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Auf einem toten Planeten gibt es keine Arbeitsplätze

SPD – quo vadis?

Von Wuppertal nach Berlin,  eine erste Rede im Bundestag mit Wuppertal-Bezug und dem Blick für Zusammenhänge. Mehr davon, damit wir gemeinsam den Planeten schützen, auf dem wir alle leben, unsere Erde.

Erste Rede im Bundestag

Der neue Wuppertaler SPD-Bundestagsabgeordnete Helge F. Lindh hat seine erste Rede in Berlin gehalten – mitten aus dem Leben, für mehr Menschlichkeit und mit Wuppertal-Bezug.
https://www.facebook.com/helgelindh/videos/543470456019456/

einfache Rechnung: mehr Klimawandel = mehr Klimaflüchtlinge… (Quelle: G. Mester/sfv)

Vorrang für menschenverträgliche Klimabedingungen

Dies benennt Politik nicht immer so klar. In der aktuellen Medieninfo wendet sich der Solarförderverein (SFV) deshalb an den SPD-Bundesparteitag: “Markenzeichen der SPD ist ihr Einsatz für soziale Gerechtigkeit und für auskömmliche Arbeitsplätze. Doch auf einem toten Planeten gibt es keine Arbeitsplätze mehr *. Vorrangig ist deshalb zunächst der Erhalt menschenverträglicher Klimabedingungen, wie sie das Paris-Abkommen vom Dezember 2015 vorsieht.” … “Die Klimabedingungen ergeben sich aus den Naturgesetzen.  Doch mit Naturgesetzen kann man keine Koalitionsverhandlungen führen!  Naturgesetze hören weder auf Drohungen noch auf Versprechen.”
https://www.sfv.de/artikel/_an_den_spd-bundesparteitag_-_auf_einem_toten_planeten_gibt_es_keine_arbeitsplae.htm

Paris-Abkommen, Menschenrechte und Klimaklagen

Ein Rechtsgutachten von Prof. Felix Ekardt bekräftigt die Tatsache, dass der Pariser Welt-Klima(schutz) Vertrag bindend ist.
http://www.sfv.de/pdf/ParisSFV7.pdf

BEE: Potenzial Erneuerbarer Energie für den Klimaschutz nutzen

Auch der BEE (Bundesverband Erneuerbare Energien) wirbt in seinem aktuellen newletter dafür,  zügig umfassende Maßnahmen zu ergreifen.  Dort heißt es: “Union und SPD haben die Sondierungsgespräche beendet und die energie- und klimapolitischen Vereinbarungen veröffentlicht. Die Erreichung aller Klimaschutzziele ist von größter Bedeutung. Nun ist es sehr wichtig, dass zügig umfassende Maßnahmen getroffen werden, um möglichst schnell hohe Treibhausgaseinsparungen zu erzielen.”   https://www.bee-ev.de/home/presse/mitteilungen/detailansicht/erneuerbare-energie-staerkt-industrie-und-schuetzt-das-klima/

Reden reicht nicht (mehr). Wandel durch handeln!

Wenn die Landwirtschaft vor – durch zunehmenden Klimawandel – häufiger auftretenden Starkwetterereignissen zukünftig durch “resistente” Pflanzen und einen “Unwetterfonds” geschützt werden soll, wird das teuer und wirkt nicht an der Wurzel, nämlich der Ressourcen-Übernutzung und dem Klimawandel.

Wenn wir – wie in 2017 – weltweit bereits am 2. August (und auf die Parameter in  Deutschland bezogen sogar schon am 24.April!)  sämtliche Ressourcen verbraucht haben, die unser Planet innerhalb eines Jahres regenerieren kann und dann bis Dezember von der Substanz leben, ist diese bald verbraucht und die Reserve fehlt uns zudem.
http://www.wwf.de/earth-overshoot-day/?ppc=1&gclid=CjwKCAiAqIHTBRAVEiwA6TgJw3Sw1OoDrUgQeF49KLd0TEQB_6dMCvhAAJ-SJanhBKnJuJaFIwm9lRoCXHYQAvD_BwE

Dass Strom aus der Steckdose kommt, ist schön und praktisch. Wichtig ist aber auch, wie dieser zuvor erzeugt wird.
https://www.tah.de/welt/afp-news-single/mikrowellen-erhitzen-das-weltklima.html

Erfreulich, dass es kluge Ideen gibt, was wir tun könn(t)en und dies – beim EEG – auch von weitsichtigen Politikern aufgegriffen wurde. Weitere Beispiele gibt es genug. Sie müssen nur “gepflückt” und multipliziert werden:

Einer der Väter des EEG, Hans-Josef Fell, und auch der Autor der Veröffentlichung „Saubere Revolution 2030“, Tony Seba, haben gerade in Abu Dhabi den „Visionary Influencer Award 2018“ erhalten. Mehr Infos unter www.metropolsolar.de

BBEn-Bürgerenergie-Projekt des Jahres, erstmals ausgeschrieben und prämiert in 2017, siehe unter https://wettbewerb.buendnis-buergerenergie.de/.
BürgerEnergiE gibt es längst auch in Wuppertal. Die Bergische BürgerEnergieGenossenschaft bbeg erzeugt bereits Strom aus der Sonne auf Dächern in Wuppertal und  Erkrath. http://www.bbeg.de

EUROSOLAR-Preis-2017, verliehen am 14.Oktober im NRW-Innovationszentrum VillaMedia in Wuppertal
https://eurosolar.de/de/index.php/solarpreise/deutscher-solarpreis-eurosolar-erneuerbare-energien-innovation-engagement/2213-feierliche-verleihung-des-deutschen-solarpreises-2017-in-wuppertal

Es ist an der Zeit, Zusammenhänge zu erkennen und weitsichtig die richtigen Prioritäten zu setzen, um den Ast, auf dem wir alle sitzen, nicht für “weiter so”  abzusägen, sondern zu stützen, damit wir weiter sicher leben können.  Dafür die  richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit wir gemeinsam unsere Lebensgrundlagen erhalten (können), ist Aufgabe der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, jetzt!

 

 

 

 

 

 

Wandel durch handeln (1) Klima schützen durch Energiewende (Strom)

6.11.2017, Tag-1 der COP23:
Atom- & Kohleausstieg mit Solaroffensive

Es bleibt nichts so, wie es ist, wenn alles so bleibt, wie es ist.
(Erich Kästner)

…Klima-Flüchtlinge! (Quelle: G. Mester/sfv)

Zum Auftakt der 23. Weltklimakonferenz in Bonn (COP23)
bringt Campact: die Ereignisse vom Wochenende auf den Punkt

„Was für eine Zahl! 25.000 Menschen aus aller Welt zogen am Samstag durchs beschauliche Bonn – die größte Klima-Demo, die es in Deutschland je gab. Alle großen Nachrichtensendungen zeigten die Bilder. Unsere Forderung nach einem schnellen Ausstieg aus dem Klima-Killer Kohle war überall. Möglich gemacht haben diesen Riesenerfolg auch Sie: Toll, dass Sie mit dabei waren,

Die Demo war ein starker Auftritt zur richtigen Zeit:

In diesen Tagen streiten in Berlin Grüne, FDP und Union über Klimaziele und Kohleausstieg. Und wissen jetzt: Sie haben es mit einer rasant wachsenden Klimabewegung zu tun – die nicht mehr locker lässt, bis die Kohlemeiler vom Netz gehen.

Die Demo war übrigens nicht der einzige Volltreffer: Am Sonntag blockierten  4.500 Aktivist/innen für einen Tag den Braunkohle-Tagebau Hambach.

Und München, Deutschlands drittgrößte Stadt, stimmte in einem Volksentscheid für die Abschaltung ihres Kohlekraftwerks.
Ein richtig gutes Wochenende für den Klimaschutz!“

++ Hintergrundinfo
(wobei die TV-Tipps, in der Mediathek abrufbar sind)

++ persönliche Energiewende einleiten:
Strom einsparen, effiziente Geräte nutzen, und erneuerbar erzeugten Strom nutzen: dafür zum ÖkoStromanbieter wechseln:
wie zB Bürgerwerke eG, Energiewerke Schönau eG (Stromrebellen), Greenpeace Energy eG oder Naturstrom AG, die alle bundesweit Ökostrom anbieten.  Strom selbst aus erneuerbaren Quellen erzeugen – mit der Solaranlage auf dem eigenen Dach oder mit der Gemeinschaftsanlage der regionalen BürgerEnergiE-Genossenschaft.

Herzliche Einladung zum nächsten Aktiventreffen der Bergischen BürgerEnergiEGenossenschaft bbeg am Mittwoch, 15.11.2017 um 19 Uhr im Marines (Ecke Gathe/Wiesenstraße in W-Elberfeld),
http://www.bbeg.de/2017/11/07/herzliche-einladung-zum-bbeg-stammtischaktiventreffen-am-mittwoch-15-11-2017-um-19-uhr-im-marines-ecke-gathewiesenstr-w-elberfeld/
Kontakt: info@bbeg.de

Vereinzelt erkennen auch innovative Stadtwerke die Synergieeffekte und sehen die regionale EnergiE-Wende als Gemeinschaftsprojekt bis hin zur Beteiligung der BürgerEnergiE-Genossenschaft an den Stadtwerken: wie es zB in Wolfhagen, Jena und Solingen gelebt wird oder aber die Stadtwerke beteiligen sich an der regionalen BEG, so zB im benachbarten Ennepe-Ruhr-Kreis …

++FAZIT:

Der gesetzliche Rahmen muss stimmen und jede/r bei sich selbst beginnen!

Wandel durch fair handeln – am 17.9. im Rex

Die CINEMA . REX Filmtheater laden in Kooperation mit engagierten Wuppertaler Initiativen ein zur Sonntagsmatinee-Reihe „Wandel durch FAIR Handeln“.  Start ist am Sonntag, 17. September 2017 um 11:00 Uhr im Rex Filmtheater am Kipdorf in Wuppertal-Elberfeld.

Klimaschutz-Energiewende-BürgerEnergiE

 Immer noch eine unbequeme Wahrheit

Am 7.9.2017 war der bundesweite Start des zweiten Film von Al Gore, dem ehemaligen US-Präsidentschaftskandidaten:   „Immer noch eine unbequeme Wahrheit“.

Klimawandel – Energiewende – BürgerEnergiE.

Es geht um das Thema Klimawandel – Energiewende – BürgerEnergiE. 

Einladung zu Diskussion

Als Gesprächspartner*in sind zur Diskussion und für Fragen im Anschluß an den Film (Dauer: 98 Min.) im Rex zu Gast:
Vertreter*innen der Bergischen BürgerEnergieGenossenschaft eG (bbeg), der BUND Kreisgruppe Wuppertal sowie des Bündnis Bürgerenergie eV (BBEn, letzteres mit dem Projekt „Hol den/die BürgerEnergiE-Politiker/in“. Eine erste Veranstaltung gab es dazu in Wuppertal am 4.4.2017 im NRW-Innovationszentrum, der historischen VillaMedia.

Zur Nachgespräch sind Wuppertaler Kandidat*innen der im Bundestag vertretenen Parteien angefragt . Zugesagt haben

  • Hege Lindh, Wuppertaler Bundestagskandidat 2017, SPD
  • Sylvia Meyer, Wuppertaler Bundestagskandidatin 2017, B90/Grüne
  • Bernhard Sander, Wuppertaler Bundestagskandidat 2017, Die Linke

Karten für diese Veranstaltung gibt es unter den bekannten Rex-Verkaufsstellen.

Veranstalter: CINEMA . REX Filmtheater in Kooperation mit E-W-Nord,  unterstützt zB durch Bündnis Bürgerenergie eV (BBEn), bbeg eG, BUND KGr Wuppertal…

 

BBEn eV 2016 in Berlin zur BürgerEnergiE

Ein spannender 3. Konvent des Bündnis Bürgerenergie  https://www.buendnis-buergerenergie.de/treffen/konvent-2016/ fand am  16./17.9.2016 in Berlin statt – im VKU-Zentrum, das sich in unmittelbarer Nähe des „Bundesminsterium für Wirtschaft und Energie“ befindet.

BürgerEnergiE - die EnergiE im WIR
BürgerEnergiE – die EnergiE im WIR

Oder lautet Name BM für Wirtschaft und Strom oder … und Kohlestrom oder … und BürgerEnergiE? Diese Frage stellte (und beantwortete) Prof. Volker Quaschning aus Berlin, bevor  Staatssekretär R. Baake seine Sicht des EEG 2017 vorstellte und anschließend die Frage der zahlreich erschienenen EnergiE-Bürger*innen beantwortete, zu denen sich auch der Professor gesellte.

In den vom BBEn-Ratfür BürgerEnergiE initiierten workshops wurde rege weiter diskutiert, das Bremer Manifest vorgestellt und abschließend die Ergebnisse auf dem Podium vorgestellt.

http://www.bremer-manifest.de/

Rechtzeitig vor Beginn der bundesweit organisierten Großstadt-Demos für fairen Handel statt Freihandelsfallen endete der Konvent 2016 und im Anschluß an die Demo hatte  der BBEn-Rat die Filmvorführung „Power to Change“ organisiert und einen der Film-Protagonisten dazu eingeladen. Im Anschluß an den Film ergaben sich weitere anregende Gespräche.

Pressemitteilung vom 16.09.2016 des BBEn-eV

Studie: Energiepolitik der Bundesregierung konterkariert wirksamen Klimaschutz

Bündnis Bürgerenergie fordert energiepolitische Kurskorrektur – Zweitägiger Bürgerenergiekonvent startet

Berlin, 16. September 2016: Deutschland wird aufgrund der Energiepolitik der Bundesregierung seine Klimaschutzverpflichtungen dramatisch verfehlen. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Berliner Hochschule für Technik und Berlin, die Studienleiter Prof. Dr. Volker Quaschning heute auf dem 3. Bürgerenergiekonvent des Bündnis Bürgerenergie (BBEn) vorstellt. Laut Studie müsste der Ausbau von Erneuerbare-Energie-Anlagen deutlich beschleunigt werden, damit Deutschland seine Klimaschutzziele erreichen kann. Voraussetzung ist eine vollständig regenerative Stromerzeugung. Ein hoher Handlungsdruck besteht gemäß Studie in den Bereichen Wärme und Mobilität. Hier ist eine rasche Elektrifizierung die einzig realistische Option eines verantwortungsvollen Klimaschutzes. Stattdessen hat die Große Koalition im Sommer 2016 beschlossen, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien radikal abgewürgt werden soll.

Vor diesem Hintergrund richtet das Bündnis Bürgerenergie einen eindringlichen Appell an die Politik: „Auch wenn es dann schon fast zu spät ist: Die nächste Bundesregierung muss die dramatischen energiepolitischen Fehlentscheidungen der schwarz-roten Koalition sofort korrigieren“, sagt René Mono, Vorsitzender des BBEn-Vorstands. Hierüber werden VertreterInnen der Bürgerenergie im Anschluss an die Studienvorstellung mit dem für die Energiepolitik verantwortlichen Staatssekretär des Bundeministeriums für Wirtschaft und Energie Rainer Baake diskutieren.

Trotz des politischen Gegenwinds bleibt die Bürgerenergie-Community optimistisch. Unter dem Motto „Bürgerenergie hat Zukunft“ kommen Bürgerenergie-Akteure aus ganz Deutschland heute und morgen zusammen, um in Impulsvorträgen, Diskussionen und Workshops die wichtigsten Perspektiven einer dezentralen Energiewende in Bürgerhand zu diskutieren. „Bürgerenergie ist eine Quelle der sozialen, technischen und ökonomischen Innovationen. Egal ob Mieterstrom, regionale Sektorkopplung oder Energieeffizienz-Contracting – die zukunftsweisenden Lösungen der Energiewende kommen aus der Bürgerenergie“, so René Mono weiter.

Der große gesellschaftliche Wert der Bürgerenergie wird auch in einem neuen Projekt des Bündnis Bürgerenergie deutlich: dem Bremer Manifest. „Wir wollen den Strom selbst erzeugen – umweltfreundlich und sozial“, ist die Kernthese des Manifests. Das Bündnis hält die dezentrale und demokratische Energiewende für ein zentrales gesellschaftliches Vorhaben, das den Interessen des Klimaschutzes und dem Gemeinwohl dient. Das Projekt wird auf dem Konvent vorgestellt, gleichzeitig wird die zugehörige Website veröffentlicht.

Das Bündnis Bürgerenergie ruft die Konvent-TeilnehmerInnen zur Teilnahme an der TTIP-Demonstration am Samstag, den 17.9. auf. Im Anschluss um 17:30 Uhr wird in der Berliner Stadtbibliothek der Film „POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion“ mit anschließender Diskussion mit dem Rat für Bürgerenergie gezeigt, der Eintritt ist frei.

Pressekontakt
René Mono
Vorstand Bündnis Bürgerenergie
E-Mail: rene.mono@buendnis-buergerenergie.de
Telefon: 0162 2958938
Hier finden Sie weitere Informationen über den Bürgerenergie-Konvent 2016, das genaue Programm und Bild-Material.

Das Bündnis Bürgerenergie (BBEn) e.V. setzt sich für die dezentrale Energiewende in Bürgerhand ein. Mit rund 150 Mitgliedern vereint es über 500.000 Energiebürger aus ganz Deutschland, die sich einzeln als Privatpersonen oder gemeinschaftlich als Genossenschaftsmitglieder oder als Mitglieder in Organisationen für eine Stärkung der Energiewende in Bürgerhand engagieren. Diese Menschen eint die Überzeugung, dass die Energiewende nur mit breiter Verankerung der Bürgerenergie erfolgreich fortgeführt werden kann.

Herausgeber:

Bündnis Bürgerenergie e.V.
Invalidenstr. 91
10115 Berlin

Tel: +49 (0)30 30 88 17 89
Fax: +49 (0)30 84 71 27 36

info@buendnis-buergerenergie.de
www.buendnis-buergerenergie.de/about/

Deutschland

Energiewende und BürgerEnergiE gehören zusammen

Gerangel wie auch Erleichterung um das Pariser Welt-Klimaschutzabkommen wird Vielen noch in guter Erinnerung sein. Bis zuletzt stand die Einigung der Weltgemeinschaft im Herbst 2015 auf der Kippe. Es siegte die Vernunft, dass wir nur durch gemeinsames Handeln CO2-Emmissionen nebst Erderwärmung senken und den Klimawandel abmildern können!
Daran sollte sich nun auch die EEG-Novelle 2016 orientieren. Geplant ist das aber (noch) nicht…
Wichtig ist:
Es geht uns nun primär darum, Menschen zu bewegen, Kontakt zu Politik, Verwaltung und Wirtschaft aufzunehmen, um die Bedeutung der BürgerEnergiE und deren Bedrohung durch die EEG-Novelle 2016 deutlich zu machen UND Entscheidungsträger*innen zum Umdenken und HANDELN zu bewegen.

...Klimaflüchtlinge!
…Klimaflüchtlinge! (Quelle: Gerhard Mester/sfv eV)

Dazu nachstehend zwei Hinweise zu MITMACH-Aktionen
– JEDE/R kann mitmachen, HIER & JETZT 😉

1. Auf der Webseite von Eurosolar (www.eurosolar.org) befindet sich  eine Anzeigenkampagne.
Stephan Grüger, Vorstandsmitglied von Eurosolar und MdL Hessen, hatte beim Symposium der Goldenen Meile in Remagen am 17.3. nachvollziehbar und überzeugend vorgetragen, dass die derzeitige EEG-Novelle 2016 die Re-Oligopolisierung der Energiewirtschaft einleitet.
Wer einen Klima schützenden dezentralen Umbau des Energiesystems unterstützen möchten, mag sich bitte an dieser Aktion beteiligen. Es geht JETZT um nicht weniger als die Rettung des EEG in seiner ursprünglichen, parteienübergreifend beschlossenen Form. Nachfolgender Link führt zur Aktion:
http://www.eurosolar.de/de/index.php/kampagnen-mainmenu-10/nemo
Zudem hat der Verein „Die Freunde von PROKON e. V.“ diese Aktion auf seiner Facebook-Seite beworben. Registrierte Facebook-Nutzer können  ebenfalls zur Eurosolar-Aktion gelangen: www.facebook.com, dort suchen „Die Freunde von PROKON e. V.“

2. Auf der Webseite der Freunde von PROKON e. V. (www.freunde-von-prokon.de) befindet sich ein Angebot in Form eines Textmusters. Dieses Angebot ist auf jeden Bürger/in zugeschnitten und berücksichtigt den Zeitdruck und die Vorgehensweise bei der Bundesgesetzgebung. Die sieben Empfehlungen sind einfach in die EEG-Novelle einzuarbeiten. Außerdem wurden diese Empfehlungen mit verschiedenen bundesweit tätigen Vereinigungen der Erneuerbaren Energien und der Gemeinwohl-Ökonomie abgestimmt. Dieses Angebot befindet sich unter http://www.freunde-von-prokon.de/news/416/123/Brief-Aktion-des-Vereins-Die-Freunde-von-PROKON-e-V-in-Absprache-mit-anderen-Organisationen. Das Dokument kann im rtf-Format heruntergeladen, danach individuell angepasst werden und ist dann fertig zum Versand an Ihre/n Abgeordnete/n und/oder Ihre/n Lieblingspolitiker/in vor Ort, auf Kreis- oder Landesebene und/oder Ihre/n Bürgermeister/in, Landrat/rätin usw.. Je mehr Personen JEDE/R und damit wir alle gemeinsam erreichen, je bewusster wird es Entscheidungsvorbereitern und –trägern, dass wir BürgerInnen Klimaschutz und Energiewende ernst nehmen.

zum aktuellen Stand der EEG-Novelle 2016

– geht  es hier:  http://www.freunde-von-prokon.de/uploads/Die%20Freunde%20von%20Prokon%20e.V./EEG_2016_16-02-29.pdf

konsequent: Rockefeller verkauft Exxon Anteile
– Bedenken wegen Geschäftspraktiken

„Es gibt Anzeichen, die nahelegen, dass das Unternehmen seit den 80er Jahren darauf hinarbeitete, die Öffentlichkeit zum Ablauf des Klimawandels zu verwirren“, erklärte die wohltätige Organisation
in einer Mitteilung. Man habe daher nun entschieden, auf Distanz zu gehen und sich von den Exxon-Aktien zu trennen. „Wir können nicht mit einem Unternehmen in Verbindung gebracht werden, das gegenüber dem öffentlichen Interesse scheinbar so eine Verachtung an den Tag legt.“ http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/bedenken-wegen-geschaeftspraktiken-rockefeller-fonds-verkauft-exxon-anteile_id_5383463.html

 

Klimaschutz – JETZT, nicht irgendwann!

Die Welt hat ein Klimaschutzabkommen – Glückwunsch nach Paris, an die Welt und für uns – ALLE! Für die Weltgemeinschaft (und damit auch für Wuppertal!) bringen es Fabio Longo (Eurosolar), Hermann Ott (Wuppertaler MdB 2009 bis 2013), Franz Alt und andere Vordenker auf den Punkt:

Richtig ist: Das Klimaabkommen von Paris ist ein historischer Durchbruch. Richtig ist aber auch: Das Ziel von nicht mehr als 1.5 Grad Erderwärmung (gegenüber 1870) ist noch in weiter Ferne.
s. unter http://www.sonnenseite.com

Zwei Ergebnisse stehen für den Erfolg
Erstens: … Das neue Ziel von 1.5 Grad bedeutet eine große Hoffnung für Dutzende Millionen Menschen in Afrika, Indien, Bangladesch und den pazifischen Inselstaaten. Endlich ein positives Signal an die Ärmsten: Wir schreiben euch nicht ab, wir lassen euch nicht einfach absaufen, wir sind solidarisch mit euch.

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Der zweite große Fortschritt und Erfolg: Erstmals unterstützen alle 195 Staaten dieses Planeten in einem gemeinsamen Vertrag die neuen, ambitionierten Ziele. Die ganze Welt ist jetzt vereint im Bestreben nach weltweitem Klimaschutz. Das ist in einer Zeit großer Konflikte und Kriege ein starkes Zeichen dafür, dass sich die gesamte Menschheit doch noch als Geschwister, als Schwestern und Brüder unter der einen Sonne auf diesem gemeinsamen Planeten, versteht. Für eine mögliche Friedenskultur von morgen ein nicht zu unterschätzendes wichtiges und richtiges Signal.

Die Schwachpunkte des Abkommens können korrigiert werden
– und das muss in den nächsten Jahren geschehen.

Erstens: Die Zusagen fast aller Staaten für den Klimaschutz in den nächsten Jahren sind noch weit davon entfernt, das neue 1.5- Grad-Ziel zu erreichen. Es wird mit den jetzigen Zusagen eher drei Grad wärmer, sagen die Klimaforscher. Und nicht einmal diese schwachen Ziele sind völkerrechtlich verbindlich oder auch nur überprüfbar.Watch movie online The Transporter Refueled (2015)

Zweiter Schwachpunkt: … finanzielle Zusagen bleiben zu unverbindlich.

Dennoch gibt es neue Chancen

Folgekonferenzen und Nachbesserungen – Die Welt kann nach diesem Wochenende etwas optimistischer in die Zukunft blicken.
Auch die Umweltverbände erkennen die Fortschritte von Paris an. Ihre weltweiten Aktivitäten für mehr Klimaschutz haben sich gelohnt.

Klimaschutz – lohnt sich auch in Wuppertal!
Es wird niemanden wirklich überraschen, dass unser ganz persönlicher Konsum- und Lebensstil das Weltklima mit beeinflusst! Das ist kein Scherz. Den persönlichen CO2-Ausstoß bestimmen wir tatsächlich höchstselbst – durch die Art unseres Wohnen, unseres Konsum und auch unserer Fortbewegung. Dieser persönliche CO2-Ausstoß ist meßbar – mit dem UBA-CO2-Rechner.

Wie leben wir?

• Wieviel Wohnfläche nutzt jede/r Einzelne? Wieviel Energie brauchen wir zum Heizen und für warmes Wasser? Im Durchschnitt entfallen 25 Prozent der Treibhausgasemissionen auf den Bereich Heizen und Strom. Strom kommt aus der Steckdose – aber wo wird unser Strom erzeugt? Nutzen wir echten Grünstrom? Erzeugen wir den Strom selbst – aus erneuerbaren Quellen – oder engagieren wir uns für BürgerEnergiE? (www.bbeg.de)

• Auch unsere Nahrung und unser Konsumverhalten haben Einfluss auf den CO2-Ausstoß: 14 Prozent der Treibhausgasemissionen entfallen auf unsere Ernährung Der restliche Konsum schlägt mit 28 Prozent zu Buche. Regional und saisonal – so geht‘s! Die durchschnittliche Verzehrmenge an Kartoffeln verursacht nur 13 Kilogramm CO2 pro Jahr, Butter aber mit rund 160 Kilogramm CO2 pro Jahr mehr als das zehnfache. Auch andere tierische Produkte wie Fleisch und Käse verursachen ähnlich hohe Werte. Durch die Umstellung auf Bioprodukte lassen sich zudem knapp 20 Prozent der CO2-Emissionen einsparen.

• Wie bewegen wir uns? 23 Prozent der Treibhausgasemissionen verursachen wir mit unserer Mobilität. Wir bewegen uns zum Einkaufen, zur Arbeit, in der Freizeit, für Besuche, Reisen und mehr. Müssen es immer Auto und Flugzeug sein oder geht es auch zu Fuß, per Rad oder mut Bus und Bahn?

Wichtig sind die Erkenntnis und der Wandel!
„Es gibt große individuelle Handlungsspielräume. Was wirklich zählt, sind die Grundsatzentscheidungen rund um die Themen Verkehr, Heizung, Fleischkonsum und Haushaltsgroßgeräte.“ (Franz Alt)

Ein klimaneutrales Deutschland ist möglich
Die Broschüre „Klimaneutral Leben“ zeigt anhand verschiedener Beispiele, wie die individuellen Einsparpotenziale genutzt werden können. In der Studie „Treibhausgasneutrales Deutschland im Jahr 2050“ Themenseite Klimaneutral leben hat das Umweltbundesamt nachgewiesen, dass eine Treibhausgasminderung um 95 Prozent gegenüber 1990 technisch machbar ist. Demnach würden die Deutschen im Alltag weniger als eine Tonne an CO2-Äqivalenten in der Atmosphäre hinterlassen. Derzeit sind es noch rund elf Tonnen CO2-Äqivalente (Stand 2014). In dem Szenario gehen die Wissenschaftler unter anderem davon aus, dass die Energieversorgung komplett auf erneuerbaren Energieträgern basiert, die Industriestruktur der heutigen jedoch sehr ähnlich ist.

Nun gilt es, den Durchbruch von Paris zu verbreiten
Je mehr Menschen von dem ehrgeizigen Klimavertrag wissen, umso wirksamer wird er schon jetzt sein! Fangen wir doch einfach an
– JEDE/R – HIER UND JETZT!