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Erntest Du noch oder säst Du schon? Gut für das Gemeinwohl

Anders wirtschaften. Geht das?

Ansätze, wie das gehen könnte, ohne unseren Planeten, Mensch und Mitwelt weiter – über die Grenzen des Machbaren – auszunutzen, gibt es viele. Auch die Gemeinwohl-Ökonomie-Regionalgruppe Ennepe, Ruhr &  Wupper beschäftigt sich damit und handelt.

GWÖ – Wirtschaftsmodell mit Zukunft

Seit Anfang 2016 trifft sich eine Pionier-Unternehmer*innengruppe regelmäßig, um die Gemeinwohl-Ökonomie kennen zu lernen. Den Lernweg zu betreuen war eine spannende Herausforderung, aber mit neugierigen Pionieren, langjähriger und vielfältiger Praxiserfahrung aus der Gemeinwohl-Ökonomie nebst Bilanzerstellung  gut machbar. Ein Teil der Pionierunter-nehmer*innen stellt sich am 20.6.2017 in Wetter an der Ruhr vor.

GWÖ- Die Wirtschaft vom Kopf auf die Füße stellen.

ERNTEST DU NOCH, ODER SÄST DU SCHON? – GUT FÜR’S GEMEINWOHL

Die GWÖ-ERW-Auftakt-Veranstaltung für Unternehmen aus der Region findet am Dienstag, 20.06. um 19 Uhr in der Lichtburg in Wetter (http://www.lichtburg-wetter.de/anfahrt) statt. Impulse zur GWÖ gibt der Mit-Initiator der GWÖ, Christian Felber und wird die 2010 erstmals publizierte Idee der GWÖ dort auf Einladung des soziokulturellen Zentrums Lichtburg vorstellen. Unterstützt wird dies von der GWÖ-Regionalgruppe Ennepe, Ruhr & Wupper, einer von weltweit rund 50 regional aktiven Gruppen.
http://ERNTEST DU NOCH, ODER SÄST DU SCHON? – GUT FÜR’S GEMEINWOHL
Jüngst ist die GWÖ mit dem ZEIT-WISSEN-Preis 2017 „Mut zur Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet worden.
GWÖ – nachhaltig wirtschaften – präsentiert im soziokulturellen Zentrum Lichtburg

Nachhaltigkeit ist gefragt und überlebenswichtig

Nachhaltigkeit – ein häufig genutztes Wort, dessen Bedeutung zunehmend unklarer wird. Im Gegenzug ist Nachhaltigkeit immer mehr gefragt. Welche Perspektiven eröffnen sich, wenn ich als Unternehmer*in anfange, mich mit dem Thema tiefergehend zu beschäftigen? Oder anders: Was habe ich davon?

In einem ungewöhnlichen Umfeld – in einem Kino – wird die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ), ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft vorgestellt. Die GWÖ orientiert sich am eigentlichen Zweck des Wirtschaftens – der Erfüllung unserer menschlichen Bedürfnisse. So steht es in der Verfassung des Landes NRW Art. 24, Abs. 1: „Im Mittelpunkt des Wirtschaftslebens steht das Wohl des Menschen.“ Dabei geht es vor allem um gelingende Beziehungen: Sie sind die Voraussetzung, um glücklich zu sein – sie sind Voraussetzung für das Gemeinwohl.

Geld ist nur das Mittel, nicht der Zweck des Wirtschaftens

Das Geld ist hingegen nur ein Mittel des Wirtschaftens: Die Wirtschaftsleistung, in Geld gemessen, sagt nichts darüber aus, ob das Gemeinwohl steigt oder sinkt. Um zu messen, ob der Zweck erfüllt wird, sind andere Messgrößen gefragt.

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung des Landes NRW. Die Schirmherrschaft hat der Bürgermeister der Stadt Wetter, Frank Hasenberg, übernommen.
Es wird um Anmeldung bis zum 15.06.2017 unter erw@gemeinwohl-oekonomie.org gebeten.

 

 

 

SOZIAL, ÖKOLOGISCH und ÖKONOMISCH GUT – Die GEMEINWOHL-ÖKONOMIE

SOZIAL, ÖKOLOGISCH und ÖKONOMISCH GUT – Die GEMEINWOHL-ÖKONOMIE

So lautet eine weitere GWÖ-ERW-Veranstaltung für NGOs (Nicht-Regierungs-Organisationen) aus der Region am Mittwoch, 21.06. um 18 Uhr, ebenfalls in der Lichtburg in Wetter.

GWÖ – Wirtschaftsmodell mit Zukunft

Interessiert zeigen sich auch immer mehr NGO die ihr sozial-ökologisch motiviertes Handeln und die (positiven) gesamt-gesellschaftlichen Folgen sichtbar machen und messen wollen.

… im Gespräch Zukunft gestalten …

Impulse zur GWÖ gibt die  GWÖ-Referentin Beate Petersen:  Auf Einladung des soziokulturellen Zentrums Lichtburg wird sie die Idee der GWÖ und ihre Praxiserfahrungen aus der Begleitun/Vorstellung der GWÖ dort vorstellen. Auch hier unterstützt die GWÖ-Regionalgruppe Ennepe, Ruhr & Wupper.

Anders wirtschaften. Geht das?

Ansätze, wie das gehen könnte, ohne unseren Planeten, Mensch und Mitwelt weiter – über die Grenzen des Machbaren – auszunutzen, gibt es viele. Auch die Gemeinwohl-Ökonomie-Regionalgruppe Ennepe, Ruhr &  Wupper beschäftigt sich damit und handelt.

Eigentlich sollte die Frage dann wohl eher lauten:
Anders wirtschaften. WIE geht denn das?
Wichtig auch: Wie können wir  MITWIRKEN?

RundMail zum Thema „EnergiE“ (Nov./2016)

Liebe Unterstützer/innen und Interessierte der BürgerEnergiE,  sehr geehrte/liebe an W-Nord, zukunftsfähiger Stadtentwicklung und darüber hinaus Interessierte Nachbar*innen und EnergiE-Bürger*innen,

bitte zur Info und gerne auch zur weiteren Verbreitung

RundMail zum Thema EnergiE  – BürgerEnergiE ist Zukunft!
ergänzend zu den Sonder-RundMails Nr. 18 und 20/2016 EnergiE

BürgerEnergiE - die EnergiE im WIR
BürgerEnergiE – die EnergiE im WIR

TERMINE

29.11.2016 ELAB in DO: „BÜRGER-ENERGIE – vernetzt denken & handeln!“

Das Fraunhofer UMSICHT startet in Dortmund, in Kooperationen mit der wert-voll ggmbh, das Projekt „e:Lab – Bürgerlabor für Energieinnovationen“. Bei diesem Projekt sind Bürger*innen zum praktischen und theoretischen dezentralen Energiewandel in Dortmund eingeladen- in der Energiewerkstatt, in der zum Energiewandel geforscht und gebastelt wird und andererseits in verschiedenen eher theoretischen Formaten, bei denen der Gedankenaustausch gepflegt wird. Dazu sind Interessierte

HEUTE ins Energiecafé eingeladen – ab 17 Uhr
in der Dortmunder Dezentrale
, wo nach kurzen Impulsen vom Fraunhofer-Umsicht-Institut, dem Wissenschaftsladen Bonn und auch von mir Zeit für Tischgespräche besteht – unter dem Motto „Das Energiesystem und sein partizipativer Wandel“.

 

2.12.2016 Einladung zur Critical Maas

Die – vermutlich – letzte Critical Maas 2016 lädt für den kommenden ersten Freitag im Monat – wieder herzlich ein zum mitradeln ein! Treffpunkt ist um 19 Uhr am Cinemaxx.
WICHTIG: Denken Sie/Denkt bitte an Licht am Rad! Klingel am Rad! Wenn es warm wird, habt etwas zu trinken und wenn es kalt wird, warme Kleidung dabei… https://cmwpt.wordpress.com/

6.12.2016  bbeg-Stammtisch, W

Die bergische BürgerEnergieGenossenschaft  eGInteressierte herzlich zum Stammtisch ein – am 1. Dienstag und am 3. Mitwoch eines Monats. Wir treffen und um 19 Uhr im Marines, Ecke Gathe/Wiesenstraße.(www.bbeg.de)

20.12.2016 Hol den/die Energiepolitiker/in

Das BBEn/ Bündnis BürgerEnergie eV wirbt für BürgerEnergiE und lädt dazu alle EnergiE-Bürger*innen zum Mitmachen ein – bereits engagierte Menschen ebenso wie diejenigen, die einfach nur neugierig sind…(www.buendnis-buergerenergie.de).

Das Bremer Manifest wurde auf dem diesjährigen BBEn-Konvent in Berlin vorgestellt und die website life geschaltet. Schaut/Schauen Sie gerne dort vorbei www.bremer-manifest.de. Auch über ein like würden wir uns sehr freuen 😉

Ein weiteres spannendes BBen-eV-Projekt startet am 20.12.2016 in Heidelberg  „Hol den/die EnergiE-Politiker/in“ und tauscht Euch über BürgerenergiE aus! In 2017 sind weitere solcher Treffen geplant…Weitere Infos folgen per eMail und/oder auf der o.g. website des BBEn eV

Wuppertal bewegt…

„Du bist Die Stadt“:
5. Preis geht nach Wuppertal

Danke & Glückwunsch an Christine Nordmann! http://www.njuuz.de/beitrag36656.html

Wuppertal wird Mitglied im NRW-Klimadiskurs

Das ist eine gute Idee und Klimaschutz dann hoffentlich auch in Wuppertal bald erlebbar! http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/wuppertal-erste-stadt-bei-klimadiskursnrw-100.html

bergischer Ernergiewende-Stammtisch

Gestern hatten die Bergische und die Solinger Bürgerenergie-Genossenschaften sowie W-EMOBIL 100 und der Bundesverband eMobilität wieder in die VillaMedia eingeladen – und wir haben zugehört, gelernt, diskutiert sowie Netzwerke geknüpft und/oder gestärkt. http://www.njuuz.de/beitrag36619.html

Weitere Informationen findet ihr/finden Sie auch auf der Website www.w-nord.de.

Bitte leitet/leiten Sie diese eMail auch an viele interessierte Menschen weiter.

 

Mit sonnigen Grüßen                                    

© sfv eV/G. Meesters                          © sfv eV/BUND eV

Beate Petersen
Mitglied im Aufsichtsrat des BBEn eV
stv. Sprecherin für den BBEn eV–Rat
* handeln für den Wandel – gemeinsam!
für EnergiE zum Leben – auch in W-Nord*

Kontakt:

Tel. Mobil: +49 (179) 4207696
e-mail:
info@beate-petersen.de
www.beate-petersen.de
https://www.facebook.com/beate.petersen2

PS  Denken Sie bitte an die Umwelt und drucken Sie diese eMail nur bei Bedarf aus.

Hinweis:  Sollten keine weiteren Rundmails/Infos gewünscht sein, reicht eine eMail an die obige Absenderadresse.

YCKEA – kein Kommentar…

16-0915+Yckea-1v2

16-0915+Yckea-2v2

16-0915+Yckea-3v2

Quelle: taz vom 15.09.2016

ZDF-Drehscheibe – auch in/über W-Nord

Bekanntermaßen war das ZDF in W-Nord, fragte nach und drehte – das Ergebnis sendete gestern Mittag die ZDF-Drehscheibe,

Archiv: W-Nord 1974-2013
Archiv: W-Nord 1974-2013

Nachträglich ist das auch in der ZDF-Mediathek noch anzuschauen, s. link
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2773808/drehscheibe-am-28.Juni-2016#/beitrag/video/2773808/drehscheibe-am-28.Juni-2016

W-Nord - 2016 - Natur"Verbrauch" - klingt viel zu harmlos für das, wa shier geschah...
W-Nord – 2016 – Natur“Verbrauch“ – klingt viel zu harmlos für das, wa shier geschah…

„Toller Bericht – zwischen 26 te und 30 Minute!!“
So lautete die erste Rückmeldung aus der Nachbarschaft zum gestrigen ZDF-Bericht 😉

Ja, das Warten hat sich gelohnt und gibt einen guten Einblick, warum „IKEA – in W-Nord?“ von Anfang an höchst umstritten war und nun wohl gerichtlich entschieden werden muss.  (weiter s. hier auf der website unter w-nord.

Frohe Ostern – auch morgen noch

Frohe Ostern

ALLEN, die gerne leben
– ohne dabei unseren Planeten Erde auszubeuten 😉
… dazu ein Osterei – erneuerbar 😉
Ei, Ei - erneuerbar ...
Ei, Ei – erneuerbar …

döpps105-PM: Offener Brief und Zahlen zur Mobilität am Döpps

döpps105: Offener Brief

Auf den Offenen Brief (PM_150515-final-döpps105+Medieninfo+OffenerBrief), mit dem sich döpps105 bereits im Mai 2015 an den von der Stadtverwaltung beauftragten Kommunikationsexperten Herrn Professor Busmann wandte, liegen trotz zweimaliger Erinnerung weiterhin noch keine Antworten vor.
Warum dies so ist, werden die Verantwortlichen döpps105 und anderen Wuppertaler*innen wohl beizeiten erklären.  Solange nur zu warten, hält döpps105 aber für wenig zielführend.

Kommunikation zur Wuppertaler Zukunft

Für die engagierten Bürger*innen jedenfalls ist Kommunikation zur Wuppertaler Zukunft – inkl. integrierter Mobilität, EnergiE… – gewiss keine Einbahnstraße!

Auch deshalb suchte döpps105 den Kontakt zu ProBahn und BUND, da bei beiden zur zukunftsfähigen Mobilität ähnliche Interessen und Sichtweisen vermutet wurden. Idealerweise ist die gemeinsame Schnittmenge recht groß. Insbesondere die Fahrstrecke der Linienbusse im Bereich Döppersberg gibt allen zu denken: Verlängert doch – im Vergleich zum Zustand vor dem Umbau – eine Anzahl zusätzlicher Ampeln die Fahrstrecke und damit (Personal)Kosten sowie Schadstoffausstoß deutlich.

Der Döppersberg-Umbau macht mobil - döpps105 und Co...
Der Döppersberg-Umbau macht mobil – döpps105 und Co…

Zum Bauvorhaben Döppersberg haben die Initiativen Pro Bahn und ADFC nun Zahlen vorgelegt, welche die Befürchtungen von döpps105 hinsichtlich dieses Projekts klar bestätigen: Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in W-Elberfeld wird nach Fertigstellung der neuen Verkehrsführung in der Summe deutliche Nachteile erfahren, besonders die „alte“ Innenstadt sowie die Südstadt nebst Uni geraten ins Abseits. Angesichts der Tatsache, dass das Projekt im Wesentlichen mit ÖPNV-Fördermitteln bezahlt wird, entsteht damit eine vollkommen absurde Situation!
Zwar mag es braven „Auto-mobilen“ Bürger*innen kurzfristig egal sein, ob mehr oder weniger Busse unterwegs sind, oder ob der Bahnhof nun für ein paar Radfahrer-*innen erreichbar sein wird oder nicht. Ob es hilft, dass in neuen City-Parkhäusern dann auch diejenigen unterkommen, die dem „lahmen“ ÖPNV den Rücken kehren und auf den PKW umsteigen werden?

interventionen

Initiativen-übergreifende Diskussion

Initiativen-übergreifend diskutierten Pro Bahn, döpps105 und die BUND Kreisgruppe Wuppertal Ende 2015 die Mobilität am neuen Döppersberg und sind sich einig:
Mit zukunftsfähigem Klimaschutz (inkl. EnergiE und Mobilität) hat dieses Wuppertaler Großprojekt arg wenig zu tun! Die Stadt gab viel Geld dafür aus, dieses wenig zukunftsfähige Projekt dennoch „professionell“ schönreden zu lassen.

Die Nicht-Berücksichtigung der vorgenannten Zukunftsaspekte liegt somit wohl nicht nur an den Finanzen …  Klimawandel, Pariser Weltklima-Vertrag, Feinstaub-Belastung und gute Vorsätze – wären doch Grund genug, offensiv zu handeln!

wenig Spielraum für Änderungen

Zwar lassen die inzwischen geschaffenen Tatsachen am Döppersberg nur noch wenig Spielraum für Änderungen. Pro Bahn und ADFC haben dennoch gute Denkanstöße und wichtige Anregungen für praktikable Korrekturen gegeben (s. Anl. 160115_Anschreiben_OB). Dies ist immerhin ein Hoffnungsschimmer in der allgemeinen Gleichgültigkeit. Darum unterstützen doepps105 und auch andere Initiativen diesen Vorstoß vollinhaltlich!

Wenngleich die vorgeschlagenen Maßnahmen nur einen geringen Umfang haben und eigentlich Selbstverständlichkeiten betreffen, werden für deren Realisierung ein breiter Konsens sowie anderer Umgang zwischen aller Beteiligten. Zivilgesellschaft – inkl. Wissenschaft/Forschung, Wirtschaft…, Parteien und Verwaltung nötig sein!

Konkrete Handlungsansätze zur praktischen Umsetzung theoretischer Impulse

Diese wollen nun Bürgerinitiativen, Verbände und der AK Nahverkehrsplan geben und damit gemeinsam die Wuppertaler Parteien und Verwaltung aktiv unterstützen!

Gerne würde döpps105 diese Gedanken auch in persönlichen Gesprächen und Diskussion mit Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und anderen Bürger*innen vertiefen. Um herauszuarbeiten, welchen Beitrag wir alle – auch am Döpps – für unser Klima und gute Mobilität in Wuppertal leisten können, freut döpps105 sich auf die gesamtgesellschaftliche Diskussion – auch über und für UNSEREN Döpps…

Talfahrt 2015 – empfehlenswert!

Talfahrt 2015 – der etwas andere Wuppertaler Jahresrückblick
– gut war’s im Barmer Bahnhof, auch im verflixten siebten Jahr!

Barmer Bhf - auch ein Haus mit Seele ;-)
Barmer Bhf – auch ein Haus mit Seele 😉

Anfang 2016 gibt es ja noch weitere Vorstellungen 😉
http://www.talfahrt-wuppertal.de/index.html

Talfahrt im verflixten 7. Jahr - mit Liebeslied an W'tal ;-)
Talfahrt im verflixten 7. Jahr – mit Liebeslied an W’tal 😉


Wuppertaler Jahresrückblick und satirische Heimatpflege
Mit: Jürgen H. Scheugenpflug, Jens Neutag und Ulrich Rasch (Musik)

 

NRW – besser nachhaltig als grau!

Duisburg, Wuppertal – die NRW-Welt wird grauer!
Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit sind anders zu verstehen 😉

„Landschaftsschutzgebiete (LSG) sind für Duisburger Planer allenfalls Flächenreserve. Der BUND macht in den gefährdeten gebieten jetzt auf die Absichten der Planungsverwaltung aufmerksam.“

„Uralte Rotbuchen, verdrehte Hainbuchen, knorrige Steileichen und Roteichen, Kiefern, Weißbirken, Kastanie und schnellwüchsiger Spitzahorn, schlanke Linden, Vogelkirsche und Haselsträucher machen diesen artenreichen Wald aus. Er ist ein Schatzkistchen unter den Duisburger Wäldern.“

„Noch lässt es sich hier beim Spaziergang lernen: Uni Duisburg, nur 100 m hinter dem Haus.“

„Kann man sich vorstellen, dass eines der schönsten Duisburger Waldstücke abgeholzt werden soll? Ein Wald mit zahlreichen Baumarten, mit Baumriesen und mit Totholz. Die Mehrheit in der Politik will das: Duisburg 2027. Einige Eindrücke heute: mit Herbstlorcheln (Helvella crispa).“ (Dietmar Beckmann, Texte + Fotos)

W-Nord: Vorstellen mag man es sich nicht, aber es passiert – auch hier ;-(
Seit 2009 haben wir versucht, unsere Mitwelt zu retten. Seit Mitte September ist es hier traurige Realität – vom intakten Ökosystem als Teil des Biotopverbundes mit historischen Gewässern (Teich, Kleingewässer …) nebst historischer Wegeführung (Hohlwegfragment), Altwald, Altbäumen – darunter über 150 Jahre alte Riesen im schönsten Herbstkleid – und dortiger Fauna bleibt nur die Erinnerung! (s. mein facebook-Titelbild)
Wuppertaler Entscheider aus Parteien und Verwaltung ziehen mehrheitlich großflächige Versiegelung, Betonarchitektur und Verkehrschaos vor und wägten weg – zugunsten des auswärtigen Investors und ohne gemeinsamen Ortstermin, Gespräch vor Ort oder ähnliches!
„Prognostiziert“ wurden Gewerbesteuer (wieviel wird nach Steueroptimierung durch den IKEA-Konzern hier hängenbleiben ???) und Arbeitsplätze (fair und auskömmlich???). Dafür wurden das gefühlte Herz und die Balance des Stadtrandraumes zerstört, Es droht Dauer-Verkehrs-Zähfluß und Mehrkosten. Statt natürlichem – kostenfreiem – Wassersystem baute der lokale Versorger ein ca. 3,5 Mio. teures Regenrückhaltebecken und legt die Kosten um auf uns Bürger*innen…

Energiewende vor Ort – aller guten Dinge sind drei!

Drei gute Nachrichten gibt es zur regionalen Energiewende – allesamt initiiert durch engagierte Bürger*innen und umgesetzt in konstruktiver Zusammenarbeit mit ebensolchen Entscheidungsträger*innen.

regionale Wertschöpfung: Aus Sonne Strom und Wärme gewinnen

Glückwunsch zur 2. bbeg-Photovoltaik (PV)-Anlage,  zur Wahl in den BBEn-Rat  und dem Klimaquartier Arrenberg zur Nr. 95 der NRW-Klima-Expo!

Denkanstoß:  2. Klimafolgenaufwandsbericht 2014 (Wetter/Ruhr),
– in Gedenken an Hermann Scheer – dazu der Terminhinweis für die Eurosolar-Preisverleihung 2015 am 17.10.2015

Weiterlesen bitte hier

http://www.njuuz.de/beitrag32585.html