Politik

POLITIK – Was ist das?  Wie geht das heute?

POLITIK erfolgt für mich im Idealfall im (Wuppertaler) TRIALOG
– gemeinsam agieren Parteien, Verwaltung und BÜRGER*INNEN.

Einmischen – BI-übergreifend (AK Die Wuppertaler, BUS, döpps105, L419, EnergiE-W-Nord, Schauspielhaus Wuppertal Initiative und weitere …), bei Wuppertal 3.0, als Oberbürgermeisterkandidatin – langweilig war 2015 wirklich nicht, eher im Gegenteil – gespickt mit neuen Erfahrungen – inkl. Klagen gegen „IKEA in W-Nord?“ – mit dem Elch am falschen Ort!
Mehr dazu s. hier auf der website unter talthemen und W-Nord

Bezogen auf die Wuppertaler Lokalpolitik heißt das auch:
Es reicht eben nicht, nur „neue“ Investoren zur Ansiedlung in Wuppertal anzuwerben, wenn diese die Ressourcen Mensch und Mitwelt (ver)brauchen und unsere Infrastruktur nutzen, sich aber „Ausgaben minimierend, Gewinn maximierend und Steuern optimierend“ nur unzureichend an deren Erhalt beteiligen. Auskömmliche Arbeit anzubieten und Steuern dort zu entrichten, wo die Umsätze erzielt werden, wäre die bessere Wahl! 😉
Neuansiedlungen sollten sich auch in Wuppertal am Bedarf orientieren und an Traditionen und Stadtraumkultur anknüpfen, anstatt diese zu zerstören! Auch die maßgeblichen Wuppertaler Entscheidungsträger könnten sich statt um neue kurzsichtige Investoren-freundliche Einzel-Projektplanungen um weitsichtige Stadtentwicklung im Gesamtkontext und um die hier seit Jahren regional verwurzelten Unternehmen kümmern!
Zu den in Wuppertal kontrovers diskutierten Großprojekten möchte ich für heute mit einem Zitat von unserem Bundespräsidenten Joachim Gauck aus Dezember 2015 schließen:
Nur mit einer offen geführten Debatte können langfristige Lösungen gefunden werden.

POLITIK geht uns alle an – JEDE/N – hier und jetzt!
Weitere Impulse geben wollten wir am 30.06.2015 mit dem BI-übergreifenden  Forum zur Stadtentwicklung „Trilogie zum TRIALOG“, das an das BI-übergreifende Positionspapier aus 5/14 anknüpfte. Daraus einige Zitate:

In welchem Wuppertal möchten Sie leben?
In welchem Wuppertal möchten Sie leben?

„In welchem Wuppertal möchten wir leben?“
„Wuppertal gehört uns – ALLEN!“
„Mischen wir uns ein!“
– Gelegenheit dazu gibt es reichlich im Tal!

Wuppertal gehört uns - ALLEN!
Wuppertal gehört uns – ALLEN!

POLITIK ist nicht nur Sache der gewählten Repräsent*innen,
wenn Bürger*innen dagegen aufbegehren, weil nicht zu erkennen ist, dass deren Entscheidungen dem GEMEINWOHL dienen!

Korrigierend greift vermehrt auch die Justiz ein. Würde sich Politik ausgleichend innerhalb der Leitplanken bewegen, wäre die Justiz möglicherweise nicht fortwährend damit befaßt, nachzujustieren.

RIP Helmut Schmidt
– Danke für Verlässlichkeit, Weitblick und stets klare Kante!

Solche Politiker vermisse ich heute
und erkläre mir auch damit die ausufernde Poltik(er)-Müdigkeit!

Nur reden und kritisieren hilft definitiv nicht weiter!
Folglich bin ich seit 2009 als engagiere Bürgerin aktiv,
wirke in vielfältigen Bürgerinitiativen mit und vernetze, um unsere Schwarmintelligenz zu nutzen – so bieten wir echte Beteiligung an…

Ganz nebenbei brachte mir dieses Engagement lokalpolitisch spannende Erfahrungen – parteilos und als unabhängige Kandidatin:

Herbst 2015: Wuppertaler Oberbürgermeisterkandidatin
Herbst 2014: Wahl in den Wuppertaler Landschaftsbeirat
Frühjahr 2014: Kandidatur zur Kommunalwahl
– als Stadtverordnete für W-Nächstebreck
02/20111: Verpflichtung als Landschaftswächterin
für W-Nächstebreck (einer der sieben LW-Stadtbezirke)