäumen.

Die erzeugte Strommenge von jährlich rund 66.000 kWh wird zum großen Teil unmittelbar vor Ort genutzt. Der erzeugte Strom wird daher zunächst in das hauseigene Stromnetz und nur der überschüssige Stromanteil in das allgemeine Stromnetz eingespeist.

Die Anlage ist im Frühjahr 2019 fertiggestellt worden. Durch die Erzeugung des Stroms mit regenerativen Energiequellen werden jährlich rund 36 Tonnen CO2 gegenüber dem bundesweiten Strom-Mix vermieden und entlasten damit das Klima. Auf 20 Jahre betrachtet werden somit rund 720 Tonnen CO2 eingespart und 1,3 Millionen kWh regenerativer Strom mitten in Wuppertal erzeugt.

Auch der Betrieb dieser bbeg-PV-Anlage erfolgt ehrenamtlich. Die erzeugte Strommenge kann online kontrolliert werden, wie bbeg-Mitglied Joachim Suzka, der die technischen Anlagen betreibt, im Anschluss an die Besichtigung in der Aula der Schule interessierten Lehrer*innen und Schüler*innen erläuterte. „Störungen werden sofort per SMS gemeldet.“

Großer Zuspruch durch den OB…

Auch Oberbürgermeister Andreas Mucke zeigte sich sehr beeindruckt von der durch das – ehrenamtliche – Engagement der bbeg ermöglichte PV-Anlage und das gute Zusammenwirken mit dem GMW.

… und es gibt noch viel Luft nach oben!

„Bedarf und Potential gäbe es noch viel mehr, auch in Wuppertal. Es obliegt uns, dies gemeinsam schnellstmöglich zu nutzen. Immerhin investieren wir hier in regionale Sachwerte und beteiligen daran die Menschen vor Ort“ ergänzt Beate Petersen, die bbeg-Aufsichtsratsvorsitzende, die an eben diesem Wuppertaler Gymnasium Am Kothen ihr Abitur gemacht und die bbeg im März 2012 mit gegründet hat.

Tatsächlich ist auch der Strombedarf des Schulzentrums Am Kothen (Gymnasium, Berufskolleg am Kothen und nahegelegene Sporthalle) deutlich größer als die nun installierte Anlage erzeugt. Nach diesem ersten Schritt könn(t)en wir weitere Dächer mit PV-Anlagen bestücken, ggf. überschüssige EnergiE speichern und  EnergiE als Sektorenkopplung denken – mit Wärme und Verkehr sowie Partizipation.

Ansprechpartner

  • bbeg: Rolf Kinder, Vorstandssprecher
  • GMW: Dr. Martin Wehling, Nadine Kiewert
  • Gymnasium Am Kothen: Claus Wyneken, Schulleitung

Pressespiegel

Sollten wir weitere Presse-Berichte dazu nicht erwähnt haben, ist dies keine böse Abschicht, und wir wären für die Zusendung eines Links dankbar, um diesen hier zu ergänzen.

Weitere bbeg-PV-Anlagen

Strom aus der Sonne erzeugen auch die bbeg-PV-Anlagen auf den Dächern von

  • w-tec Technologiezentrum, Lichtscheid
  • Sechseckschule in Erkrath
  • Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule, Windstraße

Neue bbeg Projekte sind  in Planung, und die in der bbeg Engagierten freuen sich über weitere Interessierte, die so ihre und die Zukunft nachfolgender Generationen aktiv mitgestalten wollen. Bei Interesse lohnt ein Blick auf die bbeg-website unter www.bbeg.de/Termine und/oder gerne eine eMail an info@bbeg.de.

Bürgerbudget-Endspurt für die Phase-1: HEUTE, 21.4.

Ideen einreichen, kommentieren und bewerten, Gemeinwohl-Check… das sind einzelne Schritte des Wuppertaler Bürgerbudgets 2019, das nach 2017 – dankenswerterweise – nun zum zweiten Mal ausgelobt wird…

„Vom 1. bis zum 21. April 2019 können Sie alle eingegangenen Projektideen, die den Kriterien entsprechen (insgesamt 155), kommentieren und bewerten. Sie können auch mehreren Projekten Ihre Stimme geben (eine Stimme pro Projekt). Die beliebtesten 100 Projekte gehen weiter zum “Gemeinwohlcheck” in eine Bürgerwerkstatt am 29. April 2019. Dort werden 30 Projektideen ausgewählt, die den meisten Mehrwert für Wuppertal haben.“  https://talbeteiligung.de/topic/buergerbudget#pageid=undefined&sort=votesum&status=show&title=&attribute681=&attribute740=

  • Wuppertaler BürgerBudgetAbstimmung über die eingereichten Ideen bis heute noch bis inkl. heute, Ostersonntag, 21.4.2019
  • Nachdem Bürgerbudget: Ideen einreichen bis zum 24.3.2019 eingereicht werden konnten. Njuuz berichtete darüber: https://www.njuuz.de/beitrag47230.html?print=true

Es sind spannende Ideen für unsere Stadt dabei. Die Anregungen stammen von vielen Menschen aus verschiedenen Wuppertaler Stadträumen und zu ganz unterschiedlichen Themen. Einige lassen sich thematisch bündeln – sowie z. B. zur EnergiE- und Verkehrswende:

…viele kleine Samen für das große Ganze…

EnergiE aus der Sonne – nutzen wir sie auch hier

Vorne dabei ist die Idee zu einer Photovoltaik-(PV-)Anlage zur Erzeugung von Strom aus der Sonne auf dem Dach der Hauptfeuerwache.- ganz nach dem Motto. „Macht die Dächer voll!“
https://talbeteiligung.de/topic/buergerbudget/thought/9893

Viele Menschen sind schon zur BürgerEnergiEwende aktiv, haben Photovoltaikanlagen auf dem eigenen Dach, beteiligen sich an – deutschlandweit knapp 1.000 – BürgerEnergie-Genossenschaften wie z.B. der bergischen BürgerEnergiE-Genossenschaft www.bbeg.de , mit denen sie Gemeinschafts-PV-Anlagen z.B. auf größeren Dächern bauen…   Gut ist: wir können alle mitmachen, JEDE/R, HIER & JETZT!

Die Sonne lacht – perfekt passend zum langen Osterwochenende und zum vorgenannten Thema… Strahlender Sonnenschein lockt uns nach draußen und erzeugt EnergiE auf unseren Dächern…!

Flora und Fauna sind jetzt wieder sicht-, hör- und fühlbar aktiv: Die Vögel zwitschern! Der zarte Duft blühender Obstbäume vielfältiger Vegetation liegt in der Luft.

Sichere Verkehrsräume… wollen wir auch in Wuppertal

Leider röhren auch laut dröhnend getunte Motoren von Autos und Motorrädern nun wieder verstärkt.
An der Düsseldorfer Kö werden diese inzwischen regelmäßig kontrolliert und verwarnt, in Singen kündigte die Polizei an, dies über Ostern verstärkt zu überwachen. Bieten unsere Verkehrsräume Sicherheit und Lebensqualität?

Ein ganzes Bündel Ideen gibt es auch zur Verkehrssicherheit – wie Verkehrswendemanager*in, sichere Verkehrswege und Markierungen, Zebrastreifen an gefährlichen Stellen und vieles mehr!

Auch dese Idee lädt ein zum mitmachen beim Wuppertaler BürgerBudget 2019

Im AK W-Nord freut sich der EN-Kreis über satte Einnahmen aus Geschwindigkeitsmessgeräten. Wermelskirchen testete und übernahm längst kombinierte Geschwindigkeits-Lärm-Messgeräte.

Zwei dieser – mobilen – Kombi-Messgeräte zu kaufen, ist auch eine Idee für das Wuppertaler BürgerBudget :
https://talbeteiligung.de/topic/buergerbudget/thought/10173

Wie eingangs erwähnt: Die Abstimmung ist noch bis inkl. heute, 21.4.2019 möglich – und weiter geht es am 29.4. mit dem Gemeinwohl-Check…

Dialog statt Drohung auch im Hambacher Wald!

ergänzende Anm.: AKTUELLE ENTWICKLUNG

BUND-NRW–PM vom 6.9.2018:  RWE muss Rodungen verschieben
Atempause für den Hambacher Wald (bis zum 14.Oktober 2018)
https://www.bund-nrw.de/service/presse/detail/news/atempause-fuer-den-hambacher-wald/

Gemengelage im Hambacher Wald

Seit Jahren protestieren Menschen im Hambacher Wald, um den Rest des  wertvollen alten Waldbestandes  zu erhalten. Durch weiteren Braunkohle-Abbau von RWE ist der Wald bedroht.
Zum Schutz des Waldes wohnen Menschen dort in Baumhäusern.

HERZLICHE EINLADUNG:
Aus Solidarität mit den Aktivist*innen und um den wahren Wert der Natur dort zu zeigen, finden Sonntags-Wald-Spaziergänge statt, aus gegebenem Anlass im September an jedem Sonntag ab 11.30 Uhr. Details siehe unten.  Anmeldungen unter info@zobel-natur.de

Der Wald wurde zum „Gefährlichen Gebiet“ erklärt, im Wiesencamp wurde Infrastruktur wie Solarmodule, Wasservorräte zerstört und technische Geräte wie PCs , Kameras mitgenommen.

Danach ist das Bürgerprotest-Mobil ist ausgebrannt.  Die Brandursache ist noch unklar.

legal oder legitim?

Es stellt sich die Frage, ob Kohle-Abbau hauch heute noch im öffentlichen Interesse ist oder ob sich dies – maßgeblich auch durch den Klimawandel und die Energiewende – geändert hat:

Fakt ist
Unstreitig versucht der RWE-Konzern, sein – legales – Eigentumsrecht durchzusetzen, notfalls mit Gewalt und Polizei.

Ist dies heute noch legitim oder muss dies – auch wg. Klimawandel und Energiewende – im Gemeinwohl-Interesse zurücktreten.
Die Zeiten haben sich sehr geändert. RWE geht diese Änderung nicht mit. Ein Kommentar dazu, der auch RWE-… Entscheider zum Nachdenken anregen sollte: Süddeutsche Zeitung

analytische Kommentare zum Hambacher Wald

ein Kommentar in der Süddeutschen:
RWE – nichts gelernt

ergänzende Anm. vom 7.9.: Hintergrund-Beitrag:
„Worum es beim Hambacher Wald wirklich geht..“ 

http://www.dgs.de/news/en-detail/070918-worum-es-beim-hambacher-wald-wirklich-geht/

Metropolsolar-Netzwerk schreibt:

„Kohle: Die Antwort von RWE auf den Hitze-, Dürre- und Waldbrand-Sommers 2018 ist die Ankündigung den verbliebenen Rest des Hambacher Forstes abzuholzen – um dauerhaft weiter Braunkohle verbrennen zu können .
Und Andrea Nahles von der SPD fällt nichts Besseres ein, als den Grünen eine Blutgrätsche bei der Braunkohle vorzuwerfen. Merkel schweigt. Eine – im Vergleich zu den Erneuerbaren – sehr überschaubare Zahl von Arbeitsplätzen dient den Konzernen in der Kohlekommission als menschliches Schutzschild für eine unausgesprochene Lösegeldforderung („Gebt uns Geld, dann steigen wir aus.“ ) an die Politik. Wie beim Atomausstieg soll beim Kohleausstieg den BürgerInnen von den Konzernen eine nach oben offene Rechnung überreicht werden.“

Längst haben dies viele Menschen erkannt
und rufen zur Solidarität und zum Mitmachen auf:

via Kohlerunde-nrw kam die Meldung:
Bundesumweltministerin Schulze befürwortet Moratorium.
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/hambacher-forst-schulze-will-dass-rwe-vorerst-auf-umstrittene-rodungsarbeiten-verzichtet/22949624.html

  • bitte mitmachen:
    Nutzt den „Rise-for-Climate“-Klima-Welt-Aktionstag am 8.9., um eure Oberbürgermeister_innen aufzufordern, endlich die RWE-Aktien zu verkaufen! Ein Kohlekonzern, der ein neues Braunkohlekraftwerk plant und den Hambacher Wald zerstört, darf nicht mit öffentlichem Geld unterstützt werden! Es ist wichtig, beim Welt-Aktionstag 8.9.  und auch am Folgetag – beim Waldspaziergang in Hambach Zeichen zu setzen, bitte friedlich!
  • SonnenEnergiE, sauber

    Dies stärkt auch Politiker*innen sowie Vertreter*innen großer NGOs und Unternehmen, die sich am 11.9. zum Climate Reality Gipfel in San Francisco treffen.

initiiert durch den ehemaligen US-Vizepräsidenten und Friedensnobelpreisträger Al Gore, erstes Training in Deutschland im Juni 2018

Wäre es nicht wesentlich sinnvoller, nun Zeit zu gewinnen, durch zu atmen, und die Polizeikräfte, die in Hambach Präsens zeigen, zum Beispiel nach Chemnitz zu schicken…?

HINTERGRUND-INFOS:

Warum gibt es den Widerstand im Hambacher Wald?

Antworten werden zB hier gegeben – von Peter Wohlleben und – friedlichen – Waldbesetzer*innen
https://www.youtube.com/results?search_query=peter+wohlleben+hambacher+forst

Archiv-Quelle mit gesammelten Terminen, Pressestimmen und weiteren Infos
www.verheizte-heimat.de <http://www.verheizte-heimat.de>

Hintergrund-Info auch auf den Seiten von BUND-NRW  sowie der BI-Seite „Buirer für Buir“
https://www.buirerfuerbuir.de/index.php/aktuelles/pressemitteilugen/268-betroffene-verbaende-und-initiativen-fordern-sofortiges-braunkohlen-moratorium

Was tun: Divestment

Die Ereignisse überschlagen sich derzeit im Rheinischen Revier. Zugleich hat Greenpeace letzte Woche Recherche-Ergebnisse über die RWE-Aktien-haltenden Kommunen veröffentlicht.

Ein Hintergrund-Blogbeitrag findet sich hier:
https://gofossilfree.org/de/der-rwe-sumpf-in-den-kommunen-why-we-rise-in-essen/

Das Fazit und die kompletten Ergebnisse der RWE-Kommunen-Recherche finden sich hier:
https://www.greenpeace-koeln.de/kommunen-bereiten-verkauf-von-rwe-aktien-vor/

Die Ergebnisse der Recherche sollen auf der einen Seite aufzeigen, dass immer noch viele Kommunen RWE-Aktien halten, aber auch, dass Einiges in Bewegung gekommen ist.

So haben die folgenden Kommunen, ihre RWE-Aktien vollständig oder zum Teil veräußert:

  • Stadt Bochum – 4,4 Mio. – Oktober 2016 & Juni 2017
  • Kreis Wesel – 1 Mio. – März 2017
  • Stadt Mülheim – 1 Mio. – August 2017
  • Stadt Herne – 450.000 – Herbst 2017
  • Kreis Siegen-Wittgenstein – 2,4 Mio. – Juni 2018

Immer mehr Kommunen ziehen ihre RWE-Aktien aus den RWE-Beteiligungsgesellschaften raus,  so dass sie diese wieder in der eigenen Verfügungshoheit haben. Und genau da kommen alle die ins Spiel, die aktiv werden wollen:  Fordert dies ein – insbesondere bei den Kommunen, die RWE-Aktien noch hinzu kaufen, unfassbar!

Auch Greenpeace sagt: Raus aus RWE! Divest Now!

Was tun:  Dokumentationsfilm-Trilogie „BRAND I-III“ anschauen

Die Film-Trilogie BRAND I bis III dokumentiert über Jahre das Rheinische Revier, die Menschen, Landschaft und Kultur. Teil I  der Trilogie lief am Freitag auch in der Wuppertaler Kulturscheune, Die Künstlerin war anwesend  und diskutierte mit. Teil II und III folgen.

njuuz-Artikel zum Film:
https://www.njuuz.de/beitrag44286.html

und ein Kinotrailer zur Rodungs-Verhinderungs-Saison
https://my.pcloud.com/publink/show?code=XZsFyD7ZHCilT59eoauORdmuxLHds7vrQDU

Die Klima-Allianz, ein bundesweites Bündnis von über 100 NGOs, zur Kohlekommission:
https://www.kommission-wsb.de/WSB/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/20180823-presseinformation-der-vier-vorsitzenden.html

Artikel zur Zukunft der Kohlekommission, sowie ein Kommentar von Thorsten Knuf
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/kohlekommission-heftiger-streit-um-tagebau-hambach-a-1224180.html

Artikel zum Ausstieg aus der Kohleverstromung: Notwendige Versöhnung ist in Gefahr
https://www.ksta.de/wirtschaft/ausstieg-aus-der-kohleverstromung-die-versoehnung-verfeindeter-lager-ist-riskant-31139300

was tun: sich informieren:

Stimmen aus dem Wald, z.B. der Ticker „Hambi bleibt“ :https://hambacherforst.org/blog/2018/08/26/ticker-august

www.aktion-unterholz.org

Ein Beitrag der noch nicht fertig ist. aber bereits Quellen enthält, dass die Energiewende machbar ist:
https://energieliga.wordpress.com/2018/08/18/energiewende-fuer-wald-manheim
Wer mag, ist herzlich eingeladen, sich inhaltlich zu beteiligen.

Last but not least:

was tun: geführte Sonntagsspaziergänge im Hambacher Wald 

Waldspaziergänge, im September an jedem Sonntag. Immer 11.30 Uhr, mit Treffpunkt am Kieswerk Collas. Unter Vorbehalt, denn der Treffpunkt kann sich durch die aktuelle Situation ändern.

Wir können nur hoffen, dass Einsicht siegt und ein gemeinsamer Weg wirklich gewollt ist, von allen!

ergänzender ANHANG:
eMail vom 4.9.2018 des Waldführers Michael Zobel:

es ist sooo viel los, deshalb gibt es sicherlich Doppelsendungen…   sorry, bitte Lösch-Knopf benutzen

Guten Tag zusammen,

die Ereignisse überschlagen sich, es ist schwer, noch den Überblick zu behalten. Ich versuche es trotzdem.

Zu allererst: Wir machen weiter. Wir machen weiter mit unserer Unterstützung der Menschen, die sich auf vielfältige Weise für den Erhalt des Hambacher Waldes einsetzen. Sei es auf der Straße, bei Waldspaziergängen, vor Gericht, mit Kunst und Musik, in der Presse, im Wald und auf den Bäumen. Und wir wollen zeigen, dass am Ende dieser Widerstand so groß und wirkungsvoll sein wird, dass dem IrRWEg der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen ein baldiges Ende gemacht wird.

Von diesem Ziel lassen wir uns nicht abbringen. Und ich appelliere an Alle, die mit uns zusammen das gleiche Ziel verfolgen, sehr genau zu überlegen, was uns dem Erfolg näher bringt. Es gibt gerade eine überwätigende Welle der Solidarität und Unterstützung, eine wachsende Zahl von Menschen, die nicht tatenlos zusehen wollen, wie mit dem Hambacher Wald ein ganz wichtiges Symbol für das Leben im Einklang mit der Natur unwiderbringlich vernichtet werden soll.

Alle Menschen im und um den Wald herum sollen wissen, dass diese beispiellose Unterstützung eine ganz große Chance ist. Wir müssen dringend heraus aus einer scheinbar unaufhaltsamen Spirale der Eskalation, wir brauchen Zeit zum Atemholen und Nachdenken, wir brauchen hoffnungsvolle Bilder, keine brennenden Autos, wir brauchen Deeskalation auf allen Seiten, keine Märtyrer, keine verletzten Menschen. Danke.

September 2018, der Monat vor der kommenden Rodungs-Saison. Lasst uns wie im vergangenen Jahr eine Rodungs-Verhinderungs-Saison daraus machen. Zum Beispiel mit gleich fünf Sonntags-Spaziergängen. Vorgestern, 2. September, kurzfristig in den Kalender gekommen, tortz massiver Polizeikontrollen 420 (!) große und kleine TeilenhmerInnen.

Ein paar Fotos,
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10213863112666615&set=pcb.10213863137587238&type=3&theater

ein Film…
https://vimeo.com/287950964

Wir kommen wieder, wir machen weiter, Waldspaziergänge
am 9. September, 16. September zusammen mit der Aktion AufBäumen und Waldfest,  https://aufbaeumengegenkohle.de ,
23. September mit dem Aachener Friedenskreuz,
30. September ROTE LINIE

Fünf September-Sonntagsspaziergänge im Hambacher Wald

Es gibt eine wachsende Zahl von Anmeldungen für die kommenden Waldspaziergänge, im September bekanntlich an jedem Sonntag. Immer 11.30 Uhr, immer Treffpunkt am Kieswerk Collas. Unter Vorbehalt, denn der Treffpunkt kann sich durch die aktuelle Situation jederzeit ändern.

Wegen der Erklärung des Gebietes rund um den Hambacher Wald zum „Gefährlichen Gebiet“ können Identitäts- und Gepäck- bzw. Fahrzeugkontrollen durchgeführt werden. Lasst Euch nicht abschrecken. Lebensmittel und Wasser werden übrigens bisher durchgelassen…

Anmeldungen unter info@zobel-natur.de

Weitere Termine, noch mehr nachzulesen und zu sehen auf facebook HambiSoli Terminkalender …

Großartige Kunst – Helge und Saxana sind ein Geschenk für den Wald und seine Bewohner

Das phänomenale Künstlerpaar Helge Hommes und seine Frau Saxana ist jetzt schon zwei Wochen im Wald und malt. Gerade entsteht das Abschlussbild „Himmelskinder“, drei mal vier Meter groß. Die beiden laden ein:

HELGE HOMMES …
+++ EINLADUNG +++
Hallo liebe Menschen … Saxana und ich möchten euch einladen, am kommenden Mittwoch ( 5. Sept. 2018 ) ab Mittag alle in den Hambacher Wald zu kommen ( … und dort am Ort Rotbuchingen bzw. Beechtown ) um mit uns zusammen das 11. Gemälde, das wir nun in 14 Tagen hier im Wald gemalt haben, im Anlass einer Betrachtung mit gemeinsamen Energietanken zu feiern. Wir fahren dann zurück nach Leipzig und hoffen jede Menge positive Energie im Wald zu lassen, die die Menschen dort, die in den Baumkronen wohnen und die Bäume brauchen, um der drohenden Gefahr der Folgen der irrsinnigen Gedanken von RWE zu widerstehen. Ich hoffe Ihr kommt alle. Polizisten, die sich gedanklich mit dem Thema auseinandersetzen und zu einer Befriedung beitragen möchten sind herzlich willkommen. Die Gemälde müssen wir leider aus diversen Gründen erstmal mit nach Leipzig nehmen. Falls das Ludwigforum oder der neue Aachener Kunstverein sich spontan entschließen würden die 11 Gemälde in einer Sonderschau in Solidarität zu dem Hambacher Wald auszustellen, wäre dies der angemessene Rahmen, den die Bilder und die ganze Sache verdient hätten … darüber könnte man nachdenken … herzlichen Gruss Helge & Saxana +++ Danke an WOLFGANG BECKER ( ohne ihm wären wir nicht hier ), an Todde ( grossartige Filmdokumente !!! ), an Michael Zobel & Eva ( souveräne Unterstützung in so vielen Ebenen / grossartig ) , an alle Menschen, die hier Haltung zeigen und leben … ganz besonders an die vielen jungen Menschen in den Baumkronen > stellvertretend genannt: Ton – Delft -Jasper … und nun wünsche ich mir , das Mittwoch Mittag 1000 Leute oder mehr in den Wald kommen.
https://www.facebook.com/profile.php?id=100013095848103

Demonstration am Mittwoch, 5. September, Grundrechte verteidigen – Hambacher Forst erhalten
https://hambacherforst.org/blog/2018/09/02/aufruf-zur-demonstration-am-5-9-18-grundrechte-verteidigen-hambacher-forst-erhalten/

Donnerstag, 6. September. Der Wald wird mehr und mehr abgesperrt, die Waldschützer können kaum mehr herauskommen. Und genau zu diesem Zeitpunkt beginnt der Prozess gegen eine Person, die für viele zu einem der prägenden Gesichter der letzten Jahre geworden ist, Kim Neuland.

Im Dezember 2016 wurde sie für 17 Tage ihrer Freiheit durch Untersuchungshaft braubt. Es wird der erste Prozesstag von dreien vor einem Schöffengericht am Amtsgericht Düren, Saal 1.07, August-Klotz-Str. 14, 52349 Düren sein. An diesem Tag sind sechs Zeug_innen geladen. Der nächste Prozesstag ist für den 14.09.18, der dritte zum 16.10.18 anberaumt.

Breite Öffentlichkeit gewünscht!

Samstag, 8. September, eine private Initiative zum Familienausflug, danke für Euer Engagement…

“Ich habe deinen Impuls nun direkt aufgenommen und für Samstag mit befreundeten Familien einen Ausflug ind en Hambacher Forst zu einem Fototermin ausgemacht.”
https://www.facebook.com/events/665631230503085/

Nochmal Samstag, 8. September, Historischer Spaziergang in Keyenberg, siehe Anhang

Sonntag, 9. September, ganztägig, Ehrenwert – Aktionstag der Aachener Vereine in der Innenstadt. Am Stand der Anti-AtomInitiative 3 Rosen wird auch der Hambacher Wald vertreten sein, danke für die Unterstützung…

Die campact online-Petition ist gerade bei mehr als 248000 Unterschriften angekommen, bitte weiterleiten, unterschreiben, teilen…
https://aktion.campact.de/kohleaus/hambach-appell/teilnehmen

und der Kinotrailer zur Rodungs-Verhinderungs-Saison ist fertig…
https://vimeo.com/286849197

noch eine ganz tolle Info-Quelle mit Terminen, Archiv u. ä. hier, DANKE Barbara
www.verheizte-heimat.de

so viel Stoff, das soll erst einmal reichen, nochmals danke für die vielfältige Unterstützung,

mit verhalten optimistischen Grüßen,

Michael Zobel
Naturführer und Waldpädagoge

 

Wandel durch handeln (8) Klima schützen durch Kleidung & Co-Wende (…)

Kleidung kann hier glücklich machen und woanders Mensch und Mitwelt belasten. Dass dies so ist, dürfte im Zeichen von Internet und Co zur weltweiten Berichterstattung Allgemeinbildung sein. Wandel durch handeln -ist möglich…

13.11.2017, Tag-8 der COP23:

Konsum-Wende einleiten

Es bleibt nichts so, wie es ist, wenn alles so bleibt, wie es ist. (Erich Kästner)

Die Herstellung von Konsumartikeln wie zB Kleidung und Geschenke kosten Energie und Wasser. Deshalb sollten dies auch keine Wegwerfartikel sein!

…++ Klima-Kohle-Demo (11/2017)

manchmal müssen wir auch weiter schauen, um Zusammenhänge zu erkennen. (eigenes Foto)

++ Hintergrundinfo
Kleidung – ein Wegwerfartikel?

Können wir uns das leisten? Hat die Welt dafür genug Ressourcen?

Macht das Sinn?

++ Nachrichten & Termine im Kontext der COP23

Greenpeace-Presseerklärung vom 21.09.2017 Ausstellung „Schmutzige Wäsche – Woher kommt unsere Kleidung?“ Präsentiert von Greenpeace Wuppertal in der Universitätsbibliothek Wuppertal Wuppertal, 21.09.2017 – Kurz bevor im Investorenkubus am neuen Döppersberg die umstrittene Modekette „Primark“ eine Filiale eröffnet, spricht Greenpeace Wuppertal besonders Studierende mit der Ausstellung „Schmutzige Wäsche – Woher kommt unsere Kleidung?“ an. Sie zeigt die Folgen der globalisierten Textilherstellung für Mensch und Umwelt. Vom 16. November bis zum 08. Dezember 2017 ist sie in der Universitätsbibliothek Wuppertal (Campus Grifflenberg, Gebäude BZ, Gaußstr. 20) zu sehen. Am Donnerstag, dem 16. November um 17.00 Uhr findet die Vernissage mit einer inhaltlichen Einführung statt. Mit einer öffentlichen Kleidertauschparty am Donnerstag, den 07. Dezember von 16.00 – 20.00 Uhr bietet Greenpeace in Zusammenarbeit mit dem AStA eine lebendige und geldfreie Möglichkeit, Kleidung weiter zu verwenden (Campus Grifflenberg, AStA Ebene ME 04).

https://www.bib.uni-wuppertal.de/fileadmin/bib/Ausstellungen/2017/ausstellung_greenpeace.pdf

++ BUND-Jugend-Camp For Future (08/2017)

waschen, nicht wegwerfen! (eigenes Foto)

++ persönliche Energiewende einleiten: Kleidung

  • Kleidung nicht zwingend neu kaufen, sondern auch Kleidung-tauschen (z. B. bei Kleider-Tauschparty, s.o.…) und/oder gebraucht weiternutzen.
  • Kleidung maß man nicht einfach nur billig kaufen, sondern darf auch die Lieferkette ernsthaft hinterfragen:
    Welche Folgen hat diese Ware für Mensch und Mitwelt?
  • Upcycling ist umweltschonend , kreativ und einzigartig

++FAZIT:

Der gesetzliche Rahmen muss stimmen und jede/r bei sich selbst beginnen!

Wandel durch handeln (1) Klima schützen durch Energiewende (Strom)

6.11.2017, Tag-1 der COP23:
Atom- & Kohleausstieg mit Solaroffensive

Es bleibt nichts so, wie es ist, wenn alles so bleibt, wie es ist.
(Erich Kästner)

…Klima-Flüchtlinge! (Quelle: G. Mester/sfv)

Zum Auftakt der 23. Weltklimakonferenz in Bonn (COP23)
bringt Campact: die Ereignisse vom Wochenende auf den Punkt

„Was für eine Zahl! 25.000 Menschen aus aller Welt zogen am Samstag durchs beschauliche Bonn – die größte Klima-Demo, die es in Deutschland je gab. Alle großen Nachrichtensendungen zeigten die Bilder. Unsere Forderung nach einem schnellen Ausstieg aus dem Klima-Killer Kohle war überall. Möglich gemacht haben diesen Riesenerfolg auch Sie: Toll, dass Sie mit dabei waren,

Die Demo war ein starker Auftritt zur richtigen Zeit:

In diesen Tagen streiten in Berlin Grüne, FDP und Union über Klimaziele und Kohleausstieg. Und wissen jetzt: Sie haben es mit einer rasant wachsenden Klimabewegung zu tun – die nicht mehr locker lässt, bis die Kohlemeiler vom Netz gehen.

Die Demo war übrigens nicht der einzige Volltreffer: Am Sonntag blockierten  4.500 Aktivist/innen für einen Tag den Braunkohle-Tagebau Hambach.

Und München, Deutschlands drittgrößte Stadt, stimmte in einem Volksentscheid für die Abschaltung ihres Kohlekraftwerks.
Ein richtig gutes Wochenende für den Klimaschutz!“

++ Hintergrundinfo
(wobei die TV-Tipps, in der Mediathek abrufbar sind)

++ persönliche Energiewende einleiten:
Strom einsparen, effiziente Geräte nutzen, und erneuerbar erzeugten Strom nutzen: dafür zum ÖkoStromanbieter wechseln:
wie zB Bürgerwerke eG, Energiewerke Schönau eG (Stromrebellen), Greenpeace Energy eG oder Naturstrom AG, die alle bundesweit Ökostrom anbieten.  Strom selbst aus erneuerbaren Quellen erzeugen – mit der Solaranlage auf dem eigenen Dach oder mit der Gemeinschaftsanlage der regionalen BürgerEnergiE-Genossenschaft.

Herzliche Einladung zum nächsten Aktiventreffen der Bergischen BürgerEnergiEGenossenschaft bbeg am Mittwoch, 15.11.2017 um 19 Uhr im Marines (Ecke Gathe/Wiesenstraße in W-Elberfeld),
http://www.bbeg.de/2017/11/07/herzliche-einladung-zum-bbeg-stammtischaktiventreffen-am-mittwoch-15-11-2017-um-19-uhr-im-marines-ecke-gathewiesenstr-w-elberfeld/
Kontakt: info@bbeg.de

Vereinzelt erkennen auch innovative Stadtwerke die Synergieeffekte und sehen die regionale EnergiE-Wende als Gemeinschaftsprojekt bis hin zur Beteiligung der BürgerEnergiE-Genossenschaft an den Stadtwerken: wie es zB in Wolfhagen, Jena und Solingen gelebt wird oder aber die Stadtwerke beteiligen sich an der regionalen BEG, so zB im benachbarten Ennepe-Ruhr-Kreis …

++FAZIT:

Der gesetzliche Rahmen muss stimmen und jede/r bei sich selbst beginnen!

wir haben die Wahl – auch energiepolitisch

Bis zur Bundestagswahl 2017 sind es noch 13 Tage …

Quelle: G. Mester/sfv

Die Welt ist, wie wir sind. Sie wird, wie wir werden.
Wir haben die Wahl.

Am 2. August 2017 überstieg die menschliche Nachfrage an natürlichen Ressourcen die Kapazität der Erde zur Reproduktion dieser Ressourcen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Earth_Overshoot_Day

Deutschland überstieg diese Grenze bereits am 24. April 2017.
http://www.overshootday.org/about-earth-overshoot-day/country-overshoot-days/

Der Klimawandel findet statt. Trotzdem werden Energiewende und BürgerEnergiE durch die Bundestagskandidaten 2017 höchst selten thematisiert. Selbst informieren geht ja auch: :

(Un)Wahrheiten zur Energiewende „fake, Fakt, Fazit“ – ein Faktencheck „EnergiE“ mit 24 Kurz-Beiträgen – als quasi-Adventskalender https://www.bremer-manifest.de/blog/news/

und in den Social Media – Hier sind auch Kommentare sehr erwünscht! https://www.facebook.com/freundevonprokon/posts/797500133754714?comment_id=7

Gemeinsame energiepolitische Wahlprüfsteine aus Juni 2017 von für Erneuerbare Energien (EE) engagierten Organisationen nebst Antworten der Parteien  http://www.sfv.de/artikel/antworten_der_parteien_auf_die_energiepolitischen_wahlpruefsteine_zur_bundestags.htm#toc00

ergänzende energiepolitische Wahlprüfsteine zur BürgerEnergiE vom Bündnis BürgerEnergiE, (BBEn e.V.) nebst Antworten der Parteien
https://www.buendnis-buergerenergie.de/fileadmin/user_upload/downloads/Hol_den_Buergerenergiepolitiker/Wahlpruefsteine_des_Buendnis_Buergerenergie_final_06092017.pdf

Abschließend noch einige Veranstaltungsangebote für diese Woche:

  • Heute, am 11.9.2017 Dialog-Werkstatt: Energiegewinnung im Rheinischen Revier“  18:30 bis ca. 21:00 Uhr: im ev. Gemeindehaus Buir, Bahnstraße 42, 50170 Kerpen-Buir, s. http://energieliga.org/  
  • Heute, am 11.9.2017 um 19:00 Uhr: Aktiventreffen der BUND-Kreisgruppe Wuppertal im Stadtteilzentrum Heckinghauser Str. 195, 42289 Wuppertal (zur Orientierung: Nähe Gaskessel)
  • am 13.9.2017 um 18:30 Uhr im Begegnungszentrum Färberei, W-Oberbarmen, Peter Hansen Platz 1 (vormals Stennert)
    Das Wuppertaler Aktionsbündnis gegen TTIP & andere Freihandelsfallen/Investorenschutzabkommen lädt ein: zur Info & Diskussion:  Freihandelsverträge mit Afrika  – fair gestaltet?
    http://www.faerberei-wuppertal.de/kultur-detail/items/ceta-tisa-ttip-fairer-handel-oder-nur-investorenschutz.html
  • am 16.9.2017 Erster klimaneutraler Lauf in Schwelm, EN-Kreis: Während der Veranstaltung wird auf dem Märkischen Platz für das leibliche Wohl gesorgt.  Auch gibt es spannende Informationen rund um Klima, BürgerEnergiE, Gemeinwohl-Ökonomie, Müll(Vermeidung/-entsorgung) etc.… https://roteerde.de/rote-erde/home/citylauf-2017.html

Soweit zur Info und gerne auch zur weiteren Verbreitung.

Weitere vielleicht für den einen oder die andere interessante Termine finden sich hier: http://hasko03.de/termine/

Eine gute Woche allerseits und mit sonnigen Grüßen!

Erntest Du noch oder säst Du schon? Gut für das Gemeinwohl

Anders wirtschaften. Geht das?

Ansätze, wie das gehen könnte, ohne unseren Planeten, Mensch und Mitwelt weiter – über die Grenzen des Machbaren – auszunutzen, gibt es viele. Auch die Gemeinwohl-Ökonomie-Regionalgruppe Ennepe, Ruhr &  Wupper beschäftigt sich damit und handelt.

GWÖ – Wirtschaftsmodell mit Zukunft

Seit Anfang 2016 trifft sich eine Pionier-Unternehmer*innengruppe regelmäßig, um die Gemeinwohl-Ökonomie kennen zu lernen. Den Lernweg zu betreuen war eine spannende Herausforderung, aber mit neugierigen Pionieren, langjähriger und vielfältiger Praxiserfahrung aus der Gemeinwohl-Ökonomie nebst Bilanzerstellung  gut machbar. Ein Teil der Pionierunter-nehmer*innen stellt sich am 20.6.2017 in Wetter an der Ruhr vor.

GWÖ- Die Wirtschaft vom Kopf auf die Füße stellen.

ERNTEST DU NOCH, ODER SÄST DU SCHON? – GUT FÜR’S GEMEINWOHL

Die GWÖ-ERW-Auftakt-Veranstaltung für Unternehmen aus der Region findet am Dienstag, 20.06. um 19 Uhr in der Lichtburg in Wetter (http://www.lichtburg-wetter.de/anfahrt) statt. Impulse zur GWÖ gibt der Mit-Initiator der GWÖ, Christian Felber und wird die 2010 erstmals publizierte Idee der GWÖ dort auf Einladung des soziokulturellen Zentrums Lichtburg vorstellen. Unterstützt wird dies von der GWÖ-Regionalgruppe Ennepe, Ruhr & Wupper, einer von weltweit rund 50 regional aktiven Gruppen.
http://ERNTEST DU NOCH, ODER SÄST DU SCHON? – GUT FÜR’S GEMEINWOHL
Jüngst ist die GWÖ mit dem ZEIT-WISSEN-Preis 2017 „Mut zur Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet worden.

GWÖ – nachhaltig wirtschaften – präsentiert im soziokulturellen Zentrum Lichtburg

Nachhaltigkeit ist gefragt und überlebenswichtig

Nachhaltigkeit – ein häufig genutztes Wort, dessen Bedeutung zunehmend unklarer wird. Im Gegenzug ist Nachhaltigkeit immer mehr gefragt. Welche Perspektiven eröffnen sich, wenn ich als Unternehmer*in anfange, mich mit dem Thema tiefergehend zu beschäftigen? Oder anders: Was habe ich davon?

In einem ungewöhnlichen Umfeld – in einem Kino – wird die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ), ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft vorgestellt. Die GWÖ orientiert sich am eigentlichen Zweck des Wirtschaftens – der Erfüllung unserer menschlichen Bedürfnisse. So steht es in der Verfassung des Landes NRW Art. 24, Abs. 1: „Im Mittelpunkt des Wirtschaftslebens steht das Wohl des Menschen.“ Dabei geht es vor allem um gelingende Beziehungen: Sie sind die Voraussetzung, um glücklich zu sein – sie sind Voraussetzung für das Gemeinwohl.

Geld ist nur das Mittel, nicht der Zweck des Wirtschaftens

Das Geld ist hingegen nur ein Mittel des Wirtschaftens: Die Wirtschaftsleistung, in Geld gemessen, sagt nichts darüber aus, ob das Gemeinwohl steigt oder sinkt. Um zu messen, ob der Zweck erfüllt wird, sind andere Messgrößen gefragt.

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung des Landes NRW. Die Schirmherrschaft hat der Bürgermeister der Stadt Wetter, Frank Hasenberg, übernommen.
Es wird um Anmeldung bis zum 15.06.2017 unter erw@gemeinwohl-oekonomie.org gebeten.

 

 

 

SOZIAL, ÖKOLOGISCH und ÖKONOMISCH GUT – Die GEMEINWOHL-ÖKONOMIE

SOZIAL, ÖKOLOGISCH und ÖKONOMISCH GUT – Die GEMEINWOHL-ÖKONOMIE

So lautet eine weitere GWÖ-ERW-Veranstaltung für NGOs (Nicht-Regierungs-Organisationen) aus der Region am Mittwoch, 21.06. um 18 Uhr, ebenfalls in der Lichtburg in Wetter.

GWÖ – Wirtschaftsmodell mit Zukunft

Interessiert zeigen sich auch immer mehr NGO die ihr sozial-ökologisch motiviertes Handeln und die (positiven) gesamt-gesellschaftlichen Folgen sichtbar machen und messen wollen.

… im Gespräch Zukunft gestalten …

Impulse zur GWÖ gibt die  GWÖ-Referentin Beate Petersen:  Auf Einladung des soziokulturellen Zentrums Lichtburg wird sie die Idee der GWÖ und ihre Praxiserfahrungen aus der Begleitun/Vorstellung der GWÖ dort vorstellen. Auch hier unterstützt die GWÖ-Regionalgruppe Ennepe, Ruhr & Wupper.

Anders wirtschaften. Geht das?

Ansätze, wie das gehen könnte, ohne unseren Planeten, Mensch und Mitwelt weiter – über die Grenzen des Machbaren – auszunutzen, gibt es viele. Auch die Gemeinwohl-Ökonomie-Regionalgruppe Ennepe, Ruhr &  Wupper beschäftigt sich damit und handelt.

Eigentlich sollte die Frage dann wohl eher lauten:
Anders wirtschaften. WIE geht denn das?
Wichtig auch: Wie können wir  MITWIRKEN?