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Wie bitte? Sauberes Wasser – endlos oder endlich

Wetter? Klima, Wasser, Energie… bedingen sich gegenseitig. Erkennen wir die Zusammenhänge und handeln: Mitmach-Energiewende und mit wässern…

Die Erde brennt

„Dieser Sommer ist ungewöhnlich. In Schweden brennen die Wälder, in Spanien und Portugal sollen die Temperaturen in den nächsten Tagen bis an die 50 Grad reichen. Am Polarkreis wurde diesen Sommer bereits über 30 Grad gemessen, in Litauen hat es seit April diesen Jahres gar nicht mehr geregnet, und in Brandenburg will die Landesregierung den von Dürre betroffenen landwirtschaftlichen Betrieben mit Millionen über die Ernteausfälle hinweghelfen.

In Hamburg werden Tonnen von totem Fisch aus den Flüssen geholt. Wegen der Hitze haben die Flüsse so wenig Sauerstoff, dass tote Brassen, Rotaugen und  Karpfen aus Elbe und Alster auf die nächstgelegene Müllverbrennungsanlage gebracht werden.“ so die Gedanken zum Thema Hitzewelle und Klimakrise einer BUND-Klimaexpertin, überschrieben mit dem Titel „Die Erde brennt.“  Wer weiterlesen mag, bitte hier  https://www.bund.net/aktuelles/detail-aktuelles/news/die-erde-brennt/

Wuppertal: trocken und heiß

Hohe Temperaturen und Trockenheit haben wir in Wuppertal auch. Von Fischsterben und Buschbränden blieben wir glücklicherweise verschont. Die hiesige Pflanzenwelt erinnert dennoch – inmitten versiegelter Flächen – an die (verbrannte) Mittelmeerregion nach einem heißen trockenen Sommer. Wenn es jetzt stark regnen würde, könnte die Erde dies kaum noch aufnehmen. Unter Starkregen und Überflutung hatte auch Wuppertal zu leiden – im Frühsommer 2018.

Was tun?

Das sind die deutlich sichtbaren negativen Seiten. Dennoch weiter wie bisher? Auch hier wird weiter fossil und atomar erzeugte Energie angeboten und genutzt. Müll wird erst  – energieintensiv – produziert und dann verbrannt. Zumindest soll dabei entstehende Energie zukünftig genutzt werden, übergangsweise. Baldmöglich sollten wir umsteigen  – auf Sonne und Kreislaufwirtschaft!

Sonnenenergie…

Was tun!

Dach- und Fassadenpotential bleibt ungenutzt. Seit Monaten ist der Himmel wolkenfrei. Die Sonne scheint. Warum nutzen wir diese nicht längst zur EnergiE-Erzeugung? „Dezentral erneuerbar“ hat viele Vorteile! Die Formulierung „Mitmach-Energiewende“ bringt es auf den Punkt!

Unseliger Teufelskreis

Zurück zum Mittelmeerflair: Bereitwillig werden weitere unversiegelte Flächen für neue Wohn- und Gewerbebebauung angeboten anstatt leerstehende Brachen dafür zu reaktivieren. Flächen neu zu versiegeln zerstört Böden, Wälder, Gewässer und Biotopverbünde, über die unsere Mitwelt uns und sich auch gegenseitig versorgt.

Üblicherweise wird investorenseitig gewünschte Bebauung genehmigt, nachdem zuvor durch Träger öffentlicher Belange und auch durch Bürger*innen vorgebrachte Einwendungen/Bedenken weggewägt worden sind. Nach der Ansiedlung bleiben Ersatz-Biotope, Neuanpflanzungen und dann deutlich stärker belastete Menschen und Mitwelt sich selbst überlassen. Erschwerend kommen in diesem Frühjahr/Sommer die andauernd hohen Temperaturen nebst Trockenheit hinzu – inzwischen nahezu durchgehend seit April 2018, nun also bereits im fünften Monat.

Auch öffentliches Grün braucht Wasser

Mit der Pflege von Ersatzbepflanzungen beauftrage Unternehmen schneiden Jung-Sträucher und mähen Jung-Rasen in recht kurzen Zeitabständen, trotz andauernder Dürre. Fragen von Nachbar*innen, ob nicht aktuell wässern wichtiger wäre, als zu schneiden, wurden mit „fehlendem Auftrag“ abgetan.

Offene Schnittkanten tun den Pflanzen bei dieser Hitze sicher nicht gut, sondern trocknen diese noch stärker aus! Weitsichtige Gartenpflege-Betriebe wissen das oder nehmen Hinweise von Naturschützer*innen ernst und reden darüber rechtzeitig mit ihren Auftraggebern.

Seit Anfang Juli wässern wir selbst Neuanpflanzungen vor der eigenen Haustür einfach mit, gespeist aus unseren aufgefangenen – Regenwasser-Vorräten.

Anfang vergangener Woche bewässerten öffentliche Stellen neu angepflanzte Bäume, die angrenzende Hecke aber nicht (Insgesamt geht es um eine Neuanpflanzung von nur wenigen hundert Metern).

Was, wenn die Pflanzen verdursten, die zur Einhaltung von Schadstoff- und Lärm-Grenzwerten angepflanzt worden sind. Drohen dann Fahrverbote? Oder lieber doch rechtzeitig gießen und reden???

Sommer 2018 – heiß und trocken!

Die Hitze setzt vielen zu – Mensch wie Mitwelt! Mensch kann sich weitgehend selbst helfen. Mitwelt eher nicht. Dabei brauchen wir unsere Mitwelt auch. Intakte Böden und auch Bäume sind wichtig für  unsere Lebensgrundlagen: sauberes Wasser und frische Luft!

Unlängst twitterte Alexander Gerst aus dem All: „Konnte eben die ersten Bilder von Mitteleuropa und Deutschland bei Tag machen, nach mehreren Wochen von Nacht-Überflügen. Schockierender Anblick. Alles vertrocknet und braun, was eigentlich grün sein sollte.“ #Horizonshttps://twitter.com/Astro_Alex/status/1026581015853256705

Heißzeit

„Muss sich die Menschheit auf eine Heißzeit einstellen? Potsdamer Wissenschaftler warnen vor einem solchen Szenario. Die Erwärmung der Erde könnte sich durch Rückkopplungseffekte selbst verstärken.

Bislang sprachen Wissenschaftler meist von einer Warmzeit, wenn sie über den Klimawandel redeten. Den Forschern des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) reicht dieser Begriff offenbar nicht mehr aus, um das Phänomen der globalen Erwärmung zu beschreiben. In einer Zusammenfassung zahlreicher Einzelstudien weisen sie darauf hin, dass sogar die Gefahr einer Heißzeit selbst beim Einhalten des Pariser Klimaabkommens nicht ausgeschlossen werden kann.“  https://www.tagesschau.de/inland/heisszeit-pik-101.html

sauberes Wasser ist eine endliche Ressource

Auch ein weiterer Aspekt ist nicht zu vernachlässigen: Die Ressource sauberes Wasser ist endlich. Was, wenn Wasserpegel sinken und -vorräte zur Neige gehen? In einigen Regionen Deutschlands wurde in der letzten Woche wässern des eigenen Gartens und des öffentlichen Grüns verboten und mit nicht unbeachtlicher Geldbuße belegt. Im Bergischen Land haben wir glücklicherweise (noch) gut gefüllte Talsperren, die (noch) keinem Investor weichen mussten.

Handlungsbedarf!

Letztlich bedingt sich vieles gegenseitig.

Zusammenhänge erkennen ist möglich.
Zu Veränderung beitragen ist möglich.

Selbst aktiv werden ist möglich. Wer will?
Einladung zur Mitmach-Energiewende…

zukunftsfähige Stadtentwicklung: BürgerEnergiE

„Mehr (Bürger)EnergiE-Wende – in Wuppertal und auch bundesweit wagen“

heißt: ökologisch und sozial verträgliche, solidarische, gerechte und ökonomisch effiziente EnergiE-Versorgung zu schaffen, an der alle teilhaben können, die Eigentümer*innen wie auch Mieter*innen gleichermaßen beteiligt und sozial schwache Mitmenschen aus Energiearmut und Opferrolle befreit. Sind wir dazu bereit und mutig genug?

...Klimaflüchtlinge!
…Klimaflüchtlinge!

 

In der ZDF-Umweltredaktion hat es der EUROSOLAR-Preisträger Volker Angres auf den Punkt gebracht: ZDF-Angres beginnt ab der Minute 5:55 – und stellt wichtige Fragen: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2753336/heute%252B-vom-01.-Juni-2016—Stream#/beitrag/video/2753336/heute%252B-vom-01.-Juni-2016—Stream

Auch der Folgebericht  – Personen/Güter von der Straße auf die Schiene – ist sehenswert…

Am 20.6.2016 vorgestellte  Sektorkopplungsstudie der HTW Berlin empfiehlt:  mehr EE und schneller

Um die Folgen des Klimawandels noch in vertretbaren Grenzen zu halten, wurde beim Pariser Klimagipfel im Dezember 2015 beschlossen, den globalen Temperaturanstieg auf maximal 1,5 °C zu begrenzen, wovon wir längst bereits 1°C erreicht haben. Bleibt also nicht mehr viel Luft… Die Sektorkopplungsstudie“der HTW Berlin steht hier zum Download bereit:
https://pvspeicher.htw-berlin.de/sektorkopplungsstudie.
Unter www.greenpeace-energy.de/presse finden Sie zusätzlich ein Fact Sheet mit zentralen Ergebnissen der HTW-Studie und zusätzlichen Berechnungen von Greenpeace Energy zum Bedarf an Langzeitspeichern (Windgas / Power to Gas) im Rahmen der Sektorkopplung.
Pressekontakt  Prof. Dr. Volker Quaschning, Studiengang Regenerative Energien an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin, Telefon 030 / 5019 3656
volker.quaschning@htw-berlin.de; https://pvspeicher.htw-berlin.de

EE-Bundesverbände üben harsche Kritik am Schlingerkurs der Bundesregierung: Auszug aus der gestrigen PM: Berlin, 20. Juni 2016:

Aus Anlass der heute vorgestellten Studie „Sektorkopplung durch die Energiewende“ bekräftigt der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) seine harsche Kritik am Schlingerkurs der Bundesregierung. „Um die öffentlichkeitswirksam verkündeten Ziele der deutschen Klimapolitik zu erreichen, müssten die Erneuerbaren Energien schwungvoll ausgebaut werden, statt zehn eiserne Deckel gegen die Energiewende in das neue Gesetz zu schreiben“, erklärt BEE Geschäftsführer Dr. Hermann Falk. …

Weitere Hintergrundinformationen finden sich hier

Gelungene gemeinsame Anzeigen- und Plakataktionen diverser BürgerEnergiE-Akteure (wie z. B. sfV eV, FvP eV…), lassen erkennen, dass der Topf, in den das gut gedeiende Pflänzchen (Bürger-)EnergiE-Wende umgetopft werden soll, viel zu klein geraten ist! http://www.sfv.de/artikel/plakat_rettet_die_energiewende.htm

Die SPD-Basis erinnert sich noch (zu) gut an das Mitgliedervotum, um das sie einst gebeten wurde. Dies besagte nicht Ausbremsen der BürgerEnergiE, sondern deren – dynamischen – Ausbau! https://twitter.com/LongoFL/status/742632439395291136

https://twitter.com/GruegerS/status/74119347519927500

http://blog.metropolsolar.de/2016/06/eeg2016stoppen-5-grunde

http://blog.metropolsolar.de/2016/06/gabriel-erklart-die-energiewende-von-wegen/

www.metropolsolar.de; www.mps-energie-institut.de
Kontakt: daniel.bannasch@gmx.de; info@metropolsolar.de

Last but not least:  Der aktuelle Klimafolgenaufwandsbericht  für 2015 des Agenda21-Netzwerkes aus Wetter/Ruhr verdeutlicht: Nichts zu tun wird noch teurer! Wir sollten umsteuern – JETZT – egal, was es kostet. Eine wirkliche Wahl, umzusteuern oder es zu lassen, haben wir also gar nicht, auch wenn wir bzw. die Entscheider  so tun, als ob.
http://agenda21-wetter.de/wp-content/uploads/2016/06/2016.05.16KFA_Wetter2015.pdf

… zurück nach W-Nord: Wir sind EnergiE und nicht Möbel

Was bitte soll ein weiterer Verkehrsbringer dort, wo Stau bereits an der Tagesordnung ist?

Besser wäre: die dortigen kurze Wege, unverschattete Höhenlage, Traditionen Bauen/Ener-giE zu nutzen und EnergiE-Erzeuger und EnergiE-Verbraucher untereinander zu verknüpfen Dies impliziert Zukunftspotential als EnergiE-Feld und Forschungsstandort für Prototypen rund um die EnergiE-Wende – bis zum interkommunalen virtuellen Kraftwerk, aber keinen Möbler-Standort mit weiteren MIV-Verkehrsströmen, die an den Stadtrand gelenkt werden!

Diese EnergiE-Alternative  ist nicht neu, wurde aber nie öffentlich diskutiert. Dies ist ebenso kurzsichtig und fahrlässig wie den Möblerstandort allein an der – nur vermeintlich – günstigen Autobahnanbindung auszurichten. Was spräche dagegen, zum billig Frühstücken und anschließend Teelichter kaufen auch die S-Bahn zu nutzen?  Bei den in W-Nord durch-geboxten Großprojekten spielten Umweltbelastungen offensichtlich keine wesentliche Rolle. Saubere EnergiE-Erzeugung und Nutzung sauberer EnergiE wären hier aber gut möglich.

Es geht um UNS, UNSERE Zukunft und Lebensqualität im Stadtrandstadtraum W-Nord, aber auch um Zukunftsfähigkeit und Hebung des bestmöglichen Zukunftspotentials für die Gesamtstadt. Dafür sind wir in W-Nord auch weiter aktiv laut. Wir wollen reden – im TRIALOG! Dazu ist es nie zu spät. Leitsätze dazu haben wir bereits in 2014 erarbeitet – im BI-übergreifenden Positionspapier „In welchem Wuppertal möchten Sie leben?“ und diese beim BI-Netzwerk-Stadtentwicklungsforum „Trilogie zum Wuppertaler TRIALOG“ in 2015 noch vertieft. Zum „Gespräch vor Ort – auch in W-Nord“ haben wir sämtliche Vertreterinnen aus Rat, BV-Oberbarmen und uns bekannten Medien per eMail eingeladen. Die Resonanz aus den Parteien und Medien war dürftig. Herausragende Negativreaktionen waren ein im Auto langsam vorbeifahrender Mandatsträger und eine sich aus Datenschutz-gründen die Nutzung ihrer – im RIS stehenden – eMail verbittenden Mandatsträgerin.

… und/oder zur Unterstützung der BürgerEnergiE selbst aktiv werden – eine passende Gelegenheit wäre  ein Foto am BürgerEnergiE-Plakat.

An verschiedenen Standorten hängen – bis inkl. dem anstehenden Wochenende – bundesweit Plakate der Gärtnerei Gabriel, in denen der Karikaturist Gerhard Mester (bekannt auch über sfv eV-Solarbrief und sfv eV-Kalender) zeigt, welches – unpassende – Format die EEG-Novelle 2016 hat.

das BürgerEnergiE-Plakat von sfv eV und Karikaturist Gerhard Mester zur „EEG-Gärtnerei Gabriel“

passt?!
passt?!

und das von BUND eV & sfv eV „Energiewende gestrichen“

Energiewende - gestrichen?!
Energiewende – gestrichen?!

 

Die Plakat-Standorte der „Gärtnerei Gabriel“ sind

in Berlin 

  1. Berlin, AN DER SCHILLINGBRUECKE RE. RI. FRIEDRICHSHAIN QUER, Friedrichshain.
  2. Berlin, ENGELDAMM/KOEPENICKER STR. Mitte.
  3. Berlin, KARL-LIEBKNECHT-STR.DB-BR, SEITE BFALEXANDERPL,1 S, Mitte.
  4. Berlin, KOEPENICKER STR./ENGELDAMM, Mitte.
  5. Berlin, MEHRINGDAMM 13/TEMPELHOFER UFER 1B, Kreuzberg.
  6. Berlin, S-BF NEUKOELLN,HI. GLEIS, 1.STO., Neukölln.
  7. Berlin, STRESEMANNSTR. 120 LI. NH. NIEDERKIRCHNERSTR. 6, Mitte.
  8. Berlin, YORCKSTR. BRUECKEN RI. SCHOENEBERG 6.STO., Schöneberg.

in Düsseldorf

Flingern-Nord (S-Bahnhof Flingern S8) Ecke Dorotheenstraße/Fortunastraße

und in Mainz

  1. Mainz, HAUPTSTR. 17-19 (RE.), Mombach,
  2. Mainz, RHEINALLEE 157 GG/AN DER KAISERBRUECKE NH, Neustadt

Die MITMACH-IDEE:

Wer mag, möge bitte alleine oder gerne auch verabredet mit Freunden ein Foto machen. Vielleicht hat der eine oder die andere ja auch noch BBEn- BürgerEnergiE-Materialien (BürgerEnergiE-Hand, Banner…) zur Hand, die das Foto perfekt ergänzen würden.

 

Aus all Euren/Ihren Fotos könnte eine Foto-Collage entstehen und diese zu den unmittelbar bevorstehenden parlamentarischen Beratungen etc. präsentiert werden.

Eure/Ihre Fotos mailt/mailen Sie bitte an die o.a. Absenderadresse und/oder an den Pressesprecher der Freunde von Prokon eV Rainer Doemen raidoe@mail.de.

 

Nach mir vorliegenden Infos sieht der Zeitplan zur Verabschiedung in Berlin momentan wie folgt aus:

(Treffen der Steuerungsgruppe „Energie“:  20. Juni

Fraktionsbeschluss:                                 21. Juni

Vorratsbeschluss Wirtschaftsausschuss:   22. Juni)

Erste Lesung im Bundestag:                     22. oder 23. Juni

Expertenanhörung:                                   23. Juni nachmittags (ggf. drei Stunden)

Abschluss Wirtschaftsausschuss:              6. Juli

2./3. Lesung im Bundestag:                        7. Juli

Unser Ziel ist, den Beschluss bis nach der Sommerpause zu verschieben und diese gewonnene Aufschub zur weiteren Sensibilisierung der MdB… zu nutzen 😉

Last but not least:

Bitte beachtet/beachten Sie auch den heutigen TV-TIPP
ZDF-Drehscheibe mit knapp 5 Minuten langem Bericht aus W-Nord zur hiesigen Gemengelage

heute, 23.6.2016 zwischen 12:10 und 13:00 Uhr:
Wer es verpasst, kann es in der ZDF-Mediathek anschauen.

Woher kommt unsere Energie? W-Nord: wir sind EnergiE, nicht Möbel ;-)
Woher kommt unsere Energie? W-Nord: wir sind EnergiE, nicht Möbel 😉

W-Nord ist EnergiE, nicht Möbel!
Der Möbler wurde per Basta Politik durchgesetzt und dafür erfolgte bereits Naturzerstörung und drohen kalte Enteignung sowie Verkehsüberlastung,- über all dies wird nun juristisch entscheiden.

Weitere Informationen finden sich auch auf der Website www.w-nord.de.

Klimaschutz – JETZT, nicht irgendwann!

Die Welt hat ein Klimaschutzabkommen – Glückwunsch nach Paris, an die Welt und für uns – ALLE! Für die Weltgemeinschaft (und damit auch für Wuppertal!) bringen es Fabio Longo (Eurosolar), Hermann Ott (Wuppertaler MdB 2009 bis 2013), Franz Alt und andere Vordenker auf den Punkt:

Richtig ist: Das Klimaabkommen von Paris ist ein historischer Durchbruch. Richtig ist aber auch: Das Ziel von nicht mehr als 1.5 Grad Erderwärmung (gegenüber 1870) ist noch in weiter Ferne.
s. unter http://www.sonnenseite.com

Zwei Ergebnisse stehen für den Erfolg
Erstens: … Das neue Ziel von 1.5 Grad bedeutet eine große Hoffnung für Dutzende Millionen Menschen in Afrika, Indien, Bangladesch und den pazifischen Inselstaaten. Endlich ein positives Signal an die Ärmsten: Wir schreiben euch nicht ab, wir lassen euch nicht einfach absaufen, wir sind solidarisch mit euch.

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Der zweite große Fortschritt und Erfolg: Erstmals unterstützen alle 195 Staaten dieses Planeten in einem gemeinsamen Vertrag die neuen, ambitionierten Ziele. Die ganze Welt ist jetzt vereint im Bestreben nach weltweitem Klimaschutz. Das ist in einer Zeit großer Konflikte und Kriege ein starkes Zeichen dafür, dass sich die gesamte Menschheit doch noch als Geschwister, als Schwestern und Brüder unter der einen Sonne auf diesem gemeinsamen Planeten, versteht. Für eine mögliche Friedenskultur von morgen ein nicht zu unterschätzendes wichtiges und richtiges Signal.

Die Schwachpunkte des Abkommens können korrigiert werden
– und das muss in den nächsten Jahren geschehen.

Erstens: Die Zusagen fast aller Staaten für den Klimaschutz in den nächsten Jahren sind noch weit davon entfernt, das neue 1.5- Grad-Ziel zu erreichen. Es wird mit den jetzigen Zusagen eher drei Grad wärmer, sagen die Klimaforscher. Und nicht einmal diese schwachen Ziele sind völkerrechtlich verbindlich oder auch nur überprüfbar.Watch movie online The Transporter Refueled (2015)

Zweiter Schwachpunkt: … finanzielle Zusagen bleiben zu unverbindlich.

Dennoch gibt es neue Chancen

Folgekonferenzen und Nachbesserungen – Die Welt kann nach diesem Wochenende etwas optimistischer in die Zukunft blicken.
Auch die Umweltverbände erkennen die Fortschritte von Paris an. Ihre weltweiten Aktivitäten für mehr Klimaschutz haben sich gelohnt.

Klimaschutz – lohnt sich auch in Wuppertal!
Es wird niemanden wirklich überraschen, dass unser ganz persönlicher Konsum- und Lebensstil das Weltklima mit beeinflusst! Das ist kein Scherz. Den persönlichen CO2-Ausstoß bestimmen wir tatsächlich höchstselbst – durch die Art unseres Wohnen, unseres Konsum und auch unserer Fortbewegung. Dieser persönliche CO2-Ausstoß ist meßbar – mit dem UBA-CO2-Rechner.

Wie leben wir?

• Wieviel Wohnfläche nutzt jede/r Einzelne? Wieviel Energie brauchen wir zum Heizen und für warmes Wasser? Im Durchschnitt entfallen 25 Prozent der Treibhausgasemissionen auf den Bereich Heizen und Strom. Strom kommt aus der Steckdose – aber wo wird unser Strom erzeugt? Nutzen wir echten Grünstrom? Erzeugen wir den Strom selbst – aus erneuerbaren Quellen – oder engagieren wir uns für BürgerEnergiE? (www.bbeg.de)

• Auch unsere Nahrung und unser Konsumverhalten haben Einfluss auf den CO2-Ausstoß: 14 Prozent der Treibhausgasemissionen entfallen auf unsere Ernährung Der restliche Konsum schlägt mit 28 Prozent zu Buche. Regional und saisonal – so geht‘s! Die durchschnittliche Verzehrmenge an Kartoffeln verursacht nur 13 Kilogramm CO2 pro Jahr, Butter aber mit rund 160 Kilogramm CO2 pro Jahr mehr als das zehnfache. Auch andere tierische Produkte wie Fleisch und Käse verursachen ähnlich hohe Werte. Durch die Umstellung auf Bioprodukte lassen sich zudem knapp 20 Prozent der CO2-Emissionen einsparen.

• Wie bewegen wir uns? 23 Prozent der Treibhausgasemissionen verursachen wir mit unserer Mobilität. Wir bewegen uns zum Einkaufen, zur Arbeit, in der Freizeit, für Besuche, Reisen und mehr. Müssen es immer Auto und Flugzeug sein oder geht es auch zu Fuß, per Rad oder mut Bus und Bahn?

Wichtig sind die Erkenntnis und der Wandel!
„Es gibt große individuelle Handlungsspielräume. Was wirklich zählt, sind die Grundsatzentscheidungen rund um die Themen Verkehr, Heizung, Fleischkonsum und Haushaltsgroßgeräte.“ (Franz Alt)

Ein klimaneutrales Deutschland ist möglich
Die Broschüre „Klimaneutral Leben“ zeigt anhand verschiedener Beispiele, wie die individuellen Einsparpotenziale genutzt werden können. In der Studie „Treibhausgasneutrales Deutschland im Jahr 2050“ Themenseite Klimaneutral leben hat das Umweltbundesamt nachgewiesen, dass eine Treibhausgasminderung um 95 Prozent gegenüber 1990 technisch machbar ist. Demnach würden die Deutschen im Alltag weniger als eine Tonne an CO2-Äqivalenten in der Atmosphäre hinterlassen. Derzeit sind es noch rund elf Tonnen CO2-Äqivalente (Stand 2014). In dem Szenario gehen die Wissenschaftler unter anderem davon aus, dass die Energieversorgung komplett auf erneuerbaren Energieträgern basiert, die Industriestruktur der heutigen jedoch sehr ähnlich ist.

Nun gilt es, den Durchbruch von Paris zu verbreiten
Je mehr Menschen von dem ehrgeizigen Klimavertrag wissen, umso wirksamer wird er schon jetzt sein! Fangen wir doch einfach an
– JEDE/R – HIER UND JETZT!

BI-Netzwerkpartner döpps105: Offener Brief wartet auf Antwort

Der BI-Netzwerkpartner döpps105 stellte Fragen zur Groß-Baustelle Döppersberg, wartet auf Antwort und sorgt sich um die Stadtentwicklung in Wuppertal – inkl. Finanzen, Mobilität und EnergiE. Transparenz und Beteiligung wären hier angebracht!

Offener Brief aus Mai 2015

Mitte Mai wandte sich döpps105 an den von der Stadtverwaltung beauftragten Kommunikationsexperten.

döpps105 ging zwar davon aus, mit den Fragen zum Döpps-Umbau und zur Mobilität dort an der richtigen Adresse zu sein, sandte diese in Kopie aber auch ins Rathaus.

HALT- noch ist es nicht zu spät ;-))

Thema sind: Mobilität, Stadtfinanzen und öffentlicher Raum

Dass bis heute – drei Monate später – darauf keine Antwort erfolgte, erstaunt und besorgt döpps105 zugleich – geht es dabei doch um die Stadtfinanzen (wer soll das alles bezahlen?) und den öffentlichen Raum, der mit dem Verkauf an das wenig transparente Firmengeflecht des Investors faktisch privatisiert wurde und privat gestaltet werden wird.
Ebenso sorgt sich döpps105 weiterhin um die Verwendung öffentlicher Gelder und die Funktion des öffentlichen Personennahverkehrs am Mobilitätsschwerpunkt Döppersberg.

Zur Erinnerung wiederholt döpps105 nachstehend die Fragen:

” Unter all den Informationen, die von der Stadtverwaltung sowie von Ihrem Büro zum Thema veröffentlicht wurden, konnten wir auf folgende, die Interessen vieler Bürger berührende Fragen keine Antwort finden und bitten Sie nun um deren Beantwortung:

1. Aus den veröffentlichten Unterlagen geht hervor, dass sich die Fahrstrecke der Linienbusse im Bereich Döppersberg verlängert und dass – im Vergleich zum Zustand vor dem Umbau – eine Anzahl zusätzlicher Ampeln installiert werden soll.

Die Fahrzeit der Busse wird sich also verlängern.
• Wie groß wird diese zusätzliche Reisezeit insbesondere auf den von der Südstadt Richtung Norden durchfahrenden Linien sein?

2. Durch diese verlängerte Fahrzeit werden künftig zusätzliche Fahrer/innen sowie weitere Busse nötig.

• Wie groß werden die Kosten dafür sein?

• Können Sie – im Vergleich dazu – die Kosten für eine gegenwärtig unter Finanzierungsvorbehalt stehende Verbindung Vohwinkel-Cronenberg(Nord)-Ronsdorf benennen?
http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/stadtteile/politiker-beharren-auf-einer-buslinie-zwischen-ronsdorf-und-vohwinkel-1.1814532

3. Zurück zum Döppersberg-Umbau:
Der zusätzliche Höhenunterschied durch die Auffahrt zum neuen Busbahnhof
– neben Gleis 1 und dem Wuppertal-institut – in Kombination mit der Tieferlegung der B7 wird einen höheren Bedarf an Treibstoffen erfordern.

• Welche Kosten werden dafür – ausgehend von den gegenwärtigen Energiepreisen – entstehen?

• Welche Emissionen werden dadurch zusätzlich im Bereich Döppersberg freigesetzt werden?

4. Die Aussagen auf der städtischen Webseite zur Führung der Radwege im betreffenden Gebiet sind wenig anschaulich.

• Können sie diese Wegeführungen, insbesondere die Zufahrten zum Hauptbahnhof, die geplanten Abstellmöglichkeiten sowie den Verlauf entlang der B7 auf einer maßstäblichen Karte darstellen?

Für die Beantwortung dieser Fragen dankt die BI döpps105 sehr. Gerne würde die BI diese Gedanken auch in einem persönlichen Gespräch diskutieren und über Ihren Besuch in der Initiative sehr freuen. “…

BI-Forum Stadtentwicklung “TRILOGIE zum TRIALOG” gab Impulse

Für den 30.06.2015 hatte das BI-Netzwerk zu BI-Forum Stadtentwicklung eingeladen: Experten aus Wissenschaft und Praxis gaben Impulse und zeigten best-practice Beispiele auf, was für die zukunftsfähige Stadt wichtig ist und wo was wie geht oder warum eben nicht.  Ein Schwerpunktthema des Abends war auch die Mobilität und der Mobilitätsmix der Zukunft – die Verkehrsteilnehmer sollen gleichsam 25% ausmachen: Auto, Bus & Bahn, Rad und zu Fuß gehen.
Von derzeit ca. 60% (Auto) und ca. 2% (Rad – Anteil bereits  verdoppelt aufgrund der Nordbahnreasse) ist es noch ein weiter Weg bis dorthin (je 25%)!

Dies  und auch die seit Wochen andauernden Verlautbarungen um die Aufstellung eines Wuppertaler Haushaltes (- oder ggf. auch nicht?) bestärken die Sorge von döpps105 – um die Finanzen, Entwicklung und Zukunft UNSERER Stadt!

Die anhaltenden – und leider völlig festgefahrenen – Diskussionen um die seit Jahren umstrittenen Großprojekte und insbesondere die unnachgiebige Haltung der Entscheidungsträger – und da spricht döpps105 für das gesamte BI-Netzwerk – lassen sehr zu wünschen übrig:

  • der neue Döppersberg – bitte bezahlbar (die zu den Mehrkosten erhobene Klage der BI ist inzwischen beom OVG anhängig) und mit Schwerpunkt auf Mobilität (und EnergiE) – mit Primark als Tor zur Stadt käme nicht nur mehr vom Gleichen (Textilien) sondern noch dazu ein für Mensch und Mitwelt bedenklicher Anbieter direkt vor den Bahnhof. Damit besteht die Gefahr, nennenswerte Kundenströme zu verlagern – aus der Innenstadt bis zum oder mit FOC gar bis hinter den Bahnhof?)!,
  • die L419 – bitte mit Tunnel!,
  • das Schauspielhaus – bitte weiter auch mit Sprechtheater dort und auch Umsetzung des Ratsbeschlusses zur Sanierung!,
  • IKEA – bitte an die MöbelMeile und EnergiE in W-Nord!
    (umstritten sind hier von Anfang an: die verkehrliche Machbarkeit bis hin zur teilweisen oder vollständigen Sperrung der Ausfahrten W-Oberbarmen und weiterhin ungeklärter – und inzwischen gerichtlich angefochtener – Nutzung privater Flächen für Verkehrswege sowie nun für noch weiteren Straßenausbau und nicht zuletzt wichtige komplexe Umweltaspekte wie z, B, Quellen als Gewässer?, Teich als Gewässer?, Zerstörung geschützter Biotope?..).

Ergänzt werden diese um weitere – ebenfalls höchst umstrittene – Großprojekte

  • die Bebauung weiterer großer Grünflächen auf den Südhöhen und in W-Sonnborn mit neuem Wohnraum – trotz erheblicher Leerstände im Bestand?
  • sowie die Seilbahn über die Uni nach Cronenberg – trotz Schmierstoffabrieb, Nähe zur Wohnbebauung, Zweifel an Auslastung und Rentabilität!
  • und die Umwandlung nebst großflächiger Versiegelung  der landwirtschaftlich genutzten Kleinen Höhe erst für Großwindenergieanlage/n und dann möglicherweise großräumiges Gewerbegebiet?

Dies kommt ebenso noch erschwerend hinzu wie die Nichtbefassung der Entscheidungsträger mit einem integrierten Stadtentwicklungskonzept, in dem auch die Aspekte Mobilität und EnergiE zumindest vorausschauend mit gedacht werden, eine klare Richtung erkennbar ist. und verkäßliche Rahmenbedingungen dafür mit abgesteckt werden!

OB-Wahl: integriertes Stadtentwicklungskonzept mehrheitlich gewollt

Eben solch ein integriertes Stadtentwicklungskonzept – mit dem Fokus auch auf zukunftsfähige und bezahlbare Daseinsvorsorge – wie z. B. Mobilität und EnergiE – war in den zahlreichen Diskussionsrunden mit den OB-Kandidaten und OB-Kandidatinnen immer wieder Thema und mehrheitlich auch gewollt!