Politik

POLITIK – Was ist das?  Wie geht das heute?

POLITIK erfolgt für mich im Idealfall im (Wuppertaler) TRIALOG
– gemeinsam agieren Parteien, Verwaltung und BÜRGER*INNEN.

Mut zur Zukunft – von a bis z

ausprobieren – und dabei auch Fehler machen dürfen.
Wie sonst lernen wir? Nehmen wir das Bsp. Energiewende. Ohne den Pioniergeist mutiger Bürger*innen wären wir nicht, wo wir heute sind – mit ca. 50% Strom aus erneuerbaren Quellen. 

einmischen – zunächst vor Ort, dann BI-übergreifend  im BI-Netzwerk – bestehend aus dem AK Die Wuppertaler, BUS, döpps105, L419, EnergiE-W-Nord, Schauspielhaus Wuppertal Initiative und weiteren,  später bei Wuppertal 3.0, als Oberbürgermeister-Kandidatin… langweilig war es  seit 2009 wirklich nicht, eher im Gegenteil – gespickt mit neuen Erfahrungen – inkl. Klagen gegen „IKEA in W-Nord?“ – der Elch am falschen Ort!
Mehr dazu s. hier auf der website unter talthemen und W-Nord

zuhören – und die passenden Rahmenbedingungen schaffen sowie unterstützen, wo nötig. DAS würde uns alle ein gutes Stück nach vorne bringen, gemeinsam!

Bezogen auf die Wuppertaler Lokalpolitik heißt das auch:
Es reicht eben nicht, nur „neue“ Investoren zur Ansiedlung in Wuppertal anzuwerben, wenn diese die Ressourcen Mensch und Mitwelt (ver)brauchen und unsere Infrastruktur nutzen, sich aber „Ausgaben minimierend, Gewinn maximierend und Steuern optimierend“ nur unzureichend an deren Erhalt beteiligen. Auskömmliche Arbeit anzubieten und Steuern dort zu entrichten, wo die Umsätze erzielt werden, wäre definitiv die bessere Wahl! 
Neuansiedlungen sollten sich auch in Wuppertal am Bedarf orientieren und an Traditionen und Stadtraumkultur anknüpfen, anstatt diese zu zerstören! Auch die maßgeblichen Wuppertaler Entscheidungsträger könn(t)en sich stärker um weitsichtige Stadtentwicklung im Gesamtkontext und um die hier seit Jahren regional verwurzelten Unternehmen kümmern, anstatt um neue kurzsichtige Investoren-freundliche Einzel-Projektplanungen!
Zu den in Wuppertal immer wieder kontrovers diskutierten Großprojekten möchte ich für heute mit einem Zitat von unserem Bundespräsidenten Joachim Gauck aus Dezember 2015 schließen:
Nur mit einer offen geführten Debatte können langfristige Lösungen gefunden werden.

POLITIK geht uns alle an – JEDE/N – hier und jetzt!

Impulse haben wir am 30.06.2015 mit dem BI-übergreifenden  Forum zur Stadtentwicklung gegeben:  „Trilogie zum TRIALOG“,
das an das BI-übergreifende Positionspapier aus 5/14 anknüpfte. Daraus einige Zitate:

In welchem Wuppertal möchten Sie leben?
In welchem Wuppertal möchten Sie leben?

„In welchem Wuppertal möchten wir leben?“
„Wuppertal gehört uns – ALLEN!“
„Mischen wir uns ein!“
– Gelegenheit dazu gibt es reichlich im Tal!

Wuppertal gehört uns - ALLEN!
Wuppertal gehört uns – ALLEN!

POLITIK ist nicht nur Sache der gewählten Repräsentant*innen,
wenn Bürger*innen dagegen aufbegehren, weil nicht zu erkennen ist, dass deren Entscheidungen dem GEMEINWOHL dienen!

Korrigierend greift vermehrt auch die Justiz ein. Würde sich Politik ausgleichend innerhalb der Leitplanken bewegen, wäre die Justiz möglicherweise nicht fortwährend damit befasst, nach zu justieren.

RIP Helmut Schmidt
– Danke für Verlässlichkeit, Weitblick und stets klare Kante!

Solche Politiker*innen vermisse ich heute
und erkläre mir auch damit die ausufernde Politik(er)-Müdigkeit!

Nur reden und kritisieren hilft definitiv nicht weiter!
Folglich bin ich seit 2009 als engagiere Bürgerin aktiv,
wirke in vielfältigen Bürgerinitiativen mit und vernetze, um unsere Schwarmintelligenz zu nutzen – so bieten wir echte Beteiligung an…

Ganz nebenbei brachte mir dieses Engagement lokalpolitisch spannende Erfahrungen – parteilos und als unabhängige Kandidatin:

Herbst 2020:  Kandidatur zur Kommunalwahl
– als Stadtverordnete für W-Nächstebreck – zwar mit dem besten Ergebnis für die WfW/Freie Wähler – reichte aber leider weder als Direktkandidatin (da bleibt die CDU der Platzhirsch) noch für den Einzug über die Liste, (da bleiben es die bisherigen Macher).
Somit bin ich weiter aktiv laut als engagierte Bürgerin…

Herbst 2015:
  Wuppertaler Oberbürgermeisterkandidatin
Herbst 2014:  Wahl in den Wuppertaler Landschaftsbeirat
Frühjahr 2014:  Kandidatur zur Kommunalwahl
– als Stadtverordnete für W-Nächstebreck
02/2011: Verpflichtung als Landschaftswächterin
für W-Nächstebreck (einer der sieben LW-Stadtbezirke)