W-Nord: IKEA-Krötenwanderung

Natur – wegdefiniert und vernichtet

Nach der Grundsteinlegung steht nun das Richtfest an. Ungeachtet der  Proteste von Anwohner*innen und Naturschützer*innen sowie der inzwischen auch anhängigen diversen schwebenden Verfahren wurde dafür Natur wegdefiniert, vernichtet, gebaut und immer weiter Mitwelt in Mitleidenschaft gezogen.

Kröten vs. Kröten ...
Kröten für Kröten … (Foto: BUND)

Welchen Wert haben Natur und Mitwelt?

Wo waren  die ökologische Baubegleitung und wo die Baustellenkontrolle/n, als Luft und Gewässer massiv durch tonnenweise bodenverdichtendes Geofill verunreinigt wurden und dann auch noch – im Frühjahr 2015 umgesiedelte  –  Kröten aus z.T. trockengefallenen oder veralgten Ersatzbiotopen in Scharen zurückwanderten, um ihr angestammtes Gewässer wieder aufzusuchen und dort abzulaichen? Die Tiere hätten den großen alten – historischen – Mühlinghausteich, wenn er denn noch da wäre, nunmehr nur quer über das nicht durch Krötenzaun begrenzte Baufeld erreichen können, wo unzählige schwere Baufahrzeuge fortwährend Erdmassen beweg(t)en. Im Rathaus und auf der Baustelle zähl(t)en allein monetäre Argumente – eine temporäre Baustellen-Stilllegung im Außenbereich war zu viel verlangt… Welchen Wert gesteht man hier der Mitwelt zu?

Findigkeit und Fantasie der Menschen war und ist in W-Nord ebenso wie bei der B7-Sperrung gefragt. Insbesondere als das geplante Zeitfenster überschritten war, wurden die Baustellenschilder zwar auf der A46 angepasst – in W-Nord aber leiteten nicht angepasste Beschilderungen und Fehlinformationen PKW- und LKW-Fahrer*innen in die Sackgasse, aus der sie sich oft nur schwer – und teils mit Beschädigungen – herausmanövrieren konnten. Das nervt – und wäre vermeidbar (gewesen).

„IKEA – in W-Nord?“ – darüber werden die Gerichte entscheiden.

Auch in W-Nord blieb kein anderer Weg. Ortskundig sorgen sich die Menschen darum, dass das Großprojekt dort – am frühzeitig alternativlos bestimmten Wunsch-Standort – den Verkehrsknotenpunkt sprengen würde. Diese Sorge wurde nicht entkräftet, sondern noch bestärkt. Die drohende Gefahr hatte auch der benachbarte Ennepe-Ruhr-Kreis frühzeitig erkannt und mehrfach entsprechende Einwendungen gegen das Großprojekt am offensichtlich falschen Standort erhoben. Auch gegen kalte Enteignung setzen sich Grundeigentümer in W-Nord weiter zur Wehr. Für privatwirtschaftliches Interesse wollen sie weder ihr Eigentum hergeben, noch ihre Gesundheit dauerhaft grenzwertigen Schadstoff-, Lärm- und Erschütterungsbelastungen aussetzen.

Ernste Zweifel an der Machbarkeit blieben und bleiben bestehen.

Einen entsprechenden Hinweis auf die weiterhin ungelöste Verkehrsproblematik nahmen die übergeordneten NRW-Behörden in ihre Genehmigung auf und ziehen – bei Rückstau auf die A46 – sogar die zeitweise oder dauerhafte  Sperrung der Ausfahrten W-Oberbarmen in Betracht. Davon wären dann nicht nur – besorgte – Anwohner*innen betroffen, sondern auch die an eben diese Anschlussstelle angebundenen Wohngebiete und Unternehmen in den Gewerbe- und Industriegebieten mit ihren Mitarbeiter, Kunden- und Lieferantenverkehren …

Krötenwanderungen – grenzüberschreitend

Last but not least: Die aktuellen Diskussionen über Briefkastenfirmen und panama papers sollten nicht davon ablenken, dass monetäre „Krötenwanderungen“ bevorzugt auch – grenzüberschreitend – in undurchsichtig gestalteten Firmengeflechten erfolgen. Damit entziehen sich aber eben jene handelnden Privatpersonen und Firmenlenker ihrer Verantwortung vor Ort! Dort, wo Infrastruktur, Arbeitskraft, Bildung etc. zur Gewinnerzielung genutzt werden, sollte es selbstverständlich sein, dass davon auch angemessene Steuern zurückfließen!
Gewinnmaximierung ohne auch zugleich nach mehr Gemeinwohl zu streben, ist moralisch-ethisch der falsche Weg 😉

Krötenwanderung – traurige Realität in W-Nord und Satire in der heute-show – mitnehmen, was eben geht und (noch so eben) legal ist.

Birte Schneider: Iiiihhh IKEA!! – Heute Show – Schnipsel vom 8.04.2016 8.4.16

Übrigens: Gemeinwohlfreundlich wäre es, freiwillig mehr zu tun, als das gesetzlich geforderte Mindestmaß…

Frohe Ostern – auch morgen noch

Frohe Ostern

ALLEN, die gerne leben
– ohne dabei unseren Planeten Erde auszubeuten 😉
… dazu ein Osterei – erneuerbar 😉
Ei, Ei - erneuerbar ...
Ei, Ei – erneuerbar …

Glyphosat: EU-Fachausschuss stimmt gegen Wiederzulassung

Trauer und Mut liegen in Brüssel und der EU derzeit eng beieinander – die aktuelle Entwicklung zur BUND-Aktion „Licht ins Glyphosat-Dunkel!“ verdient eine kurze update-Meldung:
Trotz des traurigen Attentats in Brüssel folgte dort noch eine mutmachende Entscheidung: Der Planet Erde ist UNSERE Lebensgrundlage – und die wollen wir schützen – jetzt und langfristig! Deshalb verbreite  ich  als BUND-(Vorstands-)Mitglied der Kreisgruppe Wuppertal gerne dieses weitsichtige Abstimmungsergebnis des EU-(Umwelt-)Fachausschusses und bitte ebenfalls um weitere Unterstützung:

„Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,

38 Stimmen gegen die Glyphosat-Wiederzulassung. Sechs dafür. 18 Enthaltungen. Nach einer Schweigeminute fand gestern die Sitzung des Umweltausschusses des EU-Parlaments in Brüssel statt. Und endete mit einem klaren Votum: Keine Wiederzulassung von Glyphosat!

Leider ist das keine bindende Entscheidung. Es ist aber ein starkes Signal, das uns Mut gibt für unseren Kampf um eine Glyphosat-freie Zukunft. Der Umweltausschuss fordert außerdem, dass die Europäische Kommission ihre Bewertungsgrundlagen – die Studien der Industrie – öffentlich macht.

„Unser“ Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) kennt diese Bewertungsgrundlagen ebenfalls. Aber er schweigt stoisch. Auch nachdem Sie und mehr als 21.000 andere Menschen ihn aufgefordert haben, mit offenen Karten zu spielen. Das wollen wir ihm nicht durchgehen lassen. …

Vielen Dank und ein frohes Osterfest!
Nehle Hoffer
für das BUND-Glyphosat-Team“

Bereits vor Wochen nahmen – aufgrund der ernsthaften und generationenübergreifenden Gesundheitsgefahren –  einige Baumärkte Glyphosat aus ihrem Sortiment – Danke dafür 😉

weitsichtige Entscheidung - für Mensch & Mitwelt!
weitsichtige Entscheidung – für Mensch & Mitwelt!

 

Dem BUND-Aufruf, noch viel mehr Menschen zu informieren – per E-Mail und durch Teilen der Aktion „Licht ins Glyphosat-Dunkel“ in den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter & Co – schließe ich mich ebenso an wie den vorösterlichen BUND-Grüßen!

 

Energiewende und BürgerEnergiE gehören zusammen

Gerangel wie auch Erleichterung um das Pariser Welt-Klimaschutzabkommen wird Vielen noch in guter Erinnerung sein. Bis zuletzt stand die Einigung der Weltgemeinschaft im Herbst 2015 auf der Kippe. Es siegte die Vernunft, dass wir nur durch gemeinsames Handeln CO2-Emmissionen nebst Erderwärmung senken und den Klimawandel abmildern können!
Daran sollte sich nun auch die EEG-Novelle 2016 orientieren. Geplant ist das aber (noch) nicht…
Wichtig ist:
Es geht uns nun primär darum, Menschen zu bewegen, Kontakt zu Politik, Verwaltung und Wirtschaft aufzunehmen, um die Bedeutung der BürgerEnergiE und deren Bedrohung durch die EEG-Novelle 2016 deutlich zu machen UND Entscheidungsträger*innen zum Umdenken und HANDELN zu bewegen.

...Klimaflüchtlinge!
…Klimaflüchtlinge! (Quelle: Gerhard Mester/sfv eV)

Dazu nachstehend zwei Hinweise zu MITMACH-Aktionen
– JEDE/R kann mitmachen, HIER & JETZT 😉

1. Auf der Webseite von Eurosolar (www.eurosolar.org) befindet sich  eine Anzeigenkampagne.
Stephan Grüger, Vorstandsmitglied von Eurosolar und MdL Hessen, hatte beim Symposium der Goldenen Meile in Remagen am 17.3. nachvollziehbar und überzeugend vorgetragen, dass die derzeitige EEG-Novelle 2016 die Re-Oligopolisierung der Energiewirtschaft einleitet.
Wer einen Klima schützenden dezentralen Umbau des Energiesystems unterstützen möchten, mag sich bitte an dieser Aktion beteiligen. Es geht JETZT um nicht weniger als die Rettung des EEG in seiner ursprünglichen, parteienübergreifend beschlossenen Form. Nachfolgender Link führt zur Aktion:
http://www.eurosolar.de/de/index.php/kampagnen-mainmenu-10/nemo
Zudem hat der Verein „Die Freunde von PROKON e. V.“ diese Aktion auf seiner Facebook-Seite beworben. Registrierte Facebook-Nutzer können  ebenfalls zur Eurosolar-Aktion gelangen: www.facebook.com, dort suchen „Die Freunde von PROKON e. V.“

2. Auf der Webseite der Freunde von PROKON e. V. (www.freunde-von-prokon.de) befindet sich ein Angebot in Form eines Textmusters. Dieses Angebot ist auf jeden Bürger/in zugeschnitten und berücksichtigt den Zeitdruck und die Vorgehensweise bei der Bundesgesetzgebung. Die sieben Empfehlungen sind einfach in die EEG-Novelle einzuarbeiten. Außerdem wurden diese Empfehlungen mit verschiedenen bundesweit tätigen Vereinigungen der Erneuerbaren Energien und der Gemeinwohl-Ökonomie abgestimmt. Dieses Angebot befindet sich unter http://www.freunde-von-prokon.de/news/416/123/Brief-Aktion-des-Vereins-Die-Freunde-von-PROKON-e-V-in-Absprache-mit-anderen-Organisationen. Das Dokument kann im rtf-Format heruntergeladen, danach individuell angepasst werden und ist dann fertig zum Versand an Ihre/n Abgeordnete/n und/oder Ihre/n Lieblingspolitiker/in vor Ort, auf Kreis- oder Landesebene und/oder Ihre/n Bürgermeister/in, Landrat/rätin usw.. Je mehr Personen JEDE/R und damit wir alle gemeinsam erreichen, je bewusster wird es Entscheidungsvorbereitern und –trägern, dass wir BürgerInnen Klimaschutz und Energiewende ernst nehmen.

zum aktuellen Stand der EEG-Novelle 2016

– geht  es hier:  http://www.freunde-von-prokon.de/uploads/Die%20Freunde%20von%20Prokon%20e.V./EEG_2016_16-02-29.pdf

konsequent: Rockefeller verkauft Exxon Anteile
– Bedenken wegen Geschäftspraktiken

„Es gibt Anzeichen, die nahelegen, dass das Unternehmen seit den 80er Jahren darauf hinarbeitete, die Öffentlichkeit zum Ablauf des Klimawandels zu verwirren“, erklärte die wohltätige Organisation
in einer Mitteilung. Man habe daher nun entschieden, auf Distanz zu gehen und sich von den Exxon-Aktien zu trennen. „Wir können nicht mit einem Unternehmen in Verbindung gebracht werden, das gegenüber dem öffentlichen Interesse scheinbar so eine Verachtung an den Tag legt.“ http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/bedenken-wegen-geschaeftspraktiken-rockefeller-fonds-verkauft-exxon-anteile_id_5383463.html

 

Frische Luft – auch in der Nähe vom AMW?

 

Veranstaltungshinweis
– am 17.2. zum AMW „W-West“

Feed
17.02.2016 Infotermin zum geplanten AMW W-West
Diese Info Veranstaltung findet statt in dem Gemeindesaal der Ev. Gemeinde Vohwinkel in der Gräfrather Str. 15 in 42327 Wuppertal. Veranstalter ist Bündnis 90 / die Grünen.   mehr

Die Kernfrage lautet:

mitgestaltende Bürgerbeteiligung
– oder doch nur weiter wie bisher?

http://www.frischluftwuppertal.de/Termine/

Das wird sich auch im Wuppertaler Westen zeigen, wo ein Asphaltmischwerk umziehen soll, dann aber 60% mehr leisten wird und sich zukünftig auch sehr viel näher an bewohntem Gebiet befinden wird – mit verstärktem LKW-Verkehr etc. …

Drohen den Wuppertaler*innen dort ggf. ähnliche Belastungen durch das AMW wie in W-Nächstebreck/W-Nord?

 

 

Energiewende nicht versenken: Protestmail

Unterschriftenaktion:
Protestmail an Merkel und Gabriel

Verbraucher und die Zivilgesellschaft wehren sich gegen die geplante Reform des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG). Die Bundesregierung will mit der geplanten Gesetzesänderung ihr Zerstörungswerk der Energiewende fortsetzen und die Rahmenbedingungen für die  Erneuerbaren weiter verschlechtern.

Aktiv für BürgerEnergiE – vernetzt und auf allen Ebenen!
– ja, dies wird selbstverständlich auch unterstützt von

W-Nord: wir sind EnergiE, nicht Möbel ;-)

Mit einer Protestmail http://www.energieverbraucher.de/de/energiewende-nicht-versenken__3195/ an die Bundeskanzlerin und an den Wirtschaftsminister können die Verbraucher ihre Unzufriedenheit zu Protokoll geben und sichtbar machen. Die Protestaktion wird von folgenden Organisationen und Einzelpersonen getragen: Bund der Energieverbraucher e.V., Unternehmensgrün, Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen, Windfang FrauenenergieGemeinschaft Oldenburg, Ursula und Michael Sladek, Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker und weiteren Vertretern bürgerschaftlichen Engagements. Im Internet kann sich jedermann der Protestaktion anschließen.  (s.o. zu Protestmail/link)

döpps105-PM: Offener Brief und Zahlen zur Mobilität am Döpps

döpps105: Offener Brief

Auf den Offenen Brief (PM_150515-final-döpps105+Medieninfo+OffenerBrief), mit dem sich döpps105 bereits im Mai 2015 an den von der Stadtverwaltung beauftragten Kommunikationsexperten Herrn Professor Busmann wandte, liegen trotz zweimaliger Erinnerung weiterhin noch keine Antworten vor.
Warum dies so ist, werden die Verantwortlichen döpps105 und anderen Wuppertaler*innen wohl beizeiten erklären.  Solange nur zu warten, hält döpps105 aber für wenig zielführend.

Kommunikation zur Wuppertaler Zukunft

Für die engagierten Bürger*innen jedenfalls ist Kommunikation zur Wuppertaler Zukunft – inkl. integrierter Mobilität, EnergiE… – gewiss keine Einbahnstraße!

Auch deshalb suchte döpps105 den Kontakt zu ProBahn und BUND, da bei beiden zur zukunftsfähigen Mobilität ähnliche Interessen und Sichtweisen vermutet wurden. Idealerweise ist die gemeinsame Schnittmenge recht groß. Insbesondere die Fahrstrecke der Linienbusse im Bereich Döppersberg gibt allen zu denken: Verlängert doch – im Vergleich zum Zustand vor dem Umbau – eine Anzahl zusätzlicher Ampeln die Fahrstrecke und damit (Personal)Kosten sowie Schadstoffausstoß deutlich.

Der Döppersberg-Umbau macht mobil - döpps105 und Co...
Der Döppersberg-Umbau macht mobil – döpps105 und Co…

Zum Bauvorhaben Döppersberg haben die Initiativen Pro Bahn und ADFC nun Zahlen vorgelegt, welche die Befürchtungen von döpps105 hinsichtlich dieses Projekts klar bestätigen: Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in W-Elberfeld wird nach Fertigstellung der neuen Verkehrsführung in der Summe deutliche Nachteile erfahren, besonders die „alte“ Innenstadt sowie die Südstadt nebst Uni geraten ins Abseits. Angesichts der Tatsache, dass das Projekt im Wesentlichen mit ÖPNV-Fördermitteln bezahlt wird, entsteht damit eine vollkommen absurde Situation!
Zwar mag es braven „Auto-mobilen“ Bürger*innen kurzfristig egal sein, ob mehr oder weniger Busse unterwegs sind, oder ob der Bahnhof nun für ein paar Radfahrer-*innen erreichbar sein wird oder nicht. Ob es hilft, dass in neuen City-Parkhäusern dann auch diejenigen unterkommen, die dem „lahmen“ ÖPNV den Rücken kehren und auf den PKW umsteigen werden?

interventionen

Initiativen-übergreifende Diskussion

Initiativen-übergreifend diskutierten Pro Bahn, döpps105 und die BUND Kreisgruppe Wuppertal Ende 2015 die Mobilität am neuen Döppersberg und sind sich einig:
Mit zukunftsfähigem Klimaschutz (inkl. EnergiE und Mobilität) hat dieses Wuppertaler Großprojekt arg wenig zu tun! Die Stadt gab viel Geld dafür aus, dieses wenig zukunftsfähige Projekt dennoch „professionell“ schönreden zu lassen.

Die Nicht-Berücksichtigung der vorgenannten Zukunftsaspekte liegt somit wohl nicht nur an den Finanzen …  Klimawandel, Pariser Weltklima-Vertrag, Feinstaub-Belastung und gute Vorsätze – wären doch Grund genug, offensiv zu handeln!

wenig Spielraum für Änderungen

Zwar lassen die inzwischen geschaffenen Tatsachen am Döppersberg nur noch wenig Spielraum für Änderungen. Pro Bahn und ADFC haben dennoch gute Denkanstöße und wichtige Anregungen für praktikable Korrekturen gegeben (s. Anl. 160115_Anschreiben_OB). Dies ist immerhin ein Hoffnungsschimmer in der allgemeinen Gleichgültigkeit. Darum unterstützen doepps105 und auch andere Initiativen diesen Vorstoß vollinhaltlich!

Wenngleich die vorgeschlagenen Maßnahmen nur einen geringen Umfang haben und eigentlich Selbstverständlichkeiten betreffen, werden für deren Realisierung ein breiter Konsens sowie anderer Umgang zwischen aller Beteiligten. Zivilgesellschaft – inkl. Wissenschaft/Forschung, Wirtschaft…, Parteien und Verwaltung nötig sein!

Konkrete Handlungsansätze zur praktischen Umsetzung theoretischer Impulse

Diese wollen nun Bürgerinitiativen, Verbände und der AK Nahverkehrsplan geben und damit gemeinsam die Wuppertaler Parteien und Verwaltung aktiv unterstützen!

Gerne würde döpps105 diese Gedanken auch in persönlichen Gesprächen und Diskussion mit Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und anderen Bürger*innen vertiefen. Um herauszuarbeiten, welchen Beitrag wir alle – auch am Döpps – für unser Klima und gute Mobilität in Wuppertal leisten können, freut döpps105 sich auf die gesamtgesellschaftliche Diskussion – auch über und für UNSEREN Döpps…

döpps105 & E-W-Nord: Rück- & Ausblick 2015/2016

Traditionell lassen viele Menschen das Jahr in den letzten Tagen und Stunden Revue passieren.  So haben auch die Wuppertaler Bürgerinitiativen „döpps105“ und „E-W-Nord“ (EnergiE zum Leben – auch in W-Nord) heute ihre letzten Medieninfos für 2015 mit einem kurzen Jahres-Rück- und Ausblick eingestellt.

zeitlich überholt - und doch zeitlos ;-)
zeitlich überholt – und doch zeitlos 😉

Zum Jahreswechsel wünschen beide Bürgerinitiativen (BI)
sowie auch das BI-übergreifende Netzwerk Euch allen:
GUTEN RUTSCH & GLÜCKLICHES NEUES 2016

döpps105-Medieninfo mit RÜCKBLICK 2015 / AUSBLICK 2016

Ja zum Döppersbergumbau - aber bitte bezahlbar und zukunftsfähig ;-)
Ja zum Döppersbergumbau – aber bitte bezahlbar und zukunftsfähig 😉

Offener Brief zur Mobilität am Döpps (wartet weiter auf Antwort)
Mitte Mai 2015 wandte sich döpps105 an den von der Stadtverwaltung beauftragten Kommunikationsexperten Prof. Busmann, der das Bauvorhaben Döppersberg in der Öffentlichkeit kommunizieren soll. Eine Erinnerung erfolgte im Herbst 2015.
döpps105 ging davon aus, mit den Fragen zum Döpps-Umbau und zur Mobilität dort an der richtigen Adresse zu sein, sandte diesen Brief in Kopie aber auch ins Rathaus – an den ehemaligen Oberbürgermeister Peter Jung.
Inzwischen erfolgte erfreulicherweise eine erste Reaktion aus dem Büro des Oberbürgermeisters Andreas Mucke. Wir hoffen auf Antworten und/oder ein Gespräch dann in 2016 und werden weiter darüber berichten. … weiter s www.doepps105.net
EnergiE zum Leben – auch in W-Nord-Medieninfo
mit RÜCKBLICK 2015 / AUSBLICK 2016

W-Nord: wir sind EnergiE, und nicht Möbel ;-)
W-Nord: wir sind EnergiE, und nicht Möbel 😉

IKEA in W-Nord? – der Elch am falschen Ort!
IKEA baut – was tun? Juristische Klärung ist nötig!

IKEA baut. Die Lokalpresse berichtete über die für Ende Januar geplante Grundsteinlegung.
Erwähnenswert wäre aber auch (gewesen):
Nachdem Fachleute die lange bekannten, aber weiter ungelösten Fragen bestätigten, sind zum Großprojekt „IKEA in W-Nord“ ebenfalls Rechtsmittel aus der Bürgerschaft anhängig. Einzelheiten sind nicht öffentlich, da es sich um schwebende Verfahren handelt. Einige Information dazu möchten wir dennoch gerne weitergeben. … weiter s. www.w-nord.de

Talfahrt 2015 – empfehlenswert!

Talfahrt 2015 – der etwas andere Wuppertaler Jahresrückblick
– gut war’s im Barmer Bahnhof, auch im verflixten siebten Jahr!

Barmer Bhf - auch ein Haus mit Seele ;-)
Barmer Bhf – auch ein Haus mit Seele 😉

Anfang 2016 gibt es ja noch weitere Vorstellungen 😉
http://www.talfahrt-wuppertal.de/index.html

Talfahrt im verflixten 7. Jahr - mit Liebeslied an W'tal ;-)
Talfahrt im verflixten 7. Jahr – mit Liebeslied an W’tal 😉


Wuppertaler Jahresrückblick und satirische Heimatpflege
Mit: Jürgen H. Scheugenpflug, Jens Neutag und Ulrich Rasch (Musik)

 

2015 – bewegt und bewegend zugleich!

Liebe Aktive, Unterstützer*innen, Interessierte und alle,

2015 geht zu Ende – bewegt und bewegend gleichermaßen!
Zeit, DANKE zu sagen
– für vielschichtige Impulse und vielfältige Unterstützung

Frohes Fest & Guten Rutsch!
Frohes Fest & Guten Rutsch!

Zeit ebenso für den Blick zurück und natürlich auch nach VORN 😉
2015 machten wir Wuppertal & die Welt wieder ein Stück besser:

Ethisch wirtschaften – sozial, ökologisch, mit Augenmaß und auf Augenhöhe…(weiter s. hier auf der website: Leben/Wirtschaft…)

Nachhaltige Konsum- & Lebensweise durch Mitwirken an Wuppertaler Vernetzungen für Urbane Gärten, NANK eV mit Industrie 4.0, fairen Handel, Sauberkeitspaten W-Nord, Plastikfasten … hier schafften es Thema, Selbstversuch und Netzwerk ins TV/ZDF,
s. Link zum Bericht in Hallo Deutschland zum „Leben ohne Plastik“ :
http://www.verpasst.de/sendung/290754/Hallo_Deutschland.html

Klimagerechtigkeit – Fäden verknüpfend für die Wuppertaler Kreisgruppe des BUND und die Umweltverbände, im Wuppertaler Landschaftsbeirat und Bürger-EnergiE vernetzend – auch hier ging es weiter – lokal vor Ort, regional sowie auf Landes- und auch Bundesebene…

Einmischen – für gutes Leben und bessere Politik in Wuppertal, die mehr ist als Hinterzimmer, (Neu-)Investorenfreundlich und Basta! Bürgerinitiativen/BI-übergreifend mischen sich Bürger*innen ein und vernetzen sich weiter – zB in den BI AK Die Wuppertaler, BUS, döpps105, L419, EnergiE-W-Nord, Schauspielhaus Wuppertal Initiative und weiteren mehr…!
Lokalpolitisch hieß einmischen auch Wuppertal 3.0 und die eigene Oberbürgermeisterin-Kandidatur – langweilig war 2015 wirklich  nicht, eher im Gegenteil – gespickt mit neuen Erfahrungen!
Das gilt auch für den seit 2009 unveränderten Dauer-Streitpunkt „IKEA in W-Nord?“ – der Möbel-Elch am falschen Ort! Wieder bleibt als letztes Mittel die juristische Klärung – dabei ginge es doch ganz anders – auch in Wuppertal.
Zu den hier seit Jahren kontrovers diskutierten Großprojekten möchte ich mit einem Zitat von unserem Bundespräsidenten Joachim Gauck aus Dezember 2015 schließen: „Nur mit einer offen geführten Debatte können langfristige Lösungen gefunden werden.“