Alle Beiträge von Beate

RundMail Februar 1/2024

Liebe für Arten- und Klimaschutz Aktive, Unterstützende und Interessierte,

anbei folgen spannende Infos – gerne auch zum Mitmachen:

Danke für 25 Jahre Lichterwege W-Ostersbaum
  • Wirklich gute Nachrichten: so geht’s:
  • Verpackungen als Boomerang, essbar und Kunststoffe recycelbar

Dazu der richtige gesetzliche Rahmen, pfiffige Ideen und ein Wille: https://www.zdf.de/nachrichten/briefing/good-news-rohstoffe-nachhaltigkeit-zdfheute-update-100.html

  • Mach/t mit bei Demos FÜR Demokratie und Rechtsstaat:
    • nach Investigativ-Recherche und Enthüllung zum Geheimtreffen in Potsdam setzen viele Menschen Zeichen, z.B. City-Talk-Andernach zur Demo gegen rechts auch in W: ab Min. 9:19 bis 13:28 https://www.youtube.com/watch?v=lM4yQa8a-WM
  • und per online-Befragung Wie gut funktioniert Bürgerbeteiligung in Wuppertal?

Kunst und Kultur: anregend und entspannend zugleich

Passend zum Karneval:

Mehr Ressourcen-Schutz ist einfach mehr Wert
Deshalb: weiter viel guter Energie, sonnige Grüße!

RundMail Januar-1/2024

Liebe für Arten- und Klimaschutz Aktive, Unterstützende und Interessierte,

wie bereits in der Weihnachts-RundMail angekündigt, folgen anbei weitere Infos – veröffentlicht nun auch hier auf meiner website mit eigenen Fotos oder Kampagnen share-pics:

  • Das Klimanetzwerk Wuppertal lädt wieder mittwochs zu Austausch und Diskussion in die Bergische VHS ein, Termine: am 10.1., 7.2. und 6.3. jeweils um 19 Uhr
    Die Klimakrise wird spürbarer, Risiken wachsen, und Handeln auf allen Ebenen war nie so dringend wie heute.
    https://www.njuuz.de/home/politik/klima-gut-machen/
  • Wir haben es satt – Demo 20.01.24 12:00 in Berlin:
    • mit Mitfahr-Gelegenheit: Der Bioland-Lammertzhof in Kaarst organisiert Busse, Bei Interesse gerne Anmeldung bis Sonntag,13.01.
      Der erste fährt von Freitag 5 Uhr (Abfahrt am Lammertzhof und Haltestelle Büttgen der S8) bis Montag 13 Uhr (Abfahrt ab Berlin). Der zweite ist geplant für Samstag 4 Uhr (Abfahrt ab Berlin, 4.30 Uhr Abfahrt ab Düsseldorf HBF) und Rückfahrt Sonntagmittag (12 Uhr ab Berlin). Ein Wechsel zwischen den Bussen wird auch möglich (z.B. mit den ersten hin und dem zweiten zurück oder umgekehrt). Übernachtungen in der Jugendherberge und in einem Hotel am Tiergarten werden auch angeboten. Nach der Demo ist Aufwärmen möglich u.a. im Heinrich Böll Haus bzw. Zelt, Berlin;
    • Auch darum geht es dort: Wissen, was auf den Teller kommt: Die EU-Kommission hat Anfang Juli den Verordnungs-Vorschlag vorgelegt, und schnell war klar: dieser Vorschlag darf nicht durchkommen! Denn der vorliegende Entwurf will die EU-weit geltenden Gentechnik-Vorschriften massiv aufweichen. Ein Großteil der neuen Gentechnik-Produkte würde nicht mehr gekennzeichnet, alle Schutzmöglichkeiten und Haftungsregelungen würden abgeschafft. Das wäre das Aus für die gentechnikfreie konventionelle und ökologische Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung! 
      https://www.abl-ev.de/initiativen/gentechnik-petition
  • Noch Ende 2023 hatte ein buntes Bündnis in die Färberei eingeladen:  Runder Tisch für ein gutes Zusammenleben anstatt Demokratiefeindlichkeit.
    Hier ist das dort verabschiedete Manifest im Wortlaut herunterzuladen: Zum Manifest „Wie wollen wir leben?“

faktenbasierte Lektüre:

  • CORRECTIV: das erste spendenfinanzierte Medium in Deutschland. Als vielfach ausgezeichnete Redaktion steht das Team für investigativen Journalismus, löst öffentliche Debatten aus, arbeitet mit Bürgerinnen und Bürgern an Recherchen und fördert die Gesellschaft mit Bildungsprogrammen. https://correctiv.org/…

Kontext/Zusammenhänge und Lösungen

·       Ökologische Landwirtschaft: eine Lösung für viele Probleme
https://www.greenpeace.de/biodiversitaet/landwirtschaft/oekologische-landwirtschaft…

Seid dabei. Mach/t und machen Sie gerne mit. Wir sehen uns?
Sonnige Grüße in ein neues Jahr mit weiter viel guter Energie!

Dank- & Weihnachtsgruß 2023

♥ herzlichen Dank ♥ Euch allen,

für prima Zusammenwirken,
vielfältige Anregungen und Inspirationen auch wieder in 2023

🎄 Habt friedvolle Weihnachten 🎄🎄 und rutscht gut nach 2024 🎄

Aktion am 29.9. um 17 Uhr

Rad-Demo am 29.9. für sichere Wege in W-Nord

Man kann es kaum glauben, aber auch am – durch drei Bundesautobahnen, Kreuz W-Nord etc – vom Auto, inkl. hohem Verkehrsaufkommen mit reichlich Schwerlastverkehr, geprägten Stadtrand W-Nord leben Menschen, die Bedürfnisse für Fuß- und Radverkehr haben und diese auch einfordern…

Rad-Demo, weil…

Auch im Norden Wuppertals im Umfeld von Ikea, Turbokreisel und Autobahnkreuz… leben Menschen, die unter der Abhängigkeit vom Auto leiden. Auch hier möchten Eltern ihre Kinder tatsächlich zu Fuss oder mit dem Rad aus dem Haus lassen und sich auch ältere Menschen sicher zu Fuß im öffentlichen Raum bewegen.

sichere Nahmobilität – auch in W-Nord ©Foto/Quelle privat bpe

Komm/t mit zur Rad-Demo:

Dafür geht es gemeinsam auf die Straße: Per Fahrrad geht es über die Wittener Str. und Schmiedestr zum Turbokreisel am Mollenkotten. Es geht um sichere Wege auch für Menschen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind.

Die Aktion ist angemeldet, genehmigt und wird durch die Polizei begleitet.

Eckdaten

Fahrrad-Demo am Freitag, 29.9.2023 um 17:00 Uhr
Start Bushaltestelle Silberkuhle
Ziel: Schmiedestr./Mollenkotten,
Abschluss: Gut Einern (vormals Gaststätte Winkelmann)

Gerne kurze Anmeldung

Zur besseren Planung ist eine kurze Anmeldung per eMail willkommen: info@leben-wuppertal-nord.de

Idee und Umsetzung

Die Idee zur Rad-Demo entstand bei der Mitmach-Konferenz am 30.4.2023 in Wuppertal-Nord, im Biergarten des Hotel/Restaurant Westfalenkrug https://wuppertal.mitmach-region.org/.

Deren Umsetzung erfolgt in Kooperation von Netzwerk Mobiles Wuppertal https://mobiles-wuppertal.org/aktuelles  und Bündnis Zukunfts-Schmiede W-Nord http://www.w-nord.de/news   Auch die BUND-Kreisgruppe Wuppertal unterstützt dies tatkräftig mit.

Gerne auch hier mutig gemeinsam

Dankenswerterweise hatte der ADFC im Rahmen der diesjährigen Europäischen Mobilitätswoche am 19.9. zu einer gut besuchten Podiumsdiskussion in die Pauluskirche eingeladen. Es ging um „Wuppertal Fahrradstadt 2025 – wann geht es endlich los?“ Diese Frage gilt auch in den Stadtrandräumen – und wie bereits im Diskussionsbeitrag während der Veranstaltung angemerkt – wird dort für farbige Markierungen Zebrastreifen & Co  zur Beschleunigung bei Bedarf gerne selbst Hand mit angelegt…  https://www.njuuz.de/home/politik/wuppertal-fahrradstadt-2025-gemeinsam-und-mutig-zur-umsetzung/

Solarpaket – und was drinsteckt

Was in Berlin beschlossen wird, geht uns alle an, auch in Wuppertal und – angesichts Krisen-Gemengelage – das Solarpaket besonders, denn da ist auch hier noch reichlich – bisher zu lange ungenutztes – Potential. Es folgt eine erste Einordnung.

Solarpaket als Teil-Befreiungsschlag für die Solarenergie beschlossen

Das vor einer Woche vom Kabinett beschlossene Solarpaket entlastet die Photovoltaik – zumindest teilweise – von unnötiger Bürokratie. Nach dem Beschluss der Bundesregierung ist nun der Bundestag am Zug. Jetzt können die Abgeordneten das Solarpaket weiter verbessern und zügig beschließen! Es lohnt daher, weiter Ideen zur Stärkung der Solarenergie an die Bundestagsabgeordneten heran zu tragen.

bbeg-PV-Anlage Gymnasium Am Kothen, Wuppertal (BBEn-Video-Portrait)

  1. schnellstmöglicher Energiewechsel auf 100% Erneuerbare hat viele Vorteile
  • Dieser reduziert klimaschädliche Emissionen. So wird Energie aus der Sonne klimafreundlicher.
  • Dies spart den Import teurer fossiler Brennstoffe, macht uns unabhängiger und Energie preiswerter.
  • Zudem bleiben Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Steuerreinahmen vor Ort und schaffen so Teilhabe.
  1. Vereinfachungen für Balkon-Kraftwerke bzw. Steckersolar-Geräte – dank ePetition

Dank von Bürger*innen im Frühjahr 2023 initiierter bundesweiter ePetition mit Anhörung im im Mai 2023 im Bundestags-Petitionsausschuss sowie zahlreicher Anregungen von Bürger*innen, Unternehmen, Wissenschaftler*innen und Behörden nimmt der PV-Ausbau nun rascher und breiter Fahrt auf.
Besonderer Dank für die Balkonsolar-ePetition an den Bundestag – mit über 100.000 Unterschriften – gebührt “Akku-Doktor” Andreas Schmitz und weiteren zu Balkonsolar und BürgerEnergiE Engagierten, deren zahlreiche Hinweise nach Berlin gingen und einbezogen wurden. So hat das Thema richtig Rückenwind bekommen!  Aus der ePetition zur beschleunigten Vereinfachung bei Steckersolar, wurden wichtige Punkte in das Solarpaket mit aufgenommen:

  1. Balkonsolar- bzw. Steckersolar-Anlagen sollen konkret von Bürokratie entlastet werden
  • Zulässig sind nun max. 800 Watt (bisher 600 Watt) je Haushalt (Anm.: oder doch je Stromkreis?)
  • Statt zwei Anmeldungen wird nur noch eine – bei der Bundesnetzagentur/BNA – nötig und auch einfacher
  • Bis zum Ersatz durch intelligente Zähler bzw. sog. „Smart Meter“ werden rückwärtslaufende Stromzähler geduldet.
  • Künftig können Steckersolar-Geräte auch zusätzlich zu Dachsolar-Anlagen betrieben werden
    – ohne unnötige Nachteile für die Dachsolar-Anlage zu riskieren.
  • Zur vollen Wirksamkeit für Steckersolar braucht das Gesetz nun auch noch die Anpassung technischer Normen durch den VDE (genauer DKE) – z.B. auch zulässige Schuko-Stecker
  1. Flächen-Photovoltaik erhält Stärkung und Förderung – leider mit bremsendem Deckel
  • Agri-PV in Kombination mit landwirtschaftlicher Nutzung
  • Parkplatz-PV;
  • Biodiversitäts-PV;
  • Floating-PV

Dabei gilt: Flächen für Solarparks sollen zugleich naturverträglich bereitgestellt werden! Die Bundesländer bekommen die Möglichkeit, neue Flächen für Freiflächensolarparks zu beschränken, wenn Mindestziele erreicht wurden. Die neue Kategorie von “Biodiversitäts-PV” wird z.B. naturverträgliche Landwirtschaft und Moorschutz mit Nutzung von Sonnenenergie kombinieren. Auch so werden Arten- und Klimaschutz gut kombiniert!

  1. Repowering/Erneuerung von Aufdach-Anlagen

Das Ersetzen von alten Solarmodulen durch leistungsfähigere wird besser gefördert, Überförderung wird dabei vermieden – und Kreislauf-Wirtschaft bestenfalls mitgedacht, um Rohstoffe möglichst Ressourcen schonend lange weiter zu nutzen…

  1. Netzanschlüsse beschleunigen und Anschlussleitungen ermöglichen

Das vereinfachte Netzanschlussverfahren wird von bisher 10,8 kW auf Anlagen bis 30 kW erweitert. Zusätzlich: Wege- und Zugangsrechte für Anschlüsse von Erneuerbaren werden erleichtert.

  1. Zertifizierungen für große Solaranlagen vereinfachen:

Anlagenzertifikate werden zukünftig erst ab 270 kW Einspeiseleistung (bisher 135) nötig.
Die vereinfachten Einheitenzertifikate werden leichter zugänglich.

Fazit-1: Für Unternehmen, Landwirt*innen, Bürger*innen und Kommunen wird es einfacher, aber

  • Das Solarpaket bzw. die Sammlung umfasst mehr als 150 Seiten
  • mit nur Teil-Entbürokratisierungen und teilweise verbesserten Rahmenbedingungen
  • und leider bleibt auch der maßgebliche Bremsklotz „Ausschreibungen“ bestehen

Fazit-2: Es steckt einiges drin im Solarpaket, aber es bleiben noch viele Baustellen

  • Warum werden die Dächer nicht vollgemacht – und auch Fassaden, Infrastruktur etc.?
  • Wie werden die aus dem EEG mit fester Einspeisevergütung fallenden Alt/Ü20-Anlagen auch danach noch angemessen vergütet, um wirtschaftlichen Weiterbetrieb (statt Abschaltung) zu sichern?
  • Warum gibt es zeitaufwendige Bürokratie- und Praxis-Checks statt einfach Streichung von Ausschreibungen und Rückkehr zur Festvergütung, mit der das Ur-EEG 2000 gestartet ist?

Fazit-3: Nach dem Solarpaket 1 ist vor dem Solarpaket 2

Das aktuelle Solarpaket ist ein Schritt in die richtige Richtung, mutigere Schritte dürfen und müssen rasch folgen!

Weniger Bürokratie und mehr Bürger*innen-Beteiligung sowie unternehmerische Initiative – rückgekoppelt mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen – stärken die Transformation zu mehr Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit mit ökologisch-sozialem und ökonomischem Gleichgewicht zum Erhalt essentieller Lebensgrundlagen!

Weitere Maßnahmen zur echten Entfesselung der Erneuerbaren sind wichtig. Auch hier sind Vorschläge hoffentlich willkommen und rege Beteiligung an Konsultationen weiter erwünscht…

Quellen/vertiefende Links:

Podiumsdiskussion zum Thema Klimaterrorismus

Einladung zu einer spannenden Reflexion und Diskussion:

HEUTE, am 25. April um 19 Uhr in der Börse

ist der Nachholtermin für die im Februar ausgefallene Podiumsdiskussion zum Begriff „Klimaterrorismus“.

Weitere Infos z.B. hier:

Vielleicht sieht man sich ja!

Quelle: Students for Future Wuppertal (BUW)

Lützi bleibt – für 1,5°

So hätte die zukunftsfähige Entscheidung lauten müssen!

Alles andere ist reine Gier nach Kohle – und weit weg vom Gemeinwohl – eben dies belegen diverse dankenswerterweise hier als Hintergrund gesammelte Studien: http://Studien – Alle Dörfer bleiben (alle-doerfer-bleiben.de)

Nun: mehr Kohle in kürzerer Zeit

Zwar wurde der Kohleausstieg von 2038 auf 2030 vorverlegt, aber in dieser Zeit darf jetzt deutlich mehr Kohle, nämlich die unter und um Lützerath liegt, gehoben werden, so dass die Klimaziele von Paris definitiv ebenso gerissen werden wie die nationalen und vermutlich auch das Vertrauen in zukunftsfähige Entscheidungen…

Trotz eindeutigem Umfrage-Ergebnis…

72% der Bevölkerung in Deutschland sprechen sich in einer Umfrage gegen den Abriss weiterer Dörfer für die Braunkohle aus. Nur 14% der Befragten befürworten die Abbaggerung, weitere 14% machen keine Angabe.

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2051 Personen zwischen dem 22. und 25.10.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage

…hat aber dieses „zentrale Anliegen“ Vorrang?

Frohes Neues Jahr 2023?!

Auch 2023 hat 365 Tage mit 365 neuen Chancen, wage deshalb, sie klug zu nutzen und JETZT umzusteuern – für den Schutz „unseres“ Planeten samt „unserer“ Lebensgrundlagen und damit auch für uns selbst.

Auch 2023 hat 365 Tage mit 365 neuen Chancen, wage:  

bis in 2030 bleiben knapp 7 Jahr‘, drum zum Start ins neue Jahr:
mach’s jede/r hier und jetzt: erkenne, handle nicht zuletzt
nun für dezentral erneuerbar – statt weiter so fossil-atomar!

Neujahrs-Baum 2023-BBs

Aller guten Dinge sind Drei

Dies ist bekannt, deshalb drei perspektivische Lösungsansätze – als Rahmung –
einfach erklärt FÜR ein Jahr des Gelingens mit wichtigen Weichenstellungen zur Transformation:

1. Alles hängt mit Allem zusammen

  • schnellstmöglich 100% Erneuerbare, d.h. weniger Energie verbrauchen und diese effizienter einsetzen sowie aus erneuerbaren Quellen wie Sonne, Wind & Co nutzen – mit Sektorenkopplung, d.h. für Strom, Mobilität und Wärme
  • mit insgesamt emissionsfreier Kreislaufwirtschaft – ohne hochriskante kostenintensive Technik-Abenteuer wie Atomkraft (mit Strahlenrisiko und weiter ungelöster Endlagerfrage), LNG (fossiles Gas), CCS (CO2-Verpressung im Boden)
  • mit langfristig pestizid- und torffreiem regionalem Anbau für unsere Ernährung sowie Kohlenstoff-speichernde Land- und Forstwirtschaft inkl. Wieder-Vernässung der wenigen noch verbliebenen Moore, Wieder-Aufforstung von Wäldern und Re-Aktivierung natürlichen Wasserregimes mit weitergedachtem Hochwasserschutz auch in – wieder – natürlichen Gewässerläufen – mitgedacht auch im Verbund von Kleingewässern wie z.B. Siefen und breiten Uferrandstreifen, Auen etc. – sowie durch deutlich weniger Ver- und mehr Entsiegelung

Quellen/vertiefende Links:

IRENA-Politikpapier mit wichtigen Politikempfehlungen: Insbesondere wird die Bedeutung der Bürgerenergien für den vollständigen Umbau des Energiesystems mit der Sektorenkopplung herausgestellt.
Anfang Januar wird es bei der IRENA Vollversammlung den Regierungen der Welt vorgelegt

Hans Josef Fell, langjähriger Bundestagsabgeordneter (MdB), BBEn-Rats-Mitglied, Präsident Energy Watch Group
https://hans-josef-fell.de/motivation/

zur emissionsfreien Kreislaufwirtschaft – z.B. Circular Valley Escalator  https://circular-valley.org/und Forum 2022 in der historischen Wuppertaler Stadthalle file:///E:/2022/2211/1118-Url+Circular-valley-Forum/2022-12-19.Forum%20Brosch%C3%BCre_Einzelseiten.pdf

NRW-Umweltverbände BUND, NABU und LNU zur gemeinsamen Volksinitiative Artenschutz https://artenvielfalt-nrw.de/

unser Netzwerk Wuppertals Urbane Gärten http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/

2. es geht um uns, alle

Es geht nicht darum, das Klima zu schützen, sondern – weitergedacht – darum, uns selbst zu schützen, denn Klimaschutz ist Gesundheitsschutz durch den Schutz des Planeten Erde samt für unser Überleben essentiellen Lebensgrundlagen, nämlich

  • (intakte) Böden,
  • (frisches) Wasser,
  • (gesunde) Luft
  • und dies alles vernetzt gedacht.

Arten-, Biodiversitäts- und Klimakrise sind die größte Gesundheitsbedrohung des 21. Jahrhunderts, die wir Menschen durch unseren Wirtschafts- und Lebensstil maßgeblich selbst verursacht haben und unter der wir selbst – alle – bereits leiden oder dies zukünftig tun werden, hoffentlich aber mit vereinten Kräften noch bestmöglich abmildern können…

Quellen/vertiefende Links:

Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit KLUG, mit dem Konzept der Planetary Health „Die Gesundheit der Menschen hängt von der Gesundheit der Öko-Systeme ab. Deshalb kann der Mensch nur gesund sein, wenn die Erde gesund ist.“ https://www.klimawandel-gesundheit.de/

Dr. Eckardt v Hirschhausen Stiftung gesunde Erde, gesunde Menschen https://stiftung-gegm.de/

3.  machbar mit fünf Kehrtwenden

Die aktuelle Studie des Club of Rome „Earth4All-Analyse“ zeigt, dass für das Szenario des Giant Leap diese fünf außerordentlichen Kehrtwenden die absolute Grundvoraussetzung sind:

  • Armut. Einkommensschwache Länder benötigen andere Wirtschaftsstrukturen. Ein Ausgangspunkt ist die Reform des internationalen Finanzsystems, um Risiken zu minimieren und Investitionen in einkommensschwache Länder zu revolutionieren. Politisches Ziel: eine Wachstumsrate des BIP von mindestens 5 Prozent für einkommensschwache Länder, bis das BIP pro Kopf und Jahr über 15.000 US-Dollar beträgt.
  • Gleichheit. Schockierende (Einkommens-)Ungleichheit muss beseitigt werden. Dies kann durch eine höhere Steuerprogression und eine stärkere Besteuerung von Vermögen, die Stärkung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und eine allgemeine Grunddividende erreicht werden. Politisches Ziel: Die reichsten 10 Prozent verfügen über weniger als 40 Prozent des Nationaleinkommens.
  • Ermächtigung (Empowerment) der Frauen. Überwindung des eklatanten Machtgefälles zwischen den Geschlechtern. Ermächtigung der Frauen und Investitionen in Bildung für alle. Politisches Ziel: Geschlechtergerechtigkeit als Beitrag zur Stabilisierung der Weltbevölkerung unter neun Milliarden bis 2050.
  • Ernährung. Um die Landwirtschaft zu transformieren, unsere Ernährung zu ändern, den Zugang zu Lebensmitteln zu verbessern und ihre Verschwendung zu minimieren, muss das System der Erzeugung von Nahrungsmitteln bis 2050 einem regenerativen Pfad folgen und Kohlenstoff wieder zunehmend in Böden, Wurzeln und Pflanzen binden. Es sollten Anreize für die lokale Lebensmittelproduktion geschaffen und der übermäßige Einsatz von Düngemitteln und anderen Chemikalien deutlich reduziert werden. Politisches Ziel: gesunde Ernährung für alle ohne Ausweitung der landwirtschaftlichen Anbauflächen, dazu Schutz der Böden und Ökosysteme sowie Verringerung der Lebensmittelverschwendung.
  • Energie. Transformation der Energiesysteme, um die Treibhausgasemissionen alle zehn Jahre zu halbieren und saubere Energie all denen zur Verfügung zu stellen, denen sie fehlt. Das wird auch Energiesicherheit bringen. Politisches Ziel: Halbierung der Emissionen etwa alle zehn Jahre, um bis 2050 »Netto-Null« zu erreichen.

Quelle/Link
https://www.oekom.de/beitrag/earth-for-all-mit-5-grossen-schritten-in-eine-gerechtere-zukunft-379

Persönlicher ermutigender Rückblick

  • vielschichtiges vernetzendes persönliches Engagement – auch friedlicher ziviler Protest – sind wichtig,
  • wirken auch gesamtgesellschaftlich und Generationen übergreifend wie z.B. die wegweisende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zur von der FFF-Bewegung mit initiierten Klage für mehr Klimaschutz
  • sowie sehr konkret wie z.B. die erfolgreiche Abwendung der noch im Sommer 2022 drohenden sogenannten 70%-Abregelung sogar für Steckersolar-Module mit – auch für uns überraschende – zugleich erfolgte Abschaffung generell auch für Neuanlagen bis 25 kwp (zunächst ab 1.1.2023, dann ab 14.9.2022) sowie im Bestand bis 7 kwp – erreicht durch unsere dazu gezielte sachkundige bundesweite Vernetzung und persönliche Ansprache.

mit zuversichtlichem Ausblick

  • „Klimaschutz einfach machen, jetzt… für 100% Erneuerbare starten, statt warten“,
  • „wenn der Mensch das intelligenteste Lebewesen ist, warum zerstören wir dann unser eigenes Zuhause?“
    Jane Goodall, Forscherin & Umweltaktivistin https://janegoodall.de/
  • „If something doesn’t work, do it different“ Paul Watzlawick, Kommunikation-Experte https://www.paulwatzlawick.de/

Klimaschutz JETZT einfach machen

Klimaschutz JETZT einfach machen, denn nichts zu tun, ist nicht zum Lachen!

Diesen persönlichen – schon älteren – Vorsatz nahm ich deshalb auch mit ins Jahr 2023. Insbesondere diese besonderen Projekte werde ich in 2023 in W/Region weiter aktiv – und am Gemeinwohl orientiert https://germany.ecogood.org/ueber-uns/vereine/erw/– mit unterstützen wie z.B.

  • den 2. Tag des Guten Lebens am 4.6.2023 nun in W-Oberbarmen mit vorbereitenden Zukunftswerkstätten https://guteslebenwuppertal.de/  nach erfolgreichem Start bereits in 2021 in W-Ostersbaum https://www.sue-nrw.de/tag-des-guten-lebens-wuppertal-2021/
  • eine Mitmach-Konferenz im 1. Halbjahr 2023
    Die erfolgreiche Bewerbung für Wuppertal als Mitmach-Region erfolgte in 2022 als eine von 100 Regionen bundesweit.
  • Nachhaltigkeit und Energiewechsel zu 100% Erneuerbare durch breite Bewusstseins-Bildung, Kooperation auf Augenhöhe mit konkreter Umsetzung wie z.B. weitere Sammelbestellungen von Steckersolar-Modulen  für Einzelne aber auch für kleine Mehrfamilienhäuser http://www.bbeg.de bis hin zur frühzeitigen Weichenstellung für eine zukunftsfähige BUGA 2031 in Wuppertal – als wichtiger gesamtstädtischer Transformations-Katalysator…

In diesem Sinne

allen ein gesundes, energethisches (Energie mit Ethik) und friedliches neues Jahr!

Sommerfilm im Wandelgarten

Das weltweit erfolgreiche Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude ist vielen Menschen bekannt z.B. durch das Erstprojekt gestapelter Ölfässer in Köln oder auch das verhüllte Reichstagsgebäude.. Ein Herzensprojekt wurde mit der Kamera begleitet, zu sehen am 9.9.um 20:30 Uhr im Wandelgarten.

Herzliche Einladung

zu einem weiteren Sommerfilm im Wandelgarten am 9.9.2022 um 20:30 Uhr , Luisenstr. 110 in 42103 Wuppertal

Wandelgarten mit EnergiE aus Natur, Kunst & Sonne ©NANK e.V.

Film „The Gates“

Dies war das letzte gemeinsame Großprojekt des weltweit erfolgreichen Künstlerpaares Christo und Jeanne-Claude. Im Februar 2005 verwandelten sie für 16 Tage den New Yorker Central Park in eine Märchenlandschaft aus Licht und Farbe. Safranfarben leuchtende Stoffbahnen wehten an 7503 Toren über 37 Kilometer Fußweg. Seit 1979 hatten Christo und Jeanne-Claude um die Realisierung von „The Gates“ gekämpft.

Film-Team

Albert Maysles und Antonio Ferrera haben den langen oft steinigen Weg mit der Filmkamera begleitet. In einmaligen Aufnahmen dokumentieren sie die außergewöhnliche Leistung des charismatischen Künstlerpaares, die weit über das Künstlerische hinausgehen.

Wirken in Deutschland

In Deutschland wurde das Künstlerpaar insbesondere durch die Verhüllung des Berliner Reichstagsgebäudes im Jahre 1995 populär. Das Lebenswerk von Christo wurde nach dessen Tod im Jahr 2020 von der Bundesregierung gewürdigt. So schrieb Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) auf Twitter, Christo habe „die Menschen weltweit gelehrt, neu und schärfer zu sehen.“ Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) äußerte sich dahingehend, dass Christo und Jeanne-Claude „mit Kunst unsere Welt bereichert“ hätten. Mit der Verhüllung des Reichstages habe Christo „unserem wiedervereinten Land ein spektakuläres Denkmal“ gesetzt, so der Bundesaußenminister auf Twitter. www.wikipedia.de

Glückwunsch: Erneuerbare im Wandelgarten

Nach einer geraumen Zeit der Umstellung von Strom aus den Nachbarhäusern gibt es nun eine eigene PV-Anlage im Wandelgarten. Die funktioniert auch mit der wenigen Sonne bei der engen Bebauung und macht das Wandelgarten-Team und die IG Luisenstr. unabhängig. Der Entwickler und Hersteller dieser PV-Anlage Gerhard Wohlauf ist bereit, vor der Filmvorführung die Anlage live zu erläutern. Beginn 19 Uhr.

In Kooperation
neue arbeit neue kultur, Wuppertals urbane Gärten, IG Luisenstraße, Stadt Wuppertal

Eintritt frei, Spende erlaubt.

Bei Regen fällt die Veranstaltung aus.

Klimakrise in Wuppertal und Matagalpa – Wie schaffen wir gemeinsam die Transformation?

Herzliche Einladung: Klimaschutz zum mit Machen am 17.8.2022 um 18 Uhr in der Gathedrale, Alte Feuerwache, Wuppertal-Elberfeld. Was braucht es für wirksamen Klimaschutz in Wuppertal und der Partnerstadt Matagalpa, Nicaragua? Was kann jede/r dafür tun? Komm/t vorbei: https://primaklima21.net/?mec-events=klimaschutz-in-matagalpa-und-wuppertal-wie-schaffen-wir-gemeinsam-den-wandel

Was braucht es zur langfristigen und wirkungsvollen Ursachen-Bekämpfung und zu einer Transformation der aktuellen Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme? Aus welchen Erfahrungen können wir lernen und was kann jede/r einzelne tun, um der Klimakrise entgegen zu wirken? Diese und weitere Fragen diskutieren wir mit unseren Gästen und Referent*innen:
Janett Castillo, Leiterin des Klimanetzwerk Movimiento Comunal Matagalpa/Nicaragua
und Andrea Stamm, Klimaschutzbeauftragte der Stadt Wuppertal

Die Folgen der Klimakrise sind weltweit und auch lokal allgegenwärtig – steigende Meeresspiegel, lange Hitzeperioden, Dürre und brennende Wälder sowie zunehmende Stürme, Startregenereignisse und Überschwemmungen. So auch in Wuppertal und in unserer Partnerstadt Matagalpa/Nicaragua. Dort hat sich deswegen das Klimanetzwerk Movimiento Comunal mit großer Eigeninitiative auf den Weg gemacht und bringt wichtige Maßnahmen zum Klimaschutz vor Ort voran. Auch in Wuppertal liegt mittlerweile ein umfassendes Klimaschutzkonzept vor, welches stetig von Verwaltung und vielen zivilgesellschaftlichen Partner*innen umgesetzt und weiterentwickelt wird.

ökosoziale Transformation: aktiv mit Machen

Welche Maßnahmen sind jetzt notwendig, damit wir unsere Lebensgrundlagen in Zukunft erhalten und die schlimmsten Folgen des Klimawandels abwenden können? Vor welchen Herausforderungen stehen Kommunen weltweit und wie stellen sie sich auf die veränderten Klimaphänomene ein? Welche Schritte braucht es zur langfristigen und wirkungsvollen Ursachenbekämpfung und einer Transformation der aktuellen Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme? Aus welchen Erfahrungen können wir lernen und was kann jeder einzelne tun, der Klimakrise entgegen zu wirken?

Das Bildungs- und Vernetzungs-Projekt wird gefördert durch die Stadt Wuppertal und das BMFSFJ im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie Leben“. Weitere Infos gibt es hier: https://primaklima21.net/