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Einladung zum Film BRAND II – am 12.10. in der Kulturschmiede

BRAND II erzählt von der Zerstörung einer jahrhundertealten Kulturlandschaft für den Braunkohleabbau im Rheinland bis ins Jahr 2027 hinein. Im Anschluss daran gibt es die Gelegenheit für Fragen zum Film und zur Diskussion., auch mit der Regisseurin.

Herzliche Einladung zu Teil-2 der Film-Trilogie BRAND

über Natur, Kultur und Menschen im Rheinischen Braunkohle-Revier

am Freitag, 12.Oktober, ab 19 Uhr

zur Vorführung in der Kulturschmiede, An der Hütte 3 in 42349 Wuppertal (Cronenberg)

BRAND II

Die Künstlerin

Susanne Fasbender wird – wie bereits zu Teil-1 – auch zum zweiten Teil ihrer Trilogie anwesend sein und nach der Vorführung mit den Zuschauer*innen ins Gespräch kommen.

Das Thema

Der Hambacher Wald ist zum Symbol für den längst überfälligen Strukturwandel geworden.

Das Thema ist hochaktuell, denn nur wenige  Tage später – am 14.10.2018 wollte RWE mit der Abholzung dieses über 10.000 Jahre alten Waldes beginnen. Wäre da nicht der durch die Umweltschutzorganisation BUND erwirkte gerichtliche Rodungsstop des Oberverwaltungsgerichts Münster…

Der Film

BRAND II: Gegenwart der Dörfer und Bepreisung von Natur
105 min

Der jahrzehntelange, alles beherrschende Zugriff auf das Land hat die Atmosphäre in der Region zutiefst geprägt. Alles scheint verletzt oder ist in tragischer Erwartung. Die kommende Zerstörung des noch ruhig da Liegenden ist auch in den noch bewohnten Orten allgegenwärtig. Die schon unbewohnten Dörfer sind von Menschen verwaist, während die Vögel den Wildwuchs ihrer Gärten und Parks mit ihrem Gesang begleiten. Die ungezählten uralten hohen Bäume, die die alten Orte bekleiden, werden, wenn es losgeht, als erstes beseitigt.

BRAND II erzählt von der Zerstörung einer jahrhundertealten Kulturlandschaft für den Braunkohleabbau im Rheinland bis ins Jahr 2027 hinein. “Der Film macht die Tiefe dieses existentiellen Einschnitts begreifbar, den nicht nur die erzwungene Umsiedlung, sondern das Wissen um die restlose Vernichtung dessen, was das Wort „Zuhause“ mit all seinen bis in die Sprache, bis in die Tradition der Gewerke und einige Jahrhunderte alte Familiengeschichten besser trifft, als der hoch aufgeladene und politisch leider missbrauchte Begriff „Heimat.” aus Texte zum Film  von Dr. Frauke Tomczak, Literatur- und Filmwissenschaftlerin, Autorin und Dozentin. (s. Broschüre)

Ein Gespräch über das gesellschaftliches Naturverhältnis, das Kyotoprotokoll und den Begriff der „imperialen Lebensweise“  wird weitergeführt und eingewoben in die Bilder dieses Landes.

Weiterführende Infos: https://www.brandfilme.org/

 

in english:

BRAND (FIRE) II : Presence of old places and costing nature        
105 min

The decade-long, domineering seizure of land has deeply marked the character of the region. Everything appears violated or remains in tragic expectation. The coming destruction of what lies restfully is equally omnipresent in the still inhabited villages. The already uninhabited villages have been abandoned by people, while birds accompany the wild growth in gardens and parks with their song. The count-less, ancient high trees that dress the old localities will be removed first of all when demolition starts. BRAND ll portrays the destruction of a century-old cultural landscape for the extraction of lignite in the Rhineland up until 2027. It makes the scope of this existential interference tangible: forced displacement and the knowledge that the place you call home is being put to waste – everything down to language, traditional crafts, and several hundreds of years old family histories.

The conversation about the societal relationship to nature, the Kyoto Protocol and the concept of the imperial mode of living will be continued and interwoven into the pictures of this country. 

further Information https://www.brandfilme.org/brand-fire-english.html

  

Weiter geht es – im Rheinischen Revier

Last but not least:
… eine spannende Entwicklung im Rheinischen Revier:

Für Sonntag, den 14.10.2018 geplante Aktionen:

ab 12 Uhr:
Wald- und Dorfspaziergang  in Keyenberg (Rheinisches Revier/Tagebau Garzweiler)

Diesen Sonntag, am 14.10.2018 findet um 12 Uhr der Waldspaziergang von Michael Zobel in Keyenberg am Tagebau Garzweiler statt. Damit folgen Michael Zobel und Eva Töller der Einladung von engagierten Tagebaubetroffenen aus den fünf Orten, die derzeit umgesiedelt werden.

Wald- und Dorfspaziergang mit Ingo Bajerke, Eva Töller und Michael Zobel in Keyenberg.

  1. Oktober, 12 Uhr, Treffpunkt an der Kirche Keyenberg.

Weitere Infos auf der Homepage von Michael Zobel:
http://naturfuehrung.com/hambacher-forst/

 

ab 9 Uhr:
mit dem Fahrrad zum Hambacher Wald (Rheinisches Revier/Tagebau Hambach)

Einladung für Sonntag, den 14.10.2018
zur Teilnahme an einer Fahrraddemo ins Rheinische Braunkohle-Revier

Treffen um 9 Uhr auf dem Heumarkt in Köln  und Aufbruch um 9:30 Uhr

“Zum Einen wollen wir die grandiose Gerichtsentscheidung feiern, dass RWE den jahrhundertealten Bürgewaldes jetzt erst einmal nicht mehr roden darf. Zum Anderen wollen wir darauf aufmerksam machen, dass diese Entscheidung nur eine aufschiebende Wirkung hat und keine endgültige Entscheidung ist. Mit unserer Fahrraddemo wollen wir bei RWE und bei der
Landesregierung ein Umdenken anschieben.

RWE muss jetzt Kohlekraftwerke abschalten, damit wir die Klimaschutzziele von Paris einhalten können.

Wir fordern von der Landesregierung, dass alle Braunkohle-Tagebaue so weit verkleinert werden, so dass der Hambacher Wald erhalten bleibt und keine weiteren Zwangsumsiedlungen von ganzen Dörfern mehr geschehen müssen. Deshalb sagen wir: #HambiBleibt #KeyenbergBleibt #KuckumBleibt #BerverathBleibt #OberwestrichBleibt #UnterwestrichBleibt

Dafür wollen wir mit unserer Fahrraddemo ein Zeichen setzen.

Doch anderes als ursprünglich angekündigt, wird es diesen Sonntag kein Waldspaziergang von Michael Zobel und Eva Töller im Hambacher Wald geben, weil diese einen Spaziergang in Keyenberg anbieten. Wir wollen an der Fahrraddemo aber festhalten, weil wir sie nach wie vor sehr wichtig finden. Unser Alternativprogramm sind jetzt wie folgend aus:

*Wir fahren zusätzlich zum Aussichtspunkt TerraNova.

Dort an der Abbruchkante wird Tim Petzoldt von Greenpeace Köln die Funktionsweise des Tagebau Hambach erläutern
*Wir machen einen Zwischenstopp auf dem Marktplatz in Manheim. Dort wird Stefan Förster etwas zu den Zwangsumsiedlungen für die Tagebaue erzählen.
*Dann fahren wir zum östlichen Teil des Hambacher Waldes und können dort Gespräche mit Wald-Bewohner_innen und Vertreter_innen der Initiative “Buirer für Buir” führen.
*Für Interessierte können wir von dort aus entweder einen Spaziergang durch den Hambacher Wald anbieten oder den Besuch des Hambi-Camps, wo es auch etwas zu Essen und Trinken gibt.

Wer Klimaschutz ernst nimmt weiß, dass die Kohle, Öl und Gas im Boden bleiben müssen, und deshalb fahren wir mit dem Fahrrad, dem umweltfreundlichsten Verkehrsmittel. Das Motto unsere Fahrraddemo lautet:

*„Endspurt für den Kohleausstieg:
Hambi Bleibt!  
Energie- und Verkehrswende Jetzt!“*

*Bitte mitbringen:

  • Weil wir den ganzen Tag unterwegs sein werden, packt euch bitte genügend Verpflegung ein. Und schmückt eure Fahrräder gerne mit bunten Wimpeln oder beklebt eure Fahrräder mit Plakaten und Bannern. Bringt gerne auch
    mobile Soundanlagen und Musik mit, um für eine schöne Stimmung in der Fahrraddemo zu sorgen.Hier geht es zur Facebook-Veranstaltung:
    https://www.facebook.com/events/540577226365353/und hier zu einer Karte mit der Route
    https://www.greenpeace-koeln.de/endspurt-fuer-den-kohleausstieg/*Hinweise:*
    In Weiden West bzw. Frechen und in Horrem machen wir jeweils kurze Pausen. Die weiteren Zeiten, die wir in die Karte eingetragen haben, sind geschätzte Zeiten, an denen wir die jeweiligen Orte mit der Fahrraddemo passieren. Hier besteht die Möglichkeit sich unserer Fahrraddemo anzuschließen. Wenn ihr genau wissen wollt, wo sich die Fahrraddemo befindet dann schaut auf: www.criticalmaps.net*Für die Rückfahrt:*
    Falls nicht alle mit dem Fahrrad zurück fahren wollen, besteht die Möglichkeit einmal in der Stunde mit der S-Bahn von Buir nach Köln zu fahren. Falls die S-Bahn überfüllt sein sollte, besteht die Möglichkeit in Sindorf oder Horrem weitere Züge nach Köln zu nutzen.
    Liebe Grüße
    euer Kölner Fahrraddemo-Team”

Veranstalter*innen der Fahrraddemo sind: Agora Köln, BUNDjugend NRW, DFG-VK Köln, Greenpeace Köln, Querwaldein e.V., RADKOMM, VCD Köln,  ….

spannende Zeiten…

GLS-Geldgipfel

.. und am Wochenende der GLS-Geldgipfel in der Uni Witten-Herdecke… spannende Zeiten! „Von der Finanzwirtschaft zur Realwirtschaft– 10 Jahre nach Lehman Brothers“

 

Gemeinwohl-Ölonomie

Gründung des Gemeinwohl-Ökonomie-Zweigvereins Ennepe, Ruhr & Wupper am 26.4. in Wetter/Ruhr

Die Gemeinwohl-Okonomie ist der Aufbruch zu einer ethischen Marktwirtschaft, deren Ziel nicht die Vermehrung von Geldkapital,…
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EE-Energiewende: 100% EE bis 2030 

Eine sehr engagierte Besprechung der „Sauberen Revolution 2030“  (Buch von Tony Seba, Deutsche Übersetzung durch Metropolsolar e.V.) durch Axel Berg, die gerade auf dem YouTube-Kanal Zukunft Erde veröffentlicht wurde.

Vertrautes und Gewohnheiten können ein jähes Ende finden.…
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Wo bleibt das „wir“ in  der Energiewende?

Die Energiewende ist als innovative Chance zu verstehen, gesamtgesellschaftlich und Generationen übergreifend!

Klima retten , dabei können Bäume helfen! (eigenes Foto)

„wir machen das schon“? – Bestenfalls MIT BürgerEnergiE! 

buzzn, sonnen und nun auch enyway sowie die WSW haben alle interessante technische Lösungen.
http://www.njuuz.de/beitrag40960.html

Allerdings lassen die bisherigen Erfahrungen insbesondere in Wuppertal vermuten, dass dies weiter rein monetär ausgerichtet ist und  nicht auf Kooperation für die gemeinsame Herausforderung „Energiewende: 100% dezentral erneuerbar & demokratisch – mit BürgerEnergiE“. Letztere umfasst eine ganzheitlich ausgerichtete mitgestaltende Beteiligung und finanzielle Teilhabe an der Energiewende. Deutschlandweit investieren Bürger*innen über knapp 1.000 BürgerEnergie-Genossenschaften ihre Freizeit und privates Geld. Damit haben maßgeblich Bürger*innen die Energiewende angestoßen – mit all den positiven, – Teilhabe, Innovation sowie regionale Wertschöpfung schaffenden – Folgen!
Spannend bleibt: Wie wird dies wertgeschätzt und wie die Bergische BürgerEnergieGenossenschaft  http://www.bbeg.de in das WSW-Projekt eingebunden? Welches Interesse besteht WSW-seitig daran, auch den zahlreichen von Energiesperren betroffenen Wuppertaler*innen Zugang zu selbstbestimmtem Strombezug zu ermöglichen? Weichen-stellende Fragen, die sicher bereits mitgedacht sind…

Wer die Energiewende wirklich voranbringen möchte, trennt sich zudem schnellstmöglich von Kohle- und Atomstrom und unterstützt Erneuerbare EnergiE mit Bürgerbeteiligung! Wenn EnergiE-Bürger*innen in Wuppertal ankommen und sich fragen, warum denn hier das – für solaren Strom und Wärme zweifelsohne vorhandene – Dachpotential  nicht genutzt wird, ist das kein Aushängeschild für eine erfolgreiche regionale Energiewende, sondern wirft Fragen auf! Der Schlüssel wäre Kooperation und kurze Wege, die um uns herum schon so viel mehr bewirken als die hiesige rückwärtsgewandte Ellbogen- und Konfrontationsmentalität!

Stimmt die Richtung? Zukunft statt weiter wie bisher!

Wenn Kohle-Kraftwerke zukünftige Emissionswerte nicht erfüllen können und es brauchbare Alternativen gibt, warum werden erstere dennoch nicht abgeschaltet?  Wenn Autos die Schadstoff-Grenzwerte überschreiten , warum werden dann einfach die Grenzwerte erhöht?   http://www.njuuz.de/beitrag40918.html

Ein Blick ins rheinische Revier: Wald oder Kohle -KEIN  weiter so!

Der Hambacher Wald ist über mehrere tausend Jahre gewachsen. Im Wald und auf einer angrenzenden Wiese leben seit 2012  Menschen, die den Wald vor der Abholzung bewahren wollen. Diese Menschen setzen ihren Körper ein, um die Mitwelt zu schützen. RWE und die Polizei Aachen bereiten sich derweil auf die Rodungen vor. Warum?
https://www.facebook.com/KlimaAllianz/videos/vb.110521004952/10151473636944953/

Für den Hambacher Wald, Mensch & Mitwelt

Auch der BUND-Landesverband NRW mahnt die Schutzwürdigkeit des Hambacher Waldes an und versucht, dies gerichtlich durchzusetzen. Den dazu am Dienstag, 21.11.2017 durch das Verwaltungsgericht  Köln in der mündlichen Verhandlung angebotenen Vergleich lehnte RWE ab. https://www.facebook.com/events/1945439385704392  /

Urteilsverkündung  am 24.11.2017 um 10 Uhr

Für den morgigen Freitag, 24.11.2017 um 10 Uhr wird das Urteil erwartet.  Auch die Urteilsverkündung im Verwaltungsgericht Köln ist öffentlich.
https://www.bund-nrw.de/themen/braunkohle/hintergruende-und-publikationen/braunkohlentagebaue/hambach/bund-klage-gegen-hambach/

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AKTUALISIERUNG vom 24.11.2017

Kohleausstieg kommt, aber RWE nutzt politisches Machtvakuum aus„, s. gesonderten Artikel

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Für Strukturwandel mit BürgerEnergiE

Für den Braunkohletagebau mußten viele Menschen ihre Heimat verlassen und der Hambacher Wald wurde zu 90% gefällt! Kirchen wurden entweiht,  ganze Dörfer „rückgebaut“ und alles ist im riesengroßen Loch verschwunden. Die Energiewende hin zu 100% Erneuerbar schont Ressourcen und damit unsere Lebensgrundlagen, schafft auskömmliche Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung sowie Versorgungssicherheit und Preisstabilität. Was verhindert die Umsetzung?

Forderungen an die Bundesregierung

Sachverständige, Unternehmen und Um-/Mitweltschutz-Organisationen (NGO) sind sich einig:
Sie alle mahnen den Kohleausstieg an und haben für eine entschlossene Umsetzung der Energiewende gute Gründe:

In seiner Stellungnahme fordert der Sachverständigenrat für Umweltfragen die kommende Bundesregierung auf, den Kohleausstieg unverzüglich einzuleiten. Die bevorstehende Legislaturperiode bietet die letzte Chance, die Weichen für eine angemessene Umsetzung der Pariser Klimaziele in Deutschland zu stellen.
„Deutschland muss die Stromerzeugung aus Kohle schnellstens reduzieren und mittelfristig beenden, sonst sind die Klimaziele in Deutschland nicht zu erreichen. Der strukturverträgliche Kohleausstieg sollte daher unverzüglich eingeleitet werden. Das letzte Kraftwerk muss in spätestens 20 Jahren vom Netz gehen“, erklärt Prof. Claudia Kemfert.
Grundlage des Kohleausstiegs sollte ein Budget der Gesamtmenge an Treibhausgasen sein, die durch Kohlekraftwerke bis zur endgültigen Abschaltung noch ausgestoßen werden dürfen. Diese Menge sollte gesetzlich festgeschrieben werden. „Aus wissenschaftlicher Sicht sollte das verbleibende Emissionsbudget für die Kohleverstromung in Deutschland 2.000 Megatonnen CO2 nicht überschreiten“, konkretisiert Prof. Wolfgang Lucht.“

(Anm.: Treibhausgasemissionen und deren Vermeidung/Einsparung im Alltag sichtbar zu machen, daran arbeitet die Verbraucherzentrale in dem Projekt „Mehrwert“, gemeinsam mit interessierten Initiativen. Ergänzend dazu finden sich im link www.w-nord.de/news einige regionale Praxisbeispiele, wo Bürger*innen zur Beschleunigung von Klimaschutz und Energiewende starten statt warten, und das „wir“ in der Energiewende gemeinsam weiter verbinden/verstetigen.)

Die Umweltorganisationen Germanwatch und B.a.u.m. sowie die Stiftung 2Grad eV koordinierten jüngst eine gemeinsame Erklärung von einem breiten Bündnis, dem sich 50 Großunternehmen und Konzerne wie z. B. Aldi Süd, Siemens, Otto … angeschlossen haben. In der gemeinsamen Erklärung fordern sie unter anderem den Ausstieg aus der Kohleverstromung sowie einen konsequenten Einstieg in die Verkehrswende.   Als Vorteile erkennen sie neben wirksamem Klimaschutz durch Kohleausstieg Innovationen und Planungs-/ Investitionssicherheit:  „Nächste Bundesregierung muss Klimaschutz zur zentralen Aufgabe machen“ https://germanwatch.org/de/14633

Bereits im Januar 2017 initiierten 7 NGO (Nicht-Regierungs-Organisationen), die sich für 100% Erneuerbare Energien (EE) engagieren – wie das Bündnis Bürgerenergie (BBEn eV), der Solarförderverein (sfv), EnergiE zum Leben, auch in W-Nord (E-W-Nord), die Freunde von Prokon eV, die Deutsche Gesellschaft für Solarenergie eV (dgs), EUROSOLAR eV und Metropolsolar eV einen regelmäßigen Austausch.am EE-Runder Tisch und stellen seither gemeinsame Forderungen zum Schutz von Mensch, Mitwelt und Klima (auch bereits) an die (zukünftige) Bundesregierung. Inzwischen bringen sich dort auch Vertreter*innen des Bund der Energieverbraucher eV, des Solarverein Goldene Meile eV, der Klima-Allianz, der Kohlerunde-NRW und der Energieliga mit ein. Gemeinsame Kohleausstiegs- & Energiewende-Impulse sind z.B.:

2017-10
„Taten statt Warten: Energiewende durch Ausstieg aus der Kohle und solare Transformation“.  Gemeinsame Resolution zu den Koalitionsverhandlungen 2017 von mehr als 40 Umweltorganisationen.
https://www.sfv.de/artikel/taten_statt_warten_energiewende_durch_ausstieg_aus_der_kohle_und_solare_transfor.htm

2017-10
„Bürgerenergie als tragende Säule der Energiewende“
beim Bürgerenergie-Konvent 2017 beschlossene Resolution https://www.buendnis-buergerenergie.de/aktuelles/news/?newsid=282&cHash=ef7bddd32b419b5dc688a2867b7e197c

2017-09
„energiepolitische Handlungsempfehlungen für die 19. Legislaturperiode“ veröffentlicht von EUROSOLAR eV
https://www.eurosolar.de/de/index.php/text-medien/memoranden-papiere-resolutionen-eurosolar/2222-eurosolar-veroeffentlicht-energiepolitische-handlungsempfehlungen

2016-09
„Taten statt Worte – Klimaschutzversprechen national umsetzen.“
Kernforderungen der Klima-Allianz Deutschland zur Bundestagswahl 2017.
http://www.klima-allianz.de/publikationen/publikation/taten-statt-worte-klimaschutzversprechen-national-umsetzen/

Auch vor der Wahl haben EE-Organisationen aktiv für Klimaschutz mit BürgerEnergiE geworben! Zahlreiche – gemeinsame – Angebote boten Informationen zum Klimawandel und Handlungsoptionen, die zur Wahlentscheidung genutzt werden konnten: Wahlprüfsteine, Impulse zur Mieterstrom-Regelung etc.

Klimaschutz-Energiewende-BürgerEnergiE

Das Bündnis Bürgerenergie eV hat bundesweit das Veranstaltungsformat „Hol den/die BürgerEnergiE-Politiker*in“ angeboten und mit regional engagierten BürgerEnergiE-Akteur*innen – wie den hiesigen BürgerEnergieGenossenschaften – zu Diskussionsveranstaltungen eingeladen – zweimal auch in Wuppertal: am 04.04.2017 ins NRW-Innovationszentrum VillaMedia und am 17.09.2017 ins Rex Filmtheater.

Wandel durch handeln (5) Klima schützen durch Energiewende (Wasser)

Es bleibt nichts so, wie es ist, wenn alles so bleibt, wie es ist.
(Erich Kästner)

10.11.2017, Tag-5 der COP23:
Wasser-Wende einleiten

Weltweit haben nur wenige Menschen Zugang zu sauberem Wasser. Oft wird Wasser  so arg verschmutzt, dass darin kein Leben mehr möglich ist, Menschen erkranken und Böden vertrocknen – weil  Wasser anderweitig benutzt wird. Ohne Wasser ist Überleben nicht möglich.

++ Klima-Kohle-Demo (11/2017)

… und wir verprassen weiter die Ressourcen? (eigenes Foto)

++ Hintergrundinfo

Wasser ist kostbar und eine begrenzte Ressource. Das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser ist am 28. Juli 2010 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen  als  Menschenrecht anerkannt worden.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Recht_auf_Zugang_zu_sauberem_Wasser

Zu den Fidji-Inseln – mit der Präsidentschaft für die COP23 – und deren Betroffenheit: Heftige Stürme spülen dort nicht nur den Sand fort, sondern der ansteigende Meeresspiegel zerstört auch die wenigen Süsswasserreservoire der Inselgruppe durch eindringendes Salzwasser. Ohne Boden und Süßwasser ist Leben dort nicht möglich  Jedes Handeln hier hat sehr reale Folgen, weltweit.

Die Klimakonferenz in Bonn COP 23: Ein Klimagipfel durch das Brennglas der kleinen Inselstaaten (auf rosalux.de)

++ Nachrichten/Termine im Kontext der COP23

  • Windenergieausbau in NRW unter dem Zeichen des drohenden Windenergieerlasses
    am Freitag, 10. November 2017, 16:00 bis 19:00 Uhr, im Landtag NRW, Raum E1 A16
  • Ernährungsräte: haben sich im Frühjahr 2016 in Berlin und Köln gegründet. Nun folgt weitere (internationale) Vernetzung vom bis 12. November 2017 in Essen
  • „Veränderung braucht Mut, Geld und Spaß“ Interview mit Rob Hopkins [auf blog]

++ BUND-Jugend-Camp For Future (08/2017)

Mehrweg-Geschirr:  nutzen, spülen, nutzen…  (eigenes Foto)

 ++ persönliche Energiewende einleiten: Wasser

  • Duschen statt Baden und Spar-Duschkopf/-Wasserhahn – beides bewirkt einen deutlich geringeren Wasserverbrauch und schont damit eine für alle wichtige Ressource
  • Regenwasser auffangen und zum gießen nutzen.
  • Mit einem vom Leitungswasser getrennten Hauswasserwerk kann Regenwasser auch das WC-spülen.
  • Nicht alle Menschen weltweit haben Zugang zu sauberem (Trink)Wasser. Unser Leitungswasser hat Trinkwasserqualität und ist zudem kostengünstiger als Flaschenwasser.
  • Umfeld beobachten und Verunreinigungen dokumentieren und Naturschutzbehörden sowie Umweltverbände informieren. In Baugrund eingebrachte Stoffe und in die Natur entsorgter Müll können zu Grundwasserschäden führen und DAS schädigt letztlich unseren Wasserkreislauf!

++FAZIT:

Der gesetzliche Rahmen muss stimmen und jede/r bei sich selbst beginnen!

Wandel durch handeln (4) Klima schützen durch Energiewende (Wärme)

Vom Reisen zum Heizen: Auch Heizen und Kühlen brauchen Energie. Nach den heutigen Erkenntnissen erübrigt sich die Frage, ob diese .- ..Klima schädigend – aus endlichen fossilen oder – …Klima schonender – aus erneuerbaren Quellen kommen soll. 

9.11.2017, Tag-4 der COP23:
Wärme-Wende einleiten

Es bleibt nichts so, wie es ist, wenn alles so bleibt, wie es ist.
(Erich Kästner)

++ Klima-Kohle-Demo (11/2017)

Ein deutliches Zeichen FÜR den Einstieg in den Ausstieg! setzte die Klima-Kohle Demo in Bonn!  (eigenes Foto)

++ Hintergrundinfo
Unbestritten dürfte der Einstieg in den Ausstieg sein, um Ressourcen nicht weiter zu verschwenden und durch den Kamin zu jagen. Warum tun wir es dann nicht?  Dazu die DGS – als die älteste Nichtregierungsorganisation (NGO) in Deutschland, die sich für Erneuerbare Energien und die Energiewende einsetzt:  „Natürlich kann ein Umbau unserer Wärmeversorgung nicht von einen auf den anderen Tag vollzogen werden. Aber an der Ernsthaftigkeit darf durchaus gezweifelt werden, schließlich hören sich die Statements der Großindustrie seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, ähnlich an. Weshalb sollte man sich nicht das Ziel setzen, bis 2030 auf gasförmige sowie liquide Brennstoffe, besser bekannt als Erdöl und Erdgas, komplett zu verzichten? Wo sind die Ambitionen und Visionen einer Branche, die über sich selbst sagt: „Die Politik setzt ambitionierte Klimaschutzziele, die deutsche Heizungsindustrie liefert die Lösungen“? Warum setzt man als Brückentechnologie nicht auf die Solarisierung unserer Heizungskeller statt auf die Effizienz der Verbrenner. Das muss andere Gründe haben. Sind es am Ende die noch nicht abgeschriebenen Produktions-kapazitäten, die, auf den europäischen Markt bzw. den Weltmarkt zugeschnitten, andere Prioritäten der Kapitalverwertung fordern?“ (Quelle DGS eV vom 17.3.2017 http://www.dgs.de).

++ Nachrichten & Termine im Kontext der COP23

++ BUND-Jugend-Camp For Future (08/2017)

BUND-Jugend = people power NOW! (eigenes Foto)

++ persönliche Energiewende einleiten: Wärme

  • Drinnen statt draußen heizen, Einfache und preiswerte erste Schritte sind: Innenwände dämmen z.B. hinter dem Heizkörper, Fenster abdichten, Vorhänge und Jalousien abends schließen, Heizungsrohre isolieren und Heizkörper entlüften.
  • 1 Grad weniger Raumtemperatur spart 6% Energie. Dies mindert entsprechend auch die Kosten und läßt sich über elektrische Thermostate automatisch regeln.
  • Richtig lüften! Kurz stoßlüften anstatt Dauer-Kippstellung der Fenster. Damit wird verbrauchte Luft mit hoher Luftfeuchtigkeit ausgetauscht und frische Luft kann sich erwärmen. Richtiges lüften verhindert zudem Schimmelbildung.
  • vertiefend zur „energetischen Gebäudesanierung“ ein Hintergrundpapier  der Deutschen Umwelthilfe http://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Projektinformation/Energieeffizienz/Gebaeude/Hintergrundpapier_Wirtschaftlichkeit-Gebaeudesanierung_171004.pdf
  • vertiefend zum „Heizen mit Holz“ als zweischneidiges Schwert, da einerseits Heizen aus nachwachsenden Rohstoffen und andererseits eine maßgebliche Ursache für die Luftverschmutzung: Deutsche Umwelthilfe http://www.duh.de/cleanheat/

++FAZIT:

Der gesetzliche Rahmen muss stimmen und jede/r bei sich selbst beginnen!

Wandel durch handeln (3) Klima schützen durch Energiewende: Reisen, Feiern… = Energie, Mobilität

Es bleibt nichts so, wie es ist, wenn alles so bleibt, wie es ist.
(Erich Kästner)

8.11.2017, Tag-3 der COP23: Reisen-, Feiern… Wende einleiten

Reisen, Feiern… macht Spaß, aber zu welchem Preis?
Geht es auch weniger belastend für Mensch, Mitwelt & Klima?
Ja, definitiv!

Klimaschutz ist LEBEN (10/2017 D’dorf, Königsallee)

++ Hintergrundinfo
Auch hier gilt: vermeiden und verringern, wo immer möglich. Wenn es nicht anders geht, als den Klimakiller Flugzeug zu nutzen, gibt es Möglichkeiten, das verbrauchte CO2 finanziell zu kompensieren –Kompensation;
Kritik: Ablasshandel; stimmt, aber besser als nichts zu tun, allemal!

CO2-Emissionen einer Flugreise berechnen und kompensieren :
Was macht atmosfair? Klimabewusst fliegen: atmosfair ist eine Klimaschutzorganisation mit dem Schwerpunkt Reise. „Wir betreiben aktiven Klimaschutz mit u.a. der Kompensation von Treibhausgasen durch erneuerbare Energien.“
https://www.atmosfair.de/de/was_macht_atmosfair

++ Termine im Kontext der COP23

Kurz noch ein Blick zurück zur historischen Klima-Kohle-Demo , die es immerhin in alle Medien geschafft hat: „Was für ein grandioses Abschlussbild bei dem Tagesthemenbeitrag am 4.11.: das Bündnismobil und davor unser Braunkohle Irrsinn Banner. Danke an alle, die es zu diesem Zweck nach anstrengendem Demotag nochmal ausgerollt haben! Es hat sich gelohnt!“ soweit der O-Ton einer persönlich betroffenen Aktivistin.
http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt-5607.html 

+ Camp For Future (08/2017)

Sonnenenergie… Klimaschutz ist, EnergiE aus erneuerbaren Quellen erzeugen

++ persönliche Energiewende einleiten: Mobilität: Reisen, Feiern…

Bahn vor Flug, Bahn vor Auto, Rad vor Flug, Bahn & Auto,
in Gruppen reisen
Bahnfahren ist entspannt und führt auch ans Ziel;
Hinterfragen wir doch einfach die Transport-Energie:
fossil oder erneuerbar?
Klimafreundlich oder klimaschädlich?
Preis? Transport? Soziale und Umwelt-Aspekte? …
per Rad an die See oder in die Berge
– oder in Kombination per Bahn & Rad
einfach die Region erkunden, um die Nachbarorte besser kennen lernen

++FAZIT:

Der gesetzliche Rahmen muss stimmen und jede/r bei sich selbst beginnen!

Wandel durch handeln (1) Klima schützen durch Energiewende (Strom)

6.11.2017, Tag-1 der COP23:
Atom- & Kohleausstieg mit Solaroffensive

Es bleibt nichts so, wie es ist, wenn alles so bleibt, wie es ist.
(Erich Kästner)

…Klima-Flüchtlinge! (Quelle: G. Mester/sfv)

Zum Auftakt der 23. Weltklimakonferenz in Bonn (COP23)
bringt Campact: die Ereignisse vom Wochenende auf den Punkt

„Was für eine Zahl! 25.000 Menschen aus aller Welt zogen am Samstag durchs beschauliche Bonn – die größte Klima-Demo, die es in Deutschland je gab. Alle großen Nachrichtensendungen zeigten die Bilder. Unsere Forderung nach einem schnellen Ausstieg aus dem Klima-Killer Kohle war überall. Möglich gemacht haben diesen Riesenerfolg auch Sie: Toll, dass Sie mit dabei waren,

Die Demo war ein starker Auftritt zur richtigen Zeit:

In diesen Tagen streiten in Berlin Grüne, FDP und Union über Klimaziele und Kohleausstieg. Und wissen jetzt: Sie haben es mit einer rasant wachsenden Klimabewegung zu tun – die nicht mehr locker lässt, bis die Kohlemeiler vom Netz gehen.

Die Demo war übrigens nicht der einzige Volltreffer: Am Sonntag blockierten  4.500 Aktivist/innen für einen Tag den Braunkohle-Tagebau Hambach.

Und München, Deutschlands drittgrößte Stadt, stimmte in einem Volksentscheid für die Abschaltung ihres Kohlekraftwerks.
Ein richtig gutes Wochenende für den Klimaschutz!“

++ Hintergrundinfo
(wobei die TV-Tipps, in der Mediathek abrufbar sind)

++ persönliche Energiewende einleiten:
Strom einsparen, effiziente Geräte nutzen, und erneuerbar erzeugten Strom nutzen: dafür zum ÖkoStromanbieter wechseln:
wie zB Bürgerwerke eG, Energiewerke Schönau eG (Stromrebellen), Greenpeace Energy eG oder Naturstrom AG, die alle bundesweit Ökostrom anbieten.  Strom selbst aus erneuerbaren Quellen erzeugen – mit der Solaranlage auf dem eigenen Dach oder mit der Gemeinschaftsanlage der regionalen BürgerEnergiE-Genossenschaft.

Herzliche Einladung zum nächsten Aktiventreffen der Bergischen BürgerEnergiEGenossenschaft bbeg am Mittwoch, 15.11.2017 um 19 Uhr im Marines (Ecke Gathe/Wiesenstraße in W-Elberfeld),
http://www.bbeg.de/2017/11/07/herzliche-einladung-zum-bbeg-stammtischaktiventreffen-am-mittwoch-15-11-2017-um-19-uhr-im-marines-ecke-gathewiesenstr-w-elberfeld/
Kontakt: info@bbeg.de

Vereinzelt erkennen auch innovative Stadtwerke die Synergieeffekte und sehen die regionale EnergiE-Wende als Gemeinschaftsprojekt bis hin zur Beteiligung der BürgerEnergiE-Genossenschaft an den Stadtwerken: wie es zB in Wolfhagen, Jena und Solingen gelebt wird oder aber die Stadtwerke beteiligen sich an der regionalen BEG, so zB im benachbarten Ennepe-Ruhr-Kreis …

++FAZIT:

Der gesetzliche Rahmen muss stimmen und jede/r bei sich selbst beginnen!

Wandel durch fair handeln – am 17.9. im Rex

Die CINEMA . REX Filmtheater laden in Kooperation mit engagierten Wuppertaler Initiativen ein zur Sonntagsmatinee-Reihe „Wandel durch FAIR Handeln“.  Start ist am Sonntag, 17. September 2017 um 11:00 Uhr im Rex Filmtheater am Kipdorf in Wuppertal-Elberfeld.

Klimaschutz-Energiewende-BürgerEnergiE

 Immer noch eine unbequeme Wahrheit

Am 7.9.2017 war der bundesweite Start des zweiten Film von Al Gore, dem ehemaligen US-Präsidentschaftskandidaten:   „Immer noch eine unbequeme Wahrheit“.

Klimawandel – Energiewende – BürgerEnergiE.

Es geht um das Thema Klimawandel – Energiewende – BürgerEnergiE. 

Einladung zu Diskussion

Als Gesprächspartner*in sind zur Diskussion und für Fragen im Anschluß an den Film (Dauer: 98 Min.) im Rex zu Gast:
Vertreter*innen der Bergischen BürgerEnergieGenossenschaft eG (bbeg), der BUND Kreisgruppe Wuppertal sowie des Bündnis Bürgerenergie eV (BBEn, letzteres mit dem Projekt „Hol den/die BürgerEnergiE-Politiker/in“. Eine erste Veranstaltung gab es dazu in Wuppertal am 4.4.2017 im NRW-Innovationszentrum, der historischen VillaMedia.

Zur Nachgespräch sind Wuppertaler Kandidat*innen der im Bundestag vertretenen Parteien angefragt . Zugesagt haben

  • Hege Lindh, Wuppertaler Bundestagskandidat 2017, SPD
  • Sylvia Meyer, Wuppertaler Bundestagskandidatin 2017, B90/Grüne
  • Bernhard Sander, Wuppertaler Bundestagskandidat 2017, Die Linke

Karten für diese Veranstaltung gibt es unter den bekannten Rex-Verkaufsstellen.

Veranstalter: CINEMA . REX Filmtheater in Kooperation mit E-W-Nord,  unterstützt zB durch Bündnis Bürgerenergie eV (BBEn), bbeg eG, BUND KGr Wuppertal…

 

Energiewende und BürgerEnergiE gehören zusammen

Gerangel wie auch Erleichterung um das Pariser Welt-Klimaschutzabkommen wird Vielen noch in guter Erinnerung sein. Bis zuletzt stand die Einigung der Weltgemeinschaft im Herbst 2015 auf der Kippe. Es siegte die Vernunft, dass wir nur durch gemeinsames Handeln CO2-Emmissionen nebst Erderwärmung senken und den Klimawandel abmildern können!
Daran sollte sich nun auch die EEG-Novelle 2016 orientieren. Geplant ist das aber (noch) nicht…
Wichtig ist:
Es geht uns nun primär darum, Menschen zu bewegen, Kontakt zu Politik, Verwaltung und Wirtschaft aufzunehmen, um die Bedeutung der BürgerEnergiE und deren Bedrohung durch die EEG-Novelle 2016 deutlich zu machen UND Entscheidungsträger*innen zum Umdenken und HANDELN zu bewegen.

...Klimaflüchtlinge!
…Klimaflüchtlinge! (Quelle: Gerhard Mester/sfv eV)

Dazu nachstehend zwei Hinweise zu MITMACH-Aktionen
– JEDE/R kann mitmachen, HIER & JETZT 😉

1. Auf der Webseite von Eurosolar (www.eurosolar.org) befindet sich  eine Anzeigenkampagne.
Stephan Grüger, Vorstandsmitglied von Eurosolar und MdL Hessen, hatte beim Symposium der Goldenen Meile in Remagen am 17.3. nachvollziehbar und überzeugend vorgetragen, dass die derzeitige EEG-Novelle 2016 die Re-Oligopolisierung der Energiewirtschaft einleitet.
Wer einen Klima schützenden dezentralen Umbau des Energiesystems unterstützen möchten, mag sich bitte an dieser Aktion beteiligen. Es geht JETZT um nicht weniger als die Rettung des EEG in seiner ursprünglichen, parteienübergreifend beschlossenen Form. Nachfolgender Link führt zur Aktion:
http://www.eurosolar.de/de/index.php/kampagnen-mainmenu-10/nemo
Zudem hat der Verein „Die Freunde von PROKON e. V.“ diese Aktion auf seiner Facebook-Seite beworben. Registrierte Facebook-Nutzer können  ebenfalls zur Eurosolar-Aktion gelangen: www.facebook.com, dort suchen „Die Freunde von PROKON e. V.“

2. Auf der Webseite der Freunde von PROKON e. V. (www.freunde-von-prokon.de) befindet sich ein Angebot in Form eines Textmusters. Dieses Angebot ist auf jeden Bürger/in zugeschnitten und berücksichtigt den Zeitdruck und die Vorgehensweise bei der Bundesgesetzgebung. Die sieben Empfehlungen sind einfach in die EEG-Novelle einzuarbeiten. Außerdem wurden diese Empfehlungen mit verschiedenen bundesweit tätigen Vereinigungen der Erneuerbaren Energien und der Gemeinwohl-Ökonomie abgestimmt. Dieses Angebot befindet sich unter http://www.freunde-von-prokon.de/news/416/123/Brief-Aktion-des-Vereins-Die-Freunde-von-PROKON-e-V-in-Absprache-mit-anderen-Organisationen. Das Dokument kann im rtf-Format heruntergeladen, danach individuell angepasst werden und ist dann fertig zum Versand an Ihre/n Abgeordnete/n und/oder Ihre/n Lieblingspolitiker/in vor Ort, auf Kreis- oder Landesebene und/oder Ihre/n Bürgermeister/in, Landrat/rätin usw.. Je mehr Personen JEDE/R und damit wir alle gemeinsam erreichen, je bewusster wird es Entscheidungsvorbereitern und –trägern, dass wir BürgerInnen Klimaschutz und Energiewende ernst nehmen.

zum aktuellen Stand der EEG-Novelle 2016

– geht  es hier:  http://www.freunde-von-prokon.de/uploads/Die%20Freunde%20von%20Prokon%20e.V./EEG_2016_16-02-29.pdf

konsequent: Rockefeller verkauft Exxon Anteile
– Bedenken wegen Geschäftspraktiken

„Es gibt Anzeichen, die nahelegen, dass das Unternehmen seit den 80er Jahren darauf hinarbeitete, die Öffentlichkeit zum Ablauf des Klimawandels zu verwirren“, erklärte die wohltätige Organisation
in einer Mitteilung. Man habe daher nun entschieden, auf Distanz zu gehen und sich von den Exxon-Aktien zu trennen. „Wir können nicht mit einem Unternehmen in Verbindung gebracht werden, das gegenüber dem öffentlichen Interesse scheinbar so eine Verachtung an den Tag legt.“ http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/bedenken-wegen-geschaeftspraktiken-rockefeller-fonds-verkauft-exxon-anteile_id_5383463.html

 

Energiewende vor Ort – aller guten Dinge sind drei!

Drei gute Nachrichten gibt es zur regionalen Energiewende – allesamt initiiert durch engagierte Bürger*innen und umgesetzt in konstruktiver Zusammenarbeit mit ebensolchen Entscheidungsträger*innen.

regionale Wertschöpfung: Aus Sonne Strom und Wärme gewinnen

Glückwunsch zur 2. bbeg-Photovoltaik (PV)-Anlage,  zur Wahl in den BBEn-Rat  und dem Klimaquartier Arrenberg zur Nr. 95 der NRW-Klima-Expo!

Denkanstoß:  2. Klimafolgenaufwandsbericht 2014 (Wetter/Ruhr),
– in Gedenken an Hermann Scheer – dazu der Terminhinweis für die Eurosolar-Preisverleihung 2015 am 17.10.2015

Weiterlesen bitte hier

http://www.njuuz.de/beitrag32585.html